Ihre Abfrage

5165 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 4041Titel: Kontrolle der Gehirntemperatur während experimenteller Minderdurchblutung bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Gehirntemperatur während eines Schlaganfalls
Tiere: 11 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und durch einen Schlauch in der Luftröhre künstlich beatmet. Dann werden die Hauptschlagadern auf beiden Seiten des Halses freigelegt und in die linke Ader ein Katheter (Plastikschlauch) zur Blutentnahme und Blutdruckmessung gelegt. Um die rechte Arterie wird ein Nylonfaden geschlungen, der zu späterem Zeitpunkt zugezogen wird und so die Durchblutung des Gehirns unterbinden kann. Danach wird der Kopf der Ratte in einen stereotaktischen Rahmen gespannt und durch einen Hautschnitt die Schädeldecke freigelegt. Mit einem Bohrer werden nun zwei Löcher in den Knochen gebohrt und verschiedene EEG-Elektroden angebracht. Ferner wird mithilfe des Bohrers ein 24 mm2 großes Knochenfenster entnommen. Die harte Hirnhaut bleibt dabei intakt. Mit einem Messgerät kann an dieser Stelle die Durchblutung im Gehirn untersucht werden. Der untere Teil des Tierkörpers wird nun ein eine luftdichte Kammer gesetzt, in der unter Verwendung einer Vakuumpumpe der Blutdruck verringert werden kann. Als nächstes werden zwei Meßsonden durch das Knochenfenster in das Gehirn eingestochen, um Temperaturen im Gehirn zu messen. Weitere Meßsonden werden in Gesichtsmuskeln, im Gehörgang und im Enddarm eingebracht. Nach der Operation dürfen sich die Tiere für einen Zeitraum von 30 Minuten erholen, bevor die Gehirndurchblutung mithilfe des Fadens um die Halsschlagader unterbunden wird. Nach 15 Minuten wird der Faden durchgeschnitten und somit die Durchblutung wieder hergestellt. Auch der Unterdruck in der Kammer, in der sich der Körper der Ratten befindet, wird nun wieder aufgehoben. Einige Minuten vor, während und nach dem experimentell verursachten Schlaganfall werden Temperatur, Blutdruck und physiologische Werte gemessen. Weiteres Schicksal der Tiere nicht näher beschrieben. Offensichtlich werden die Ratten am Ende der Experimente getötet.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Control of brain temperature during experimental global ischemia in rats

Autoren: Ansgar M.Bambrink (1, 2)*, Laszlo Kopacz (1), Andreas Astheimer (1. 2), Holger Noga (1, 2), Axel Heimann (1), Oliver Kempski (1)

Institute: (1)* Institut für Neurochirurgische Pathophysiologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 55101 Mainz, und (2) Abteilung für Anästhesiologie, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Methods1999: 92, 111-122

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1156



Dokument 4042Titel: Exzitotoxische Läsion des Hippokampus stört das allozentrische räumliche Lernen bei der Maus: Effekte des Mäusestamms und der Aufgabenstellung
Hintergrund: Untersuchung von räumlichen Lernvorgängen bei verschieden Mäusestämmen
Tiere: 28 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Junge Mäuse verschiedener Stämme werden anästhesiert und in einem stereotaktischen Halteapparat fixiert. Dann wird durch eine Kanüle (Hohlnadel) eine spezielle Substanz (Ibutensäure) in das Gehirn verabreicht, die eine bestimmte Hirnstruktur, den Hippokampus, beidseits zerstört. Bei Kontrolltieren wird eine unschädliche Lösung verwendet.

Nach der Operation wird das räumliche Lernvermögen der Mäuse in zwei unterschiedlichen Tests untersucht. Im einem Test werden zwei schwimmende Plattformen in ein Wasserbecken gesetzt. Die eine Plattform ist stabil, die andere geht unter. Am Rand des Beckens befinden sich acht Startboxen. Die Mäuse werden einzeln in eine der Boxen gesetzt, dann wird diese geöffnet und die Mäuse müssen versuchen, zu der stabilen Plattform zu schwimmen und sich auf diese zu retten. Der Versuch endet, wenn die Maus die richtige Plattform gefunden hat bzw. wenn 30 Sekunden verstrichen sind. Der Versuch wird viele Male wiederholt, wobei die Lage der stabilen Plattform sich nicht verändert, wohl aber die der instabilen Plattform. Außerdem werden die Tiere jedesmal in eine andere Startbox gesetzt. Nach einer Woche wird auch die stabile Plattform in eine andere Position gebracht und die Versuche wiederholt.

