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Dokument 951Titel: Ein spezifischer Mangel an unmyelinisierten C-Fasern in peripheren Hautnerven bei Afrikanischen Nacktmullen: Eine vergleichende Analyse unter Verwendung von sechs Bathyergidae-Arten
Hintergrund: Vergleich der Nervenfasern bei verschiedenen Arten von Nacktmullen und anderen, in Afrika gefangenen Mullen. Ergebnis: Der Mangel an bestimmten Nervenfasern bei Nacktmullen hängt nicht mit der Haarlosigkeit dieser Tiere zusammen.
Tiere: 12 Sonstige (Mulle)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der Genehmigungsbehörde in Berlin genehmigt. Außerdem wurden für den Fang der Tiere Genehmigungen von den Behörden in den afrikanischen Staaten eingeholt. Jeweils zwei Tiere folgender Arten der Nagetierfamilie der Sandgräber werden verwendet: Nacktmull (Heterocephalus glaber) aus der Zucht von T. Park, University of Illinois, Chicago; Silbergrauer Erdbohrer (Heliophobius argenteocinereus), Wildfang aus Tansania; Riesengraumull (Fukomys mechowii), Wildfang aus Sambia; Damara-Graumull (Fukomys damarensis), Wildfang aus Namibia; Marshona-Graumull (Fukomys damarensis), Wildfang aus Simbabwe und Afrikanischer Graumull (Cryptomys hottentotus), Wildfang aus Südafrika.

Die Nacktmulle werden im Max-Delbrück-Zentrum (MDC) Berlin gehalten. Der Ort der Haltung und Tötung der anderen Mulle wird nicht erwähnt. Es ist anzunehmen, dass dies ebenfalls am MDC erfolgte.

Alle Tiere werden unter Narkose getötet, indem Formalin in das Herz injiziert wird. Die Nerven der Vorder- und Hinterbeine werden zur Untersuchung herausgeschnitten.

Bereich: Tierphysiologie

Originaltitel: A specific paucity of unmyelinated c-fibers in cutaneous peripheral nerves of the African naked-mole rat: A comparison using six species of Bathyergidae

Autoren: Ewan St. John Smith (1), Bettina Purfürst (2), Tamara Grigoryan (3), Thomas J. Park (4), Nigel C. Bennett (5), Gary R. Lewin (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Max-Delbrück-Centrum für Molekularmedizin, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, (2) Elektronenmikroskopie-Einrichtung, Max-Delbrück-Centrum für Molekularmedizin, Berlin, (3) Abteilung für Krebsforschung, Max-Delbrück-Centrum für Molekularmedizin, Berlin, (4) Laboratory of Integrative Neuroscience, Department of Biological Sciences, University of Illinois at Chicago, Chicago, Illinois, USA, (5) Dept. Of Zoology and Entomology, Mammal Research Institute, University of Pretoria, Pretoria, Südafrika,

Zeitschrift: The Journal of Comperative Neurology 2012: doi 10.1002/cne.23133

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4324



Dokument 952Titel: Quantifizierung des Kompensationsprozesses eines Sauerstoffmangels nach der Geburt bei neugeborenen Ferkeln unter Verwendung einer kurzzeitigen nicht-linearen dynamischen Analyse
Hintergrund: Untersuchungen zur Frage, wie der Organismus einen Sauerstoffmangel nach der Geburt kompensiert.
Tiere: 7 Schweine (2-3 Tage alte Ferkel)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden durch das Thüringische Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz Thüringen, Erfurt, genehmigt. Bernd Walter und Reinhard Bauer haben die Experimente durchgeführt. Die verwendeten Daten stammten aus einer anderen Studie. Die Ferkel werden mit dem Narkosegas Isofluran narkotisiert. 60 Minuten lang werden Messwerte zur Herz- und Atmungsfunktion bestimmt. Dann wird der Sauerstoffgehalt der Beatmung für 60 Minuten herabgesetzt. Schließlich wird der Sauerstoffgehalt für weitere 30 Minuten auf den normalen Wert gesetzt. Die Messungen werden fortgeführt. Das weitere Schicksal der Ferkel wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neugeborenenkunde

Originaltitel: Quantification of compensatory processes of postnatal hypoxia in newborn piglets applying short-term nonlinear dynamics analysis

