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Dokument 901Titel: Wirkung eines hochgereinigten 2,2’,3,4,4’,5,5’-Hepatochlorbiphenyl (PCB 180) auf die Leber von männlichen und weiblichen Ratten
Hintergrund: Polychloritierte Biphenyle (PCB) sind bekannt als lebergiftig und weit verbreitet in der Umwelt, Lebensmitteln, menschlichem Gewebe sowie der Muttermilch. In dieser Studie wird die Lebergiftigkeit eines PCBs bei männlichen und weiblichen Ratten untersucht.
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden unter deutscher Federführung in Kuopio, Finnland, statt. Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan, Zeist, Niederlande. Den Ratten wird per Schlundsonde ein polychloritiertes Biphenyl (PCB) in den Magen verabreicht. Acht Gruppen zu je 10 Ratten (5 männliche und 5 weibliche) erhalten die Chemikalie in unterschiedlichen Dosierungen. Die Verabreichung erfolgt täglich über 28 Tage. Anschließend werden die Ratten durch CO2 betäubt und durch Ausbluten getötet. Dazu wird eine Nadel in der Herz gestochen, und das Blut wird abgesaugt.

Die Versuche wurden durch die Europäische Kommission unterstützt.

Bereich: Toxikologie, Lebensmitteltoxikologie

Originaltitel: Hepatic effects of a highly purified 2,2’,3,4,4’,5,5’-hepatochlorbiphenyl (PCB 180) in male and female rats

Autoren: Robert Roos (1), Patrick L. Anderson (2), Krister Halldin (3), Helen Håkansson (3), Emma Westerholm (3), Timo Hamers (4), Gerd Hamscher (5), Päivi Heikkinen (6), Merja Korkalainen (6), Heather A. Leslie (4), Marjo Niittynen (6), Satu Sankari (7), Hans-Joachim Schmitz (1), Leo T.M. van der Ven (8), Matti Viluksela (7), Dieter Schrenk (1)*

Institute: (1) Fachbereich Chemie, Abteilung für Lebensmittelchemie und Toxikologie, Technische Universität Kaiserslautern, Erwin-Schrödinger-Str. 52, 67663 Kaiserslautern, (2) Department of Chemistry, Umeå University, Umeå, Schweden, (2) Institute of Environmental Medicine, Karolinska Institute, Stockholm, Schweden, (4) Institute of Environmental Studies, Amsterdam, Niederlande, (5) Institut für Lebensmittelchemie und -biotechnologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (6) Department of Environmental Health, National Institute for Health and Welfare, Kuopio, Finnland, (7) Department of Equine and Small Animal Medicine, University of Helsiniki, Finnland, (8) Laboratory of Health Protection Research, National Institute for Public Health and the Environment, Bilthoven, Niederlande

Zeitschrift: Toxicology 2011: 284, 42-53

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4374



Dokument 902Titel: N7-Glycidamid-Guanin-DNA-Adduktformation durch oral aufgenommenes Acrylamid bei Ratten: Eine Dosis-Reaktions-Studie, ausgerichtet an den nahrungsbezogenen Aufnahmewerten beim Menschen
Hintergrund: Giftigkeit von Acrylamid bei Ratten.
Tiere: 54 Ratten
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Versuchstierzucht Charles River bezogen. Die Tiere werden zunächst für viermal 8 Stunden in einen metabolischen Käfig gesetzt, um sie daran zu gewöhnen. Dabei handelt es sich um einen hermetisch verschlossenen Glaszylinder mit einem Lochboden, mit dem alle Ausscheidungen sowie die Atemluft aufgefangen werden. In einem Vorversuch werden fünf verschieden hohe Dosen Acrylamid an je drei Ratten durch Eingabe per Schlundsonde verabreicht. Dazu werden die Tiere mit einem Narkosegas für 60 Sekunden leicht betäubt. Beim eigentlichen Versuch werden vier unterschiedliche, eher niedrige Dosen Acrylamid an je 8 Ratten verabreicht. Acrylamid ist ein giftiger Stoff, der beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen kann, und der in Verdacht steht, Krebs auszulösen. Nach Verabreichung werden die Ratten einzeln in metabolischen Käfigen gehalten. Nach 16 Stunden werden die Tiere durch Genickbruch getötet, um verschiedene Organe zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch das Institut für Wissenschaftliche Informationen über Kaffee, la Tour de Peilz, Schweiz.

