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Dokument 1421

Titel: Vermindertes Schmerzempfinden und veränderte Entzündungsreaktion bei Mäusen, denen der Kinin-B1-Rezeptor fehlt
Hintergrund: Untersuchung der Funktion eines Rezeptors bei der Schmerz- und Entzündungsreaktion.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Durch Genmanipulation werden Knockout-Mäuse "hergestellt", denen das Gen für einen bestimmten Rezeptor fehlt. Um die Funktion des Rezeptors zu ergründen, wird eine Reihe von Experimenten jeweils mit Gruppen von Knockout-Mäusen und zum Vergleich mit Gruppen von "normalen" Mäusen ohne Gendefekt durchgeführt.

Den Mäusen werden unter Narkose fünf Stunden lang entzündungsauslösende Bakterienbestandteile in die Blutbahn injiziert. Andere Mäuse erhalten zur Kontrolle eine Kochsalzlösung injiziert. Anschließend werden die Tiere getötet, um Untersuchungen an ihren Muskeln durchzuführen.

Unter Narkose wird eine Kanüle (Plastikschlauch) in eine Halsarterie eingeführt. Das andere Ende des Schlauches wird mit einem Blutdruckmessgerät verbunden. Die Tiere erwachen aus der Narkose und es wird der Blutdruck gemessen. Bei anderen Mäusen wird die Narkose aufrechterhalten und es werden wiederum Bakterienbestandteile in eine Beinvene injiziert. Gleichzeitig wird der Blutdruck gemessen.

Mäusen wird Carrageen, eine reizende Algenlösung in den Brustkorb gespritzt, um eine akute Brustfellentzündung auszulösen. Außerdem wird ein blauer Farbstoff in die Brusthöhle gespritzt, der Entzündungszellen anfärbt. Eine Stunde nach der Injektion wird die Entzündungsflüssigkeit, die sich in der Brusthöhle gebildet hat, abgesaugt und die blauen Entzündungszellen werden gezählt.

Um das Schmerzempfinden zu testen, werden verschiedene Tests durchgeführt. Mäusen werden reizende Substanzen wie Formalin oder Capsaicin (diese Substanz verleiht Chilischoten ihre extreme Schärfe) in eine Fußsohle gespritzt. In jeweils eine andere Fußsohle wird zum Vergleich Kochsalzlösung injiziert. Es wird die Zeit gemessen, die die Mäuse damit verbringen, ihre Pfoten zu lecken.

Andere Mäuse werden 30 Sekunden lang auf eine heiße Herdplatte (52,5, 55,5 oder 58,5 Grad Celsius) gesetzt. Es wird die Zeit gemessen, bis sie Schmerzreaktionen zeigen. Es wird ein Hitzstrahl auf den Schwanz einer Maus gerichtet und die Zeit gemessen, bis das Tier den Schwanz wegzieht. Weitere Mäuse werden getötet, um das Rückenmark zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Volkswagenstiftung, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsche Forschungsgemeinschaft und Marie Curie Fellowship.

Bereich: Schmerzforschung, Entzündungsforschung, Molekularmedizin

Originaltitel: Hypoalgesia and altered inflammatory responses in mice lacking kinin B1 receptors

Autoren: Joao B, Pesquero (1,3), Ronaldo C. Araujo (1,3), Paul A. Heppenstall (2), Cheryl L. Stucky (2), Jose A. Silva, Jr. (1,3), Thomas Walther (1), Suzana M. Oliveira (1,3), Jorge L. Pesquero (1,4), Antonio C.M. Paiva (3), Joao B. Callixto (5), Gary R. Lewin (2), Michael Bader (1)*

Institute: (1) Arbeitsgruppe Molekulare Biologie und Peptidhormone, Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin, 13092 Berlin-Buch, (2) Arbeitsgruppe Wachstumsfaktoren und Regeneration, Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin, 13092 Berlin-Buch, (3) Department of Biophysics, Universidade Federal de Sao Paulo, Escola Paulista de Medicina, Sao Paulo, Brasilien, (4) Department of Physiology and Biophysics, Universidade Federal de Minas, Belo Horizonte, Brasilien, (5) Department of Pharmacology, Universidade Federal de Santa Catarina, Fiorianopolis, Brasilien

