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Datenbank Tierversuche

 

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Dokument 141Titel: Agrin fördert koordinierte therapeutische Prozesse, die zu einer verbesserten Herzreparatur bei Schweinen führen
Hintergrund: Das therapeutische Potenzial des Proteins Agrin wird im Hinblick auf die Regeneration des Herzens nach einem Herzinfarkt anhand eines „Schweinemodells“ getestet.?
Tiere: 68 Tiere verschiedener Arten (32 Schweine (mindestens), 36 Mäuse (mindestens))
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die 3-Monate alten Schweine werden von einem örtlichen Bauernhof erworben. Die Versuche an ihnen werden am Institut für Chirurgische Forschung der Universität München durchgeführt. Die Versuche an den Mäusen finden in Israel statt.

Bei den Schweinen werden unter Narkose die Halsgefäße aufgeschnitten, um darüber einen kleinen Ballon bis in die Herzkranzarterie vorzuschieben. Dieser wird aufgeblasen und dort für 60 Minuten belassen, sodass der Blutfluss durch das Gefäß in dieser Zeit verhindert ist und die Tiere einen Herzinfarkt erleiden. Direkt anschließend wird ein Teil der Tiere mit einer Lösung, die das Protein Agrin enthält, behandelt, der andere Teil der Tiere, der als Kontrolle dient, erhält Kochsalzlösung. Die Behandlung erfolgt auf drei verschiedene Arten: über eine Arterie, eine Vene oder Injektion direkt in das Infarkt-Gewebe. Einige Tiere bekommen 3 Tage nach dem Eingriff erneut Agrin. Für verschiedene Messungen werden außerdem MRT-Aufnahmen (Magnetresonanztomographie) des Herzens gemacht und ein Mess-Katheter wird in das Herz eingeführt. Nach 3 und nach 25 Tagen werden jeweils einige Tiere für weitere MRT-Untersuchungen erneut in Narkose gelegt. Die Schweine werden nach spätestens 28 Tagen getötet und die Herzen werden entnommen, um sie zu untersuchen. Bei den Mäusen wird unter Narkose ein Herzinfarkt verursacht, indem die Tiere am Brustkorb zwischen den Rippen aufgeschnitten werden und ein Herzgefäß abgebunden wird. Bevor die Mäuse wieder zugenäht werden, wird eine Lösung ins Herz gegeben, die Agrin enthält oder nicht enthält (Kontrollgruppe). Die Tiere werden anschließend nach unterschiedlichen Zeiten getötet und ihre Herzen entnommen.

Die Studie wurde durch die folgenden Institutionen gefördert: Europäischer Forschungsrat, BIRAX (Britain-Israel Research and Academic Exchange), Foundation LeDucq Transatlantic Network of Excellence, Israel Science Foundation, Israel Ministry of Science & Technology, Bundesministerium für Bildung und Forschung (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.), Deutsche Forschungsgemeinschaft, Else Kröner-Fresenius-Stiftung.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Innere Medizin, Intensivmedizin

Originaltitel: Agrin promotes coordinated therapeutic processes leading to improved cardiac repair in pigs

Autoren: Andrea Baehr (1,2), Kfir Baruch Umansky (3), Elad Bassat (3), Victoria Jurisch (1,2), Katharina Klett (1,2), Tarik Bozoglu (1,2), Nadja Hornaschewitz (1,2), Olga Solyanik (4), David Kain (3), Bartolo Ferraro (5), Renee Cohen-Rabi (3), Markus Krane (6), Clemens Cyran (4), Oliver Soehnlein (2,5), Karl Ludwig Laugwitz (1,2), Rabea Hinkel (1,2,7), Christian Kupatt (1,2)*, Eldad Tzahor (3)*

Institute: (1) Medizinische Klinik & Poliklinik, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Ismaninger Str. 22, 81675 München, (2) DZHK (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.), Partnerstandort Munich Heart Alliance, (3) The Department of Molecular Cell Biology, Weizmann Institute of Science, 234 Herzl Street, Rehovot 7610001 Israel, (4) Klinik und Poliklinik für Radiologie, Klinikum Großhadern, LMU München, (5) Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten, LMU München, (6) Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Deutsches Herzzentrum München, (7) Abteilung Versuchstierkunde, Deutsches Primatenzentrum GmbH, Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen

Zeitschrift: Circulation 2020; 142:868-881

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5290



Dokument 142Titel: Influenza-A-Virus-induzierte Thymus-Atrophie beeinflusst die Dynamik der konventionellen und regulatorischen T-Zell-Entwicklung bei Mäusen unterschiedlich
Hintergrund: Eine Schrumpfung der Thymusdrüse als Resultat einer Influenzavirus-Infektion ist aus mehreren früheren Studien bekannt. Hier wird dies erneut an Mäusen untersucht und die Veränderungen bestimmter Immunzellpopulationen werden beschrieben.
Tiere: 234 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden unter der Nummer 33.19-42502-04-15/2058 vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) genehmigt. Es werden mindestens 234 weibliche Mäuse im Alter von 6 Wochen verwendet. Die Tiere stammen aus institutseigener Zucht des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), Braunschweig. Die Tiere sind genetisch modifiziert und tragen ein menschliches Gen, das für die Funktion bestimmter Immunzellen wichtig ist. Eine Lösung wird in die Nase der Mäuse gesprüht. Bei ca. der Hälfte der Tiere beinhaltet die Lösung Influenza-A-Viren, den anderen Tieren wird eine harmlose Flüssigkeit verabreicht. Am Tag der Infektion sowie 2, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, und 21 Tage danach werden mehrere Mäuse auf nicht genannte Weise getötet und ihre Thymusdrüsen werden für weitere Analysen entnommen.

Diese Arbeit wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), sowie vom Human Frontier Science Programm finanziell unterstützt.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Influenza A virus-induced thymus atrophy differentially affects dynamics of conventional and regulatory T-cell development in mice

Autoren: Yassin Elfaki (1), Philippe A Robert (2), Christoph Binz (3), Christine S. Falk (4), Dunja Bruder (5,6), Immo Prinz (3,7), Stefan Floess (1), Michael Meyer-Hermann (2,7,8), Jochen Huehn (1,7)*

Institute: (1) Experimentelle Immunologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Inhoffenstraße 7, 38124 Braunschweig, (2) Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology, Braunschweig, (3) Institut für Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (4) Institut für Transplantationsimmunologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (5) Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation (GC-I³), Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg, (6) Immunregulation, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (7) Exzellenzcluster RESIST, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (8) Institut für Biochemie, Biotechnologie und Bioinformatik, Technische Universität Braunschweig, Braunschweig

Zeitschrift: European Journal of Immunology 2021; 51: 1166–1181

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5289



Dokument 143Titel: Zyklisches Diadenosinmonophosphat: ein vielversprechender Adjuvanskandidat für die Entwicklung von Impfstoffen für Neugeborene
Hintergrund: Verschiedene Verstärkerstoffe (Adjuvantien) für Impfstoffe für Babys werden an jungen und erwachsenen Mäusen erprobt. In der gleichen Studie werden sie auch an Nabelschnurblut von menschlichen Neugeborenen getestet.
Tiere: 66 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden unter den Nummern 33.11.42502-04-105/07 und 33.4-42502-04-13/1281 vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) genehmigt. Es werden mindestens 66 Mäuse im Alter von 5 bis 7 Wochen verwendet. Die Tiere stammen aus institutseigener Zucht des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), Braunschweig. Es werden drei Altersgruppen verwendet: Mäusebabys im Alter von 7-9 Tage, junge Mäuse im Alter von 21-23 Tage und adulte Mäuse, die mindestens 8 Wochen alt sind. Mehrere Testgruppen von je 3-5 Tieren werden verschiedenen Impfschemen ausgesetzt. Bei vier Gruppen von Mäusebabys wird je eine von vier Impf-Lösungen mit unterschiedlichen Test-Adjuvantien in die Nase gesprüht. Adjuvantien sind Hilfsstoffe, die die Immunreaktion verstärken sollen.

