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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4651Titel: Tierexperimentelle Untersuchungen zur Nephrotoxizität von FK 506
Hintergrund: Um die Abstoßungsreaktion bei Transplantationen zu verhindern, werden dem Patienten sog. Immunsuppressiva verabreicht, d.h. Medikamente, die die körpereigene Abwehr unterdrücken. Cyclosporin A ist eines von ihnen, das allerdings neben seiner erwünschten immunsuppressiven auch unerwünschte Nebeneffekte, insbesondere eine nierenschädigende Wirkung zeigt. Ein weiteres Immunsuppressivum, das in einem japanischen Pilz vorkommende FK 506, wird seit 1989 in der Humanmedizin eingesetzt. Seine nierenschädigenden Nebenwirkungen wurden bereits seit dieser Zeit vermutet und später von zahlreichen Autoren bestätigt. In der vorliegenden Arbeit sollen nun die nierenschädigende Wirkung dieser beiden Immunsuppressiva erneut bestätigt und verglichen werden.
Tiere: 180 Ratten
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Ratten wird täglich Cyclosporin A mit einer Magenschlundsonde je nach Versuchsgruppe in unterschiedlichen Dosierungen verabreicht. Andere Ratten erhalten tägliche Gaben von FK 506 in die Bauchhöhle injiziert. Den Kontrolltieren werden neutrale Substanzen verabreicht. Die Tiere werden für die Versuchsdauer von zehn Tagen in sog. Stoffwechselkäfige gesetzt, die es ermöglichen, alle Ausscheidungen zur Untersuchung zu gewinnen.

In einer weiteren Versuchsreihe soll die Beeinflussung einer Minderdurchblutung der Nieren auf die nierenschädigende Wirkung der beiden Medikamente studiert werden. Den Ratten wird in Narkose, nach Aufschneiden der Bauchhöhle, die Blutzufuhr zu den Nieren abgeklemmt. Nach 20 Minuten wird die Klemme geöffnet und die Bauchdecke verschlossen. Die Tiere erhalten nun zehn Tage lang eines der beiden Immunsuppressiva wie oben beschrieben.

Die mit den Medikamenten behandelten Ratten leiden an Appetitmangel, starken Gewichtsverlusten und schlechtem Allgemeinbefinden. Am Versuchsende wird den Tieren in tiefer äthernarkose Blut aus dem Herzen genommen. Anschließend erfolgt die Tötung der Tiere. Die Nieren werden entnommen und gewebekundlich untersucht. Es zeigen sich schwere Schädigungen der Nieren.

Die Autorin kommt zu dem Schluß, daß trotz der schweren Nebenwirkungen, die FK 506 hervorruft, der Substanz weiterhin große Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Sie regt an, in weiteren Studien die Versuchsdauer auf 14 Tage zu verlängern und auch die Minderdurchblutung der Nieren zeitlich auszudehnen.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Annette Baltes-Owczarzak (Wissenschaftliche Betreuung: K. Wagner)

Institute: Universitätsklinikum Essen (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 420



Dokument 4652Titel: Chemie und Biochemie der niedermolekularen Peptide aus dem Gift von Bothrops neuwiedi
Hintergrund: Zusammensetzung und Wirkung eines Schlangengiftes
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(6 Ratten, 8 Mäuse, Meerschweinchen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Das für die Studie benötigte Gift einer zu den Grubenottern zählenden südamerikanischen Giftschlange wird von einem Institut aus Brasilien bezogen. Zunächst wird die chemische Zusammensetzung des Giftes untersucht. Zur Testung der Eigenschaften und der Wirkung des Giftes werden Ratten und Mäuse sowie der Darm von Meerschweinchen verwendet.

Die Meerschweinchen werden durch Genickschlag betäubt und durch einen Kehlschnitt entblutet. Nach Eröffnung der Bauchhöhle wird ein 10 cm langes Stück Darm entnommen, dem nun bestimmte Bestandteile des Schlangengiftes zugesetzt werden.

