Tierische Antikörper bei Siemens Healthineers
Waschmaschine, Geschirrspüler, Staubsauger – viele von uns haben Siemens-Geräte zu Hause. Die Marke steht für deutsche Qualitätsprodukte. Doch was kaum jemand weiß: die ausgegliederte Tochterfirma Siemens Healthineers ist für unfassbares Tierleid verantwortlich. Kaninchen werden zu Tausenden unter unsäglichen Bedingungen gehalten, gestochen und ausgeblutet. Dabei kann man Antikörper längst tierversuchsfrei herstellen. Auch das EU-Referenzlabor für Alternativen zu Tierversuchen (EURL ECVAM) spricht sich gegen die weitere Verwendung von Tieren für die Antikörperherstellung aus (1). Eigenen Angaben zufolge bemüht sich Siemens Healthineers auf tierversuchsfreie Methoden umzusteigen (2). Aber „Bemühen“ ist nicht genug. Wir fordern ein Ende der Nutzung von Kaninchenblut. Jetzt!
Undercover-Recherchen bringen die Wahrheit ans Licht
Kaninchen-Zulieferer in Baden-Württemberg
Im Juli 2022 machten mit versteckter Kamera gemachte Aufnahmen aus einem Kaninchenzuchtbetrieb in Baden-Württemberg Schlagzeilen. Unzählige Kaninchen in engen Käfigen auf Gitterrost, schwer kranke und verletzte Tiere, brutaler Umgang, Tötung u.a. mit einer Eisenstange. Der Verein Aninova e.V. hatte die katastrophalen Bedingungen gefilmt und in die Öffentlichkeit gebracht (3). Eine Strafanzeige des Vereins führte zu Strafbefehlen gegen zwei Mitarbeiter mit Zahlung einer Geldstrafe. Gegen den Betreiber der Anlage wurde das Verfahren eingestellt. Stattdessen ging der Züchter gerichtlich gegen den Verein vor und erwirkte, dass Name und Ort des Betriebs nicht mehr genannt werden dürfen. Aninova fand auch heraus, dass die Zuchtfabrik Kaninchen an Siemens Healthineers in Marburg liefert (3).
Blut-Zulieferer in Bayern
Eine Undercover-Recherche des Vereins SOKO Tierschutz e.V. brachte im September 2025 an die Öffentlichkeit, was hinter der sauberen Fassade eines Bauernhofs bei Augsburg geschieht: Tausende Kaninchen werden für die Antikörperproduktion in engen Drahtkäfigen gehalten. Das Undercover-Bildmaterial zeigt eine brutale Behandlung durch das Personal (4). Die Tiere erhalten Injektionen und am Ende ihres kurzen und leidvollen Lebens werden sie ausgeblutet und so getötet. Abnehmer des Blutes sind offenbar unter anderem die Firmen Siemens Healthineers und Neovii. Auch in diesem Fall ging der Zulieferer juristisch gegen die Tierschutz-Ermittler als auch gegen Ärzte gegen Tierversuche vor, weswegen Name und Ort des Betriebes vorerst nicht genannt werden dürfen (5).

Antikörperproduktion 
Antikörper sind Eiweißmoleküle des Immunsystems, die dabei helfen, Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zu erkennen und unschädlich zu machen. Jeder Antikörper bindet sehr spezifisch an ein bestimmtes Molekül, das sogenannte Antigen - ähnlich wie ein Schlüssel zu einem Schloss passt. Dadurch werden eindringende Erreger oder Fremdstoffe markiert und können durch Immunzellen eliminiert werden.
Diese spezifischen Eigenschaften der Antikörper macht man sich in vielen Bereichen zu Nutze: in der Diagnostik etwa bei Schwangerschaftstests oder dem Nachweis von Infektionen wie Covid-19, in der Forschung zur Markierung bestimmter Proteine und zur Behandlung von Krebs, Autoimmunerkrankungen oder chronischen Entzündungen.
Bei der Herstellung unterscheidet man zwischen polyklonalen und monoklonalen Antikörpern. Polyklonale Antikörper werden üblicherweise gewonnen, indem Tieren das Antigen mehrfach gespritzt wird. Der Körper der Tiere bildet Antikörper dagegen, anschließend wird ihnen Blut entnommen, um die gebildeten Antikörper zu isolieren. Sehr häufig werden Kaninchen verwendet, aber auch größere Tiere wie Pferde, Ziegen und Schafe, um eine größere Blutmenge zu erzielen. Meist erfolgen sowohl die Injektionen als auch die Blutentnahmen mehrfach über mehrere Wochen. Kaninchen wird dabei jeweils bis zu zehn Prozent ihrer Blutmenge entnommen. Viele der größeren Tiere werden oft jahrelang zur Antikörperproduktion eingesetzt. Sie leiden durch die ständigen Blutabnahmen an schmerzhaften Verdickungen der Venen. Am Ende werden die Tiere getötet und vollständig ausgeblutet. Die aus den Tieren gewonnenen Seren enthalten ein Gemisch aus verschiedenen Antikörpern.