14 und 28 Tage später werden eine zweite und eine dritte Impf-Dosis der gleichen Art unter die Haut der Mäuse gespritzt. Bei zwei Gruppen von jungen Mäusen wird eine Impf-Lösung zweimal im Abstand von zwei Wochen unter die Haut gespritzt. Zwei Gruppen von adulten Mäusen bekommen dreimal innerhalb von 4 Wochen eine von zwei Impf-Lösungen unter die Haut gespritzt. Es werden Blutproben zu verschiedenen Zeitpunkten entnommen. Drei weiteren Gruppen von Mäusebabys werden eine von drei Impf-Lösungen gespritzt und 14 Tage später auf nicht genannte Weise getötet, Blut- und Milzproben werden für weiteren Analysen entnommen. Ein Teil der Mäuse wird 2-3 Wochen nach der letzten Impfung auf nicht genannte Weise getötet. Mindestens vier Gruppen von Mäusen werden 2-3 Wochen nach der letzten Impfung in Narkose gelegt und eine Lösung, die den Erreger der Schweinegrippe (H1N1-Virus) enthält, wird in ihre Nase gesprüht. Die Tiere werden mindestens 12-15 Tage nach der Infektion beobachtet, zwei Mäuse sterben innerhalb dieser Zeit und die Mäuse von zwei Gruppen verlieren stark an Gewicht. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt. Alle Versuche werden zweimal durchgeführt.

Diese Arbeit wurde von den EU Programmen UniVax und Horizon 2020, sowie von der Helmholtz Gesellschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Impfstoffforschung, Immunologie

Originaltitel: Cyclic di-adenosine monophosphate: a promising adjuvant candidate for the development of neonatal vaccines

Autoren: Darío Lirussi (1)*, Sebastian Felix Weissmann (1), Thomas Ebensen (1)*, Ursula Nitsche-Gloy (2), Heiko B. G. Franz (3), Carlos A. Guzmán (1)

Institute: (1) Vakzinologie und angewandte Mikrobiologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Inhoffenstrasse 7, 38124 Braunschweig, (2) Klinik für Frauenheilkunde & Geburtshilfe, Krankenhaus Marienstift gGmbH, Braunschweig, (3) Frauenklinik, Städtisches Klinikum, Braunschweig

Zeitschrift: Pharmaceutics 2021; 13(2): 188. doi: 10.3390/pharmaceutics13020188

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5288



Dokument 144Titel: EphB2-abhängige Signalübertragung fördert neuronale Exzitotoxizität und Entzündung in der akuten Phase des ischämischen Schlaganfalls
Hintergrund: Anhand dieses „Schlaganfall-Modells“ werden Signalwege und die Rolle bestimmter Proteine während eines Schlaganfalls bei Mäusen untersucht.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe unter der Nummer 35-9185.81/G-112/13 genehmigt. Die Mäuse sind männliche und weibliche Wurfgeschwister im Alter zwischen 6 und 10 Wochen. Sie werden so miteinander vermehrt, dass Mäuse entstehen, die ein bestimmtes Protein (EphB2) entweder besitzen (Wildtyp) oder nicht besitzen (transgen).

Bei den Tieren wird unter Narkose die linke Halsschlagader aufgeschnitten, ein Faden eingeführt und in die mittlere Hirnarterie geschoben. Der Faden verstopft das feine Blutgefäß und führt zu einer Minderdurchblutung des Gehirns und verursacht somit einen Schlaganfall. Die Tiere erwachen aus der Narkose. Nach 60 Minuten werden sie erneut narkotisiert und der Faden wird wieder herausgezogen. Ein Teil der Mäuse bekommt eine sogenannte Schein-Operation, wobei nach dem gleichen Verfahren vorgegangen wird, jedoch keine Minderdurchblutung erzeugt wird.

Es schließen sich verschiedene Tests an. Vor der Operation und 24 Stunden nach dem Herausziehen des Fadens werden die Mäuse einzeln auf eine rotierende Trommel gesetzt, die mit der Zeit beschleunigt wird und es wird der Zeitpunkt bestimmt, wann die Tiere herunterfallen. Um Magnetresonanz-Aufnahmen (MRI) zu erhalten, werden einige Mäuse unter Narkose in Bauchlage mittels eines Haltebolzens fixiert. Zusätzlich werden die Nervenfunktionen mithilfe eines Punkteschemas von 0-4 bewertet, wobei 0 Punkte bei normaler Bewegung und 4 Punkte bei keiner Bewegung vergeben werden. Darüber hinaus werden neugeborenen Mäusen Gehirnzellen entnommen, um sie zu kultivieren und Experimente damit zu machen.