An 6 Ratten wird die blutdrucksenkende Wirkung des Giftes studiert. Den Ratten werden dazu unter Narkose dünne Schläuche in zwei Blutgefäße der Hinterbeine gelegt. Die Schläuche werden so unter der Haut verlegt, daß sie am Nacken wieder zum Vorschein treten. Die Versuche erfolgen am darauffolgenden Tag, nachdem sich die Tiere von der Operation erholt haben. Die Schläuche werden an ein Blutdruckmeßgerät angeschlossen. Der Blutdruck wird gemessen, während den Ratten bestimmte Bestandteile des Schlangengiftes injiziert werden.

Weiterhin werden die blutungsauslösenden Eigenschaften des Schlangengiftes an 8 Mäusen untersucht. Den Mäusen werden Teile des Giftes unter die Haut gespritzt. Zwei Stunden später werden sie mit einer Überdosis äther getötet. Die Rückenhaut wird gelöst, um die entstandene Blutungen zu begutachten.

Bereich: Biochemie, Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Ann-Karen Galle (Wissenschaftliche Betreuung: G. G. Habermehl)

Institute: Chemisches Institut der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 419



Dokument 4653Titel: Untersuchungen zur ex vivo Gewinnung boviner Kumulus-Oozysten-Komplexe mittels endoskopisch geführter Follikelpunktion
Hintergrund: Optimierung der Rinderzucht
Tiere: 40 Rinder
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Mit einer speziellen Untersuchungstechnik soll aus den Eierstöcken von Färsen (weibliche Rinder vor der ersten Geburt) Proben entnommen werden. Zunächst wird diese Methode in sog. Vorversuchen an sechs Färsen geübt. Die Färse wird medikamentell ruhiggestellt. Durch Einleiten eines lokalen Betäubungsmittels in den Wirbelkanal wird der hintere Bereich des Tieres betäubt. In die Scheide wird ein Trokar (in einer Röhre steckende, dicke Nadel) eingeführt und das Scheidendach damit durchbohrt. Nun wird durch die Röhre des Trokars ein dünner Stab in die Bauchhöhle vorgeschoben, an dessen Ende sich eine Minivideokamera sowie eine Absaugvorrichtung befinden (Endoskop). Ein zweiter Mitarbeiter streckt einen Arm in den Mastdarm des Tieres, umgreift einen der unterhalb des Mastdarms liegenden Eierstöcke und positioniert diesen vor das Endoskop. Unter Sichtkontrolle (Minivideokamera) werden nun die Eierstockbläschen angestochen und der Inhalt ausgesaugt. Die sechs Färsen werden dieser Prozedur etwa dreimal pro Woche bis zu sieben Wochen lang zur Übung unterzogen.

Für die eigentlichen Versuche wird diese Methode der Probengewinnung ein- bis zweimal wöchentlich an anderen Färsen und Kühen durchgeführt. Die Inhalte der Eierstockbläschen werden auf den Gehalt bestimmter Hormone untersucht. Einem Teil der Versuchstiere werden eines von zwei Geschlechtshormonen oder ein Wachstumshormon verabreicht. Mit Hilfe der oben beschriebenen Probenentnahmetechnik wird die Auswirkung dieser Hormone auf die Anzahl der Bläschen und die Zusammensetzung ihres Inhaltes studiert.

Die Tiere einer Gruppe (11 Färsen und eine Kuh) haben Namen, wie "Alma", "Gundi", "Doro", "Jutta", usw. Diesen Rindern werden zur Blutentnahme Verweilkatheter (dünne Plastikschläuche) in verschiedene Blutgefäße unter die Haut gepflanzt. In siebentägigen Abständen werden ihnen wie oben beschrieben die Eierstockbläschen ausgesaugt. Einigen von ihnen wird ein Wachstumshormon verabreicht. Der Autor schreibt, daß die Tiere "Alma", "Biggi" und "Urschl" etwa drei Wochen nach Versuchsbeginn erkrankten, so daß die Untersuchungen eingestellt werden mußten. Die Tiere litten an Fieber, Appetitmangel, Schwellung der Fußgelenke und Verhärtung der Hinterbeinmuskulatur. Als Ursache wurden die Verweilkatheter angenommen. Nachdem diese entfernt worden waren, erholten sich "Alma" und "Urschl". "Biggi" jedoch mußte getötet werden.

