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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1851Titel: Inferenz von Handbewegungen von lokalen Feldpotentialen in der motorischen Rindenregion des Affen
Hintergrund: Grundlagen zur neuronalen Kontrolle von Gliedmaßenprothesen
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Affen müssen Bewegungen mit den Händen ausführen, während gleichzeitig Hirnströme in bestimmten Bereichen des Gehirns gemessen werden. Die Prozedur wird nicht näher beschrieben. Üblicherweise werden für Versuche dieser Art zuvor eine Kammer auf den Schädel sowie Elektroden in das Gehirn gepflanzt. Die Affen werden für die Versuche normalerweise in Affenstühlen festgeschnallt und müssen antrainierte Aufgaben erledigen. Zuvor erhalten die Tiere nichts zu trinken, damit sie mit Saft als "Belohnung" die Aufgaben erfüllen.

Die Arbeit wurde finanziell unterstützt von: Boehringer Ingelheim Fonds (BIF), German Israeli Foundation for Scientific Research and Development (GIF), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMF), WIN-Kolleg of the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities, ISF center of excellence grant und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Inference of hand movements from local field potentials in monkey motor cortex

Autoren: Carsten Mehring (1)*, Jörn Rickert (1), Eilon Vaadia (2), Simone Cardoso de Oliveira (3), Ad Aertsen (1), Stefan Rotter (1,4)

Institute: (1) Neurobiologie und Biophysik, Institut für Biologie II, Albert-Ludwig-Universität, 79104 Freiburg, (2) Department of Physiology and Interdisciplinary Center of Neuro Computation, The Hebrew University, Jerusalem, Israel, (3) Institut für Arbeitsphysiologie, Universität Dortmund, (4) Theorie und Datenanalyse, Institut für Grenzbereiche der Psychologie und Seelische Gesundheit, Freiburg

Zeitschrift: Nature neuroscience 2003, 6 (12): 1253 - 1254

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3205



Dokument 1852Titel: Röntgenaufnahmen der Lendenwirbelsäule: digital flat-panel detector gegenüber Screen-film- und Storage-phosphor-Sytsem bei Affen in einem pädiatrischen Modell
Hintergrund: Vergleich der Darstellung der Wirbelsäule mit drei bildgebenden Verfahren bei Affen als "Modell" für Kleinkinder.
Tiere: 20 Affen (Javaneraffen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Lendenwirbelsäule von betäubten Affen wird mit drei verschiedenen bildgebenden Verfahren untersucht. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Lumbar spine radiography: Digital flat-panel detector versus screen-film and storage-phosphor systems in monkeys as a pediatric model

Autoren: Karl Ludwig (2)*, Kathrin Ahlers. Dag Wormanns, Michael Freund, Thomas M. Bernhardt, Stefan Diederich, Walter Heindel (Autoren nicht zugeordnet)

Institute: (1) Abteilung für Klinische Radiologie, Universität Münster, (2) Abteilung für Diagnostische Radiologie, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Universität Heidelberg, 69118 Heidelberg

Zeitschrift: Radiology 2003: 229(1), 140-144

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3204



Dokument 1853Titel: Zeitverlauf der Wiederherstellung von Kreislauf und Stoffwechsel im Katzenhirn nach einem Herzstillstand beurteilt durch Perfusion- und Diffusion-weighted Imaging und MR-Spektroskopie
Hintergrund: Untersuchung von Hirnschäden nach einem Herzstillstand.
Tiere: 12 Katzen
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden narkotisiert, gelähmt und künstlich beatmet. Auf dem Brustkorb werden Elektroden befestigt und eine aufblasbare Weste wird um den Brustkorb gelegt. In zwei Venen der Hinterbeine werden Katheter (Plastikschläuche) gelegt. Ein Schrittmacher-Katheter wird durch eine Hinterbeinarterie bis in das Herz vorgeschoben. Der Kopf wird in einer stereotaktischen Vorrichtung in einen Magnetresonanz-Scanner positioniert. Über den Schrittmacher-Katheter wird ein Kammerflimmern ausgelöst, so dass es zu einem Herzstillstand kommt. Künstliche Beatmung, Narkose, Heizdecke und Infusionen werden abgeschaltet. Nach 15-20 Minuten werden diese wieder eingeschaltet und die Katzen wiederbelebt: es wird Adrenalin injiziert, mit der pneumatischen Weste werden Herzmassagen durchgeführt, über die Elektroden auf dem Brustkorb werden Elektroschocks verabreicht. Während des Herzstillstands und bei der Wiederbelebung sowie 360 Minuten lang danach wird das Gehirn mit verschiedenen bildgebenden Verfahren (z.B. Magnetresonanz-Imaging) untersucht. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Time course of circulatory and metabolic recovery of cat brain after cardiac arrest assessed by perfusion- and diffusion-weighed imaging and MR-spectroscopy

