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Dokument 2001

Titel: Projektionen der ventrolateralen Lautäußerungsregion im Stammhirn bei Totenkopfäffchen
Hintergrund: Welche Gehirnstrukturen und Nervenbahnen sind für die Lautäußerungen bei Totenkopfäffchen verantwortlich?
Tiere: 6 Affen (Totenkopfäffchen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den Totenkopfäffchen wird eine Plattform über einem Bohrloch mit vier Stahlschrauben auf den Kopf geschraubt und mit Dentalzement befestigt. Die Plattform ist mit mehreren Führungsröhren ausgestattet. Über dem Hirnstamm wird ein zweites Loch in den Schädel gebohrt. Nach einer Erholungszeit erfolgen bei den wachen, unnarkotisierten Affen die Experimente. Sie werden dazu in einem Primatenstuhl festgeschnallt und mit dem Kopf angeschraubt. Durch eine Führungsröhre wird eine Elektrode in das Gehirn geschoben, über die ein elektrischer Reiz ausgelöst wird. Die Elektrode wird solange hin und her geschoben, bis der Affe einen bestimmten Laut von sich gibt. An dieser Stelle wird die Elektrode befestigt. Durch das zweite Loch wird nun eine Säure in das Stammhirn injiziert. Es werden erneut elektrische Ströme über die Elektrode verabreicht. Wurde die Säure an die richtige Stelle injiziert, blockiert sie die Lautäußerung des Affen. Es wird so lange Säure injiziert, bis eine solche blockierende Stelle gefunden ist. An diese Stelle wird nun eine Markierungssubstanz injiziert. Diese fließt in den folgenden Wochen entlang der Nervenbahnen zu den Muskeln. Bei einem Affen wird unter Narkose am Hals ein Schnitt gemacht, durch den eine Markierungssubstanz in einen Zungenbeinmuskel injiziert wird.

Nach fünf Wochen werden vier Affen getötet, um die markierten Nerven zu untersuchen. Bei dem fünften Affen wird zusätzlich zur elektrischen Stimulation eine chemische eingesetzt. Dazu wird die Elektrode im Gehirn durch eine Kanüle ersetzt, durch die eine chemische Substanz in das Gehirn injiziert wird, die eine Lautäußerung des Tieres hervorruft. Bei dem sechsten Affen wird eine andere Markierungssubstanz verwendet. Dieses Tier wird schon nach drei Tagen getötet.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Projections of the ventrolateral pontine vocalization area in the squirrel monkey

Autoren: Stefanie Hannig, Uwe Jürgens*

Institute: Abteilung für Neurobiologie, Deutsches Primatenzentrum Göttingen, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2006: 169, 92-105

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3692



Dokument 2002

Titel: Lokalisation eines Sprachmustergenerators in der Brücke des Hirnstamms bei Totenkopfäffchen
Hintergrund: Messung von Hirnströmen während der Lautäußerung von Totenkopfäffchen.
Tiere: 3 Affen (Totenkopfäffchen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den Totenkopfäffchen wird eine Plattform über einem Bohrloch mit vier Stahlschrauben auf den Kopf geschraubt und mit Dentalzement befestigt. Die Plattform ist mit mehreren Führungsröhren ausgestattet. Nach vier Wochen Erholungszeit werden zwei Elektroden, ein Antriebsgerät und ein Übertragungsgerät auf der Plattform montiert. Mit dem Antriebsgerät können die beiden Elektroden in das Gehirn getrieben werden. Das Übertragungsgerät überträgt kabellos die mit den Elektroden gemessenen Hirnströme. Außerdem wird noch ein Erschütterungsmessgerät auf der Plattform montiert, das die Schädelvibrationen misst, wenn das Tier Laute äußert. Jeweils ein Versuchstier wird mit einem oder zwei anderen Affen in einem 2,4 x 0,8 x 0,8 kleinen Käfig gehalten. Sechs weitere Affen werden in zwei anderen Käfigen im selben Raum gehalten. Zweimal täglich während der Fütterungszeit werden die Hirnströme gemessen. Während dieser Zeit kommunizieren die äffchen ausgiebig mit ihren Artgenossen. Die Tiere werden mit einer Videokamera gefilmt und ein Mikrofon zeichnet die Laute der Tiere auf. Am Ende der Experimente werden die Tiere getötet, wobei nicht erwähnt wird, über welchen Zeitraum sich die Versuche erstrecken.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Localization of a vocal pattern generator in the pontine brainstem of the squirrel monkey