6, 12, 24, 48 und 72 Stunden nach der Operation werden jeweils einige Mäuse in Narkose gelegt und es wird eine Lösung ins Herz injiziert, bis alles Blut ausgetauscht ist und die Tiere sterben. Das Gehirn wird herausgenommen, um es zu untersuchen. Die Arbeit wurde unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, German-Israeli Project Cooperation und Olympia-Morata Fellowship.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurobiochemie, Neurologie

Originaltitel: EphB2-dependent signaling promotes neuronal excitotoxicity and inflammation in the acute phase of ischemic stroke

Autoren: Anne-Sophie Ernst (1), Laura-Inés Böhler (1), Anna M. Hagenston (2), Angelika Hoffmann (3), Sabine Heiland (4), Carsten Sticht (5), Martin Bendszus (3), Markus Hecker (1), Hilmar Bading (2), Hugo H. Marti (1), Thomas Korff (1), Reiner Kunze (1)

Institute: (1) Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie, Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 326, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung Neurobiologie, Interdisziplinäres Zentrum für Neurowissenschaften, Universität Heidelberg, Heidelberg, (3) Abteilung für Neuroradiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (4) Sektion Experimentelle Radiologie, Abteilung für Neuroradiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (5) Zentrum für Medizinische Forschung, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Acta Neuropathologica Communications 2019; 7: 15

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5287



Dokument 145Titel: Humane von iPS-Zellen abstammende iMSCs verbessern die Knochenregeneration bei Minischweinen
Hintergrund: Mit diesem „Tiermodell“ wird die Behandlung von Knochenschäden bei Minischweinen untersucht und verschiedene Füllmaterialien werden miteinander verglichen.
Tiere: 36 Schweine (Minischweine)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche werden durch die Behörde LANUV NRW in Recklinghausen unter der Nummer 84-02.04.2015.A042 genehmigt. Für die Durchführung der Versuche sind die Autoren der unter (1) genannten Klinik verantwortlich. Die Herkunft der acht für die Studie verwendeten weiblichen Göttinger Minischweine im Alter von 20 bis 28 Monaten wird nicht erwähnt. Unter Narkose wird bei den Tieren ein Loch von 11 mm Durchmesser und 25 mm Tiefe in das Schienbein nahe dem Kniegelenk gebohrt. Der Defekt wird vollständig mit einem Füllmaterial aufgefüllt, welches aus Kalziumphosphatgranulat (einem Knochenersatzmaterial) und Bindegewebsstammzellen, die aus menschlichen fetalen Vorhautzellen hergestellt werden, besteht. Nach 42 Tagen werden die Tiere mittels Injektion von Pentobarbital in eine Vene getötet. Anschließend wird der betroffene Teil des Schienbeins entnommen und untersucht.

In vorhergehenden Studien der Autoren wurden bereits vergleichbare Versuche an 3 Gruppen zu je 8 Minischweinen durchgeführt, in denen andere Füllmaterialien für den Knochendefekt benutzt wurden. Diese dienen in dieser Studie als Vergleichsgruppe. Dazu werden außerdem Vorversuche an 4 Minischweinen beschrieben, bei denen der Knochendefekt nicht aufgefüllt wird und die Tiere aufgrund von Schienbeinbrüchen, die innerhalb von 3 Tagen nach der Operation auftreten, vorzeitig getötet werden. Insgesamt werden also 24 Minischweine aus vorherigen + 8 aus dieser Studie sowie 4 Tiere aus Vorversuchen verwendet.

Bereich: Knochenchirurgie, Unfallmedizin

Originaltitel: Human iPSC-derived iMSCs improve bone regeneration in mini-pigs

Autoren: Pascal Jungbluth (1), Lucas-Sebastian Spitzhorn (2), Jan Grassmann (1), Stephan Tanner (1), David Latz (1), Md Shaifur Rahman (2), Martina Bohndorf (2), Wasco Wruck (2), Martin Sager (3), Vera Grotheer (1), Patric Kröpil (4), Mohssen Hakimi (5), Joachim Windolf (1), Johannes Schneppendahl (1)*, James Adjaye (2)*

Institute: (1) Klinik für Unfall- und Handchirurgie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf, (2) Institut für Stammzellforschung und Regenerative Medizin, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf, (3) Tierforschungsinstitut, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf, (4) Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf, (5) Vivantes Klinikum Am Urban, Berlin

Zeitschrift: Bone Research 2019; 7: 32

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5286



Dokument 146Titel: Wirksamkeit von Bravecto® Plus spot-on-Lösung für Katzen (280 mg/ml Fluralaner and 14 mg/ml Moxidectin) zur Prävention einer Aelurostrongylose bei experimentell infizierten Katzen
Hintergrund: Ein bereits zugelassenes Kombinationspräparat gegen Flöhe, Zecken, Ohrmilben, Herz- und Magen-Darmwürmer bei Katzen wird an 31 Katzen getestet, ob es auch gegen Lungenwürmer wirkt.
Tiere: 31 Tiere verschiedener Arten (31 Katzen, unbekannte Anzahl Schnecken)
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden am Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover statt. Details zur Genehmigung werden nicht genannt. Die 31 Katzen stammen von einem kommerziellen Züchter und sind 21-29 Wochen alt. Sie werden zu zweit oder zu dritt in mit Beschäftigungsmaterial ausgestatteten Räumen gehalten.

