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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1181Titel: Die Ausschaltung der Telomerase dämmt die Ausbreitung von Leberkrebszellen mit kurzen Telomeren bei chronischer Lebererkrankung ein
Hintergrund: Untersuchung des genetischen Hintergrundes von Leberkrebs an einem "Mäusemodell" für Leberkrebs.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden C57BL/6J Mäuse, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Inzuchtstamm, verwendet. In einer Reihe von Zuchtexperimenten werden gentechnisch veränderte Mäuse erzeugt und diese so miteinander verpaart, dass die vierte Nachkommengeneration spezifische genetische Merkmalskombinationen aufweist. Die gezüchteten Mäuse entwickeln Leberkrebs. Im Alter von 12 bis 15 Monaten werden die Mäuse getötet und die Lebertumoren zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Deutsche Krebshilfe e.V., der Roggenbruck-Stiftung, der Wilhelm Sander-Stiftung und der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert.

Bereich: Leberforschung, Molekularmedizin

Originaltitel: Telomerase deletion limits progression of p53-mutant hepatocellular carcinoma with short telomeres in chronic liver disease

Autoren: Andre Lechel (1), Henne Holstege (2), Yvonne Begus (1), Andrea Schienke (1), Kenji Kamino (3), Ulrich Lehmann (4), Stefan Kubicka (1), Peter Schirmacher (5), Jos Jonkers (2), K. Lenhard Rudolph* (1)

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Division of Molecular Biology, Netherlands Cancer Institute, Amsterdam, Niederlande, (3) Molekulare Pathologie, und (4) Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (5) Institut für Pathologie, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Gastroenterology 2007: 132, 1465-1475

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3885



Dokument 1182Titel: Nicht-sensorische Verbindungen in der primären Hörrinde bei Mongolischen Wüstenrennmäusen: Verarbeitung von nervaler Information in der Hörrinde nach dem Bottom-up (von unten nach oben) und Top-down (von oben nach unten) Prinzip
Hintergrund: Untersuchung von Signalverarbeitungsstrukturen der primären Hörrinde bei Mongolischen Wüstenrennmäusen.
Tiere: 14 Gerbils (Mongolische Wüstenrennmäuse)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche wurden durch die Genehmigungsbehörde des Landes Sachsen-Anhalt genehmigt. Für das Experiment werden 14 männliche Mongolische Wüstenrennmäuse durch Injektion von Narkotika in die Bauchhöhle betäubt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und teilweise entfernt. Nach Verschiebung der Muskulatur wird an der nun freigelegten Stelle mit einem Zahnbohrer ein Loch in den Schädel gebohrt. Eine Plastikkammer wird über der Schädelöffnung mit Zahnakryl befestigt und ein kleiner Aluminiumstab am vorderen Schädelbereich fixiert. Zur Lokalisierung der primären Hörrinde (der Gehirnbereich, der eingehende Reize von Schallwellen verarbeitet) werden über die am Kopf befestigte Kammer sieben Mikroelektroden ins Gehirn eingebracht. Die Tiere werden anschließend mit Tönen über einen weiten Frequenzbereich und einer Länge von 100 bis 200 Millisekunden stimuliert. Bei einigen Tieren wird anstatt dieser elektrophysiologischen Methode eine optische Methode verwendet (nicht näher beschrieben). Nach Lokalisierung der primären Hörrinde werden zur Anfärbung von Nervenzellen zwei Substanzen nacheinander unter Druck mit Fiberglasspipetten an zwei Stellen ins Gehirn gespritzt. Die offene Wunde wird anschließend mit Antibiotikaemulsion behandelt und die gesamte Öffnung mit Pflaster verklebt. Sieben Tage nach der Operation werden die Tiere erneut narkotisiert und danach durch direkte Injektion von Paraformaldehyd ins Herz getötet. Die Gehirne werden zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgesellschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Neurophysiologie, Hörforschung, Sinnesphysiologie,

Originaltitel: Non-sensory cortical and subcortical connections of the primary auditory cortex in Mongolian gerbils: bottom-up and top-down processing of neuronal information via field AI

