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Dokument 5231

Titel: Untersuchungen zur Wirksamkeit, unter Berücksichtigung der Dauer der Immunität, von drei inaktivierten und einem Lebendabsorbat-Impfstoff gegen die Paramyxovirus-1-Infektion der Tauben
Hintergrund: Wirksamkeit verschiedener Impfstoffe gegen eine Viruserkrankung bei der Taube
Tiere: 85 Tiere verschiedener Arten (72 Tauben, 10 Hühnerküken, 3 Hühner)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Autorin verwendet 67 "Brieftauben". Diese werden gegen Paramyxovirose, eine verbreitete Viruserkrankung bei Tauben, geimpft. Durch Blutuntersuchungen wird die Abwehrkraft untersucht. Schließlich werden die Tiere mit dem Virus infiziert, wonach bei einem Teil der Tiere die Infektion ausbricht. Die Tiere werden am Ende der Versuche, d.h. bis zu 12 Monate nach der Infektion, getötet und seziert.

Für die Untersuchungen, unter anderem für die Vermehrung der Viren, werden weiterhin eine ungenannte Zahl von embryonierten Hühnereiern benötigt. Außerdem werden drei Hühner getötet. Fünf Tauben und zehn Hühnerküken wird Blut entnommen. Die weitere Verwendung dieser Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Impfstoffforschung, Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Brigitte Küchler (Wissenschaftliche Betreuung: E.F. Kaleta)

Institute: Institut für Geflügelkrankheiten der Justus-Liebig-Universität Gießen und Paul-Ehrlich-Institut, Bundesamt für Sera und Impfstoffe, Langen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 388



Dokument 5232

Titel: Tumorcharakterisierung mittels nuklearmedizinischer Methoden am VX2-tumortragenden Kaninchen
Hintergrund: Diagnose von Tumoren
Tiere: 41 Kaninchen
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: 13 Kaninchen werden Tumorzellen unter die Haut injiziert, um die Bildung von Tumoren anzuregen. Nach etwa zweiwöchigem Wachstum, wenn der entstandene Tumor einen Durchmesser von ca. 2-3cm erreicht hat, werden die Kaninchen narkotisiert und der Tumor entnommen. Mit einer Überdosis Narkosemittel werden die Tiere anschließend getötet. Einigen anderen Kaninchen wird unter Narkose ein Stück der Tumoren unter die Nackenhaut gepflanzt. Weitere Kaninchen bekommen zerkleinerte Anteile der Tumoren unter die Nackenhaut injiziert. Bei 15 Kaninchen kann ein Tumorwachstum festgestellt werden.

Die Kaninchen werden bis zu 46 Tage später unter Narkose verschiedenen Untersuchungen unterzogen. Nach den Versuchen werden sie durch eine Überdosis eines Narkosemittel getötet.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel:

Autoren: Ingeborg Schulwitz (Wissenschaftliche Betreuung: U. Matis)

Institute: Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin und Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 387



Dokument 5233

Titel: Gestationsalterabhängige Aktivität der 11ß-Hydroxysteroid-Dehydrogenase: Schutzfunktion gegen Glukokortikoid-induzierte essentielle Hypertonie erst im späten Gestationsalter
Hintergrund: Eine mögliche Ursache des Bluthochdruckes des Menschen im späteren Alter könnte in einer Belastung vor der Geburt mit Kortisonen liegen. Kortisone werden zur Therapie bei schwangeren Müttern nicht selten angewandt. Zur genaueren Untersuchung soll die altersabhängige Aktivität einer Substanz bestimmt werden, die eine Schutzfunktion gegen Kortisone ausüben kann.
Tiere: Kaninchen (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Es werden Kaninchenfeten sowie junge und erwachsene Kaninchen verwendet. Alle Tiere werden durch Genickbruch getötet. Dies wird einer Tötung durch eine Überdosis eines Narkosemittels vorgezogen, da sonst die Versuchsergebnisse verfälscht werden könnten. Der Bauch der toten trächtigen Tiere wird eröffnet und die Foeten aus der Gebärmutter entnommen. Ihr Kopf wird durch Scherenschlag abgetrennt. Allen Tieren wird nach der Tötung ein Stück Darm entnommen und untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung; Physiologie

Originaltitel:

Autoren: Sylvia Beate Kruner-Gareis (Wissenschaftliche Betreuung: H. Martens)

Institute: Institut für Klinische Physiologie der Freien Universität Berlin (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 386



Dokument 5234

Titel: Histologische, immunozytochemische und ultrastrukturelle Untersuchungen zur altersabhängigen Entwicklung der Drüsenmagen- und Pylorusdrüsenzonenschleimhaut des weißschalig legenden Haushuhns (Gallus gallus var. dom.) vor und nach Stimulation mit Futtermittelkaltextrakten in einem In-vitro-Testsystem
Hintergrund: Verbesserung der Fütterung in der Intensivtierhaltung zur wirtschaftlichen Optimierung der Hühnerhaltung
Tiere: 72 Hühner (Hühner)
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Die Hühner verschiedener Altersstufen, jedoch nicht älter als 8 Wochen, werden enthauptet und ausgeblutet. Anschließend werden ihre Mägen untersucht.