Autoren: Steffen R. Hage, Uwe Jürgens*

Institute: Abteilung für Neurobiologie, Deutsches Primatenzentrum Göttingen, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2006: 23, 840-844

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3691



Dokument 2003

Titel: Aufrechterhaltung von CD4+-Zellen bei auf drei verschiedene Weise immunisierten Rhesusaffen nach Infektion mit SIV
Hintergrund: Test eines Impfstoffes gegen "Affen-AIDS".
Tiere: 14 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Rhesusaffen sind Jungtiere aus Indien. Je vier Affen erhalten viermal einen von zwei Impfstoffen gegen SIV, dem "Affen-AIDS-Virus" gespritzt. Vier Affen wird eine impfstofflose Substanz injiziert (Scheinimpfung) und zwei Affen werden gar nicht behandelt. Der Impfstoff wird zum Teil in einen Muskel, zum Teil an der Innenseite der Oberschenkel in die Haut injiziert oder in die Nase gesprüht. 32 Wochen nach der ersten Impfung werden alle Affen über den Mastdarm mit SIV infiziert. Alle Tiere überleben die Infektion und werden ein Jahr lang beobachtet. Die beiden unbehandelten Kontrolltiere und zwei Tiere aus der scheingeimpften Gruppe leiden an Durchfall und Infektionen. Die anderen Affen bleiben ein Jahr lang klinisch gesund. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde aus dem Rahmenprogramm der EU finanziell unterstützt.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel: Sustained conservation of CD4+ T cells in multiprotein triple modality-immunized rhesus macaques after intrarectal challenge with simian immunodeficiency virus

Autoren: Nicole Stolte-Leeb (1), Ulrike Sauermann (1), Stephan Norley (2), Zahra Fagrouch (3), Jonathan Heeney (3), Monika Franz (1), Gerhard Hundmann (1), Christiane Stahl-Hennig (1)

Institute: (1) Deutsches Primatenzentrum, Abteilung für Virologie und Immunologie, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (2) AIDS-Immunopathogenese und Impfstoffentwicklung, Robert-Koch-Institut Berlin, (3) Department of Virology, Biomedical Primate Research Center, Rijswijk, Niederlande

Zeitschrift: Viral Immunology 2006: 19(3), 448-457

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3690



Dokument 2004

Titel: Resonanzfrequenzmessungen der Stabilität von Implantaten im Hundekiefer: Experimenteller Vergleich mit histomorphometrischen Daten
Hintergrund: Stabilitätsmessungen bei Kieferimplantaten.
Tiere: 10 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden werden die acht vorderen Backenzähne des Unterkiefers gezogen. Drei Monate später werden an die Stelle Titanimplantate mit acht unterschiedlichen Beschichtungen in den Knochen geschraubt. Nach einem und drei Monaten werden jeweils fünf Hunde auf nicht genannte Weise getötet. Die Implantate werden auf ihre Stabilität im Unterkiefer untersucht. Anschließend werden sie in Scheiben geschnitten und gewebekundlich untersucht.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell unterstützt.

Bereich: Kieferchirurgie

Originaltitel: Resonance frequency measurements of implant stability in the dog mandible: experimental comparison with histomorphometric data

Autoren: H. Schliephake (1)*, A. Sweing (2), A. Aref (1)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Georg-August-Universität Göttingen, 37075 Göttingen, (2) Merck Biomaterial, Darmstadt

Zeitschrift: International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery 2006: 35, 941-946

