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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1321Titel: Auswirkung verschiedener Arten der Wiederherstellung des Gesichtsnervs auf die Gesundung der Muskelfunktion: Eine experimentelle Studie an erwachsenen Ratten
Hintergrund: Auswirkungen von verschiedenen Gesichtsnervoperationen auf die Schnurrhaarbeweglichkeit der Ratte.
Tiere: 48 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden in Köln statt. Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann, Borchen. Die Tiere werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Die Gesichtshaut wird auf einer Seite geschoren und aufgeschnitten. Bei jeweils 12 Ratten werden folgende Operationen durchgeführt:

1. Der Gesichtsnerv wird durchgeschnitten und wieder zusammengenäht.

2. Aus dem Gesichtsnerv wird ein 3-4 mm langes Stück herausgeschnitten. Die Lücke wird mit einem ebenso langen Stück eines Ohrnervs ersetzt.

3. Der Gesichtsnerv und der Unterzungennerv werden durchgeschnitten und miteinander verbunden.

4. Bei der Kontrollgruppe erfolgt keine Operation.

Jeweils die Hälfte der Ratten wird zwei Monate später getötet, um die Lippenmuskeln gewebekundlich zu untersuchen. Bei der anderen Hälfte wird zwei Monate nach der Operation die Schnurrhaarfunktion beurteilt. Dazu werden unter leichter Betäubung alle bis auf zwei Schnurrhaare abgeschnitten. Anschließend werden bei den wachen Tieren die Schnurrhaarbewegungen mit einer Videokamera aufgezeichnet. Am nächsten Tag werden die Ratten erneut narkotisiert. Die Gesichtshaut wird aufgeschnitten. Drei äste des Gesichtsnervs werden durchgeschnitten. Auf jedes Astende wird ein Farbstoff geträufelt. Die Haut wird wieder zu genäht. In den folgenden zehn Tagen wandert der Farbstoff entlang der Nervenfasern bis zum Gehirn. Dann werden die Tiere getötet, indem sie unter Narkose mit Formalin durchströmt werden.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Impact of different types of facial nerve reconstruction on the recovery of motor function: an experimental study in adult rats

Autoren: Orlando Guntinas-Lichius (1)*, Gregor Hundeshagen (2), Thomas Paling (2), Doychin N. Angelov (2)

Institute: (1) HNO-Klinik, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lessingstraße 2, 07740 Jena, (2) Anatomisches Institut I, Universität Köln, Köln

Zeitschrift: Neurosurgery 2007: 61, 1276-1285

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3744



Dokument 1322Titel: Gefäßfunktion in der Gebärmutter bei einem transgenen Präeklampsie-Modell bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen bei der Entstehung der Eklampsie mit Hilfe von trächtigen transgenen Ratten. Die Eklampsie kann bei schwangeren Frauen auftreten und geht mit Krämpfen einher.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Ratten verwendet. Wenn weibliche Tiere mit transgenen Männchen verpaart werden, entwickeln sie in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit Bluthochdruck und Eiweiß im Urin. Diese Symptome kommen bei der Eklampsie der Frau vor. Außerdem werden "normale" trächtige Ratten und nicht trächtige transgene Ratten verwendet. An fünf Tagen während der Trächtigkeit werden die Tiere anästhesiert. Der Bauch wird geschoren. Die Gebärmutter und die Embryos werden mit Ultraschall untersucht. Das weitere Schicksal dieser Ratten wird nicht beschrieben. Andere Gruppen von Ratten werden im Laufe der Trächtigkeit getötet. Die Gebärmutterarterien werden für In-vitro-Experimente verwendet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Helmholtz-Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Frauenheilkunde

Originaltitel: Uterine vascular function in a transgenic preeclampsia rat model

Autoren: Stefan Verlohren (1,5), Manuela Niehoff (1), Lydia Hering (5), Nele Geusens (6), Florian Herse (3), Andrei N. Tintu (5), Andreas Plagemann (1), Ferdinand LeNoble (5), Robert Pijnenborg (6), Dominik N. Muller (5), Friedrich C. Luft (4,5), Joachim W. Dudenhausen (1), Maik Gollasch (2), Ralf Dechend (3)*

Institute: (1) Abteilung für Frauenheilkunde, Franz Volhard Klinik, HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin, (2) Abteilung für Nephrologie, Franz Volhard Klinik, HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Berlin, (3) Abteilung für Kardiologie, Franz Volhard Klinik, HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Berlin, (4) Charite Universitätsmedizin, Berlin, (5) Max Delbrück Center für Molekulare Medizin, Berlin, (6) Department of Gynecology and Obstetrics, University of Leuven, Leuven, Belgien