Bereich: Veterinäranatomie, Veterinärphysiologie, Tierernährung

Originaltitel:

Autoren: Konstanze Deubner (Wissenschaftliche Betreuung: H.-G. Liebich)

Institute: Institut für Tieranatomie der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Tieranatomie II insbesondere Allgemeine Anatomie, Histologie und Embryologie

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 385



Dokument 5235

Titel: Einfluß des bovinen Samenplasmaproteins aSFP auf die Spermienvitalität und erste Erkenntnisse der Wechselwirkung mit dem weiblichen Reproduktionstrakt
Hintergrund: Einfluß eines Bestandteils der Samenflüssigkeit auf die Lebensfähigkeit von Spermien
Tiere: 6 Rinder
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: In einem Vorversuch wird einer Kuh ein Bestandteil von Samenflüssigkeit in die Gebärmutter gegeben. Parallel dazu wird ihr Blut entnommen.

Für den Hauptversuch stehen fünf Kühe, die gekalbt haben, zur Verfügung. Die Gewinnung von Blutproben dieser Tiere erfolgt zum Teil aus Dauerkathetern, d.h. dünne Schläuche, die von den Schwanzgefäßen her in eine größere Vene bzw. Arterie vorgeschoben werden.

Um den Versuch zeitgleich durchführen zu können, wird zunächst eine "Zyklussynchronisation" vorgenommen, d.h. den Kühen wird ein Hormon injiziert, das die Tiere an einen bestimmten Zeitpunkt des Sexualzyklusses versetzt. Allen Tieren wird nun der bereits erwähnte Bestandteil von Samenflüssigkeit bzw. Kochsalzlösung in die Gebärmutter gegeben. In bestimmten Zeitabständen werden Blutproben, insgesamt über 56 Stunden, entnommen und untersucht.

Bereich: Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Carmen Schöneck (Wissenschaftliche Betreuung: R. Stolla)

Institute: Institut für Physiologie des Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel Weihenstephan, Technische Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 382



Dokument 5236

Titel: Vergleich dreier lumbaler Spondylodeseverfahren anhand konventionell radiologischer, computertomographischer und kernspintomographischer Untersuchungen - Eine experimentelle Studie am Schaf -
Hintergrund: Eignung chirurgischer Verfahren zur Versteifung der Wirbelsäule
Tiere: 23 Schafe
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Als Versuchstiere dienen 23 weibliche Schafe im Alter von 1 bis 7,5 Jahren. In der ganzjährigen Stallhaltung steht den Schafen eine ca. 60 m² große Box mit Tiefstreu zur Verfügung. Die Tiere sind in drei Gruppen zu je sieben Schafen aufgeteilt, die jeweils nach einem anderen Verfahren operiert werden.

Unter Vollnarkose wird bei diesen Operationen ein Teil des Beckenknochens entnommen. Anschließend werden zwei benachbarte Lendenwirbel mit vier Schrauben und zwei Gewindestangen miteinander verbunden. Nach drei verschiedenen Techniken wird nun zuvor entnommener Knochen in den Bandscheibenraum eingebracht. Die Operation dauert zwischen 85 und 180 Minuten.

In den ersten drei Tagen werden die Schafe alle 4-6 Stunden mit Schmerzmitteln versorgt. Über einen Zeitraum von 24 Wochen nach der Operation werden die Tiere regelmäßig beobachtet und untersucht. Die Tiere gehen bis zu acht Wochen auf dem Bein lahm, über dem ein Teil des Beckenknochens entnommen worden ist.

Auf Grund von "Ausfällen" werden nachträglich zwei weitere Tiere in den Versuch aufgenommen. Bei beiden ausgefallenen Tieren hat sich eine vollständige Lähmung entwickelt. Bei vier weiteren Tieren kommt es ebenfalls zu Erkrankungen (u.a. Lungenentzündung), die jedoch noch während der Versuchszeit ausheilen.

Neun Versuchstieren werden in bestimmten Abständen für mikroskopische Untersuchungen Farbstofflösungen unter die Haut injiziert. Die Schafe werden 24 Wochen nach der Operation getötet und ihr Körper weiteren Untersuchungen unterzogen.