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3689



Dokument 2005

Titel: Einfluss einer Bestrahlungsbehandlung auf den Heilungsvorgang und die Stabilität von vaskularisierten Knochentransplantaten bei einem Hundemodell
Hintergrund: Etablierung eines "Tiermodells" für die Untersuchung der Heilungsvorgänge bei Rippentransplantationen mit und ohne Bestrahlung. Diese Operation ist bereits Standard in der humanmedizinischen Wiederherstellungschirurgie.
Tiere: 10 Hunde (Beagles (2-3 Jahre alt))
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die zehn Beagle-Hunde werden in zwei Gruppen eingeteilt: Bestrahlungsgruppe und Kontrollgruppe. Bei den Tieren in der Bestrahlungsgruppe wird die 5. und 7. Rippe zweimal im Abstand von einer Woche mit je 8 Gy bestrahlt. Bei allen Hunden wird dann die gleich Operation unter Narkose ausgeführt: Aus den Rippen Nummer 5 und 7 wird jeweils ein 8 cm langes Stück herausgeschnitten. Die Lücken werden durch Transplantate aus der 4. und 8. Rippe gefüllt. Die Stücke aus der 4. und 8. Rippe werden samt ihrer Gefäße transplantiert und mit jeweils vier Drähten befestigt. Die nun entstandenen Lücken in Rippe 4 und 8 werden mit den zuvor aus Rippe 5 und 7 entnommen Knochenstücken gefüllt. Allerdings wird hier nur der reine Knochen ohne die dazugehörigen Blutgefäße eingesetzt und mit Draht befestigt. Ein Hund stirbt aus einem nicht erwähnten Grund in der Folgezeit. Die Hunde aus der Bestrahlungsgruppe werden zwei und drei Wochen nach der Operation bestrahlt. Sechs Monate nach der OP werden die Hunde unter Narkose geröntgt und anschließend durch Überdosis des Narkosemittels getötet.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Impact of radiation therapy on healing and stability of vascularized bone grafts in a dog model

Autoren: Andreas Eisenschenk (1), Christiane Witzel (2), Martin Lautenbach (3), Axel Ekkenkamp (3), Ulrich Weber (4), Markus V. Kütscher (5)*

Institute: (1) Klinik für Hand-, Wiederherstellungs- und Mikrochirurgie, Unfallkrankenhaus Berlin, 12683 Berlin, (2) Klinik für Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Campus Benjamin Franklin, Charite-Universitätsmedizin Berlin, (3) Klinik für Handchirurgie, Abteilung für orthopädische Chirurgie, Immanuel-Krankenhaus Berlin und Klinik für Orthopädische und Wiederherstellungschirurgie, Unfallkrankenhaus Berlin, (4) Klinik für Orthopädische Chirurgie, Campus Benjamin Franklin, Charite-Universitätsmedizin Berlin, (5) Zentrum für Verbrennungen, Abteilung für Plastische Chirurgie, Unfallkrankenhaus Berlin, Warener Str. 7, 12683 Berlin

Zeitschrift: Microsurgery 2006: 26, 412-416

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3688



Dokument 2006

Titel: Kreislauftransport und Kapillargewebeaustausch als Messgrößen der Verteilungskinetik von Inulin und Antipyrin bei Hunden
Hintergrund: Entwicklung eines "Modells" zur Bestimmung der Verteilung von Testsubstanzen im Blutkreislauf.
Tiere: 4 Hunde
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: In verschiedene Blutgefäße werden Dauerkatheter gelegt. Den Tieren wird eine von zwei bekannten Testsubstanzen injiziert und anschließend eine Markersubstanz. Dann werden drei Stunden lang alle halbe Stunde Blutproben genommen, in denen die Marker aufgespürt werden. Einige Zeit später wird mit den gleichen Hunden eine zweite Studie durchgeführt. Den Tieren wird die Milz herausoperiert. Wenn sie sich von der Operation erholt haben, werden die Tiere wieder mit mehreren Kathetern versehen. Den Hunden wird 30% ihres Blutes entzogen. Es wird wieder der Marker injiziert und es werden Blutproben genommen. Die Hunde sind bei den Experimenten nicht betäubt. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakokinetik

Originaltitel: Circulatory transport and capillary-tissue exchange as determinants of the distribution kinetics of Inulin and antipyrine in dogs

