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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1361Titel: Nervenschädigung bei Ratten nach subarachnoidaler Blutung – Eine Vergleich funktionaler Tests
Hintergrund: Vergleich verschiedener Tests zur Beurteilung der Nervenschäden nach einer experimentellen Hirnblutung bei Ratten.
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Versuchstierzüchter Charles River Laboratory, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose werden Katheter in den Schwanzvene und eine Hinterbeinvene gelegt. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Drei Löcher von 1 mm Durchmesser werden in den Schädel gebohrt, um Sonden zur Messung des Blutflusses und der Hirndruckes einzulassen. Der Hals wird an einer Seite aufgeschnitten. Durch eine Halsarterie wird ein Faden bis in die mittlere Hirnarterie gefädelt. Dann wird der Faden 2 mm vorgestoßen, um das Blutgefäß zu durchstoßen. Der Faden wird zurückgezogen. An der Stelle der perforierten Arterie kommt es zu einer Hirnblutung. Die Ratten werden in drei Gruppen eingeteilt. Je 20 Ratten erhalten eine wirksame und eine hochwirksame Lösung injiziert. Die dritte Gruppe dient als Kontrolle und wird mit einer Kochsalzlösung behandelt. Die Löcher im Kopf werden verschlossen. Danach erwachen die Ratten aus der Narkose.

In den folgenden 7 Tagen werden jeden Tag verschiedene Tests durchgeführt. Eine Ratte muss auf einem Holzstab balancieren. Die Zeit bis zum Herunterfallen wird gemessen. Eine Ratte wird mit den Vorderpfoten an einen Metalldraht gehängt. Die Zeit bis zum Herunterfallen wird gemessen. Eine Ratte wird in ein sich immer schneller drehendes Speichenrad gesetzt. Es wird gemessen, wann die Ratte nicht mehr mithalten kann und entweder herunterfällt oder sich überschlägt.

Über die Hälfte der Ratten (32 von 60) sterben in den ersten 1 bis 3 Tagen nach der Operation. Am siebten Tag werden die überlebenden Tiere betäubt und durch Injektion von Formalin in das Herz getötet. Die Gehirne werden entfernt und in Scheiben geschnitten.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Neurological impairment in rats after subarachnoid hemorrhage – A comparison of functional tests

Autoren: Serge C. Thal (1)*, Konrad Meßmer (1), Robert Schmid-Elsaesser (2), Stafen Zausinger (2)

Institute: (1) Institut für Chirurgische Forschung, Medizinisches Zentrum München – Großhadern, München, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Medizinisches Zentrum München – Großhadern, München

Zeitschrift: Journal of Neurological Sciences 2008: 268, 150-159

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3785



Dokument 1362Titel: Werden durch zusätzliches Auftragen eines Polyactidfilms (SurgiWrap) auf ein leichtes Gewebe (TiMesh) die Verklebungen nach einer laparoskopischen Implantation in die Bauchhöhle reduziert? Experimentelle Ergebnisse aus einem laparoskopischen Schweinemodell
Hintergrund: Vergleich zweier künstlicher Gewebe für die minimalinvasive Chirurgie.
Tiere: 12 Schweine (20 kg)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Bei den Schweinen werden unter Narkose mit Trokaren (Metallröhren) zwei Löcher mit 10 und 5 mm Durchmesser in die Bauchwand gestanzt. Ein 10x15 cm großes Stück eines künstlichen Gewebes wird mit Hilfe von minimalinvasiver Chirurgie (Schlüssellochchirurgie) in die Bauchhöhle eingebracht und von innen an der Bauchwand vernäht. Bei je 10 Schweinen werden unterschiedliche Gewebe verwendet. Die Löcher in der Bauchwand werden zugenäht. Drei Monate nach der Operation werden die Schweine durch Injektion eines Giftes getötet.

