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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4651Titel: Lokale Fibrinolyse und Aspiration intracerebraler Hämatome bei Ratten. Eine experimentelle Studie unter Benutzung der Magnetresonanztomographie
Hintergrund: Untersuchung der Auflösung von Blutgerinnseln im Gehirn
Tiere: 22 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und die Körpertemperatur mit Hilfe von Wärmekissen konstant bei 37°C gehalten. Kleine Plastikschläuche werden in eine Oberschenkelarterie und Vene gelegt, um den Blutdruck bestimmen und Blutproben entnehmen zu können. Die Luftröhre wird eingeschnitten, die Tiere atmen eigenständig. Anschließend werden sie auf den Bauch gelegt und der Kopf in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Löcher werden in den Schädel gebohrt und eine Kanüle (Hohlnadel)) in eine bestimmte Hirnregion vorgeschoben. Damit die Kanüle in ihrer Position bleibt, wird sie mit Klebstoff befestigt. Dann wird Blut über die Schläuche in den Oberschenkelarterien entnommen und mit der Kanüle ins Gehirn gespritzt, um dort Blutgerinnsel zu erzeugen. Der aus 10 Tieren bestehenden Kontrollgruppe werden unterschiedliche Mengen (25, 50 oder 80 µl) an Blut injiziert. 10 Minuten später werden Schichtaufnahmen des Gehirns mit einem Magnetresonanztomographen angefertigt. 10 weiteren Tieren wird ebenfalls arterielles Blutes in das Gehirn injiziert, den Tieren wird aber ein Mittel ins Gehirn injiziert, welches das Blutgerinnsel auflösen soll. Nach 30 Minuten wird das aufgelöste Blutgerinnsel abgesaugt. Vor und nach dem Auflösen des Gerinnsels werden weitere Bilder mit dem Magnetresonanztomographen aufgenommen. Bei 2 zusätzlichen Tieren werden ebenfalls Kanülen im Kopf plaziert, jedoch wird kein Blutgerinnsel erzeugt. Auch bei diesen Ratten werden Aufnahmen des Schädels gemacht. Alle Tiere werden geköpft (dekapitiert), das Gerhirn entnommen, eingefroren und später untersucht.

Bereich: Neuroradiologie, Neurochirurgie

Originaltitel: Local fribrinolysis and aspiration of intracerebral hematomas in rats. An experimental study using MR monitoring

Autoren: Wolfgang Deinsberger (1)* , Marius Hartmann (2), Johannes Vogel (3), Olav Jansen (2), Wolfgang Kuschinsky (3), Klaus Sartor (2) und Dieter-Karsten Böker (1)

Institute: (1)* Neurochirurgische Klinik, Justus Liebig Universität, 35385 Gießen, (2)Abteilung für Neuroradiologie, Universität Heidelberg, und (3)Physiologisches Institut, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Neurological Research 1998: 20, 349-352

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 337



Dokument 4652Titel: Ritanserin, ein 5-HT2 Rezeptorantagonist, erhöht den subkortikalen Blutfluß nach einem photothrombotischen Verschluß der mittleren Zerebralarterie
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung einer bestimmten Substanz (Ritanserin) auf den Blutfluß im Gehirn
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Für die Operation am Gehirn werden die Tiere anästhesiert. Plastikschläuche werden in zwei Oberschenkelarterien und in eine Vene geschoben, um Blutproben zu entnehmen und den Blutdruck zu bestimmen. Ein Schlauch wird in die Luftröhre gelegt, die Tiere werden muskulär gelähmt und künstlich beatmet. 7 Tiere bekommen nun ein Medikament für 90 Minuten über das Blut verabreicht, 5 Tiere erhalten eine Kontrollsubstanz. 95 Minuten später wird eine Arterie im Gehirn durch Laserbestrahlung und Gabe einer bestimmten Substanz verschlossen. Zusätzlich werden die zwei wichtigsten Arterien zur Blutversorgung des Gehirns unterbunden. Um den Blutfluß zu bestimmen, wird ein radioaktives Mittel injiziert und gleichzeitig Blutproben entnommen. Dann wird der Kopf abgetrennt, die Gehirne entnommen, in Scheiben geschnitten und untersucht. (Die Experimente wurden in den USA mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeführt.)