Autoren: Michael Weiss (1)*, Tom C. Krejcie (2), Michael J. Avram (2)

Institute: (1) Abteilung für Pharmakokinetik, Institut für Pharmakologie, Martin-Luther-Universität Halle, Halle/Saale, (2) Department of Anesthesiology and the Mary Beth Donnelley Clinical Pharmacology Core Facility, Feinberg School of Medicine, Northwestern University, Chicago, Illinois, USA

Zeitschrift: Journal of Pharmaceutical Science 2007: 96(4), 913-926

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3687



Dokument 2007

Titel: Kieferkammveränderungen nach Versorgung frischer Extraktionsalveolen mit polyactidvernetzten ß-TCP Wurzelreplikaten – eine histomorphometrische Tierstudie
Hintergrund: Veränderungen des Kieferknochens bei Einsatz von Wurzelreplikaten.
Tiere: 10 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den zehn Foxhounds werden unter Narkose die zwei vordersten Backzähne aus dem Unterkiefer gezogen. Von jeweils einem Loch wird ein Silikonabdruck gemacht. Daran wird ein Wurzelreplikat gefertigt und in das entsprechende Loch gesetzt. Das zweite Loch bleibt unbehandelt. Nach drei und sechs Monaten werden jeweils fünf Hunde durch Überdosis eines Barbiturates getötet, um die Kiefer zu untersuchen.

Bereich: Kieferchirurgie

Originaltitel:

Autoren: Daniel Rothamel (1)*, Frank Schwarz (1), Monika Herten (1), Gabriela Chiriac (1), Nima Pakravan (1), Martin Sager (2), Jürgen Becker (1)

Institute: (1) Westdeutsche Kieferklinik, Heinrich-Heine-Universität, Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf, (2) Heinrich-Heine-Universität, Tierversuchsanlage Düsseldorf, Düsseldorf

Zeitschrift: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie 2007: 11, 89-97

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3686



Dokument 2008

Titel: End-zu-Seit Ösophagojejunostomie mit dem biofragmentierbaren Anastomosering nach Gastrektomie am Hundemodell
Hintergrund: Vergleich zweier Operationsmethoden bei der Entfernung des Magens.
Tiere: 28 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Brasilien statt. Bei den 28 Mischlingshunden wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Der Magen wird entfernt. Das Ende der Speiseröhre wird mit dem Ende des Dünndarms zusammengenäht. Dabei werden bei je 14 Hunden unterschiedliche Operationsmethoden angewandt. Nach 4, 7 und 14 Tagen müssen jeweils einige Hunde je Gruppe ein Röntgenkontrastmittel schlucken. Anschließend werden die Tiere mit einem Gift getötet.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: U.A. Dietz, (1,2)*, A.C.F. Araujo (2), N.G. Czeczko (2), R. Lemos (2), U. Araujo (2), C.M. Inacio (2), G. Salles Jr. (2), M. Correa Neto (2), J.C.D. Repka (2), C.M.F. Zanellato (2), O. Malafaia (2), E.S. Debus (3), A. Thiede (1)

Institute: (1) Universitätsklinikum Würzburg, Chirurgische Klinik I, Oberdürrbacher Str. 6, 97080 Würzburg, (2) Faculdade Evangelica de Medicina Parana, Curitiba, Brasilien, (3) Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Allgemeines Krankenhaus Hamburg

