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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4081Titel: Zeitverlauf der Nierentoxizität bei chronischer oraler Cadmiumgabe bei Wistarratten: Ausscheidung von Enzymen im Urin
Hintergrund: Untersuchung von Nierenschädigung durch Cadmium
Tiere: 96 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden bei freiem Zugang zu Futter und Wasser gehalten. In das Futter wird für den Zeitraum von 72 Wochen Cadmium in unterschiedlicher Konzentration (bis 250 ppm) gemischt. Die Tiere werden täglich hinsichtlich auffälligem Verhalten oder Krankheitszeichen untersucht und einmal pro Woche gewogen. In regelmäßigen Abständen werden in Urinproben bestimmte Enzyme untersucht. Dazu werden die Ratten in einen (sog. metabolischen) Käfig aus Stahl gesetzt, in dem Urin und Fäzes getrennt gesammelt werden können. Vorher werden jeweils 3 ml Leitungswasser durch eine Magensonde verabreicht, um die Nierentätigkeit anzuregen. Die Tiere zeigten keine klinisch erkennbaren Auffälligkeiten. Am Ende aller Versuche werden die Ratten getötet, die Nieren entnommen und untersucht.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Time course of chronic oral cadmium nephrotoxicity in wistar rats: excretion of urinary enzymes

Autoren: E.M.Bomhard (1)*, D.Maruhn (1), M.Rinke (1)

Institute: (1)* Institut für Toxikologie, Bayer AG, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Drug and Chemical Toxicology 1999: 22, 679-703

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1059



Dokument 4082Titel: Emotionaler Streß löst eine intrahypothalamische, aber keine periphere Ausschüttung von Oxytocin bei männlichen Ratten aus
Hintergrund: Untersuchung der Ausschüttung des Hormons Oxytocin in emotionalen Streßsituationen
Tiere: 22 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und der Kopf in einer stereotaktischen Halteapparatur fixiert. Die Schädeldecke wird freigelegt und kleine Löcher in den Knochen gebohrt. Durch die Löcher werden Sonden (zur Mikrodialyse) direkt im Gehirn implantiert und mit Schrauben im Schädel verankert. Zur Vermeidung von Infektionen werden den Tieren prophylaktisch Antibiotika verabreicht. Zwei Tage später werden kleine Infusionspumpen an die Sonden angeschlossen. Auf diese Art kann eine Kochsalzlösung verabreicht werden. Während der Experimente wird die Oxytocinkonzentration durch die Sonden im Gehirn bestimmt.

In einer Gruppe von Ratten werden Katheter (Plastikschläuche) in die Halsvenen gelegt und unter der Haut bis zum Rücken der Tiere geleitet. Die Wunden werden mit Metallclips geschlossen. Während der Versuche kann den Ratten mit einer Spritze, die mit dem Katheter verbunden ist, Blut zur Bestimmung des Hormons Oxytocin entnommen und durch warme Kochsalzlösung ersetzt werden. Für die eigentlichen Experimente werden die männlichen Ratten aus ihren Käfigen genommen und zu einem durch Training besonders aggressiv gemachten Männchen gesetzt. Das Verhalten beider Tiere, vor allem die Angstschreie im Ultraschallbereich, werden beobachtet. Nach der ersten Niederlage des Eindringlings werden die beiden Tiere durch einen Drahtvorhang getrennt, durch den sich die Tiere weiterhin sehen, riechen und hören, jedoch nicht berühren können. Damit sollte der emotionale Streß ohne Verletzungsgefahr für die Ratten erhöht werden. Nach 30 Minuten werden die Männchen wieder in ihre Käfige zurück gesetzt. Während des ganzen Experiments wird den Ratten laufend Blut entnommen. Ratten, die keinem agressiven Männchen ausgesetzt werden, dienen als Kontrolle. Am Ende werden alle Tiere getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Psychiatrie, Hirnforschung, Hormonforschung

Originaltitel: Emotional stress triggers intrahypothalamic but not peripheral release of oxytocin in male rats

Autoren: M.Engelmann (1)*, K.Ebner (1), R.Landgraf (1), F.Holsboer (1), C.T.Wotjak (1)

