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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1731Titel: Dexamethasone unterdrückt eNOS and CAT-1 und bewirkt oxidativen Stress in resitenten Arteriolen bei Mäusen
Hintergrund: Wirkung von Cortison auf die Mikrozirkulation.
Tiere: 31 Mäuse
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Den Mäusen wird eine so genannte Hautfaltenkammer auf den Rücken implantiert. Diese besteht aus zwei Stahlrahmen zwischen die eine Falte der Rückenhaut eingeklemmt wird. In die eine Seite der Hautfalte wird ein Loch von 1,8 cm Durchmesser geschnitten, so dass eine Art Bullauge entsteht, das den Blick auf die dünnen Muskelschichten der Haut erlaubt. Das Gewebe wird mit einem Glasplättchen abgedeckt. Auf diese Weise können am wachen Tier Vorgänge in den Blutgefäßen des Muskelgewebes der Haut beobachtet werden. Den Mäusen wird Dexamethason (Cortison) je nach Gruppe in verschiedenen Konzentrationen verabreicht. Eine Woche später erfolgt die mikroskopische Beobachtung der Hautblutgefäße am wachen Tier. Die Mäuse werden am Ende der Experimente wahrscheinlich getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Robert-Müller-Stiftung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Physiologie

Originaltitel: Dexamethasone suppresses eNOS and CAT-1 and induces oxidative stress in mouse resistance arterioles

Autoren: S.C. Schäfer (1), T. Wallerath (2), E.I. Closs (2), C. Schmidt (1), P.M. Schwarz (2), U. Förstermann (2), H.-A. Lehr (1)*

Institute: (1) Institut für Pathologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 55101 Mainz,. (2) Institut für Pharmakologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Zeitschrift: American Journal of Physiology – Heart and Circulatory Physiology 2005: 288, H436-H444

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3330



Dokument 1732Titel: In-vivo-Beurteilung einer Reihe von subretinal implantierten Mikrophotodioden bei Katzen durch optische Koherenztomographie und Fluoreszin-Angiographie
Hintergrund: Untersuchung von implantierten Augennetzhautprothesen.
Tiere: 11 Katzen
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Drei Katzen wird eine Augennetzhautprothese einoperiert. Dabei handelt es sich um 48 kleine Photodioden, die über 12 Elektroden an den Sehnerv angeschlossen werden. Dieses Implantat wird in ein Auge operiert. Acht Katzen dienen als Kontrolle und erhalten kein Implantat. Im Laufe der nächsten Wochen werden die Tiere viermal mit einem bildgebenden Verfahren (Tomographie) sowie mit einem Verfahren zur Darstellung von Blutgefäßen untersucht. Dafür werden die Tiere in Narkose gelegt und der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Bei zwei der drei Versuchskatzen wird am Tag 99 nach der Operation, bei einer Katze am Tag 470 das operierte Auge entfernt. Es wird nicht beschrieben, ob die Tiere dafür getötet werden. Die Kontrolltiere bleiben offensichtlich am Leben.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: In vivo assessment of subretinally implanted microphotodiode arrays in cats by optical coherence tomography and fluorescein angiography

Autoren: Michael Völker (1), Kei Shinoda (1)*, Helmut Sachs (2), Helmut Gmeiner (1), Thorsten Schwarz (1), Konrad Kohler (1), Werner Inhoffen (1), Karl Ulrich Bartz-Schmidt (1), Eberhardt Zrenner (1), Florian Gekeler (1)

Institute: (1) Universitäts-Augenklinik, 72076 Tübingen, (2) Universitäts-Augenklinik, Regensburg

Zeitschrift: Graefe's Archive of Clinical and Experimental Ophthalmology 2004, 242, 792-799

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3329



Dokument 1733Titel: Verarbeitung von Defiziten in der primären Sehrinde bei schwachsichtigen Katzen
Hintergrund: Gehirnströme in der Sehrinde bei schielenden Katzen.
Tiere: 14 Katzen
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Katzen stammen aus der Zuchtkolonie des Instituts. Im Alter von etwa zwei Wochen werden 11 Katzen operiert. Ein Augenmuskel wird durchtrennt, was bei den Tieren zum Schielen führt. Außerdem werden drei nicht schielende Katzen verwendet. Als erwachsene Tiere werden sie erneut operiert. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Es wird ein Loch in den Schädel gebohrt. Darauf wird eine runde Stahlkammer gesetzt und mit Dentalzement am Schädelknochen befestigt. Durch die Kammer werden drei Elektroden in das Gehirn gestochen. Die Kammer wird mit Silkonöl gefüllt und mit einem Glasplättchen verschlossen.