Zeitschrift: PNAS 2000: 97 (14), 8140-8145

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4280



Dokument 1422

Titel: Körperliche Bewegung und angereicherte Umgebung ergänzen sich in ihrer Wirkung auf die Nervenbildung im Hippocampus (bestimmter Hirnbereich) bei erwachsenen Mäusen
Hintergrund: Die Autoren finden heraus, dass die Kombination von körperlicher Aktivität und einer abwechslungsreiche Umgebung die Nervenneubildung im Gehirn bei Mäusen mehr stimuliert als eins davon allein.
Tiere: 40 Mäuse
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden von der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, bezogen. Die 40 weiblichen Mäuse werden in 4 Gruppen zu je 10 Tieren aufgeteilt. Die Beobachtungszeit wird in zwei Phasen zu 10 und 35 Tagen eingeteilt. Die Mäuse der Gruppe 1 werden in Phase 1 (10 Tage) und Phase 2 (35 Tage) unter standardisierten Bedingungen gehalten. Gruppe zwei wird in Phase 1 unter standardisierten und in Phase 2 unter angereicherten Bedingungen gehalten. Gruppe 3 erhält in Phase 1 ein Laufrad. Phase 2 ist standardisiert. Gruppe 4 hat in Phase 1 ein Laufrad und in Phase 2 angereicherte Haltungsbedingungen.

Weder die standardisierten noch die angereicherten Bedingungen werden beschrieben. Üblicherweise bedeutet "standardisiert", Plastikkästen mit Einstreu ohne jegliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine "angereicherte" Haltung beinhaltet "Einrichtungsgegenstände" wie Papprollen, Klettergerüste oder ähnliches. An drei Tagen erhalten je 5 Mäuse aus jeder Gruppe eine Injektion einer Markierungssubstanz, die bestimmte Nervenzellen markiert, um sie so später bei den toten Mäusen sichtbar zu machen. Die jeweils anderen 5 Mäuse sind für eine Genexpressionsstudie bestimmt, die aber aus technischen Gründen nicht funktioniert. Am 45. Tag werden alle Mäuse narkotisiert und mit Formalin getötet. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Volkswagenstiftung unterstützt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Additive effects of physical exercise and environmental enrichment on adult hippocampal neurogenesis in mice

Autoren: Klaus Fabel (1,2,3), Susanne A. Wolf (2,3,4), Dan Ehninger (2,3), Harish Babu (2,3), Perla Leal-Galicia (1), Gerd Kempermann (1,2,3)*

Institute: (1) DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Tatzberg 47-49, 01307 Dresden, (2) Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch, (3) Forschungsgruppe Volkswagenstiftung, Institut für Experimentelle Neurologie, Charité: Universitätsmedizin, Berlin, (4) Institut für Anatomie, Abteilung für Zell- und Neurobiologie, Universität Zürich, Zürich, Schweiz

Zeitschrift: Frontiers in Neuroscience 2009: 3, doi: 10.3389/neuro.22.002.2009

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4279



Dokument 1423

Titel: Selektive Aktivierung von Schmerzrezeptoren durch P2X-Rezeptor-Agonisten in normaler und entzündeter Rattenhaut
Hintergrund: Untersuchung der Funktion eines Rezeptors bei der Schmerz- und Entzündungsreaktion.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten wird Carrageen, eine reizende Substanz, die aus Algen gewonnen wird, in die Haut eines Hinterbeins gespritzt. Es entwickelt sich eine deutliche Entzündung und Schwellung der Haut. Drei bis vier Stunden später werden die Tiere durch Kohlendioxid-Vergasung getötet. Auf gleiche Weise werden auch unbehandelte Ratten getötet. Die eigentlichen Experimente erfolgen an einem Nervenpräparat des Hinterbeins.

