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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4331Titel: Myokardprotektion - Einfluß einer druckgesteuerten Reperfusion nach kardioplegischer Perfusion und kompletter Ischämie bei 15°C oder 25°C auf die funktionelle und metabolische Erholung normaler und hypertrophierter Rattenherzen
Hintergrund: Verbesserung der Herzchirurgie beim Menschen
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Vor den eigentlichen Versuchen werden Pilotversuche an Ratten erwähnt, die nicht näher beschrieben werden, aber der Wahl einer geeigneten Operationsmethode dienten. Ratten wird unter Narkose der Bauch eröffnet. Der Durchmesser der Aorta (große Körperschlagader) wird verkleinert, indem eine Kanüle (dünne Hohlnadel aus Stahl) eingelegt und das Gefäß auf diesen Durchmesser zusammengeschnürt wird. Die Kanüle wird wieder entnommen und der Bauchhöhle verschlossen. Hierdurch wird der Blutdruck vor der zusammengeschnürten Stelle erhöht, und die linke Herzkammerwand verdickt sich, da sie gegen den Widerstand stärkere Arbeit leisten muß. Einige Ratten werden "scheinoperiert", d.h. der Bauch wird eröffnet und verschlossen, ohne die Operation durchzuführen. Manche Tiere erholen sich von der Operation nicht; sie werden von dem weiteren Vorgehen ausgeschlossen. 14 Tage lang werden die Tiere nach diesen Operationen beobachtet. Die tatsächlich operierten Tiere nehmen deutlich weniger an Gewicht zu als die "scheinoperierten".

Anschließend werden die Ratten erneut in Narkose gelegt. Ein Blutgefäß des Halses wird freigelegt und fünf Minuten lang der Blutdruck der Tiere gemessen. Die Luftröhre wird eingeschnitten und ein dünner Plastikschlauch eingeführt, durch den die Tiere maschinell beatmet werden. Nun wird der Brustkorb eröffnet und das Herz herausgeschnitten, wodurch die Ratten sterben. Die Herzen werden z.T. künstlich "durchblutet" und weiteren Versuchen unterzogen.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Alfred Wahle (Wissenschaftliche Betreuung: W. Isselhard)

Institute: Institut für Experimentelle Medizin der Universität zu Köln (Eingereicht über den Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 662



Dokument 4332Titel: Entwicklung eines praktikablen Konzeptes zur medikamentellen Behandlung von Katzen zur Reduktion der Ausscheidung von Toxoplasma-gondii-Ozysten
Hintergrund: Verminderung des Risikos der Toxoplasmose-Infektion des Menschen durch Katzen
Tiere: 1200 Tiere verschiedener Arten (240 Katzen, 960 Mäuse)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden während der Versuche, die zwischen 18 und 50 Tagen dauern, in Einzelkäfigen aus Edelstahl gehalten. Mit Toxoplasmose, einer Parasitenerkrankung infizierte, aber nicht erkrankte Mäuse werden an die Katzen verfüttert. Die Katzen werden mit unterschiedlichen Dosen eines Medikamentes behandelt; ihr Kot und ihr Blut werden regelmäßig untersucht. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht beschrieben.

Bereich: Parasitologie

Originaltitel:

Autoren: Olaf Hansen (Wissenschaftliche Betreuung: A. Daugschies, M. Rommel)

Institute: Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 661



Dokument 4333Titel: Schutzmechanismen gegen toxische Wirkungen von Stickoxid in isolierten Rattenhepatozyten
Hintergrund: Verbesserung der Therapie bei schweren Infektionskrankheiten und bei septischen Krankheitsbildern
Tiere: 10 Ratten (mindestens)
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Ratten werden in Narkose gelegt. Ihr Bauch wird eröffnet und ihre Leber mit einer Flüssigkeit gespült, wodurch die Tiere sterben. Die Leber wird herausgenommen und verschiedenen Untersuchungen unterzogen. Um sicher zu gehen, daß die Tiere tot sind, wird anschließend ein Schnitt durch Zwerchfell und Herz angelegt. Für jeden Einzelversuch wird ein neues Spendertier benötigt. Die genaue Anzahl der verwendeten Ratten ist nicht beschrieben.