Zeitschrift: Hypertension 2008: 51, 547-553

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3743



Dokument 1323Titel: Sauerstoffstress im Gehirn in frühen, vorklinischen Stadien von Mäusescrapie
Hintergrund: Veränderungen in den Hirnzellen im Verlauf einer Infektion mit Prionen. Prionen verursachen z.B. BSE und Scrapie.
Tiere: 28 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. Den Tieren wird zerkleinertes Hirngewebe von anderen, mit Mäusescrapie infizierten Mäusen in die Bauchhöhle injiziert. Scrapie wird wie z.B. BSE durch Prionen hervorgerufen. Die Mäuse werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten durch CO2 getötet: nach 17 und 20 Wochen sowie im Endstadium der Erkrankung. Dies ist um die 26. Woche der Fall. Die Mäuse zeigen schwere klinische Symptome wie Bewegungsstörungen, einen gekrümmten Rücken und einen steifen Schwanz.

Die Arbeit wurde durch die Bayerische Forschungsverbund Prionen (FORPRION), die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt.

Bereich: BSE-Forschung

Originaltitel: Oxidative stress in the brain at early preclinical stages of mouse scrapie

Autoren: Seong-Wook Yun (1)*, Manfred Gerlach (2), Peter Riederer (1), Michael A. Klein (3)

Institute: (1) Klinische Neurochemie und NPF Center of Excellence Research Laboratories, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Würzburg, Füchsleinstraße 15, 97080 Würzburg, (2) Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Würzburg, (3) Institut für Virologie und Immunologie, Universität Würzburg

Zeitschrift: Experimental Neurology 2006: 201, 90-98

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3742



Dokument 1324Titel: IL-6-Knockout-Mäuse zeigen Resistenz gegenüber durch Stress verursachter Entwicklung von depressionsartigem Verhalten
Hintergrund: Untersuchung der Entstehung von Depressionen auf molekularer Ebene.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden Knockout-Mäuse "hergestellt", denen ein bestimmter Botenstoff des Immunsystems fehlt. Außerdem werden "normale" Geschwister dieser gentechnisch veränderten Tiere verwendet. Die Mäuse werden einzeln gehalten. Sie werden im Abstand von jeweils 24 Stunden mehreren Tests zum Angst-, Stress- und Depressionsverhalten unterzogen:

Eine Maus wird auf eine 50 x 50 cm große Fläche mit 10 cm hohen Wänden gesetzt ("Offenes Feld"). Mit einer Videokamera werden ihre Bewegungen aufgezeichnet. Wenig ängstliche Mäuse erkunden auch die Mitte, während ängstliche Mäuse sich eher an den schützenden Wänden aufhalten.

Eine Maus wird in eine Box gesetzt, die in eine hell erleuchte und eine dunkle Kammer eingeteilt ist. Es wird registriert, wie oft und wie lange sich die Maus in die helle, Angst einflößende Kammer traut.

Eine Maus wird in eine durchsichtige Plastikbox mit Gitterboden gesetzt. 52 Minuten lang werden insgesamt 360 Stromschläge über den Gitterboden verabreicht, denen das Tier nicht entkommen kann. Am nächsten Tag wird die Prozedur wiederholt. Anschließend wird die Maus in eine Box gesetzt, die aus zwei durch eine kleine Öffnung getrennte Kammern besteht. Zunächst erleuchtet eine Lampe, dann folgt ein Fußschock. Dieses wird 30mal wiederholt. Es wird beobachtet, ob die Maus schon beim Erleuchten der Lampe versucht, dem Fußschock durch Laufen in die andere Kammer zu entkommen, ob sie dies erst tut, wenn der Schmerz einsetzt oder ob sie sitzen bleibt und sich ihrem Schicksal ergibt.

Eine Maus wird außerdem 45 Sekunden lang auf eine 52 Grad heiße Platte gesetzt, um ihre Schmerzempfindlichkeit zu testen.

Eine Maus muss 6 Minuten lang in einem Wasserbassin schwimmen. Es wird beobachtet, ab welchem Zeitpunkt sie aufgibt und sich treiben lässt.

Eine Maus wird 6 Minuten lang mit einem Klebestreifen am Schwanz an einen Haken gehängt, der an ein Energiemessgerät angeschlossen ist. Es wird registriert, ab wann das Tier Bewegungen aufgibt und sich hängen lässt.

