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Dokument 4571

Titel: Chronische Hochdosis Kreatin-Fütterung vermindert das linksventrikuläre Remodeling bei post-myokardial infarzierten Rattenherzen nicht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Substanz auf den Herzmuskel nach Herzinfarkt
Tiere: 27 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird unter Ether-Narkose der Brustkorb auf der linken Seite aufgeschnitten und das linke Herzkranzgefäß abgebunden. 40-50% der Tiere sterben in den darauffolgenden 24 Stunden an einem Herzinfarkt. Einigen Kontrolltieren wird der Brustkorb zwar aufgeschnitten, das Herzkranzgefäß jedoch unversehrt gelassen. Die überlebenden Ratten erhalten über das Futter eine Testsubstanz. Nach 8 Wochen werden die Ratten erneut durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Der Brustkorb wird eröffnet, das Herz herausgenommen und das Ausmaß des Herzinfarktes untersucht.

Bereich: Innere Medizin

Originaltitel: Chronic high-dose creatine feeding does not attenuate left ventricular remodeling in rats hearts post-myocardial infarction

Autoren: Michael Horn (1), Helga Remkes (1), Charlotte Dienesch (1), Georg Ertl (2), Stefan Neubauer (1)*

Institute: (1)* Medizinische Universitätsklinik Würzburg, 97080 Würzburg, und (2) Klinikum Mannheim, Abteilung Kardiologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1999: 43, 117-124

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1054



Dokument 4572

Titel: Laser-induzierte Thermotherapie kombiniert mit hepatischer arterieller Embolisation zur Behandlung von Lebertumoren in einem Ratten-Modell
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit einer neuen Tumortherapie
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Zellen eines Rattendickdarmtumors in die Leber eingebracht. Dazu werden die Ratten anästhesiert, der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. Die Tumorzellen werden anschließend unter die Leberkapsel injiziert. Der Punktionsort wird mit einem speziellem Kleber verschlossen, um ein Abfließen der Tumorzellen zu verhindern. Die Bauchdecke wird wieder verschlossen. 14 Tage später wird den Ratten noch einmal unter Narkose der Bauch in der Mitte aufgeschnitten, die Leber wird auf sterile Kompressen vorgeschoben. Es werden nur Lebertumoren mit einem Durchmesser von größer als 12 mm in die Studie eingeschlossen. Eine Leberarterie wird aufgeschnitten, ein Plastikschlauch eingelegt und mit einer Naht fixiert. Über diesen Schlauch kann eine Lösung direkt in die Leber injiziert werden, welche den arteriellen Blutfluß zu den Lebertumoren für einige Zeit unterbindet. Nach der Injektion wird der Plastikschlauch wieder entfernt und die Arterie vernäht. Des weiteren wird ein Laser 0,5 cm tief direkt in das Zentrum des Tumors eingeführt. Nach der Behandlung werden Laser und Sonde entfernt und der Bauch wieder zugenäht. Die Tiere werden 24 Stunden, 7 oder 14 Tage nach der Behandlung durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet, das Tumorgewebe wird untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Laser-induced thermotherapy combined with hepatic arterial embolization in the treatment of liver tumors in a rat tumor model

Autoren: Christoph-T.Gerner (1)*, Christoph Isbert (1), Dirk Albrecht (1), Andre Roggan (2), Jörg Pelz (1), Jörg Ritz (1), Gerhard Müller (2), Heinz J.Buhr (1)

Institute: (1)* Abteilung für Viszeral-, Vaskulär- und Thoraxchirurgie, und (2) Institut für Medizinische Physik/ Laser Medizin, Medizinisches Zentrum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin, 12200 Berlin

