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Datenbank Tierversuche

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Dokument 731Titel: Beurteilung der Endothelin-A-Rezeptor-Expression in subkutanen und orthotopischen Schilddrüsenkrebs-Transplantaten in vivo unter Verwendung optischer Bildgebung
Hintergrund: Darstellung von Tumoren mit bildgebenden Verfahren.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Nacktmäuse, Ratten)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden in Münster statt. Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Maastricht, Niederlande, die Mäuse von Charles River, Sulzfeld. Es handelt sich um Nacktmäuse, die durch eine Mutation haarlos sind und keine Thymusdrüse haben, wodurch ihr körpereigenes Abwehrsystem geschwächt ist. Fremdes Gewebe wird bei ihnen nicht abgestoßen.

Die Ratten werden durch Erstickung mit CO2 getötet. Eine Arterie aus dem Darmgekröse wird herausgeschnitten und für In-vitro-Versuche verwendet.

Die Mäuse werden in mehrere Gruppen eingeteilt, denen verschiedene Krebszellen unter die Haut an der rechten Brustkorbseite injiziert werden: Pipillar-Schildrüsenkarzinom, Brustkrebs und Fibrosarkom. Das Wachstum der Tumore wird durch tägliches Messen mit einem Messschieber verfolgt. Bei einigen Mäusen werden Krebszellen in die Schilddrüse implantiert. Dazu werden die Tiere betäubt, der Hals wird aufgeschnitten, um direkt in die Schilddrüse injizieren zu können.

Zu einem nicht genannten Zeitpunkt, vermutlich, wenn der Tumor eine gewisse Größe erreicht hat, werden zwei Substanzen in die Schwanzvene injiziert, die sich im Tumorgewebe anreichern. In den folgenden 48 Stunden werden die Mäuse – jeweils unter Narkose - mit einem Bild gebenden Verfahren untersucht, das die im Tumor angereicherten Substanzen sichtbar macht. Anschließend werden die Tiere durch Überdosis eines Narkosemittels getötet, um die Tumore zu untersuchen. Andere Mäuse werden durch Genickbruch getötet, um die Tumore zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die deutsche Forschungsgemeinschaft, das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Krebsforschung

Originaltitel: Assessment of endothelin-A receptor expression in subcutaneous and orthotopic thyroid carcinoma xenografts in vivo employing optical imaging methods

Autoren: Katrin Büther (1), Matthijs G. Compeer (4), Jo G.R. De Mey (4), Otmar Schober (2), Michael Schäfers (1), Christoph Bremer (5), Burkhard Riemann (2), Carsten Höltke (3)*

Institute: (1) Europäisches Institut für Molekulare Bildgebung, Universitätsklinikum Münster, (2) Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Münster, (3) Institut für Klinische Radiologie, Universitätsklinikum Münster, Albert-Schweitzer-Campus 1, A16, 48149 Münster, (4) Department of Pharmacology, Cardiovascular Research Institute Maastricht, Maastricht University, Maastricht, Niederlande, (5) Radiologische Klinik, St. Franziskus-Krankenhaus, Münster

Zeitschrift: Endocrinology 2012: 153(6); 2907-2918

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4426



Dokument 732Titel: Eine vergleichende Analyse zur Untersuchung der Aufbereitung von kleinen nicht-codierenden BC200- und Alu-Transkripten im Gehirn von Rhesusaffen, denen Prionen injiziert worden sind
Hintergrund: Molekulargenetische Untersuchung von Hirngewebe von Rhesusaffen, die mit der Creuzfeldt-Jakob-Krankheit infiziert wurden.
Tiere: 3 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom LAVES in Oldenburg genehmigt und fanden am Deutschen Primatenzentrum Göttingen (DPZ) statt. Es werden Blut- und Hirngewebeproben von drei Rhesusaffen verwendet. Zwei der Tiere waren zuvor mit Prionen infiziert, die die Creuzfeldt-Jakob-Krankheit auslösen. Es wird weder erwähnt, auf welche Art die Infektion erfolgt, noch zu welchem Zeitpunkt danach die Tiere getötet werden, noch die Tötungsart. Vermutlich werden Proben aus einem 2001-2007 durchgeführten Tierversuchsprojekt verwendet. Diese Projekte wurden von der EU, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem DPZ finanziell unterstützt. Die Proben werden molekulargenetisch untersucht.

