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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3741Titel: In vivo Aktivitäten des neuen Wurmmittels Depsipeptid PF 1022A
Hintergrund: Wirkung eines neuen Wurmmittels
Tiere: 64 Tiere verschiedener Arten (16 Ratten, 6 Hunde, 16 Schafe, 6 Rinder (Kälber), 20 Pferde)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Ein neues Wurmmittel wird an verschiedenen Tierarten (Ratten, Hunde, Schafe, Rinder) getestet, nachdem diese mit tierartspezifischen Würmern infiziert wurden. Anschließend erhalten sie das Wurmmittel. Die Kälber zeigen nach der experimentellen Infektion Atemnot. Zwei unbehandelte Kontrolltieren geht es besonders schlecht, sie haben - das zeigt später die Autopsie - die Lungen voller Würmer, Schleim und Eiter. Die Ratten und Kälber werden nach 48 bzw. 52 Tagen getötet. Eine Tötung wird bei den Hunden und Schafen nicht erwähnt. Bei diesen Tierarten wird der Kot auf das Vorhandensein von Wurmeiern untersucht.

In einem weiteren Versuch wird das Mittel an 20 natürlich infizierten Pferden im Vergleich zu einem Placebo getestet. Diese Tiere werden nicht getötet. Die Anzahl der Wurmeier wird im Kot untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: In vivo activities of the new anthelmintic depsipeptide PF 1022A

Autoren: Georg von Samson-Himmelstjerna (1)*, Achim Harder (1), Thomas Schnieder (2), Jochen Kalbe (1), Norbert Mencke (1)

Institute: (1) Bayer AG, Geschäftsgruppe Tiergesundheit, Landwirtschaftliches Zentrum Monheim, 51368 Leverkusen, (2) Institut für Parasitologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover

Zeitschrift: Parasitology Research 2000: 86, 194-199

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1394



Dokument 3742Titel: Immunität gegen Kokzidiose nach Behandlung mit Toltrazuril
Hintergrund: Optimierung der Hühnerhaltung
Tiere: 1770 Hühner (Hühner)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Eine Gruppe der insgesamt 1500 in Bodenhaltung gehaltenen Hühner erhält 49 Tage lang ein herkömmliches Mittel gegen Parasiten. Zwei weitere Gruppen bekommen ein zu testendes Antiparasitikum kontinuierlich über das Futter verabreicht oder zu bestimmten Zeitpunkten über das Trinkwasser. Drei Gruppen Kontrolltiere bleiben unbehandelt. Am 14. und 43. Tag des Experiments werden die Tiere mit Kokzidien, einzelligen Parasiten, infiziert. Am 49. Tag werden Blut und Kot sowie die Hühner selbst auf Veränderungen untersucht.

In einem zweiten Experiment werden 9 Gruppen à: 30 Hühner verwendet. Am Tag 12 des Versuchs erhalten die Tiere ein Impfung gegen die Kokzidien. Einige Gruppen werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit dem Antiparasitikum behandelt. Am 33. Tag erfolgt eine Infektion mit Kokzidien. Sieben Tage später werden die bei Experiment 1 beschriebenen Untersuchungen durchgeführt. Eine Tötung der Tiere für die Untersuchungen wird nicht erwähnt.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: Immunity to coccidiosis after treatment with toltrazuril

Autoren: Gisela Greif (1)*

Institute: Bayer AG , Abteilung für Tiergesundheit, Institut für Parasitologie, Leverkusen

Zeitschrift: Parasitology Research 2000: 86, 787-790

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1393



Dokument 3743Titel: Wirkung einer Konditionierung auf den Glykogengehalt des Muskels von Pferden bei Laktat-kontrolliertem Training
Hintergrund: Erkenntnisse über die Physiologie der Ausdauer von Pferden
Tiere: 6 Pferde (Haflingerhengste)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Pferde werden auf einem Laufband nach drei verschiedenen Mustern bewegt. Während des Trainings wird mehrfach Blut aus einer Halsvene abgenommen und an Ort und Stelle auf den Milchsäuregehalt untersucht. Je nach Ergebnis wird die Geschwindigkeit des Laufbandes eingestellt. Insgesamt werden 21 Trainingsperioden innerhalb von 6 Wochen absolviert. Danach folgt eine Ruheperiode von 5 Wochen, in der die Pferde nur ganz wenig bewegt werden. Vor, während und nach der Trainingsperiode werden insgesamt 5 Muskelbiopsien (Gewebeproben) aus 2 cm und 5 cm Tiefe des Gesäßmuskels entnommen. Eine lokale Betäubung hierfür ist nicht erwähnt. Die weitere Verwendung der Pferde wird ebenfalls nicht erwähnt.