In dem anderen Test werden die Mäuse in die Mitte eines Achtecks gesetzt, von dem acht gleichförmige Gänge ausgehen, wobei aber nur vier Gänge geöffnet sind. Durch Schiebetüren können die Gänge geöffnet und geschlossen werden. Am Ende jedes Gangs befindet sich etwas Futter. In der Eingewöhnungsphase dürfen die Tiere die vier Gänge untersuchen und das darin liegende Futter fressen. Beim eigentlichen Test wird dann das Futter nur in einen Gang gelegt, während die Maus in einen anderen Gang gesetzt wird. Der Versuch wird mehrmals wiederholt, wobei das Futter, nicht aber die Maus, jedesmal in den gleichen Gang gesetzt wird. Während der Tests wird die Zeit gemessen bis die Mäuse den richtigen Gang finden. Am Ende der Experimente werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet und das Gehirn untersucht.

Bereich: Neurologie, Psychatrie

Originaltitel: Excitotoxic hippocampal lesions disrupt allocentric spatial learning in mice: effects of strain and task demands

Autoren: Martijn Arns (1), Magdalena Sauvage (1), Thomas Steckler (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychatrie, 80804 München

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1999: 106, 151- 164

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1155



Dokument 4043Titel: Makroskopisch und mikroskopisch-anatomische Untersuchungen an Nieren und Nebennieren von Schweinen der Rasse Mini-LEWE und Deutsches Edelschwein nach Einwirkung operativer Belastungssituationen unter Berücksichtigung von Blutdruck und Herfrequenz
Hintergrund: Erkenntnisse über die relativ "neue" Versuchstierrasse Mini-LEWE-Schwein im Vergleich zum Deutschen Edelschwein bei operativen Eingriffen.
Tiere: 29 Schweine (8 Deutsche Edelschweine, 21 Mini-LEWE-Schweine)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Schweinen das Brustbein aufgesägt, der Brustbeutel aufgeschnitten. An das freigelegte Herz werden verschiedene Meßinstrumente angelegt. Nun erfolgen Manipulationen, wie Gabe verschiedener Medikamente und Abklemmen der Aorta (große Körperschlagader), während der Blutdruck und Herzfrequenz gemessen werden. Noch in Narkose werden die Schweine getötet.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Heiko Rademacher (Wiss. Betreuung: R. Berg, D. Modersohn)

Institute: Institut für Veterinär-Anatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1154



Dokument 4044Titel: Vergleichende anatomische und physiologische Untersuchungen über die intraulnare und intravenöse Injektion beim Vogel
Hintergrund: Belastung von Injektionen verschiedener Technik bei der Taube.
Tiere: 13 Tauben (Tauben)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Den Tauben wird ein EKG abgeleitet, indem ihnen ein kleiner, 20g schwerer Sender in eine Art Rucksack auf den Rücken schnallt und zwei Elektroden an die seitliche Bauchwand geklebt werden. In einer dunklen Kiste wird das EKG in Ruhe aufgezeichnet. Nun werden die Tiere aus dem Karton genommen und es wird ein Antibiotikum mit zwei verschiedenen Injektionsmethoden injiziert. Sechs Tauben erhalten das Medikament in eine Flügelvene gespritzt. Sechs anderen Tiere wird beim ersten Versuch eine Kanüle (Hohlnadel) in das Knochenmark der Elle geschoben. Die Kanüle verbleibt während der gesamten Versuchsdauer von 30 Tagen im Knochen. Bei den weiteren Versuchen wird das Antibiotikum am unbetäubten Tier durch die Kanüle in den Knochen injiziert. Nach der jeweiligen Injektion wird wieder das EKG abgeleitet, bis die Tiere sich beruhigt haben. Diese Versuche werden wöchentlich wiederholt.

Bei einer weiteren Taube wird unter Narkose der Flügel geröntgt, nachdem ein Kontrastmittel in die Elle injiziert wurde. Diese Untersuchungen erfolgen zusätzlich an 11 toten Vögeln verschiedener Arten. Das weitere Schicksal der Tauben wird nicht beschrieben.