Autoren: Henning Krep (2)*, Bernd W. Böttiger (3), Christian Bock (1), Christian M. Kerskens (1), Bernd Rademacher (1), Matthias Fischer (2), Mathias Hoehn (1), Konstantin-Alexander Hossmann (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für Experimentelle Neurologie, 50931 Köln, (2) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Bonn, Bonn (3) Abteilung für Anästhesiologie, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Resuscitation 2003, 58 (3): 337- 348

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3203



Dokument 1854Titel: Unterschiedliche Reizbarkeit von fördernden und hemmenden Rückenmarksbahnen auf eine Mangeldurchblutung bei der Katze
Hintergrund: Reaktionen der Rückenmarksnervenbahnen bei Mangeldurchblutung.
Tiere: 39 Katzen (mehr als)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden Vorversuche durchgeführt, bei denen das Procedere einer 'Köpfung durch Mangeldurchblutung' getestet wird. Den Katzen werden alle zum Gehirn führenden Arterien abgebunden: die beiden Halsschlagadern und die in den Wirbeln verlaufenden Adern. Es wird eine blaue Farbe in die Vene eines Beins injiziert. Dann werden die Katzen getötet. Die Farbe hat sich in allen Geweben des Körpers angereichert, nur nicht im Kopf, d.h. die Unterbrechung der Blutzufuhr zum Kopf war vollständig.

Für die eigen

Bereich: Neurophysiologie, Physiologie

Originaltitel: Different susceptibility of facilitatory and inhibitory spinal pathways to ischemia in to pathways to ischemia in the cat

Autoren: Herbert Kolenda (1), Heinz Steffens (2)*, Johann Hagenah (2), Eike Dieter Schomburg (2)

Institute: (1) Abteilung für Neurochirurgie, Diakoniekrankenhaus Rotenburg, 27356 Rotenburg (Wümme), (2) Institut für Physiologie, Universität Göttingen, 37073 Göttingen

Zeitschrift: Neuroscience Research 2003: 47, 357-366

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3202



Dokument 1855Titel: Wirkung von verschiedenen Kronenkonturen auf die Gesundheit um die Zähne herum beim Hund. Mikrobiologische Ergebnisse
Hintergrund: Mikrobiologische Auswirkungen von verschiedenen Zahnkronen.
Tiere: 4 Hunde (Beagles)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Texas statt. Den Hunden werden während des 7 Monate dauernden Experiments täglich die Zähne geputzt und mit Zahnseide gereinigt. Nach einem Monat werden unter Narkose insgesamt 6 vordere Backenzähne (vier oben und zwei unten oder umgekehrt) für Kronen vorbereitet. Die Prozedur hierfür ist nicht näher beschrieben, aber vermutlich werden die Zähne ausgebohrt. Zwei vordere Backenzähne bleiben als Kontrolle unbehandelt. Einen weiteren Monat später werden verschiedene Sorten Kronen auf die vorbereiteten Zähne gesetzt. Nach 3 und 5 Monaten werden Tupferproben vom Zahnfleisch um die behandelten Zähne genommen. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt.