Zeitschrift: Annals of Surgery 1999: 230, 55-62

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1053



Dokument 4573

Titel: Eicosanoid-Produktion durch erwachsene Fasciola hepatica und Plasma-Eicosanoid-Spiegel während Fasziolosis bei Schafen
Hintergrund: Untersuchung von Veränderungen bei chronischer Leberegelinfektion
Tiere: 9 Schafe
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: 5 Schafe werden mit Larven des großen Leberegels infiziert. 4 nicht-infizierte Schafe dienen als Kontrolltiere. Den Tieren wird einmal wöchentlich über 17 Wochen Blut entnommen. 3 bis 12 Wochen nach der Infektion sind bei den Schafen Zeichen von Fieber und Blutarmut zu finden. Außerdem steigen die Leberwerte an. Die infizierten Schafe werden 20 Wochen nach der Infektion getötet. Die Leberegel werden aus den Gallenwegen isoliert und untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel: Eicosanoid production by adult fasciola hepatica and plasma eicosanoid patterns during fasciolosis in sheep

Autoren: S.F.Ali (1), A.Joachim (1), A.Daugschies (1)*

Institute: (1)* Institut für Parasitologie, Veterinärmedizinische Hochsschule, 30559 Hannover

Zeitschrift: International Journal for Parasitology 1999: 29, 743-748

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1052



Dokument 4574

Titel: Hyperreaktive Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse bei Ratten, die selektiert nach einem hohen Angstverhalten gezüchtet wurden
Hintergrund: Untersuchung verschiedener Hormonkonzentrationen im Blut bei Ratten mit hohem und niedrigem Angstverhalten
Tiere: 20 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden zwei Rattenarten verwendet, die über mehrere Generationen hinweg selektiert nach hohem und niedrigem Angstverhalten gezüchtet wurden. Im Alter von 10 Wochen werden jeweils 10 Ratten mit hohem und mit niedrigem Angstverhalten einem Verhaltenstest unterzogen. Dazu werden die Tiere einzeln für 5 Minuten auf eine zentrale Plattform eines Versuchsländes gesetzt, von der kreuzförmig jeweils zwei offene und zwei von Seitenwänden umschlossene Arme abgehen. Die gesamte Versuchsanordnung ist 70 cm vom Fußboden erhöht angebracht. Es wird die Zeit gemessen, die die Tiere auf den offenen Versuchsarmen verbringen. Diese ist bei Ratten mit hohem Angstverhalten deutlich kürzer als bei Ratten mit niedrigen Angstverhalten. 4 Wochen später wird den gleichen Tieren unter Narkose ein Schlauch in eine große Vene am Hals eingelegt und fixiert. Die Ratten werden danach in Einzelkäfigen gehalten und können sich trotz des Schlauches frei bewegen. Der Plastikschlauch wird mit einer antibiotikahaltigen Lösung gefüllt und 3 Tage später noch einmal mit der gleichen Lösung durchgespült. 5 Tage nach Anlage des Katheters wird den Ratten morgens über das Schlauchsystem Blut entnommen. Danach werden sie wieder dem erwähnten Verhaltenstest unterzogen. Anschließend werden nach 5, 15 und nach 60 Minuten weitere Blutproben entnommen, aus denen verschiedene Hormonkonzentrationen ermittelt werden.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Hyper-reactive hypothalamo-pituitary-adrenocortical axis in rats bred for high anxiety-related behaviour

Autoren: R.Landgraf (1)*, A.Wigger (1), F.Holsboer (1), I.D.Neumann (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Journal of Neuroendocrinology 1999: 11, 405-407