Autoren: Eike Budinger* (1,2), Anna Laszcz (1), Holger Lison (1), Henning Scheich (1), Frank W. Ohl (3)

Institute: (1) Leibniz Institut für Neurobiologie, Abteilung für Akustisches Lernen und Sprechen, Brenneckestr. 6, 39118 Magdeburg, (2) Neurologische Klinik II, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Magdeburg, (3) Leibnitz Institut für Neurobiologie, Forschungsgruppe für Neuroprosthetik, Magdeburg

Zeitschrift: Brain Research 2008: 1220, 2-32

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3884



Dokument 1183Titel: Telomeren mit gestörter Funktionsfähigkeit rufen Veränderungen des inneren Millieus hervor, welche die Funktion und das Anwachsen von blutbildenden Stammzellen stören
Hintergrund: Die Studie untersucht Mechanismen der Zellalterung und Zellregeneration bei Mäusen.
Tiere: 190 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Für die Studien werden unterschiedliche Genotypen von C57BL/6 Mäusen, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Mausstamm, verwendet. Die Mäuse mit unterschiedlichen genetischen Merkmalen werden bis zur vierten Generation gezielt miteinander verpaart. In Implantationsexperimenten wird einer unbestimmten Anzahl der Nachkommen Knochenmarkszellen, die aus Oberschenkelknochen von "Wildtyp-Mäusen" isoliert wurden, in die Schwanzvene gespritzt. Einige Mäuse werden vor der Knochenmarkstransplantation mit einer tödlichen Dosis Gamma-Strahlung (4 Gray oder 10 Gray) bestrahlt. Nach ein und vier Monaten wird Blut aus den Augenhöhlen der Mäuse entnommen. Die Mäuse werden teilweise bis zum Alter von 15 Monaten weiter beobachtet. Vor der Tötung wird den Mäusen zur labordiagnostischen Markierung wachsender Zellen Bromdesoxyuridin verabreicht. Dies erfolgt durch einmalige Injektion in die Bauchhöhle und anschließende dreitägige Anreicherung des Trinkwassers.

Die Experimente wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe e.V., der Roggenbruck Stiftung, der Wilhelm Sander-Stiftung und der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert.

Bereich: Stammzellforschung, Mutationsforschung

Originaltitel: Telomere dysfunction induces environmental alterations limiting hematopoietic stem cell function and engraftment

Autoren: Zhenyu Ju (1), Hong Jiang (1), Maike Jaworski (2), Chozhavendan Rathinam (3), Anne Gompf (1), Christoph Klein (3), Andreas Trumpp (2), K. Lenhard Rudolph (1)*

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Genetics and Stem Cell Laboratory, Swiss Institute for Experimental Cancer Research (ISREC), Epalinges and Ecole Polytechnique Fé:dé:rale de Lausanne (EPFL), School of Life Sciences, Lausanne, Schweiz, (3) Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover

Zeitschrift: Nature Medicine 2007: 6, 742-747

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3883



Dokument 1184Titel: Die Auslöschung des Genes Cdkn1a bei Mäusen mit nicht funktionierenden Telomeren verbessert die Funktion und die Lebensspanne von Stammzellen ohne jedoch die Tumorbildung zu beschleunigen
Hintergrund: Die Studie untersucht Mechanismen der Zellalterung und Zellregeneration bei Mäusen.
Tiere: 223 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche werden durch die Genehmigungsbehörde in Niedersachsen genehmigt. Für die Studien werden unterschiedliche "Genotypen" von C57BL/6 Mäusen, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Mausstamm, verwendet. Die Tiere mit unterschiedlichen genetischen Merkmalen ("Genotyp") werden bis zur vierten Generation gezielt miteinander verpaart. Diese Nachkommen werden für verschiedene Experimente verwendet. Ein Teil der Mäuse wird im Alter von drei Monaten, 12-15 Monaten oder sterbend getötet. Zahlreiche Organe werden zur Untersuchung entnommen. In einem anderen Experiment wird den Nachkommen Bromdesoxyuridin zur labordiagnostischen Markierung wachsender Zellen injiziert. Die Mäuse werden vier Stunden später getötet und der Dünndarm entnommen. In einem ähnlichen Experiment werden undifferenzierte Zellen, sogenannte Stammzellen, aus dem Knochenmark von Mäusen unterschiedlichen Genotyps isoliert (die Mäuse sterben dabei). Die isolierten Zellen werden mit normalen Knochenmarkzellen gemixt und anschließend Mäusen injiziert, die zuvor mit einer tödlichen Dosis radioaktiver Strahlung bestrahlt wurden. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Knochenmarkstransplantation werden Blutproben aus der Augenhöhle der Mäuse gewonnen. Vier Wochen nach der Transplantation werden die Mäuse zur Organentnahme getötet. Vor der Tötung wird den Mäusen Bromdesoxyuridin zur labordiagnostischen Markierung wachsender Zellen verabreicht. Dies erfolgt durch einmalige Injektion in die Bauchhöhle und anschließende dreitägige Anreicherung des Trinkwassers.