Bereich: BSE-Forschung

Originaltitel: A comparative analysis to study editing of small noncoding BC200 and alu transcripts in brain of prion-inoculated rhesus monkeys (M. mulatta)

Autoren: Petra Kiesel (1), Andreas Kues (1), Franz-Josef Kaup (1), Walter Bodemer (1)*, Toby J. Gibson (2), Hans Zischler (3)

Institute: (1) Deutsches Primatenzentrum Göttingen, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (2) Europäisches Molekularbiologisches Labor, Heidelberg, (3) Institut für Anthropologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Zeitschrift: Journal of Toxicology and Environmental Health Part A 2012: 75; 391-401

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4425



Dokument 733Titel: Aufnahme von Lithium im Rattenhirn nach akuter und chronischer Verabreichung
Hintergrund: An Ratten wird untersucht, inwieweit Lithium die Blut-Hirnschranke passiert, was als Modell zur Erforschung neurologischer Erkrankungen wie manische Depression dienen soll.
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Verwendet werden Sprague Dawley-Ratten mit einem Gewicht von 220-230 g aus der Zucht von Charles River, Sulzfeld. Die Versuche wurden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt. Die Tiere werden unter standardisierten Bedingungen bei einem 12/12-Stunden Tag-Nachtrhythmus, 22 °C und 45 % Luftfeuchtigkeit gehalten und haben freien Zugang zu Wasser und Futter.

Die akute Wirkung von Lithium wird in 4 Gruppen mit je 6 Tieren untersucht, eine davon dient als Kontrolle, in der die Tiere eine wirkungslose Lösung erhalten. An Tag 1 werden die Ratten mittels Isofoflurangas, das über eine Gesichtsmaske verabreicht wird, betäubt. Der Kopf der Tiere wird in einem stereotaktischen Apparat fixiert und das Fell wird desinfiziert. Per Mittelschnitt wird der Schädel freigelegt. Eine Y-förmige Sonde wird im rechten Hippocampus, einem Teil des Gehirns, implantiert und mit Zahnzement befestigt. An Tag 2 werden Versuche an den sich frei bewegenden Ratten durchgeführt. Die Sonden werden mit einer künstlichen Hirnflüssigkeit durchströmt und es werden über einen Zeitraum von 90 Minuten alle 15 Minuten Proben entnommen. Dann wird Lithium per Injektion in die Bauchhöhle verabreicht und die Probenentnahme wird für weitere 3 Stunden fortgeführt (bei 3 Gruppen). Unter Betäubung werden Rückenmarksflüssigkeit, Blutproben und das Gehirn entnommen und die Tiere anschließend getötet.

In 2 weiteren Gruppen erhalten die Tiere 3 Wochen lang entweder täglich Lithium oder eine wirkungslose Substanz mittels Schlundsonde in den Magen eingegeben. Um die chronischen Auswirkung von Lithium im Gehirn zu erforschen, wird das Hirnwasser mit Hilfe der einoperierten Sonde ab 24 Stunden nach der letzten Lithiumgabe über einen Zeitraum von 5 Stunden untersucht. Die Tiere werden durch Köpfen getötet.

Die Versuche wurden von der Universität Frankfurt/M. finanziell gefördert.

Bereich: Neuropharmakologie

Originaltitel: Uptake of lithium into rat brain after acute and chronic administration

Autoren: Markus Hillert, Martina Zimmermann (*), Jochen Klein

Institute: Pharmakologische Abteilung, Universität Frankfurt, Max-von-Laue-Str. 9, 60438 Frankfurt/M.

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2012 : 521(1), 62-66

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4424



Dokument 734Titel: Heparin unterbricht die CXCR4/SDF-1-Achse und beeinträchtigt die funktionale Kapazität von aus Knochenmark gewonnenen mononuklearen Zellen, die für die kardiovaskuläre Wiederherstellung genutzt werden
Hintergrund: Entwicklung einer Zelltherapie zur Behandlung akuter und chronischer Durchblutungsstörungen des Herzmuskels an weiblichen Nacktmäusen.
Tiere: 15 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Es werden 15 weibliche Nacktmäuse mit einem Gewicht von 20-30g in einem Alter von 8-12 Wochen verwendet. Die Tiere stammen aus der Zucht von Charles River, Sulzfeld.