In einer weiteren Versuchsreihe werden aus dem Bläscheninhalt von drei "züchterisch hochwertigen" Kühen Embryonen "produziert". Diese Embryonen werden den Kühen anschließend in die Gebärmutter eingepflanzt, woraus sich bei zwei Tieren eine Trächtigkeit entwickelt.

Bereich: Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Hendrik Wenigerkind (Wissenschaftliche Betreuung: G. Brem, LMU München)

Institute: Institut für Tierzucht der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für molekulare Tierzucht und Haustiergenetik und Institut für Physiologie des Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel Weihenstephan der Technischen Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 418



Dokument 4654Titel: Analyse der prädiabetischen Inselentzündung bei BB-Ratten - Genexpression von Zytokinen und NO-Synthase im Pankreas sowie Modulation durch Bakterienbestandteile und Insulin
Hintergrund: Immunologische Vorgänge bei der zuckerkranken Ratte
Tiere: 185 Ratten
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Ratten einer bestimmten Züchtung ("BB-Ratten") entwickeln im Alter von 50 bis 70 Tagen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Diese Rattenzüchtung wird in der Diabetes-Forschung als Modell für den menschlichen Jugenddiabetes verwendet. In einer ersten Versuchsreihe wird 45 "BB-Ratten" und fünf "normalen" Ratten im Alter zwischen 50 und 70 Tagen zur Blutzuckerbestimmung Blut aus der Schwanzspitze entnommen. Anschließend werden sie mit äther betäubt, danach mit einem Narkosemittel in tiefe Narkose versetzt und durch Ausbluten des Herzens getötet. Die Bauchspeicheldrüsen werden entnommen und bestimmte Substanzen der körpereigenen Abwehr und Teile der Erbsubstanz untersucht.

Um den Einfluß der körpereigenen Abwehr auf die Entwicklung der Zuckerkrankheit zu studieren, werden in einer zweiten Versuchsreihe 50 Tage alten "BB-Ratten" drei unterschiedliche Bakteriengifte (unter anderen Diphterie- und Tetanus-Gift) in die Fußsohle injiziert. Zum Vergleich bleiben einige Ratten unbehandelt. Am 70. Lebenstag wird den Tieren Blut entnommen. Danach werden sie wie oben beschrieben getötet und ihre Bauchspeicheldrüsen untersucht. Es wird ermittelt, ob die mit Bakteriengift behandelten Ratten häufiger oder seltener an Diabetes erkranken als die unbehandelten Kontrolltiere.

In einer 3. Versuchsanordnung wird 10 "BB-Ratten" eine Kapsel mit Insulin (Hormon, dessen fehlende Wirkung Zuckerkrankheit auslöst) unter die Haut im Nacken eingepflanzt. Zwanzig Tage später werden die Tiere wie oben beschrieben getötet und untersucht.

Bereich: Immunologie, Diabetes-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Ute Wörz-Pagenstert (Wissenschaftliche Betreuung: W. Leibold, Hannover und H. Kolb, Düsseldorf)

Institute: Arbeitsgruppe Immunologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Diabetes-Forschungsinstitut an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 417



Dokument 4655Titel: Isolierung eines natürlichen ACE-Inhibitors aus dem Rinderherzen
Hintergrund: Isolierung einer kreislaufwirksamen Substanz aus Rinderherzen
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Ratten, Kaninchen (unbekannte Anzahl), Rinderherzen vom Schlachthof)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Aus frischen Rinderherzen vom Schlachthof wird ein natürlicher neuer Hemmer eines blutdruckregulierenden Enzyms (ACE) isoliert. Die hemmenden Eigenschaften werden mit Hilfe von ACE getestet, das aus Ratten- und Kaninchenlungen gewonnen wird. Dafür wird eine unbekannte Anzahl von Ratten und Kaninchen getötet, um die Lungen zu entnehmen.

