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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4161Titel: Acetylsalicylsäure inhibiert meningeale Nozizeption bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen eines Schmerzmittels auf die elektrische Impulsverarbeitung von Schmerzreizen
Tiere: 16 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert. In eine Arterie und in eine Vene am Bein der Tiere wird eine Kanüle (Hohlnadel) zur Überwachung des Blutdrucks und zur Verabreichung von Medikamenten eingelegt. Anschließend wird die Luftröhre eingeschnitten, die Ratten werden beatmet. Die Tiefe der Narkose wird durch schmerzhaftes Kneifen in die Hinterpfote überprüft. Anschließend werden die Tiere in einem stereotaktischen Halter fixiert. Unter Benutzung eines Bohrers und einer feinen Zange wird ein Teil des Schädelknochens entfernt und die darunterliegende Hirnhaut freigelegt. Um ein Austrocknen zu verhindern, wird diese mit einer Flüssigkeit geschützt. Zusätzlich wird auf der linken Seite ein Gehirnabschnitt bis auf die Höhe des ersten Halswirbel freigelegt, und dort eine Meßelektrode plaziert. Zwei Stimulationselektroden werden auf der harte Hirnhaut des freigelegten Schädelabschnitts angebracht. Eelektrophysiologische Messungen werden unter Verabreichung von Schmerzreizen im Gesicht, an der Hornhaut der Augen und an der Hinterpfote der Tiere durchgeführt. Zusätzlich wird den Ratten intravenös Aspirin gegeben oder ein mit Aspirin-getränkter Tupfer auf die freigelegte Hirnhaut gelegt. Darauffolgend werden die Messungen wiederholt. Zum Versuchsabschluß werden die Ratten durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Neurophysiologie, Schmerzforschung

Originaltitel: Acetylsalicylic acid inhibits meningeal nociception in rat

Autoren: Jens Ellrich (1)*, Karsten Schepelmann (2), Matthias Pawlak (3), Karl Meßlinger (1)

Institute: (1)* Institut für Physiologie und Experimentelle Pathophysiologie, Friedrich-Alexander-Universität, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Neurologie, Universität Tübingen, und (3) Institut für Physiologie, Universität Würzburg

Zeitschrift: Pain 1999: 81, 7-14

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 916



Dokument 4162Titel: Piracetam verbessert die kognitive Leistung durch Umkehrung neurochemischer Defizite im gealterten Rattenhirn
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Substanz (Piracetam) auf Hirnleistungen
Tiere: 39 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden junge Ratten mit einem Alter von 3 Monaten und alte Tiere von 24 Monaten verwendet. Über eine Magensonde wird ein Medikament verabreicht, das zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten im Alter eingesetzt wird. Kontrolltiere erhalten eine Kochsalzlösung. Nach Ablauf von 6 Wochen werden die Ratten einem Verhaltenstest unterzogen. Sie werden in eine Box von 31x35x50 cm Größe gesetzt und sollen lernen, bei Erklingen eines Signals auf einen 10 cm über dem Boden hängenden Balken zu springen, um einem Elektroschock an den Pfoten zu entgehen. Jedes Tier muß an 4 aufeinanderfolgenden Tagen 10 Versuche pro Tag durchlaufen. Zur Messung der Gedächtnisleistung werden die Zeit zwischen Signal und Aufsuchen des Balkens, sowie die Anzahl der geglückten Fluchten auf den Balken ausgewertet. Nach Abschluß der Verhaltenstests werden die Ratten durch Decapitierung (Abtrennung des Kopfes) getötet. Die Gehirne werden entnommen und anschließend untersucht.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Piracetam improves cognitive performance by restoring neurochemical deficits of aged rat brain

Autoren: K.Scheurer (1), A.Rostock (2), R.Bartsch (2), W.E.Müller (1) (3)*

Institute: (1) Abteilung für Psychopharmakologie, Institut für Mentale Gesundheit, Mannheim, (2) Pharmakologische Forschung, AWD, Radebeul, und (3)* Abteilung für Pharmakologie, Biozentrum der Universität Frankfurt, 60439 Frankfurt