Bereich: Zahnmedizin

Originaltitel: Effect of different crown contours on periodontal health in dogs. Microbiological results

Autoren: R.J. Kohal (1,2)*, K. Pelz (3), J.R: Strub (1)

Institute: Abteilung für Prosthodontics, Albert-Ludwig-Universität Freiburg, 79106 Freiburg, (2) Division of Periodontology, Health Science Center, University of Texas, Houston, Texas, USA, (3) Abteilung für Mikrobiologie und Hygiene, Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Zeitschrift: Journal of Dentistry 2004: 32, 153-159

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3201



Dokument 1856Titel: Gentherapie in der Herzchirurgie: Injektion von nackter Plasmid-DNS in den Herzmuskel bei einer chronischen Mangeldurchblutung des Herzmuskels
Hintergrund: Einsatz der Gentherapie bei verengten Herzkranzgefäßen.
Tiere: 34 Schweine (ca. 34 Schweine (deutsche Landrasse))
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden narkotisiert, der Brustkorb wird aufgeschnitten, das Herz freigelegt. Um eine linke Herzkranzarterie wird eine Schlinge gelegt. Mit einer Messsonde wird der Blutfluss hinter der Schlinge gemessen. Die Schlinge wird soweit zugezogen, dass nur noch 50% des ursprünglichen Blutflusses angezeigt werden. Der Brustkorb wird verschlossen und die Schweine erwachen aus der Narkose. Nach einer Woche erfolgt eine zweite Operation. Der Brustkorb wird wieder geöffnet. Es werden verschiedene Messungen vorgenommen. Den Schweinen werden nun gentechnisch veränderte Wachstumshormone in den Herzmuskel gespritzt. Kontrolltiere erhalten eine harmlose Lösung injiziert. Nach 3 Monaten werden die Schweine erneut in Narkose gelegt. Nach Durchführung verschiedener Messungen am Herzen, werden die Tiere getötet.

Parallel werden auch In-vitro-Tests mit Zellkulturen durchgeführt.

Bereich: Gentherapie, Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Gene therapy in cardia surgery: intramyocardial injection of naked plasmid DNA for chronic myocardial ischemia

Autoren: Claudia A.U. Heilmann (1), Tim Attmann (2), Alexander Thiem (1), Eric Haffner (1), Friedhelm Beyersdorf (1), Georg Lutter (2)*

Institute: (1) Abteilung für Herz-Kreislauf-Chirurgie, Universitätsklinikum Freiburg, (2) Abteilung für Herz-Kreislauf-Chirurgie, Universität von Schleswig-Holstein, 24105 Kiel

Zeitschrift: European Journal of Cardio-thoracic Surgery 2003: 24, 785-793

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3200



Dokument 1857Titel: Repopulation von mäßig differenzierten und verhornenden GL Plattenepithelkarzinomen, die in Nacktmäusen wachsen
Hintergrund: Wirkung der Strahlentherapie bei Krebs.
Tiere: 934 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Nacktmäuse werden im Experimentellen Zentrum der Universität Dresden gezüchtet. Nacktmäuse haben ein geschwächtes Immunsystem. Um dieses noch weiter zu schwächen, werden die Tiere vor den Experimenten mit 4 Gy Röntgenstrahlen bestrahlt. Dann werden ihnen unter Narkose kleine Stücke eines menschlichen Kehlkopfkrebses unter die Haut des rechten Hinterbeins gepflanzt. Die Mäuse werden täglich oder alle zwei oder drei Tage mit unterschiedlichen Dosen bestrahlt. Dazu werden die Tiere in enge Plastiköhren gesteckt, so dass sie sich nicht bewegen können. Das rechte Hinterbein wird mit einem "Fußhalter" langgezogen. Bei einem Teil der Mäuse geschieht dies ohne Betäubung. Andere Gruppen von Mäusen werden für diese Prozedur durch Injektionen in die Bauchhöhle narkotisiert. Diesen Tieren wird das rechte Hinterbein vor der Bestrahlung mit einer Klammer abgeklemmt. Die Bestrahlungen erfolgen zwischen 6 und 54 Tage lang. Die Strahlendosis beträgt zwischen 0 und 62 Gy. Schließlich werden die Mäuse auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Strahlenmedizin

Originaltitel: Repopulation of moderately well-differentiated and keratinizing GL human squamous cell carcinoma growing in nude mice