Bereich: Veterinärphysiologie, Biochemie

Originaltitel: Effects of conditioning horses with lactate-guided exercise on muscle glycogen content

Autoren: Silke Gansen (1), A. Lindner (1), S. Marx (1), H. Mosen (1), H.-P. Sallmann (2)

Institute: (1) Arbeitsgruppe Pferd, Im Eichholz 10, 53127 Bonn, (2) Institut für Physiologische Chemie, Tierärztliche Hochschule Hannover

Zeitschrift: Equine Veterinary Journal, Suppl., 1999: 30, 329-331

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1392



Dokument 3744Titel: Wirkung einer fettreichen Ernährung und des Energieanteils im Futter auf Plasmametaboliten und Hormone bei Shetland Ponys
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer kalorienreichen Diät bei Shetland-Ponys.
Tiere: 8 Pferde (Shetland-Ponys)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Zehn Wochen lang werden die Ponys normal gefüttert, dann erhalten sie für weitere 10 Wochen kaloriereiches Futter, entweder in Form einer erhöhten Fett- oder Kohlenhydratdiät. Nach 5 Wochen wird gewechselt. Die fettreich ernährten Ponys erhalten die Kohlenhydratdiät und umgekehrt. Einmal pro Woche wird Blut aus einer Halsvene entnommen. Nach jeweils 5 Wochen wird ein Glukosetoleranztest durchgeführt, bei dem den Tieren über eine Nasen-Schlund-Sonde Traubenzucker in den Magen gegeben wird. Sekundenhs Stunden lang wird alle halbe Stunde Blut abgenommen. Das weitere Schicksal der Pferde wird nicht beschrieben.

Bereich: Tierernährung, Ernährungsphysiologie

Originaltitel: Effects of fat feeding and energy level on plasma metabolites and hormones in Shetland ponies

Autoren: O. Schmidt (1), E. Deegen (2), H. Fuhrmann (3), R. Dühlmeier (1), H.-P. Sallmann (1)*

Institute: (1) Institut für Physiologische Chemie, Tierärztliche Hochschule Hannover, 30559 Hannover, (2) Klinik für Pferde, Tierärztliche Hochschule Hannover, (3) Veterinär-Physiologisch-Chemisches Institut, Universität Leipzig

Zeitschrift: Journal of Veterinary Medicine A 2001, 48, 39-49

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1391



Dokument 3745Titel: Wirkung von Oxytocin auf die Gebärmutter bei Stuten in Abhängigkeit von Dosis und Tag der Behandlung
Hintergrund: Häufige Trächtigkeit führt bei Stuten durch zurückgebliebene Flüssigkeit oft zur Gebärmutterentzündung und damit zum Fruchtbarkeitsverlust. Um die Stuten länger "nutzen" zu können, wird das Hormon Oxytocin verabreicht, durch das verbliebene Flüssigkeit aus der Gebärmutter ausgetrieben wird. In dieser Studie wird der richtige Zeitpunkt und die günstigste Dosis des Oxytocins untersucht.
Tiere: 6 Pferde (Warmblutstuten)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird durch vaginale (über die Scheide) und rektale (über den Mastdarm) Untersuchung, sowie durch Entnahme einer Biopsie (Gewebeprobe) aus der Gebärmutter festgestellt, dass die Stuten in Bezug auf die Fortpflanzung "normal" sind. Nun werden die Tiere künstlich besamt und die nächsten 2 Tage ständig mit Ultraschall kontrolliert, indem der Ultraschallkopf über den Mastdarm eingeführt wird. Stuten, die dabei trächtig werden, erhalten zur Schwangerschaftsunterbrechung eine Hormoninjektion.

Die Stuten werden täglich rektal und mit Ultraschall untersucht, um die Empfängnisbereitschaft zu kontrollieren. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhalten sie das Hormon Oxytocin in eine Vene verabreicht. Es werden drei Druckmesser implantiert, einer in der Gebärmutter, einer in der Scheide und einer an der äußeren Haut. Das dazugehörige Übertragungsgerät wird an der Schwanzwurzel befestigt. Nach der Oxytocin-Injektion wird für insgesamt eine Stunde gemessen. Außerdem wird noch eine Blutprobe zur Hormonbestimmung entnommen. Die Prozedur wird bei den Tieren mehrfach durchgeführt.