Zeitschrift: Pharmacopsychiatry 1999: 32, 10-16

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 915



Dokument 4163Titel: Periodische maternale Deprivation induziert geschlechtsabhängige Veränderungen von Verhalten und neuroendokriner Antwort auf emotionalen Streß bei erwachsenen Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen des Mutterentzugs bei jungen Ratten auf ihr Verhalten
Tiere: 50 Ratten (Anzahl unklar)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Weibliche Ratten werden über Nacht mit männlichen Tieren gepaart. Die trächtigen Tiere werden dann einzeln in 40x60x20cm großen Käfigen gehalten. Die neugeborenen Nachkommen werden auf die Muttertiere verteilt, so daß jede Mutter 12 Jungtiere, jeweils bestehend aus einer gleichen Anzahl von weiblichen und männlichen Rattenjungen, aufzieht. Vom 3. bis zum 12. Tag nach der Geburt werden die Nachkommen für 180 Minuten von der Mutter getrennt. Diese Zeit verbringen die Jungtiere eines Wurfes zusammen in einem kleinen Nest aus Alufolie, das mit Streu ausgelegt ist und auf eine Wärmedecke gestellt wird. Die Jungtiere eines Kontrollwurfes bleiben ungestört bei ihrer Mutter. Am 21. Lebenstag werden nach dem Zufallsprinzip Tiere mit Mutterentzug und Kontrolltiere beiderlei Geschlechts ausgewählt. Diese Ratten werden entwöhnt und in Gruppen von bis zu 5 Tieren unter standardisierten Laborbedingungen bis zu einem Alter von 4 bis 5 Monaten gehalten. Dann werden mit den Ratten Tests durchgeführt.

Zunächst wird den Tieren unter Anästhesie ein Plastikschlauch in eine große Vene am Hals eingelegt. Der Plastikschlauch wird in der Halsregion der Tiere nach außen geführt. Nach Verschluß der Wunden werden die Ratten in Einzelkäfigen untergebracht. 5 Tage später werden sie zwei Verhaltenstests unterzogen, in denen ein Konflikt zwischen ihrem Erkundungstrieb und innerer Angst ausgelöst wird. Ein kreuzförmiger Versuchsaufbau (elevated plus-maze) ist 70 cm über der Erde angebracht und besteht aus einer 10x10 cm großen Plattform, von der jeweils zwei sich gegenüberliegende offene und zwei von Randmauern umschlossene Arme ausgehen. Die Ratten werden auf die zentrale Plattform gesetzt und ihr Verhalten wird 5 Minuten lang beobachtet. Vor und nach dem Versuch werden den Ratten Blutproben entnommen und darin die Konzentration zweier Streßhormone bestimmt. Anschließend werden die Tiere einem Schwimmtest unterzogen. Dazu werden sie 90 Sekunden lang in ein zylinderförmiges Plastikaquarium, das 60 cm hoch mit 19°C warmen Wasser gefüllt ist, gesetzt. Es wird beobachtet, ob die Ratten aktive Schwimmbewegungen ausführen. Danach werden sie mit einem Handtuch abgetrocknet und weitere Blutproben entnommen. Zum Abschluß werden die Ratten durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet, die Nebennieren entnommen und untersucht.

Bereich: Psychiatrie, Verhaltensforschung

Originaltitel: Periodic maternal deprivation induces gender-dependent alterations in behavioral and neuroendocrine responses to emotional stress in adult rats

Autoren: Alexandra Wigger (1)*, Inga D.Neumann (1)

Institute: (1)*Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Physiology and Behaviour 1999: 66, 293-302

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 914



Dokument 4164Titel: Die in-vivo CRF-Freisetzung im Mandelkern von Ratten ist während des Kokainentzugs bei selbstverabreichenden Ratten erhöht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von Kokain und Kokainentzug auf die Konzentration eines bestimmten Hormons in Gehirn
Tiere: 11 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in eine Kammer (29x24x19,5cm) gesetzt, in der ein Hebel in 4 cm Höhe angebracht ist. Durch Betätigung des Hebels erhalten die Ratten zusätzliches Futter. Gleichzeitig leuchtet eine über dem Hebel angebrachte Lampe auf. Wenn die Ratten den Gebrauch des Hebels erlernt haben, wird ihnen freier Futterzugang gewährt. Anschließend werden sie einer Operation unterzogen. In Anästhesie wird ein Plastikschlauch in eine Vene am Hals gelegt, über den sich die Tiere mit Hilfe des erwähnten Hebelsystems später selbst Kokain zuführen können. Außerdem wird den Tieren in ein bestimmtes Gebiet im Gehirn eine spezielle Kanüle implantiert, die mit Schrauben und Zement am Schädel befestigt wird. Danach dürfen sich die Ratten 5 Tage lang erholen. Anschließend werden sie erneut in die Versuchskammer gesetzt.

