facebook
twitter
youtube
instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

5045 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 201Titel: Einfluss von gasförmiger Narkose auf die Freisetzung von Glutamat und anderen Aminosäuren im Nucleus accumbens (Teil des Belohnungssystems im Gehirn) in einem Rattenmodell für Alkoholentzug: eine Pilotstudie
Hintergrund: Bei Ratten sollen Erkenntnisse über den Einfluss von gasförmigen Narkosemitteln bei der Narkose von Alkoholkranken gewonnen werden. Die Studie führt laut Autoren nicht zur beabsichtigten Klärung der Wirkmechanismen und sie schlagen weitere Tierexperimente vor, um verlässliche Schlussfolgerungen zu ziehen
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Genehmigungsbehörde ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Berlin. Die männlichen Wistar-Ratten stammen aus der Zucht von Harlan-Winkelmann, Borchen. In der ersten Woche werden die in Einzelkäfigen gehaltenen Tiere an Manipulationen durch den Menschen gewöhnt. Jeweils 40 Tiere erhalten für 26 Tage entweder eine 5%-ige alkoholische oder eine alkoholfreie Flüssignahrung. Bei den mit Alkohol gefütterten Ratten entwickelt sich binnen kurzem eine Alkoholabhängigkeit.

Am 23. Tag wird unter Narkose der Kopf bei allen Ratten in einer speziellen Halterung fixiert. Durch ein Bohrloch im Schädelknochen wird ein kleiner Schlauch (Microdialysekanüle) bis zu einem Hirnareal (Nucleus accumbens) vorgeschoben, in dem sich bei Alkoholentzug vermehrt nervenerregende Botenstoffe, wie z.B. Glutamat, finden. Die Kanüle wird mit zwei Schrauben und Knochenzement im Schädel befestigt und dient der Entnahme von Hirnwasser. Zwei Ratten sterben aus unerklärlichen Gründen unmittelbar nach der Operation.

Ab dem 26. Tag wird den Tieren die Nahrung entzogen, wodurch es bei den mit Alkohol gefütterten Tieren zu Entzugserscheinungen wie Unruhe, starkem Bewegungsdrang, Muskelkrämpfe und Zittern am ganzen Körper, Zähneklappern, Schütteln des Körpers und tonisch-klonischen Krampfanfällen kommt. Jeweils zehn Ratten aus den beiden Gruppen werden sofort auf nicht genannte Weise getötet, dann wird ihr Kopf mittels einer Guillotine abgetrennt, das Gehirn untersucht.

Die verbleibenden Tiere werden für 3 Stunden in eine Narkose versetzt, bei der je nach Gruppenzugehörigkeit eines von 3 gasförmigen Narkosemittel verwendet wird. Währenddessen werden im Hirnwasser kontinuierlich Alkoholentzugs-typische Botenstoffe bestimmt. Danach werden alle Ratten auf nicht genannte Weise getötet, der Kopf wird abgetrennt, ihr Gehirn wird untersucht.

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung, Anästhesiologie

Originaltitel: Influence of volatile anesthesia on the release of glutamate and other amino acids in the nucleus accumbens in a rat model of alcohol withdrawal: a pilot study

Autoren: Thomas Seidemann (1)*, Claudia Spies (1), Rudolf Morgenstern (2), Klaus-Dieter Wernecke (3), Nicolai Netzhammer (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum, 13353 Berlin, (2) Institut für Pharmakologie, Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum, (3) SOSTANA, Sophisticated Statistical Analysis, Berlin

Zeitschrift: PLOS One 2017 DOI:10.1371/journal.pone.0169017

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4964



Dokument 202Titel: Unterschiedliche Funktionen von L-Typ Kalziumkanal-Untertypen bei Alkoholabhängigkeit
Hintergrund: Die Versuche sollen neue Erkenntnisse bringen über die Rolle von Strukturen der Zellmembran (Calciumkanäle) bei der medikamentösen Behandlung von Menschen mit Alkoholsucht. Wegen teilweise unterschiedlichen Versuchsergebnissen bei Ratten und Mäusen äußern sich die Autoren zurückhaltend und empfehlen weitere Studien.
Tiere: 131 Tiere verschiedener Arten (mindestens 100 Ratten, mindestens 31 Mäuse)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Genehmigung der Versuche erfolgt durch das Regierungspräsidium Karlsruhe unter der Nummer 35-9185.81/G-163/13 (Versuche 1 und 2 mit Ratten) sowie Nummer 35-9185.81/G-301/14 (Versuch 3 mit transgenen Mäusen).

