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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1321Titel: Vergleich der Sehfunktion mittels Elektroretinografie und visuell hervorgerufener Potentiale bei pigmentierten und Albino-Ratten
Hintergrund: Vergleich der Sehfunktion bei Albino- und pigmentierten Ratten.
Tiere: 30 Ratten (ca.)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Weibliche, trächtige Ratten zweier verschiedener Zuchtstämme (Albino Wistar-Ratten und pigmentierte Long-Evans-Ratten) werden bei der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Deutschland, bestellt. Die Jungen werden unter identischen Lichtverhältnissen (12 Stunden Dämmerlicht, 12 Stunden Dunkelheit) aufgezogen. Im Alter von 6 Wochen, 4, 7 und 10 Monaten wird bei den Tieren ein Elektroretinogramm (ERG) durchgeführt. Dazu werden die Ratten durch Injektion eines Narkosemittels in die Bauchhöhle betäubt. Das obere Augenlid wird mit einem chirurgischen Faden nach oben gezogen. Elektroden werden am Schwanz und im Mund zur Erdung angebracht. Die Pupillen werden medikamentös erweitert. Zwei Elektroden werden auf die Augenhornhäute aufgelegt. Nun werden die Augen mit Lichtblitzen verschiedener Intensität stimuliert. Gleichzeitig werden die Nervenimpulse der Augen gemessen. Insgesamt drei Ratten sterben bei "Narkosezwischenfällen". Das weitere Schicksal der anderen Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Augenheilkunde, Versuchstierkunde

Originaltitel: Comparison of visual function in pigmented and albino rats by electroretinography and visual evoked potentials

Autoren: Peter Heiduschka*, Ulrich Schraermeyer

Institute: Abteilung für Experimentelle Vitreoretinale Chirurgie, Universitätsaugenklinik, Schleichstr. 12/1, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Graefes Archive of Clinical Experimental Ophthalmology 2008: 246, 1559-1573

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3890



Dokument 1322Titel: Augennetzhaut-Sicherheit eines neuen Fluoroquinolons, Pradofloxacin, bei Katzen: Beurteilung mit Elektroretinografie
Hintergrund: Wirkung eines tiermedizinischen Antibiotikums auf die Augen von Katzen.
Tiere: 40 Katzen
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die 40 Katzen im Alter von 10-12 Monaten werden in 4 Gruppen aufgeteilt. Zwei Gruppen erhalten ein neues Antibiotikum (Pradofloxacin) in zwei verschiedenen Dosierungen (das 6 und 10fache der empfohlenen Dosis), eine Gruppe erhält ein Antibiotikum (Enrofloxacin), das seit 20 Jahren in der Tiermedizin im Einsatz ist und die 4. Gruppe bekommt eine wirkungslose Substanz. Die Behandlung erfolgt durch tägliche Eingabe mit einer Schlundsonde über einen Zeitraum von 23 Tagen. Einmal pro Woche wird ein Elektroretinogramm durchgeführt. Die Tiere werden dafür betäubt. Außerdem werden mehrfach Blutproben entnommen. Am letzten Behandlungstag werden die Katzen auf nicht näher beschriebene Weise "geopfert". Die Augen werden entnommen und untersucht.

Bereich: Tiermedizin, Augenheilkunde

Originaltitel: Retinal safety of a new fluoroquinolone, pradofloxacin, in cats: assessment with electroretinography

Autoren: Andre Messias (1)*, Florian Gekeler (1), Alfred Wegener (2), Klaus Dietz (3), Konrad Kohler (4), Eberhart Zrenner (1)

Institute: (1) Universitätsaugenklinik, Schleichstr. 12-16, 72076 Tübingen, (2) Augenklinik, Universität Bonn, (3) Abteilung für Medizinische Biometrie, Universität Tübingen, (4) Zentrum für Regenerative Biologie und Medizin, Universität Tübingen

