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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1851Titel: Die Abschwächung der Veränderungen der Lebermikrodurchblutung durch exogenen Ersatz von Stickoxydul durch S-Nitroso-Humanalbumin nach Blutungsschock bei der Ratte
Hintergrund: Mikrodurchblutung der Leber bei einem Blutungsschock.
Tiere: 46 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus dem Zentralinstitut für Versuchstierkunde in Hannover. Unter Narkose werden den Tieren Katheter (Plastikschläuche) in die Schwanzvene, die linke Hinterbeinarterie und die linke Halsschlagader gelegt, um Blutdruck und andere Messungen vorzunehmen. Den Tieren wird solange Blut entzogen, bis ihr Blutdruck auf 40 mm Hg gesunken ist. Anschließend wird ein Teil des Blutes zusammen mit einer Kochsalzlösung wieder infundiert. Einige Tiere erhalten außerdem eine von zwei Testsubstanzen injiziert. Bei der Hälfte der Ratten wird nun die Narkose beendet. Bei der anderen Hälfte wird fünf Stunden nach Blutentzug der Bauch aufgeschnitten. Die Leber wird herausgehoben und ihre Mikrodurchblutung wird mit einem Mikroskop untersucht. Dazu wird eine fluoreszierende Flüssigkeit, die die weißen Blutkörperchen anfärbt, injiziert. Die aus der Narkose erwachten Ratten werden 24 Stunden nach Beginn des Blutentzugs erneut narkotisiert. Auch bei ihnen wird die Leber mikroskopisch untersucht. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben. Eine Tötung ist wahrscheinlich.

Bereich: Schockforschung, Pathophysiologie

Originaltitel: The attenuation of hepatic microcirculation alterations by exogenous substitution of nitric oxide by s-nitroso-human albumin after hemorrhagic shock in the rat

Autoren: Clemens Bauer (1), Wolfgang Kuntz (1), Frauke Ohnsmann (1), Harald Gasser (2), Carina Weber (2), Heinz Redl (4)*, Ingo Marzi (1)

Institute: (1) Abteilung für Traumachirurgie und Anästhesiologie, Universität des Saarlandes, Homburg/Saar, (2) Forschungszentrum für Tramatologie des Austrian Workers' Compensation Board und Ludwig-Boltzmann-Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie

Zeitschrift: Shock 2004: 21(2), 165-169

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3288



Dokument 1852Titel: Hitzeschockprotein 72 und Apoptosis ist ein Zeichen für einen nicht mehr ausreichenden Ausgleich durch das Herz beim frühen multiplen Organversagen beim Schaf
Hintergrund: Veränderungen am Herzen bei Schock.
Tiere: 21 Schafe
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden "chronisch instrumientiert", d.h. ihnen werden verschiedene Messgeräte einoperiert. Für Details wird auf eine ältere Arbeit der Autoren verwiesen. Bei sechs Tieren wird ein Schock durch Blutentzug und Blutvergiftung ausgelöst. Dazu wird zunächst Blut entzogen, bis der Blutdruck auf 40 mm Hg gesunken ist. Es wird eine Substanz verabreicht, die den Blutdruck wieder erhöht. Nach 4, 16, 28 und 40 Stunden wird ein Salmonellen-Bakteriengift in die Blutbahn injiziert. Bei drei Schafen kommt es zu schweren Entzündungssymptomen: Fieber und Herzschwäche. Bei weiteren sechs Schafen wird nur Blut entzogen und bei sechs Tieren nur Bakteriengift gegeben. Drei Kontrolltiere bleiben unbehandelt. Am Ende der Versuche werden alle Schafe durch Injektion eines Giftes getötet.