24 Stunden nachdem alle Tests durchlaufen wurden, werden die Mäuse getötet. Die Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: IL-6 knockout mice exhibits resistance to stress-induced development of depression-like behaviors

Autoren: Sabine Choubaji (1)*, Alexandre Urani (1), Ioana Inta (2), Carles Sanchis-Segura (1), Christiane Brandwein (1), Mathias Zink (1), Markus Schwaninger (2), Peter Gass (1)

Institute: (1) Zentralinstitut für Mentale Gesundheit, J5, 68159 Mannheim, (2) Abteilung für Neurologie, Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Neurobiology of Disease 2006: 23, 587-594

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3741



Dokument 1325Titel: Wirkung einer gleichzeitigen Anwendung von Ultraschall und Microbubbles auf eine Hirnblutung bei einem Tiermodell
Hintergrund: Test einer Behandlungsmethode für Hirnblutung.
Tiere: 14 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories. Der Kopf einer narkotisierten Ratte wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten. Durch den Schädelknochen wird ein Loch gebohrt, durch das eine Nadel in das Hirngewebe gestochen wird. Es wird ein Enzym injiziert, das eine Hirnblutung auslöst. Die Kopfhaut wird wieder zugenäht. Drei Stunden später wird die Hälfte der Ratten unter erneuter Narkose mit Ultraschall untersucht. Anschließend werden so genannte Microbubbles, winzige Gasbläschen, in eine Beinvene injiziert. 24 Stunden nach dem Auslösen der Hirnblutung werden die Ratten auf nicht näher beschriebene Weise getötet und seziert. Die Arbeit wurde durch die EU unterstützt.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Effects of simultaneous application of ultrasound and microbubbles on intracerebral hemorrhage in an animal model

Autoren: Mark Stroick, (1), Angelika Alonso (1), Marc Fatar (1), Martin Griebe (1), Stefan Kreisel (1), Rolf Kern (1), Emmanuel Gaud (2), Marcel Arditi (2), Michael Hennerici (1), Stephan Meairs (1)*

Institute: (1) Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Mannheim, Universität Heidelberg, Theodor-Kutzer-Ufer, 68167 Mannheim, (2) Bracco Research S.A., Genf, Schweiz

Zeitschrift: Ultrasound in Medicine & Biology 2006: 32 (9), 1377-1382

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3740



Dokument 1326Titel: Einbau von Kalziumphosphat in den Knochen bei osteoporotischen Wirbelbrüche nach einer Kyphoplastik: erste Ergebnisse von einer klinischen und einer experimentellen Pilotstudie
Hintergrund: Wirbelknochenoperation bei zweijährigen, kastrierten Hündinnen als "Modell" für die Wechseljahre der Frau. Gleichzeitig finden klinische Studien an Patientinnen statt.
Tiere: 4 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Vier zweijährigen Foxhündinnen werden die Eierstöcke und die Gebärmütter operativ entfernt, um die Wechseljahre der Frau zu simulieren. Eine Hündin wird 12 Monate später getötet. Die anderen drei werden erneut operiert. Fünf Brust- und drei Lendenwirbel erhalten 1 cm große Implantate aus Knochenzement. Es werden zwei verschiedene Sorten Knochenzement verwendet. Je ein Hund wird 3, 6 und 12 Monate nach dieser Operation durch Überdosis eines Narkosemittels getötet, um die Wirbel zu untersuchen.

Außerdem wird eine klinische Studie mit 20 Patientinnen mit wechseljahresbedingten Wirbelbrüchen durchgeführt. Der Verlauf der Heilung nach der Operation wird ein Jahr lang verfolgt. Die Wirbel werden mit bildgebenden Verfahren (Computertomographie) untersucht.

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel: Osseous integration of calcium phosphate in osteoporotic vertebral fracture after kyphoplasty: initial results from a clinical and experimental pilot study

Autoren: M. Libicher (1), J. Hillmeier (2), U. Liegibel (3), U. Sommer (3), W. Pyerin (4), M. Vetter (5), H.-P. Meinzer (5), I. Grafe (3), P. Meeder (2), G. Nöldge (1), P. Nawroth (3), C. Kasperk (3)*

Institute: (1) Abteilung für Diagnostische Radiologie, Universität Heidelberg, (2) Abteilung für Traumachirurgie, Universität Heidelberg, (3)* Medizinische Klinik I, Endokrinologie und Stoffwechsel, Abteilung für Osteologie, Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg, (4) Abteilung für Zelluläre Physiologie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, (5) Abteilung für Medizinische und Biologische Informatik, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