Bereich: Pathologie

Originaltitel:

Autoren: Susanne Diekmann (Wissenschaftliche Betreuung: U. Lösch)

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie und Chirurgische Klinik und Poliklinik der Fakultät für Medizin der Technischen Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 660



Dokument 4334Titel: Differenzierungswege von hämopoetischen Stammzellen zu T-Lymphozyten und natürlichen Killerzellen
Hintergrund: Entwicklung von Abwehrzellen
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: In dieser Arbeit wird nicht genannt, wie viele Tiere getötet werden. Zu Beginn der Untersuchungen werden die Eigenschaften von Blut von gesunden Mäusefeten am Tag 15,5 der Trächtigkeit analysiert. Teilweise wird das Blut der Feten oder Teile davon in die Thymusdrüse von anderen Mäusen gegeben. Diese Drüse hat grundlegende Bedeutung für die Entwicklung der körpereigenen Abwehr. Die Tiere werden hierfür in Narkose auf ihren Rücken gelegt; es wird ein einige mm langer Einschnitt über ihrem Brustbein gemacht, und Zellen werden injiziert.

Anderen Mäusen wird das fetale Blut direkt in das Kreislaufsystem injiziert. Diese Tiere sind Mutanten, denen bestimmte Abwehrzellen fehlen. Zwei bis drei Monate lang wird das Blut der Mäuse untersucht, ob sich nun diese Abwehrzellen entwickeln. Einige der Mäuse sind zusätzlich vor den Versuchen radioaktiv bestrahlt worden. Ein Teil der verwendeten Mäusestämme trägt defektes Erbmaterial, welches weiße Fellzeichnung, Unfruchtbarkeit und Blutarmut bewirkt. Kreuzt man die Tiere untereinander und trägt ein Nachkomme dieses defekte Erbmaterial von beiden Elterntieren, so ist er nach der Geburt nicht lebensfähig. Das Blut solcher Feten wird in dieser Arbeit untersucht. In einer anderen Variante der Versuche werden erwachsenen Mäusen unter Narkose fetale Thymusdrüsen unter die Nierenkapsel operiert.

Bereich: Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Hans-Reimer Rodewald

Institute: Basel Institut für Immunologie (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Habilitation

Dokumenten-ID: 659



Dokument 4335Titel: Läsionsferne metabolische Veränderungen nach neokortikaler Kälteverletzung bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen eines Kältetraumas auf Veränderungen des Stoffwechsels im Gehirn
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert. Die Körpertemperatur der Tiere wird über eine mit einem Heizsystem rückgekoppelte Sonde im Rektum bei 36,5 bis 37°C gehalten. Eine mit flüssigem Stickstoff gekühlte Metallstange (Durchmesser 2 mm) wird in Kontakt mit dem freigelegten Schädel des Vorderkopfes der Tiere gebracht und somit eine Kälteverletzung der linken Hirnrinde erzeugt. Nach Abschluß der Operation wird die Narkose ausgesetzt. Bei Kontrolltieren wird die Operation vorgetäuscht, wobei das Gehirn unversehrt bleibt. 1, 3 oder 7 Tage später werden die Ratten noch einmal anästhesiert, kleine Plastikschläuche werden in die Beinarterien und -venen gelegt, um den Blutdruck zu messen, Blutproben zu entnehmen und um Infusionen verabreichen zu können. Den Ratten wird anschließend die Luftröhre zur künstlichen Beatmung eingeschnitten, die Muskeln werden mit einem Medikament gelähmt. Alle 5 Minuten werden Blutproben entnommen. Anschließend wird der Kopf der Tiere eingefroren, das Gehirn entnommen, in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Lesion-remote metabolic changes after neocortical cold injury in rats

Autoren: Dirk M.Hermann (1)* , Günter Mies (1), Konstantin-Alexander Hossmann (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für Experimentelle Neurologie, 50931 Köln