Die Experimente wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe e.V., der Roggenbruck Stiftung, der Wilhelm Sander-Stiftung und der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert.

Bereich: Stammzellforschung

Originaltitel: Cdkn1a deletion improves stem cell function and lifespan of mice with dysfunctional telomeres without accelerating cancer formation

Autoren: Aaheli Roy Choudhury (1), Zhenyu Ju (1), Meta W. Djojosubroto (1), Andrea Schienke (1), Andre Lechel (1), Sonja Schaetzlein (1), Hong Jiang (1), Anna Stepczynska (1,2), Chunfang Wang (3), Jan Buer (2,4), Han-Woong Lee (5), Thomas von Zglinicki (3), Arnold Ganser (6), Peter Schirmacher (7), Hiromitsu Nakauchi (8), K. Lenhard Rudolph (1)*

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Abteilung für Mukosale Immunität, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (3) Institute for Aging and Health, University of Newcastle Upon Tyne, Newcastle, UK, (4) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (5) College of Science, Yonsei University, Seoul, Korea, (6) Klinik für Hämatologie und Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (7) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum, Heidelberg, (8) Laboratory for Stem Cell Therapy, Institute of Medical Science, University of Tokyo, Tokyo, Japan

Zeitschrift: Nature Genetics 2007: 39, 99-105

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3882



Dokument 1185Titel: In-vivo-Analyse von retroviralem Gentransfer in Kollagen eingebettete Knorpelzellen zur Behandlung von Knochendefekten
Hintergrund: Die Studie testet eine neue Methode zur Behandlung von Knochendefekten beim Kaninchen.
Tiere: 20 Kaninchen (Weiße Neuseeländer)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Unter Narkose wird den sechs Wochen alten Kaninchen Knorpelgewebe von den Kniegelenken entnommen und die Knorpelzellen werden anschließend kultiviert. Die Zellkulturen werden etwa zwei Wochen nach der Biopsie in Kollagenschwämme eingebracht. Mittels gentechnologischer Methoden werden spezifische Gene (Erbmaterial) in das Erbgut der Knorpelzellen integriert. Für eine zweite Operation werden die Kaninchen durch Injektion in die Muskulatur narkotisiert. Die Kniegelenke der Kaninchen werden durch einen Einschnitt geöffnet und die Kniescheibe verlagert. Mit einem Stahlbohrer (3,6 mm im Durchmesser) werden zwei 3 mm tiefe Löcher in den unteren Kopf des Oberschenkelknochens gebohrt. Die Kollagenimplantate mit enthaltenden Knorpelzellen werden in die Bohrlöcher gepresst und die Kniescheibe wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht. Die Kniegelenke werden danach verschlossen. Bis drei Tage nach der Operation werden den Tieren schmerzstillende, entzündungshemmende Medikamente gespritzt. Vier Wochen nach der Implantation werden die Kaninchen durch Injektion des Schlafmittels Pentobarbital getötet. Die Kniegelenke werden zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Technischen Universität München gefördert.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: In vivo analysis of retroviral gene transfer to chondrocytes within collagen scaffolds for the treatment of osteochondral defects