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1051



Dokument 4575

Titel: Methotrexat-Albumin-Konjugate bewirken eine Wachstumsverzögerung bei Dunning R3327 HI Prostatakarzinom-tragenden Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Chemotherapeutika bei Prostatakrebs
Tiere: 55 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Tumorfragmente von Prostatakrebs unter die Haut implantiert. Nach 8 Wochen erreichen die Krebsgeschwüre ein Gewicht von 2-3 g. Die Tiere werden mit Kohlendioxyd getötet und die Tumore entnommen. Anschließend werden die Tumore in Fragmente von 3 mm Durchmesser geteilt und anderen Ratten über einen Hauteinschnitt am linken Hinterbein eingepflanzt. 5 Wochen später haben die Krebsgeschwüre eine Größe von über 1 Kubikzentimeter erreicht. 5 dieser Tiere wird ein Chemotherapeutikum über eine Vene am Schwanz verabreicht. Während des Versuchs sind die Ratten mit einem Narkosgasgemisch anästhesiert. Nach Gabe des Chemotherapeutikums werden nach 1, 4, 8, 24, 48 und nach 72 Stunden Blutproben aus einem Gefäß an der Schwanzspitze entnommen. Nach der letzten Blutentnahme werden die Ratten getötet, die Tumore entnommen.

Bei 20 Ratten wird in einem weiteren Versuch die dosisabhängige Schädlichkeit des Chemotherapeutikums ausgetestet. Dazu erhalten die Tiere in Abständen von 4 Tagen Injektionen des Chemotherapeutikums. Einige Tage nach der 5. Injektion treten bei beiden Versuchsgruppen Vergiftungserscheinungen wie Durchfall oder zotteliges Fell auf. Für einen weitern Versuch werden drei Gruppen bestehend aus jeweils 10 tumortragenden Ratten gebildet. Die Tiere erhalten je nach Gruppenzugehörigkeit alle 4 Tage eine Injektion des Chemotherapeutikums. Die Tiere werden täglich hinsichtlich des Auftretens von Vergiftungserscheinungen untersucht. Der Versuch wird beendet, als nach 24 Versuchstagen das Tumorleiden der Kontrolltiere ein kritisches Ausmaß erreicht hat. Die Ratten werden getötet, die Tumore entnommen und gewogen.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Methotrexate-albumin conjugate causes tumor growth delay in Dunning R3327 HI prostate cancer-bearing rats

Autoren: Gerd Stahle (1)*, Andreas Wunder (2), Hans Herrmann Schrenk (2), Gernot Hartung (3), Dieter L.Heene (1), Hannsjörg Sinn (1)

Institute: (1)* Erste Medizinische Klinik, Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Universität Heidelberg, 68135 Mannheim, (2) Abteilung für Radiochemie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, und (3) Dritte Medizinische Klinik, Universitätsklinik Mannheim, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim

Zeitschrift: Anti-Cancer Drugs 1999: 10, 405-411

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1050



Dokument 4576

Titel: Nucleus fastigii Aktivität während unterschiedlicher Frequenzen und Orientierungen einer vertikal vestibulären Stimulation bei Affen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Stimulation des Gleichgewichtsorgans auf Aktivitäten im Gehirn
Tiere: 3 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden die Affen an die experimentelle Umgebung und den sogenannten Primantenstuhl gewöhnt. Unter Anästhesie und sterilen Bedingungen wird den Tieren eine spezielle Kammer zur Messung von Hirnströmen durch Mikroelektroden in das Gehirn implantiert. Während des Versuchs müssen die Affen in einem Stuhl sitzen. Der Kopf wird mit Hilfe von Schrauben in aufrechter Position fixiert. Für eine vertikale Stimulation des Gleichgewichtsorgans werden die Affen um eine horizontale Achse bis zu einem 200Winkel gekippt. Außerdem werden die Affen über eine automatische Drehscheibe in 5 verschiedene horizontale Orientierungen ausgerichtet und dabei um 1800 gedreht. Nach Abschluß des Experimentes werden die Affen durch Injektion eines Narkosemittels anästhesiert, die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Neurobiologie

Originaltitel: Fastigal nucleus activity during different frequencies and orientations of vertical vestibular stimulation in the monkey

Autoren: C.Siebold (1), J.F.Kleine (1), L.Glonti, T.Tchelidze (1), U.Büttner (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern der Universität München, 81377 München

