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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1851Titel: Wiederholte In-vivo-Passagen erhöhen die Fähigkeit einer klinischen Helicobacter pylori Probe den Magen von Mongolischen Wüstenrennmäusen zu kolonisieren und eine Magenentzündung hervorzurufen
Hintergrund: Etablierung eines "Tiermodells" für Magengeschwüre.
Tiere: 251 Gerbils (Mongolische Wüstenrennmäuse (Gerbils))
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Mit einer Metallsonde werden bei einigen der Gerbils Bakterien (Helicobacter pylori), die beim Menschen Magengeschwüre hervorrufen, über das Maul in den Magen verabreicht. Die Bakterien stammen von einem menschlichen Patienten. Da beim ersten Versuch die Tiere nicht wie gewünscht infiziert werden können, werden die Bakterien an Gerbilmägen "passagiert", d.h. "gewöhnt". Dazu werden jeweils einige der Tiere mit den Bakterien infiziert und eine Wochen später getötet. Aus deren Mägen werden Bakterien isoliert, die weiteren Gerbils verabreicht werden. Diese Prozedur wird siebenmal wiederholt. Mit fortschreitenden Passagen treten bei den Tieren schwere Magenentzündungen und Geschwüre auf. Die zuletzt infizierten Tiere werden nach 2 bis 52 Wochen durch CO2 getötet und gewebekundlich untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Gastroenterologie

Originaltitel: Multiple in vivo passages enhance the ability of a clinical Helicobacter pylori isolate to colonize the stomach of Mongolian gerbils and to induce gastritis

Autoren: A. Bleich (1)*, I. Köln (1), S. Glage (1), W. Beil (2), S. Wagner (3), M. Mähler (1)

Institute: (1) Institut für Versuchstierkunde und Zentrale Versuchstiereinrichtung, Medizinische Hochschule Hannover, 30625 Hannover, (2) Abteilung für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, (3) Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: Laboratory Animals 2005: 39, 221-229

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3355



Dokument 1852Titel: Einfluss des Osteosyntheseimplantates auf die Frakturheilung im Tibia-Defektmodell – Vergleich eines medial montierten Fixateur externe mit einem kraniomedial montierten Fixateur externe und einer unaufgebohrten Marknagelung – Eine biomechanische, radiologische und histologische Studie im Schafsmodell
Hintergrund: Vergleich dreier chirurgischer Methoden zur Knochenbruchbehandlung.
Tiere: 20 Schafe
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden in drei Gruppen eingeteilt. Unter Narkose wird das rechte Hinterbein geschoren. In Gruppe 1 und 2 werden 6 lange Schrauben durch das Schienbein gebohrt. Diese werden außen mit Metallstreben miteinander verbunden. Diese Konstruktion wird 'Fixateur externe' genannt und in der Knochenchirurgie beim Menschen seit langem eingesetzt. Nun wird die Haut in der Mitte des Schienbeins eingeschnitten, die Muskeln werden zur Seite geschoben, um an den Knochen zu gelangen. Das Schienbein wird mit einer

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel:

Autoren: Hanna Schell (Wissenschaftliche Gutachter: H. Bragulla, G.H. Duda)

Institute: Institut für Veterinär-Anatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin und dem Forschungslabor des Centrums für muskuloskeletale Chirurgie, Charité:, Universitätsmedizin Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2003

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3354



Dokument 1853Titel: Levosimendan ist Milrinon und Dobutamin überlegen hinsichtlich einer selektiven verbesserten mikrovaskulären Sauerstoffversorgung der Darmschleimhaut bei Hunden
Hintergrund: Wirkung dreier Testsubstanzen auf die Sauerstoffversorgung des Darms.
Tiere: 6 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Den Hunden werden unter Narkose Messinstrumente zur Bestimmung des Blutflusses an der Lungenarterie angebracht. Vier Wochen später beginnen die eigentlichen Versuche. Die Hunde werden erneut anästhesiert. Sie erhalten eine Testsubstanz über einen Katheter (Plastikschlauch) verabreicht, gleichzeitig werden mit den einoperierten Instrumenten Messungen vorgenommen. Dieser Versuch wird im Abstand von zwei Wochen jeweils mit einer anderen Testsubstanz wiederholt. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht beschrieben.