Männliche Wistar Ratten mit einem Körpergewicht von 210-300 g stammen von Charles River, Sulzfeld. Die transgenen Knockout-Mäuse werden im Tierversuchslabor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit der Universität Heidelberg in Mannheim gezüchtet. Eine zweite Gruppe von transgenen Mäusen stammt vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Versuch 1:

Jeweils vier Ratten werden in einem Käfig gehalten. Über einen Zeitraum von 7 Wochen müssen die Ratten der Alkohol-Gruppe jede Woche an fünf Tagen für 14 Stunden alkoholhaltige Dämpfe über einen speziellen Vernebler einatmen, wodurch eine Alkoholabhängigkeit erzeugt wird. Während der 10-stündigen Phasen ohne Alkoholzufuhr und verstärkt während einer allwöchentlichen Alkoholpause von 58 Stunden, erleiden sie Entzugssymptome wie Unruhe, starken Bewegungsdrang, Muskelkrämpfe und Zittern am ganzen Körper, Zähneklappern, Schütteln des Körpers und tonisch-klonische Krämpfe. Die Tiere der Kontrollgruppe erhalten Raumluft. Die Tötung der Ratten durch Abschneiden des Kopfes erfolgt je nach Gruppenzugehörigkeit unmittelbar nach der letzten Inhalationsphase oder nach 1,3,7 oder 21 Tagen. Die Gehirne der Tiere werden untersucht.

Versuch 2:

Ratten werden durch Konditionierung und Entzug von Flüssigkeit dazu gebracht, durch Drücken eines Hebels regelmäßig an alkoholische Lösungen zu gelangen und sie werden dadurch alkoholabhängig gemacht. In Narkose wird über ein Bohrloch im Schädelknochen eine Führungskanüle eingepflanzt und mit Zement fixiert. Über diese Vorrichtung wird ein kleiner Schlauch in den seitlichen Hirnventrikel (mit Hirnwasser gefüllter Hohlraum des Gehirns) zur Verabreichung von Medikamenten eingeführt.

Zwei Wochen nach letzter Alkoholaufnahme wird einer Gruppe von Ratten in der bei Versuch 1 beschriebenen Versuchsanordnung Alkohol über einen Verdampfer zugeführt, die anderen Tiere erhalten über den Verdampfer Raumluft (Kontrollgruppe). Zweimal pro Woche wird den Ratten aus einer Schwanzvene Blut zur Bestimmung des Alkoholspiegels entnommen. Nach einer 3-wöchigen Phase der Abstinenz wird allen Ratten entweder ein Medikament oder eine wirkstofffreie Lösung in den Hirnventrikel gespritzt. Verhaltenstests sollen Aufschluss geben über eine Auswirkung auf das Alkoholsuchtverhalten („craving“) und die zuvor konditionierte Selbstversorgung mit Alkohol der alkoholabhängigen Ratten. Die Tötung der Ratten erfolgt durch Abschneiden des Kopfes.

Versuch 3:

Zwei Gruppen unterschiedlich genetisch veränderter Mäuse werden in einem umgekehrten Tag/Nacht-Rhythmus in Gruppen von 2-3 Mäusen in Maschendrahtkäfigen gehalten. Es werden vier Gruppen mit jeweils 6-10 Tieren gebildet. Über einen Zeitraum von vier Wochen müssen die Mäuse, wie bei Versuch 1 beschrieben, alkoholhaltige Dämpfe bzw. Raumluft (Kontrollgruppen) über einen Vernebler inhalieren. Allerdings beträgt die Dauer der Inhalationsphase 16 Stunden, der Alkoholanteil wird kontinuierlich gesteigert und die Mäuse erhalten zusätzlich vor jeder Inhalationsphase eine Injektion in die Bauchhöhle mit einem Schmerzmittel und je nach Gruppe Alkohol. Nach Absetzen der Alkoholinhalationen werden bei den Mäusen schwere Entzugserscheinungen beobachtet und standardisiert bewertet: Unruhe, Zittern, Sträuben der Haare, Schütteln, stressanzeigende Ultraschall-Laute und Zähneklappern. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Studie wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, durch das EU Förderprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ und durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung

Originaltitel: Differential Roles for L-Type Calcium Channel Subtypes in Alcohol Dependence

Autoren: Stephanie Uhrig (1), David Vandael (2), Andrea Marcantoni (2), Nina Dedic (3), Ainhoa Bilbao (1), Miriam A. Vogt (4), Nathalie Hirth (1), Laura Broccoli (1), Rick E. Bernardi (1), Kai Schönig (5), Peter Gass (4), Dusan Bartsch (5), Rainer Spanagel (1), Jan M. Deussing (3), Wolfgang H. Sommer (1,6), Emilio Carbone (2), Anita C. Hansson (1)*

Institute: (1)Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Institut für Psychopharmakologie, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim, Quadrat J5, 68159 Mannheim, (2) Department of Drug Science, Laboratory of Cellular and Molecular Neuroscience, NIS Center, CNSM Universität Turin, Italien, (3) Abteilung für Stress Neurobiologie und Neurogenetik, Max Planck Institut für Psychiatrie, München, (4) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim, (5) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Abteilung für Molekularbiologie, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim, (6) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Neuropsychopharmacology 2017; 42: 1058-1069

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4963



Dokument 203Titel: Renale Phosphor-Ausscheidung in erwachsenen gesunden Katzen nach der Einnahme einer Hoch-Phosphor-Diät mit Kalzium-Monophosphat oder Natrium-Monophosphat
Hintergrund: An Katzen wird getestet, welchen Einfluss ein hoher Nahrungsgehalt an Phosphor auf die Nierenfunktion hat.
Tiere: 23 Katzen
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern genehmigt (Referenznummer AZ 55.2-1-54-2532-118-13). Die Tiere stammen aus der Zuchtkolonie des Lehrstuhls für Tierernährung und Diätetik der LMU München. 23 gesunde Katzen werden in 4 Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe zweimal eine Fütterungsstudie durchläuft. Zunächst erhalten alle Katzen einen Monat lang eine Kontrolldiät. Anschließend verbleiben 2 Gruppen einen Monat lang auf den Kontrolldiäten, und die anderen beiden Gruppen erhalten Spezialdiäten, die sehr hohe Gehalte an Phosphor oder Kalzium aufweisen. Im Anschluss daran erhalten wieder alle Tiere zwecks Abgleich 14 Tage lang die Kontrolldiäten. Dann wird die Fütterungsstudie genauso wiederholt, wobei die Katzen der jeweils anderen Fütterung (Kontroll- oder Spezialdiät) zugeteilt werden. In den letzten 10 Tagen jeder einmonatigen Fütterungsperiode werden die Katzen einzeln in einem sogenannten metabolischen Käfig gehalten, in dem Kot und Urin der Tiere gesammelt werden. Der Käfig hat eine Größe von 120 x 60 x 53 cm oder 90 x 80 x 75 cm. Am Ende jeder Fütterungsperiode wird den Katzen Blut aus einer Vene abgenommen. 7 Katzen weisen aufgrund der Fütterung erhöhte Zuckerwerte im Urin auf, was ein Anzeichen für eine Nierenschädigung sein kann.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Renal phosphorus excretion in adult healthy cats after the intake of high phosphorus diets with either calcium monophosphate or sodium monophosphate

Autoren: Britta Dobenecker, Peggy Hertel-Böhnke, Anna Webel, Ellen Kienzle*

Institute: Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik, Tierärztliche Fakultät, LMU München, Schönleutnerstr. 8, 85764 Oberschleißheim

Zeitschrift: Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition 2018; 102(6): 1759-1765