Bereich: Tiermedizin (Gynäkologie)

Originaltitel: Effect of dose and day of treatment on uterine response to oxytocin in mares

Autoren: S. Gutjahr (1), D.L. Paccamonti (2), J.F. Pycock (2), M.A.M. Taverne, S.J. Dieleman (2), G.C. van der Weijden (2)

Institute: (1) Institut für Veterinärgeburtshilfe und Gynäkologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Department of Farm Animal Health, University of Utrecht, Utrecht, Niederlande

Zeitschrift: Theriogenology 2000, 54: 447-456

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1390



Dokument 3746Titel: Ausscheidung von Doxepin Isomeren beim Pferd nach intravenöser Injektion
Hintergrund: Untersuchung der Ausscheidung eines bei »Sport«t;pferden zum Doping eingesetzten Medikamentes.
Tiere: 4 Pferde (Stuten)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Den 4 Pferden wird das beim Menschen angewandte Antidepressivum Doxepin in eine Halsvene injiziert. Aus der anderen Halsvene wird innerhalb der nächsten 24 Stunden insgesamt achtmal Blut entnommen. Zudem werden innerhalb von 24 Stunden 8 Urinproben mittels Katheter genommen. Die Blut- und Urinproben werden auf den Gehalt des Medikamentes untersucht.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Elimination of doxepin isomers from the horse following intravenous application

Autoren: H-W. Hagedorn (1), H. Meider (1), H. Zankl (1), R. Schulz (1)

Institute: (1) Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Veterinärmedizinische Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München, 80539 München

Zeitschrift: Journal of Veterinary Pharmacology and Therapy 2001: 24, 283-289

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1389



Dokument 3747Titel: Laparoskopische Technik für die chirurgische Wiederherstellung von Rissen in Mast- und Dickdarm bei Pferden: Eine experimentelle Studie
Hintergrund: Testen einer laparoskopischen Technik (chirurgischer Eingriff mit Hilfe eines mit einem optischen System und Instrumenten ausgestatteten Schlauches)
Tiere: 3 Pferde
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei einem medikamentös ruhig gestelltem Pferd wird nach Lokalanästhesie in der Flanke eine Nadel durch die Bauchwand gestochen, um den Bauch mit Kohlendioxid aufzublasen. Das wache Tier erhält rückenmarksnahe Lokalanästhesie. Beim Einstechen des ersten Trokars (12 mm dickes Metallrohr) durch die Bauchwand bricht das Tier zusammen. Es wird jetzt in Vollnarkose gelegt. Die anderen beiden Pferde erhalten gleich zu Beginn der Operation eine Vollnarkose. Es werden insgesamt 3 Trokare durch die Bauchwand gestochen. Ein 3 cm langer Schnitt im Mastdarm soll einen Riss simulieren. Die Operation erfolgt durch die Trokare mit Hilfe von langen Schläuchen, an deren Enden sich optische Systeme und Halter für Instrumente befinden (Laparoskopie). Der Schnitt im Darm wird zugenäht.

In den folgenden Tagen wird der Bauch der wachen Pferde dreimal täglich mit einer Salzlösung gespült, in dem die Lösung durch ein Loch in der Bauchwand eingepumpt und anschließend wieder abgesaugt wird. Nach 7 Tagen werden die Tiere getötet.

Die Operation wird ebenfalls an toten Pferden und einem so genannten Pelvitrainer geübt, ein Art künstliches Pferdehinterteil.

Bereich: Chirurgie, Tiermedizin

Originaltitel: Laparoscopic surgical technique for repair of rectal and colonic tears in horses: An experimental study

Autoren: Frederick Brugmans (1)*, Eckehard Deegen (1)

Institute: (1) Klinik für Pferde, Tierärztliche Hochschule Hannover, 30173 Hannover

Zeitschrift: Veterinary Surgery 2001: 30, 409-416

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1388



Dokument 3748Titel: Präklinische Sicherheitsprüfungen von Cerivastatin, ein neuer HMG-CoA Reduktase Hemmer
Hintergrund: Giftigkeitsprüfungen eines neuen Medikamentes.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Ratten, Mäuse, Kaninchen, Hunde, Minischweine, Affen (alle unbekannte Anzahl))
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ein neues Medikament, das den Cholesterinspiegel senken soll (später unter dem Handelsnamen Lipobay bekannt) wird in umfangreichen toxikologischen Tests untersucht. Ratten, Mäusen, Kaninchen, Hunden, Minischweinen und Affen wird Cerivastatin über eine Schlundsonde, in Kapselform oder über das Futter verabreicht. Ratten und Mäusen wird es außerdem intravenös verabreicht. Diese Giftigkeitsstudien werden für eine große Bandbreite von Dosierungen vorgenommen. Manche Tiere bekommen das Medikament nur einmal, andere erhalten es mehrfach über einen Zeitraum von 4 Wochen bis 24 Monaten.