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Levosimendan is superior to milrinone and dobutamine in selectively increasing microvascular gastric mucosal oxygenation in dogs

Autoren: Lothar A. Schwarte (1), Olaf Picker (1), Stefan Bornstein (2), Artur Fournell (1), Thomas Scheeren (1) (kein Verantwortlicher genannt)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, (2) Innere Medizin, Universitätsklinikum Düsseldorf

Zeitschrift: Critical Care Medicine 2005: 33 (1), 135-142

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3353



Dokument 1854Titel: Untersuchungen der Resistenzmechanismen der Afrikanischen Grünen Meerkatze gegenüber dem simianen Immundefizienzvirus
Hintergrund: Warum zeigen Afrikanische Grüne Meerkatzen, die in ihrem natürlichen Umfeld bis zu 50% mit "Affen-AIDS" infiziert sind, zeitlebens keine AIDS-ähnlichen Symptome?
Tiere: 16 Affen (Afrikanische Grüne Meerkatzen)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Vier Afrikanische Grüne Meerkatzen, die natürlicherweise mit SIV, dem "Affen-AIDS-Erreger" infiziert sind, werden mit Tetanusgift (Wundstarrkrampf) injiziert. Es werden wöchentlich Blutproben genommen. Ob dies über den gesamten Versuchszeitraum von über zwei Jahren geschieht, ist unklar. Zwei Jahre später erhalten die Tiere zwei weitere Tetanusgift-Injektionen im Abstand von 4 Wochen. Es werden weiter wöchentlich Blutproben genommen. Außerdem werde Lymphknoten entnommen. Diese Prozedur sowie das weitere Schicksal der Tiere wird nicht näher beschrieben.

In einem zweiten Versuch werden 12 Affen, aufgeteilt in 3 Gruppen, verwendet. Den Tieren wird innerhalb von 4 Monaten fünfmal ein Protein von SIV injiziert, um eine Immunantwort zu provozieren. Eine Gruppe von vier Affen wird drei Wochen nach der letzten Injektion mit SIV infiziert. Sechs Wochen lang erfolgen wöchentliche Blutproben, danach monatlich. Vier Wochen und 19 Monate nach der Infektion werden den Tieren Lymphknoten entnommen. Auch das weitere Schicksal dieser Affen bleibt unklar.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Silke Holzhammer (wissenschaftliche Betreuung: R. Kurth)

Institute: Paul-Ehrlich-Institut Langen, vorleget beim Fachbereich Biochemie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main

Zeitschrift: Dissertation, Naturwissenschaften, 2000

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3352



Dokument 1855Titel: Charakterisierung der Herzfunktion bei diabetischer Kardiomyopathie und Myokardhypertrophie in einem SERCA2-transgenen Rattenmodell
Hintergrund: Vorgänge in den Herzmuskelzellen bei Zuckerkrankheit und bei einer Herzkrankheit.
Tiere: 78 Ratten
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Es werden zwei verschiedene Experimente durchgeführt, für die transgene, also gentechnisch veränderte Ratten verwendet werden.

Experiment 1: Ratten wird ein Antibiotikum gespritzt, der die Insulin-produzierenden Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Die Tiere entwickeln innerhalb von zwei Wochen Zuckerkrankheit. Kontrolltiere werden mit einer unwirksamen Substanz gespritzt. Alle zwei Tage wird den Ratten durch Abschneiden der Schwanzspitze zur Kontrolle des Blutzuckers ein Blutstropfen abgenommen. Der experimentell erzeugte Diabetes verursacht eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Tiere. Die Tiere magern um durchschnittlich 38% ab. 34% der Ratten mit Zuckerkrankheit sterben vor Ablauf des Experiments. Sechs Wochen nach Beginn des Versuchs werden die Überlebenden Ratten in Narkose getötet.