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4962



Dokument 204Titel: Verkapselte Gerätekammer zur Kombination von elektrischer Stimulation mit neurotrophischer Behandlung der ertaubten Cochlea
Hintergrund: Testung der Kombination elektrischer Stimulation durch ein Cochlea-Implantat (Hörprothese) in Kombination mit der lokalen Freisetzung von Wachstumsfaktoren bei künstlich ertaubten Kätzchen.
Tiere: 30 Katzen
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Bezirksregierung Hannover genehmigt (Referenznummer 42500/1H). Die Tiere stammen aus der Versuchstierzucht der Medizinischen Hochschule Hannover. 20 gesunde Katzen werden direkt nach der Geburt künstlich ertaubt, indem ihnen 2 Wochen lang täglich das Antibiotikum Neomycin unter die Haut gespritzt wird, das als Nebenwirkung die Zerstörung der feinen Haarzellen im Innenohr hat. 14, 19 und 24 Tage nach der Geburt wird das Gehör der Tiere getestet, indem sie unter Betäubung in einem geschlossenen Behältnis Geräuschen aus einem Lautsprecher ausgesetzt werden. Innerhalb von 24 Tagen sind alle Kätzchen taub, der Gehörverlust hält über den gesamten Versuchszeitraum (ein dreiviertel Jahr lang) an. Im Alter von 12-19 Wochen werden den ertaubten Kätzchen in einem operativen Eingriff unter Betäubung Cochlea-Implantate in jeweils ein Ohr eingesetzt. Hierbei werden die Tiere in 3 Gruppen eingeteilt, denen verschiedene Varianten des Gerätes implantiert werden. Unterschiedliche Teile dieser Apparatur werden zwecks Fixierung auf dem Rücken der Tiere mit der Haut vernäht, in die Nackenmuskulatur implantiert, sowie ins Innenohr, oder in verschiedenen Bereichen des Schädelknochens festgeschraubt oder -geklebt. Die Tiere müssen 6 Monate mit dem Gerät leben, wobei wöchentliche Gehörtests gemacht werden. Einige der Tiere erleiden während dieser Zeit infolge der Behandlung eine Fibrose (Vernarbung) der Innenohrschnecke. Am Ende der 6-monatigen Testphase werden die Tiere erneut betäubt, das implantierte Hörgerät operativ entfernt und ein ähnliches Gerät eingesetzt. Die Funktion des Hirnstamm-Bereiches, der für das Gehör verantwortlich ist, wird getestet. Hierzu werden 4 zusätzliche (nicht erlaubte) Katzen als sog. Kontrolltiere für die chronische Taubheit eingesetzt. Ihnen wird ein Antibiotikum ins Innenohr geleitet, wodurch sie umgehend akut ertauben. Im Anschluss daran werden alle Tiere getötet. Sechs weitere von Geburt an ertaubte Kätzchen werden zu bestimmten Zeitpunkten getötet, um ihr Innenohr feingeblich zu untersuchen.

Die Arbeiten wurden finanziert von der Europäischen Union (7th framework program, Projekt NeuEar), sowie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Exzellenzcluster Hearing4All).

Bereich: Hörforschung

Originaltitel: Encapsulated cell device approach for combined electrical stimulation and neurotrophic treatment of the deaf cochlea

Autoren: Konerding WS (1,2)*, Janssen H (1,2,3), Hubka P (1), Tornöe J (4), Mistrik P (5), Wahlberg L (4), Lenarz T (2,6), Kral A (1,6), Scheper V (2,6)

Institute: (1) Verbundinstitut für Audio- und Neurotechnologie, Medizinische Hochschule Hannover, Stadtfelddamm 34, 30625 Hannover, (2) Hals-Nasen-Ohrenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover, (3) Institut für Zoologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover (4) NsGene A/S, Ballerup, Dänemark, (5) MED-EL, Innsbruck, Österreich, (6) Exzellenzcluster Hearing4all, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Hannover

Zeitschrift: Hearing Research 2017; 350: 110-121

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4961



Dokument 205Titel: In vivo magnetische Aufnahme neuronaler Aktivität
Hintergrund: Entwicklung und Testung eines neuen Sensor-Gerätes zur Messung neuronaler Aktivitäten im Gehirn von Katzen.
Tiere: 2 Katzen
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt. Die Katzen werden betäubt und nach einem Luftröhrenschnitt künstlich beatmet. Den Tieren wird eine Lösung ins Auge getropft, die die Pupillen erweitert. Im Bereich über der Sehrinde wird der Schädel operativ geöffnet und zwei Elektroden werden ins Gehirn eingelassen, die die Hirnströme messen. Vor den Augen der Katze werden mit einer LED-Lampe Lichtblitze erzeugt, die eine bestimmte Gehirn-Aktivität auslösen, die aufgezeichnet und beobachtet wird. Diese Stimulation mit schnell flackerndem Licht wird mehrmals hintereinander durchgeführt. Eine Versuchsreihe umfasst dabei 1000 Lichtblitze, wobei die Frequenz, also der Abstand zwischen den Lichtblitzen, variiert. Hinsichtlich des weiteren Schicksals der Katzen wird lediglich erwähnt, dass den Tieren alle 48 Stunden und nach Bedarf Kortison verabreicht wird.