Bereich: Minimalinvasive Chirurgie

Originaltitel: Does the additional application of a polylactide film (SurgiWrap) to a lightweight mesh (TiMesh) reduce adhesions after laparoscopic intraperitoneal implantation procedures? Experimental results obtained with the laparoscopic porcine model

Autoren: Christine Schug-Paß (1)*, Florian Sommerer (2), Andrea Tannapfel (2), Hans Lippert (3), Ferdinand Köckerling (1)

Institute: (1) Klinik für Chirurgie und Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie, Vivantes Krankenhaus Spandau, Neue Bergstraße 6, 13585 Berlin, (2) Institut für Pathologie, Ruhr-Universität Bochum, (3) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg

Zeitschrift: Surgical Endoscopy 2008: 22(11):2433-2439

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3784



Dokument 1363Titel: Charakterisierung der Hauptzellen des Nucleus cochlearis von Meriones unguiculatus und Monodelphis domestica mit Hilfe von Kalzium-bindendem Protein-Immunolabeling
Hintergrund: Vergleich der Hörsysteme von mongolischen Gerbils und Haus-Spitzmausbeutelratten.
Tiere: 8 Tiere verschiedener Arten (4 Mongolische Gerbils, 4 Haus-Spitzmausbeutelratten)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Mongolische Gerbils und Haus-Spitzmausbeutelratten werden im Institut für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig gezüchtet. Unter Narkose werden sie durch eine Injektion ins Herz mit Formalin durchströmt und getötet. Ihre Gehirne werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Zooanatomie

Originaltitel: Characterization of cochlear nucleus principal cells of Meriones unguiculatus and Monodelphis domestica by use of calcium-binding protein immunolabeling

Autoren: Ivonne Bazwinsky (1)*, W. Härtig (2), R. Rübsamen (1)

Institute: (1) Institut für Biologie II, Universität Leipzig, 04109 Leipzig, (2) Paul Flechsig Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig, 04109 Leipzig

Zeitschrift: Journal of Chemical Neuroanatomy 2008: 35, 158-174

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3783



Dokument 1364Titel: BMP-2 integriert in einen Trikalziumphosphat-Knochenersatz verbessert die Knochenwiederherstellung bei Schafen
Hintergrund: Test zweier Knochenersatzmaterialien.
Tiere: 20 Schafe (Merino-Schafe)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Bei den Schafen wird unter Narkose die Haut über dem Kniebereich bei beiden Hinterbeinen aufgeschnitten. In die Oberschenkelknochen wird nahe des Knies ein Loch von 9,4 mm Durchmesser und 10 mm Tiefe gebohrt. Das Loch wird bei je 10 Beinen mit zwei verschiedenen Sorten künstlichem Knochenzement gefüllt. Bei 10 Beinen wird etwas Knochenmaterial aus dem jeweils anderen Oberschenkelknochen desselben Schafes in das Loch gefüllt. Bei 10 Beinen bleibt das Loch leer. Die Haut wird wieder verschlossen. Die Schafe können sich anschließend frei bewegen. Nach 7 und 12 Wochen werden die Hinterbeine der Tiere geröntgt. Zwölf Wochen nach der Operation werden die Schafe durch Überdosis eines Barbiturates und Kaliumchlorid getötet, um die Knochen gewebekundlich zu untersuchen.

Bereich: Knochenchirurgie

Originaltitel: BMP-2 incorpoarted in a tricalcium phosphate bone substitute enhances bone remodelling in sheep

Autoren: Uwe Maus*, Stefan Andereya, Sascha Gravius, Jörg A.K. Ohnesorge, Christopher Niedhart

Institute: Abteilung für Orthopädische Chirurgie, Universität Aachen, Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen

Zeitschrift: Journal of Biomaterials Application 2008: 22, 559-576

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3782



Dokument 1365Titel: Psychophysische und neurophysiologische Hörschwellen bei der Fledermaus Phyllostomus discolor
Hintergrund: Untersuchungen zum Hörvermögen von Fledermäusen.
Tiere: 20 Fledermäse (Bunte Lanzennase)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Fledermäuse stammen aus der Zucht der Biologie II der LMU. Vier Fledermäuse werden für ein Lernexperiment verwendet. Die Experimente finden an fünf Tagen pro Woche statt. In dieser Zeit erhalten die Tiere nichts zu fressen, außer als "Belohnung" für eine richtig erledigte Aufgabe. Diese "Belohnung" besteht aus einem Banane-Babymilch-Honig-Gemisch. An den zwei freien Tagen bekommen die Tiere Mehlwürmer und Früchte. Eine Fledermaus wird in einen Aufbau gesetzt, bei dem von einem mittleren Raum drei Schenkel abgehen. Am Ende eines jeden Schenkels befinden sich ein Lautsprecher, eine Lichtschranke und eine Fütterungsvorrichtung. Die Fledermaus wird in die Mitte gesetzt. Das Tier muss in den Schenkel kriechen, aus dem ein Ton mit einer bestimmten Frequenz ertönt. Durchbricht das Tier in dem richtigen Schenkel die Lichtschranke, erhält es etwas zu fressen. Das weitere Schicksal dieser vier Tiere wird nicht beschrieben.