Experiment 2: Es werden junge, 5-6 Wochen alte Ratten verwendet, die sich noch im Wachstum befinden. Unter Narkose werden drei Rippen durchgeschnitten, um den Brustkorb zu öffnen. Die vom Herzen wegführende Hauptschlagader wird mit einem Clip versehen, der zunächst locker um das Gefäß liegt. Der Brustkorb wird wieder verschlossen. Mit zunehmendem Wachstum der Tiere schließt sich der Clip immer weiter um das größer werdende Blutgefäß und engt es so ein. Das Herz muss gegen diesen Widerstand anarbeiten, wodurch es zu einer Vergrößerung der linken Herzkammer kommt. Die Tötung der Tiere erfolgt 6 Wochen nach der Operation.

Bereich: Pathologie

Originaltitel:

Autoren: Christoph Reißfelder (1. Gutachter: R. Vetter, 2. Gutachter: Michael Bader)

Institute: Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät der Charité: – Universitätsmedizin Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Humanmedizin, 2005

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3351



Dokument 1856Titel: Neutralisation von Interleukin-18 zur Therapie einer überschiessenden Th1-Immunreaktion nach oraler Infektion mit Toxoplasma gondii im Mausmodell
Hintergrund: Mäuse werden mit einem Parasiten infiziert als "Modell" für Morbus Crohn des Menschen.
Tiere: 114 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Toxoplasma gondii ist ein einzelliger Parasit, der die Toxoplasmose hervorruft. Zunächst werden Mäuse mit Vorstufen (Zysten) dieser Parasiten durch Injektion in die Bauchhöhle infiziert. Zwei bis drei Monate später werden die Mäuse getötet. Aus ihren Gehirnen werden Toxoplasma-Zysten gewonnen, die für die eigentlichen Versuche verwendet werden. Diese Zysten werden gentechnisch veränderten und "normalen" Mäusen in die Bauchhöhle injiziert. Einige Gruppen von Mäusen erhalten zusätzlich Antikörper gegen einen körpereigenen Botenstoff injiziert. Die Tiere der meisten Gruppen entwickeln schwere Darmschäden mit Absterben des Schleimhautgewebes. Nach 7-8 Tagen, werden die Mäuse durch CO2-Inhalation und Genickbruch getötet.

In zwei anderen Versuchen wird getestet, wie lange die Mäuse die Toxoplasma-Infektion überleben. Die ersten Toten gibt es nach sechs Tagen. Nach 11 Tagen sind alle Mäuse tot.

Bereich: Infektionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Anna Vossenkämper (1. Gutachter: Oliver Liesenfeld, 2. Gutachter: Hans-Wolfgang Presber)

Institute: Institut für Infektionsmedizin, Abteilung für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsimmunologie, Charité: – Universitätsmedizin Berlin

Zeitschrift: Humanmedizin, Dissertation 2005

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3350



Dokument 1857Titel: Der Hund als Tiermodell in der Parodontologie am Beispiel der rekonstruktiven Parodontitistherapie
Hintergrund: Eignung des Hundes für die Erforschung des Zahnhalteapparates des Menschen. Das Fazit der Arbeit: "Die gravierenden Unterschiede des Hundes hinsichtlich der Kau- und Ernährungsphysiologie, der oralen Hygiene sowie die Abweichungen im Aufbau und Regenerationsverhalten des Kieferknochens im Vergleich zum Menschen stellen die Eignung des Hundes als Modell für die Parodontologie in Frage."
Tiere: 8 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Foxhounds wurden im Institut für Versuchstierkunde sowie Zentrallaboratorium für Versuchstiere der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen gezüchtet und sind zum Zeitpunkt des Versuchs 1,5 Jahre alt. Zwei Wochen vor dem Experiment wird bei den Hunden in Narkose der Zahnstein entfernt. Die Tiere werden erneut in Narkose gelegt. Zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers werden bei jedem Hund insgesamt 16 Löcher von 5 mm Tiefe und 2 mm Breite gebohrt. Wegen der besonders dichten Struktur des Hundekieferknochens sind die Bohrungen nur unter großem Kraftaufwand möglich. Dabei brechen Knochenstücke unkontrolliert ab, in einigen Fällen brechen sogar die Bohrer ab. Ferner werden bei der Bohrung einige Zahnwurzeln beschädigt. In die Löcher werden verschiedene Testmaterialien gefüllt. Bei drei Hunden wird außerdem ein Baumwollfaden zwischen Zahnfleisch und Zahn gelegt und mit lichthärtendem Kunststoff festgeklebt, um eine Entzündung zu provozieren.