Zeitschrift: Doc Ophthalmology 2008, 116, 177-191

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3889



Dokument 1323Titel: Beurteilung des vorderen Segments des Katzenauges mit optischer Kohärenztomografie
Hintergrund: Untersuchung der Augen von Katzen mittels der optischen Kohärenztomografie.
Tiere: 12 Katzen
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: 16 Katzen sind Tiere aus Privathaushalten, die mit Zustimmung der Besitzer untersucht werden. 12 Katzen stammen aus der Augenklinik der Universität Tübingen, wo ihnen im Rahmen einer anderen Versuchsreihe ein Netzhautimplantat in ein Auge eingepflanzt worden war. Die Katzen werden narkotisiert. Mit einem Augenlidspreizer wird ein Auge offen gehalten. Bei den Hauskatzen werden beide Augen, bei den Versuchskatzen nur das jeweils unoperierte Auge untersucht. Die Augen werden mithilfe eines bildgebenden Verfahrens (optische Kohärenztomografie) gescannt. Es ist anzunehmen, dass die Katzen den Versuch überleben.

Bereich: Tiermedizin, Augenheilkunde

Originaltitel: Assessment of the posterior segment of the cat eye by optical coherence tomography

Autoren: Florian Gekeler (1)*, Helmut Gmeiner (1), Michael Völker (1), Helmut Sachs (1), Andre Messias (1), Corinna Eule (2), Karl Ulrich Bartz-Schmidt (1), Eberhart Zrenner (1), Kei Shinoda (1)

Institute: (1) Universitätsaugenklinik, Schleichstr. 12-16, 72076 Tübingen, (2) Kleintierklinik, Freie Universität, Berlin

Zeitschrift: Veterinary Ophthalmology 2007: 3, 173-178

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3888



Dokument 1324Titel: Die Injektion eines Antikörpers gegen das Spenderantigen MHC Ib ruft nach Nierentransplantation bei einem Nacktrattenmodell eine chronische Schädigung des Spenderorgans hervor
Hintergrund: Die Studie untersucht die Mechanismen von Abstoßungsreaktionen nach Nierentransplantation bei Nacktratten mit geschwächtem Immunsystem.
Tiere: 22 Ratten (mindestens)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Alle für die Studie verwendeten Fischer 344 Ratten und Nacktratten (kongenitale athymischen Lewis Ratten) werden im Zentralinstitut für Versuchstierzucht der Medizinischen Hochschule Hannover gezüchtet. Die Nacktratten weisen einen genetischen Defekt der Thymusdrüse auf, wodurch die Funktion ihres Immunsystems eingeschränkt ist. Für die Studie werden den Nacktratten Nieren von Fischer 344 Ratten transplantiert. Dazu werden die Nacktratten narkotisiert und der Bauchraum geöffnet (Prozedur nicht beschrieben). Die die Nieren versorgenden Blutgefässe werden mit der unteren Hohlvene und der Aorta verbunden. Der Harnleiter wird ebenso verlegt. Die linke Niere wird entfernt und durch eine Spenderniere ersetzt. Um einen vorzeitigen Tod der Ratten durch Nierenversagen zu verhindern, wird die rechte Niere erst eine Woche später ersatzlos entfernt. Einer weiteren Gruppe von Ratten (Kontrollgruppe) wird zwar eine Niere entfernt, sie werden jedoch keiner Transplantation unterzogen. Alle Ratten werden nach der Transplantation bzw. Operation über 10 Tage einer Antibiotikatherapie unterzogen. Sechs der transplantierten Ratten sowie alle Ratten der Kontrollgruppe erhalten etwa ein und/oder drei Wochen nach der Operation zusätzlich eine Antikörperlösung gespritzt. Der applizierte Antikörper erkennt und bindet an ein Oberflächeneiweiß (MHC Ib) auf dem Spenderorgan. Zur Überwachung der Nierenfunktion werden die Ratten alle zwei Wochen nach der Operation für jeweils 24 Stunden in Stoffwechselkäfige gesetzt. Über ein Bodengitter wird der Urin der Ratten gesammelt und anschließend auf Eiweiß analysiert. Die Ratten werden insgesamt für mindestens 16 Wochen nach der Transplantation beobachtet. Die Tiere werden danach auf Grund massiven Gewichtsverlustes und/oder schweren Nierenversagens getötet und die Nieren zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Novartis Pharma AG, Basel, Schweiz sowie Novartis Pharma AG, Nürnberg, Deutschland gefördert.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Induction of chronic renal allograft injury by injection of a monoclonal antibody against a donor MHC Ib molecule in a nude rat model