Zeitschrift: Osteoporosis International 2006: 17, 1208-1215

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3739



Dokument 1327Titel: Wirkung von chronischer Citalopram-Behandlung auf die Serotonin- und stressregulierenden Gene in einer bestimmten Hirnregion der Ratte
Hintergrund: Genveränderungen im Gehirn von sozial gestressten Ratten, die mit einem schon lange beim Menschen angewendeten Antidepressivum behandelt werden.
Tiere: 32 Ratten (mehr als)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen. Die Tiere werden einzeln in Plastikkäfigen gehalten. Fünf Wochen lang werden sie einmal täglich eine Stunde lang chronisch-sozialem Stress ausgesetzt. Dazu werden sie in den Käfig eines anderen Männchens gesetzt. Dieses Männchen lebt normalerweise mit einem sterilisierten Weibchen in einem Käfig. Das Weibchen wird herausgenommen und das Versuchsmännchen hineingesetzt. Das Käfigbewohnermännchen attackiert den Eindringling. Daraufhin wird das Versuchsmännchen in einem kleinen Drahtkäfig eine Stunden lang in den Käfig der Käfigbewohnerratte gesetzt. Dadurch ist dieses zwar vor Verletzungen durch den Bewohner geschützt, ist aber dennoch einem dauernden Stress ausgesetzt. Jeden Tag wird das Versuchsmännchen zu einem anderen Käfigbewohner gesetzt, damit die Tiere sich nicht aneinander gewöhnen können. Eine Woche nach Beginn des Stresses, erhält ein Teil der Tiere Citalopram über das Trinkwasser, ein beim Menschen schon lange im Einsatz befindliches Antidepressivum. Eine andere Gruppe Ratten wird gestresst, aber nicht behandelt. Die gestressten, unbehandelten Tiere zeigen stärkere Depressionserscheinungen, wie verminderte Gewichtszunahme. Schließlich werden die Ratten durch Köpfen getötet. Das Blut wird aufgefangen und untersucht, ebenso wie das Gehirn.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Psychiatrie, Psychopharmakologie

Originaltitel: Effect of chronic citalopram on serotonin-related and stress-regulated genes in the dorsal raphe nucleus of the rat

Autoren: Nashat Abumaria (1)*, Rafal Rygula (1,2,3), Christoph Hiemke (4), Eberhard Fuchs (1,2,5), Ursula Havemann-Reinecke (2,3), Eckart Rüther (2,3), Gabriele Flügge (1,2)

Institute: (1) Labor für Klinische Neurobiologie, Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen, (2) DFG Forschungszentrum "Molekulare Physiologie des Gehirns" (CMPB), Göttingen, (3) Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Göttingen, Kellnerweg 4, 37075 Göttingen, (4) Abteilung für Psychiatrie , Universität Mainz, (5) Abteilung für Neurologie, Universität Göttingen

Zeitschrift: European Neuropsychopharmacology 2007: 17, 417-429

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3738



Dokument 1328Titel: Monoaminoxidase-Hemmung und MPTP-induzierte Nervengiftigkeit bei nicht-menschlichen Primaten: Vergleich von Rasagilin (TVP 1012) und Selegilin
Hintergrund: Vergleich zweier Parkinson-Medikamente bei Weißbüscheläffchen, die durch Injektion eines Nervengiftes Parkinson-ähnliche Symptome zeigen.
Tiere: 24 Affen (Weißbüscheläffchen)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Den Weißbüscheläffchen wird täglich Rasagilin oder Selegilin, beides Parkinson-Medikamente, injiziert. Am vierten Behandlungstag erhalten die Tiere viermal hintereinander ein Nervengift gespritzt, das bei unbehandelten Tieren Parkinson-ähnliche Symptome erzeugt. Eine Gruppe bekommt nur das Nervengift, zwei weitere nur die Medikamente. Die Kontrollgruppe wird mit einer Kochsalzlösung behandelt. In den folgenden Tagen werden die Affen täglich zwei Stunden lang in einen Käfig gesperrt, der mit 19 Infrarotschranken ausgestattet ist. So können die Bewegungen der Tiere registriert werden. Die Affen zeigen Bewegungsstörungen, Steifheit und gebeugte Haltung. Einige Tiere sind mitunter nicht mehr in der Lage, selbstständig zu fressen. Sie müssen handgefüttert werden. Am 7. Tag nach Beginn der Experimente werden die Affen unter Narkose getötet. Ihre Gehirne werden entfernt und untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und TEVA Pharmaceutical Company Israel Golding Parkinson"s Disease Research Fund, Jerusalem.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Monoamine oxidase-inhibition and MPTP-induced neurotoxicity in the non-human primate: comparison of rasagiline (TVP 1012) with selegiline