Die eigentlichen Versuche finden in Narkose statt. Die Augen einer Katze werden mit Hilfe einer Kontaktlinse auf einen Bildschirm gerichtet, auf dem Streifenmuster gezeigt werden. Gleichzeitig werden über die Elektroden Gehirnströme gemessen. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht beschrieben.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Processing deficits in primary visual cortex of amblyopic cats

Autoren: Kerstin E. Schmidt (1)*, Wolf Singer (1), Ralf A.W. Galuske (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2004: 91, 1661-1671

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3328



Dokument 1734Titel: Polyklonale Anti-Thymozytenglobuline beeinflussen die Apoptose in wiederdurchblutetem Gewebe nach Mangeldurchblutung bei einem nicht-menschlichen Primatenmodel
Hintergrund: Verhinderung des Zelltodes nach Mangeldurchblutung.
Tiere: 8 Affen (Javaneraffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Bei acht Affen werden unter Narkose mehrere Blutgefäße entweder an einem Bein oder einem Arm mit Kathetern (Plastikschläuchen) versehen. Über einen Katheter in der jeweiligen Schlagader wird eine 4 Grad kalten Kochsalzlösung eingeleitet. Aus der jeweiligen Arm- oder Beinvene wird die gleiche Menge Blut entfernt, wie Kochsalzlösung eingeleitet wird. Dadurch wird das Gewebe nicht richtig durchblutet. Nach 60 Minuten wird wieder Blut zugeführt, allerdings das Blut von menschlichen Freiwilligen. Bei der Hälfte der Tiere wird dieses Blut mit einem Zusatz versehen, der seit 1968 zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen eingesetzt wird. Aus dem Arm- und Beingewebe werden kleine Muskelproben herausgeschnitten. Die Affen bleiben vermutlich nach dem Versuch am Leben.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Polyclonal anti-thymocyte globulins influence apoptosis in reperfused tissues after ischemia in a non-human primate model

Autoren: Andres Beidras-Fernandez (1)*, Eckart Thein (1), Daniel Chappel (1), Rosalia Gallego (2), Dolores Fernandez-Roel (2), Gregor Kemming (1), Claus Hammer (1)

Institute: (1) Institut für Chirurgische Forschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, 81377 München, (2) Department of Morphological Sciences, Universidad de Santiago de Compostela, Spanien

Zeitschrift: Transplantation International 2004: 17, 453-457

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3327



Dokument 1735Titel: Volumenregulation von ausgereiften und unreifen Vorstufen von Spermien bei einem Primatenmodel sowie mögliche Beteiligung von Ionenkanälen
Hintergrund: Zur Frage, wie der Körper das Volumen der Vorstufen von Spermien regelt.
Tiere: 21 Affen (Javaneraffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Sechs Affen werden unter Narkose kastriert. Bei 15 anderen narkotisierten Affen werden mit einer Sonde Stromstöße in den After gegeben. Dieses führt zum Absamen. Die eigentlichen Versuche erfolgen an den Spermien der Tiere.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Schering Forschungsstiftung – Conrad Amppa II research network und die University of New Orleans unterstützt.

Bereich: Andrologie, Reproduktionsmedizin

Originaltitel: Volume regulation of mature and immature spermatozoa in a primate model, and possible ion channels involved

Autoren: C.H. Yeung (1)*, J.P. Barfield (1,2), M. Anapolski (1), T.G. Cooper (1)

Institute: (1) Institut für Reproduktionsmedizin des Universitätsklinikums, 48129 Münster, (2) Department of Biological Sciences, University of New Orleans, LA, USA