Autoren: Steffen Schulz (1), Sina Reulecke (1), Michael Eiselt (2), Karin Schwab (2), Herbert Witte (2), Bernd Walter (3), Reinhard Bauer (3), Andreas Voss (1)*

Institute: (1) Abteilung für Medizintechnik und Biotechnologie, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena, (2) Institut für Medizinische Statistik, Computerwissenschaften und Dokumentation, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena, (3) Institut für Molekulare Zellbiologie*, Universitätsklinikum, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena

Zeitschrift: BioMedical Engineering OnLine 2011: 10, 88, www.biomedical-engineering-online.com/content/10/1/88

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4323



Dokument 953Titel: Verminderte Entzündungsreaktion im Gehirn von alten Mäusen nach Schlaganfall
Hintergrund: Vergleich der Schäden im Gehirn von erwachsenen und alten Mäusen nach einem künstlich ausgelösten Schlaganfall. Die Autoren folgern, dass aufgrund der unterschiedlichen Ergebnisse, Schlaganfallforschung in Zukunft mit alten Mäusen erfolgen sollte.
Tiere: 177 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz, Erfurt, genehmigt. Die Mäuse stammten ursprünglich vom Jackson Laboratory, USA, und wurden in Jena weitergezüchtet. Es werden männliche Mäuse im Alter von 2 (erwachsen), 9 (mittelalt) und 15-24 Monaten (alt) verwendet. Bei den Tieren wird unter Narkose ein Schnitt in die Halshaut gemacht. Die Halsarterie wird aufgesucht und durch einen Schnitt wird ein Nylonfaden eingefädelt, der bis zur mittleren Hirnarterie vorgeschoben wird. Dort ist das Blutgefäß so eng, dass es durch den Faden verschlossen wird. Der Gewebebereich dahinter wird nicht mehr durchblutet. So soll ein Schlaganfall simuliert werden. Nach 30 Minuten wird der Faden wieder herausgezogen, so dass das Hirngewebe wieder normal mit Blut versorgt wird. Mäuse der Kontrollgruppen werden "schein-operiert", d.h. die Operation erfolgt in der gleichen Weise, nur, dass kein Faden eingeführt wird. Die Tiere erwachen aus der Narkose. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten (zwischen 2 Stunden und 7 Tagen nach dem künstlichen Schlaganfall) werden jeweils einige Mäuse aus jeder Gruppe getötet, um das Hirngewebe auf das Vorhandensein verschiedener Entzündungsbotenstoffe zu untersuchen. Die Tötung erfolgt in Narkose, indem den Tieren Formalin in die Körperschlagader injiziert wird. Viele Mäuse (7% bei den erwachsenen und 39% bei den alten) sterben vorzeitig.

Die Arbeit wurde durch die Europäische Union unterstützt.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Attenuated inflammatory response in aged mice brains following stroke

Autoren: Matthias W. Sieber (1,2), Ralf A. Claus (2), Otto W. Witte (1)*, Christiane Frahm (1)

Institute: (1) Hans-Berger-Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Jena, Erlanger Allee 101, 07747 Jena, (2) Behandlungszentrum Sepsis und Sepsisfolgen, Universitätsklinikum Jena, Jena

Zeitschrift: PLoS ONE 2011: 6(10); e26288

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4322



Dokument 954Titel: Glukokortikoidrezeptor-Dimerisierung ist nötig für das Überleben bei septischem Schock durch Unterdrückung von Interleukin-1-Makrophagen
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen bei einer Blutvergiftung (Sepsis).
Tiere: 283 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse verwendet, denen das Gen für einen bestimmten Entzündungsbotenstoff fehlt sowie ihre Geschwister, bei denen die Genveränderung nicht auftritt. Die Tiere werden am Leibniz-Institut für Altersforschung, Fritz-Lipmann-Instutut, Jena, gehalten. Die Versuche werden vom Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz, Erfurt, genehmigt.