Autoren: Martina Koch* (1), Verena Broecker (2), Annice Heratizadeh (1), Corinna Doege (1), Juergen Strehlau (3), Michael Mengel (2), Bjoern Nashan (4)

Institute: (1) Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, und (2) Institut für Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (3) Transplantationsmedizin und Kindernephrologie, Universitätsklinik Leipzig, Liebigstr. 20a, 04103 Leipzig, (4) Klinik für Hepatobiliäre Chirurgie und Transplantationschirurgie, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg

Zeitschrift: Transplant Immunology 2008: 19, 187-191

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3887



Dokument 1325Titel: Gamma-Oszillationen in der Hörrinde von Wüstenrennmäusen während eines akustischen Verhaltentrainings repräsentieren das Kurzzeitgedächtnis
Hintergrund: Untersuchung von Nervenaktivitäten in der Hörrinde, einem Hirnbereich, von Wüstenrennmäusen.
Tiere: 8 Gerbils (Mongolische Wüstenrennmäuse)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die jungen männlichen Mongolischen Wüstenrennmäuse (Gerbils) stammen von den Tumblebrook Farms, West Brookfield, MA, USA. Unter Narkose wird der Schädel oberhalb der rechten und linken Hörrinde geöffnet. Beidseitig wird ein nicht rostender teflonüberzogener Stahldraht (0,1 mm Durchmesser) etwa 0,8 mm tief ins Gehirn eingebracht. Ein weiterer Draht wird in Schlaufen von 0,7 mm Durchmesser gebogen und oberhalb des Riechkolbens implantiert. Danach wird die Wunde verschlossen und die Tiere werden in ihren Käfig zurückgesetzt. Etwa drei Tage nach der Operation müssen die Wüstenrennmäuse über eine Woche ein tägliches "Verhaltenstraining" absolvieren. Dafür werden die Tiere in eine Box mit einem Bodengitter gesetzt, welche durch eine 6 cm hohe Trennwand zweigeteilt ist. Die Tiere werden mit Tonsequenzen von 65 Dezibel über jeweils 6 Sekunden beschallt. Springen die Mäuse auf Grund des akustischen Reizes über die Trennwand in den abgeteilten Bereich der Box, wird der Ton unterbrochen. Reagieren die Wüstenrennmäuse jedoch nicht auf den akustischen Reiz, erhalten sie über das Bodengitter für 6 Sekunden einen elektrischen Schock. Die Tiere werden auch mit Elektroschock bestraft, wenn sie vor dem akustischen Reiz über die Trennwand springen. Insgesamt werden die Wüstenrennmäuse 72 Mal pro Tag in der zuvor beschriebenen Art und Weise "trainiert". Während des "Verhaltentrainings" werden die in der Hörrinde hervorgerufenen Nervenaktivitäten über die implantierten Drähte abgeleitet. Nach dem "Verhaltensexperiment" werden die Wüstenrennmäuse getötet.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgesellschaft, der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Sinnesphysiologie, Hörforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Gamma oscillations in gerbil auditory cortex during a target-discrimination task reflect matches with short-term memory

Autoren: Marcus Jeschke (1), Daniel Lenz (2), Eike Budinger (1), Christoph S. Herrmann (2), Frank W. Ohl* (1,3)

Institute: (1) Leibniz Institut für Neurobiologie, Brenneckestr. 6, 39118 Magdeburg, (2) Institut für Biologische Psychologie und (3) Institut für Biologie, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Magdeburg

Zeitschrift: Brain Research 2008: 1220, 70-80

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3886



Dokument 1326Titel: Die Ausschaltung der Telomerase dämmt die Ausbreitung von Leberkrebszellen mit kurzen Telomeren bei chronischer Lebererkrankung ein
Hintergrund: Untersuchung des genetischen Hintergrundes von Leberkrebs an einem "Mäusemodell" für Leberkrebs.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden C57BL/6J Mäuse, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Inzuchtstamm, verwendet. In einer Reihe von Zuchtexperimenten werden gentechnisch veränderte Mäuse erzeugt und diese so miteinander verpaart, dass die vierte Nachkommengeneration spezifische genetische Merkmalskombinationen aufweist. Die gezüchteten Mäuse entwickeln Leberkrebs. Im Alter von 12 bis 15 Monaten werden die Mäuse getötet und die Lebertumoren zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Deutsche Krebshilfe e.V., der Roggenbruck-Stiftung, der Wilhelm Sander-Stiftung und der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert.