Zur Untersuchung von Herz-Kreislauferkrankungen werden zwei Versuche durchgeführt. Die Tiere werden zunächst mittels Injektion in die Bauchhöhle betäubt und die Ohren desinfiziert. Die Mäuse werden auf einer Plexiglasplatte platziert und die Ohren mittels dreier Nylonfäden aufgespannt. Mit einem Speziallocher werden auf der Rückseite der Ohren jeweils eine Wunde mit einem Durchmesser von 2,25 mm und einer Tiefe von 1,25 mm gestanzt. Die Wunden werden zwischen den vorderen und mittleren Gefäßnervenbündeln angebracht. Nachdem die Wunden in die Ohren gestanzt sind, wird eine bis zum Knorpel reichende Hautprobe entnommen.

Die Tiere werden in 3 Gruppen zu je 5 eingeteilt und ihnen wird menschliches Knochenmark von freiwilligen Spendern (Zellen behandelt mit zwei unterschiedlichen Substanzen sowie unbehandelte Kontrolle) in die Schwanzvene gespritzt. Anschließend wird in der Umgebung der Ohrwunde der Tiere 10 Minuten lang unter dem Mikroskop gezählt, wie viele Knochenmarkszellen sich angesiedelt haben.

In einem weiteren Versuch wird unter Betäubung an weiblichen Nacktmäusen ein akuter Herzinfarkt ausgelöst, indem die linke absteigende Herzkranzarterie abgeklemmt wird. Am nächsten Tag werden den Tieren gefärbte menschliche Knochenmarkszellen von freiwilligen Spendern (Zellen behandelt mit zwei unterschiedlichen Substanzen sowie unbehandelte Kontrolle) in die Schwanzvene gespritzt. Nach 2 Stunden werden die Tiere getötet und die Herzen zu Untersuchungszwecken herausoperiert.

Finanziell gefördert wurde die Arbeit vom Loewe-Zentrum für Zell- und Gentherapie Frankfurt aus Geldern des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Heparin disrupts the CXCR4/SDF-1 axis and impairs the functional capacity of bone marrow-derived mononuclear cells used for cardiovascular repair

Autoren: Florian H. Seeger (1, 2), Tina Rasper (1), Ariane Fischer (1), Marion Muhly-Reinholz (1), Eduard Hergenreider (1), David M. Leistner (2), Katharina Sommer (3), Yosif Manavski (1), Reinhard Henschler (4), Emmanouil Chavakis (1, 2), Birgit Assmus (2), Andreas M. Zeiher (2*), Stefanie Dimmeler (1*)

Institute: (1) Institut für Kardiovasculäre Regeneration, Zentrum für Molekulare Medizin, Universität Frankfurt, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/M., (2) Abteilung für Kardiologie, Innere Medizin III, , Universität Frankfurt, (3) Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Frankfurt, (4) Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, DRK Blutspendeservice, Klinikum der Universität Frankfurt/M.

Zeitschrift: Circulation Research 2012: 111(7), 854-862

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4423



Dokument 735Titel: Die Rolle epidermaler Wachstumsfaktoren und Serotonin für die Stimulation des Tumorwachstums in einem SCCHN-Transplantationsmodell
Hintergrund: Vergleich der Wirkung von Wachstumsfaktoren oder Serotonin (Gewebshormon) auf das Tumorwachstum bei Mäusen. Es zeigt sich, dass die Gabe von Wachstumsfaktoren das Tumorwachstum fördert. Die Autoren kündigen weitere Versuche mit einer größeren Anzahl Mäuse an.
Tiere: 20 Mäuse
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Verwendet werden sechs Wochen alte weibliche NMRI-Foxn1nu-Mäuse (Nacktmäuse mit einem bestimmtem Gendefekt, die häufig in der Krebs- und Transplantationsforschung verwendet werden) aus der Zucht von Harlan. Die Tiere werden unter keimfreien Bedingungen in einem 12/12 Stunden Tag-Nachtrhythmus gehalten und erhalten freien Zugang zu Futter und Wasser.

Die Tiere werden in 4 Gruppen zu jeweils 5 Tieren eingeteilt. Jedem Tier werden 5 Millionen Krebszellen aus einer permanenten Zelllinie eines menschlichen Plattenepithelkarzinoms, die ursprünglich aus dem Rachen eines Patienten stammten, unter die Haut in die Flanke injiziert. Nach einem Tag werden die Tiere je nach Gruppe mit einem von der Maus stammenden Wachstumsfaktor, einem menschlichen Wachstumsfaktor oder Serotonin (Gewebshormon) durch Injektion behandelt. Die Kontrollgruppe wird mit wirkungsloser Ringer-Lösung behandelt. Diese Behandlung wird 10 Tage lang täglich wiederholt. Die Tumorgröße wird an Tag 4, 8 und 12 nach der Injektion der Krebszellen gemessen.