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Ritanserin, a 5-HT2 receptor antagonist, increases subcortical blood flow following photothrombotic middle cerebral artery occlusion in rats

Autoren: Tobias Back (1)* , Ricardo Prado (1), Weizhao Zhao (1), Brant D.Watson (1), Myron D.Ginsberg (1)

Institute: (1)* Cerebral Vascular Disease Reseach Center, Abteilung für Neurologie (D4-5), Universität von Miami, Florida, USA, (jetzt: *Abteilung für Neurologie der Ludwig-Maximilians-Univeristät München, 81377 München)

Zeitschrift: Neurological Research1998; 20, 643-647

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 336



Dokument 4653Titel: Neuronale Stressantwort und Neuronenzelluntergang nach Herzkreislaufstillstand bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung eines Herzkreislaufstillstands auf Nervenzellen im Gehirn
Tiere: 29 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden anästhesiert, kleine Plastikschläuche werden in eine Schwanzarterie und in eine Magenvene gelegt. Ein Schlauch wird in die Luftröhre plaziert, die Ratten werden künstlich beatmet. Die Muskeln werden mit einem Medikament entspannt. Der Schlauch in der Schwanzarterie wird an ein Gerät angeschlossen, das den Blutdruck aufzeichnet. Allen Ratten wird eine Elektrode in die Speiseröhre gelegt, über die Strom auf das Herz geleitet wird, so daß ein Kreislaufstillstand resultiert. Die Beatmung und die Infusionen werden gestoppt. 10 Minuten nach dem Stromstoß wird mit Wiederbelebungsmaßnahmen (mechanische Beatmung und Herzmassage) begonnen, außerdem wird versucht, mit äußeren Stromstößen das Herz wieder zum geordneten Schlagen zu bringen. In verschiedenen Zeitabständen werden Blutproben entnommen. Die Ratten (jeweils 6 pro Gruppe) dürfen sich 6 Stunden, 24 Stunden, 3 Tage oder 7 Tage erholen. Bei den Tieren, die länger als 6 Stunden überleben, werden die Plastikschläuche entfernt, die Wunden mit einem Lokalanästhetikum versorgt und verschlossen. Sie werden langsam von der Beatmung entwöhnt, so daß sie wieder selbständig atmen können. Anschließend werden sie in Spezialkäfige gebracht, wo sie für eine Stunde einer Sauerstoffkonzentration von 50% ausgesetzt sind. Später kommen sie in ihre ursprünglichen Käfige, wo sie freien Zugang zu Futter und Wasser haben. Bis die Ratten anfangen zu trinken, erhalten sie Nährlösung durch eine Infusion unter die Haut. Einige Ratten werden 6 Stunden nach dem ausgelöstem Kreislaufstillstand und der anschließenden Wiederbelebung in flüssigem Stickstoff gefroren, ohne vorher aus der Narkose zu erwachen. Die anderen Ratten werden nochmals anästhesiert und ebenfalls in flüssigem Stickstoff gefroren, um die Gehirne zu entnehmen und zu untersuchen. 5 Ratten dienen dabei als Kontrolltiere. Sie erhalten die gleiche Narkose und die gleiche chirurgische Behandlung, jedoch wird kein Herzstillstand hervorgerufen.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Neuronal stress response and neuronal cell damage after cardiocirculatory arrest in rats

Autoren: Bernd W. Böttiger (1), (2), Bernd Schmitz (1), (3), Christoph Wiessner (1), (4), Peter Vogel (1), Konstantin-Alexander Hoffmann (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Experimentelle Neurologie, Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, 50931 Köln, (2)Abteilung für Anästhesiologie der Universität Heidelberg, (3)Abteilung für Anästhesiologie der Universität Erlangen, und (4) Novartis Pharma Inc., Basel, Schweiz