Institute: (1)* Max Planck Institut für Psychatrie, 80804 München

Zeitschrift: Journal of Neuroendocrinology 1999: 11, 867-872

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1058



Dokument 4083Titel: Neurotrophe Faktoren aus dem Gehirn verbessern die Langzeitpotenzierung und die kognitiven Funktionen nach vorübergehender Minderdurchblutung des Vorderhirns bei der Ratte
Hintergrund: Beeinflussung von Schäden durch Unterbrechung der Durchblutung des Gehirns
Tiere: 51 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und die Durchblutung des Gehirns durch zehnminütigen Verschluß der zuführenden Arterien vollständig unterbrochen. Bei analog operierten Kontrolltieren bleibt die Blutzufuhr erhalten. Durch Katheter (Plastikschläuche) in der Leistenarterie werden Blutdruck und Blutgase bestimmt. Anschließend wird eine Testsubstanz (BDNF) oder künstliches Nervenwasser mit Hilfe einer osmotischen Minipumpe über einen Zeitraum von 14 Tagen in das Gehirn (bzw. in die Gehirnventrikel) verabreicht. Die Pumpe ist mit Kanülen (Hohlnadeln aus Stahl) verbunden, welche mit Knochenzement in der Schädeldecke fixiert sind. Nach 14 Tagen werden elektrophysiologische Messungen durchgeführt. Dazu wird der Kopf der Tiere in eine Halteapparatur gespannt und Mikroelektroden im Gehirn implantiert. Nach den Messungen werden die Ratten durch Enthaupten getötet.

Bei anderen Ratten, bei denen ebenfalls die Durchblutung des Gehirns unterbrochen war, werden Verhaltenstests durchgeführt. Zur Untersuchung der Gedächtnisleistung werden die Ratten in eine 70x70 cm große Kiste gesetzt. Die Wände bestehen aus Plexiglas und sind mit eingelassenen Löchern versehen. In einigen Löchern befindet sich Futter. Das Verhalten der Ratten bzw. ihre Fähigkeit zum Auffinden von Futter wird vor und nach der Unterbrechung der Hirndurchblutung verglichen. Im zweiten Test wird das Vemeidungsverhalten der Ratten untersucht. Dazu werden die Tiere in Boxen mit einem hell erleuchteten und einem dunklen Raumabteil gesetzt. Der Boden der Box besteht aus einem Metallgitter, über welches Stromschläge (Elektroschocks: 1 mA, 1 Sek.) ausgelöst werden können. Die Tiere werden zuerst in den beleuchteten Bereich gesetzt. Sobald sie jedoch durch eine Öffnung die dunkle Kammer betreten, erhalten sie einen Elektroschock. 24 Stunden später wird der Versuch wiederholt und die Zeit bis zum Wechseln der Kammer gemessen und mit der Zeit aus der vorhergehenden Testreihe verglichen. Im ditten Test wird die spontane Bewegungsaktivität der Ratten mit Hilfe von (Infrarot-)Photozellen 5, 10, 15 und 20 Tage nach Unterbrechung der Gehirndurchblutung untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Brain-derived neurotrophic factor improves long-term potentiation and cognitive functions after transient forebrain ischemia in the rat

Autoren: Irina Kiprianova (1), Jürgen Sandkühler (2), Stefan Schwab (1), Siegfried Hoyer (3), Matthias Spranger (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, (2) Abteilung für Physiologie, (3) Abteilung für Pathochemie und Allgemeine Neurochemie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg (*unklar, wer federführend)

Zeitschrift: Experimental Neurology 1999: 159, 511-519

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1057



Dokument 4084Titel: Blockade der zentralen Angiotensin-AT1-Rezeptoren verbessert die neurologischen Ergebnisse und vermindert die Expression von Transkriptionsfaktoren AP-1 nach fokaler Gehirnischämie bei Ratten
Hintergrund: Beeinflussung von neurologischen Defiziten nach Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 45 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten werden Kanülen (Hohlnadeln aus Stahl) zur Verabreichung von Testsubstanzen in das Gehirn implantiert. Dazu wird die Schädeldecke freigelegt und die Kanülen in das Gehirn (bzw. Gehirnventrikel) vorgeschoben. Der äußere Teil der Kanülen wird mit Schrauben und Zement am Schädelknochen befestigt und die Kopfhaut zugenäht. Die genaue Lokalisation der Kanülen wird mit Hilfe eines stereotaktischen Kopfhalteapparats bestimmt. Sogenannte osmotische Minipumpen, die die Testsubstanzen in gewünschter Dosierung und Geschwin-digkeit freisetzen, werden in eine Hauttasche am Rücken der Tiere eingenäht und mit den im Schädel implantierten Kanülen verbunden.