Bereich: Leberforschung, Molekularmedizin

Originaltitel: Telomerase deletion limits progression of p53-mutant hepatocellular carcinoma with short telomeres in chronic liver disease

Autoren: Andre Lechel (1), Henne Holstege (2), Yvonne Begus (1), Andrea Schienke (1), Kenji Kamino (3), Ulrich Lehmann (4), Stefan Kubicka (1), Peter Schirmacher (5), Jos Jonkers (2), K. Lenhard Rudolph* (1)

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Division of Molecular Biology, Netherlands Cancer Institute, Amsterdam, Niederlande, (3) Molekulare Pathologie, und (4) Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (5) Institut für Pathologie, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Gastroenterology 2007: 132, 1465-1475

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3885



Dokument 1327Titel: Nicht-sensorische Verbindungen in der primären Hörrinde bei Mongolischen Wüstenrennmäusen: Verarbeitung von nervaler Information in der Hörrinde nach dem Bottom-up (von unten nach oben) und Top-down (von oben nach unten) Prinzip
Hintergrund: Untersuchung von Signalverarbeitungsstrukturen der primären Hörrinde bei Mongolischen Wüstenrennmäusen.
Tiere: 14 Gerbils (Mongolische Wüstenrennmäuse)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche wurden durch die Genehmigungsbehörde des Landes Sachsen-Anhalt genehmigt. Für das Experiment werden 14 männliche Mongolische Wüstenrennmäuse durch Injektion von Narkotika in die Bauchhöhle betäubt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und teilweise entfernt. Nach Verschiebung der Muskulatur wird an der nun freigelegten Stelle mit einem Zahnbohrer ein Loch in den Schädel gebohrt. Eine Plastikkammer wird über der Schädelöffnung mit Zahnakryl befestigt und ein kleiner Aluminiumstab am vorderen Schädelbereich fixiert. Zur Lokalisierung der primären Hörrinde (der Gehirnbereich, der eingehende Reize von Schallwellen verarbeitet) werden über die am Kopf befestigte Kammer sieben Mikroelektroden ins Gehirn eingebracht. Die Tiere werden anschließend mit Tönen über einen weiten Frequenzbereich und einer Länge von 100 bis 200 Millisekunden stimuliert. Bei einigen Tieren wird anstatt dieser elektrophysiologischen Methode eine optische Methode verwendet (nicht näher beschrieben). Nach Lokalisierung der primären Hörrinde werden zur Anfärbung von Nervenzellen zwei Substanzen nacheinander unter Druck mit Fiberglasspipetten an zwei Stellen ins Gehirn gespritzt. Die offene Wunde wird anschließend mit Antibiotikaemulsion behandelt und die gesamte Öffnung mit Pflaster verklebt. Sieben Tage nach der Operation werden die Tiere erneut narkotisiert und danach durch direkte Injektion von Paraformaldehyd ins Herz getötet. Die Gehirne werden zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgesellschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Neurophysiologie, Hörforschung, Sinnesphysiologie,

Originaltitel: Non-sensory cortical and subcortical connections of the primary auditory cortex in Mongolian gerbils: bottom-up and top-down processing of neuronal information via field AI

Autoren: Eike Budinger* (1,2), Anna Laszcz (1), Holger Lison (1), Henning Scheich (1), Frank W. Ohl (3)

Institute: (1) Leibniz Institut für Neurobiologie, Abteilung für Akustisches Lernen und Sprechen, Brenneckestr. 6, 39118 Magdeburg, (2) Neurologische Klinik II, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Magdeburg, (3) Leibnitz Institut für Neurobiologie, Forschungsgruppe für Neuroprosthetik, Magdeburg