Zeitschrift: NeuroReport 1999: 10, 759-763

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 658



Dokument 4336Titel: ACPD-vermittelte langsam beginnende Potenzierung ist in vivo mit Zelltod in der CA1-Region von Ratten assoziiert
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Substanzen auf elektrophysiologische Vorgänge im Gehirn
Tiere: 31 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden zunächst durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Eine Führungskanüle (Hohlnadel aus Stahl) wird dauerhaft in einen Hohlraum der rechten Gehirnhälfte, der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit enthält, implantiert. Die Kanüle wird zuvor mit Latex verschlossen, damit keine Gehirnflüssigkeit austreten kann. Außerdem werden eine Ableitungs- und eine Stimulationselektrode an zwei definierten Stellen im Gehirn der Tiere plaziert. Die Elektroden werden mit Hilfe eines speziellen Klebstoffes und Zahnzement am Schädel fixiert. Nach der Operation dürfen sich die Ratten 7 bis 10 Tage erholen. Trotz der Elektroden können sich die Tiere frei bewegen. Die Elektroden werden während des Versuchs über ein flexibles Kabel an eine Stimulationseinheit und an einen Verstärker angeschlossen. Zunächst werden 30 Minuten lang elektrophysiologische Messungen durchgeführt. Dann wird den Ratten eine von drei verschiedenen Substanzen, über eine Injektionskanüle direkt in das Gehirn gespritzt. Die Auswirkungen der Substanzen auf die elektrophysiologischen Messungen werden anschließend überwacht. Entweder 4 Stunden oder 7 Tage nach der Medikamentengabe werden die Ratten nochmals durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Man eröffnet den Brustkorb und führt durch einen Schnitt in der linken Herzkammer eine Kanüle in die Hauptschlagader. Die rechte Herzkammer wird ebenfalls eingeschnitten, um Blut und verabreichte Flüssigkeit nach Passieren des Körperkreislaufs abfließen zu lassen. Das Gehirn wird entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Neuropharmakologie

Originaltitel: ACPD-mediated slow-onset potentation is associated with cell death in the rat CA1 region in vivo

Autoren: Denise Manahan-Vaughan (1)* , Thomas Behnisch (2), Klaus G.Reymann (2)

Institute: (1)* Abteilung für Neurophysiologie, Bundesinstitut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg, und (2) Institut für angewandte Neurowissenschaften, Magdeburg

Zeitschrift: Neuropharmacology1999: 38, 487-494

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 657



Dokument 4337Titel: Hyperlaktazidämie bei hyperthermischer Perfusion einer tumortragenden Gliedmaße der Ratte: eine Studie zur Durchführbarkeit unter Benutzung einer neuen Infusionslösung
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung verschiedener Therapieansätze auf das Tumorwachstum
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird an der rechten Hinterpfote durch Injektion einer Lösung, die Tumorzellen enthält, ein bösartiger Tumor hervorgerufen. 5 bis 7 Tage später ist der Tumor auf ein Volumen von 0.35 bis 0.65 ml angewachsen. Die Tiere werden nun durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Sie werden auf dem Bauch liegend fixiert und es wird ein Schnitt in der rechten Leiste gemacht, um die dort befindlichen Gefäße freizulegen. Nun wird den Ratten ein Medikament, das die Blutgerinnung hemmt, in die Bauchhöhle gespritzt. Die Gefäße, die das Bein versorgen, werden zentral abgeklemmt. In die oberflächliche Bein-Arterie und -Vene werden Kanülen gelegt, die über Schläuche mit einer Pumpe verbunden sind. Mit Hilfe der Pumpe wird ein Kreislauf außerhalb des Körpers erzeugt: das Blut wird mit Sauerstoff angereichert, auf die gewünschte Temperatur erwärmt und anschließend zurück in das Bein des Tieres gepumpt. Über zwei Sonden, die sich in der Beinmuskulatur befinden, wird die Temperatur gemessen. Die Ratten werden zunächst in 4 Gruppen bestehend aus jeweils 10 Tieren eingeteilt. Bei den einzelnen Gruppen wird das tumortragende Bein jeweils für eine Stunde mit Hilfe der Pumpe mit verschiedenen Lösungen unterschiedlicher Temperatur durchspült. Bei der ersten Versuchsgruppe bleibt das Blut der Tiere bei einer normalen Temperatur von 38°C, bei der zweiten Gruppe wird das Blut auf 41°C erwärmt, bei der dritten Gruppe wird eine Milchsäurelösung infundiert und das Blut bei einer Temperatur von 38°C gehalten, bei der vierten Gruppe wird ebenfalls Milchsäure verabreicht, das Blut aber auf eine Temperatur von 41°C erwärmt. Anschließend wird das Wachstum der Tumoren beobachtet. Wenn diese ein Volumen von 1,5 ml überschreiten, oder wenn Zeichen des Gewebetods am Bein erkennbar sind, werden die Tiere getötet. Zusätzlich werden 10 weitere Ratten mit Tumoren an den Hinterbeinen nach den gleichen Bedingungen wie die vierte Versuchsgruppe behandelt. Bei diesen Tieren sollen die Überlebenszeiten beurteilt und die Tumore hinsichtlich Veränderungen im Gewebe untersucht werden.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Hyperlactacidaemia in isolated hyperthermic perfusion of tumor bearing rat limbs: a study of feasibility using a novel infusion solution