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 1999: 82, 34-41

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1049



Dokument 4577

Titel: Fehlen von cortico-striatalen Projektionen vom primär akustischen Kortex beim Affen Saimiri sciureus
Hintergrund: Untersuchung der Verbindung zwischen zwei Gehirnregionen
Tiere: 10 Affen (Totenkopfäffchen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden mit dem Kopf in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Mit Hilfe einer Mikrospritze wird den Tieren dann ein radioaktiv markiertes Eiweiß an einer definierten Stelle in das Gehirn injiziert. 2 Wochen später werden die Affen anästhesiert, die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Neurobiologie

Originaltitel: Lack of cortico-striatal projections from the primary auditory cortex in the squirrel monkey

Autoren: Stefan Borgmann (1), Uwe Jürgens (2)*

Institute: (1) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universität Magdeburg, und (2)* Deutsches Primatenzentrum, 37077 Göttingen

Zeitschrift: Brain Research 1999: 836, 225-228

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1048



Dokument 4578

Titel: Mastzellen tragen zum PACAP- induzierten Ödem bei
Hintergrund: Untersuchung der Rolle bestimmter Zellen bei Hautreaktionen
Tiere: 75 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden Zellen, die zuvor aus dem Knochenmark anderer Ratten gewonnen wurden, in die Ohrmuschel injiziert. Den Ratten wird unter Narkose mit Ether eine bestimmte körpereigene Substanz in unterschiedlichen Dosierungen in die Haut des linken Ohres gespritzt. In das rechte Ohr wird den Ratten eine Kochsalzlösung zur Kontrolle unter die Haut injiziert. Zu verschiedenen Zeitabständen wird, ebenfalls unter Anästhesie, die Dicke des Ohres gemessen. Zum Abschluß des Versuches werden die Ratten getötet und das Gewebe der Ohren untersucht.

Bereich: Innere Medizin

Originaltitel: Mast cells contribute to PACAP-induced oedema in mice

Autoren: Anjona Schmidt-Choudhury (1) (5)*, Glenn T.Furuta (5), Stephen J.Galli (4) (5), Wolfgang E.Schmidt (2) (3), Barry K.Wershil (3) (4)

Institute: (1)* Abteilung für Pädiatrie, Universität Kiel, 24105 Kiel, (2) Erste Abteilung der Medizin, Universität Kiel, (3) Abteilung der Medizin 1, St. Josef Krankenhaus, Ruhr-Universität Bochum, (4) Abteilung der Pathologie, Beth Israel Deaconess Medical Center and Harvard Medical School , Boston, USA, und (5) Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung, Harvard Medical School , Boston, USA

Zeitschrift: Regulatory Peptides 1999: 82, 65-69

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1047



Dokument 4579

Titel: Hüftgelenkskräfte bei Schafen
Hintergrund: Untersuchung der Kräfte, die bei Laufarbeit auf ein Hüftgelenk wirken
Tiere: 4 Schafe
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Schafe müssen während der gesamten Versuchsdauer 5 Tage in der Woche in einer Tretmühle laufen. Nach einer Eingewöhnungszeit von 4 Wochen wird eine Hüftkopfprothese mit einem zementiertem Titanschaft und einem Keramikschaft implantiert. In dieser Prothese befinden sich Meßgeräte zur Überprüfung der Kräfte, die während der Laufarbeit in der Tretmühle auf das Hüftgelenk wirken. Bei der Operation müssen einige Muskeln am Oberschenkel durchgeschnitten werden, wodurch der Oberschenkelknochen leicht nach innen und der Unterschenkelknochen leicht nach außen gedreht wird.