Bei Gruppen von Mäusen wird eine Blutvergiftung (Sepsis) mittels zweier verschiedener Methoden ausgelöst. Bei der einen Methode werden Bestandteile von E.coli-Bakterien in die Bauchhöhle der Mäuse injiziert. Bei der zweiten Methode wird bei den Tieren unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Der Blinddarm wird abgebunden und es wird ein Loch hinein gestochen, so dass etwas Darminhalt in die Bauchhöhle fließt. Die Bauchdecke wird wieder zugenäht. Einige Gruppen von Mäusen erhalten einen Gegenspieler eines Entzündungsbotenstoffs oder andere Testsubstanzen gespritzt. Die Todesrate der Tiere ist je nach Gruppe unterschiedlich. Vor allem die genmanipulierten Mäuse sterben innerhalb von drei Tagen. Überlebende Mäuse werden getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Sepsisforschung

Originaltitel: Glucocorticoid receptor dimerization is required for survival in septic shock via suppression of interleukin-1 in macrophages

Autoren: Anna Kleinman (1), Sabine Hübner (1), Jan M. Rodriguez (2), Anita Neumann (1), Stefan Hofer (3), Markus A. Weigand (4), Michael Bauer (5), Wolfgang Schmid (2), Günter Schütz (2), Claude Libert (6), Holger M. Reichardt (7), Jan P. Tuckermann (1)*

Institute: (1) Tissue-Specific Hormone Action, Leibniz-Institut für Altersforschung, Fritz-Lipmann-Institut, Beutenbergstr. 11, 07745 Jena, (2) Abteilung für Molekularbiologie der Zelle I, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, (3) Klinik für Anästhesiologie, Universität Heidelberg, Heidelberg, (4) Klinik für Intensivmedizin und Schmerztherapie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (5) Behandlungszentrum Sepsis und Sepsisfolgen, Universitätsklinikum Jena, Jena, (6) Moleculare Mouse Genetics, Department for Molecular Biomedical Research, Vlaams Institutt voor Biotechnologie, Universität Ghent, Ghent, Belgien, (7) Abteilung für Zelluläre und Molekulare Immunologie, Universität Göttingen, Göttingen

Zeitschrift: The FASEB Journal 2012: 26; 722-729

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4321



Dokument 955Titel: Serologische Tests bei Rindern, die experimentell mit Mycoplasma mycoides subsp. mycoides Small Colony infiziert wurden unter Verwendung von vier verschiedenen Tests zeigen eine Vielzahl an Serokonversionsmustern
Hintergrund: Vergleich von verschiedenen diagnostischen Methoden zum Nachweis einer in Afrika vorkommenden Rinderseuche.
Tiere: 57 Rinder (30 Zebu-Rinder, 27 Boran-Rinder)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden unter deutscher Federführung in Kenia statt. In drei Versuchsreihen werden jeweils Rinder mit Bakterien infiziert, die die Lungenseuche der Rinder, eine in Afrika vorkommende Infektionskrankheit auslösen.

1. Dreißig Zebu-Rinder werden mit dem Erreger infiziert, wobei nicht erwähnt wird, auf welche Weise. Nach 47 Tagen werden die Tiere getötet, um ihr Lungengewebe zu untersuchen. Außerdem werden Blutproben von drei gesunden Rindern der Tierhaltungsanlage des Friedrich-Loeffler-Instituts Jena verwendet.

2. Zwanzig Boran-Rinder werden mit dem Erreger infiziert, indem die Bakterien mit einer Sonde in die Bronchien eingegeben werden. Im Abstand von 3-4 Tagen werden Blutproben genommen. Dreißig Tage nach der Infektion werden die Rinder getötet und die Lungen untersucht.

3. Sieben Boran-Rinder werden mit dem Erreger infiziert, indem die Bakterien mit einer Sonde in die Bronchien eingegeben werden. In wöchentlichen Abständen werden Blutproben genommen. Acht Monate nach der Infektion werden die Tiere getötet und die Lungen untersucht.

Die Symptome unter denen die Tiere leiden, werden nicht erwähnt. Bei der Krankheit kann es zu Futterverweigerung, Fieber, Atemnot, Husten und Nasenausfluss kommen.