Es handelt sich bei den 23 Schafen um die gleichen Tiere, die in der Arbeit von KÖHLE verwendet werden. Von DÖRING erfolgt eine radiologische, computertomographische und kernspintomographische Auswertung, während KÖHLE die Versuche klinisch auswertet.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Dörte Döring (Wissenschaftliche Betreuung: U. Matis)

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 381



Dokument 5237

Titel: Intestinale in situ Perfusion zur Untersuchung der jejunalen Aluminiumresorption und resorptionsmodulierender Faktoren bei der Sprague-Dawley-Ratte
Hintergrund: Die Flüssigkeit zur Entgiftung des Blutes bei nierenkranken Menschen (Dialyseflüssigkeit) enthält Aluminium. Diese Arbeit soll neue Erkenntnisse zur Risikoverminderung durch die Aluminiumaufnahme erbringen.
Tiere: 202 Ratten (mindestens)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: In Vorversuchen wird die Wirkung eines Hormons, das unter anderem die Schleimhaut schützt und deren Wachstum steigert, an einer nicht erwähnten Anzahl von Ratten getestet. Die Tiere werden für diese Versuche getötet.

Für die Hauptversuche bekommt ein Teil der Tiere über vier Wochen eine eisenarme Diät und eisenarmes Wasser, und ihnen wird sechsmal je 2ml Blut aus der Schwanzvene entnommen. Andere bekommen drei Wochen lang eine eisenreiche Diät und unbehandeltes Trinkwasser sowie fünfmal Eiseninjektionen in den Muskel, um die Wirkung von Eisen auf die Aluminiumaufnahme zu untersuchen.

In einer ersten Operation wird bei den Ratten unter Narkose die linke Niere schwer geschädigt. Eine Woche später wird ihnen, wiederum unter Narkose, die rechte Niere entnommen. Eine weitere Woche später werden Blutuntersuchungen hinsichtlich der Nierenfunktion durchgeführt. Einem Teil der Tiere wird nun 10 bzw. 20 Tage lang das oben beschriebene Hormon verabreicht. Einige Ratten bleiben jeweils als Kontrollgruppe unbehandelt.

Für den letzten Teil der Versuche läßt man die Tiere 48h hungern und eröffnet unter einer dritten Narkose ihren Bauch. An zwei Stellen wird ein Plastikschlauch in den Darm eingeführt. Das zwischen diesen Schläuchen liegende Stück Darm kann nun durchspült werden. Danach wird der Bauch wieder verschlossen. Dreißig Minuten lang wird der Darm erst ohne Aluminium durchspült, dann 75 Minuten lang mit einer aluminiumhaltigen Lösung. Während dieser Zeit werden alle 15 Minuten Blutproben entnommen. Anschließend werden die Tiere durch eine Überdosis eines Narkotikums getötet und untersucht.

Bereich: Pharmakologie; Physiologie

Originaltitel:

Autoren: Sylvia Kinzel (Wissenschaftliche Betreuung: W. Küpper, Aachen und T.H. Ittel, Aachen)

Institute: Institut für Versuchstierkunde der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen und Medizinische Klinik II der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Justus Liebig-Universität Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 380



Dokument 5238

Titel: Untersuchungen zur Wirkung von Ivermectin auf Larvenstadien von Ophyra aenescens nach direkter Applikation sowie nach Passageanwendung beim Schaf
Hintergrund: Rückstandsproblematik eines Medikamentes gegen Parasiten beim Schaf
Tiere: 9856 Tiere verschiedener Arten (mind. 9800 Insekten (Güllefliegen, Ophyra aenescens), 56 Schafe (Lämmer))
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Für die Untersuchungen werden Güllefliegen verwendet, die seit 1980 im Labor gezüchtet werden. Auf je 50 Fliegenlarven wird in sieben verschiedenen Dosierungen Ivermectin (ein Medikament gegen Parasiten) getupft. Zusätzlich werden drei verschiedene Kontrollen durchgeführt: Eine Gruppe (600 Larven) wird nicht behandelt, zwei Gruppen werden nur mit den Verdünnungsmitteln betupft. Die Behandlungen werden elfmal bei weiteren Inektengruppen wiederholt. Daraufhin wird täglich der Entwicklungszustand der Larven überprüft. Verpuppte und danach ausgeschlüpfte Tiere werden nicht mit Futter und Wasser versorgt und gehen nach ein paar Tagen zugrunde. Nachdem alle Fliegen gestorben sind, werden sie gezählt.