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998: 18, 1077-1087

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 335



Dokument 4654Titel: Magenfundusresektion bei Ratten: Auswirkungen auf den Mineral -und Knochenstoffwechsel mit Schwerpunkt bezüglich Gastrin-Calcitonin-Parathormon- Vitamin D-Achse
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Magenteilentfernung auf den Mineral- und Knochenstoffwechsel
Tiere: 26 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden bei ca. 21°C unter einem künstlichen 12 Stunden Tag/Nachtrhythmus gehalten. Sie haben freien Zugang zu Wasser und Futter. Das Futter hat eine bestimmte Zusammensetzung aus Eiweiß und Kohlehydraten und enthält zusätzlich definierte Mengen an Kalzium, Magnesium, Phosphat und Vitamin D. Auch dem Trinkwasser wurden Kalzium und Magnesium zugesetzt. Die Tiere haben eine Woche Zeit sich zu akklimatisieren. Dann wird ihnen für 18 Stunden das Futter entzogen, um sie anschließend zu operieren. Dazu werden sie mit einer Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert und der Bauch aufgeschnitten. Einige Arterien und Nerven, die den Magen versorgen, werden herausgeschnitten und der mittlere Teil des Magens entfernt. Die verbleibenden Magenreste werden wieder zusammengenäht und der Bauch verschlossen. Bei einer Kontrollgruppe von Tieren wird in einer Operation der Magen freigelegt und nur aus seinen Halterungen gelöst, danach wird der Bauch wieder verschlossen. Anderen Tieren wird die Schilddrüse entfernt und sie erhalten Schilddrüsenhormone über das Trinkwasser. Einigen dieser Tiere wird ein paar Tage später zusätzlich wie oben erwähnt ein Teil des Magens entfernt.

Drei Experimente werden durchgeführt: Im ersten Experiment wird den Tieren 14 Wochen nach der Operation eine radioaktive Substanz in einen Muskel gespritzt und sie werden für drei Tage in einen speziellen Käfig gesetzt, wo Urin und Kot abgefangen, speziell aufbereitet und untersucht werden. Am Ende müssen die Ratten 18 Stunden fasten, dann werden sie anästhesiert und Blutproben über eine Arterie aus dem Schwanz entnommen. Anschließend wird der Brustkorb aufgeschnitten, über einen Schnitt in der Hauptschlagader läßt man die Tiere verbluten. Für das zweite Experiment werden die Ratten, denen ein Teil des Magens entfernt wurde und die Kontrolltiere verwendet. Auch diese Ratten werden anästhesiert, 30 oder 60 min später läßt man sie durch einen Schnitt in der Hauptschlagader verbluten. Im dritten Experiment werden die Tiere, bei denen ein Teil des Magens und zusätzlich die Schilddrüse entfernt wurden, eingesetzt.

Bereich: Physiologie

Originaltitel: Gastric fundectomy in rat: effects on mineral and bone metabolism, with emphasis on the gastrin -calcitonin-parathyreoid hormone-vitamin D axis

Autoren: G.Rümenampf (1), (2)* , P.O.Schwille (2), R.G.Erben (3), M.Schreiber (2), B.Berge (2), W.Fries (2), A.Schmiedl (2), S.Koroma (2), W.Hohenberger (1)

Institute: (1)* Abteilung für Chirurgie, Friedrich-Alexander Universität Erlangen, 91023 Erlangen, (2)Abteilung für Experimentelle Chirurgie und Endokrinologie, Friedrich-Alexander Universität Erlangen, und (3)Institut für Tierphysiologie, Ludwig-Maximilians Universität München