Durch Betätigung des Hebels wird über den angelegten Zugang am Hals Kokainlösung verabreicht. Gleichzeitig leuchtet die Lampe über dem Hebel für 20 Sekunden auf. Während dieser Zeit kann keine erneute Kokaingabe erfolgen. Um die Ratten zu trainieren, erhalten sie 14 bis 16 Tage lang täglich 3 Stunden Zugang zu dem Kokain. Zusätzlich werden den Tieren 12 Stunden vor Beginn des eigentlichen Versuchs unter Anästhesie spezielle Dialyse-Sonden über die im Gehirn liegende Kanüle implantiert, mit deren Hilfe die Konzentration eines bestimmten Stoffs im Gehirn bestimmt werden kann. Die Ratten werden schließlich in zwei Versuchsgruppen eingeteilt. 5 Tiere erhalten 12 Stunden lang Zugang zur intravenösen Kokainverabreichung. 6 Kontrolltiere werden zwar an das Infusionssystem angeschlossen, können jedoch keine Kokaininfusionen auslösen. Über die Dialyse-Sonden wird die Hormonkonzentration im Gehirn gemessen. Danach werden die Ratten in Narkose getötet, die Gehirne entnommen und untersucht (Experimente in den USA unter Federführung der deutschen Wissenschaftlerin durchgeführt).

Bereich: Suchtforschung, Neuropharmakologie

Originaltitel: In vivo CRF release in rat amygdala is increased during cocaine withdrawal in self-administering rats

Autoren: Regina M.Richter (1), (2)*, Friedbert Weiss (1)

Institute: (1) Abteilung für Neuropharmakologie, Scrips Research Institute, La Jolla, Kalifornien, USA, (jetzt (2)* Abteilung Neuropharmakologie, Institut für Molekular-Pharmakologie, 10315 Berlin)

Zeitschrift: Synapse 1999: 32, 254-261

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 913



Dokument 4165Titel: Einfluß des Platelet-Activating-Factor auf cerebrale Mikrodurchblutung bei Ratten. Teil 1: Systemische Anwendung // Teil 2: Lokale Anwendung
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Substanz (PAF) auf die Blutgefäße im Gehirn
Tiere: 66 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Über eine Temperatursonde im Darm wird die Körpertemperatur mit Hilfe eine Wärmedecke konstant bei circa 37,5°C gehalten. In eine Arterie und in eine Vene am Bein der Ratten werden kleine Plastikschläuche eingelegt, um den Blutdruck zu messen, Blutproben zu entnehmen und Infusionen zu verabreichen. Bei der Hälfte der Tiere wird zusätzlich ein Plastikschlauch in eine Arterie am Hals eingeführt. Bei allen Ratten wird die Luftröhre eingeschnitten und eine Kanüle eingebracht, über die sie künstlich beatmet werden. Zusätzlich werden die Muskeln durch ein intravenös gegebenes Medikament gelähmt.

Der Kopf der Tiere wird in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Die Haut wird in der Mittellinie des Kopfes von der Stirn bis zum Nacken eingeschnitten und ein 4x7mm großes Stück des linken Schädelknochens entfernt. Der Rand dieses Knochenfensters wird mit speziellem Zement umgeben und mit einer Glasscheibe verschlossen. Durch den Zement werden zwei Plastikschläuche auf die freigelegte Hirnfläche geführt, um diese mit einer Flüssigkeit zu spülen. Der zuführende Teil des Schlauchs wird vom Rücken ausgehend unter der Haut zum Zielort geführt, um die Flüssigkeit auf Körpertemperatur anzuwärmen. Über das angefertigte Knochenfenster wird das Gehirn am lebenden Tier mit Hilfe eines Mikroskops untersucht.