Zeitschrift: Brain Research 2008: 1220, 2-32

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3884



Dokument 1328Titel: Telomeren mit gestörter Funktionsfähigkeit rufen Veränderungen des inneren Millieus hervor, welche die Funktion und das Anwachsen von blutbildenden Stammzellen stören
Hintergrund: Die Studie untersucht Mechanismen der Zellalterung und Zellregeneration bei Mäusen.
Tiere: 190 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Für die Studien werden unterschiedliche Genotypen von C57BL/6 Mäusen, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Mausstamm, verwendet. Die Mäuse mit unterschiedlichen genetischen Merkmalen werden bis zur vierten Generation gezielt miteinander verpaart. In Implantationsexperimenten wird einer unbestimmten Anzahl der Nachkommen Knochenmarkszellen, die aus Oberschenkelknochen von "Wildtyp-Mäusen" isoliert wurden, in die Schwanzvene gespritzt. Einige Mäuse werden vor der Knochenmarkstransplantation mit einer tödlichen Dosis Gamma-Strahlung (4 Gray oder 10 Gray) bestrahlt. Nach ein und vier Monaten wird Blut aus den Augenhöhlen der Mäuse entnommen. Die Mäuse werden teilweise bis zum Alter von 15 Monaten weiter beobachtet. Vor der Tötung wird den Mäusen zur labordiagnostischen Markierung wachsender Zellen Bromdesoxyuridin verabreicht. Dies erfolgt durch einmalige Injektion in die Bauchhöhle und anschließende dreitägige Anreicherung des Trinkwassers.

Die Experimente wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe e.V., der Roggenbruck Stiftung, der Wilhelm Sander-Stiftung und der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert.

Bereich: Stammzellforschung, Mutationsforschung

Originaltitel: Telomere dysfunction induces environmental alterations limiting hematopoietic stem cell function and engraftment

Autoren: Zhenyu Ju (1), Hong Jiang (1), Maike Jaworski (2), Chozhavendan Rathinam (3), Anne Gompf (1), Christoph Klein (3), Andreas Trumpp (2), K. Lenhard Rudolph (1)*

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Genetics and Stem Cell Laboratory, Swiss Institute for Experimental Cancer Research (ISREC), Epalinges and Ecole Polytechnique Fé:dé:rale de Lausanne (EPFL), School of Life Sciences, Lausanne, Schweiz, (3) Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover

Zeitschrift: Nature Medicine 2007: 6, 742-747

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3883



Dokument 1329Titel: Die Auslöschung des Genes Cdkn1a bei Mäusen mit nicht funktionierenden Telomeren verbessert die Funktion und die Lebensspanne von Stammzellen ohne jedoch die Tumorbildung zu beschleunigen
Hintergrund: Die Studie untersucht Mechanismen der Zellalterung und Zellregeneration bei Mäusen.
Tiere: 223 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche werden durch die Genehmigungsbehörde in Niedersachsen genehmigt. Für die Studien werden unterschiedliche "Genotypen" von C57BL/6 Mäusen, ein für die tierexperimentelle Forschung gezüchteter Mausstamm, verwendet. Die Tiere mit unterschiedlichen genetischen Merkmalen ("Genotyp") werden bis zur vierten Generation gezielt miteinander verpaart. Diese Nachkommen werden für verschiedene Experimente verwendet. Ein Teil der Mäuse wird im Alter von drei Monaten, 12-15 Monaten oder sterbend getötet. Zahlreiche Organe werden zur Untersuchung entnommen. In einem anderen Experiment wird den Nachkommen Bromdesoxyuridin zur labordiagnostischen Markierung wachsender Zellen injiziert. Die Mäuse werden vier Stunden später getötet und der Dünndarm entnommen. In einem ähnlichen Experiment werden undifferenzierte Zellen, sogenannte Stammzellen, aus dem Knochenmark von Mäusen unterschiedlichen Genotyps isoliert (die Mäuse sterben dabei). Die isolierten Zellen werden mit normalen Knochenmarkzellen gemixt und anschließend Mäusen injiziert, die zuvor mit einer tödlichen Dosis radioaktiver Strahlung bestrahlt wurden. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Knochenmarkstransplantation werden Blutproben aus der Augenhöhle der Mäuse gewonnen. Vier Wochen nach der Transplantation werden die Mäuse zur Organentnahme getötet. Vor der Tötung wird den Mäusen Bromdesoxyuridin zur labordiagnostischen Markierung wachsender Zellen verabreicht. Dies erfolgt durch einmalige Injektion in die Bauchhöhle und anschließende dreitägige Anreicherung des Trinkwassers.