Eine weitere Versuchsserie wird mit 16 Fledermäusen durchgeführt. Diesen Tieren wird unter Narkose die Kopfhaut aufgeschnitten. Ein Metallrohr wird mit Dentalzement auf dem Schädel befestigt. Außerdem werden mehrere Löcher in den Schädel gebohrt. Durch diese werden Elektroden in bestimmte Hirnregionen gesteckt. Nach dem Erwachen aus der Narkose werden 6 Wochen lang an 4 Tagen pro Woche 4 Stunden täglich Experimente durchgeführt. Die Fledermäuse werden dazu jeweils narkotisiert. Es werden Töne abgespielt, gleichzeitig werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Am Ende der Experimente werden die Fledermäuse getötet, um festzustellen, ob die Elektroden an der richtigen Position gesessen haben.

Die Arbeit wurde durch die Volkswagen Stiftung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Tierphysiologie, Neurophysiologie, Neurobiologie

Originaltitel: Psychophysical and neurophysiological hearing thresholds in the bat Phyllostomus discolor

Autoren: Susanne Hoffmann*, Leonie Baier, Frank Borina, Sven Schörnich, Lutz Wiegrebe

Institute: Abteilung Biologie II der Ludwig-Maximilians-Universität München, Großhadernerstr. 2, 82152 Martinsried

Zeitschrift: Journal of Comparative Physiology A 2008: 194, 39-47

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3781



Dokument 1366Titel: Phasenempfindlichkeit des Fledermausultraschalls
Hintergrund: Untersuchungen zum Hörvermögen von Fledermäusen.
Tiere: 4 Fledermäse (Bunte Lanzennase)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Fledermäuse werden an 5 Tagen die Woche täglich 20 Minuten lang trainiert. Eine Fledermaus wird in den einen Schenkel eines Y-förmigen Aufbaus gesetzt. Am Ende der beiden anderen Schenkel des Y befinden sich ein Mikrophon, ein Lautsprecher und eine Futtervorrichtung. Wenn die Fledermaus einen Ultraschalllaut abgibt, wird dieser von den Mikrophonen aufgenommen und über einen der Lautsprecher abgespielt. Es werden abwechselnd auch andere Laute abgespielt. Die Fledermaus muss zwischen anderen und ihrem eigenen Laut unterscheiden lernen. Sie muss auf den Schenkel mit ihrem eigenen Laut zukriechen, um dort etwas Bananenfutter zu bekommen. Außerhalb der Experimente erhalten die Tiere nichts zu fressen. An den zwei trainingsfreien Tagen erhalten sie Mehlwürmer als Futter. Die Trainingszeit dauert 7 bis 12 Wochen, bis die Tiere die Aufgabe gelernt haben. Die eigentlichen Experimente dauern dann weitere 1 bis 2 Wochen. Das weitere Schicksal der Fledermäuse wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Phase sensitivity in bat sonar revisited

Autoren: Sven Schörnich*, Lutz Wiegrebe

Institute: Abteilung Biologie II der Ludwig-Maximilians-Universität München, Großhadernerstr. 2, 82152 Martinsried

Zeitschrift: Journal of Comparative Physiology A 2008: 194, 61-67

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3780



Dokument 1367Titel: Flickenverschluss eines Herzscheidewanddefekts mit einer neuen Hybridbehandlung in einem Schweinemodell
Hintergrund: Test einer neuen operativen Technik zum chirurgischen Verschluss eines Herzscheidewanddefektes.
Tiere: 6 Schweine (Ferkel, Landrasse, 20-30 kg)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden von dem landwirtschaftlichen Betrieb der Universität in Oberschleissheim gekauft. Der Versuche finden im Labor für Chirurgische Forschung, Walter-Brendel-Zentrum für Experimentelle Medizin der LMU München statt.