Autoren: F. Hessel (1), M. Krause (1), C. Petersen (1), M. Hörcsöki (1), Klinger (1), Zips (1), Thames (3), Baumann (1,2)*

Institute: (1) Strahlenklinik, Medizinische Fakultät der Carl-Gustav-Carus-Universität Dresden, 01307 Dresden, (2) Experimentelles Zentrum, Medizinische Fakultät der Carl-Gustav-Carus-Universität Dresden, (3) Department of Biomathematics, The University of Texas, Houston, Texas, USA

Zeitschrift: International Journal of Radiation Oncology, Biology, Physics 2004, 58 (2), 510-518

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3199



Dokument 1858Titel: Mechansimen der Umformung des Herzmuskels: Remiprilat blockiert die expressionale Heraufregulation der Proteinkinase C-e im überlebenden Herzmuskel kurz nach einem Infarkt
Hintergrund: Mechanismen der Gewebeveränderungen nach einem Herzinfarkt.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Thomae, Biberach, bezogen. Zunächst finden Vorversuche statt, bei denen die Ausmaße eines simulierten Herzinfarktes durch Zuziehen einer Schlinge um eine Herzkranzarterie getestet werden. Bei den eigentlichen Versuchen wird bei den Tieren unter Narkose der Brustkorb auf der linken Seite aufgeschnitten. Um die linke vordere Herzkranzarterie wird eine Schlinge gelegt und für 45 Minuten zugezogen. Ein Teil des Herzens wird so nicht mehr durchblutet, es kommt zu einem Herzinfarkt. Danach wird die Schlinge für 2 Stunden wieder geöffnet. Ein Teil der Tiere erhält vor der Operation 6 Tage lang ein Herzmedikament. "Kontrolltiere" werden der gleich Operation unterzogen, nur wird bei ihnen die Schlinge nicht zugezogen. Schließlich wird das Herz zur Untersuchung herausgeschnitten und die Tiere werden so getötet.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Mechanisms of myocardial remodeling: Remiprilat blocks the expressional upregulation of protein kinase C-e in the surviving myocardium early after infarction Mechansimen der Umformung des Herzmuskels: Remiprilat blockiert die expressionale Heraufregulation der Proteinkinase C-e im überlebenden Herzmuskel kurz nach einem Infarkt

Autoren: Gregor Simonis (1), Martin U. Braun (1), Matthias Kirrstetter (1), Steffen P. Schön (1), Ruth H. Strasser (1)*

Institute: (1) Abteilung für Kardiologie, Technische Universität Dresden, 01307 Dresden

Zeitschrift: Journal of Cradiovascular Pharmacology 2003: 41, 780-787

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3198



Dokument 1859Titel: Paclitaxel verhindert die Abstoßung von Rattenherztransplantaten durch Hemmung der Starter-Anti-Empfänger-Immunantwort auf Ebene der Körperflüssigkeiten und der Zellen: Bedeutung für Transplantationspatienten mit Krebs
Hintergrund: Unterdrückung der Abstoßungsreaktion bei Transplantationsempfängern mit Krebs.
Tiere: 72 Ratten (ca.)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden der Firma Harlan Sprague-Dawley in Borchen bezogen. Ratten werden getötet, um ihre Herzen zu entnehmen. Diese werden anderen Ratten als zusätzliches Herz eingepflanzt. Für nähere Angaben zur Operation wird auf eine Arbeit aus dem Jahr 1969 verwiesen. Ein Teil der Ratten erhält am 5. und 6. Tag nach der Operation Cyclosporin, ein Mittel, das die körpereigene Abwehr herabsetzt und so die Abstoßungsreaktion unterdrückt. Eine zweite Gruppe Ratten wird mit einem Testmittel, das beim Menschen zur Krebstherapie eingesetzt wird, behandelt. Eine weitere Gruppe erhält gar keine Behandlung. Bei den unbehandelten Tieren wird das zweite Herz nach 6-7 Tagen, bei den behandelten nach 6-18 Tagen abgestoßen. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch Roche Forschungsstiftung für Organtransplantation, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Universität Regensburg.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Paclitaxel saves rat heart allografts from rejection by inhibition of the primed anti-donor humoral and cellular immune response: implications for transplant patients with cancer