Bei einem Schaf verblieb die Prothese 42 Monate lang im Tier. Nach einem Monat brach sich das Schaf den Oberschenkelknochen, da es auf nassem Grund zu Fall kam. Der Bruch wurde mit Hilfe einer Platte fixiert. Bei dem zweitem Schaf verblieb die Prothese 22 Monate. Nach 9 Monaten trat eine Infektion am Knochen mit nachfolgendem Knochenschwund auf. Die anderen beiden Schafe trugen ihre Prothesen 12 und 29 Monate lang. Zum Abschluß des Experimentes wurden die Schafe getötet.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Hip joint forces in sheep

Autoren: G.Bergmann (1)*, F.Graichen (1), A.Rohlmann (1)

Institute: (1)* Oskar-Helene-Heim, Biomechanisches Labor, Abteilung für Orthopädie, Freie Universität Berlin, 14195 Berlin

Zeitschrift: Journal of Biomechanics 1999: 32, 769-777

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1046



Dokument 4580

Titel: Soziales Verhalten bei Ratten mit Hippokampusläsion durch Ibotensäure: Eine quantitative und qualitative Analyse
Hintergrund: Untersuchung des sozialen Verhaltens bei Ratten mit Verletzungen in bestimmten Hirnregionen
Tiere: 156 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird jeweils ein Rattenpärchen zur Zucht zusammen in einem Käfig untergebracht. Sobald Nachwuchs geboren wurde, werden die Neugeborenen gleichmäßig auf die Muttertiere verteilt, so daß eine Wurfstärke von 8 bis 10 Tieren resultiert. Am 7. Lebenstag werden einige männliche Jungtiere durch Unterkühlung anästhesiert. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Halter eingespannt und die Haut wird über dem Schädel eingeschnitten. In eine definierte Hirnregion (die beim Menschen mit der Erkrankung Schizophrenie in Zusammenhang gebracht wird) wird Ibotensäure injiziert, um dort eine Verletzung zu bewirken. Kontrolltieren wird an gleicher Stelle eine einfache Kochsalzlösung injiziert. Anschließend wird die Wunde wieder verschlossen und die Tiere werden auf eine Wärmematte gelegt. Danach kommen sie zurück zu ihren Eltern. Einige Versuchstiere werden erst im Alter von 8 Wochen der oben beschrieben Hirnoperation unterzogen. Diese Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. In den Schädelknochen wird ein Loch von 0,5 mm Durchmesser gebohrt. Anschließend wird wiederum durch Injektion von Säure eine Läsion im Gehirn ausgelöst.

Im Alter von 12, 13 oder 18 Wochen werden die Ratten verschiedenen Verhaltenstests unterzogen. Für den sozialen Interaktionstest werden die Tiere 10 Tage zuvor in Einzelkäfigen gehalten. Diese werden jedoch nebeneinander gestellt, so daß der Kontakt über das Gehör und über den Geruchssinn weiter besteht. Die Ratten werden dann in das Testgelände, ein offenes Feld (100x100x40cm) mit schwarzem Kunststoff-Boden, gesetzt. Über dem Gelände ist eine Kamera angebracht, die das Verhalten der Tiere aufzeichnet. Für den Test werden zwei Testpartner gemeinsam in das Versuchsgelände gesetzt und ihr soziales Verhalten beobachtet.

Das zweite Testgelände besteht aus einer kreuzförmigen Anordnung mit zwei offenen und zwei durch Seitenmauern umschlossenen Armen (50x10x40cm), 50 cm erhöht über der Erde. Für den Versuch werden die Ratten auf das Testgelände gesetzt. Mit Hilfe einer Videokamera über der Versuchsanordnung wird das Verhalten der Tiere dokumentiert. Nachdem alle Versuche abgeschlossen sind, erhalten die Ratten eine Überdosis eines Narkosemittels. Der Kopf wird abgeschnitten und das Gehirn untersucht.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Social behaviour in rats lesioned with ibotenic acid in the hippocampus: a quatitative and qualitative analysis

Autoren: Axel Becker (1)*, Giesela Grecksch (1), Hans-Gert Bernstein (2), Volker Höllt (1), Bernhard Bogerts (2)

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität, 39120 Magdeburg, und (2) Abteilung für Psychiatrie, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg

Zeitschrift: Psychopharmacology 1999: 144, 333-338

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1045



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