Nach drei Tagen wird ein Katheter (Plastikschlauch) für Blutdruckmessungen und intravenöser Medikamentengabe durch die Leistenarterie bzw. -vene gelegt. Beide Katheter werden unter der Haut zum Rücken des Tieres geleitet. Bei den eigentlichen Experimenten bleiben die Ratten bei Bewußtsein. Während die Testsubstanz über einen Zeitraum von fünf Tagen durch die Minipumpe in das Gehirn verabreicht wird, können sich die Tiere frei bewegen. Der Blutdruck wird dabei kontinuierlich gemessen.

Nun wird eine Minderversorgung des Gehirns hervorgerufen, indem ein Nylonfaden durch die Halsschlagader geschoben und die mittlere Gehirnarterie verschlossen wird. Nach 90 Minuten wird der Faden herausgezogen und das Gehirn wieder durchblutet. Kontrolltieren werden auch entsprechende Katheter gelegt, die Hirnarterie wird jedoch nicht verschlossen. 24 Stunden später werden die Ratten hinsichtlich neurologischer Defizite untersucht. Diese werden in drei Schweregrade eingeteilt (0 = keine Defizite bis 3 = Schwäche in der Vorderpfote und Umfallen bei seitlichem Anstoßen). Anschließend werden die Tiere narkotisiert und mit einer giftigen Lösung getötet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie, Pharmakologie

Originaltitel: Blockade of central angiotensin AT1 receptors improves neurological outcome and reduces expression of AP-1 transcription factors after focal brain ischemia in rats

Autoren: Wen-Jie Dai (1), Alexandra Funk (1), Thomas Herdegen (1), Thomas Unger (1), Juraj Culman (1)*

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie, Christian-Albrechts-Universität, 24105 Kiel

Zeitschrift: Stroke 1999: 30, 2391-2399

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1056



Dokument 4085Titel: Gegenregulation von Interleukin-18-mRNA und Proteinexpression während der Wundheilung der Haut bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung von physiologischen Vorgängen bei der Wundheilung
Tiere: 80 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert und am Rücken rasiert. Nach Desinfektion mit 70%igem Alkohol werden den Tieren durch Herausschneiden von Haut und Unterhautfettgewebe sechs Wunden von je 5 mm Durchmesser in einem Abstand von 3-4 mm zugefügt. Nach 1, 3, 5, 7 und 13 Tagen werden Proben der Wundränder mit Wundschorf entnommen. Gewebe von nicht verletzten Mäusen dient als Kontrolle. Am Ende werden die Tiere getötet und das Gewebe untersucht.

Bereich: Dermatologie, Wundheilung

Originaltitel: Counterregulation of interleukin-18 mRNA and protein expression during cutaneous wound repair in mice

Autoren: Heiko Kämpfer (1), Uwe Kalina (2), Heiko Mühl (1), Josef Pfeilschifter (1), Stefan Frank (1)*

Institute: (1)* Zentrum für Pharmakologie, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 60590 Frankfurt, und (2) Zentrum der Inneren Medizin, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt

Zeitschrift: Journal of Investigative Dermatology 1999: 113, 369-374

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1055



Dokument 4086Titel: Chronische Hochdosis Kreatin-Fütterung vermindert das linksventrikuläre Remodeling bei post-myokardial infarzierten Rattenherzen nicht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Substanz auf den Herzmuskel nach Herzinfarkt
Tiere: 27 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird unter Ether-Narkose der Brustkorb auf der linken Seite aufgeschnitten und das linke Herzkranzgefäß abgebunden. 40-50% der Tiere sterben in den darauffolgenden 24 Stunden an einem Herzinfarkt. Einigen Kontrolltieren wird der Brustkorb zwar aufgeschnitten, das Herzkranzgefäß jedoch unversehrt gelassen. Die überlebenden Ratten erhalten über das Futter eine Testsubstanz. Nach 8 Wochen werden die Ratten erneut durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Der Brustkorb wird eröffnet, das Herz herausgenommen und das Ausmaß des Herzinfarktes untersucht.