Bereich: Tierseuchenbekämpfung

Originaltitel: Serological testing of cattle experimentally infected with Mycoplasma mycoides subsp. mycoides Small Colony using four different tests reveals a variety of seroconversion patterns

Autoren: Evelyn Schubert (1,2), Konrad Sachse (2), Jörg Jores (3), Martin Heller (1,4)*

Institute: (1) Nationales Referenzlabor für CBPP, Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Naumburger Str. 96a, 07743 Jena, Institut für Molekulare Pathogenese, Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Jena, (3) International Livestock Research Institute (ILR), Nairobi, Kenia, (4) Institut für Bakterielle Infektionen und Zoonosen, Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Jena

Zeitschrift: BMC Veterinary Research 2011: 7; 72, http://www.biomedcentral.com/1746-6148/7/72

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4320



Dokument 956Titel: Minimal-invasive magnetische Erwärmung von Tumoren ändert die Anreichung der Nanopartikel im Tumor nicht und erlaubt wiederholte Behandlungen: eine In-vivo-Studie bei Mäusen
Hintergrund: Krebsbehandlung mittels Erwärmung von Nanopartikeln.
Tiere: 6 Mäuse
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus dem Institut für tierexperimentelle Forschung der Universität Jena. Es handelt sich um SCID-Mäuse, die zuchtbedingt ein geschwächtes Immunsystem aufweisen und deshalb körperfremde Zellen nicht abstoßen. Den Tieren werden Krebszellen eines Adenokarzinoms vom Menschen unter die Haut zwischen den Schulterblättern injiziert. Acht Wochen später werden in die gewachsenen Tumore magnetische Nanopartikel injiziert. Für die Injektion werden die Tiere betäubt. Es werden mehrfach Röntgenaufnahmen gemacht und die Nanopartikel werden mit einem Magnetometer lokalisiert. 24 Stunden später werden drei Mäuse einem Magnetfeld ausgesetzt, was dazu führt, dass sich die magnetischen Nanopartikel im Tumor erwärmen. Drei Mäuse werden als Kontrolle nicht behandelt. Sechs Tage später werden alle Mäuse durch CO2-Vergasung getötet. Verschiedene innere Organe sowie die Tumoren werden auf das Vorhandensein der Nanopartikel untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Nano-Therapie, Krebsforschung

Originaltitel: Minimal-invasive magnetic heating of tumors does not alter intra-tumoral nanoparticle accumulation, allowing for repeated therapy sessions: an in vivo study in mice

Autoren: Melanie Kettering (1)*, Heike Richter (2), Frank Wiekhorst (2), Sibylle Bremer-Streck (3), Lutz Trahms (2), Werner Alois Kaiser (1), Ingrid Hilger (1)*

Institute: (1) Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Erlanger Allee 101, 07747 Jena, (2) Physikalisch-Technische-Bundesanstalt, Berlin, (3) Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Universität Jena, Jena

Zeitschrift: Nanotechnologie 2011: 22, doi:10.1088/0957-4484/22/50/505102

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4319



Dokument 957Titel: Regionale kurzzeitige Mangeldurchblutung der Pfortader und Bestrahlung als vorbereitende Maßnahme für eine Transplantation von Leberzellen
Hintergrund: Tests zur Vorbereitung einer Leberzelltransplantation.
Tiere: 111 Ratten (mindestens)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Die Tiere werden in der Tierhaltungsanlage der Universität Göttingen gehalten. In Vorversuchen wird bei Gruppen von Ratten unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Ein Teil der Leber (45%) wird mit einen Klemme abgeklemmt, so dass das Gewebe dieses Teils nicht mehr durchblutet wird. Nach 30, 60, 90 oder 120 Minuten wird die Klemme wieder entfernt. Sechs, 12 oder 71 Stunden oder 7 Tage später werden jeweils einige Ratten aus jeder Gruppe getötet, um das Lebergewebe zu untersuchen. Aufgrund dieser Ergebnisse wird sich für die folgenden Versuche für eine Mangeldurchblutungszeit der Leber von 60 und 90 Minuten entschieden. Dabei wird bei Gruppen von Ratten ein Teil der Leber 60 oder 90 Minuten abgeklemmt. Die Ratten einiger Gruppen erhalten zusätzlich eine computertomographische Bestrahlung (25 Gy) der Leber. Vier Tage später werden den Tieren Leberzellen von anderen Ratten transplantiert. Dazu werden die Tiere erneut narkotisiert, der Bauch wird aufgeschnitten, die Zellen werden in die Milz injiziert. Von dort wandern sie in die Leber. Nach 12 oder 24 Wochen werden jeweils einige Ratten auf nicht genannte Weise getötet, um das Lebergewebe feingeweblich zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Firma Cytonet GmbH & Co. KG, Weinheim und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Regional transient portal ischemia and irradiation as preparative regimen for hepatocyte transplantation