Zeitschrift: Calcified Tissue International 1998: 63, 433-441

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 334



Dokument 4655Titel: Niedrig dosiertes Flunarizin schützt das fetale Hirn des Schafes vor Schäden durch Ischämie
Hintergrund: Untersuchung der Schutzwirkung von Flunarizin bei Unterbrechung der Hirndurchblutung
Tiere: 12 Schafe (12 Mutterschafe und deren ungeborene Feten)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: 12 Mutterschafe werden mit ihren ungeborenen Jungen 125 Tage nach der Befruchtung durch eine Injektion in den Bereich der unteren Wirbelsäule anästhesiert. Katheter (kleine Plastikschläuche) werden in eine Beinarterie- und Vene der Muttertiere geschoben. Dann wird der Bauch in der Mitte aufgeschnitten und - über einen Schnitt in der Gebärmutter - die Hinterläufe der Jungen herausgeholt. Unter lokaler Anästhesie werden den Feten Plastikschläuche über eine Fußvene in die große untere Körperhohlvene plaziert. Der Schnitt über der Gebärmutter wird wieder verschlossen und ein weiterer Schnitt über der Schnauze der Jungtiere gemacht. Kopf und Hals der Schafsfeten werden aus der Gebärmutter herausgeholt. Um die Atmung der Feten zu verhindern, wird ein mit Wasser gefüllter Gummihandschuh über den Kopf gestülpt. Dann werden Plastikschläuche in zwei Arterien der Vorderläufe gelegt. Sechs Schafsfeten erhalten ein Medikament (Flunarizin) über eine Vene gespritzt, sechs Kontrolltiere ein einfaches Lösungsmittel. 60 Minuten später werden bei den Feten beide Halsarterien, die das Gehirn mit Blut versorgen, für 30 Minuten abgeklemmt. Um den Blutfluß im Gehirn bestimmen zu können, wird den Feten vor, während und nach dem Abklemmen der Halsarterien ein radioaktives Material gespritzt, und Blutproben entnommen. Dann wird den Muttertieren ein Plastikschlauch in den Bauchraum gelegt und der zweite Schnitt über der Gebärmutter zugenäht. Alle Plastikschläuche werden verschlossen und an der Flanke des Muttertieres nach außen gelegt. Die Tiere werden zurück in ihre Käfige gebracht. Am Tag der Operation und an den darauffolgenden Tagen wird ein Antibiotikum verabreicht. 72 Stunden nach Beginn der Experimente werden die Mutterschafe mit einem durch die Vene verabreichten Gift getötet. Die Feten werden mit einem das Gewebe konservierenden Mittel durchströmt. Später werden die Gehirne untersucht.

Bereich: Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Neurologie

Originaltitel: Low dose flunarizine protects the fetal brain from ischemic injury in sheep

Autoren: Richard Berger (1)* , Tina Lehmann (1), Jochen Karcher (1), Yves Garnier (1), Arne Jensen (1)

Institute: (1)* Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Ruhr-Universität Bochum, 44892 Bochum

Zeitschrift: Pedriatric Research 1998: 44, 277-282

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 333



Dokument 4656Titel: Morphologische Methoden zum Nachweis von SIV und ihre Anwendung in Zellkultur und Gewebe von experimentell infizierten Rhesusaffen
Hintergrund: Untersuchung verschiedener Methoden zum Nachweis eines AIDS-ähnlichen Affenviruses.
Tiere: Affen (Anzahl unbekannt)(eine unbekannte Anzahl Rhesusaffen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Anhand von Zellkulturen und Gewebeschnitten SIV infizierter Affen werden Methoden zum Nachweis von SIV, einem dem AIDS-Virus ähnlichen Affen-Immunschwäche-Virus, untersucht. Die verwendeten Zellkulturen bestimmter Blutzellen (T-Lymphozytenzellkulturen) von Affen werden im Deutschen Primatenzentrum (DPZ) routinemäßig kultiviert. Das Gewebematerial verschiedener Organe stammt von Rhesusaffen, die im DPZ im Rahmen von Impfstoff- und Therapieversuchen mit SIV infiziert worden waren. Als Negativkontrollen dienen Gewebeproben von nicht infizierten Affen, die im DPZ im Rahmen von anderen Studien eingeschläfert worden waren.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Petra Elisabeth Hünerbein (Wissenschaftliche Betreuung: F.-J. Kaup)

Institute: Abteilung Tiermedizin und Primatenhaltung des Deutschen Primatenzentrums Göttingen (vorgelegt über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 332