Finanziert wurden die Arbeiten unter anderem von der Europäischen Union, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem LOEWE-Forschungs-Netzwerk (NeFF).

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: In Vivo Magnetic Recording of Neuronal Activity

Autoren: Laure Caruso (1), Thomas Wunderle (2), Christopher Murphy Lewis (2), Joao Valadeiro (3,4), Vincent Trauchessec (1), Josue Trejo Rosillo (1), Jose Pedro Amaral (3,4), Jianguang Ni (2), Patrick Jendritza (2), Claude Fermon (1), Susana Cardoso (3,4), Paulo Peixeiro Freitas (3,4), Pascal Fries (2)*, Myriam Pannetier-Lecoeur (1)*

Institute: (1) SPEC, CEA, CNRS, Universite Paris-Saclay, CEA Saclay 91191 Gif-sur-Yvette Cedex, Frankreich, (2) Ernst-Strüngmann-Institut (ESI) für Neurowissenschaften in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft, Deutschordenstraße 46, 60528 Frankfurt, (3) Instituto de Engenharia de Sistemas de Computadores-Microsystems and Nanotechnology (INESC-MN), Lisabon, Portugal, (4) Instituto Superior Tecnico IST, Physics Department, Universidade de Lisboa, Lisabon, Portugal, (5) Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour, Nijmegen, Niederlande

Zeitschrift: Neuron 2017; 95: 1283-1291

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4960



Dokument 206Titel: 3-dimensionale Untersuchung der Höhe des Knochenrands bei Titanimplantaten mit verschiedenen Gewindestrukturen und Implantattiefen unter Einsatz einer Mikro-Computertomographie
Hintergrund: Zwei verschiedene Titanimplantate werden miteinander verglichen. Es soll der Einfluss der Gewindestruktur und die Implantationstiefe auf den Kieferknochen untersucht werden.
Tiere: 6 Schweine (Foxhounds)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV in Recklinghausen genehmigt. Den Hunden werden unter Narkose 24 Backenzähne aus Ober- und Unterkiefer gezogen und nach einer 8-wöchigen Heilungsphase 6 Titanimplantate, die zwei verschiedene Arten von Gewinden enthalten, in den Unterkiefer eingesetzt. Nach 20 Wochen werden die Hunde getötet und die Implantate inklusive umliegendem Gewebe zur Analyse entnommen.

Die Studie wurde finanziert von der Camlog Foundation, Basel, Schweiz.

Bereich: Implantologie

Originaltitel: Three-dimensional assessment of crestal bone levels at titanium implants with different abutment microstructures and insertion depths using micro-computed tomography

Autoren: Kathrin Becker (1)*, Inka Klitzsch (2), Martin Stauber (3), Frank Schwarz (2)

Institute: (1) Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf, (2) Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, (3) Scanco Medical AG, Brüttisellen, Schweiz

Zeitschrift: European Journal of Applied Physiology 2018; 118(1): 195-203

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4959



Dokument 207Titel: Erhöhtes angiogenes Potenzial von GDF-5 und GDF-5V453/V456 gegenüber BMP-2 in einem Kaninchen-Modell für Röhrenknochen-Defekte
Hintergrund: An jungen Kaninchen, denen eine große Lücke in einen Beinknochen gesägt wird, soll untersucht werden, ob ein bestimmter Wachstumsfaktor für die Heilung menschlicher Knochenschädigungen förderlich ist. Solche (z.T. sehr ähnliche) Substanzen werden bereits erfolgreich in der Klinik eingesetzt.
Tiere: 48 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Für die Versuche werden junge Kaninchen (6 Monate alt) der Rasse Weiße Neuseeländer eingesetzt. Die Tiere werden durch eine Injektion betäubt. Im mittleren Bereich der Speiche eines Vorderbeins wird ein Knochenstück von 1,5 cm Länge herausgesägt. In die Lücke wird ein spezieller Gelatine-Schwamm eingebracht, der bei je 6 Kaninchen mit einer neutralen Kontrolllösung (Kontrollgruppe) oder mit den Wachstumsfaktoren GDF-5, GDF-5V453/V456 und BMP-2 getränkt ist. Danach wird die zuvor aufgeschnittene Haut wieder zugenäht. Das Bein wird nicht durch eine Schiene o.ä. stabilisiert. Nach 2 Wochen werden die Knochenbrüche computertomografisch analysiert. Die Kaninchen werden hierfür betäubt, in eine speziell konstruierte Apparatur gelegt und das zu untersuchende Vorderbein für den radiologischen Scan in einem Aluminiumrohr fixiert. 4 Tiere sterben während des Versuchszeitraums, die Ursache wird nicht genannt. Nach 1 bzw. 2 Wochen wird jeweils der Hälfte der Tiere unter Narkose durch eine Injektion getötet. Für die weiteren Untersuchungen wird ein Kontrastmittel eingeleitet und den Tieren werden die Vorderbeine abgenommen.