Bei 10 Tieren fangen die Tumore an zu eitern oder sich geschwürartig zu verändern. Einige Tiere erleiden schwere Nebenwirkungen wie Apathie, Zittern, Atembeschwerden, Durchfall und blaue Verfärbung der Haut. Eine Stunde nach der Behandlung gehen die Beschwerden zurück. Bei manchen Tieren sinkt die Körpertemperatur nach der Behandlung auf 31°C ab, erst nach 2 Stunden wird wieder die normale Temperatur erreicht. Alle Tiere werden 12 Tage nach der Injektion der Krebszellen, oder wenn die Tumore eitern, auf unbekannte Weise getötet, um die Tumore zu untersuchen.

Finanziell unterstützt wurde die Arbeit vom Young Investigator Award der Medizinischen Fakultät der Universität Frankfurt/M.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: The role of recombinant epidermal growth factor and serotonin in the stimulation of tumor growth in a SCCHN xenograft model

Autoren: Christin Geissler (1), Markus Hambek (1)*, Anne Eckardt (1), Christoph Arnoldner (2), Marc Diensthuber (1), Timo Stöver (1), Jens Wagenblast (1)*

Institute: ^(1) Abteilung ENT, Medizinische Fakultät, Universität Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt/M., (2) Abteilung ENT, Medizinische Universität Wien, Österreich

Zeitschrift: Oncology Reports 2012: 28(3), 785-90

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4422



Dokument 736Titel: Unterschiedliche Entzündungsstadien in Fettgewebe bei fettleibigen nicht-diabetischen Zucker-dicken Ratten im Vergleich zu diabetischen Zucker-dicken Ratten
Hintergrund: Vergleich des Fettgewebes von zwei "Rattenmodellen" im Rahmen der Diabetesforschung.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Verwendet werden jeweils 15 Wochen alte, männliche magere und fettleibige diabetische Zucker-dicke Ratten aus der Zucht Charles River, Belgien, sowie magere und fettleibige nicht-diabetische Zucker-dicke Ratten aus der Zucht von Charles River, Frankreich. Die dicken Tiere haben jeweils eine Genmutation, die für Esssucht und Fettleibigkeit verantwortlich ist.

Die Tiere werden jeweils zu zweit unter standardisierten Bedingungen gehalten mit einem 12/12 Stunden Tag-Nacht-Rhythmus. Sie erhalten freien Zugang zum Futter. Die Tiere werden gewogen. Durch Abschneiden der Schwanzspitze wird eine Blutprobe entnommen. Außerdem wird eine Blutprobe aus dem Venengeflecht hinter dem Auge entnommen. Dazu wird ein Glasröhrchen zwischen Augapfel und Augenhöhle hinter das Auge geschoben. Schließlich wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten, um Blut aus der Aorta (Körperschlagader) und Gewebeproben aus dem Bauchfett zu entnehmen. Die Tiere werden mit dem Narkosegas Isofluran getötet.

Bereich: Diabetes-Forschung

Originaltitel: Differential adipose tissue inflammatory state in obese nondiabetic Zucker fatty rats compared to obese diabetic zucker diabetic fatty rats

Autoren: A. Miranville, A.W. Herling, G. Biemer-Daub, M.D. Voss *

Institute: Forschung und Entwicklung, Abteilung Diabetes, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Industriepark Hoechst, 65926 Frankfurt/M.

Zeitschrift: Hormon and Metabolism Research 2012: 44(4), 273-8

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4421



Dokument 737Titel: Die Löschung des präsynaptischen CAST-Gerüsts vermindert die Größe der aktiven Zone der Stäbchenrezeptoren und beeinträchtigt die visuelle Verarbeitung
Hintergrund: Untersuchung des Sehvermögens an genveränderten Mäusen auf molekularer Ebene.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden vermutlich in Japan und Göttingen statt. Es werden sowohl männliche als auch weibliche genmanipulierte Mäuse verwendet, sowie normale Tiere als Kontrolle. Die Mäuse werden über Nacht an die Dunkelheit adaptiert und dann per Injektion in die Bauchhöhle betäubt. Eine Pupille wird mit Atropin erweitert.