Während einer Kontrollzeit von 60 Minuten werden Gebiete mit kleinen Arterien und Venen ausgesucht und analysiert. Anschließend werden die weißen Blutkörperchen durch Injektion eines Farbstoffs angefärbt. Einigen Tieren wird eine Substanz in unterschiedlichen Konzentrationen über den zuvor geschaffenen Zugang an der Halsarterie verabreicht. Nach den Infusionen werden die Blutgefäße am Gehirn über das Knochenfenster analysiert bzw. mit einer Videokamera aufgezeichnet. Unter ansonsten gleichen Versuchsbedingungen wird die Testsubstanz bei einigen Tieren lokal auf die Gehirnoberfläche aufgebracht.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Influence of platelet-activating factor on cerebral microcirculation in rats Part 1: Systemic application // Part 2: Local application

Autoren: Eberhard Uhl (1)*, Sven Pickelmann (1), Alexander Baethmann (1), Ludwig Schürer (2)

Institute: (1)* Abteilungen für Neurochirurgie, Chirurgie und Institut für Chirurgische Forschung, Universitätsklinik Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität München, 81377 München, und (2) Abteilung für Neurochirurgie, Universitätsklinik Mannheim

Zeitschrift: Stroke 1999: 30, 873-879 // 880-886

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 912



Dokument 4166Titel: Carcinoembryonales Antigen-verwandtes Zell-Zell Adhesionsmolekül C-CAM ist in Serum und Urin von Ratten mit Lebererkrankungen deutlich erhöht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Erkrankungen der Leber
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(Anzahl unklar)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten werden anästhesiert, die Bauchhöhle wird eröffnet und ein großer Gallengang unterbunden. Die Bauchhöhle wird wieder verschlossen. Blut, Leber und Urin werden zwei Tage später untersucht. Bei einer anderen Gruppe von Ratten wird in die Bauchhöhle wird eine Lösung injiziert, die eine Leberentzündung hervorruft. 24 Stunden später wird die gleiche Lösung nochmals verabreicht. Nach 48 Stunden werden ebenfalls Blut, Leber und Urin der Tiere untersucht. Anderen Ratten werden Zellen eines Lebertumors in beide Hinterpfoten gespritzt. Dies löst die Entstehung des entsprechenden Lebertumors hervor. Auch bei diesen Tieren werden Leber, Blut und Urin analysiert. Zur Kontrolle dienen gesunde Ratten, bei denen die Bauchhöhle eröffnet und ohne weitere Manipulation wieder verschlossen wird.

Bereich: Molekularbiologie

Originaltitel: Carcinoembryonic antigen-related cell-cell adhesion molecule C-CAM is greatly increased in serum and urine of rats with liver diseases

Autoren: Lothar Lucka (1)*, Serdar Sel (1), Keratin Danker (1), Rüdiger Horstkorte (1), Werner Reutter (1)

Institute: (1)* Institut für Molekularbiologie und Biochemie, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin, 14195 Berlin-Dahlem

Zeitschrift: Federation of European Biochemical Societies Letters 1998: 438, 37-40

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 911



Dokument 4167Titel: Stimulation der Zellteilung bei der Ratte durch NaCl, KCl, MgCl2 und CaCl2 und Hemmung des Natrium-Chlorid-Effekts auf den glandulären Magen durch Ascorbinsäure und Karotin
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Salze auf Zellen des Magens
Tiere: 65 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten werden Versuche durchgeführt, die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Salzen und der Entstehung von Magenkrebs untersuchen sollen. Im ersten Experiment werden über eine Magensonde Lösungen von Natrium-, Kalium-, Magnesium- oder Kalzium-Chlorid und im zweiten Versuch Salzsäure in 3 unterschiedlichen Konzentrationen verabreicht. Im dritten Experiment erhalten die Ratten Futter, dem zusätzlich Askorbinsäure (Vitamin C) bzw. Karotin zugemischt ist.. Am nächsten Morgen bekommen diese Tiere eine Einzeldosis von Natriumchlorid. Für das vierte Experiment erhalten die Ratten über 4 Wochen lang entweder 0,7%, 2,7% oder 4,7% Kochsalz pro kg als Futterzusatz. Das Körpergewicht und der Futterverbrauch der Ratten werden dreimal pro Woche überprüft. 4 bis 28 Stunden nach der oralen Gabe der Salzlösungen wird den Ratten aus allen Versuchen eine kleine Minipumpe unter die Haut am Rücken eingepflanzt. Diese gibt kontinuierlich eine Bromverbindung (BrdU) ab. 24 Stunden später werden die Tiere getötet, und untersucht.