Bereich: Toxikologie, Lebensmitteltoxikologie

Originaltitel: N7-glycidamide-guanine DNA adduct formation by orally ingested acrylamide in rats: A dose-response study encompassing human diet-related exposure levels

Autoren: Nico Watzek (1), Nadine Böhm (1), Julia Feld (1), Denise Scherbl (1), Franz Berger (1), Karl Heinz Merz (1), Alfonso Lampen (2), Thorsten Reemtsma (2), Steven R. Tannenbaum (3), Paul L. Skipper (3), Matthias Baum (1), Elke Richling (1), Gerhard Eisenbrand (1)*

Institute: (1) Fachbereich Chemie, Abteilung für Lebensmittelchemie und Toxikologie, Technische Universität Kaiserslautern, Erwin-Schrödinger-Str. 52, 67663 Kaiserslautern, (2) Bundesinstitut für Risikobewertung, 14195 Berlin, (3) Biological Engineering Division, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA, USA

Zeitschrift: Chemical Research in Toxicology 2012: 25, 381-390

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4373



Dokument 903Titel: Hemmung der IL-6 Trans-Signalübertragung schützt Mäuse vor dem Tod durch Malaria
Hintergrund: Rolle eines Botenstoffs des körpereigenen Abwehrsystems bei einer Malaria-Infektion.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden mit gentechnischen Methoden generiert, denen das Gen für einen Botenstoff des körpereigenen Immunsystems fehlt (Knockout-Mäuse). Die Tiere werden durch Injektion in die Bauchhöhle mit Malaria-Parasiten infiziert. Es handelt sich um eine Malaria-Art, die der schwersten, beim Menschen vorkommenden Art ähnelt. Mäuse, bei denen das Gen noch vorhanden ist, sterben 10-15 Tage nach Infektion mit den Malaria-Erregern zu 100%. Die Tiere sterben an einem multiplen Organversagen, d.h., alle Organe fallen aus. Bei den Knock-out-Mäusen stirbt nur die Hälfte der Tiere. Weiteren Gruppen von Knockout-Mäusen und Nicht-Knockout-Mäusen wird der Botenstoff 1, 4 und 7 Tage nach der Infektion in die Bauchhöhle injiziert. Nun sind die Knockout-Mäuse alle nach 10 Tagen tot, während bei den Nicht-Knock-out-Mäusen nach 10 Tagen 40 % überleben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Zentrum für Molekulare Medizin und Exzellenz-Cluster Zelluläre Stressantwort bei altersbedingten Krankheiten, Universität Köln; Europäische Union, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Competence Network for Adipositas, Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Immunologie, Parasitologie

Originaltitel: Inhibition of IL-6 trans-signaling protects from malaria-induced lethality in mice

Autoren: Claudia M. Wunderlich (1), Denis Delic (1,2), Kristina Behnke (2), Andreas Meryk (2), Peter Ströhle (1), Bhagiarth Chaurasia (1), Saleh Al-Quraishy (3), Frank Wunderlich (2), Jens C. Brüning (1), F. Thomas Wunderlich (1)*

Institute: (1) Zentrum für Endokrinologie, Diabetes und Präventive Medizin, Zentrum für Molekulare Medizin Köln, Exzellenz-Cluster Zelluläre Stressantwort bei altersbedingten Krankheiten, Institut für Genetik Köln, Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Gleuelerstr. 50, 50931 Köln, (2) Molekulare Parasitologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, (3) Department of Zoology, College of Science, King Saud University, Riad, Saudi-Arabien

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2012: 188, 4141-4144

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4372



Dokument 904Titel: Immunoregulatorische Eigenschaften in vivo des neuen Antioxidants SkQ1, dessen Ziel die Mitochondrien sind
Hintergrund: Wirkung einer Testsubstanz auf die Zellen der körpereigenen Abwehr bei Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt und finden in der Tierversuchsanlage der Universität Heidelberg statt. Die Mäuse erhalten eine Testsubstanz über das Trinkwasser verabreicht. In einer zweiten Gruppe Mäuse enthält das Trinkwasser keine Testsubstanz. Nach 21 Tagen werden die Tiere beider Gruppen auf nicht genannte Weise "geopfert", um ihre Milzen auf Veränderungen bestimmter Immunzellen zu untersuchen. Es werden außerdem Antikörper von Mäusen, Ratten und Hamstern verwendet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Russian Foundation for Basic Research.