Autoren: A. Kupsch (1,5)*, J. Sautter (1), M.E. Götz (3,6), W. Reithaupt (3), J. Schwarz (1), M.B.H. Youdim (4), P. Riederer (3), M. Gerlach (3), W.H. Oertel (1,2)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität und Institut für Physiologie, (2) Abteilung für Neurologie, Medizinisches Zentrum für Nervenheilkunde, Philipps-Universität Marburg, (3) Klinische Neurochemie, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, (4) Department of Pharmacology, Rappaport Family Research Institute, Faculty of Medicine, Technion, Haifa, Israel, (5)* Abteilung für Neurologie, Campus Virchow, Charite, 13353 Berlin, (6) Abteilung für Toxikologie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Zeitschrift: Journal of Neuronal Transmission 2001: 108, 985-1009

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3737



Dokument 1329Titel: Reduzierte Ausprägung von Complexin I und II bei Ratten, die auf erlernte Hilflosigkeit gezüchtet wurden
Hintergrund: Erstellung einer Zuchtlinie von Ratten mit erlernter Hilflosigkeit als "Modell" für Depressionen und Untersuchungen ihrer Gehirne.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Ratten werden über mehr als 50 Generationen auf erlernte Hilflosigkeit bzw. nicht erlernte Hilflosigkeit gezüchtet. Die erlernte Hilflosigkeit gilt als "Modell" für Depressionen.

Dazu werden Ratten im Alter von 9 Wochen in eine Box mit einem Metallgitterboden gesetzt. Das Gitter wird 60 Sekunden unter Strom gesetzt. Das Drücken eines Hebels kann den Strom und damit den Schmerz beenden. Ratten, die sich ihrem Schicksal ergeben und den Hebel in 10 von 15 Versuchen nicht drücken, werden als "erlernt hilflos" bezeichnet. Ratten, die den Hebel bei 15 Fußschocks mindestens 10mal drücken, sind "nicht erlernt hilflos". Mit diesen Tieren wird jeweils weitergezüchtet. Jeweils einige Ratten aus den über mehr als 50 Generationen erstellten Zuchtlinien werden fünf Wochen lang mit den Fußschocks getestet, bevor sie getötet werden, um die Gehirne zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Reduced expression of complexins I and II in rats bred for learned helplessness

Autoren: Mathias Zink (1)*, Barbara Vollmeyer (1), Peter J. Gebicke-Haerter (1), Fritz A. Henn (2), Johannes Thome (3)

Institute: (1) Zentralinstitut für Mentale Gesundheit, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, 68072 Mannheim, (2) Brookhaven National Laboratory, New York, USA, (3) University of Wales, The School of Medicine, Department of Psychiatry, Swansea, Großbritannien

Zeitschrift: Brain Research 2007: 1144, 202-208

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3736



Dokument 1330Titel: Gradient-Echo- und CRAZED-Imaging zur Darstellung von Alzheimer-Ablagerungen bei einem (…) Mäusemodell
Hintergrund: Darstellung von Alzheimer-Ablagerungen bei transgenen Mäusen mit Hilfe der Kernspintomographie.
Tiere: 8 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Mäuse verwendet, die durch gentechnische Veränderung Ablagerungen im Gehirn aufweisen, die denen von Alzheimer-Patienten ähneln. Außerdem werden fünf normale Mäuse verwendet. Die Mäuse werden unter Betäubung mittels Kernspintomographie untersucht. Anschließend werden die Tiere durch Genickbruch getötet. Ihre Gehirne werden entnommen und ebenfalls kernspintomographisch gescannt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Alzheimer-Forschung, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Gradient-echo and CRAZED imaging for minute detection of Alzheimer plaques in an APP v7171X ADAM10-dn mouse model

Autoren: Cornelius Faber (1)*, Benjamin Zahneisen (1), Frank Tippmann (2), Anja Schroeder (2), Falk Fahrenholz (2)

Institute: (1) Abteilung für Experimentelle Physik 5, Universität Würzburg, Am Hubland, 97074 Würzburg, (2) Institut für Biochemie, Universität Mainz

Zeitschrift: Magnetic Resonance in Medicine 2007: 57, 696-703

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3735



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