Autoren: Peter Ueblacker* (1,2), Bettina Wagner (3), Stephan Vogt (2), Gian Salzmann (2), Gabi Wexel (3), Achim Krüger (3), Christian Plank (3), Thomas Brill (3), Karin Specht (4), Tilla Hennig (3), Ulrike Schillinger (3), Andreas B. Imhoff (2), Vladimir Martinek (2), Bernd Gansbacher (3)

Institute: (1) Klinik für Traumatologie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Klinik für Orthopädische Sportmedizin, Technische Universität München, Connollystr. 32, 80809 München, (3) Institut für Experimentelle Onkologie und Therapie, (4) Institut für Pathologie und Pathologische Anatomie, Technische Universität München, Ismaninger Str. 22, 81675 München

Zeitschrift: Biomaterials 2007: 28, 4480-4487

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3881



Dokument 1186Titel: Die Regeneration der Leber von Schweinen durch kompensatorische Zellteilung geht mit einer erhöhten Aktivität der Telomerase einher
Hintergrund: Untersuchung von Mechanismen der Leberzellerneuerung nach künstlicher Teilentfernung der Leber im Minischwein. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Ergebnisse an menschlichen Lebergewebeproben und menschlichen Leberzellkulturen bestätigt werden müssen, um eine Übertragbarkeit zu gewährleisten.
Tiere: 18 Schweine (Göttinger Minischweine)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden Göttinger Minischweine (Ellegaard, Dalmose, Dänemark), eine eigens zu Versuchszwecken gezüchtete Minischweinrasse, verwendet. Für die Operation werden die Minischweine durch Injektion von Betäubungsmitteln in Narkose versetzt. Anschließend wird ein Dauerkatheter in die rechte Drosselvene (Halsvene) eingeführt. Der Bauchraum wird durch einen Einschnitt eröffnet. Bei 12 der 18 Schweine werden etwa 70-80 % des Lebergewebes entfernt. Bei sechs dieser 12 Schweinchen wird eine künstliche Verbindung zwischen der Pfortader und der Lebervene durch die Leber hindurch erzeugt. Der Einsatz des röhrenförmigen medizinischen Implantates mit einer Länge von 43 mm und einer Weite von 6 mm erfolgt über einen Katheter der in die Drosselvene eingebracht wird. Mit dieser Verbindung soll erreicht werden, dass ein gewisser Teil des Blutflusses von der Pfortader nicht in die Leber, sondern direkt in den großen Blutkreislauf fließt. Der Bauchraum wird durch eine Naht verschlossen. Nach der Operation werden die Schweinchen in getrennten Boxen gehalten. Alle Tieren erhalten Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente.

Blutentnahmen erfolgen über einen Dauerkatheter in der Drosselvene jeweils vor der Operation sowie 24, 48 und 72 Stunden nach dem Eingriff. Die Schweinchen werden drei Tage nach der Operation einem zweiten Eingriff unterzogen. Dabei wird die Leber vollständig entnommen und die Tiere anschließend durch Injektion von Embutramid getötet.

Die Studie wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Leberforschung, Krebsforschung

Originaltitel: Regeneration in pig livers by compensatory hyperplasia induces high levels of telomerase activity

Autoren: Henning Wege* (1), Anett Müller (2), Lars Müller (2), Susan Petri (3), Jörg Petersen (1), Christian Hillert (2)

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, Abteilung für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin, (2) Institut für Leber- und Gallenchirurgie und Viszeraltransplantation, (3) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistrasse 52, 20246 Hamburg