Bereich: Knochenchirurgie, Gefäßchirurgie

Originaltitel: Superior angiogenic potential of GDF-5 and GDF-5V453/V456 compared with BMP-2 in a rabbit long-bone defect model

Autoren: Kerstin Kleinschmidt, Mechthild Wagner-Ecker, Benjamin Bartek, Jeannine Holschbach, Wiltrud Richter*

Institute: Forschungszentrum für Experimentelle Orthopädie, Universitätsklinikum Heidelberg, Schlierbacher Landstr. 200a, 69118 Heidelberg

Zeitschrift: The Journal of Bone and Joint Surgery 2014; 96(20): 1699-1707

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4958



Dokument 208Titel: Embolisierung der Nierenarterie kombiniert mit radiofrequenter Abtragung in einem Nierenmodell am Schwein: Auswirkung von kleinen und eng kalibrierten Mikropartikeln als Embolisierungs-Material auf den Durchmesser, das Volumen und die Form der Koagulation
Hintergrund: An Schweinen wird getestet, wie sich ein künstlicher Verschluss von Blutgefäßen in der Niere auf die Abtragung des Nierengewebes auswirkt. Die Gewebeabtragung soll als Modell für das Entfernen eines Nierentumors beim Menschen dienen.
Tiere: 12 Schweine
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Schweine wiegen maximal 33 kg, d.h. sie sind etwa 3-4 Monate alt. Die Schweine werden in 2 Gruppen eingeteilt. Die Schweine der einen Gruppe werden zunächst sediert, in Narkose versetzt, intubiert und während der nachfolgenden Operation künstlich beatmet. Die linke Oberschenkelarterie wird freigelegt und ein Katheter eingeführt, um ein Angiogramm (radiologische Aufnahme der Blutgefäße) der Bauchschlagader und beider Nierenarterien aufzunehmen. Durch mehrfache Injektion einer Embolisationslösung, die kleine Mikropartikel enthält, werden beide Nierenarterien künstlich verstopft, was über weitere Angiogramme beobachtet wird. Drei Stunden nach Verstopfung der beiden Nierenarterien wird der Bauch der Schweine in der Mitte aufgeschnitten. Eine Elektrode wird erst an die eine, dann an die andere Niere gehalten. Durch Radiowellen wird so 2-3 cm Nierengewebe von beiden Nieren abgetragen. Bei den Tieren der zweiten Gruppe (Kontrollgruppe) wird nur die Gewebeabtragung vorgenommen, nicht aber die Gefäßverstopfung. Drei Stunden nach der Gewebeabtragung werden die Tiere beider Gruppen durch eine Injektion getötet und die Nieren für weitere Untersuchungen entnommen.

Bereich: Nierenforschung, Chirurgie, bildgebende Verfahren

Originaltitel: Renal artery embolization combined with radiofrequency ablation in a porcine kidney model: Effect of small and narrowly calibrated microparticles as embolization material on coagulation diameter, volume, and shape

Autoren: Sommer CM (1)*, Kortes N (1), Zelzer S (2), Arnegger FU (3), Stampfl U (1), Bellemann N (1), Gehrig T (3), Nickel F (3), Kenngott HG (3), Mogler C (4), Longerich T (4), Meinzer HP (2), Richter GM (5), Kauczor HU (1), Radeleff BA (1)

Institute: (1) Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung Computer-assistierte Medizinische Interventionen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, (3) Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (4) Allgemeine Pathologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (5) Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum Stuttgart, Stuttgart