Innerhalb der ersten 8 Tage kommt es bei fast allen Tieren zu massiven Wundheilungsstörungen, zu einer hochgradigen Zahnfleischentzündung und zum Absterben von Schleimhaut und Knochengewebe. Abgestorbene Knochenstücke fallen aus dem Kiefer oder werden entfernt. Die starken krankhaften Veränderungen sind über den gesamten Versuchszeitraum zu beobachten. Die Tiere werden mehrfach computertomographisch untersucht. Zwei Hunde werden nach 30 Tagen, drei Hunde nach 90 Tagen und weitere drei Hunde nach 180 Tagen durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Die Kieferknochen werden gewebekundlich untersucht, was allerdings nicht Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist.

Die Autorin widmet ihre Arbeit "im Andenken an Farah, Franka, Francis, Felicia, Fila, Fugee, Fergie und Ferrari" offensichtlich den getöteten Versuchshunden.

Bereich: Zahnmedizin, Versuchtierkunde

Originaltitel:

Autoren: Judith Isabel Steible (Betreuer: Hansjoachim Hackbarth, Werner Küpper)

Institute: Institut für Tierschutz und Verhalten (Heim-, Labortiere und Pferde) der Tierärztlichen Hochschule Hannover und dem Institut für Versuchstierkunde sowie Zentrallaboratorium für Versuchstiere der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2001

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3349



Dokument 1858Titel: Wirkung einer Angiotensin-1 Rezeptorblockade und/oder Endothelin-A Rezeptorblockade auf hämodynamische und hormonelle Regulationsvorgänge im hämorrhagischen Schock an wachen und anästhesierten Hunden
Hintergrund: Regulationsmechanismen des Körpers nach Blutverlust während einer Narkose.
Tiere: 28 Hunde (Beagles)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden zunächst 3-4 Wochenlang trainiert, einige Stunden lang ruhig auf der Seite zu liegen, während kleinere Manipulationen an ihnen vorgenommen werden: Blutentnahmen, Katheter in Blutgefäße und Harnblase legen. Am Versuchstag werden diverse lange Katheter, zum Teil mit Blutdruckmessgeräten in eine Hinterbeinarterie, beide Halsvenen und eine Vorderpfotenvene gelegt. Insgesamt werden an den 28 Hunden 112 Experimente durchgeführt. Bei zehn Hunden erfolgen die Versuche am wachen Tier. Die anderen Hunde werden je nach Versuchsgruppe mit drei verschiedenen Narkosemitteln betäubt. Es werden 20 ml/kg Blut entzogen, bei einem 15 kg Hund also 300 ml. Eine Stunde später wird das Blut wieder in den Blutkreiskreislauf des Hundes zurückinfundiert. Gleichzeitig werden verschiedene Messungen vorgenommen. Über das weitere Schicksal der Hunde wird nichts berichtet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und universitäre Forschungsfördermittel unterstützt.