Die Tiere werden in 4 Gruppen eingeteilt. Drei Gruppen erhalten einen Tropfen des bereits zugelassenen Parasitenmittels Bravecto® Plus Spot-on der Firma MSD auf den Rücken getropft. Eine Gruppe Katzen erhält stattdessen ein Placebo aus Kochsalzlösung. An der Universität Teramo, Italien, werden Schnecken mit Larven (L1) des Katzenlungenwurms (Aelurostrongylus abstrusus) infiziert, die von einer natürlich infizierten Katze stammen. In den Schnecken entwickeln sich die Larven zu weiteren Larvenstadien. Zwei Monate nach der Infektion werden die Schnecken zerkleinert, um die Larvenstadien (L3) zu isolieren. Jeder Katze werden nun 300 L3-Larven verabreicht, indem sie mit einer Magensonde direkt in den Magen gegeben werden. Die Katzen werden dafür betäubt. Die Infektion erfolgt in den 3 Gruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Verabreichung des Parasitenmittels, nämlich 4, 8 und 12 Wochen später. Katzen der Placebo-Gruppe werden ebenfalls zu diesen Zeitpunkten mit den Larven infiziert.

Die Larven wandern durch die Magenwand und die Bauchhöhle zur Lunge, wo sie sich festsetzen und zu erwachsenen Würmern werden. Diese legen Eier, aus den Larven (L1) schlüpfen, die durch die Luftröhre wandern und durch Verschlucken in den Magen-Darmtrakt gelangen, wo sie im Kot landen. Im normalen Zyklus würden die Larven in Schnecken gelangen, wenn diese über den Kot kriechen. Wenn die Schnecke von einem Vogel oder einer Maus gefressen wird und diese von einer Katze, beginnt der Zyklus von Neuem.

Es werden täglich Kotproben auf das Vorhandensein von Wurmlarven untersucht. Zweimal wöchentlich werden die Lungen abgehört. 47-40 Tage nach der Infektion werden alle Katzen durch Injektion von Pentobarbital in eine Vene getötet, ihre Lungen werden herausgeschnitten und untersucht. Die Lungen der Katzen der Placebogruppe weisen schwerwiegende krankhafte Veränderungen auf.

Die Arbeit wurde durch MSD Animal Health finanziert.

Bereich: Veterinärparasitologie, Tiermedizin, Pharmakologie

Originaltitel: Efficacy of Bravecto® Plus spot-on solution for cats (280 mg/ml fluralaner and 14 mg/ml moxidectin) for the prevention of aelurostrongylosis in experimentally infected cats (

Autoren: Katharina Raue (1), Nadja Rohdich (2), Daniela Hauck( 1), Eva Zschiersche (2), Simone Morelli (3), Donato Traversa (3), Angela Di Cesare (3), Rainer K.A. Roepke (2), Christina Strube (1)*

Institute: (1) Institut für Parasitologie, Zentrum für Infektionsmedizin, Tierärztliche Hochschule Hannover, Bünteweg 17, Gebäude 217, 30559 Hannover, (2) MSD Animal Health Innovation GmbH, Schwabenheim, (3) Faculty of Veterinary Medicine, University of Teramo, Teramo, Italien

