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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1691Titel: Co-Transplantation von Hodengewebe von Hamstern (Phodopus sungorus) und Weißbüscheläffchen (Callithrix jacchus) auf Nacktmäuse überwindet die Blockade einer frühen, spermienbildenden Differentierung bei Primatentransplantaten nicht
Hintergrund: Um die Spermienreifung von jugendlichem Hodengewebe zu beschleunigen, kann das Gewebe von Hamstern, Ziegen, Schweinen und Makaken auf Nacktmäuse verpflanzt werden, die wie ein "Inkubator" wirken. Nur bei Weißbüscheläffchen klappt diese Methode nicht. In dieser Arbeit wird nun ausprobiert, ob sich die Spermienreifung von Weißbüscheläffchengewebe in Nacktmäusen beschleunigen lässt, wenn gleichzeitig Hamsterhoden transplantiert wird. Als entferntes Ziel wird angegeben, die Zeugungsfähigkeit von Krebspatienten erhalten zu können.
Tiere: 67 Tiere verschiedener Arten (10 Weißbüscheläffchen, 20 Hamster, 37 Nacktmäuse)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Hamster und Weißbüscheläffchen stammen aus der universitätseigenen Zucht, die Mäuse werden bei Harlan Winkelmann, Borchen, bestellt. Fünf Tage alte Hamster und junge Weißbüscheläffchen (neugeboren bis 7 Monate) werden getötet, die Hamster durch Köpfen, die Affen durch Ausbluten unter Narkose. Ihre Hoden werden entnommen. Halbe Hamsterhoden und entsprechend große Affenhodenstücke werden Nacktmäusen unter die Rückenhaut gepflanzt. Dazu wird bei den Mäusen unter Narkose ein 4-5 mm langer Hautschnitt gemacht, die Gewebestücke werden in eine Tasche unter der Haut gesteckt. Die Haut wird zugeklammert. Zwölf Wochen später werden die Transplantate unter erneuter Narkose entnommen. Eine Tötung der Mäuse wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Reproduktionsmedizin

Originaltitel: CoGrafting of hamster (Phodopus sungorus) and marmoset (Callithrix jacchus) testicular tissues into nude mice does not overcome blockade of early spermatogenic differentiation in primate grafts

Autoren: Joachim Wistuba (1), Marvin Mundry (1), C. Marc Luetjens (1), Stefan Schlatt (1,2)*

Institute: (1) Institut für Reproduktionsmedizin, Universität Münster, 48129 Münster, (2) Department of Cell Biology and Physiology, University of Pittsburgh, Pittsburgh, Pennsylvania, USA

Zeitschrift: Biology of Reproduction 2004: 71, 2087-2091

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3452



Dokument 1692Titel: Zellarchitektur (bestimmter Strukturen) in der Hörrinde der Hufeisennase (Rhinolophus rouxi)
Hintergrund: Anatomie der Hörrinde einer Fledermausart.
Tiere: 36 Fledermäse (36 Hufeisennasen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Fledermäuse stammen aus Indien und Sri Lanka. Bei 14 Tieren wird unter Narkose mit Dentalzement ein Metallrohr auf dem Schädel verankert, um den Kopf in einem stereotaktischen Haltegerät zu fixieren. Durch ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in die Hörrinde des Gehirns gesteckt. Es werden Töne abgespielt und die Hirnströme als Reaktion darauf gemessen. Die Elektroden werden dabei hin- und hergeschoben, um die richtige Stelle in der Hörrinde zu finden. Ist diese gefunden, wird eine Markierungssubstanz an die Stelle injiziert. Die Fledermäuse erwachen aus der Narkose. 24 Stunden später werden die Tiere durch Injektion einer Überdosis eines Barbiturates in die Bauchhöhle getötet. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten, um die markierten Nervenbahnen zu untersuchen. Außerdem werden Hirnschnitte von 22 weiteren Fledermäusen verwendet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Zoologie, Zooanatomie

Originaltitel: Cytoarchitecture of the medial geniculate body and thalamic projections to the auditory cortex in the rufous horseshoe bat (Rhinolophus rouxi)