Bei den Ferkeln wird unter Narkose der Hals auf der rechten Seite aufgeschnitten. In eine Halsarterie und –vene werden Katheter gelegt. Der Brustkorb wird der linken Seite geöffnet. Der Herzbeutel wird aufgeschnitten. Durch einen Schnitt in die linke Kammer wird mit einem Lochstanzer ein Loch in die Herzscheidewand gestanzt. Anschließend wird das Loch mit einem runden Polyesterflicken wieder verschlossen. Der Flicken wird an der Herzscheidewand mit Klammern befestigt. Schließlich werden die Schweine durch Überdosis von Kaliumchlorid getötet. Das Herz wird entnommen und untersucht.

Bereich: Herzchirurgie

Originaltitel: Patch closure of muscular ventricular septal defects with a new hybrid therapy in a pig model

Autoren: Rainer Kozlik-Feldmann (1)*, Nora Lang (1), Regine Aumann (1), Anja Lehner (1), Darius Rassoulian (2), Ralf Sodian (2), Christoph Schmitz (2), Martin Hinterseer (3), Rabea Hinkel (3), Eckart Thein (4), Franz Freudenthal (5), Nikolay V. Vasylev (6), Pedro J. del Nido (6), Heinrich Netz (1)

Institute: (1) Abteilung für Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Großhadern, Marchioninistr. 15, 81377 München, (2) Abteilung für Herzchirurgie, Universitätsklinikum Großhadern, München, (3) Abteilung für Kardiologie, Universitätsklinikum Großhadern, München, (4) Institut für Chirurgische Forschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, (5) Department of Pediatric Cardiology, Kardiozentrum, La Paz, Bolivien, (6) Department of Cardiac Surgery, Children's Hospital Boston and Harvard Medical School, Boston, MA, USA

Zeitschrift: Journal of American College of Cardiology 2008: 51 (16), 1597-1603

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3779



Dokument 1368Titel: Alternativer Weg der Komplementaktivierung ist entscheidend für die Blasenbildung bei einer experimentellen Epidermolysis Bullosa Acquisita
Hintergrund: Zum Verständnis der Pathogenese (Krankheitsentstehung) der Epidermolysis Bullosa Acquisita, einer erbliche Hautkrankheit des Menschen, bei der es zu Blasenbildung der Haut am ganzen Körper kommt.
Tiere: 68 Tiere verschiedener Arten (Mindestens 68 Mäuse, Kaninchen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden bei Charles River bestellt. Gentechnisch veränderte Mäuse werden im eigenen Labor "hergestellt". Diese werden mit den "normalen" Mäusen über 7 oder 10 Generationen zurückgekreuzt. Die Kaninchen werden verwendet, um Antikörper gegen Mäusekollagen zu produzieren. Dazu wird ihnen das Kollagen injiziert. Die Antikörper werden aus dem Blut der Kaninchen gewonnen. Diese Antikörper werden nun "Wildtyp"-Mäusen und gentechnisch veränderten Mäusen jeden zweiten Tag sechs Mal injiziert. Die Tiere entwickeln nach 4 bis 6 Tagen Hautschäden mit Blasen, Abschürfungen und Krusten hauptsächlich um die Augen, an den Ohren, im Gesicht und an den Vorderbeinen. Es werden Gewebeproben der veränderten Haut genommen. Schließlich werden die Mäuse getötet, um Hautproben zu untersuchen.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: The alternative pathway of complement activation is critical for blister induction in experimental Epidermolysis Bullosa Acquisita

Autoren: Sidonia Mihai (1), Mircea T. Chiriac (1), Kazue Takahashi (2), Joshua M. Thurman (3,4), V. Michael Holers (3,4), Detlef Zillikens (1), Marina Botto (5), Cassian Sitaru (1)*