Bereich: Schockforschung, Intensivmedizin

Originaltitel: Heat shock protein 72 and apoptosis indicate cardiac decompensation during early multiple organ failure in sheep

Autoren: Hideo A. Baba (1)*, Jeremias Wohlschläger (1), Henning D. Stubbe (2), Florian Grabellus (1), Hugo Van Aken (2), Klaus J. Schmitz (1), Friedrich Otterbach (1), Kurt W. Schmid (1), Christian August (3), Bodo Levkau (4), Frank Hinder (2)

Institute: (1) Institut für Pathologie, Universität Essen, 45147 Essen, (2) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Universität Münster, (3) Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie, Universität Münster, (4) Institut für Pathophysiologie, Zentrum für Innere Medizin, Universität Essen

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2004: 30, 1405-1413

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3287



Dokument 1853Titel: 3D-Lungenperfusions-MRI und MR-Angiographie einer Lungenembolie bei Schweinen nach einer einzelnen Injektion eines Blutpool-MR-Kontrastmittels
Hintergrund: Darstellung einer Lungenembolie mit Magnetresonanz-Imaging und einem neuen Kontrastmittel.
Tiere: 5 Schweine (Ferkel)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Den Schweinen wird 20 ml Blut abgenommen. Daraus wird ein 0,3 x 10 mm großer Blutpfropf gemacht. Unter Narkose werden Ganzkörperaufnahmen mit einem bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz-Imaging) gemacht. Dazu wird ein Kontrastmittel verabreicht, das sich in der klinischen Testphase beim Menschen befindet. Nun wird der Blutpfropf über eine Beinvene in die Blutbahn injiziert. Er bleibt in der Lunge hängen und führt dort zu einer Lungenembolie. Die Magnetresonanz-Aufnahmen werden wiederholt. Außerdem wird eine Angiographie (bildliche Darstellung der Blutgefäße) durchgeführt. Ein Schwein stirbt aufgrund der Lungenembolie. Über das Schicksal der anderen Schweine wird nichts berichtet.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: 3D pulmonary perfusion MRI and MR angiography of pulmonary embolism in pigs after a single injection of a blod pool MR contrast agent

Autoren: Christian Fink (1)*, Sebastian Ley (1), Michael Puderbach (1), Christian Plathow (1), Michael Bock (2), Hans-Ulrich Kauczor (1)

Institute: (1) Abteilung für Radiologie, Innovative Krebsdiagnostik und –therapie, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), 69120 Heidelberg, (2) Abteilung für Medizinische Physik in der Radiologie, Innovative Krebsdiagnostik und –therapie, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Zeitschrift: European Radiology 2004: 14, 1291-1296

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3286



Dokument 1854Titel: Ausweichmechanismen des Immunsystems: mangelhaftes Verweilen und stimulierte Wechselwirkung zwischen Leukozyten und Butgefäßinnenwand bei einem Leberzellkarzinom der Ratte
Hintergrund: Veränderungen der Blutgefäßstrukturen bei Leberkrebs.
Tiere: 12 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Firma Harlan Sprague-Dawley, Indianapolis, USA bezogen. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten. Ein Stück Leberkrebsgewebe wird in die Leber injiziert. Der Bauch wird wieder zugenäht. Zehn Tage später werden die Ratten erneut aufgeschnitten. Die Leber wird herausgehoben und unter einem Videomikroskop untersucht. Dazu werden markierte weiße Blutkörperchen in die Blutbahn des Tieres injiziert. Die Ratten erhalten außerdem eine von zwei Substanzen, die die Aktivitäten der weißen Blutkörperchen beeinflussen sollen. Am Ende der Experimente werden die Ratten getötet.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Immune escape mechansims: Defective resting and stimulated leukocyte-endothelium interaction in hepatocellular carcinoma of the rat

Autoren: Sasa-Marcel Maksan (1)*, Patrick Morad Araib (2), Eduard Ryschich (2), Martha Maria Gebhard (3), Jan Schmidt (2)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität Mainz, 55131 Mainz, (2) Chirurgische Klinik, Universität Heidelberg, (3) Abteilung für experimentelle Chirurgie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Digestive Diseases and Sciences 2004: 49(5), 859-865

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3285



Dokument 1855Titel: Magnesium-Mangelernährung verändert das Depressions- und Angstverhalten bei Mäusen – Einfluss von Desipramin und Hypericum perforatum-Extrakt
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Angst- und Depressionsverhalten.
Tiere: 102 Mäuse
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse erhalten ein Futter, das kein Magnesium enthält. "Kontrolltiere" bekommen normales Futter. Einige Tiere werden 28 Tage nach Beginn der Magnesiummangelernährung betäubt, um eine Blutprobe aus dem Herzen zu nehmen. Andere Mäuse werden 3-4 Wochen nach Beginn der Versuche verschiedenen Verhaltenstests unterworfen:

1. Eine Maus wird auf eine rotierende Stange gesetzt. es wird die Zeit gemessen, bis sie herunterfällt.

2. Die Bewegungen einer Maus in ihrem Käfig werden 60 Stunden lang mittels Infrarotsensor aufgezeichnet.

3. In einer Plastikbox ("Offenes Feld") wird das Verhalten einer Maus beobachtet.

4. Eine Maus wird in eine dunkle Box gesetzt, die durch eine Tür mit einer hell erleuchteten Box verbunden ist. Es wird registriert, wie oft die Maus die angsteinflössende helle Box aufsucht.

5. Eine Maus muss sechs Minuten lang in einem runden Wasserbassin schwimmen, aus dem sie nicht entrinnen kann. Es wird die Zeit bestimmt, bis sie aufgibt und sich treiben lässt. Je nach Zeitpunkt des Aufgebens wird das als Depression gewertet.

Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt von: Fond für Wissenschaftliche Forschung Österreich (FWF), Universität Innsbruck und Lichtwer Pharma AG Berlin.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Magnesium-deficient diet alters depression- and anxiety-related behavior in mice – influence of desipramine and Hypericum perforatum extract

Autoren: Nicolas Singewald (1)*, Catrin Sinner (1), Alfred Hetzenauer (1), Simone B. Sartori (1), Harald Murck (2)

Institute: (1) Abteilung für Pharmakologie und Toxikologie, Institut für Pharmazie und CMBI, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Lichtwer Pharma AG, Berlin

Zeitschrift: Neuropharmacology 2004: 47, 1189-1197

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3284



Dokument 1856Titel: Rolle von PARP auf die iNOS-Bahn während einer durch Bakteriengift hervorgerufenen akuten Lungenschädigung
Hintergrund: Mechanismen bei einer Lungenschädigung durch Blutvergiftung.
Tiere: 24 Tiere verschiedener Arten (24 weiße Neuseeland-Kaninchen, Mäuse (Anzahl unbekannt))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden von Versuchstierzüchter Charles River, Kisslegg, bezogen, die Mäuse von Dr. Z.-Q. Wang, Lyon, Frankreich. Bei den Mäusen handelt es sich um gentechnisch veränderte Tiere. Den Kaninchen wird unter Narkose Bakteriengift in die Blutbahn injiziert. Dadurch kommt es zu einer Entzündung im ganzen Körper und zu einer Schädigung der Lungen. Ein Teil der Tiere erhält eine Testsubstanz. Vier Stunden später werden die Tiere (vermutlich noch in Narkose) getötet. Die Lungen werden herausgeschnitten und untersucht. Den Mäusen wird ohne Narkose das Bakteriengift in die Bauchhöhle injiziert. Sechs Stunden danach werden die Tiere auf nicht näher beschrieben Weise getötet. Auch ihre Lungen werden untersucht.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Role of PARP on iNOS pathway during endotoxin-induced acute lung injury

Autoren: Rainer Kiefmann (1), Kai Heckel (1), Martina Doerger (2), Sonja Schenkat (2), Christian Kupatt (3), Mechthild Stoeckelhuber (4), Jozefa Wesierska-Gadek (5), Alwin E. Goertz (1)*

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie, Universität München, 81377 München, (2) Institut für Chirurgische Forschung, Universität München, (3) Abteilung für Medizin, Universität München (4) Institut für Anatomie II, Universität München, (5) Institut für Krebsforschung, Universität Wien, Österreich