Zeitschrift: Parasites and Vectors 2021; 14: 110

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5285



Dokument 147Titel: Der Inhalt visueller Reize in V4 wird durch Gamma-rhythmische Informationspakete übertragen
Hintergrund: Wie verarbeitet das Gehirn Aufmerksamkeit auf eine relevante Information, während Irrelevantes ignoriert wird?
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Rhesusaffen ungenannter Herkunft mit der Bezeichnung „B“ und „F“ werden unter Narkose operiert. Auf dem Schädel wird ein Bolzen implantiert und eine Elektrodenkammer wird über einem Bohrloch im Schädelknochen befestigt. Die Tiere werden „trainiert“, mit an dem Bolzen festgeschraubtem Kopf in einem Primatenstuhl zu sitzen und eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Diese besteht darin, einen Hebel zu drücken und einen Punkt auf dem Bildschirm anzustarren. An anderer Stelle auf dem Monitor erscheinen zwei Muster, die ihre Form verändern. Sobald das eine Muster die ursprüngliche Form wieder annimmt, muss der Affe den Hebel loslassen. Während der ganzen Zeit darf der Affe die Augen nicht von dem Punkt wegbewegen. Die Augenbewegungen werden mit einem Video-Tracking-System verfolgt. Wendet der Affe den Blick ab, wird der Versuch abgebrochen und beginnt von Neuem. Macht der Affe, was der Forscher von ihm verlangt, erhält er eine „Belohnung“. Details hierzu werden in dieser Arbeit nicht erwähnt. Üblicherweise ist unter „Belohnung“ eine sehr kleine Flüssigkeitsmenge zu verstehen. Damit die Affen mitmachen, werden sie üblicherweise über einen gewissen Zeitraum durstig gehalten. Während der Affe die Aufgaben erledigt, werden 1-3 Mikroelektroden über die Elektrodenkammer in das Hirngewebe eingeführt, wo sie Nervenströme messen. Das weitere Schicksal der Tiere ist nicht beschrieben. Die Arbeit wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bernstein Group for Computational Neuroscience Bremen, Innovationswettbewerb Medizintechnik, Bernstein Award, Zentrum für Kognitionswissenschaften und Leibnitz Graduate School for Primate Neurobiology.

Bereich: Hirnforschung, Neurobiologie

Originaltitel: Visual stimulus content in V4 is conveyed by gamma-rhythmic information packages

Autoren: Dimitriy Lisitsyn (1)*, Iris Grothe (2,3), Andreas K. Kreiter (3), Udo A. Ernst (1)

Institute: (1) Computational Neurophysics Lab, Institut für Theoretische Physik, Universität Bremen, Otto-Hahn-Allee 1, 28359 Bremen, (2) Ernst Strüngmann-Institut (ESI) for Neurowissenschaften in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft, Frankfurt, (3) Institut für Hirnforschung, Zentrum für Kognitionswissenschaften, Universität Bremen, Bremen

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2020; 40(50): 9650-9662

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5284



Dokument 148Titel: Epidurale Feldpotentiale von Monkey V1 liefern detaillierte Informationen über Ort, Größe, Form und Farbe des Reizes
Hintergrund: Messung von Hirnströmen bei Affen, die sich verschiedene Objekte auf einem Bildschirm anschauen.
Tiere: 2 Affen (Makaken)
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Senator für Gesundheit der Stadt Bremen genehmigt. Die 13 bzw. 14 Jahre alten Makaken werden vom Deutschen Primatenzentrum (Göttingen) erworben. Einige Zeit vor den eigentlichen Versuchen werden die Affen einer Operation unterzogen. Unter Narkose wird ein Stück Schädelknochen herausgeschnitten und ein Elektroden-Array (Platte mit mehreren Elektroden) wird auf die harte Hirnhaut aufgebracht, ohne sie zu durchdringen. Ein Kabel führt von den Elektroden durch ein gebohrtes Loch durch die Schädeldecke. Das Schädelknochenstück wird wieder eingesetzt und mit einer Titanplatte, Knochenzement und Knochenschrauben fixiert. Eine aus Acrylzement geformte Kappe wird mit Schrauben auf dem Schädel der Affen verankert. Die Kappe dient als Halter für einen Stecker und einen Kopfhalter. Eine Referenzelektrode wird in nicht näher beschriebener Weise auf dem Schädel aufgebracht, ebenso wie weitere Elektroden, die am vorderen Kopfbereich implantiert werden.

7 bzw. 3 Wochen nach der Operation beginnen die Experimente, die aus 13 und 25 Einzelversuchen bestehen und über einen Zeitraum von 16 bzw. 17 Wochen stattfinden. Vor neuen Experimenten werden die Affen i.d.R. auf die Aufgaben trainiert, was hier aber nicht genauer beschrieben wird.