Eine Ringelektrode wird auf der Augenhornhaut angebracht, eine Nadelelektrode oberhalb der Nase unter der Haut eingebracht sowie eine Elektrode nahe des Schwanzes. Alle Vorbereitungen finden unter Dämmerrotlicht statt. Mit 25 weißen LED-Lampen werden dann in Abständen von jeweils 5 sec Lichtblitze für die Dauer von 0,1 msec in verschiedenen Intensitäten ausgesendet und die Reaktion mit Hilfe der Elektroden gemessen. Die Netzhaut wird für Untersuchungszwecke entfernt. Es werden verschiedene Messungen durchgeführt.

In einem weiteren Versuch werden zur Beurteilung der Sehschärfe und des Kontrastsehens jeweils 5 genmanipulierte und 5 Kontrolltiere in einem Alter von 90 Tagen verwendet. Beide Geschlechter werden verwendet. Die Mäuse können sich frei bewegen und werden verschiedenen optischen Reizen in Form von Sinuskurven in verschiedenen Kontraststufen ausgesetzt. Die Tiere sollen den Sinuskurven mit dem Kopf folgen. Die Kopfbewegungen werden analysiert. Da die Mäuse die Kurven nur verfolgen, wenn diese sich vom Ohr Richtung Nase bewegen, kann das Sehvermögen beider Augen separat beurteilt werden. Für das linke Auge läuft die Kurve von links nach rechts und für das rechte von rechts nach links. Eine Tötung der Tiere wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

Gefördert wurde die Arbeit durch das Ministerium für Bildung, Sport, Wissenschaft und Technologie, Japan, die DFG, die Deutsche Exzellenzinitiative, das Internationale Human Frontier Science-Programm, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bernstein Zentrum für computerbasierte Neurowissenschaft sowie weitere Einrichtungen.

Bereich: Sehforschung

Originaltitel: Deletion of the presynaptic scaffold CAST reduces active zone size in rod photoreceptors and impairs visual processings

Autoren: Susanne tom Dieck (1), Dana Specht (1,2), Nicola Strenzke (3, 4, 5), Yamato Hida (7), Vidhyasankar Krishnamoorthy (6), Karl-Friedrich Schmidt (8), Eiji Inoue (9), Hiroyoshi Ishizaki (9), Mika Tanaka-Okamoto (10), Jun Miyoshi (10), Akari Hagiwara (7), Johann H. Brandstätter (2), Siegrid Löwel (8), Tim Gollisch (6), Toshihisa Ohtsuka (7)*, Tobias Moser (4, 5)*

Institute: (1) Abteilung für Synaptische Plastizität und Abteilung für Neuroanatomie, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt/M., (2) Institut für Tierphysiologie, Biologische Fakultät, Universität Erlangen-Nürnberg, (3,4,5,6) Gruppe Physiologie der Hörsysteme; Innenohr-Labor; HNO-Klinik; Augenklinik, Sonderforschungsbereich 889 zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung, Medizinische Fakultät, Universität Göttingen, (7) Department of Biochemistry, Graduate School of Medicine/Faculty of Medicine, University of Yamanashi, Chuo, Japan, (8) Abteilung für System-Neurowissenschaft, Bernstein Fokus Neurotechnologie (BFNT), Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und Anthropologie und Sonderforschungsbereich 889 zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung, Universität Göttingen, (9) Knowledge Action Research Institute, Chuo-ku, Kobe, Japan, (10) Department of Molecular Biology, Osaka Medical Center for Cancer and Cardiovascular Diseases, Osaka, Japan

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2012: 32 (35), 12192-12203

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4420



Dokument 738Titel: Blut moduliert die Kinetik der Ausschüttung von reaktivem Sauerstoff bei einer Schädigung der Bauchspeicheldrüse durch Mangeldurchblutung und Wiederdurchblutung
Hintergrund: Untersuchung der Organschäden, die bei Mangeldurchblutung und Wiederdurchblutung von transplantierten Bauchspeicheldrüsen entstehen.
Tiere: 20 Ratten (mehr als)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Wistar stammen aus der Versuchstierzucht Charles River WIGA, Sulzbach. Bei den Tieren wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Alle Blutgefäße, die zur Bauchspeicheldrüse führen, werden abgeklemmt, so dass das Organ nicht mehr durchblutet wird. Bei einer Gruppe von Ratten erfolgt diese Mangeldurchblutung für eine Stunde, bei einer anderen Gruppe für zwei Stunden. Die Klemmen werden nach dieser Zeit wieder geöffnet, so dass die Durchblutung des Organs wiederhergestellt ist. Eine halbe Stunde vor Öffnung der Klemmen wird eine Substanz in die Blutbahn infundiert, mit der bestimmte Stoffe, die sich bei Mangeldurchblutung im Blut bilden, später aufgespürt werden können. Vor und nach der Abklemmung sowie während einer Stunde nach Öffnung der Klemmen werden mehreren Blutproben entnommen. Schließlich werden die Ratten noch in Narkose getötet.