Bereich: Immunologie, Molekularbiologie

Originaltitel: In vivo immunoregulatory properties of the novel mitochondria-targeted antioxidant SkQ1

Autoren: Yuhui Yang (1), Svetlana Karakhanova (1), Sabine Soltek (1), Jens Werner (1), Pavel P. Philippov (2,3), Alexandr V. Bazhin (1)*

Institute: (1) Klinik für Allgemeine Chirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, 69120 Heidelberg, (2) Department of Cell Signalling, Belezersky Institute of Physico-Chemical Biology, Lomonosov Moscow State University, Moskau, Russland, (3) Institute of Mitoengineering, Lomonosov Moscow State University, Moskau, Russland

Zeitschrift: Moleculare Immunology 2012: 52, 19-29

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4371



Dokument 905Titel: Alkoholexposition um den Zeitpunkt der Geburt stört das räumliche Lernverhalten und die Genexpression bezogen auf die Glutamatübertragung in einem bestimmten Hirnbereich beim Erwachsenen
Hintergrund: Neugeborene Ratten werden mit Alkohol begast, um den Alkoholkonsum einer schwangeren Frau in der letzten Schwangerschafswoche zu simulieren. Als Erwachsene zeigen die Ratten ein Defizit im räumlichen Lernvermögen. Anders ausgedrückt: Kinder von trinkenden Müttern brauchen als Erwachsene ein Navi.
Tiere: 54 Ratten (mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt. Es werden Ratten der Zuchtlinie Wistar Han aus der Versuchstierzucht Janvier, Frankreich, verwendet. Weibliche Ratten werden eine Woche lang mit männlichen zusammengehalten. Acht schwangere Weibchen werden während ihrer ganzen Schwangerschaft bis 8 Tage nach der Niederkunft einzeln in luftdicht verschlossenen Plastikkästen gehalten. Über einen Schlauch werden die Kästen mit Luft versorgt. Vom Tag der Niederkunft bis zum 8. Tag danach wird für drei Stunden täglich verdampfter reiner Alkohol (Ethanol) in die Kästen geleitet. Es werden Pilotstudien erwähnt, in denen verschiedene Zeiträume der Alkoholexposition bei männlichen, weiblichen und schwangeren weiblichen Ratten ausprobiert werden. In dieser Studie erfolgt die Exposition für 3 Stunden täglich in der ersten Woche nach der Geburt. Dies soll Alkoholkonsum in der letzten Schwangerschafswoche beim Menschen simulieren. Acht Ratten werden als Kontrolle weiterhin mit Luft ohne Alkoholdämpfe versorgt. Am 8. Lebenstag werden je 8 Rattenjunge aus beiden Gruppen durch Köpfen getötet, um Blut und Gehirn zu untersuchen. Die Geschwister werden im Alter von 5 Monaten verschiedenen Verhaltenstests unterzogen.

Eine Ratte wird in eine Kiste gesetzt, deren Mitte hell erleuchtet ist. Es wird beobachtet, ob sich die Ratte eher in der Angst einflößenden hellen Mitte oder an den schützenden Rändern aufhält. In einem plus-förmigen Irrgarten gibt es zwei oben offene und zwei oben geschlossene Arme. Es wird beobachtet, ob die Ratte die schützenden geschlossenen Arme den offenen Armen vorzieht. Der Morris water maze ist ein Wasserbassin, in dem sich eine durchsichtige Plexiglasplatte von 10x10 cm unterhalb der Wasseroberfläche befindet. Eine Ratte wird in das Wasser gesetzt und es wird die Zeit gemessen, bis sie die Plattform gefunden hat. Der Test wird mehrfach wiederholt, um so das räumliche Lernvermögen des Tieres zu testen. Schwimmt die Ratte ziellos umher, wird das als schlechtes Lernverhalten gewertet. Nach Absolvierung aller Tests werden die Ratten durch Köpfen getötet. Ihr Gehirn wird in Scheiben geschnitten und molekularbiologisch untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: European Reseach Advisory Board, Stiftung für das Behinderte Kind, Deutsche Forschungsgemeinschaft und Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Alkoholforschung, Psychiatrie