Bereich: Anästhesiologie, Intensivmedizin

Originaltitel:

Autoren: Claudia Höhne (Betreuer U. Rademacher)

Institute: vorgelegt der Medizinischen Fakultät der Charité: – Humboldt-Universität Berlin

Zeitschrift: Habilitationsschrift, Humanmedizin, 2004 für das Fach Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Habilitation

Dokumenten-ID: 3348



Dokument 1859Titel: Einfluss von Belastung und einer Implantatbeschichtung auf die knöcherne Integration von Schanz'Schrauben - Eine histologische, histochemische und histomorphometrische Studie im Schafsmodell
Hintergrund: Einfluss einer Beschichtung von Schrauben im Knochen von Schafen.
Tiere: 16 Schafe
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Schafen ein so genannter Fixateur externe an einem Schienbein angebracht. Dazu werden 6 Schrauben durch die Haut in den Knochen gebohrt. Die Schrauben werden von außen mit zwei Metallstreben miteinander verbunden. Nun wird das Schienbein in der Mitte durchgesägt. Es bleibt ein 3 mm breiter Spalt. Die beiden Knochenenden werden durch den zuvor angebrachten Fixateur in ihrer Position gehalten. Außerdem werden zwei weitere Schrauben in den Knochen gedreht, die nicht mit dem Fixateur in Verbindung stehen. Die eine Hälfte der Schauben ist mit einer zu testenden Beschichtung versehen. Die Schafe erwachen aus der Narkose. Nach neun Wochen werden die Tiere durch Injektion eines Giftes getötet. Die Schienbeine und Schrauben werden untersucht.

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel:

Autoren: Klas Partale (Betreuer: H. Bragulla)

Institute: Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Charité: – Campus Virchow Klinikum der Humboldt-Univesität Berlin, eingereicht über das Institut für Veterinär-Anatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2003

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3347



Dokument 1860Titel: Effekte eines initialen hämorrhagischen Schocks auf die Hämodynamik und den klinischen Verlauf einer nachfolgenden Pseudomonas aeruginosa Sepsis in einem porcinen "two-hit" model - Eine experimentelle Studie am nicht anästhesierten, invasiv instrumentierten Schwein
Hintergrund: Krankheitsvorgänge im Körper (Pathophysiologie) bei Blutungsschock und Blutvergiftung beim Schwein. Die bahnbrechende Erkenntnis: Ein vorheriger Blutungsschock verschlimmert die Symptome einer Blutvergiftung.
Tiere: 12 Schweine (Deutsche Landrasse)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden in zwei Gruppen zu je sechs Tieren eingeteilt: Blutvergiftung und Blutungsschock plus Blutvergiftung. Den Tieren der zweiten Gruppe werden unter Narkose verschiedene Katheter (Plastikschläuche) und Messgeräte in eine Halsvene und –arterie gelegt. Den Tieren wird über einen der Katheter soviel Blut entzogen, dass der Blutdruck auf 50% fällt. Dieser Blutungsschock wird 45 Minuten aufrecht erhalten. Dann wird eine Infusionslösung sowie das zuvor entzogene Blut wieder zurück infundiert. Die Narkose wird beendet, die Schweine erwachen. Den Schweinen der ersten Gruppe werden ebenfalls zunächst Katheter in die Blutgefäße des Halses eingesetzt.

Allen Tieren werden 8-10 Stunden nach der ersten Operation 48 Stunden lang Bakterien in die Blutbahn injiziert. Es kommt zu einer Blutvergiftung. Zwei bis drei Stunden nach Beginn der Bakterieninfusion fangen jeweils einige Tiere an zu zittern, legen sich hin, krampfen, atmen durch das Maul, leiden an Fieber und Durchfall. Regelmäßig werden verschiedene Messungen durchgeführt, für die die Tiere in eine Hängematte gelegt werden. Nach 48 Stunden wird die Bakterieninfusion eingestellt. Einige Schweine erholen sich danach wieder von der Blutvergiftung. Weitere 48 Stunden später, also 96 Stunden nach Beginn der Bakterieneinleitung werden die Schweine durch Injektion eines Giftes getötet.

Bereich: Schockforschung

Originaltitel:

Autoren: Katinka Matz (Betreuer: L. Brunnberg)

Institute: Chirurgische Forschung der Chirurgischen Universitätsklinik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.; eingereicht über die Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin, 2001

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3346



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