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2004: 30, 1421-1431

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3283



Dokument 1857Titel: Positive Wirkung einer Behandlung mit dem synthetischen Steroidhormon Tibolon auf eine Gewebeverdickung und Wiederverengung der Blutgefäßinnenwand nach einer experimentellen Verletzung der inneren Schicht der Halsschlagader des Kaninchens
Hintergrund: Behandlung geschädigter Blutgefäßwände.
Tiere: 29 Kaninchen (Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden von Versuchstierzüchter Charles River GmbH, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird ein Loch in Hals und Halsschlagader geschnitten. Ein Ballonkatheter (Plastikschlauch mit einem aufblasbaren Ballon am Ende) wird in das Blutgefäß geschoben. Der Ballon wird durch Einfüllen von Kochsalzlösung geweitet. Im geweitetem Zustand wird er zum Ausgang gezogen. Die Prozedur wird dreimal wiederholt. Dadurch kommt es zu einer Verdickung der Arterieninnenwand. Die Löcher werden zugenäht. Ein Teil der Kaninchen erhält vor und nach der Operation eine Testsubstanz über das Trinkwasser verabreicht. Eine Gruppe von "Kontrolltieren" wird operiert, aber ohne einen Ballonkatheter hin- und herzuziehen. Drei Wochen später werden die Kaninchen durch Überdosis des Narkosemittels getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Positive effect of treatment with synthetic steroid hormone tibolon on intimal hyperplasia and restenosis after experimental endothelial injury of rabbit carotid artery

Autoren: J. Nanobashvili (1,2)*, M. Prager (1,2), A. Jozkowicz (2,6), C. Neumayer (1), A. Fügl (1,2,5), R. Blumer (3), A. Cabaj (3), F. Wrba (4), P. Polterauer (1,2), I. Hulk (1,2)

Institute: (1) Abteilung für Gefäßchirurgie, Universität Wien, 1090 Wien, Österreich, (2) Ludwig Boltzmann Forschungsinstitut für interdisziplinäre Gefäßmedizin, Universität Wien, (3) Institut für Anatomie, Universität Wien, (4) Institut für Klinische Pathologie, Universität Wien, (5) Abteilung für Oralchirurgie, Universität Wien, (6) Faculty of Biotechnology, Jagiellonian University, Krakow, Polen

Zeitschrift: European Surgical Research 2004: 36, 74-82

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3282



Dokument 1858Titel: Langzeitwirkung mangelnder Sauerstoffversorgung unter der Geburt auf das Sozialverhalten bei alten Ratten
Hintergrund: Verändertes Verhalten von zwei Jahre alten Ratten, die während der Geburt 20 Minuten lang unter Wasser gedrückt wurden.
Tiere: 49 Ratten (mehr als)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Trächtige Ratten werden kurz vor der Niederkunft durch Genickbruch getötet. Die Gebärmutter wird herausgenommen. Bei einigen Tieren werden die Rattenjungen sofort aus der Gebärmutter herausgenommen und zur Aufzucht zu "Leihmüttern" gesetzt. Bei anderen Ratten soll eine mangelnde Sauerstoffversorgung unter der Geburt simuliert werden. Dazu wird die Gebärmutter mit den Jungen darin 20 Minuten lang unter Wasser gedrückt. Anschließend werden die Jungen herausgenommen und wiederbelebt. Auch sie werden von "Leihmüttern" aufgezogen. In vorhergehenden Versuchen wurde getestet, wie lange die Rattenbabys unter Wasser gehalten werden können, damit noch genügend Tiere überleben. Bei 21 Minuten sterben 90% der Tiere, bei 22 Minuten alle. Im Alter von zwei Jahren werden verschiedene Verhaltenstests durchgeführt:

1. Eine Ratte wird in ein "offenes Feld", eine Art große Box, gesetzt. Ihr Verhalten wird beobachtet.

2. Eine Ratte wird in die Mitte eines "Irrgartens" gesetzt, der aus vier Armen besteht. Am Ende eines Arms befindet sich eine kleine Box. Es wird beobachtet wie lange die Ratte braucht, bis sie die schützende Box aufsucht.

3. Eine Ratte wird mit einer anderen, ihr unbekannten Ratte zusammengesetzt. Das Sozialverhalten wird beobachtet.

Es stellt sich heraus, dass die mangelhaft mit Sauerstoff versorgten Ratten ängstlicher und sozialer sind als die anderen Tiere.

Außerdem werden bei einigen Ratten Untersuchungen des Gehirns mit bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz-Imaging) vorgenommen. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt. Die Arbeit wurde durch die Firma Red Bull(!!), Salzburg, Österreich "großzügig" finanziell unterstützt!