Autoren: Susanne Radtke-Schuller

Institute: Institut für Anatomie, Universität München, 80336 München

Zeitschrift: Anatomy and Embryology 2004: 209, 59-76

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3451



Dokument 1693Titel: Chronische Infektion mit Hepatitis-B-Viren und Beurteilung von antiviralen Medikamenten bei uPA-Mäusen nach einer Wiederbesiedelung der Leber mit Leberzellen von Spitzhörnchen (Tupaia)
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für die Hepatitis-B-Forschung.
Tiere: 104 Tiere verschiedener Arten (mindestens 98 gentechnisch veränderte Mäuse, mindestens 6 Spitzhörnchen (Halbaffen))
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die gentechnisch veränderten Knockout-Mäuse werden in den USA (Jackson Laboratories, Bar Harbour, ME und Taconic Farms, Germantown, NY) bestellt. Die Spitzhörnchen (Tupaias) stammen aus dem Deutschen Primatenzentrum Göttingen und werden an der Universität Freiburg gehalten. Von diesen Spitzhörnchen werden Leberzellen verwendet. Es wird nicht beschrieben, ob die Tiere für die Entnahme getötet werden oder ob den lebenden Tieren kleine Gewebeproben entnommen werden. Die Leberzellen werden den Mäusen in die Leber gespritzt. 20 – 30 % der Mäuse sterben infolge der Transplantation. Einige Mäuse erhalten Serum von Wollaffen injiziert. Anderen Mäuse werden menschliche Hepatitis-B-Viren gespritzt. Die Tiere werden zum Teil Monate später getötet.

Bereich: Virologie, Hepatologie

Originaltitel: Chronic infection with hepatic B viruses and antiviral drug evaluation in uPA mice after liver repopulation with tupaia hepatocytes

Autoren: Maura Dandri (1), Martin R. Burda (1), David M. Zuckermann (2), Karsten Wursthorn (1), Urte Matschl (1), Jörg M. Pollok (3), Xavier Rogiers (3), Andreas Gocht (4), Josef Köck (5), Hubert E. Blum (5), Fritz von Weizäcker (5), Jörg Petersen (1,2)*

Institute: (1) Medizinische Abteilung, Universitätsklinikum Eppendorf, 20246 Hamburg, (2) Heinrich Pette Institut für Experimentelle Virologie, Universitätsklinikum Eppendorf, Universität Hamburg, (3) Abteilung für Leberchirurgie, Universitätsklinikum Eppendorf, Universität Hamburg, (4) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Eppendorf, Universität Hamburg, (5) Medizinische Abteilung, Universität Freiburg

Zeitschrift: Journal of Hepatology 2005: 42, 54-60

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3450



Dokument 1694Titel: Analyse einer Übertragung von endogenen Schweineretroviren vom Schwein auf den Menschen bei einem Drei-Arten-Nieren-Xenotransplantationsmodell
Hintergrund: Werden bei einer Xenotransplantation Schweineviren auf menschliches Gewebe übertragen?
Tiere: 12 Tiere verschiedener Arten (6 Rhesusaffen, 6 Schweine)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Rhesusaffen stammen aus dem Deutschen Primatenzentrum Göttingen, drei Schweine vom Schweinezuchtverband Weser-Ems, Oldenburg. Die drei anderen Schweine wurden in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Mariensee, "produziert". Sie sind transgen, d.h. sie enthalten ein menschliches Gen. Die Tiere sind zum Zeitpunkt der Operation 8 bis 18 Wochen alt. Jeweils eine Schweineniere wird auf einen Affen transplantiert. Die Verbindung zwischen der Niere und der Hohlvene des Affen wird aus einem Stück einer Menschenvene konstruiert. Die Venenstücke stammen von herzchirurgischen Patienten. Die Schweine werden vermutlich getötet. Die Affen erhalten Immunsuppressiva, um die Abstoßungsreaktion des fremden Organs hinauszuzögern. Die Affen sterben nach 2, 4, 6, 13, 16 und 19 Tagen. Ein Affe stirbt an Herzversagen kurz nach der Operation. Drei Tiere sterben an Blutvergiftung, weil die Unterdrückung der Immunabwehr so stark ist, dass sich Bakterien ungehindert vermehren können. Zwei Affen werden aufgrund der Abstoßungsreaktion bzw. wegen eines Blutpropfes in der transplantierten Vene getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Xenotransplantationsforschung

Originaltitel: Analysis of pig-to-human porcine endogenous retrovirus transmission in a triple-species kidney xenotransplantation model

Autoren: Monica E. Winkler (1), Michael Winkler (2)*, Rosemarie Burian (1), Jens Hecker (2), Martin Loss (2), Michael Przemeck (3), Ralf Lorenz (2), Clive Patience (4), Alexander Karlas (5), Sebastian Sommer (1), Joachim Denner (5), Ulrich Martin (1)

Institute: (1) Leibniz Forschungslabor für Biotechnologie und Künstliche Organe (LEBAO), Hannover, (2) Klinik für Viszerale und Transplantationschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover, 30625 Hannover, (3) Abteilung für Anästhesiologie, Medizinische Hochschule Hannover, (5) Robert-Koch-Institut Berlin