Autoren: S.Walgenbach (1)* , A.Bermes (1), U.Bermes (1), F.Bittinger (2), Th.Junginger (1), W.Mueller-Klieser (3)

Institute: (1)* Abteilung für Chirurgie, (2) Institut für Pathologie, und (3) Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Johannes Gutenberg Universität Mainz, 55101 Mainz

Zeitschrift: International Journal of Hyperthermia 1999: 15, 109-122

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 656



Dokument 4338Titel: Unterschiedliche Auswirkungen auf das Verhalten von chronischen Infusionen von CHR 1 und CHR 2 Rezeptor-Antisense-Oligonukleotiden in das Gehirn von Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Substanzen auf das Verhalten von Ratten
Tiere: 50 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden zunächst einer Operation unterzogen, in der ihnen kleine Infusionspumpen unter die Haut implantiert werden. Diese sind an in den Schädel eingepflanzten Kanülen angeschlossen. Über die Minipumpen werden den wachen Ratten 6 Tage lang zwei unterschiedliche Lösungen mit Fragmenten von Erbsubstanz direkt in das Gehirn infundiert.

Um die Auswirkungen der verschiedenen Substanzen auf das Verhalten der Tiere zu überprüfen, werden 3 Tage nach der Operation verschiedene Verhaltenstests durchgeführt. In den Heimatkäfig der Ratten werden 4 Minuten lang ein oder 2 Jungtiere gesetzt. Das Verhalten des erwachsenen Tieres wird überwacht, um Rückschlüsse auf das geruchsgesteuerte Kurzzeitgedächtnis der Ratten ziehen zu können. Am nächsten Morgen werden die Ratten 10 Minuten lang in den Käfig einer dominanten männlichen Ratte, die aggressiv auf Eindringlinge reagiert, und deren Weibchen gesetzt. Die Besiegung der Testratte gilt als erfolgreich, wenn diese mindestens einmal attackiert wird und 4 Minuten lang in einer unterlegenen Position verharrt. Sofort im Anschluß wird das Angstverhalten der Ratten in einem weiteren Versuch überprüft. Die Tiere werden in ein Testgelände gebracht, bestehend aus zwei sich gegenüberliegenden offenen oder geschlossenen Armen. Es wird untersucht, wie oft die Tiere die offenen Arme betreten und wie lange sie dort bleiben.

Am selben Abend wird in einem weiteren Test das Bewegungsverhalten der Ratten in einer dunkelgrauen Holzbox mit einer Videokamera beobachtet. Am 5. und 6. Tag nach der Operation wird die Fähigkeit der Streßbewältigung der Tiere getestet. Dazu werden sie im Abstand von 24 Stunden zweimal in ein Plexiglasaquarium mit einer Wasserhöhe von 15 cm gesetzt. Bei beiden Versuchen wird die Zeit gemessen, in der die Tiere schwimmen oder sich im Wasser nicht bewegen. Eine andere Gruppe von Ratten wird am 3. bis 5. Tag nach der Operation einem anderem Schwimmversuch ausgesetzt. Die Tiere werden in ein rundes, 35cm hoch mit Wasser gefülltes Bassin gesetzt. Etwa 1 cm unter der Wasseroberfläche ist an einer Stelle eine Plattform von 10 cm Durchmesser versteckt, auf der die Tiere stehen können. Die Ratten werden an jedem der drei aufeinanderfolgenden Tage 12 mal an unterschiedlichen Positionen in das Wasser gelassen. Wenn sie die Plattform nicht innerhalb von einer Minute erreichen, werden sie dorthin gebracht. Nachdem sie sich 30 Sekunden auf der Plattform aufgehalten haben, werden sie erneut ins Wasser gesetzt. Zum Abschluß des gesamten Experiments werden die Ratten anästhesiert und geköpft. Blut wird entnommen und die Konzentrationen verschiedener Hormone bestimmt.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Differential behavioural effects of chronic infusion of CRH 1 and CRH 2 receptor antisense oligonucleotides into the rat brain

Autoren: G.Liebsch (1), R.Landgraf (1)* , M.Engelmann (1), P.Lörscher (1), F.Holsboe (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Journal of Psychiatric Research 1999: 33, 153-163