Originaltitel: Perinatal exposure to alcohol disturbs spatial learning and glutamate transmission-related gene expression in the adult hippocampus

Autoren: Mathias Zink*, Thomas Ferbert, Stefanie T. Frank, Patricia Seufert, Peter J. Gebicke-Haerter, Rainer Spanagel

Institute: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Abteilung für Psychopharmakologie, Universität Heidelberg, 68072 Mannheim

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2011: 34, 457-458

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4370



Dokument 906Titel: Chronische elektrische Nervenreizung erhöht den parasympathischen Tonus am Herzen durch neurotrophische Effekte
Hintergrund: Wirkung einer zwei Jahre langen elektrischen Reizung des Nervenknotens in der Herzscheidewand auf das Herz.
Tiere: 6 Tiere verschiedener Arten (6 Mischlingshunde, Ratten (unbekannte Anzahl))
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Mischlingshunde ungenannter Herkunft wiegen zu Beginn der Experimente 19-27 kg. Unter Narkose wird bei vier Hunden ein Elektrokabel an dem Nervenknoten in der Herzscheidewand zwischen den Herzkammern befestigt. Von dort wird das Kabel durch die Brusthöhle zu einem Gerät geführt, das unter die Haut eingepflanzt wird. Die genaue Stelle wird nicht genannt, aber üblicherweise werden Geräte zwischen den Schulterblättern implantiert. Der Nervenknoten der Herzscheidewand wird nun über einen Zeitraum von zwei Jahren dauerhaft ununterbrochen elektrisch gereizt. Zwei weitere Hunde bleiben ohne elektrische Stimulation und dienen als Kontrolle. Nach zwei Jahren werden die Hunde auf nicht genannte Weise getötet, um die Herzen histologisch (gewebekundlich) zu untersuchen. Es werden außerdem Ratten aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, getötet, um aus dem Nervenknoten der Herzscheidewand Zellkulturen herzustellen. Die Nervenzellen werden elektrisch gereizt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Physiologie, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Chronic electrical neuronal stimulation increases cardiac parasympathetic tone by eliciting neurotrophic effects

Autoren: Obaida R. Rana (1)*, Erol Saygili (1), Christopher Gemein (1), Matthias D.H. Zink (1), Alexandra Buhr (1), Esra Saygili (1), Karl Mischke (1), Kay W. Nolte (2), Joachim Weis (2), Christian Weber (3), Nikolaus Marx (1), Patrick Schauerte (1)

Institute: (1) Herzklinik, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, Pauwelstr. 30, 52074 Aachen, (2) Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum, RWTH Aachen, (3) Institut für Molekulare Herz-Kreislaufforschung, Universitätsklinikum, RWTH Aachen

Zeitschrift: Circulation Research 2011: 108, 1209-1219

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4369



Dokument 907Titel: Nicht-invasive Beurteilung der Herzleistung unter mechanischer Beatmung – ein neuer Ansatz unter Verwendung einer Edelgas-Atmungsmethode
Hintergrund: Test eines Geräts zur Messung der Herzleistung unter Narkose. Das Gerät wurde bereits an wachen, nicht aber narkotisierten Menschen getestet.
Tiere: 6 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV), Recklinghausen, genehmigt. Die Mischlingshunde stammen aus der Versuchstierzucht Marshall Bioresources, North Rose, NY, USA. Sie sind durchschnittlich 11 Monate alt 22-24 kg schwer. Die Versuche finden unter Narkose statt. In verschiedene Blutgefäße an den Vorder- und Hinterbeinen, am Hals sowie in die Harnblase werden Katheter (Kunststoffschläuche) eingeführt. Die Tiere werden künstlich beatmet. An das Beatmungsgerät wird ein neues Gerät angeschlossen, mit dem die Herzleistung bestimmt werden kann. Die Herzleistung wird außerdem auf herkömmliche Weise mit einem der Katheter gemessen. Dann wird die künstliche Beatmung abgestellt und die Hunde atmen spontan (noch unter Narkose). Die Messungen werden fortgeführt. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt. Wahrscheinlich werden sie nicht getötet.