Die Arbeit wurde durch das Max-Delbrück-Center und die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Schmerzforschung, Entzündungsforschung, Molekularbiologie

Originaltitel: Selective activation of nociceptors by P2X receptor agonists in normal and inflamed rat skin

Autoren: Sara G. Hamilton, Stephen B McMahon, Gary R. Lewin (1)* (die anderen Autorin sind keinem Institut zugeordnet)

Institute: (1) Arbeitsgruppe Wachstumsfaktoren und Regeneration, Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin, Robert-Rössle-Str. 10, 13092 Berlin-Buch, (2) Centre for Neuroscience Research, Guy’s, King’s and St. Thomas’ School of Biomedical Sciences, London, Großbritannien

Zeitschrift: Journal of Physiology 2001: 534 (2), 437-445

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4278



Dokument 1424

Titel: Abwesenheit eines Histamin-induzierten Juckreizes beim Afrikanischen Nacktmull und „Rettung“ durch Substanz P
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen des Juckreizes bei Mäusen und Nacktmullen. Ergebnis: Mäuse kratzen sich nach Histamininjektion oft, Nacktmulle nicht.
Tiere: 80 Tiere verschiedener Arten (Mindestens 40 Mäuse und 40 Afrikanische Nacktmulle)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden in den USA und Berlin genehmigt. Welcher Teil des Experiments wo durchgeführt wurde, lässt sich nicht ermitteln. Bei den Mäusen und Nacktmullen wird Histamin in die Haut zwischen den Schulterblättern gespritzt. Dann wird 20 Minuten lang beobachtet, wie oft sich die Tiere mit der Hinterpfote an der Injektionsstelle kratzen. Es werden verschiedene Dosierungen Histamin getestet. Bei weiteren Gruppen von Mäusen und Nacktmullen wird eine Substanz (ein Faktor, der in den Nervenfasern des Rückenmarks von Nacktmullen fehlt) in das Rückenmark injiziert, allein oder in Kombination mit der Histamin-Spritze. Wieder wird das Juckverhalten geprüft. Schließlich werden einige Mäuse und Nacktmulle (oder alle?) auf nicht genannte Weise getötet, um die Nervenfasern des Rückenmarks zu untersuchen.

Bereich: Molekularbiologie, Physiologie

Originaltitel: Absence of histamine-induced itch in the African naked mole-rat and „rescue“ by Substance P

Autoren: Ewan St. John Smith (1)*, Gregory RC Blass (2), Gary R. Lewin (1), Thomas J. Park (2)

Institute: (1) Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, (2) Department of Biological Sciences, University of Illinois at Chicago, Chicago, IL, USA

Zeitschrift: Molecular Pain 2010: 6, 29 (www.molecularpain.com/content/6/1/29)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4277



Dokument 1425

Titel: Tumorabstoßung durch lokale Interferon-Gamma-Induktion in bestehenden Tumoren geht einher mit Zerstörung und Zellzerfall von Blutgefäßen
Hintergrund: Test eines Krebsmittels. Die Mäuse sterben an der Therapie, wenn diese später einsetzt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden genmanipulierte Mäuse verwendet, die zum Teil von Charles River Laboratories, Sulzfeld, und zum Teil von den Jackson Laboratories, USA, stammen. Sie werden in der Forschungseinrichtung für Experimentelle Medizin (FEM) der Charité: Berlin weiter gezüchtet. Den Tieren werden Krebszellen (Plasmozytom) von anderen Mäusen in die Flanke injiziert. Zu verschiedenen Zeitpunkten wird mit einer Therapie begonnen, indem eine Testsubstanz in das Trinkwasser der Tiere gemischt wird. Je nach Zeitpunkt kommt es zu unterschiedlichen Reaktionen. Wird die Therapie am Tag der Krebsinjektion begonnen, werden die Tumorzellen abgestoßen. Bei späterem Einsatz (12-21 Tage) leiden die Mäuse an Vergiftungserscheinungen. Sie verlieren an Gewicht und sterben. Einige sterbende Mäuse werden vorzeitig getötet. Je später die Therapie einsetzt, desto mehr Mäuse sterben. Die überlebenden Mäuse werden zu späteren Zeitpunkten auf nicht genannte Weise getötet.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Krebsforschung, Molekularbiologie

Originaltitel: Tumor rejection by local interferon gamma induction in established tumors is associated with blood vessel destruction and necrosis

Autoren: Dana Briesemeister (1), Daniel Sommermeyer (2), Christoph Loddenkemper (3), Rainer Loew (4), Wolfgang Uckert (2,5), Thomas Blankenstein (1,2)*, Thomas Kammertoens (1)

Institute: (1) Institute of Immunology, Charité: Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin, (2) Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Berlin, (3) Institut für Pathologie, Charité: Campus Benjamin Franklin, Berlin, (5) Institut für Biologie, Humboldt-Universität Berlin, Berlin