Zeitschrift: Human Reproduktion 2004: 19 (11), 2587-2593

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3326



Dokument 1736Titel: Rolle von Thrombospondin-1 in der autologen Phase eines beschleunigten Models einer anti-glomerulären Basalmembran-Nierenentzündung
Hintergrund: Krankmachende Prozesse bei einer Form der Nierenentzündung.
Tiere: 160 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden mit gentechnischen Methoden Knock-out-Mäuse "hergestellt", denen ein bestimmtes Zellprotein fehlt. Dafür werden die gentechnisch veränderten Mäuse über acht Generationen mit "normalen" Mäusen gekreuzt. Den Knock-out-Mäusen sowie "normalen" Mäusen werden mehrfach Antikörper von Kaninchen gespritzt, die gegen eine Zellschicht der Mäusenieren gerichtet sind. Diese Zellschicht wird dadurch zerstört, es kommt zu einer Nierenentzündung. Die Tiere werden einzeln in metabolischen Käfigen gehalten, in denen alle ihre Ausscheidungen aufgefangen werden können. Nach 1, 7, 14 oder 21 Tagen werden die Mäuse gruppenweise durch Einatmen von CO2 getötet. Ihre Nieren werden untersucht.

Die Versuche fanden unter österreichischer Federführung in den USA statt.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Role of thrombosponsin-1 in the autologous phase of an accelerated model of anti-glomerular basement membrane glomerulonephritis

Autoren: Kathrin Hochegger (1), Sara Knight (2), Christian Hugo (3), Gert Mayer (1), Jack Lawler (4), Tanya N. Mayadas (2), Alexander R. Rosenkranz (1)

Institute: (1) Klinische Abteilung für Nephrologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Brigham and Woman's Hospital, Harvard Medical School, Boston, Mass., USA, (3) Abteilung für Nephrologie, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Beth Israel Deaconess Medical Center and Harvard Medical School, Boston, Mass., USA

Zeitschrift: Nephron Experimental Nephrology 2004: 96, e31-e38

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3325



Dokument 1737Titel: Geschmacksreaktion auf Mononatriumglutamat und Kaliumchlorid bei vier Arten von nicht-menschlichen Primaten
Hintergrund: Es werden die Geschmacksvorlieben bei vier verschiedenen Affenarten untersucht. Das triviale Ergebnis: Die resultierenden Unterschiede zwischen den Arten könnten auf eine "evolutionäre Anpassung an die jeweilige Nahrung" zurückzuführen sein.
Tiere: 19 Affen (6 Totenkopfäffchen, 5 Schweinsaffen, 4 Mantelpaviane, 4 Klammeraffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Affen leben seit mindestens 1994 in dem Labor und sind den Autoren zufolge an Prozeduren wie dieses Experiment gewöhnt. Sie werden normalerweise in Gruppen gehalten, aber für die Experimente kurzzeitig isoliert. Den Tieren werden zwei Wasserflaschen mit Leitungswasser oder einer Lösung mit den Geschmacksverstärkern Mononatriumglutamat oder Kaliumchlorid angeboten. Es wird festgestellt, welches sie lieber trinken. Dann wird die Konzentration der Zusatzstoffe verringert, bis die Affen die Getränke in den beiden Flaschen nicht mehr unterscheiden können. In einem weiteren Versuch werden den Tieren die beiden Geschmacksverstärker, Zuckerwasser oder eine Mischung aus beiden angeboten. Auch hier wird ermittelt, welches Getränk sie am liebsten mögen.

Bereich: Verhaltensforschung

Originaltitel: Gustatory responsiveness to monosodium glutamate and sodium chloride in four species of nonhuman primates

Autoren: Matthias Laska (1)*, Laura Teresa Hernandez Salazar (2)

Institute: (1) Abteilung für Psychologie, Universität München, 80336 München, (2) Instituto de Neuro-Etologia, Universidad Veracruzana, Xalapa, Mexiko

Zeitschrift: Journal of Experimental Zoology 2004: 301A, 898-905

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3324



Dokument 1738Titel: Induzierbare Mäusemodelle für vererbbare Hautkrankheiten: Konsequenzen für die Gentherapie der Haut
Hintergrund: Verständnis der krankmachenden Mechanismen zweier Haut-Erbkrankheiten und ihre Gentherapie.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Bei Mäusen werden mit gentechnischen Methoden zwei Gene verändert. Die Tiere werden mit normalen Mäusen gekreuzt. Bei den Nachkommen, wird ein Stück vom Schwanz abgeschnitten und untersucht, um festzustellen, ob die Tiere in der gewünschten Weise gentechnisch verändert sind. Die Genmanipulation bewirkt das Fehlen bestimmter Zellen in der Haut, was zu zwei Hautkrankheiten führt. Die Tieren sollen als "Modelle" für zwei beim Menschen vorkommende Haut-Erbkrankheiten dienen.