Zeitschrift: Transplantation International 2005: 17, 848-858

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3449



Dokument 1695Titel: Die Wirkung des Lernens auf die Funktion (eines bestimmten Bereiches) der Sehrinde des Affen
Hintergrund: Mechanismen im Gehirn während des Lernens.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden Affen verwendet, die offensichtlich schon länger für Experimente herangezogen werden. Den Tieren wurde zuvor eine Kammer und ein Haltebolzen über einem Bohrloch im Schädel befestigt. Die Augen wurden mit Metallspulen versehen. Bei diesen Versuchen erhalten die Affen zunächst wenig zu trinken, denn als "Belohnung" für richtig erledigte Aufgaben gibt es einen Tropfen Apfelsaft. Es wird in dieser Arbeit nicht näher beschrieben, aber üblicherweise werden die Affen für diese Art von Experimenten in Affenstühlen festgeschnallt, ihr Kopf wird an den Haltbolzen angeschraubt. Durch die Kammer werden 8 Elektroden in die Sehrinde des Gehirns eingeführt. Die Affen müssen einen Hebel drücken und gleichzeitig auf einen Bildschirm schauen. Ihre Augenbewegungen können durch die eingepflanzten Spulen verfolgt werden. Auf dem Bildschirm erscheinen Bilder von Gesichtern, Blumen, Vögeln und Landschaften. Erscheinen zwei gleiche Bilder, muss der Affe den Hebel loslassen und bekommt einen Tropfen Saft dafür. Gleichzeitig werden Hirnströme gemessen. Es ist wahrscheinlich, dass die Affen nicht getötet, sonder für weitere Experimente verwendet werden.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung

Originaltitel: The effect of learning on the function of monkey extrastriate visual cortex

Autoren: Gregor Rainer*, Han Lee, Nikos K. Logothetis

Institute: Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik, 72076 Tübingen

Zeitschrift: PloS biology 2004: 2(2), 275-283

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3448



Dokument 1696Titel: Monosynaptische Wege von der motorischen Schnurrhaarrinde der Ratte zu den motorischen Gesichtsnerven aufgedeckt durch auf Lentiviren basierendes Axon-Tracing
Hintergrund: Welche Nervenbahnen bewirken Schnurrhaarbewegungen bei der Ratte?
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Ratten wird unter Narkose der Schädel aufgeschnitten. Bestimmte Stellen im Gehirn werden mit Hilfe von Elektroden elektrisch gereizt, wodurch sich die Schnurrhaare der Ratte bewegen. Die Tiere sind dabei nur leicht betäubt. Die Schnurrhaarbewegungen werden auf Video aufgezeichnet. An die Stellen im Gehirn, die Schnurrhaarbewegungen auslösen, werden bestimmte Viren injiziert. Der Kopf wird wieder zugenäht. In den folgenden vier Wochen markieren die Viren Nervenbahnen. Die Ratten werden getötet, indem ihnen unter Narkose Formalin in das Herz injiziert wird.

Bei einem anderen Experiment wird Ratten ein blauer Farbstoff in die Schnurrhaarfollikel gespritzt. Dieser markiert die Nervenbahnen vom Schnurrhaar zum Gehirn. Nach fünf Tagen werden die Tiere ebenfalls getötet, um die blau gefärbten Nervenbahnen zu untersuchen.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Monosynaptic pathway from rat vibrissa motor cortex to facial motor neurons revealed by lentivirus-based axonal tracing

Autoren: Valery Grinevich (1), Michael Brecht (2), Pavel Osten (1)*

Institute: (1) Abteilung für Molekulare Neurobiologie, Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung für Zellphysiologie, Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung, Heidelberg

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2005; 25(3), 8250-8258

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3447



Dokument 1697Titel: Octyl-Methoxycinnamat: Zwei-Generationen-Reproduktionstoxikologie bei Wistar-Ratten bei Verabreichung über das Futter
Hintergrund: Giftigkeitstest eines Lichtschutzfaktors in Sonnencreme.
Tiere: 1731 Ratten (mehr als 1.731 Ratten (200 Elterntiere und ihre 1.531 Nachkommen sowie eine nicht genannte Anzahl Ratten aus Vorversuchen))
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: An Ratten wird eine Zwei-Generationen-Studie zur Reproduktionsgiftigkeit eines Lichtschutzfaktors für Sonnencreme getestet. Zunächst werden an einer nicht genannten Anzahl Ratten in Vorversuchen geeignete Dosierungen ermittelt. 200 Elterntiere werden von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld, bezogen. Sie werden paarweise zusammengehalten. Den Tieren wird der Lichtschutzfaktor in drei verschiedenen Dosen unters Futter gemischt. Eine vierte Gruppe erhält normales Futter. Die Ratten haben 780 Nachkommen (F1), von denen 200 Tiere ausgewählt werden, die genauso behandelt werden, wie ihre Eltern. Diese Ratten haben 751 Nachkommen (F2). Auch bei ihnen wird so verfahren. Schließlich werden alle Ratten zur Untersuchung getötet.