Bereich: Neugeborenenkunde

Originaltitel: Long-term influence of perinatal asphyxia on the social behavior in aging rats

Autoren: Rachel Weitzdoerfer (1), Nicole Gerstl (1), Daniela Pollak (2), Harald Hoeger (3), Wolfgang Dreher (4) Gert Lubec (2)*

Institute: (1) Abteilung für Neonatologie, Allgemeines Krankenhaus, Universität Wien, 1090 Wien, Österreich, (2) Kinderklinik, Allgemeines Krankenhaus Wien, (3) Institut für Tierzucht, Himberg, Österreich, (4) Fachbereich 2 (Biologie/Chemie), Universität Bremen

Zeitschrift: Gerontology 2004: 50, 200-205

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3281



Dokument 1859Titel: Lebenslange Auswirkungen einer mangelnden Sauerstoffversorgung unter der Geburt auf Stress-induzierte Proteine und Dynamin 1 im Rattenhirn
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn von Ratten, die während der Geburt 20 Minuten lang unter Wasser gedrückt wurden.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Trächtige Ratten werden kurz vor der Niederkunft durch Genickbruch getötet. Die Gebärmutter wird herausgenommen. Bei einigen Tieren werden die Rattenjungen sofort aus der Gebärmutter herausgenommen und zur Aufzucht zu "Leihmüttern" gesetzt. Bei anderen Ratten soll eine mangelnde Sauerstoffversorgung unter der Geburt simuliert werden. Dazu wird die Gebärmutter mit den Jungen darin 20 Minuten lang unter Wasser gedrückt. Anschließend werden die Jungen herausgenommen und wiederbelebt. Auch sie werden von "Leihmüttern" aufgezogen. In vorhergehenden Versuchen wurde dieses "Modell" etabliert. Dabei stellte sich heraus, dass die Tiere mit Sauerstoffmangel einen lebenslangen Schaden davon tragen. Sie leiden an Bewusstseinstrübung und Verhaltensstörungen. In dieser Arbeit geht es nicht um die Symptome der Tiere, sondern um Veränderungen im Gehirn. Die Ratten werden im Alter von 24 Monaten durch Genickbruch getötet. Ihre Gehirne werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Firma Red Bull(!!), Salzburg, Österreich "großzügig" finanziell unterstützt!

Bereich: Neugeborenenkunde

Originaltitel: Life-long effects of perinatal asphyxia on stress-induced proteins and dynamin 1 in rat brain

Autoren: Erwin Kitzmüller (1), Kurt Krapfenbauer (2), Harald Hoeger (3), Rachel Weitzdoerfer (1), Gert Lubec (4), Barbara Lubec (1)*

Institute: (1) Kinderklinik, Abteilung für Neonatologie, Universität Wien, 1090 Wien, Österreich, (2) F. Hoffmann-La Roche, Basel, Schweiz, (3) Institut für Labortiergenetik, Universität Wien, (4) Kinderklinik, Abteilung für Grundlagenforschung, Universität Wien

Zeitschrift: Neurochemical Research 2004: 29(9), 1767-1777

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3280



Dokument 1860Titel: Modulation der Gen-Ausprägung durch Moxonidin bei Ratten mit chronischem Nierenversagen
Hintergrund: Untersuchungen zum chronischen Nierenversagen.
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden einzeln gehalten. Unter Narkose wird den Tieren eine Niere ganz entfernt und die andere zu fünf Sechsteln. Auf diese Weise wird bei den Tieren chronisches Nierenversagen simuliert. Eine Gruppe von 6 Kontrolltieren wird "scheinoperiert", d.h. es wird eine Operation durchgeführt, jedoch ohne die Nieren zu entfernen. Die Hälfte der Ratten mit Nierenversagen wird täglich mit einer Testsubstanz behandelt. Zwölf Wochen nach der Operation werden alle Ratten auf nicht näher beschriebene Weise getötet, das verbliebene Nierenstück wird herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Nephrologie, Innere Medizin

Originaltitel: Modulation of gene expression by moxonidine in rats with chronic renal failure

Autoren: Oliver Vonend (1), Thomas Apel (1), Kerstin Amann (2), Lorenz Sellin (1), Johannes Stegbauer (1), Eberhard Ritz (2), Lard Christian Rump (1)*

Institute: (1) Innere Medizin, Marienhospital Herne, Universität Bochum, 44625 Herne, (2) Institut für Pathologie, Universität Erlangen, (3) Abteilung für Nephrologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Nephrology Dialysis Transplantation 2004: 19, 2217-2222

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3279



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