Bereich: Biomedizinische Technik

Originaltitel: Non-invasive assessment of cardia output during mechanical ventilation – a novel approach using an inert gas rebreathing method

Autoren: Werner Nickl (1), Till Bugaj (1,2), Thomas Mondritzki (2), Kathrin Kuhlebrock (2), Winfried Dinh (1), Thomas Krahn (2), Florian Sohler (2), Hubert Truebel (1,2)*

Institute: (1) Universität Witten/Herdecke und HELIOS-Klinikum, Wuppertal, (2) Bayer Schering Pharma, Zentrum für Herzkreislaufforschung, Aprather Weg 18, 42096 Wuppertal

Zeitschrift: Biomedizinische Technik 2011: 58, 147-151

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4368



Dokument 908Titel: Einfluss des Pfeilermaterials und das Entfernen und wieder Aufsetzen auf Veränderungen des weichen und harten Gewebes im Bereich von Implantaten mit Plattform-Wechsler
Hintergrund: Auswirkung des Abnehmens und Wiederaufsetzens von Implantataufsätzen.
Tiere: 3 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz, Recklinghausen, genehmigt. Die Hunde nicht genannter Herkunft sind bei Versuchsbeginn 12-24 Monate alt. Den Hunden werden unter Vollnarkose auf beiden Seiten des Oberkiefers je fünf Backenzähne gezogen, insgesamt also zehn Zähne. Nach einer Heilphase von 8 Wochen, werden die Tiere erneut narkotisiert. Die Schleimhaut über dem Kieferkamm wird aufgeschnitten und zurückgeklappt. An die Stelle der Zähne werden Titanimplantate in den Kieferknochen eingeschraubt. Darauf werden Aufsätze geschraubt, wobei zwei verschiedene Materialien zum Einsatz kommen: Titan und Zirkoniumdioxid. In den folgenden acht Wochen werden bei den Hunden dreimal wöchentlich die Zähne bzw. Implantataufsätze geputzt. Zwei und sechs Wochen später werden die Hunde leicht betäubt. Die Aufsätze werden abgenommen und wieder aufgeschraubt. Acht Wochen nach der Implantation der Implantate werden die Hunde durch Überdosis von Pentobarbital getötet. Die Kiefer mit den Implantaten werden gewebekundlich untersucht.

Die Arbeit wurde von der Camlog-Stiftung, Basel, Schweiz, finanziell unterstützt. Die Firma Camlog stellt die getesteten Implantate und Aufsätze her.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie

Originaltitel: Impact of abutment material and dis-/re-connection on soft and hard tissue changes at implants with platform-switching

Autoren: Kathrin Becker*, Ilja Mihitovic, Vladimir Golubovic, Frank Schwarz

Institute: Klinik für Mundchirurgie, Westdeutsche Kieferklinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Clinical Periodontology 2012: 39, 774-780

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4367



Dokument 909Titel: Genauigkeit der Knochendicke um Implantate und die Aussagekraft der Beurteilung von Knochenvergrößerungsmaterial unter Verwendung der Kegelstrahl-Computertomographie
Hintergrund: Computertomographische Untersuchung von Zahnimplantaten.
Tiere: 6 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden 2009 für eine andere Studie durchgeführt. Hier werden die Kiefer der für die andere Studie getöteten Hunde verwendet. Die Genehmigung erfolgt durch die Ethikkommission der Universität Düsseldorf und der Genehmigungsbehörde Düsseldorf genehmigt.