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 655



Dokument 4339Titel: Erhöhung des inhibitorischen Effekts von Nikotinamid bei Kollagen-II induzierter Arthritis in Mäusen durch Gebrauch von N-Acetylcystein
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von zwei Medikamenten bei der Behandlung von Gelenkentzündungen
Tiere: 36 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mäusen wird eine Substanz unter die Haut gespritzt, die eine Gelenkentzündung wie bei Rheumatismus auslöst. 3 Wochen später wird ihnen eine zusätzliche Dosis dieser Substanz in die Bauchhöhle injiziert. Das Ausmaß der Gelenkentzündung wird zweimal wöchentlich mit Hilfe einer Skala (0 = normale Pfote, 4 = Schwellung des gesamten Beins und Unfähigkeit zur Beugung) bewertet. Nachdem sich bei den Ratten eine Gelenkentzündung entwickelt hat, die die Kriterien eines Skalenwertes von 3 erfüllt, werden die Ratten in 6 Gruppen, bestehend aus jeweils 6 Tieren, eingeteilt. Ziel des Experimentes ist, den Einfluß zweier verschiedener Medikamente auf die Gelenkentzündung zu überprüfen. 5 mal in der Woche wird den Tieren je nach Gruppenzugehörigkeit eines der Medikamente oder eine Kombination beider Medikamente oder eine Kochsalzlösung in die Bauchhöhle gespritzt. Die 5. Versuchsgruppe erhält kein Medikament. Bei der 6. Gruppe wird keine Gelenkentzündung ausgelöst, die Tiere erhalten lediglich eine Injektion einer Kochsalzlösung. 34 Tage lang wird das Experiment fortgesetzt. Aus einer Vene am Schwanz werden Blutproben entnommen.

Bereich: Rheumatologie

Originaltitel: Enhancing the inhibitory effect of nicotinamide upon collagen II induced arthritis in mice using N -acetylcysteine

Autoren: H.Kröger (1), A.Hauschild (1), M.Ohde (1), K.Bache (2), W.P.Voigt (2) , W.Ehrlich

Institute: (1) Deutsches Rheumaforschungszentrum Berlin (DRIZ), 10115 Berlin, und (2) Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, 12277 Berlin

Zeitschrift: Inflammation 1999: 23, 111-115

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 654



Dokument 4340Titel: Vergleich des Langzeitüberlebens bei Cytomegalievirus Promotor- gegen Rous Sarkomavirus Promotor-gesteuerte Thymidinkinase Gentherapie bei Nacktmäusen mit humanem Ovarialkarzinom
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen zwei verschiedener Therapieansätze auf die Überlebenszeit bei Eierstocktumoren
Tiere: 91 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden zwei Vorversuche durchgeführt, um die Entstehung eines Tumors bei Mäusen, denen Tumorzellen zwei verschiedener Eierstocktumore in das Bauchhöhle injiziert werden, zu überprüfen. Nachdem die Mäuse durch den Tumor gestorben sind, werden verschiedene Organe, wie z.B. Herz, Leber, Lunge, Nieren, Gebärmutter und Eierstöcke untersucht. Mit Hilfe des eigentlichen Experiments sollen die therapeutische Effektivität und Schädlichkeit zwei verschiedener Gentherapien bei Eierstocktumoren untersucht werden. Diese Gentherapien benutzen Viren als Vektoren. 85 Mäuse werden in 5 Versuchsgruppen bestehend aus jeweils 17 Tieren eingeteilt. Drei Tage nach der Injektion menschlicher Tumorzellen eines Eierstockkarzinoms erhalten die Mäuse eine Injektion einer Lösung, die pro Versuchsgruppe einen der beiden Viren jeweils in unterschiedlicher Dosierung enthält. An 6 darauffolgenden Tagen wird den Tieren eine weitere Lösung eines anderen Virus in die Bauchhöhle injiziert. Im Verlauf der Studie werden die Überlebenszeiten der Tiere ermittelt.

Bereich: Frauenheilkunde

Originaltitel: Comparison of long-term survival of Cytomegalovirus promotor versus rous sarcoma virus promotor-driven thymidine kinase gene therapy in nude mice bearing human ovarian cancer

Autoren: Xiaowen Tong (5), Dirk G.Engehausen (1), Christian T. F.Freund (4), Ira Agoulink (1), Martin K.Oehler (1), Tae-Eung Kim (1), Annette Hassenburg (1), Zhongsheng Guo (2), Charles F.Contant (3), Savio L.C.Woo (2), Dirk G.Kieback (1),(2) (5)*

Institute: (1) Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, (2) Zellbiologie, (3) Neurochirurgie und (4) Urologie, Baylor College of Medicine, Houston, USA, und (5)* Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Universität Freiburg, 79106 Freiburg

Zeitschrift: Hybridoma 1999: 18, 93-97

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 653



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