Bereich: Tiermedizin (Innere Medizin), Tierschutz

Originaltitel:

Autoren: Steffen Böttcher (Wisse. Betreuung: Heike Tönhardt, M. Hafez)

Institute: Institut für Veterinär-Physiologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1153



Dokument 4045Titel: Der Einfluß von Vitamin C und Vitamin E auf die Nebennierenrindenfunktion beim Meerschweinchen
Hintergrund: Einfluß eines Vitamin-C- bzw. Vitamin-E-Mangels auf die Hormonausschüttung der Nebenniere.
Tiere: 136 Meerschweinchen
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: In Vorversuchen soll zunächst ermittelt werden, zu welchem Zeitpunkt alles in der Nebennierenrinde gespeicherte Vitamin C und E verbraucht ist, ohne daß klinische Mangelerscheinungen eintreten. Die Meerschweinchen erhalten eine Vitamin-C- oder Vitamin-E-armen Diät. Zu verschiedenen Zeitpunkten werden die Tiere getötet und ihre Organe untersucht. Es stellt sich heraus, daß die Angaben zum Vitamin-C-Gehalt auf der Futterpackung falsch sind, so daß die Ergebnisse nicht verwendet werden können.

Für die Hauptversuche werden die Tiere ebenfalls mit Futter ernährt, das einen Mangel an Vitamin C und/oder E aufweist. Regelmäßig werden sie für jeweils 24 Stunden einzeln in sogenannte Stoffwechselkäfige gesetzt, um ihre Ausscheidungen aufzufangen. Nach bis zu 15 Tagen bei Vitamin-C-Verarmung und 72 Tagen bei Vitamin-E-Verarmung werden die Tiere getötet und untersucht.

Bereich: Hormonforschung

Originaltitel:

Autoren: Katharina Möbius (wiss. Betreuung: Hans-Jörg Risse, Wolfgang Oelkers)

Institute: Abteilung Innere Medizin/Endokrinologie des Klinikums Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin (eingereicht über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1152



Dokument 4046Titel: Genetische Untersuchungen zur Entstehung spontaner Uterus- und Mammatumoren bei der Laborratte (Rattus norvegicus)
Hintergrund: Vererblichkeit der Anfälligkeit für Krebsentstehung
Tiere: 146 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für die Versuche werden unter anderem Rattenmutanten verwendet, denen verkleinerte Augen sowie hohe Anfälligkeit für Tumore angeboren ist. Andere Tiere zeigen Fellveränderungen. Ein weitere Stamm ist relativ unfruchtbar und bekommt häufig Tumoren der weiblichen Geschlechtsorgane. Neun Tiere entwickeln eine hochgradig vereiterte Gebärmutter, die zum Tod der Tiere führt. Weitere Ratten sterben spontan an Tumoren. Die übrigen Ratten werden spätestens nach 27 Monaten mit Kohlendioxid getötet und untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel:

Autoren: Barbara Beckmann (Wissenschaftliche Betreuung: H. J. Hedrich)

Institute: Institut für Versuchstierkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1151



Dokument 4047Titel: Untersuchungen zur Pathophysiologie der circling- (ci2) Ratte, einer neuen Rattenmutante mit spontanem Drehverhalten
Hintergrund: Untersuchung, ob sich eine Rattenmutante als "Tiermodell" für eine Erkrankung des Menschen (Morbus Parkinson) eignet
Tiere: 78 Ratten (mehr als)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Es werden Rattenmutanten verwendet, die durch eine Bewegungsstörung, nämlich spontanes Drehen besonders bei Stress auffallen. In Vorversuchen wird eine unbekannte Anzahl Ratten eingesetzt.

Für die eigentlichen Versuche werden die Ratten in Narkose gelegt. Nun wird der Kopf der Tiere in einen "stereotaktischen Apparat" verbracht. Mittels Ohrstiften und Oberkieferhalterung wird der Kopf fixiert. Auf dem Schädel wird die Haut durchtrennt und die oberste Schicht des Schädelknochens abgeschabt. An zwei Stellen wird der Schädel durchbohrt. Neben die Löcher werden drei Schrauben eingeschraubt. In die Löcher werden Kanülen (dünne Hohlnadeln) geschoben. Mit Kunststoff werden die Kanülen mit den Schrauben am Schädel verankert. Nun wird die Haut wieder vernäht.