Die 6 Foxhounds nicht genannter Herkunft sind 18-22 Monate alt und wiegen 32-42 kg. Unter Narkose werden auf jeder Seite des Ober- und Unterkiefers fünf Backenzähne gezogen, insgesamt also 20 Zähne. Nach einer Heilungsphase von 10 Wochen wird unter erneuter Narkose die Mundschleimhaut an der Stelle der entfernten Zähne aufgeschnitten. Es werden mehrere Löcher von 10 mm Durchmesser und 8 mm Tiefe gebohrt. Sie sollen Knochenschäden simulieren. Die Löcher werden nach einem Zufallsprinzip mit unterschiedlichen Materialien gefüllt: Knochenmineral ungenannter Herkunft oder Kalziumphosphat vermischt mit eigenem Knochenmaterial des jeweiligen Hundes. Es wird nicht erwähnt, wo dieses eigene Knochenmaterial entnommen wird. Üblich ist der Beckenknochen. Acht Wochen später erfolgt die nächste Operation. An die Stellen der zuvor gesetzten und aufgefüllten Knochenschäden werden Titanimplantate eingesetzt. Zwei Wochen später werden die Hunde getötet. Die Ober- und Unterkiefer der Tiere werden in dieser Studie für Untersuchungen mit einer speziellen computertomographischen Technik verwendet. Außerdem werden histologische (gewebekundliche) Schnitte angefertigt.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie

Originaltitel: Accuracy of peri-implant bone thickness and validity of assessing bone augmentation material using cone beam computed tomography

Autoren: Dongyun Wang (1,2), Andreas Künzel (1)*, Vladimir Golubovic (1), Ilya Mihatovic (1), Gordon John (1), Zhuofan Chen (2), Jürgen Becker (1), Frank Schwarz (1)

Institute: (1) Klinik für Mundchirurgie, Westdeutsche Kieferklinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Department of Oral Implantology, Guanghua School and Hospital of Stomatology & Institute of Stomatological Research, Sun Yat-sen University, Guangzhou, China

Zeitschrift: Clinical Oral Investigations 2012: DOI 10:1007/s00784-012-0841-y

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4366



Dokument 910Titel: Genauigkeit der Kegelstrahl-Computertomographie für die Beurteilung der Regeneration von Knochenschäden um ein Implantat : Eine histologisch-kontrollierte Studie bei Hunden
Hintergrund: Computertomographische Untersuchung von Zahnimplantaten.
Tiere: 12 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Ethikkommission der Universität Düsseldorf und der Genehmigungsbehörde Düsseldorf genehmigt. Sie finden offensichtlich in Düsseldorf statt. Bei den 12 Foxhounds nicht genannter Herkunft werden unter Narkose auf jeder Seite des Ober- und Unterkiefers vier Backenzähne gezogen, insgesamt also 16 Zähne. Nach einer dreimonatigen Heilphase werden die Hunde erneut operiert. Die Mundschleimhaut im Bereich der gezogenen Zähne der Unterkiefer wird aufgeschnitten und es werden je vier viereckige Löcher in den Unterkieferknochen gebohrt. Die Löcher sind 6x6 mm breit und 2-8 mm tief. Damit sollen Knochenschäden bei menschlichen Patienten simuliert werden. Die Mundschleimhaut wird wieder vernäht. Die Wunden können vier Wochen heilen. Nun werden unter Narkose auf beiden Unterkieferseiten je vier Titanimplantate der Firma Straumann AG, Basel, in den Knochen mit den heilenden Löchern geschraubt. Bei jeweils der Hälfte der Implantate (die Auswahl erfolgt nach einem Zufallsprinzip) wird zusätzlich zum Implantat Knochenersatzmaterial in die Löcher eingebracht. Dieses Material wird ebenfalls von der Firma Straumann hergestellt. Nach zwei und acht Wochen werden jeweils sechs Hunde durch Überdosis von Pentobarbital getötet. Die Kiefer der Tiere werden mit einer speziellen Computertomographie-Technik gescannt. Diese Untersuchung erfolgt vermutlich nach dem Tod der Hunde. Außerdem werden histologische (gewebekundliche) Schnitte angefertigt.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie

Originaltitel: Accuracy of cone beam computed tomography in assessing peri-implant bone defect regeneration: a histologically controlled study in dogs

Autoren: Tim Fienitz (1), Frank Schwarz (1), Lutz Ritter (2), Timo Dreiseidler (2), Jürgen Becker (1), Daniel Rothamel (2)*

Institute: (1) Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf, (2) Klinik für Gesichts-, Kiefer- und plastische Chirurgie, Universitätsklinikum Köln, Kerpener Str. 6a, 50931 Köln

Zeitschrift: Clinical Oral Implants Research 2012: 23, 882-887

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4365