Institute: (1) Abteilung für Dermatologie, Universität Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck, (2) Department of Pediatrics, Laboratory of Developmental Immunology, Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA, USA, (3) Department of Medicine, University of Colorado Health Sciences Center, Denver, CO, USA, (4) Department of Immunology, University of Colorado Health Sciences Center, Denver, CO, USA, (5) Rheumatology Section, Imperial College School of Medicine, London, UK

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2007: 178, 6514-6521

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3778



Dokument 1369Titel: Der Hemmer der zentralen Katechol-O-Methyltransferase Tolcapon erhöht die Bildung der Hydroxylradikale im Striatum bei mit L-DOPA/Cardidopa behandelten Ratten
Hintergrund: Untersuchung bestimmter biochemischer Vorgänge im Gehirn.
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen. Die Versuche finden in Göttingen statt. Unter Narkose wird der Kopf einer Ratte in einem stereotaktischen Apparat fixiert. Über einem bestimmten Hirnbereich (Striatum/Streifenhügel) wird der Schädelknochen eröffnet. Eine Mirkodialysesonde wird in das Hirngewebe eingelassen. Über eine Mikropumpe können so Substanzen an eine bestimmte Stelle des Gehirns abgegeben werden. Gleichzeitig werden alle 20 Minuten Proben der Hirnflüssigkeit genommen. Die Ratten werden in sechs Gruppen zu je sechs Tieren eingeteilt. Die Tiere erhalten unterschiedliche Testsubstanzen injiziert. Der Versuch zieht sich über acht Stunden. Schließlich werden die Ratten getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen.

Bereich: Neurobiochemie

Originaltitel: The central catechol-O-methyltransferase inhibitor tolcapone increases striatal hydroxyl radical production in L-DOPA/carbidopa treated rats

Autoren: M. Gerlach (1,2)*, A.-Y. Xiao (1,2), W. Kuhn (2), R. Lehnfeld (3), P. Waldmeier (4), K.H. Sontag (5), P. Riederer (1)

Institute: (1) Abteilung für Klinische Neurochemie, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Würzburg, Füchsleinstraße 15, 97080 Würzburg, (2) Neurologische Klinik, St. Josef-Krankenhaus, Ruhr-Universität Bochum, (3) Klinische Forschung und Entwicklung, Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, (4) Nervous System Research, Novartis Pharma GmbH, Basel, Schweiz, (5) Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2002, 108: 189-204

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3777



Dokument 1370Titel: Konzentrationen des Propylen-Stoffwechselproduktes Propylenoxid im Blut von Ratten und Menschen, die Propylen einatmen – als Grundlage für die Risikobewertung
Hintergrund: In unzähligen Langzeitstudien konnten bei Nagetieren keine krebserregenden Eigenschaften von Propylen, einem Nebenprodukt der Ölindustrie, festgestellt werden. Dennoch wird Krebsgefahr vermutet. In der vorliegenden Arbeit sollte die Blutkonzentration bei Ratten und Menschen bei Einatmung von Propylen untersucht werden.
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von dem Versuchstierzüchter Charles River WIGA, Sulzfeld, bezogen. Die Tiere werden jeweils zu zweit in eine Kammer gesetzt, wo sie mindestens 7 Stunden lang Propylen in verschiedenen Konzentrationen einatmen müssen. Die Chemikalie ist ein Nebenprodukt der Ölindustrie. Es wird die Propylenkonzentration in der Kammer gemessen und daraus die Blutkonzentration in der Ratte errechnet. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben. Der gleiche Versuch wird mit vier Freiwilligen gemacht.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Concentrations of the propylene metabolite propylene oxide in blood of propylene-exposed rats and humans – a basis for risk assessment

Autoren: Johannes G. Filser (1,2)*, Christoph Hutzler (2), Florian Rampf (1), Winfried Kessler (1), Thomas H. Faller (1), Edgar Leibold (3), Christian Pütz (1), Stefan Halbach (1), György A. Csanady (1,2)

Institute: (1) Institute für Toxikologie, Helmholtz Zentrum München, Ingolstädter Landstraße 1, 85764 Neuherberg, (2) Institut für Toxikologie und Umwelthygiene, technische Universität München, (3) Experimentelle Toxikologie und Ökologie, BASF AG Ludwigshafen

Zeitschrift: Toxicological Science 2008: 102(29, 219-231

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3776



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