Eine Woche später werden die Versuche durchgeführt. Unter Kurznarkose werden in die Kanülen kleine Sonden eingeführt. So können an den wachen Tieren über einen Schlauch Messungen im Gehirn unter verschiedenen Bedingungen sowie nach Verabreichung von Substanzen durchgeführt werden. Am Ende der Versuche wird den Tieren eine fixierende Lösung injiziert, durch die sie getötet werden.

Bereich: Parkinsson-Forschung, Neurologie

Originaltitel:

Autoren: Maren Fedrowitz (Wissenschaftliche Betreuung: W. Löscher)

Institute: Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1150



Dokument 4048Titel: Morphologische Untersuchungen zur Deprivation des primären auditorischen Cortex bei der Hauskatze (Felix sylvestris f. catus)
Hintergrund: Auswirkungen von Hörstörungen und elektrischen Hörhilfen auf das Gehirn
Tiere: 25 Katzen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Acht Katzen hören normal, 17 werden als Neugeborene durch Injektion einer gehörschädigenden Substanz ertaubt. Teilweise wird den ertaubten Tieren eine Elektrode ins Innenohr gepflanzt, die elektrisch stimuliert wird. Am Ende der Versuche werden die Katzen getötet und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel:

Autoren: Maja Eichhorn (Wissenschaftliche Betreuung: S. Steinlechner; G. Reuter)

Institute: Institut für Zoologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1149



Dokument 4049Titel: Ein Vergleich oxidativer Parameter bei Alveolarmakrophagen der Spezies Mensch, Javaner Makake, Sprague-Dawley-Ratte und Syrischer Goldhamster
Hintergrund: Prüfung der Eignung von Nagern und Affen für Versuche, die Auswirkungen bestimmter Stoffe auf die Lunge des Menschen nachweisen sollen
Tiere: 49 Tiere verschiedener Arten (16 Affen (Makaken); 16 Hamster; 17 Ratten)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei den Affen wird unter Narkose eine Lungenspülung durchgeführt. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht beschrieben. Den Nagern wird unter Narkose Herz und Lunge entnommen, wodurch sie getötet werden.

Bereich: Umwelttoxikologie

Originaltitel:

Autoren: Ariane Neuber (Wissenschaftliche Betreuung: J. Behr)

Institute: Pneumologische Abteilung der Medizinischen Klinik I, Klinikum Großhadern und Institut für Chirurgische Forschung der Ludwig-Maximilians-Universität München; eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1148



Dokument 4050Titel: Zur experimentellen Implantation von modifizierten koronaren InFlow-Dynamic-Stents mit Goldbeschichtung beim Schwein - angiographische, histomorphologische und histomorphometrische Untersuchungen
Hintergrund: Bei der koronaren Herzkrankheit des Menschen, bei der es zu Problemen der Durchblutung des Herzens durch verengte Blutgefäße kommt, werden zunehmend "Stents" eingesetzt. Diese leitet man durch ein Gefäß, das durch die Haut erreichbar ist, durch das Blutgefäßsystem bis in die verengten Blutgefäße. Dort werden die "Stents" mit einem Ballonkatheter (dünner Schlauch mit aufblasbarem Gummiballon am Ende) geweitet und verbleiben im Gefäß, wodurch der Blutfluß wieder gewährleistet ist. In dieser Arbeit geht es um die Einsetzbarkeit eines neuentwickelten "Stents".
Tiere: 6 Schweine
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden in Narkose gelegt. Durch eine Halsvene wird ein Katheter (dünner Schlauch) bis kurz vor das Herz geschoben. In die Halsarterie wird ein "Besteck" eingeführt, durch das unter Zuhilfenahme eines optischen Systems Instrumente in eine Herzarterie eingebracht werden können. Diese wird um ca. 20% geweitet. Unter Narkose werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Die Implantation eines weiteren "Stents" in einem anderen Gefäß erfolgt in entsprechender Weise. Anschließend werden die Wunden verschlossen. Ein Tier stirbt drei Tage später ohne vorherige Auffälligkeiten. Die Schweine werden 28 Tage nach der Operation durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet und untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf--Forschung

Originaltitel:

Autoren: Antonin Rybnikar (Wissenschaftliche Betreuung: E. Alt)

Institute: I. Medizinsche Klinik und Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1147