Dokument 4657Titel: Auswertung verbesserter diagnostischer Methoden zum Nachweis von Cowdria ruminantium-Infektionen unter besonderer Berücksichtigung der Epidemiologie auf den Kleinen Antillen
Hintergrund: Diagnostik einer in den Tropen vorkommenden Wiederkäuer-Krankheit
Tiere: 37 Tiere verschiedener Arten (10 Rinder, 17 Ziegen, 10 Schafe)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Herzwasser ist eine durch Zecken übertragene Wiederkäuer-Krankheit, die im 19. Jahrhundert aus Afrika in die Karibik eingeschleppt wurde und derzeit auf drei Inseln der Kleinen Antillen vorkommt. Bisherige diagnostische Verfahren zur Untersuchung einer möglichen weiteren Ausbreitung der Krankheit sind nur wenig aussagekräftig. Um drei neue Diagnostikverfahren qualitativ zu testen, werden zehn Rinder, 17 Ziegen und zehn Schafe mit inaktivierten Herzwasser-Erregern geimpft. Die Ziegen werden zwischen dreieinhalb und 17 Monate später experimentell mit dem Erreger durch Injektion in die Halsvene infiziert. Zehn Ziegen werden zusätzlich mit lebenden Erregern geimpft und anschließend behandelt. Allen Tieren werden zahlreiche Blutproben entnommen, die für die Tests mit den neuen diagnostischen Methoden verwendet werden. Insgesamt dauern die Versuche für die Rinder und Schafe etwa sechseinhalb Monate, für die Ziegen bis zu 21 Monate. Was anschließend mit den Tieren geschieht, wird nicht erwähnt. Weitere Versuche werden mit Zecken durchgeführt, die von natürlich befallenen Rindern abgesammelt werden. Außerdem werden noch Blutproben von Hunderten auf den Kleinen Antillen lebenden Rindern, Ziegen und Schafen untersucht.

Bereich: Parasitologie und Tropenveterinärmedizin

Originaltitel: Validation of improved diagnostic methods for the detection of Cowdria ruminantium infection with special reference to the epidemiology in the Lesser Antilles

Autoren: Ricarda Mondry (Wissenschaftliche Betreuung: A. Liebisch)

Institute: Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Centre International en Recherche Agronomique pour le Dé:veloppement Dé:partement Elevage et Mé:decine Vé:terinaire (CIRAD-EMVT)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 331



Dokument 4658Titel: Methoden der Krampfschwellenbestimmung: Vor- und Nachteile eines neuen Modells mit direkter kortikaler rampenförmiger Stimulation an der Ratte
Hintergrund: Beurteilung der Eignung eines neuen Krampfanfallmodells für die Entwicklung von humanmedizinischen antiepileptischen Medikamenten
Tiere: 123 Ratten (mehr als 123)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Um ein neues Modell der direkten elektrischen Reizung des Großhirnrinde zur Auslösung von Krampfanfällen mit einer herkömmlichen Methode vergleichen zu können, werden bei insgesamt 80 Ratten zunächst sog. Elektroschockkrampfschwellentests durchgeführt. Der Experimentator hält dazu eine Ratte mit einer Hand im Nacken und setzt mit der anderen Hand zwei Elektroden auf die Augenhornhäute auf. Er löst über ein Fußpedal einen Elektroschock aus, läßt die Ratte sofort los und beurteilt die Krampfschwere . Nach zahlreichen Versuchen mit dem Ziel die sog. Elektroschockkrampfschwelle zu ermitteln, wird den Tieren eines von sechs verschiedenen bekannten krampfhemmenden Standardmitteln durch Bauchhöhleninjektion verabreicht. Durch weitere Elektroschocks werden die krampfhemmenden Eigenschaften dieser Substanzen überprüft.

In sog. Vorversuchen wird ermittelt, wie tief Elektroden durch das Schädeldach in die Großhirnrinde eingebracht werden können, ohne Schädigungen des Gewebes zu verursachen. Bei einer unbekannten Anzahl von Ratten werden unter Vollnarkose Löcher in das Schädeldach gebohrt und Elektroden in unterschiedlicher Tiefe eingeführt. Die Tiere werden getötet und die Gehirne gewebekundlich untersucht.