Die Affen werden für die Experimente in einem sogenannten Primatenstuhl fixiert, in dem ihr Kopf mit Hilfe des Haltebolzens über die gesamte Zeit eines Versuchs bewegungsunfähig gehalten wird. Die Affen müssen auf einen Bildschirm schauen, auf dem verschiedene Objekte und Farben eingeblendet werden, die sich nach einer bestimmten Zeit verändern, plötzlich verschwinden, den Ort wechseln oder auftauchen. Die Veränderungen sollen von den Affen registriert werden, indem sie einen Hebel drücken. Während dieser Aufgaben werden die elektrischen Hirnsignale über die in den Schädel eingelassenen Elektroden gemessen, aufgezeichnet und später ausgewertet.

Erwähnt wird, dass die Affen während der Versuche Wasser oder Fruchtsaft erhalten als „Verstärker“, also zur Motivation, wenn sie innerhalb einer bestimmten Zeitspanne auf Signale reagiert haben. Nicht erwähnt wird, dass die Affen üblicherweise über einen gewissen Zeitraum vor den Experimenten nichts zu trinken erhalten, damit sie einen ausreichend großen Durst empfinden, um die Aufgaben nach Willen der Forscher zu erfüllen und somit Wasser oder Fruchtsaft zu erhalten.

Was danach mit den Affen geschieht, ist nicht beschrieben; i.d.R. verbleiben diese in den Laboren und werden zu späteren Zeitpunkten für weitere Experimente eingesetzt. Die Arbeit würde finanziell gefördert, allerdings werden die Sponsoren nicht namentlich genannt, sondern müssen beim Korrespondenz-Autor erfragt werden.

Bereich: Hirnforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Monkey V1 epidural field potentials provide detailed information about stimulus location, size, shape, and color

Autoren: Benjamin Fischer & Detlef Wegener*

Institute: Kognitive Neurophysiologie, Institut für Hirnforschung, Zentrum für Kognitionswissenschaften, Hochschulring 16A, 28235 Bremen

Zeitschrift: Communications Biology 2021; 4(690)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5283



Dokument 149Titel: Wirkungen einer Langzeitexposition von mittelfrequenten Magnetfeldern (20 kHz, 360 µ T) auf Entwicklung, pathologische Befunde und das Verhalten von weiblichen Mäusen
Hintergrund: Magnetische Felder im Mittelfrequenzbereich nehmen in unserer Umwelt ständig zu, z.B. durch die Verwendung von Induktionsherden, Handy-Aufladestationen und vor allem kabellose Aufladung von Elektroautos. Die Auswirkungen von permanenter Mittelfrequenz auf den Organismus soll hier untersucht werden.
Tiere: 160 Mäuse (weiblich)
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Stadt Bremen genehmigt. Die Mäuse werden von Charles River Laboratories (Sulzfeld) im Alter von 6 Wochen erworben. Sie werden in 2 Gruppen zu je 80 Tieren aufgeteilt und zu acht in Kunststoff-Kästen gehalten. Die Experimente beginnen, wenn die Tiere 3 Monate alt sind. Während der ersten 2 Monate des Versuchs werden alle Mäuse alle 2-3 Tage gewogen, danach einmal die Woche. Die 80 Mäuse der ersten Gruppe werden gleichzeitig für 24 Stunden über 7 Tage die Woche einem mittelfrequenten Elektro-Magnetfeld ausgesetzt. Dazu werden ihre Käfige auf einer Magnetfeldspule platziert. Die anderen 80 Mäuse gelten als Kontrollgruppe und werden keinem Magnetfeld ausgesetzt. Nach 6 Monaten Magnetfeldexposition werden Verhaltenstests jeweils mit 24 Tieren aus der Magnetfeld- und der Kontrollgruppe durchgeführt.

Der 8-Arm Labyrinth-Test wird mit einer Konstruktion durchgeführt, wo von einer Plattform 8 Arme strahlenförmig abgehen. Am Ende von 4 Armen wird ein wenig Futter platziert. Die Maus wird 3 Mal hintereinander ans Ende desselben Arms gesetzt. Der Test wird jeden Tag für eine Woche wiederholt und es wird getestet, ob die Mäuse das Futter, das immer in denselben Armen ist, (schneller) wiederfinden. Nach einer Woche Pause wird der Test wieder für 7 Tage wiederholt.

Für einen weiteren Verhaltensversuch werden die Mäuse auf einen rotierenden Zylinder gesetzt, deren Rotation über einen Zeitraum von 4 Minuten von 4 auf 20 Rotationen pro Minute erhöht wird. Die Zeit wird gestoppt, bis eine Maus hinunterfällt. Der Test wird 2 Mal an 2 aufeinander folgenden Tagen gemacht.