Diesen Mäusen wird eine reizende Substanz auf Brust und Pfoten gerieben. Nach 4-5 Tagen entwickeln sich Blasen. Nach 10 Tagen fangen die Blasen an wieder abzuheilen. Nach 6 Monaten sind sie ganz verschwunden. Schließlich werden die Mäuse auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Inducible mouse models for inherited skin disease: implications for the skin gene therapy

Autoren: Meral J. Arin (1), Dennis R. Roop (2,3)*

Institute: (1) Abteilung für Dermatologie, Universität Köln, (2) Department of Molecular and Cellular Biology, Baylor College of Medicine, Houston, Texas, USA, (3) Department of Dermatology, Baylor College of Medicine, Houston, Texas, USA

Zeitschrift: Cells Tissues Organs 2004: 177, 160-168

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3323



Dokument 1739Titel: Präklinische Ablagerung von krankmachendem Prionprotein PrPSc in Muskeln von Hamstern, die oral Scrapie ausgesetzt wurden
Hintergrund: Risikobewertung einer BSE-Übertragung durch Muskelfleisch.
Tiere: 58 Hamster (ca.)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Hamster werden mit Scrapie, einer BSE-ähnlichen Erkrankungen, infiziert und dann getötet, um Gehirnmaterial zu entnehmen. Dieses wird anderen Hamstern über eine Schlundsonde in den Magen verabreicht. Weitere Hamster erhalten als Kontrolle Gehirnmaterial von nicht infizierten Hamstern verabreicht. Jeweils Gruppen von infizierten und nicht infizierten Hamstern werden 100 und 130 Tage später getötet. Bei den restlichen Hamstern wird mit der Tötung gewartet, bis sie schwere Symptome zeigen oder sogar bis sie sich im Endstadium der Krankheit befinden. Die Tiere zittern, taumeln und können schließlich nicht mehr aufstehen.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung und die Volkswagen-Stiftung unterstützt.

Bereich: BSE-Forschung

Originaltitel: Preclinical deposition of pathological prion protein PrPSc in muscles of hamsters orally exposed to scrapie

Autoren: Achim Thomzig (1), Walter Schulz-Schaeffer (2), Christiane Kratzel (1), Jessica Mai (1), Michael Beekes (1)*

Institute: (1) Robert-Koch-Institut, 13353 Berlin, (2) Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum Göttingen

Zeitschrift: The Journal of Clinical Investigation 2004: 113 (10), 1465-1472

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3322



Dokument 1740Titel: Glykolisierungsmangel an einer von zwei Glykan-Anheftungsstellen des zellulären Prionproteins verhindert Empfänglichkeit für eine Infektion mit der Bovinen Spongiformen Encephalopathie und Scrapie
Hintergrund: BSE-Forschung
Tiere: 1267 Mäuse (mindestens 1267 Mäuseembryos und viele weitere Mäuse)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Mäuse "hergestellt", deren Erbgut so verändert wurde, dass sie ein BSE-Prion-Eiweiß produzieren. 1267 Mäuseembryos werden in 51 "Leihmütter" eingesetzt. Von den daraus resultierenden 246 Nachkommen, weisen 54 die gewünschte gentechnische Veränderung auf, d.h. sie produzieren BSE-"Erreger" in ihrem Gehirn. Den Tieren wird Gehirngewebe von anderen mit BSE oder Scrapie infizierten Mäusen direkt in das Gehirn injiziert. Dreimal wöchentlich werden die Mäuse kontrolliert. Bei Auftreten von deutlichen Krankheitssymptomen werden sie getötet.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft unterstützt.

Bereich: BSE-Forschung

Originaltitel: Glycosylation defiency at either one of the two glycan attachment sites of cellular prion protein preserves susceptibility to bovine spongiform encephalopathy and scrapie infection

Autoren: Erdmute Neuendorff (1), Artur Weber (1), Armin Saalmüller (2), Hermann Schatzl (3), Kurt Reifenberg (4), Eberhardt Pfaff (2), Martin Hermann Groschup (1)*

Institute: (1) Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger, Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere, 17943 Insel Riems, (2) Institut für Immunologie, Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere Tübingen, (3) Institut für Virologie, Technische Universität München, (4) Zentrales Tierlabor, Universität Mainz

Zeitschrift: The Journal of Biological Chemistry 2004: 279 (51), 53306-53316

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3321



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