Für weitere Untersuchungen werden die Kotproben von 56 im Stall gehaltenen Lämmern herangezogen, die im Rahmen anderer Versuche mit Ivermectin behandelt werden. Das Mittel wird auf die Haut gegeben, oral eingegeben und unter die Haut injiziert. Aufgrund der Einbindung in den anderen Versuch werden die Lämmer nach acht Tagen geschlachtet. Es werden je nach Medikamentenverabreichung und Behandlungstag verschiedene Versuchsgruppen zu je 50 Insekten gebildet. Die Entwicklung der Insekten im Kot wird wieder wie oben beschrieben beobachtet.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel:

Autoren: Kathrin Hertzsch (Wissenschaftliche Betreuung: Regine Ribbeck)

Institute: Institut für Parasitologie der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Gießen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 379



Dokument 5239

Titel: Die interkorporelle Spondylodese der Lendenwirbelsäule - klinische und biomechanische Untersuchungen in einer Langzeitstudie am Schaf
Hintergrund: Eignung chirurgischer Verfahren zur Versteifung der Wirbelsäule
Tiere: 23 Schafe
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Als Versuchstiere dienen 23 weibliche Schafe im Alter von 1 bis 7,5 Jahren. In der ganzjährigen Stallhaltung steht den Schafen eine ca. 60 m² große Box mit Tiefstreu zur Verfügung. Die Tiere sind in drei Gruppen zu je sieben Schafen aufgeteilt, die jeweils nach einem anderen Verfahren operiert werden.

Unter Vollnarkose wird bei diesen Operationen ein Teil des Beckenknochens entnommen. Anschließend werden zwei benachbarte Lendenwirbel mit vier Schrauben und zwei Gewindestangen miteinander verbunden. Nach drei verschiedenen Techniken wird nun zuvor entnommener Knochen in den Bandscheibenraum eingebracht. Die Operation dauert zwischen 85 und 180 Minuten.

In den ersten drei Tagen werden die Schafe alle 4-6 Stunden mit Schmerzmitteln versorgt. Über einen Zeitraum von 24 Wochen nach der Operation werden die Schafe regelmäßig beobachtet und untersucht. Die Tiere gehen bis zu acht Wochen auf dem Bein lahm, über dem ein Teil des Beckenknochens entnommen worden ist.

Auf Grund von "Ausfällen" werden nachträglich zwei weitere Tiere in den Versuch aufgenommen. Bei beiden ausgefallenen Tieren hat sich eine vollständige Lähmung entwickelt. Bei vier weiteren Tieren kommt es ebenfalls zu Erkrankungen (u.a. Lungenentzündung), die jedoch noch während der Versuchszeit ausheilen. Neun Versuchstieren werden in bestimmten Abständen für mikroskopische Untersuchungen Farbstofflösungen unter die Haut injiziert. Die Schafe werden durchschnittlich 26 Wochen (zwischen 168. und 205. Tag) nach der Operation getötet und ihr Körper weiteren Untersuchungen unterzogen. Es handelt sich bei den 23 Schafen um die gleichen Tiere, die in der Arbeit von DÖRING verwendet werden. Von KÖHLE erfolgt eine klinische Auswertung der Versuche, von DÖRING eine radiologische, computertomograhische und kernspintomographische Auswertung.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Martin Köhle (Wissenschaftliche Betreuung: U. Matis)

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München

Zeitschrift: Martin Köhle (Wissenschaftliche Betreuung: Univ.-Prof. Dr. Dr. habil. U. Matis)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 378



Dokument 5240

Titel: Klonierung und Charakterisierung eines 100 kDa Transferrin bindenden Proteins von Actinibacillus pleuropneumoniae
Hintergrund: Untersuchungen über den Eisenstoffwechsel eines bestimmten Bakteriums; Weiterentwicklung der Impfung gegen dieses Bakterium
Tiere: 12 Tiere verschiedener Arten (1 Kaninchen, 11 Schweine (Ferkel))
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Zur Gewinnung von Antikörpern wird ein Kaninchen verwendet, das durch Entbluten getötet wird.

Acht Ferkel werden am 1. und 21. Tag nach Versuchsanfang mit verschiedenen Anteilen eines bestimmtes Bakterium, das schwerwiegende Lungenveränderungen mit Todesfolge verursachen kann, geimpft. Drei Tiere dienen als Kontrollgruppe. Den Tieren wird mehrmals Blut entnommen. Am 32. Tag wird unter Anästhesie mit einem schlauchförmigen Instrument (Bronchoskop), bei acht Tieren die Lunge mit den Bakterien infiziert. Drei der Tiere sind ungeimpft.

Symptome der Pleuropneumonie, die durch den Erreger ausgelöst wird, sind Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Husten und Lungengeräusche. Im Todeskampf kommt es zu blutig-schleimigen Nasenausfluß mit Maulatmung. Vier der infizierten Tiere sterben innerhalb der nächsten vier Tage. Am 42. Tag werden die überlebenden Tiere getötet und untersucht.

Bereich: Impfstoffforschung, Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Markus Wilke (Wissenschaftliche Betreuung: G. F. Gerlach)

Institute: Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 377



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