Zeitschrift: International Journal of Cancer 2011: 128, 371-378

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4276



Dokument 1426

Titel: Heraufregulierung der C1q-Expression in der Mikroglia hat keinen Effekt auf die dopaminerge Schädigung in einem bestimmten Hirnbereich beim MPTP-Mausmodell für Parkinson Krankheit
Hintergrund: Details im Hirnstoffwechsel bei künstlich Parkinson geschädigten Mäusen.
Tiere: 52 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden durch das Regierungspräsidium Gießen genehmigt. Wildtyp-Mäuse, d.h. nicht-genmanipulierte Mäuse, von der Versuchstierfirma Charles River, Sulzfeld, erhalten fünf Tage lang einmal täglich eine Substanz (MPTP) in die Bauchhöhle injiziert, die in den Nervenstoffwechsel eingreift. Die so geschädigten Tiere werden als "Modell" für die Parkinson Krankheit verwendet. Jeweils einige Mäuse werden zu verschiedenen Zeitpunkten, zwischen 2 Stunden und 28 Tage nach der letzten Injektion getötet, um das Gehirn zu untersuchen. Außerdem werden genmanipulierte Mäuse verwendet, die von der Gutenberg-Universität Mainz stammen. Diesen Tieren fehlt ein Protein, das für die körpereigene Immunantwort wichtig ist. Diesen Mäusen sowie ihren Wurfgeschwistern, bei denen der Gendefekt nicht auftritt, wird MPTP einmalig in die Bauchhöhle injiziert. 90 oder 220 Minuten später werden die Tiere getötet.

Die Arbeit wurde durch die Universitätskliniken Gießen-Marburg und die Deutsche Parkinson Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Upregulation of microglial C1q expression has no effects on nigrostriatal dopaminergic injury in the MPTP mouse model of Parkinson disease

Autoren: Candan Depboylu (1)*, Kathrin Schorlemmer (1), Martin Klietz (2), Wolfgang H. Oertel (1), Eberhard Weihe (2), Günter U. Höglinger (1), Martin K.-H. Schäfer (2)

Institute: (1) Experimentelle Neurologie, Klinik für Neurologie, Philipps Universität Marburg, Baldingerstraße, 35033 Marburg, (2) Molekulare Neurowissenschaften, Abteilung für Anatomie und Zellbiologie, Philipps Universität Marburg, Robert-Koch-Str. 8, 35036 Marburg

Zeitschrift: Journal of Neuroimmunology 2011: 236, 39-46

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4275



Dokument 1427

Titel: Erhöhte In-vivo-Wirksamkeit von Lenalidomid und Thalidomid durch Zusatz von Ethacrynsäure
Hintergrund: Eignung eines humanmedizinischen Medikaments (Diuretikum) zur Behandlung von Knochenmarkskrebs bei Mäusen.
Tiere: 48 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden Mäuse der Zuchtlinie BALB/c aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, verwendet. Den Tieren werden Myelomzellen (Knochenmarkskrebs) von anderen Mäusen unter die Haut injiziert. Ein Teil der Mäuse erhält eine Behandlung mit zwei verschiedenen Testsubstanzen allein oder in Kombination. Eines der Mittel (Ethacrynsäure) ist seit Jahren als Diuretikum (zur Ausschwemmung von Wasser im Körper) in der klinischen Anwendung. Eine Gruppe Mäuse bleibt unbehandelt. Die Behandlung erfolgt täglich über 60 Tage durch Eingabe mit einer Schlundsonde. Tumorwachstum und Überlebensrate werden registriert. Mäuse mit einer Tumorgröße von mehr als 2.000 Kubikmillimeter werden getötet. Die unbehandelten Mäuse sterben alle innerhalb von 22 Tagen. Bei einer der Testgruppen stirbt die Hälfte der Tiere. Bei den anderen beiden Gruppen überleben alle Mäuse. Nach 60 Tagen werden sie getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Tumorinitiative von Haller e.V., Bonn, und die Deutsche Krebshilfe, Bonn.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Increased in vivo efficacy of Lenalidomide and Thalidomide by addition of Ethacrynic acid

Autoren: Matthias Schmidt (1), Young Kim (1), Sanna-Marie Gast (1), Tomoyuki Endo (2,3), Desheng Lu (2), Dennis Carson (2), Ingo G.H. Schmidt-Wolf (1)*