Zeitschrift: Zentralblatt für Chirurgie 2005: 130, 274-279

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3685



Dokument 2009

Titel: Neurale Dynamik in einer Hirnregion des Affen spiegelt Kontext-spezifische Sensorimotorumwandlungen wider
Hintergrund: Messung von Hirnströmen während Reaktions- und Gedächtnistests beim Rhesusaffen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden unter deutscher Beteiligung in den USA statt. Den Affen wird zunächst ein Haltebolzen auf den Kopf geschraubt. Dann müssen sie bestimmte Aufgaben erlernen. Für eine richtig erledigte Aufgabe erhalten die Tiere etwas Flüssigkeit in den Mund. Zuvor wurde ihnen über einen nicht genannten Zeitraum nichts zu Trinken gegeben. Ein Affe wird in mit dem Kopfbolzen an einem Gestell angeschraubt, so dass er den Kopf nicht bewegen kann. Mit einer Hand muss er auf einem Touchscreen einen Punkt berühren. Wenn ein zweiter Punkt aufleuchtet, muss er die Hand möglichst schnell dort hin führen. Bei einer anderen Aufgabe leuchtet der zweite Punkt nur ganz kurz auf. Der Affe muss sich die Stelle merken und erst nach Aufforderung (Erlöschen des ersten Punktes) berühren. Macht das Tier etwas falsch, gibt es nichts zu Trinken.

Wenn die Affen die Aufgaben gelernt haben, werden sie erneut operiert. Über einem Bohrloch im Schädel wird eine Kammer montiert. Durch diese werden fünf Mikroelektroden in das Gehirn gesteckt. Die Arbeit am Touchscreen wird wieder durchgeführt. Diesmal werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht erwähnt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Neural dynamics in monkey parietal reach region reflect context-specific sensorimotor transformations

Autoren: Alexander Gail (1,2), Richard A. Andersen (2)*

Institute: (1) Bernsteinzentrum für Computer-Neurowissenschaften Göttingen, Deutsches Primatenzentrum, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (2) Division of Biology, California Institute of Technology, Pasadena, California, USA

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2006, 26(37), 9376-9384

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3684



Dokument 2010

Titel: Antiprogesteron-Behandlung koppelt den Axonverlust von der Demyelinisierung ab bei einem transgenen Rattenmodell der CMT1A-Neuropathie
Hintergrund: Behandlung einer menschlichen Nerven-Erbkrankheit.
Tiere: 45 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden fünf "normale" und 40 transgene Ratten verwendet. Bei diesen Tieren wurde das Erbgut verändert, um die Charcot-Marie-Tooth-Krankheit nachzuahmen, eine vererbbare Nervenkrankheit des Menschen. Im Alter von fünf Wochen wird bei den Ratten eine Biopsie aus dem Schwanz entnommen. Außerdem werden ihnen zwei Pellets unter die Haut gepflanzt. Diese geben kontinuierlich ein Antiprogesteron ab. Fünf Ratten sterben in der Narkose. Drei weitere Tiere stoßen die Pellets ab. Zur Überprüfung der Wirkung der Behandlung wird die Griffstärke der Vorder- und Hinterbeine herangezogen. Eine Ratte wird am Schwanz gehalten und muss mit den Vorderbeinen eine Stange ergreifen. Für die zweite Messung wird eine Ratte mit den Vorderbeinen auf eine Plattform gestellt, die Hinterbeine umgreifen eine Stange. Dann wird das Tier am Schwanz gezogen, um zu überprüfen, wie lange das Tier die Stange mit den Hinterpfoten festhalten kann. Zur Bestimmung der Nerv- und Muskelfunktionen wird eine Ratte narkotisiert und in ein Ölbad gelegt. In die Muskeln und Nerven des Schwanzes werden Elektroden gestochen. Außerdem wird der Ischiasnerv chirurgisch freigelegt, um Messungen daran vornehmen zu können. Im Alter von 18 Wochen werden zwei weitere Pellets unter die Haut gepflanzt. Im Alter von 26 Wochen werden die Ratten mit CO2 getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die EU, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Myelin-Projekt der European Leukodystrophy Association und dem Fonds Anne Catherine del Marmol.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Antiprogesterone therapy uncouples axonal loss from demyelination in a transgenic rat model of CMT1A neuropathy

Autoren: Gerd Meyer zu Horste (1), Thomas Prukop (1), David Liebetanz (2), Wiebke Mobius (1), Klaus-Armin (1), Michael W. Sereda (1,3)*

Institute: (1)Abteilung für Neurogenetik, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Hermann-Rein-Str. 3, 37075 Göttingen, (2) Abteilung für Klinische Neurophysiologie, (3) Zentrum für Neurologie, Universität Göttingen

Zeitschrift: Annals of Neurology 2007: 61, 61-72

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3683



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