Die Experimente wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe e.V., der Roggenbruck Stiftung, der Wilhelm Sander-Stiftung und der Fritz Thyssen-Stiftung gefördert.

Bereich: Stammzellforschung

Originaltitel: Cdkn1a deletion improves stem cell function and lifespan of mice with dysfunctional telomeres without accelerating cancer formation

Autoren: Aaheli Roy Choudhury (1), Zhenyu Ju (1), Meta W. Djojosubroto (1), Andrea Schienke (1), Andre Lechel (1), Sonja Schaetzlein (1), Hong Jiang (1), Anna Stepczynska (1,2), Chunfang Wang (3), Jan Buer (2,4), Han-Woong Lee (5), Thomas von Zglinicki (3), Arnold Ganser (6), Peter Schirmacher (7), Hiromitsu Nakauchi (8), K. Lenhard Rudolph (1)*

Institute: (1) Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Abteilung für Mukosale Immunität, Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (3) Institute for Aging and Health, University of Newcastle Upon Tyne, Newcastle, UK, (4) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (5) College of Science, Yonsei University, Seoul, Korea, (6) Klinik für Hämatologie und Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (7) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum, Heidelberg, (8) Laboratory for Stem Cell Therapy, Institute of Medical Science, University of Tokyo, Tokyo, Japan

Zeitschrift: Nature Genetics 2007: 39, 99-105

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3882



Dokument 1330Titel: In-vivo-Analyse von retroviralem Gentransfer in Kollagen eingebettete Knorpelzellen zur Behandlung von Knochendefekten
Hintergrund: Die Studie testet eine neue Methode zur Behandlung von Knochendefekten beim Kaninchen.
Tiere: 20 Kaninchen (Weiße Neuseeländer)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Unter Narkose wird den sechs Wochen alten Kaninchen Knorpelgewebe von den Kniegelenken entnommen und die Knorpelzellen werden anschließend kultiviert. Die Zellkulturen werden etwa zwei Wochen nach der Biopsie in Kollagenschwämme eingebracht. Mittels gentechnologischer Methoden werden spezifische Gene (Erbmaterial) in das Erbgut der Knorpelzellen integriert. Für eine zweite Operation werden die Kaninchen durch Injektion in die Muskulatur narkotisiert. Die Kniegelenke der Kaninchen werden durch einen Einschnitt geöffnet und die Kniescheibe verlagert. Mit einem Stahlbohrer (3,6 mm im Durchmesser) werden zwei 3 mm tiefe Löcher in den unteren Kopf des Oberschenkelknochens gebohrt. Die Kollagenimplantate mit enthaltenden Knorpelzellen werden in die Bohrlöcher gepresst und die Kniescheibe wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht. Die Kniegelenke werden danach verschlossen. Bis drei Tage nach der Operation werden den Tieren schmerzstillende, entzündungshemmende Medikamente gespritzt. Vier Wochen nach der Implantation werden die Kaninchen durch Injektion des Schlafmittels Pentobarbital getötet. Die Kniegelenke werden zur Untersuchung entnommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Technischen Universität München gefördert.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: In vivo analysis of retroviral gene transfer to chondrocytes within collagen scaffolds for the treatment of osteochondral defects

Autoren: Peter Ueblacker* (1,2), Bettina Wagner (3), Stephan Vogt (2), Gian Salzmann (2), Gabi Wexel (3), Achim Krüger (3), Christian Plank (3), Thomas Brill (3), Karin Specht (4), Tilla Hennig (3), Ulrike Schillinger (3), Andreas B. Imhoff (2), Vladimir Martinek (2), Bernd Gansbacher (3)

Institute: (1) Klinik für Traumatologie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Klinik für Orthopädische Sportmedizin, Technische Universität München, Connollystr. 32, 80809 München, (3) Institut für Experimentelle Onkologie und Therapie, (4) Institut für Pathologie und Pathologische Anatomie, Technische Universität München, Ismaninger Str. 22, 81675 München

Zeitschrift: Biomaterials 2007: 28, 4480-4487

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3881



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