Institute: (1) Klinik für Innere Medizin III, Zentrum für Integrative Onkologie, Universität Bonn, Sigmund-Freud-Str. 25, 53105 Bonn, (2) University of California San Diego, Moores Cancer Center, la Jolla, CA, USA, (3) Department of Internal Medicine II, Hokkaido University Graduate School of Medicine, Sapporo, Hokkaido, Japan

Zeitschrift: In vivo 2011: 25, 325-324

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4274



Dokument 1428

Titel: Das biogene Methanobactin ist ein wirksamer Kupfer-Chelator in einem Rattenmodel für die Wilson-Krankheit
Hintergrund: Behandlung der Wilson-Krankheit, bei der menschliche Patienten durch einen Gendefekt Kupfer in der Leber anreichern.
Tiere: 121 Ratten (mindestens)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen von der University of Michigan, USA. Die Versuche fanden am Helmholtz-Zentrum, München, statt. Bei den Ratten handelt es sich um genmanipulierte Tiere, denen ein bestimmtes Transportprotein fehlt, das das Spurenelement Kupfer aus dem Körper transportiert. Dadurch reichert sich bei den Tieren Kupfer in der Leber an und es kommt zu Vergiftungserscheinungen mit Leberentzündung und Gelbsucht. Unbehandelt sterben die Tiere an Leberversagen. Die Ratten werden in Gruppen eingeteilt. Zwei Gruppen erhalten eine Testsubstanz, die das Kupfer abfangen soll, 5 Tage oder 13 Mal jeden dritten Tag in die Bauchhöhle injiziert. Dann werden die Tiere getötet. Die gleichen Experimente werden auch mit Ratten durchgeführt, die nicht den Gendefekt aufweisen. Außerdem werden genmanipulierte Ratten getötet, um mit ihren Leberzellen In-vitro-Versuche durchzuführen.

Bereich: Toxikologie, Stoffwechselkrankheitenforschung

Originaltitel: The biogenic methanobactin is an effective chelator for copper in a rat model for Wilson disease

Autoren: Karl H. Summer (1), Josef Lichtmannegger (1), Nathan Bandow (2), Don W. Choi (2), Alan A. DiSpirito (2), Bernhard Michalke (3)*

Institute: (1) Institut für Toxikologie, Helmholtz-Zentrum München, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg, (2) Department of Biochemistry, Biophysics and Molecular Biology, Iowa State University, Ames, IA, USA, (3) Institut für Ökologische Chemie, Helmholtz-Zentrum München, Neuherberg

Zeitschrift: Journal of Trace Elements in Medicine and Biology 2011: 25, 36-41

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4273



Dokument 1429

Titel: Sowohl systemische als auch lokale Verabreichung des Granulozyten-Kolonie stimulierenden Faktors (G-CSF) ist nervenschützend nach Durchtrennung des Augennervs
Hintergrund: Nervenschützende Wirkung eines Medikaments, das seit 20 Jahren in der Humanmedizin unter anderem zur Reduzierung der Nebenwirkungen bei Krebs-Chemotherapie im Einsatz ist.
Tiere: 26 Ratten (wahrscheinlich sehr viel mehr)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Versuchstierfirma Charles River Wiga bezogen. Die Versuche wurden durch die Bezirksregierung Braunschweig genehmigt. Die Operationen an den Ratten wurden durch Bettina Göricke durchgeführt, Jochen H. Weishaupt war ebenfalls verantwortlich für die Operationen.

Den Tieren wird unter Narkose ein Augennerv durchtrennt, wobei unklar ist, ob von einem oder beiden Augen. Auf den Nervstumpf wird ein mit einem fluoreszierenden Farbstoff getränktes Schaumstoffstück gehalten. Die Ratten erwachen aus der Narkose. Der Farbstoff wandert in den folgenden Tagen entlang der Nervenfasern zum Gehirn und färbt so das Gewebe an. Bei anderen Ratten wird der Farbstoff in den für das Sehen zuständigen Bereich im Gehirn injiziert. Er wandert von hier aus entlang des Sehnervs zum Auge. Außerdem wird den Tieren beider Gruppen ein Medikament (G-CSF) in das Auge injiziert, das seit fast 20 Jahren in der Humanmedizin im Einsatz ist, u.a. zur Reduzierung der Nebenwirkungen bei Krebs-Chemotherapie. Diese Injektion wird jeweils unter ätherbetäubung am 4., 7. und 10. Tag nach der Operation wiederholt. Anderen Ratten, denen der Augennerv durchtrennt wurde, wird das Medikament unter die Haut gespritzt. Weitere Gruppen von Ratten erhalten eine wirkungslose Substanz. 14 Tage nach der Operation werden alle Ratten durch Injektion eines Giftes getötet, um die Augen und die Augennerven zu untersuchen.