Zeitschrift: Cardiovascular and Interventional Radiology 2011; 34: 156–165

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4957



Dokument 209Titel: Machbarkeitsstudie für ein neues thorako-abdominales Aorten-Hybrid-Gerät (SPIDER-Transplantat) in einem translationalen Schweinemodell)
Hintergrund: Ein Aortenaneurysma ist eine Aussackung der Hauptschlagader (Aorta). Mit dem SPIDER-Implantat der Firma Vascutek Ltd. aus Glasgow soll ein Aneurysma repariert werden, ohne dabei den Brustkorb öffnen zu müssen. Diese Operation wird an Schweinen getestet.
Tiere: 6 Schweine
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Arbeit wird von einem Tierschutzausschuss der Regierung unter der Nummer Ref. Nr. 101/15 genehmigt. Woher die Tiere stammen, wird nicht erwähnt. Die Schweine (75-85 kg) werden in den Tierlaboren des Herzzentrums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gehalten. Unter Narkose wird bei den Tieren im Bereich der Lende neben der Wirbelsäule eingeschnitten, um an die großen Schlagadern im Bauch zu gelangen. Mehrere Adern werden temporär mit einander vernäht (Anastomose). In eine Ader wird ein neues aus Schläuchen bestehendes Gerät, das SPIDER-Implantat, eingeführt und bis in den Brustkorb vorgeschoben. Damit soll beim Menschen ein Aneurysma (Blutgefäß-Aussackung) repariert werden. Drei und sechs Stunden später werden die Blutgefäße mit Bildgebenden Verfahren überprüft. Dann werden die Schweine noch in Narkose mit einer Überdosis des Tötungsmittels T61 getötet.

Die Arbeit wird von der Vascutek Ltd., Glasgow finanziert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Feasibility study of a novel thoraco-abdominal aortic hybrid device (SPIDER-graft) in a translational pig model

Autoren: Eike S. Debus (1)*, Tilo Kölbel (1), Anna Duprée (2), Günter Daum (1), Harleen L. Sandhu (3), Daniel Manzoni (1), Sabine H. Wipper (1)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin, Universitäres Herzzentrum Hamburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg, (2) Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, (3) Department of Cardiothoracic and Vascular Surgery, McGovern Medical School at UTHealth, Houston, TX, USA

Zeitschrift: European Journal of Vascular and Endovascular Surgery 2018; 55: 196-205

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4956



Dokument 210Titel: Schafmodelle zur Beurteilung von neuartigem Patch- und Prothesenmaterial in der Gefäßchirurgie: Tipps und Tricks zur Vermeidung von Fallstricken
Hintergrund: Entwicklung eines Versuchsprotokolls für die Testung von Blutgefäßprothesen beim Schaf.
Tiere: 24 Schafe
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen unter der Nummer AZ 84-02.04.2012. A023 genehmigt. Die Tiere werden von der Zuchtanlage „Zootechnisch Centrum“ aus Lovenjoel in Belgien gekauft. Nach einer eingehenden Untersuchung werden bei den Schafen unter Narkose Blutgefäßprothesen in verschiedene Blutgefäße am Hals einoperiert. Nach der Operation bekommen die Schafe 3-5 Tage lang ein Schmerzmittel. Nach 2 oder 8 Wochen werden jeweils einige Schafe erneut anästhesiert und der Blutfluss in den operierten Gefäßen wird mit Ultraschall überprüft. Anschließend werden die Tiere mit einer Überdosis Pentobarbital getötet. Verschiedene Organe werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Sheep models for evaluation of novel patch and prosthesis material in vascular surgery: tips and tricks to avoid possible pitfalls

Autoren: Karina Schleimer (1), Houman Jalaie (1), Mamdouh Afify (2,3), Anna Woitok (2), Mohammad Esmaeil Barbati (1), Konrad Hoeft (1), Michael Jacobs (1), Rene H. Tolba (2), Julia Steitz (2)*

Institute: (1) Klinik für Gefäßchirurgie, Gefäßchirurgische Poliklinik / Gefäßzentrum, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, (2)* Institut für Versuchstierkunde sowie Zentrallaboratorium für Versuchstiere, Institut der Medizinischen Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen, Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen, (3) Department of Pathology, Faculty of Veterinary Medicine, Cairo University, Cairo, Ägypten

Zeitschrift: Acta Veterinaria Scandinavica 2018; 60(1): 42

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4955



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen