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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4861Titel: Der Einfluß von Ethanol auf die Langzeitwirkung von Dibutylindichlorid in der Bauchspeicheldrüse und Leber bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der physiologischen Wirkung von Dibutyltindichlorid in Gegenwart von Alkohol bei Ratten
Tiere: 77 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird die Lösung einer giftigen Substanz (DBTC) intravenös verabreicht. Eine Kontrollgruppe erhält nur das Lösemittel. Ein Teil der Tiere erhält zusätzlich 15% (äthyl-)Alkohol im Trinkwasser zur freien Verfügung. Nach 1 Tag bzw. nach 1-24 Wochen werden die Ratten getötet ("sacrificed") und Gewebe aus der Bauchspeicheldrüse, Gallengänge und Leber untersucht.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie, Pathologie

Originaltitel: The influence of ethanol on long-term effects of dibutyltin dichlorid (DBTC) in pancreas and liver of rats

Autoren: J.Merkord (1)* , H.Weber (2) , L.Johnas (3) , H.Nizze (3) , G.Hennighausen (1)

Institute: (1)* institut für Pharmakologie und Toxikologie, (2) Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, (3) Institut für Pathologie, Universität Rostock, 18... Rostock

Zeitschrift: Human & Experimental Toxicology 1998: 17, 144-150

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 250



Dokument 4862Titel: Metalloproteinasen der Matrix, IL-6 und Stickoxyd in der durch Antikörper hervorgerufenen Arthritis bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchungen im Zusammenhang mit einer Kniegelenkentzündung
Tiere: 50 Ratten (circa)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden zweimal im Abstand von 7 Tagen Suspensionen aus abgetöteten Tuberkulose- und Keuchhustenerregern unter die Haut bzw. in den Bauchraum gespritzt. Zwei Wochen später erhalten sie eine Injektion einer Eiweiß-Lösung ins rechte Kniegelenk, wodurch eine akute Gelenkentzündung hervorgerufen wird. 0, 3, 7, 14 und 28 Tage später werden die Tiere getötet, Gewebe aus den Kniegelenken entnommen und für weitere Untersuchungen verwendet.

Bereich: Pathologie, Rheumatologie

Originaltitel: Matrix metalloproteinases, IL-6, and nitric oxid in rat antigen-induced arthritis

Autoren: K.Mentzel (1) , R.Bräuer (1)*

Institute: (1)* Institut für Pathologie, Friedrich Schiller Universität Jena, 07740 Jena

Zeitschrift: Clinical and Experimental Rheumatology 1998: 16, 269-279

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 249



Dokument 4863Titel: Leichte Unterkühlung verhindert das Auftreten eines zytotixischen Gehirnödems bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung der Senkung der Körpertemperatur auf die Entstehung eines Gehirnödems
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und ein Katheter (Plastikschlauch) in die Leistenarterie gelegt, durch den Blut entnommen und der Blutdruck gemessen werden kann. Die Schädeldecke wird geöffnet (nicht näher beschrieben) und zwei Lasersonden an der harten Hirnhaut über der rechten Hemisphäre und der hinteren Gehirnrinde angebracht und mit Zahnzement fixiert. Durch einen Schnitt am Hals der Tiere werden die Halsschlagadern freigelegt und durch einen Clip und eine Schlaufe verschlossen und so die Hirndurchblutung gedrosselt. Bei einem Teil der Ratten wird die Körpertemperatur auf 37.0+/- 0.5 °C gehalten, bei den anderen auf 35.0+/-0.5 gesenkt. Nun wird die Gehirndurchblutung, der Blutdruck, die Herzarbeit und die Blutgase gemessen. Die Tiere werden durch ein Gift getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Pathophysiologie

Originaltitel: Mild hypothermia prevents the occurence of cytotoxic brain edema in rats

Autoren: Matthias Schwab (1)* , Reinhard Bauer (1) , Ulrich Zwiener (1)

Institute: (1)* Institut für Pathophysiologie, Friedrich Schiller Universität Jena, 07740 Jena

Zeitschrift: Acta Neurobiologiae Experimentalis 1998: 58, 29-35

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 248



Dokument 4864Titel: Schistosoma haematobium, S.intercalatum, S.Japonicum, S.Mansoni und S.Rodhaini in Mäusen: Beziehung zwischen Wanderungsmuster des Wurms in der Lunge und Gewinnung der erwachsenen Würmer durch Perfusion
Hintergrund: Untersuchung von Wurmparasiten (Schistosoma) in der Lunge von Mäusen
Tiere: 18 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden durch eine Injektion in den Bauchraum betäubt. 200 bis 300 Larven bestimmter Parasiten werden mit Wasser auf den rasierten Bauch der Tiere aufgetragen und können so durch die Haut in die Mäuse eindringen. Nach einigen Wochen weren die Tiere getötet (nicht beschrieben) und die Parasiten in der Lunge sowie in den Achsellymphknoten der Mäuse untersucht.

Bereich: Parasitologie, Tropenmedizin

Originaltitel: Schistosoma haematobium, S.intercalatum, S.japonicum, S.mansoni, and S.rodhaini in mice: relationship between patterns of lung migration by schistosomula and perfusion recovery of adult worms

Autoren: Christian E.Rheinberg (1) , Hé:lè:ne Moné: (2) , Conor R.Caffrey (1) , Daniè:le Imbert-Establet (2) , Joseph Jourdane (2) , Andreas Ruppel (1)*

Institute: (1)* Institut für Tropenhygiene, Universität Heidelberg, 69120 Heidelbarg, und (2) Laboratoire de Biologie Animale, Centre de Biologie et d’Ecologie Tropicale et Mé:diterrané:enne, Universität Perpignan, Frankreich

Zeitschrift: Parasitology Research 1998: 84, 338-342

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 247



Dokument 4865Titel: Abgeschwächte neuroendokrine Antwort auf emotionale und körpliche Streßfaktoren führt bei trächtigen Ratten zu Veränderungen der Adenohypophyse
Hintergrund: Untersuchungen der Auswirkungen von Streß auf die Hormonproduktion bei trächtigen und laktierenden (stillenden) Ratten
Tiere: 118 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die (jungfräulichen) Rattenweibchen werden über Nacht mit sexuell erfahrenen Männchen gepaart. Die trächtigen Ratten werden dann zum Teil in Gruppen von vier bis sechs Tieren pro Käfig, zum Teil in Einzelkäfigen, bis kurz vor der Geburt der Jungen gehalten. Am 4. bis 6.Tag der Laktation (Säugen der Jungen) werden die folgenden Operationen zur laufenden Blutentnahme durch-geführt: Die Tiere werden anästhesiert und Verweilkatheter (Schläuche aus Kunststoff) in ihre Halsvenen eingeführt. Die Katheter werden bis in den rechten Herzvorhof vorgeschoben und das andere Ende im Halsbereich herausgeführt. Die Tiere werden dann wieder zurück in ihre Käfige gebracht.

Mit diesen voroperierten Tieren werden einige Tage später die eigentlichen Experimente durchgeführt. Die Ratten werden in die Mitte eines kreuzförmigen Gangsystems gesetzt. Zwei Arme des Hohlkreuzes sind durch eine Wand an ihren Enden verschlossen, die anderen beiden sind dagegen offen. Die Tiere befinden sich nun im Konflikt zwischen Furcht vor offenen unbekannten Räumlichkeiten und ihrem Entdeckungstrieb. Durch Videokameras wird das Verhalten der Ratten beobachtet und die Zeit gemessen, die sie in den offenen Armen verbringen.

In einem weiteren Versuch werden die Tiere 90 Sekunden lang in einen schwarzen Wasserkübel gesetzt und so emotionalem und körperlichem Streß ausgesetzt. Nach dem Schwimmen werden die Ratten 10 Sekunden lang mit einem Handtuch abgetrocknet und in ihre Käfige zurückgesetzt. Vor und nach den Versuchen werden Blutproben entnommen und Hormone der Hirnanhangsdrüse untersucht. Am folgenden Tage wird den Tieren ein Hormon gespritzt und dann erneut Blutproben entnommen. Am Ende der Experimente werden die Ratten durch ein Gift getötet und die Schwangerschaft nochmals überprüft.

In einem anderen Experiment werden trächtige und nicht-trächtige Ratten im wachen Zustand aus ihren Käfigen in den Experimentierraum gebracht und dort sofort enthauptet. Die Hirnanhangsdrüse wird entnommen und untersucht. ähnliches geschieht mit nicht-trächtigen Ratten und Ratten am 11., 17. und 22. Tag ihrer Trächtigkeit.

(Die Experimente wurden zum Teil in Edinburgh durchgeführt. Verantwortlicher Autor ist jedoch ein Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts München.)