In einem weiteren Experiment werden Ratten drei Tage nach Durchtrennung des Augennervs getötet. Außerdem werden In-vitro-Versuche mit Augennervzellkulturen durchgeführt. Hierfür werden 8 Tage alte Ratten getötet, um die Zellkulturen anzulegen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Research Center for Molecular Physiology of the Brain (CMPB) und Ernst und Berta Grimmke Stiftung.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Both systemic and local application of granulocyte-colony stimulating factor (G-CSF) is neuroprotective after retinal ganglion cell axotomy

Autoren: Tobias Frank (1), Johannes C.M. Schlachetzki (1), Bettina Göricke (1,2), Katrin Meurer (1), Gundula Rohde (1,2), Gunnar P.H. Dietz (1,2,3), Mathias Bähr (1,2), Armin Schneider (4), Jochen H. Weishaupt (1,2)*

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen, (2) DFG-Forschungszentrum für Molekulare Physiologie des Gehirns (CMPB), Humboldtallee 23, Göttingen, (3) H. Lundbeck A/S, Valby, Dänemark, (4) Sygnis Bioscience, Heidelberg

Zeitschrift: BMC Neuroscience 2009: 10(49), doi:10.1186/1471-2202-10-49

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4272



Dokument 1430

Titel: Kurzzeitige Ernährung mit wenig Kohlenhydraten und viel Fett bewirkt niedrige Knochenmineraldichte und verringert Knochenbildung bei Ratten
Hintergrund: Diäten mit niedrigem Kohlenhydrat- und hohem Fettgehalt werden bei Erwachsenen zur Gewichtsabnahme, und bei epileptischen Kindern zur Eindämmung der Anfälle eingesetzt. In diesem Rattenversuch soll die Auswirkung solcher Diäten auf das Knochenwachstum und –beschaffenheit untersucht werden.
Tiere: 24 Ratten (mehr als)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der Genehmigungsbehörde Oberbayern genehmigt. Die Ratten werden von Harlan-Laboratories, Borchen, bezogen und in Einzelkäfigen gehalten. In den ersten zehn Tagen bekommen alle ein Futter mit Standardzusammensetzung aus Eiweißen, Kohlehydraten und Fetten. Dann werden sie in drei Gruppen à: acht Tiere aufgeteilt, von denen eine weiterhin das Standardfutter erhält; eine andere ein Futter mit verringerter Kohlenhydrat-Konzentration und dafür erhöhter Fett-Konzentration; und die dritte ein fast nur aus Fett bestehendes Futter. Nach vier Wochen mit dieser Fütterung werden die Ratten mit Narkosegas betäubt und enthauptet, um Blut für eine Reihe von Messungen aufzufangen. Außerdem werden Fett und Knochen entnommen, um ihre Zusammensetzung zu untersuchen.

Bereich: Lebensmittelkunde, Stoffwechselphysiologie

Originaltitel: Short term exposure to low carbohydrate, high-fat diets induces low bone mineral density and reduces bone formation in rats

Autoren: Maximilian Bielohuby (1), Maiko Matsuura (2), Nadja Herbach (3), Ellen Kienzle (4), Marc Slawik (1), Andreas Hoeflich (5), Martin Bidlingmaier (1)*

Institute: (1) Medizinische Klinik Innenstadt, Klinikum der Universität, Ludwig-Maximilian-Universität, Ziemssenstr. 1, 80336 München, (2) Institut für Anatomie, Ludwig-Maximilian-Universität München, (3) Institut für Tierpathologie, Ludwig-Maximilian-Universität München, (4) Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik, Ludwig-Maximilian-Universität München, (5) AG Mausgenetik, Forschungsbereich Genetik und Biometrie, Leibnitz Institut für Nutztierbiologie, Dummerstorf

Zeitschrift: Journal of Bone and Mineral Research 2010: 25/2, 275-284

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4271



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