Bereich: Reproduktionstoxikologie

Originaltitel: Octyl methoxycinnamate: Two generation reproduction toxicity in Wistar rats by dietary administration

Autoren: Steffen Schneider, Klaus Deckardt, Jürgen Hellwig, Karin Küttler, Werner Mellert, Stefan Schulte*, Bennard van Ravenswaay

Institute: Produktsicherheit, BASF Aktiengesellschaft, 67056 Ludwigshafen

Zeitschrift: Food and Chemical Toxicology 2005: 43, 1083-1092

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3446



Dokument 1698Titel: Herz-Kreislauf-Parameter bei anästhesierten Meerschweinchen: Ein pharmakologisches Sicherheits-Screening-Modell
Hintergrund: Entwicklung eines Modells für das Screening von Herzmedikamenten.
Tiere: 54 Meerschweinchen
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen stammen von Versuchstierzüchter Harlan aus den Niederlanden. Der gesamte Versuch findet unter Narkose statt. Den Tieren werden zur Bestimmung verschiedener Messgrößen mehrere Katheter (Plastikschläuche) in die Halsarterien und eine Beinvene gelegt. Die Luftröhre wird zur Einführung des Beatmungsschlauches aufgeschnitten. Nacheinander wird eine Reihe von herzwirksamen Wirkstoffen in die Blutbahn injiziert. Gleichzeitig werden diverse Messungen durchgeführt. Schließlich werden die Tiere getötet.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Cardiovascular parameters in anaesthetized guinea pigs: A safety pharmacology screening model

Autoren: Daniela S. Hauser*, Matthias Stade, Angela Schmidt, Guido Hanauer

Institute: Abteilung für Pharmakologie Gastroenterologie, ALTANA Pharma AG, Konstanz 78467 Konstanz

Zeitschrift: Journal of Pharmacological and Toxicological Methods 2005: 52, 106-114

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3445



Dokument 1699Titel: Eine Projektion außerhalb des Hippokampus vom Gyrus dentatus zum Riechkolben
Hintergrund: Anatomie des Gehirns des Igeltanrek (Insektenfresser aus Madagaskar).
Tiere: 11 Sonstige (Igeltanreks)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Igeltanreks, kleine, aus Madagaskar stammende Insektenfresser werden im Institut gezüchtet. Die Tiere werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. In bestimmte Bereiche des Gehirns wird eine Markierungssubstanz injiziert. Der genaue Vorgang wird nicht beschrieben. Die Markierungssubstanz wird in den folgenden Tagen von der Injektionsstelle entlang von Nervenbahnen transportiert. Nach 2 bis 7 Tagen werden die Tanreks unter erneuter Narkose durch Einleitung von Formalin in die Blutbahn getötet. Die markierten Nervenbahnen werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Zooanatomie, Neuroanatomie

Originaltitel: An extrahippocampal projection from the dentate gyrus to the olfactory tubercle

Autoren: Heinz Künzle

Institute: Institut für Anatomie, Ludwig-Maximilians-Universität, 80336 München

Zeitschrift: BMC Neuroscience 2005: 6(1), 38

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3444



Dokument 1700Titel: Pathologie und Behandlung einer Kokkzidiose mit Eimeria zuernii bei Kälbern: Untersuchungen an einem Infektionsmodell
Hintergrund: Test eines Antiparasitenmittels bei Kälbern
Tiere: 30 Rinder (30 Kälber (1-4 Wochen alt))
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Kälber werden mit einzelligen, bei Rindern vorkommenden Parasiten oral infiziert. Die Tiere bekommen wässrigen bis blutigen Durchfall. Der Kot wird regelmäßig untersucht. Sechs Tiere werden 16 – 26 Tage nach der Infektion getötet, um Veränderungen im Darm zu untersuchen. Bei einer zweiten Gruppe von 24 Kälbern wird ein Antiparasitenmittel getestet. Ein Teil der Kälber erhält das Medikament, elf Tiere bleiben als Kontrolle unbehandelt. Über das weitere Schicksal dieser Kälber wird nichts berichtet.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: Pathology and treatment of Eimeria zuernii coccidiosis in calves: Investigations in an infection model

Autoren: H.-C. Mundt (1), B. Bangoura (2), M. Rinke (3), M. Rosenbruch (3), A. Daugschies (2)*

Institute: (1) Bayer Health Care AG, Animal Health Division, 51368 Leverkusen, (2) Institut für Parasitologie, Universität Leipzig, Leipzig, (3) Bayer Health Care AG, Pharma Center, Wuppertal

Zeitschrift: Parasitology International 2005: 54, 223-230

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3443



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