Zeitschrift: Comparative Hepatology 2007: 6, 6

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3880



Dokument 1187Titel: Nervenzellen im Barrel Cortex (Hirnregion bei Ratten) der Ratten reagieren mit phasenstarren Antworten auf hochfrequente Vibrationen der Tasthaare
Hintergrund: Die Studie untersucht die Verarbeitung von Tastsinnesreizen der Tasthaare im Rattengehirn, obwohl ähnliche Studien bereits vorliegen.
Tiere: 18 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden erwachsene Wistar-Ratten, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Albinostamm, verwendet. Die Tiere werden durch Isoflurangasin Narkose versetzt. Der Kopf der Ratten wird mittels Metallbalken in den äußeren Gehörgängen in einem Gestell fixiert. Der Schädel wird im Bereich des Barrel Cortex (ein Teil der Hirnrinde, wo Tastsinnesreize verarbeitet werden) durch einen 3 x 4 mm großen Einschnitt eröffnet und die Hirnhaut an dieser Stelle entfernt. Die freigelegte Gehirnfläche wird mit einem Geliermittel verschlossen. Vier Mikroelektroden werden bis zu 0,6 mm tief in den freigelegten Gehirnabschnitt eingebracht. Die Aktivitäten von Nervenzellen im Barrel Cortex werden mittels der Elektroden nach Vibration einzelner Tasthaare aufgezeichnet. Die Vibration der Tasthaare wird durch einen elektromechanischen Schwingungsanreger erzeugt. Nach Beendigung der Messungen werden alle Ratten durch Injektion getötet und das Gehirn entnommen.

Die Studie wurde von der Europäischen Kommission und der Volkswagenstiftung gefördert.

Bereich: Neurobiologie, Tierphysiologie, Sinnesphysiologie

Originaltitel: High-Frequency whisker vibration is encoded by phase-locked responses of neurons in the rat’s barrel cortex

Autoren: Tobias A.S. Ewert, Christiane Vahle-Hinz*, Andreas K. Engel

Institute: Institut für Neurophysiologie und Pathophysiologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2008: 28, 5359-5368

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3879



Dokument 1188Titel: Die Auslöschung des "Exonuclease-1” Gens resultiert in einer Hemmung von Signalwegen, die als Antwort auf eine Erbgutschädigung aktiviert werden, und in einer Verlängerung der Lebensspanne von Mäusen mit nicht funktionsfähigen Telomeren
Hintergrund: Die Studie untersucht die Rolle des Eiweißes Exonuklease-1 für Zellalterungs- und Zellregenerationsprozesse bei Mäusen.
Tiere: 175 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Für die Experimente werden zwei unterschiedlichen "Genotypen" von C57BL/6 Mäusen, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Mausstamm, verwendet. Die Mäuse mit unterschiedlichen genetischen Merkmalen ("Genotyp") werden gezielt miteinander verpaart. Die dritte Generation dieser Mäuse besitzt einen definiertem "Genotyp". Im Alter von 12-15 Monaten bildet sich bei den Tieren die Darmschleimhaut zurück. Die Mäuse werden nach 3 bis 15 Lebensmonaten zur Organentnahme getötet. Vier Stunden vor der Tötung wird den Mäusen Bromdesoxyuridin zur labordiagnostischen Markierung wachsender Zellen injiziert.

Die Experimente wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe e.V., der Roggenbruck Stiftung, der Wilhelm Sander-Stiftung und der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert.

Bereich: Mutationsforschung, Molekularmedizin, Zellphysiologie

Originaltitel: Exonuclease-1 deletion impairs DNA damage signaling and prolongs lifespan of telomere-dysfunctional mice

Autoren: Sonja Schaetzlein (1), N.R. Kodandaramireddy (1), Zhenyu Ju (1), Andre Lechel (1), Anna Stepczynska (1), Dana R. Lilli (3), Alan B. Clark (4), Cornelia Rudolph (2), Florian Kuhnel (1), Kaichun Wei (5), Brigitte Schlegelberger (2), Peter Schirmacher (6), Thomas A. Kunkel (4), Roger A. Greenberg (3), Winfried Edelmann (5), K. Lenhard Rudolph* (1)

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Institut für Zelluläre und Molekulare Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover, (3) Department of Cancer Biology, Abramson Family Cancer Research Institute, University of Pennsylvania School of Medicine, Philadelphia, PA, USA, (4) Laboratory of Structural Biology, National Institute of Environmental Health Sciences, NC, USA, (5) Department of Cell Biology, Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY, USA, (6) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Cell 2007: 130, 863-877

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3878



Dokument 1189Titel: Klickfolgen kodieren das primäre und das nicht-primäre Hörzentrum beim anästhesierten Makaken-Affen
Hintergrund: Neuronale Mechanismen im Gehirn beim Hören von Klick- und Tonfolgen.
Tiere: 7 Affen (Javaneraffen)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche wurden von der Genehmigungsbehörde des Landes Sachsen-Anhalt genehmigt. Die sieben Javaneraffen wurden offensichtlich seit mehr als 10 Jahren für Tierversuche verwendet. Es wird auf Publikationen aus den Jahren 1998, 1999 und 2002 verwiesen, in denen Daten aus Experimenten an diesen Tieren veröffentlicht wurden.