Bereich: Toxikologie, Krebsforschung

Originaltitel: Stimulation of cell division in the rat by NaCl, KCl, MgCl2 and CaCl2, and inhibition of the sodium chloride effect on the glandular stomach by ascorbic acid and carotene

Autoren: Serena M.Lugli (1), W.K.Lutz (2)*

Institute: (1) Institut für Toxikologie, Schweizer Institut für Technologie und Universität Zürich, Schwerzenbach, Schweiz, und (2)* Abteilung für Toxikologie, Universität Würzburg, 97078 Würzburg

Zeitschrift: Journal of Cancer Research and Clinical Oncology 1999: 125, 209-213

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 910



Dokument 4168Titel: Angiogenese und Mikrovaskularisation nach kälteinduzierter myokardialer Infarzierung: eine quantitative fluoreszenzmikroskopische Studie bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Kälteläsion auf die Gefäßversorgung des Herzmuskels
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Ein kleiner Plastikschlauch wird in die Luftröhre gelegt, die Tiere werden mechanisch mit Raumluft beatmet. In die rechte Halsvene wird ein Plastikschlauch eingeführt, der Brustkorb wird aufgeschnitten und das Herz freigelegt. Mit Hilfe einer speziellen Sonde (Durchmesser 5 mm), die flüssigen Stickstoff enthält und somit auf minus 160°C gekühlt ist, wird eine Verletzung an der Wand der rechten Herzkammer hervorgerufen. Nach 7 oder 28 Tagen wird der Brustkorb erneut geöffnet. Den Ratten wird ein fluoreszierender Farbstoff in eine Vene injiziert und mit einem Mikroskop die Gefäßversorgung des zuvor geschädigten Herzmuskels beurteilt. Die Ratten werden durch Injektion einer Kaliumlösung getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Angiogenesis and microvascularization after cryothermia-induced myocardial infarction: a quantitative fluorescence microscopic study in rats

Autoren: H.Huwers (1), J.Rissland (1), B.Vollmar (1), N.Nikoloudakis (1), C.Welter (1), M.D.Mengers (1), H.J.Schäfers (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie, Universität des Saarlands, 66421 Homburg/Saar

Zeitschrift: Basic Research in Cardiology 1999: 94, 85-93

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 909



Dokument 4169Titel: Auswirkungen des Tetanustoxins auf die funktionelle Inhibition nach Injektion in einzelne kortikale Areale bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen des Tetanustoxins auf neuronale Vorgänge im Gehirn
Tiere: 26 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und der Schädelknochen sowie die harte Hirnhaut eingeschnitten. Mit Hilfe spezieller Glaselektroden wird eine Lösung, die Tetanustoxin (Gift des Wundstarrkrampfes) enthält, in die Hirnrinde injiziert. Das Gift wird entweder in einen Gehirnbereich, der für Bewegungsabläufe zuständig ist, oder in ein Gehirnareal, das für die Verarbeitung von Sinnesreizen von Bedeutung ist, injiziert. Die Ratten dürfen sich anschließend 8 bis 30 Tage von der Operation erholen. Dann werden die Tiere mit Ether betäubt, der Kopf abgetrennt und die Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Effects of tetanus toxin on functional inhibition after injection in seperate cortical areas in rat

Autoren: Georg Hagemann (1)*, Michael Hoeller (1), Claus Bruehl (1), Michael Lutzenburg (1), Otto W.Witte (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie, Heinrich-Heine-Universität, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Brain Research 1999: 818, 127-134

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 908



Dokument 4170Titel: Protektive Immunantwort gegen Streptococcus pyogenes bei Mäusen nach intranasaler Impfung mit dem Fibronektin-bindenden Protein SfbI
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit eines potentiellen Impfstoffes
Tiere: 20 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen bestimmte Bakterien (Streptococcus pyogenes) werden gentechnologisch Verbindungen hergestellt, die Fragmente des Choleragifts enthalten. Damit werden Mäuse durch die Nase geimpft. Nach 36 Tagen werden den Tieren Bakterien, gegen die der Impfstoff wirken soll, injiziert. Die Sterblichkeit der geimpften Mäuse im Vergleich zu ungeimpften Kontrolltieren wird über die folgenden Tage beobachtet.

Bereich: Mikrobiologie

Originaltitel: Protective immune response agaist streptococcus pyogenes in mice after intranasal vaccination with the fibronectin-binding protein SfbI

Autoren: Carlos A.Guzman (1)*, Susanne R.Talay (1), Gabriella Molinari (1), Eva Medina (1), Gursharan S.Chhatwal (1)

Institute: (1)* Institut für Mikrobielle Pathogenität und Impfforschung, Abteilung Mikrobiologie, GBF-Nationales Forschungszentrum für Biotechnologie, 38124 Braunschweig

Zeitschrift: The Journal of Infectious Diseases 1999: 179, 901-906

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 907



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