Für die eigentlichen Versuche werden bei 43 Ratten unter Vollnarkose durch Bohrlöcher Elektroden und Halterungsschrauben in den Schädel eingesetzt sowie ein Steckeraufsatz aus Kunststoff angebracht. Nach zehntägiger Erholungspause beginnen die Versuche am wachen Tier. Über einen Stecker wird eine Ratte so an einen elektrischen Stimulator angeschlossen, daß sie sich frei bewegen kann. In vier Stunden dauernden Versuchen werden die Tiere im Abstand von 15 Minuten mit Stromimpulsen ansteigender Stärke bis zum Auftreten von Krampfanfällen elektrisch gereizt (Rampenmodell). Die Versuche werden meist zweimal pro Woche wiederholt. Wie schon bei den Elektroschockversuchen wird nun auch die krampfhemmende Wirkung der sechs gängigen Antiepileptika im Rampenmodell untersucht, indem den Ratten die Medikamente verabreicht werden und sie über die Elektroden im Gehirn im Abstand von 30 Minuten über 6-8 Stunden elektrisch gereizt werden. Insgesamt dauern die Versuche bis zu 50 Tage. Das weitere Schicksal der Tiere ist unbekannt, vermutlich werden sie am Ende der Versuche getötet.

Bereich: Epilepsieforschung

Originaltitel:

Autoren: Eckart Krupp (Wissenschaftliche Betreuung: W. Löscher)

Institute: Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 330



Dokument 4659Titel: Untersuchung zur Bedeutung von Zytokinen und Eicosanoiden in der hyperakuten xenogenen Abstoßungsreaktion mit Hilfe der extrakorporalen Hämoperfusion von Schweinelebern mit Humanblut
Hintergrund: Untersuchung der Abstoßungsreaktion bei Xenotransplantationen
Tiere: 18 Schweine
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Unter Vollnarkose wird 18 Schweinen die Leber entfernt. Die Nieren werden ebenfalls herausgenommen und finden für andere Versuche Verwendung, die nicht Gegenstand dieser Arbeit sind. Die Tiere werden in Narkose getötet. Die Lebern werden unter verschiedenen Bedingungen mit menschlichem Blut 180 Minuten lang durchströmt und diverse Meßgrößen bestimmt. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß die Lebern ihre Entgiftungsfunktion und bestimmte Stoffwechselleistungen zumindest für den Zeitraum von drei Stunden aufrecht erhalten konnten. Dennoch kam es während der nur dreistündigen Durchströmung der Lebern mit artfremden Blut zu massiven Schädigungen des Organs.

Bereich: Xenotransplantationsforschung

Originaltitel:

Autoren: Peter Baumann (Wissenschaftliche Betreuung: C. Hammer)

Institute: Institut für Chirurgische Forschung der Ludwig-Maximilians-Universität München (vorgelebt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 329



Dokument 4660Titel: Experimentelle Untersuchungen zur Validierung der MR-Relaxometrie von Tumor und Lymphknotenmetastasen am VX2-tumortragenden Kaninchen
Hintergrund: Entwicklung neuer Verfahren für die Diagnostik von Lymphknotenmetastasen bei menschlichen Tumorpatienten
Tiere: 28 Kaninchen
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden die Zellen eines Kaninchen-Hauttumors (Plattenepithelkarzinom) aufbereitet. Diese Zellen werden auf andere Kaninchen transplantiert, indem sie diesen im Nackenbereich unter die Haut injiziert werden. Nach 2 ½-wöchigem Wachstum werden die Tumoren unter Vollnarkose chirurgisch entfernt und die Kaninchen durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet. Die entfernten Tumoren werden aufbereitet und auf weitere Kaninchen übertragen. Innerhalb einer Woche bilden sich erste Metastasen in den Lymphknoten. Bei einigen Kaninchen, bei denen die Tumoren nicht beim ersten Versuch angehen, werden weitere Tumortransplantationen vorgenommen. Um herauszufinden, ob sich bösartig tumorös veränderte und unveränderte Lymphknotentumoren mit Hilfe der Kernspintomographie unterscheiden lassen, werden die Kaninchen unter Vollnarkose mittels dieses Verfahrens untersucht. Nach Abschluß aller Experimente, werden die Tiere getötet und die Tumoren und Lymphknoten gewebekundlich untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel:

Autoren: Sylvia Danner

Institute: Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin und Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 328



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