Bereich: Biochemie, Pharmakologie

Originaltitel:

Autoren: Asli Gül Imirzalioglu (Wissenschaftliche Betreuung: W. Schaper, Bad Nauheim)

Institute: Max-Planck-Institut für physiologische und klinische Forschung Bad Nauheim, W.G. Kerckhoff-Institut, Abteilung für experimentelle Kardiologie (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 416



Dokument 4656Titel: Zur Eignung der Mycoplasma gallisepticum-Mutante TS 100 als Lebendimpfstoff bei Hühnern
Hintergrund: Testung eines möglichen Impfstoffes gegen eine bakterielle Geflügelkrankheit
Tiere: 223 Hühner (mindestens 223 Hühnerküken)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Hühnerküken wird im Alter von drei Tagen entweder die 'normale' Form (Feldstamm) eines bei Geflügel vorkommenden Bakteriums oder eine mutierte Form des Bakteriums gespritzt. Die Bakterien werden durch einen Einstich in die Brusthöhle des Kükens in einen Luftsack eingebracht. Eine Gruppe Kontrolltiere wird nicht infiziert. Die Krankheitsanzeichen bei den infizierten Küken reicht von verminderter Futteraufnahme bis zu Atembeschwerden mit Luftsackentzündung und Lahmheiten mit schweren Gelenkentzündungen. Je na

Bereich: Geflügelkrankheiten, Bakteriologie

Originaltitel:

Autoren: Lison Odenthal (Wissenschaftliche Betreuung: K.-H. Hinz)

Institute: Klinik für Geflügel der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 415



Dokument 4657Titel: Untersuchungen zum Wirkungsmechanismus von Präformierten Natürlichen Antikörpern (PNAK) an kultivierten schlagenden Herzmuskelzellen
Hintergrund: Mechanismus der Abwehrreaktion von kultivierten Rattenherzzellen bei Zusatz von Serum einer anderen Art
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Ratten (Babies, unbekannte Anzahl), Kaninchen (unbekannte Anzahl, zur Antikörperherstellung))
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Eine nicht genannte Anzahl von ein bis drei Tage alten Ratten wird durch Genickdruck getötet. Die Herzen werden entnommen und Herzzellkulturen angesetzt. Wird den Kulturen Humanserum, also Blutbestandteile einer anderen Art, zugesetzt, kommt es vorübergehend zum Stillstand der schlagenden Herzzellen. Der körpereigene Abwehrmechanismus hierfür wird in der vorliegenden Arbeit erforscht. Für die Untersuchungen an den Zellkulturen wird auch antikörperhaltiges Kaninchenserum verwendet. Dazu wird Kaninchen Blut entnommen, die Antikörper gegen zuvor injizierte Rattenherzzellen gebildet haben.

Bereich: Xenotransplantationsforschung, Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Dieter Klein (Wissenschaftliche Betreuung: C. Hammer, Med. Fakultät der Universität München und K. Werdan, Klinikum Großhadern)

Institute: Institut für Chirurgische Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität München und Medizinische Klinik I, Klinikum Großhadern der Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 414



Dokument 4658Titel: Untersuchungen zum duodenoabomasalen Reflux bei an Labmagenverlagerung erkrankten Rindern
Hintergrund: Vorkommen von Gallensäuren im Labmagen von gesunden und an einer Labmagenverlagerung erkrankten Kühen
Tiere: 44 Rinder (4 Versuchstiere und 40 Patiententiere)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Untersuchung erfolgt an 40 Kühen, die wegen einer Labmagenverlagerung in die Klinik für Wiederkäuer und Schweine der Universität Gießen eingeliefert wurden. Bei dieser Erkrankung, die unbehandelt zum Tode führen kann, dreht sich einer der vier Mägen des Rindes (Labmagen) aus seiner natürlichen Lage. Die Behandlung erfolgt operativ durch Rücklagerung des Labmagens in seine natürliche Lage.

Für die vorliegende Arbeit wird während der Operation eine Probe aus dem Labmagen entnommen. Zwei weitere Proben werden einen und drei Tage nach der Operation mittels Punktion (Anstechen) des Labmagens durch die Bauchwand gewonnen. Die Proben werden auf die Konzentration von Gallensäure untersucht. Als Vergleich werden Proben von vier gesunden Kühen herangezogen. Diese Tiere sind mit dauerhaften Kanülen (Schläuche) aus Silikonkautschuk ausgestattet, die es ermöglichen, Proben aus dem Labmagen zu entnehmen. Den Kühen wird Heu und Kraftfutter in unterschiedlichen Verhältnissen gefüttert. Die Entnahme von Labmageninhalt zur Untersuchung der Gallensäuren erfolgt täglich für eine unbestimmte Zeit. Die weitere Verwendung der gesunden Tiere wird nicht erwähnt. Die operierten und gesundeten Patientinnen gehen zurück in den heimatlichen Stall.