Bereich: Innere Medizin

Originaltitel: Chronic high-dose creatine feeding does not attenuate left ventricular remodeling in rats hearts post-myocardial infarction

Autoren: Michael Horn (1), Helga Remkes (1), Charlotte Dienesch (1), Georg Ertl (2), Stefan Neubauer (1)*

Institute: (1)* Medizinische Universitätsklinik Würzburg, 97080 Würzburg, und (2) Klinikum Mannheim, Abteilung Kardiologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1999: 43, 117-124

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1054



Dokument 4087Titel: Laser-induzierte Thermotherapie kombiniert mit hepatischer arterieller Embolisation zur Behandlung von Lebertumoren in einem Ratten-Modell
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit einer neuen Tumortherapie
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Zellen eines Rattendickdarmtumors in die Leber eingebracht. Dazu werden die Ratten anästhesiert, der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. Die Tumorzellen werden anschließend unter die Leberkapsel injiziert. Der Punktionsort wird mit einem speziellem Kleber verschlossen, um ein Abfließen der Tumorzellen zu verhindern. Die Bauchdecke wird wieder verschlossen. 14 Tage später wird den Ratten noch einmal unter Narkose der Bauch in der Mitte aufgeschnitten, die Leber wird auf sterile Kompressen vorgeschoben. Es werden nur Lebertumoren mit einem Durchmesser von größer als 12 mm in die Studie eingeschlossen. Eine Leberarterie wird aufgeschnitten, ein Plastikschlauch eingelegt und mit einer Naht fixiert. Über diesen Schlauch kann eine Lösung direkt in die Leber injiziert werden, welche den arteriellen Blutfluß zu den Lebertumoren für einige Zeit unterbindet. Nach der Injektion wird der Plastikschlauch wieder entfernt und die Arterie vernäht. Des weiteren wird ein Laser 0,5 cm tief direkt in das Zentrum des Tumors eingeführt. Nach der Behandlung werden Laser und Sonde entfernt und der Bauch wieder zugenäht. Die Tiere werden 24 Stunden, 7 oder 14 Tage nach der Behandlung durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet, das Tumorgewebe wird untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Laser-induced thermotherapy combined with hepatic arterial embolization in the treatment of liver tumors in a rat tumor model

Autoren: Christoph-T.Gerner (1)*, Christoph Isbert (1), Dirk Albrecht (1), Andre Roggan (2), Jörg Pelz (1), Jörg Ritz (1), Gerhard Müller (2), Heinz J.Buhr (1)

Institute: (1)* Abteilung für Viszeral-, Vaskulär- und Thoraxchirurgie, und (2) Institut für Medizinische Physik/ Laser Medizin, Medizinisches Zentrum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin, 12200 Berlin

Zeitschrift: Annals of Surgery 1999: 230, 55-62

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1053



Dokument 4088Titel: Eicosanoid-Produktion durch erwachsene Fasciola hepatica und Plasma-Eicosanoid-Spiegel während Fasziolosis bei Schafen
Hintergrund: Untersuchung von Veränderungen bei chronischer Leberegelinfektion
Tiere: 9 Schafe
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: 5 Schafe werden mit Larven des großen Leberegels infiziert. 4 nicht-infizierte Schafe dienen als Kontrolltiere. Den Tieren wird einmal wöchentlich über 17 Wochen Blut entnommen. 3 bis 12 Wochen nach der Infektion sind bei den Schafen Zeichen von Fieber und Blutarmut zu finden. Außerdem steigen die Leberwerte an. Die infizierten Schafe werden 20 Wochen nach der Infektion getötet. Die Leberegel werden aus den Gallenwegen isoliert und untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: Eicosanoid production by adult fasciola hepatica and plasma eicosanoid patterns during fasciolosis in sheep

Autoren: S.F.Ali (1), A.Joachim (1), A.Daugschies (1)*

Institute: (1)* Institut für Parasitologie, Veterinärmedizinische Hochsschule, 30559 Hannover