Autoren: S. Koenig (1)*, Q. Yuan (2,3), P. Krause (1), H. Christiansen (4), M. Rave-Fraenk (4), S. Kafert-Kasting (5), H. Kriegbaum (5), A. Schneider (2), M. Ott (2,3), J. Meyburg (6)

Institute: (1) Klinik für Allgemeine und Viszerale Chirurgie, Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37099 Göttingen, (2) Abteilung für Gastroeneterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (3) Twincore Zentrum für Experimentelle und Klinische Forschung, Hannover, (4) Abteilung für Radiologie, Universitätsklinikum Göttingen, Göttingen, (4) Abteilung für Radiotherapie, Universitätsklinikum Göttingen, Göttingen, (5) Cytonet GmbH & Co. KG, Weinheim, (6) Abteilung für allgemeine Kinderheilkunde, Universitätskinderklinik Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Cell Transplantation 2011: 20, 303-3011

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4318



Dokument 958Titel: Ruhigstellung des transformierenden Wachstumsfaktor Beta-2-Gens mit Trabedersen (AP 12009) bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Hintergrund: Test eines Mittels gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Tiere: 19 Mäuse
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Die Versuche wurden von Kommissionen der Universität Regensburg und lokalen Behörden genehmigt. Es handelt sich um Nacktmäuse, die durch Genmanipulation ein geschwächtes Immunsystem haben und dadurch körperfremde Zellen nicht abstoßen. Den Tieren werden menschliche Bauchspeicheldrüsenkrebszellen in die Bauchspeicheldrüse injiziert. Eine Betäubung wird nicht erwähnt, ist aber anzunehmen. Zwei Tage später erhalten 10 Mäuse eine Behandlung mit einer Testsubstanz, die dreimal wöchentlich in die Bauchhöhle injiziert wird. Die anderen 9 Mäuse erhalten als Kontrolle eine wirkungslose Kochsalzlösung gespritzt. Nach 29 Tagen werden alle Tiere auf nicht genannte Weise getötet, um die Größe des entstandenen Tumors zu untersuchen.

Es werden außerdem diverse In-vitro-Versuche mit Zellkulturen durchgeführt. Die Testsubstanz befindet sich bereits in der klinischen Erprobung bei Patienten mit Glioma (Hirnzellenkrebs).

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Transforming growth factor-beta 2 gene silencing with trabedersen (AP 12009) in pancreatic cancer

Autoren: Karl-Hermann Schlingensiepen (1)*, Frank Jaschinski (1), Sven Arke Lang (2), Christian Moder (2), Edward Kenneth Geissler (2), Hans Jürgen Schlitt (2), Marcus Kielmanowicz (1), Anneliese Schneider (1)

Institute: (1) Antisense Pharma GmbH, Josef-Engert-Str. 9, 93053 Regensburg (2) ohne Angabe

Zeitschrift: Cancer Science 2011; 102 (6), 1193-1200

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4316



Dokument 959Titel: Östrogen-Rezeptor-ß signalisiert Geschlechtsunterschiede bezüglich einer Linksherzvergrößerung bei Mäusen mit normalem Blutdruck, die mit Deoxykortikosteron-Azetatsalz behandelt wurden
Hintergrund: Warum bekommen Frauen nicht so leicht Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Männer?
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden männliche und weibliche genmanipulierte Mäuse verwendet, denen ein Östrogen-Rezeptor fehlt, sowie deren "normale" Geschwister. Den Tieren wird unter Narkose durch einen Schnitt in der Flanke eine Niere entfernt. Dann wird den Mäusen ein Plättchen unter die Haut eingepflanzt, das 60 Tage lang einen Wirkstoff abgibt, der bei männlichen Mäusen zu einer Vergrößerung des Herzmuskels führt. Weitere Gruppen von Mäusen wird außerdem noch ein blutdrucksenkendes Mittel ins Trinkwasser verabreicht. Zu einem nicht genannten Zeitpunkt werden die Mäuse einer Untersuchung mit einem bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz-Spektroskopie) unterzogen. Dabei werden sie ohne Narkose in einen Halter gespannt. Außerdem wird eine Herzultraschalluntersuchung durchgeführt, wofür die Tiere betäubt werden. Sechs Wochen nach Einsetzen des Plättchens werden die Mäuse getötet, indem sie unter Narkose ausgeblutet werden.