Bereich: Innere Medizin (Tiermedizin)

Originaltitel:

Autoren: Christoph M. Seeh (Wissenschaftliche Betreuung: H.D. Gründer)

Institute: Klinik für Wiederkäuer und Schweine, Professur für Krankheiten der Wiederkäuer des Fachbereiche Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 413



Dokument 4659Titel: Untersuchungen im Pansen-, Labmagen- und Blinddarminhalt von Kühen unterschiedlicher Fütterung
Hintergrund: Ermittlung von Normalwerten für den Pansen-, Labmagen- und Blinddarminhalt von Rindern zum Vergleich mit bei kranken Rindern gewonnenen Ergebnissen
Tiere: 4 Rinder
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Als Versuchstiere dienen vier Kühe im Alter von fünf bis sieben Jahre. Den Tieren werden operativ Pansen- (Vormagen der Wiederkäuer), Labmagen- (Drüsenmagen der Wiederkäuer) und Blinddarmfisteln angelegt: Dazu werden dauerhaft Kanülen (Schläuche) aus Silikonkautschuk durch die Bauchwand in die entsprechenden Organe eingesetzt. Aus diesen Kanülen wird während der Versuchsdauer von 24 Tagen einmal täglich Pansen-, Labmagen- und Blinddarminhalt entnommen. Den Kühen wird während dieser Zeit Heu und Kraftfutter in unterschiedlichen Verhältnissen gefüttert. Bei zwei Kühen wird Pansensaft außer über die Fisteln auch über eine Sonde gewonnen, die über das Maul in den Pansen eingeführt wird. Die Proben werden auf den Gehalt von Mineralstoffen, Spurenelementen und anderen Meßgrößen untersucht. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Innere Medizin (Tiermedizin)

Originaltitel:

Autoren: Stefan Verwohlt (Wissenschaftliche Betreuung: H.-D. Gründer)

Institute: Medizinische und Gerichtliche Veterinärklinik II (Innere Krankheiten der Wiederkäuer) des Fachbereichs Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 412



Dokument 4660Titel: Auswirkungen von Selenzulagen auf Fermentationsvorgänge im Pansensaft des Rindes (in vitro)
Hintergrund: In weiten Teilen der Bundesrepublik Deutschland ist der Boden arm an dem Spurenelement Selen. Bei Rindern, die Futter von diesen Böden aufnehmen, kann es zu schweren, durch Selenmangel bedingten Krankheitserscheinungen kommen. Zunehmend gewinnt eine Ergänzung des Futters mit Selen an Bedeutung. In dieser Arbeit soll untersucht werden, inwieweit sich eine Selen-Überdosierung auf die Verdauungsvorgänge im Pansen (Vormagen der Wiederkäuer) des Rindes auswirkt.
Tiere: 1 Rind
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Versuche selbst werden an einem künstlichen Pansen vorgenommen, einem Gerät, das die Verhältnisse im Wiederkäuervormagen simuliert. Dieser künstliche Pansen wird mit dem Pansensaft eines Rindes gefüllt, das mit einer dauerhaften Pansenfistel (künstliche, verschließbare Verbindung zwischen Pansen und seitlicher Bauchwand) ausgestattet ist, durch die der Saft entnommen werden kann. Für die Pansensaftentnahme wird ein 6-jähriges, klinikeigenes Rind verwendet. In den künstlichen Pansen werden außer dem Pansensaft des Rindes noch Selen, Heu und Kraftfutter in unterschiedlichen Mengen eingebracht und die Verdauungsvorgänge studiert.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel:

Autoren: Ralf Bröcker (Wissenschaftliche Betreuung: H. Scholz)

Institute: Klinik für Rinderkrankheiten (im Richard-Götze-Haus) der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 411



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