Autoren: Stefan Tange (1), Marcus N. Scherer (1), Christian Graeb (1), Joachim Andrassy (1), Martin Justl (1), Erika Frank (1), Karl-Walter Jauch (1), Edward K. Geissler (1)*

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität Regensburg, 93053 Regensburg

Zeitschrift: Transplantation International 2003: 16, 471-475

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3197



Dokument 1860Titel: Eine leichte Unterkühlung verbessert die Neuro-Verhaltens-Defizite nach einer Schädigung der außerhalb der Hirnhaut liegenden Fokalmasse bei Nagetieren
Hintergrund: Wirkung von Kälte auf eine Schädigung des Gehirns.
Tiere: 59 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Kopf einer Ratte in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Kopfhaut und Kopfmuskeln werden aufgeschnitten. In den Schädelknochen werden Löcher gebohrt. Durch diese wird ein Ballon zwischen Hirnhaut und Schädelknochen geschoben. Der Ballon wird mit einer Flüssigkeit gefüllt, so dass die Blutzirkulation unterbrochen wird, um so eine Schädigung des Gehirngewebes hervorzurufen. Nach 30 Minuten wird der Ballon wieder abgelassen, so dass das Gehirn in den folgenden drei Stunden wieder normal durchblutet wird. Bei 25 Ratten wird nach Füllen des Ballons kaltes Wasser durch eine Plastikunterlage, auf der die Tiere liegen, gespült, so dass die Körpertemperatur auf 32° fällt. Nach 180 Minuten werden die Ratten mit Wärmelampe und –kissen wieder aufgewärmt. Zehn Tiere werden scheinoperiert, dass heißt, bei ihnen werden zwar Löcher gebohrt, aber ohne das Gehirn zu schädigen. Die Löcher werden schließlich bei allen Tieren wieder verschlossen und die Haut wird vernäht.

Die Versuchsratten leiden in den folgenden Tagen an Lähmungen, vor allem der Hinterbeine. 28 der 59 Ratten sterben vorzeitig innerhalb der ersten Woche an den Folgen der Operation. Die schwer geschädigten Tiere müssen am Tag nach der Operation sowie je nach Test alle 1-2 Tage verschiedene Verhaltenstests machen.

1. Eine Ratte wird am Schwanz gehalten und langsam auf einen Tisch abgesenkt. Es wird beobachtet, ob das Tier die Vorderbeine vor dem Berühren des Tisches anhebt.

2. Eine Ratte wird in die Mitte eines "offenen Feldes", eine quadratische Holzplatte, gesetzt. Da offenen Flächen für Ratten angsteinflößend sind, laufen sie zum Rand des Platte.

3. Die Ratten müssen auf einem runden, 1,9 mm dicken Holzstab balancieren. Es wird beobachtet, wann sie herunterfallen.

4. Auf einem etwas dickeren und längeren Holzstab müssen die Ratten, getrieben von Lärm und Licht, zu einer dunklen Box am Ende des Stabes laufen, wo sie Futter und Wasser erhalten.

5. In einem runden Wasserbassin müssen die Ratten schwimmend eine 2,5 cm unter der Wasseroberfläche befindliche Plexiglasplattform finden. Dieser Test soll über die Gedächtnisleistung der Tiere Aufschluss geben.

Die überlebenden Ratten werden 4 Wochen nach der Operation in Narkose durch Injektion von Formalin in das Herz getötet.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Moderate hypothermia improves neurobehavioral deficits after an epidural focal mass lesion in rodents

Autoren: Ralf Burger (1)*, Mark Zuechner (2), Martin Bendszus (3), Giles Hamilton Vince (2), Klaus Roosen (2)

Institute: (1) Abteilung für Neurochirurgie, Universität Regensburg, 93053 Regensburg, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Universität Würzburg, (3) Abteilung für Neuroradiologie, Universität Würzburg

Zeitschrift: Journal of Neurotrauma 2003: 20(6), 543-558

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3196



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