Männliche und weibliche Ratten erhalten das Medikament und werden anschließend verpaart, um mögliche Störungen der Fruchtbarkeit festzustellen. An trächtige Ratten und Kaninchen soll festgestellt werden, ob die Substanz embryoschädigende oder missbildende Eigenschaften aufweist. Eine 2-jährige Kanzerogenitäts-Studie wird an Ratten und Mäusen durchgeführt. Schließlich wird das Medikament Hunden über einen Zeitraum von 12 Monaten jeden Tag in besonders hohen Dosen verabreicht. Alle Tiere werden zu festgesetzten Zeitpunkten getötet, um ihre Organe zu untersuchen.

Bereich: Toxikologie, Pharmakologie

Originaltitel: Preclinical safety evaluation of Cerivastatin, a novel HMG-CoA reductase inhibitor

Autoren: Eckhard von Keutz (1)*, Gerhard Schlüter (1)

Institute: (1) Institut für Toxikologie, PH-Produktentwicklung, Bayer AG, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: American Journal of Cardiology 1998: 82, 11J-17J

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1387



Dokument 3749Titel: Wirkungen von Fluorchinolonen auf die motorische Aktivität der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von Antibiotika auf die motorische Aktivität junger und alter Ratten.
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die jungen Ratten werden in 3 Gruppen zu je 11 Tieren aufgeteilt. Diese 3 Gruppen bekommen 3 unterschiedliche Medikamente aus der gleichen Gruppe von Antibiotika verabreicht. Hierzu wird ihnen an 5 aufeinanderfolgenden Tagen ein Schlauch in den Magen gelegt, über den sie dann die in Stärkelösung aufgelösten Medikamente verabreicht bekommen. Einer weiteren Gruppe von 11 Tieren wird nur Stärkelösung verabreicht (Kontrollgruppe). Im Anschluss daran werden die Tiere wieder in ihre Einzelkäfige zurückgebracht, wo dann mit Hilfe von Photozellen ihre motorische Aktivität beobachtet wird. Ferner werden sie auf Gewichtsveränderungen hin beobachtet. Der gesamte Versuch wird nochmals im Erwachsenenalter der selben Tiere wiederholt. Einer weiteren Gruppe von 6 Ratten wird eines der 3 Präparate verabreicht, anschließend werden sie enthauptet und das gewonnene Blut untersucht.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Effects of fluorchinolones on the locomotor activity in rats

Autoren: Renate Thiel (1)*, Stefanie Metzner (1), Christine Gericke (1), Ute Rahm (1), Ralf Stahlmann (1)

Institute: (1)* Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Freie Universität Berlin, 14195 Berlin

Zeitschrift: Archives of Toxicology 2001: 75, 36-41

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1386



Dokument 3750Titel: Synchronisation der visuellen Reaktion eines bestimmten Hirnbereiches (Oberer Colliculus) bei wachen Katzen
Hintergrund: Untersuchung eines bestimmten Hirnbereichs bei visueller Stimulation
Tiere: 4 Katzen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei den Katzen werden unter Narkose Bolzen am Schädel angebracht, die später der Fixierung des Kopfes am wachen Tier dienen sollen. Außerdem wird ein kleines Loch in das Schädeldach gebohrt. Bei einem Teil der Tiere wird über dem Loch ein Zylinder angebracht, durch den später Elektroden in das Gehirn geschoben werden können. Die anderen Tiere erhalten Metalldrähte implantiert sowie ein kleines Antriebsgerät, mit dessen Hilfe sich die Drähte in das Gehirn treiben lassen. Die eigentlichen Experimente finden an den wachen Katzen statt. Der Kopf der Tiere wird mithilfe der Bolzen an einen Halteapparat geschraubt, so dass er sich nicht mehr bewegen lässt. Die Katzen werden zunächst daran gewöhnt 2-3 Stunden mit fixiertem Kopf auszuharren. Nun werden Mikroelektroden durch den Zylinder, bzw. die implantierten Drähte mithilfe des Antriebsgerätes, in das Gehirn geschoben. Auf einem Bildschirm vor den Augen der Katzen werden verschiedene bewegliche Muster und Objekte gezeigt. Gleichzeitig werden über die Elektroden, bzw. Drähte Hirnströme abgeleitet. Das weitere Schicksal der Katzen ist unbekannt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Synchronization of visual response in the superior colliculus of awake cats

Autoren: Michael Brecht (2), Rainer Goebel (3), Wolf Singer (1)*, Andreas K. Engel (4)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt; (2) Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, Heidelberg; (3) University of Maastricht, Department of Psychology, Maastricht, Niederlande; (4), Forschungsgruppe Zellulare Neurobiologie, Institut für Medizin, Forschungszentrum Jülich, Jülich

Zeitschrift: NeuroReport 2001: 12, 43-47

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1385



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