facebook
twitter
youtube
instagram

Was wir tun

Negativ-Preis „Herz aus Stein“

Herz aus Stein für den schlimmsten Tierversuch

Angeblich seien Tierversuche notwendig, um kranken Menschen zu helfen. Die Öffentlichkeit wird regelmäßig mit solchen Behauptungen getäuscht. In Wahrheit ist der angebliche Nutzen von Tierversuchen nur vorgeschoben. Unsere Datenbank-Tierversuche.de beweist seit Mitte der 1990er Jahre, welche unsinnigen Tierversuche auf Kosten von Tieren, Steuerzahlern und Patienten durchgeführt werden. 

Mit der Vergabe eines „Herz aus Stein“ wollen wir einige besonders absurden Tierversuche ans Licht der Öffentlichkeit bringen.  

Herz aus Stein 2020

Das Herz aus Stein 2020 ging an das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar. Dort werden Mäuse seit Jahren mit sogenannten Rückenhautkammern ausgestattet: zwei Metallrahmen, zwischen die die Rückenhaut der Maus extrem stark aufgespannt und wie bei einem Sandwich eingeklemmt wird. In die gespannte Haut wird auf einer Hautseite ein Loch gestanzt. In dieses „Bullauge“ werden kleine Stücke Lungenwebe anderer Mäuse eingepflanzt. Mit dieser Methode soll die Entstehung von kleinen Blutgefäßen in Lungengewebe im lebenden Tier beobachtet werden können. 
Die Mäuse müssen 14 Tage mit dem Metallrahmen auf dem Rücken leben, der 2-3 g wiegt, also ein Zehntel des normalen Mäusegewichts. Vergleichbar würde ein 70 kg schwerer Mensch ein ca. 7-9 kg schweres und 70x35 cm großes Metallgerüst wochenlang ununterbrochen auf dem Rücken tragen.

Herz aus Stein für den schlimmsten Tierversuch 2020

Pressemitteilung 02.10.2020 „Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch geht ans Universitätsklinikum des Saarlandes >>

Pressemitteilung 07.10.2020 Preis für den schlimmsten Tierversuch verliehen >>

Alles zum Herz aus Stein 2020 (Kandidaten, Abstimmungsergebnis) >>

Herz aus Stein 2019

Das Herz aus Stein 2019 ist nicht ausgefallen, lediglich die Bezeichnung wurde geändert. 2017 und 2018 bezog sich die Bezeichnung auf das Jahr der Publikation, 2020 auf das Jahr der „Verleihung“. 

Herz aus Stein 2018

Unser Negativpreis „Herz aus Stein 2018“ ging an das Institut für Anästhesiologische Pathophysiologie und Verfahrensentwicklung der Universität Ulm. Dort mussten Mäuse 3 Wochen lang an 5 Tagen die Woche den Rauch von bis zu 8 Zigaretten einatmen. Anschließend wurde bei ihnen – nun narkotisiert – ein Blutungsschock und eine Lungenquetschung ausgelöst, mit dem banalen Ergebnis, dass sich Rauchen negativ bei schweren Traumata auswirkt. 

Herz aus Stein für den schlimmsten Tierversuch 2018

Beim Übergabe-Termin am 2.4.2019 lehnte das Institut die Annahme des „Herz aus Stein“ ab. Die zur Übergabe angekündigte zweiköpfige Delegation der Ärzte gegen Tierversuche traf auf eine Hundertschaft in weiße Kittel gekleidete Menschen seitens der Uni. Diese Reaktion zeigt, dass wir offensichtlich Finger in Wunden gelegt haben.

Pressemitteilung vom 02.04.2019 >>

Alles zum Herz aus Stein 2018 (Kandidaten, Abstimmungsergebnis) >>

Herz aus Stein 2017

Herz aus Stein für den schlimmsten Tierversuch 2017

Die Nacktmullforschung des Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch hat unseren Negativ-Preis „gewonnen“. Am 12. April 2018 waren wir zur Übergabe des „Herz aus Stein“ vor Ort. Das MDC lehnte den Preis ab. Stattdessen hat es seine Mitarbeiter mobilisiert, die mit ihren Schildern um unsere angemeldete Aktion als „Gegendemo“ herumstanden und es kam zu Diskussionen – gegen die wir keineswegs etwas einzuwenden haben.

Pressemitteilung vom 13.04.2018 >>

Fotoalbum auf Facebook >>

Alles zum Herz aus Stein 2017 (Kandidaten, Abstimmungsergebnis) >>

 

Drucken