Bei den Affen wird unter Narkose der Schädelknochen über dem Hörzentrum der Großhirnrinde "weiträumig" eröffnet. Der Kopf wird mit einem starren Rahmen fixiert, der mit Schrauben oder Bolzen im Knochen verankert wird. Es werden Klick- und Tonfolgen abgespielt. Gleichzeitig werden über in das Hirngewebe eingeführte Fibermikroelektroden Nervenströme gemessen. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch das Land Sachsen-Anhalt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Bereich: Hörforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Click train encoding in primary and non-primary auditory cortex of anesthetized macaque monkeys

Autoren: E. Oshurkova, Henning Scheich, Michael Brosch*

Institute: Leibniz-Institut für Neurobiologie, Brenneckestr. 6, 39118 Magdeburg

Zeitschrift: Neuroscience 2008: 153, 1289-1299

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3877



Dokument 1190Titel: Ton-Sequenz-Analyse im Hörzentrum beim wachen Makaken-Affen
Hintergrund: Neuronale Mechanismen im Gehirn beim Unterscheiden von Tonfolgen.
Tiere: 3 Affen (Javaneraffen)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Zwei der drei Affen werden auch in anderen Experimenten verwendet, bei denen sie Tonstufen unterscheiden müssen. Der dritte Affe wird nur für dieses Experiment verwendet, bei dem er mehrere Stunden mit fixiertem Kopf sitzen muss.

Den Affen wird zunächst unter Narkose ein Kopfhalter auf dem Schädel implantiert. Die helmartige Vorrichtung aus einem nicht genannten Material besteht aus drei Bögen. Ein Bogen befindet sich über der Stirn, einer am Hinterkopf und der dritte verbindet beide Bögen auf der Mittellinie des Schädels miteinander. Die Vorrichtung wird mit sechs Stahlschrauben fixiert. Die Schrauben werden durch die Haut und das Muskelgewebe darunter gedreht, bis sie auf den Schädelknochen treffen. Außerdem wird ein 21 mm Loch über dem Hörzentrum der Großhirnrinde in den Schädelknochen gebohrt. In das Loch wird ein Metallzylinder eingedreht und so fixiert. Durch diesen Zylinder werden später Elektroden in das Hirngewebe eingeführt. Für die eigentlichen Experimente werden die Affen in einen Primatenstuhl gesetzt und ihr Kopf wird an dem Halteapparat unbeweglich angeschraubt.

In dieser Arbeit wird nicht beschrieben, wie die Tiere an das Sitzen mit fixiertem Kopf im Primatenstuhl "gewöhnt" werden. Üblicherweise erfolgt dieses "Training" durch Flüssigkeitsentzug, d.h. die Tiere bekommen bei guter Kooperation ein paar Tropfen Saft. Außerhalb der Experimente erhalten sie nichts zu Trinken. Sie können ihren Durst also nur löschen, indem sie machen, was von ihnen verlangt wird.

Den Affen werden über einen Lautsprecher Tonfolgen mit unterschiedlichem Abstand vorgespielt. Gleichzeitig werden über in das Gehirn eingeführte Elektroden die Nervenaktivitäten bestimmter Hirnregionen gemessen. Es werden Ableitungen an 109 Stellen durchgeführt. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch das Land Sachsen-Anhalt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Hörforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Tone-sequence analysis in the auditory cortex of awake macaque monkeys

Autoren: Michael Brosch*, Henning Scheich

Institute: Leibniz-Institut für Neurobiologie, Brenneckestr. 6, 39118 Magdeburg

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2008: 184, 349-361

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3876



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