Beim Open–Field-Test (Offenes Feld-Test) wird eine Maus in die Mitte einer Plattform mit Seitenwände gesetzt und ihr Verhalten wird 5 Minuten verfolgt. Je kürzer die Zeit in der offenen Fläche ist, als desto gestresster bzw. ängstlicher gelten die Tiere.

Zeigt eine Maus während des Versuchszeitraums Krankheitsanzeichen, wird sie mit CO2 erstickt, aufgeschnitten und Gehirn, Leber, Nieren, Milz und Lunge werden für weitere Untersuchungen entnommen. Die Mäuse, die bis zum Ende des Experiments – 9 Monate nach Beginn der Exposition - überleben, werden auf die gleiche Weise getötet und auch Ihnen werden diese Organe entnommen.

Der Versuch wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Bereich: Strahlenschutz, Umweltforschung

Originaltitel: Effects of long-term exposure of intermediate frequency magnetic fields (20 kHz,360 µ T) on the development, pathological findings, and behavior of female mice

Autoren: Alexander Lerchl (1)*, Karen Drees (geb. Grote) (1), Isabel Gronau (1), Dirk Fischer (2), Julia Bauch (2), Axel Hoppe (2)

Institute: (1) Department of Life Sciences and Chemistry, Jacobs University Bremen gGmbH, Campus Ring 1, 28759 Bremen, (2) Department Measurement Technology and Power Electronics, Institut für Automation and Kommunikation (ifak), Magdeburg

Zeitschrift: Bioelectromagnetics 2021; 42: 309-316

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5282



Dokument 150Titel: Intravenöse Infusion von Cortisol, Adrenalin oder Noradrenalin verändert die Anzahl der Immunzellen von Schweinen und fördert die angeborene gegenüber der adaptiven Immunfunktion
Hintergrund: Da Schweine als „Modellorganismen“ für die menschliche Physiologie zunehmend eine Rolle spielen, sollen hier die Effekte von Stresshormonen auf ihr Immunsystem untersucht werden.
Tiere: 36 Schweine (Landrasse-Pietrain-Kreuzungen)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Experimente werden vom Regierungspräsidium Stuttgart unter der Nummer V324/15TH genehmigt. Die Schweine (Landrasse-Pietrain-Kreuzungen) werden von der experimentellen Einrichtung „Unterer Lindenhof“ der Universität Hohenheim gezüchtet. Die männlichen Schweine werden kastriert. Für die Experimente werden den Tieren zwei Dauerkatheter in die Venen beider Vorderbeine gelegt. Von einem führt ein Schlauch zu einer Pumpe, so dass den Tieren kontinuierlich Substanzen verabreicht werden können (es ist anzunehmen, dass der Schlauch unter der Haut vom Vorderbein zum Nacken verlegt wird, wo er nach außen tritt und mit der Pumpe verbunden wird). Gruppen von Schweinen wird entweder Adrenalin, Cortisol, Noradrenalin oder wirkstofffreie Kochsalzlösung über einen Zeitraum von 48 Stunden verabreicht.

Zu verschiedenen Zeitpunkten vor und während der Infusion wird ihnen insgesamt sieben Mal Blut über den zweiten Venenkatheter abgenommen. Da es sich um Stresshormone handelt, wird durch die Gabe die Herzfrequenz, der Blutdruck und die Körpertemperatur der Schweine erhöht. Was nach der letzten Blutabnahme mit den Schweinen passiert, ist nicht beschrieben.

Die Experimente wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Versuchstierkunde, Stressforschung, Immunologie

Originaltitel: Intravenous infusion of cortisol, adrenaline, or noradrenaline alters porcine immune cell numbers and promotes innate over adaptive immune functionality

Autoren: Lena Reiske (1)*, Sonja Schmucker (1), Birgit Pfaf?nger (1), Ulrike Weiler (1), Julia Steuber (2), Volker Stefanski (1)*

Institute: (1) Verhaltensphysiologie von Nutztieren, Universität Hohenheim, Garbenstrasse 17, 70599 Stuttgart, (2) Zelluläre Mikrobiologie, Institut für Biologie, Universität Hohenheim, Stuttgart

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2020; 204. Doi:10.4049/jimmunol.20000269

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5281



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