In einem zweiten Experiment wird bei 5 weiblichen und 5 männlichen Mäusen unter Narkose eine Blutdruckmesssonde eingesetzt, indem diese durch die Halsarterie bis zur vom Herzen abgehenden Schlagader (Aorta) vorgeschoben wird. Das dazugehörige Überträgergerät wird unter die Rückenhaut gepflanzt. Auf diese Weise kann der Blutdruck über einen längeren Zeitraum kontinuierlich und drahtlos gemessen werden. Acht Tage später wird auch bei diesen Tieren eine Niere entfernt und sie erhalten das Plättchen mit der Substanz. Sechs Wochen später werden die Mäuse getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Estrogen receptor-ß signals left ventricular hyperthrophy sex differences in normotensive deoxycorticosterone acetate-salt mice

Autoren: Dennis Gürgen (1,2), Björn Hegner (1,2), Angelika Kusch (1,2), Rusan Catar (1,2), Lyubov Chaykovska (1,2), Uwe Hoff (1,2), Volkmar Gross (3,4), Thorsten Slowinski (5), Andrey C. da Goncalves (3,4), Ulrich Kintscher (2), Jan-Ake Gustafsson (6), Friedrich C. Luft (3,4), Duska Dragun (1,2)*

Institute: (1) Klinik für Nephrologie und Intensivmedizin, Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, (2) Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung, Medizinische Fakultät, Charité: Berlin, Berlin, (3) Zentrum für Experimentelle und Klinische Forschung, Charité: Berlin, Berlin, (4) Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC), Berlin, (5) Klinik für Nephrologie, Campus Charité: Mitte, Berlin, (6) Department of Biology and Biochemistry, University of Houston, Houston, Texas, USA

Zeitschrift: Hypertension 2011: 57, 648-654

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4315



Dokument 960Titel: Eine Transplantation von CD34+ Nabelschnurstammzellen in die Leber von neugeborenen und erwachsenen NOD/SCID-Mäusen ruft ein differenziertes Organanwachsen hervor
Hintergrund: Untersuchung des menschlichen Immunsystems und die Funktion von Blutstammzellen durch Injektion dieser Zellen in die Lebern von Mäusen.
Tiere: 120 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Vorfahren der hier verwendeten Mäuse stammen ursprünglich aus der Versuchstierzucht Jackson Laboratories, Bar Harbor, Maine, USA. Sie wurden am Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC) weiter gezüchtet. Es handelt sich um Mäuse, die zuchtbedingt ein vermindertes Immunsystem haben. Es werden erwachsene (6-8 Wochen alte) und neugeborene (3 Tage alte) Mäuse verwendet. Die Tiere werden mit einer fast tödlichen (subletalen) Dosis radioaktiver Strahlung bestrahlt, um das Immunsystem noch weiter zu schwächen. Dann werden den Tieren Blutstammzellen aus menschlichem Nabelschnurblut in die Leber injiziert. Bei den neugeborenen Tieren geschieht dies ohne Betäubung durch die Haut. Die älteren Mäuse werden dafür betäubt. An den Tagen 14, 42 und 70 nach der Transplantation der Zellen werden jeweils einige Mäuse durch Genickbruch getötet, um Leber und andere innere Organe zu untersuchen.

Bereich: Stammzellforschung

Originaltitel: Intrahepatic transplantation of CD34+ cord blood stem cells into newborn and adult NOD/SCID mice induce differential organ engraftment

Autoren: Annika Wulf-Goldenberg (1), Marlen Keil (2,3), Iduna Fichtner (2), Klaus Eckert (2)*

Institute: (1) epo GmbH, Berlin, (2) Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC), Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, (3) Charité: – Universitätsmedizin, Campus Virchow Klinikum, Berlin

Zeitschrift: Tissue und Cell 2012: 44, 80-86

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4314