Zeitschrift: International Journal for Parasitology 1999: 29, 743-748

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1052



Dokument 4089Titel: Hyperreaktive Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse bei Ratten, die selektiert nach einem hohen Angstverhalten gezüchtet wurden
Hintergrund: Untersuchung verschiedener Hormonkonzentrationen im Blut bei Ratten mit hohem und niedrigem Angstverhalten
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden zwei Rattenarten verwendet, die über mehrere Generationen hinweg selektiert nach hohem und niedrigem Angstverhalten gezüchtet wurden. Im Alter von 10 Wochen werden jeweils 10 Ratten mit hohem und mit niedrigem Angstverhalten einem Verhaltenstest unterzogen. Dazu werden die Tiere einzeln für 5 Minuten auf eine zentrale Plattform eines Versuchsländes gesetzt, von der kreuzförmig jeweils zwei offene und zwei von Seitenwänden umschlossene Arme abgehen. Die gesamte Versuchsanordnung ist 70 cm vom Fußboden erhöht angebracht. Es wird die Zeit gemessen, die die Tiere auf den offenen Versuchsarmen verbringen. Diese ist bei Ratten mit hohem Angstverhalten deutlich kürzer als bei Ratten mit niedrigen Angstverhalten. 4 Wochen später wird den gleichen Tieren unter Narkose ein Schlauch in eine große Vene am Hals eingelegt und fixiert. Die Ratten werden danach in Einzelkäfigen gehalten und können sich trotz des Schlauches frei bewegen. Der Plastikschlauch wird mit einer antibiotikahaltigen Lösung gefüllt und 3 Tage später noch einmal mit der gleichen Lösung durchgespült. 5 Tage nach Anlage des Katheters wird den Ratten morgens über das Schlauchsystem Blut entnommen. Danach werden sie wieder dem erwähnten Verhaltenstest unterzogen. Anschließend werden nach 5, 15 und nach 60 Minuten weitere Blutproben entnommen, aus denen verschiedene Hormonkonzentrationen ermittelt werden.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Hyper-reactive hypothalamo-pituitary-adrenocortical axis in rats bred for high anxiety-related behaviour

Autoren: R.Landgraf (1)*, A.Wigger (1), F.Holsboer (1), I.D.Neumann (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Journal of Neuroendocrinology 1999: 11, 405-407

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1051



Dokument 4090Titel: Methotrexat-Albumin-Konjugate bewirken eine Wachstumsverzögerung bei Dunning R3327 HI Prostatakarzinom-tragenden Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Chemotherapeutika bei Prostatakrebs
Tiere: 55 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Tumorfragmente von Prostatakrebs unter die Haut implantiert. Nach 8 Wochen erreichen die Krebsgeschwüre ein Gewicht von 2-3 g. Die Tiere werden mit Kohlendioxyd getötet und die Tumore entnommen. Anschließend werden die Tumore in Fragmente von 3 mm Durchmesser geteilt und anderen Ratten über einen Hauteinschnitt am linken Hinterbein eingepflanzt. 5 Wochen später haben die Krebsgeschwüre eine Größe von über 1 Kubikzentimeter erreicht. 5 dieser Tiere wird ein Chemotherapeutikum über eine Vene am Schwanz verabreicht. Während des Versuchs sind die Ratten mit einem Narkosgasgemisch anästhesiert. Nach Gabe des Chemotherapeutikums werden nach 1, 4, 8, 24, 48 und nach 72 Stunden Blutproben aus einem Gefäß an der Schwanzspitze entnommen. Nach der letzten Blutentnahme werden die Ratten getötet, die Tumore entnommen.

Bei 20 Ratten wird in einem weiteren Versuch die dosisabhängige Schädlichkeit des Chemotherapeutikums ausgetestet. Dazu erhalten die Tiere in Abständen von 4 Tagen Injektionen des Chemotherapeutikums. Einige Tage nach der 5. Injektion treten bei beiden Versuchsgruppen Vergiftungserscheinungen wie Durchfall oder zotteliges Fell auf. Für einen weitern Versuch werden drei Gruppen bestehend aus jeweils 10 tumortragenden Ratten gebildet. Die Tiere erhalten je nach Gruppenzugehörigkeit alle 4 Tage eine Injektion des Chemotherapeutikums. Die Tiere werden täglich hinsichtlich des Auftretens von Vergiftungserscheinungen untersucht. Der Versuch wird beendet, als nach 24 Versuchstagen das Tumorleiden der Kontrolltiere ein kritisches Ausmaß erreicht hat. Die Ratten werden getötet, die Tumore entnommen und gewogen.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Methotrexate-albumin conjugate causes tumor growth delay in Dunning R3327 HI prostate cancer-bearing rats

Autoren: Gerd Stahle (1)*, Andreas Wunder (2), Hans Herrmann Schrenk (2), Gernot Hartung (3), Dieter L.Heene (1), Hannsjörg Sinn (1)

Institute: (1)* Erste Medizinische Klinik, Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Universität Heidelberg, 68135 Mannheim, (2) Abteilung für Radiochemie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, und (3) Dritte Medizinische Klinik, Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim

Zeitschrift: Anti-Cancer Drugs 1999: 10, 405-411

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1050



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