Bereich: Physiologie, Hormonforschung, Stressforschung

Originaltitel: Attenuated neuroendocrine responses to emotional and physical stressors in pregnant rats involve adenohypophysical changes

Autoren: I.D.Neumann (1)* , H.A.Johnstone (2) , M.Hatzinger (1) , G.Liebsch (1) , M.Shipston (2) , J.A.Russell (2) , R.Landgraf (1) , A.J.Douglas (2)

Institute: (1)* Max Planck Institut für Psychatrie, 80804 München, und (2) Abteilung für Physiologie, University Medical School, Edinburgh, UK

Zeitschrift: Journal of Physiology 1998: 508.1, 289-300

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 246



Dokument 4866Titel: Transplantation eines menschlichen Eierstockkarzinoms auf Nacktmäuse: Chemotherapie-Versuche mit Paclitaxel, Cisplatin, Vinoelbine und Titanocenedichlorid
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Medikamente in der Therapie von Eierstockkarzinomen
Tiere: 48 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Mäusen wird Gewebe eines menschlichen Ovarialkarzinoms unter die Rückenhaut implantiert. Nun werden die Tiere mit unterschiedlichen Medikamenten therapiert. Tumorwachstum und Körpergewicht der Mäuse werden alle zwei Tage kontrolliert. Nach 17 Tagen werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Art getötet ("sacrified") und die Tumoren untersucht. Ein Teil der Tiere verendet schon vor Ablauf der Beobachtungsperiode.

Bereich: Frauenheilkunde

Originaltitel: Human ovarian cancer xenografts in nude mice: chemotherapy trials with paclitaxel, cisplatin, vinorelbine and titanocene dichloride

Autoren: C.Villena-Heinsen (1)* , M.Friedrich (1) , AK Ertan (1) , C.Farnhammer (1) , W.Schmidt (1)

Institute: (1)* Abteilung für Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Universität des Saarlands, Homburg

Zeitschrift: Anti-Cancer Drugs 1998: 9, 557-563

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 245



Dokument 4867Titel: Selektive Hemmung der Ansammlung von Leberkollagen durch einen neuen Propyl-4-Hydroxylase-Hemmer bei der experimentellen Leberfibrose der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines neuen Medikaments bei Lebererkrankungen
Tiere: 47 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird eine radioaktive Aminosäure in den Bauchraum gespritzt. Vorher bzw. 2 und 4 Stunden nachher wird ihnen auf die gleiche Weise eine Testsubstanz verabreicht. Wenige Stunden später werden die Tiere getötet und die Leber zu weiteren Untersuchungen herausgeschnitten.
Bei anderen Ratten wird durch neunwöchige Verabreichung von Tetrachlorkohlenstoff eine Leberfibrose hervorgerufen. Gleichzeitig wird auch die zu testende Substanz in den Bauchraum gespritzt. Am Ende der Experimente werden die Tiere mit äther betäubt und durch Ausbluten getötet. Die Leber wird herausgeschnitten und untersucht. Bei einem Teil der Tiere wird an verschiedenen Tagen Blut aus Blutgefäßen hinter dem Augapfel entgenommen und untersucht. Am Ende der Experimente werden die Tiere mit äther betäubt und durch Ausbluten aus der großen Hohlvene getötet.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Selective inhibition of hepatic collagen accumulation in experimental liver fibrosis in rats by a new propyl 4-hydroxylase inhibitor

Autoren: Martin Bickel (1)* , Karl-Heinz Baringhaus (1) , Martin Gerl (1) , Volkmar Günzler (1) , Jiri Kanta (2) , Ludwig Schmidts (1) , Michael Stapf (1) , Georg Tschank (1) , Klaus Weidmann (1) , Ulrich Werner (1)

Institute: (1)* Hoechst Marion Roussel Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt, und (2) Fakultät für Medzin, Abteilung für Biochemie, Karls-Universität, Hradec Kralove, Tschechische Republik

Zeitschrift: Hepatology 1998: 28, 404-411

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 244



Dokument 4868Titel: Verteilung und Gewebsverträglichkeit von intrathekalem Thizanidin beim Schaf
Hintergrund: Untersuchung eines bestimmten Medikaments bei der Schmerztherapie
Tiere: 4 Schafe
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden sediert und anästhesiert. Ein Katheter aus Gummi wird zwischen den Rückenmarkshäuten bis auf Höhe des 3. Lendenwirbels vorgeschoben. Eine Infusionspumpe wird unter die Haute des seitlichen Bauches implantiert und an den Katheter angeschlossen. Durch ein Bohrloch in der Schädeldecke wird ein Ommaya-Reservoir (?, dem Bearbeiter nicht bekannt) in den Seitenventrikel des Gehirns eingeführt. Proben der Hirnflüssigkeit können entnommen werden. 2 bis 3 Wochen nach der Operation beginnt die Therapie mit einer Testsubstanz, die durch den Katheter in den Rückenmarksraum verabreicht wird. Ein Kontrolltier erhält eine unwirksame Lösung. Während der Beobachtungszeit von 7 bis 14 Monaten dürfen sich die Schafe frei bewegen. Blutproben werden aus der Vene des Ohres oder des Vorderbeins entnommen und mit Werten von unbehandelten Schafen verglichen. Am Ende werden die Tiere mit einem Gift getötet ("sacrified"), das Gehirn und Rückenmark entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Neurochirurgie

Originaltitel: Distribution, tolerability and tissue compatibility of intrathecal tizanidine in the sheep

Autoren: G.Ochs (1)* , M.Loew (1) , J.Tonn (2) , K.Toyka (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie und (2) Neurochirurgie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 97080 Würzburg

Zeitschrift: Acta Anaesthesiologica Scandinavica 1998: 42, 786-793

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 243



Dokument 4869Titel: Die Rolle des sehr späten Antigen-4 und seines vaskulären Zelladhäsionsmolekül-1-Gegenliganden in der Pathogenese der experimentellen Autoimmunneuritis bei der Lewisratte
Hintergrund: Untersuchung von bestimmten Substanzen bei einer Nervenentzündung
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei einem Teil der Ratten wird durch Injektion bestimmter Zellen in die Schwanzvene, bei anderen Ratten durch Injektion des Tuberkuloseerregers in die Pfote eine autoimmune Nervenentzündung hervorgerufen. Nach 5, 9 und 13 Tagen werden den Tieren die zu untersuchenden Substanzen in die Schwanzvene gespritzt und der Krankheitsverlauf beobachtet. Die Ratten werden täglich gewogen und ihre Krankheitssymptome in einer Skala von 0 bis 10 (z.B. 0 = normal, ..., 5 = milde halbseitige Lähmung, 8 = volle Lähmung, 9 = moribund d.h. im Sterben liegend, 10 = tot) eingeordnet. Am Ende der Experimente werden die Tiere anästhesiert und durch das Herz mit einer tödlichen Lösung durchströmt. Gewebeproben werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: The role of the very late antigen-4 and its counterligand vascular cell adhesion molecule-1 in the pathogenesis of experimental autoimmune neuritis of the Lewis rat

Autoren: U.Enders (1) , R.Lobb (2) , R.B.Pepinsky (2) , H.-P.Hartung (1)* , K.V.Toyka (1) , R.Gold (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie, Julius-Maximilians Universität Würzburg, 97080 Würzburg, und (2) Biogen, Inc., Cambridge, Massachusetts, USA

Zeitschrift: Brain 1998: 121, 1257-1266

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 242



Dokument 4870Titel: Chronische Effekte der frühzeitigen Hemmung des Angiotensin-Converting-Enzyms und des Angiotensin AT1-Rezeptor-Subtypen bei der Ratte mit Herzinfarkt: Die Rolle des Bradykinins
Hintergrund: Untersuchungen der Auswirkung einer frühzeitigen Verabreichung bestimmter Substanzen nach einem Herzinfarkt
Tiere: 357 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden mit äther betäubt und künstlich beatmet. Der Brustkorb wird auf der linken Seite aufgeschnitten und das Herz freigelegt. Die linke Herzkranzarterie wird nun mit einem OP-Nähfaden abgeschnürt, um einen Herzinfarkt hervorzurufen. Das Herz wieder in seine normale Position zurückgelegt und die Wunde verschlossen. Die Ratten werden nun in Gruppen eingeteilt, die alle unterschiedliche Medikamente oder Medikamentenkombinationen verabreicht bekommen. Nach acht Wochen werden die Tiere erneut anästhesiert und durch Kanülen in der Luftröhre künstlich beatmet. Nun werden verschiedene Katheter in die Blutgefäße der Leiste und des Halses bis zum Herzen gelegt. Dann wird der Brustkorb erneut geöffnet und Meßinstrumente an der Aorta angebracht, um die Herzaktivität zu messen. Am Ende des Experiments wird die Herztätigkeit durch eine Kaliumchloridlösung gestoppt, das Herz herausgenommen und untersucht.

Bereich: Innere Medizin, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Chronic effects of early started angiotensin converting enzyme inhibition and angiotensin AT1-receptor subtype blockade in rats with myocardial infarction: role of bradykinin

Autoren: Kai Hu (1) , Peter Gaudron (1) , Hans-Joachim Anders (1) , Frank Weidemann (1) , Oliver Turschner (1) , Matthias Nahrendorf (1) , Georg Ertl (1)*

Institute: (1)* II. Medizinische Klinik, Klinikum Mannheim der Universität Heidelberg, 68167 Mannheim

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1998: 39, 401-412

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 241



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