Die Arbeit wurde durch die Else-Kroener-Fresenius-Stiftung unterstützt.

Bereich: Transplantationsforschung

Originaltitel: Blood modulates the kinetics of reactive oxygen release in pancreatic ischemia-reperfusion injury

Autoren: Hannes P. Neeff (1)*, Olaf Sommer (1), Sebastian Meyer (1), Anja Tinelli (1), Moritz Scholtes (1), Ulrich T. Hopt (1), Oliver Drognitz (1), Ernst von Dobschuetz (2)

Institute: (1) Klinik für Allgemeine und Viszerale Chirurgie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Hugstetter Str. 5, 79106 Freiburg, (2) Schön Klinik Hamburg Eilbek, Klinik für Endokrine Chirurgie, Hamburg

Zeitschrift: Pancreas 2012: 41, 1105-1111

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4419



Dokument 739Titel: Tiermodell zur Bestimmung der Asthma-Auslöseschwelle von Diisocyanaten und seine Relevanz für die Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten
Hintergrund: Vorstellung eines "Tiermodells" für die arbeitsmedizinische Beurteilung bestimmter Chemikalien.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Es wird ein "Rattenmodell" zur arbeitsmedizinischen Beurteilung bestimmter Chemikalien vorgestellt. Die Chemikalien (Isocyanate) werden als Zwischenprodukte bei der Herstellung von Harzen, Lacken, Schaum- und Klebstoffen eingesetzt und Arbeiter können mit diesen in Kontakt kommen. Die Ratten werden zunächst über die Haut sensibilisiert. Dazu wird die Substanz auf die geschorene Haut beider Flanken aufgetragen. Nach einer Woche wird die Substanz erneut appliziert. Danach erfolgt eine Lungenspülung. Dazu wird einer betäubten Ratten Kochsalzlösung in die Lunge gepumpt und wieder abgesaugt, um Entzündungszellen darin zu identifizieren. Dann müssen die Ratten die Substanz im zweiwöchigen Abstand jeweils 30 Minuten einatmen. Dieses wird 4-mal wiederholt. Die Prozedur wird nicht beschrieben. Üblicherweise wird eine Ratte dafür in eine enge Röhre gesteckt, aus denen nur die Nase herausschaut, die mit dem Teststoff begast wird. Die verwendeten Dosierungen werden erheblich höher gewählt als die heute gültigen Arbeitsplatzgrenzwerte. Nach jeder inhalativer Exposition erfolgt eine Lungenfunktionsprüfung, bei der ein Tier 20 Stunden in ein Gerät gesetzt wird, das die Atmung misst. Nähere Angaben werden dazu nicht gemacht. Nach der vierten Exposition wird die Lunge erneut gespült. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Arbeitsmedizin, Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Jürgen Pauluhn

Institute: Experimental Toxicology, Bayer Pharma AG, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin 2013: 48, 120-129

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4418



Dokument 740Titel: Herz-Magnetresonanztomografie des Fetusherzens unter Verwendung einer neuen Triggering-Methode: Erste Ergebnisse bei einem Tiermodell
Hintergrund: Untersuchung des ungeborenen Kindes.
Tiere: 4 Schafe
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Bei vier schwangeren Schafen werden in Narkose die Feten mittels Magnetresonanztomografie und einer Methode zur Registrierung der Herzfrequenz des ungeborenen Lamms (Kardiotokografie) untersucht. Die Tiere werden am Ende der Versuche vermutlich nicht getötet.

Bereich: Gynäkologie, Geburtshilfe

Originaltitel: Cardiac MRI of the fetal heart using a novel triggering method: initial results in an animal model

Autoren: Jin Yamamura, (1)*, Inga Kopp (1), Michale Frisch (1), Roland Fischer (2), Klaus Valett (3), Kurt Hecher (4), Gerhard Adam (1), Ulrike Wedegärtner (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Children’s Hospital & Research Center Oakland, Oakland, California, USA, (3) Positronic Systemtechnik GmbH, Ellerbek, (4) Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg

Zeitschrift: Journal of Magnetic Resonance Imaging 2012: 35, 1071-1076

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4417



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