Während polyklonale Antikörper aus einem Gemisch aus vielen verschiedenen Antikörpern bestehen, sind monoklonale Antikörper alle gleich. Typischerweise werden Immunzellen von Mäusen mit unsterblichen Tumorzellen verschmolzen, sodass sogenannte Hybridomzellen entstehen, die unbegrenzt wachsen und immer denselben Antikörper produzieren. Die Hybridomzellen werden zusammen mit einem Mineralöl Mäusen in die Bauchhöhle injiziert, wo sie einen Tumor bilden, der die gewünschten Antikörper in die Aszites-Flüssigkeit im Bauchraum abgibt. Die Flüssigkeit wird den Tieren abgezapft, um die Antikörper zu isolieren. Für die Mäuse ist diese sogenannte Aszites-Methode mit unvorstellbaren Qualen verbunden.
Tierversuchsfreie Antikörper-Produktion 
Bereits seit Jahrzehnten können sowohl monoklonale als auch sogenannte multiklonale Antikörper – die polyklonale Antikörper ersetzen können - ganz tierfrei hergestellt werden. Allein die Datenbank zu tierversuchsfreien Antikörper-Methoden von Animal Free Research UK listet über 78.000 Einträge und 22 Firmen, die sich auf diese Systeme spezialisiert haben (7).
Die am weitesten verbreitete Methode ist die Phage-Display-Technologie. Bakteriophagen (kurz: Phagen) sind Viren, die sich an Bakterien anheften und durch Einschleusen ihrer Erbsubstanz diese dazu bringen, neue Phagen zu produzieren. Wenn nun in die Phagen ein Stück Erbsubstanz zur Herstellung von Antikörpern eingeschleust wird, produzieren sie Antikörper und heften sie an ihrer Oberfläche an. Die benötigten Phagen werden aus einer „Sammlung“ (Library) ausgesucht. Die genetische Information für die Antikörper, die in die Phagen eingebracht wird, stammt dabei aus dem Blut von menschlichen Freiwilligen. Auf diese Weise können Antikörper praktisch für jedes beliebige Antigen hergestellt werden (7).
Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die Technologie der Antikörpermimetika. Ein Antikörpermimetikum ist ein künstlich hergestelltes Molekül, das die Fähigkeit eines Antikörpers nachahmt, nämlich, sich spezifisch an ein Antigen zu binden. Es wird jedoch nicht von den Zellen des Immunsystems hergestellt, sondern künstlich. Die verschiedenen Mimetika mit Bezeichnungen wie Affibodies, Affitine und Affimere unterscheiden sich in ihren Eigenschaften wie Größe, Stabilität und Aufbau. Auch gibt es Antikörpermimetika wie Aptamere, die auf der Erbsubstanz DNA beruhen. Hier können Sequenzen aus DNA-Bibliotheken ausgesucht werden (8).
Für die Produktion monoklonaler Antikörper wurden bereits in den 1980er Jahren tierversuchsfreie Kulturverfahren entwickelt. Die Antikörper können in Flaschen oder in bis mehrere Tausend Liter fassenden Tanks – den sogenannten Bioreaktoren - produziert werden.
Eine zuverlässige, kostengünstige und vollkommen tierfreie Möglichkeit, monoklonale Antikörper zu produzieren, ist der Einsatz von Kieselalgen. Die Algen erhalten den Bauplan für die gewünschten Antikörper in Form von DNA und produzieren diese dann in der Zelle. Dafür benötigt die genügsame Alge nur Salzwasser, Licht und eine Temperatur von 20°C. Die DNA stammt dabei aus Datenbanken oder Phage Display (9). Das Start-up-Unternehmen Phaeosynt aus Hannover hat diese Technologie entwickelt und als erstes Produkt den weltweit ersten veganen und tierversuchsfreien Schwangerschaftstest namens „hey mela“ auf den Markt gebracht (9).
Aufgrund dieser Fortschritte empfahl das Europäische Validierungszentrum ECVAM bereits 1997, dass die In-vivo-Produktion (“in vivo” bedeutet „im lebenden“) von monoklonalen Antikörpern in der EU verboten werden sollte. Es wurde damals eine zweijährige Übergangszeit vorgeschlagen, damit sich die Labore darauf einstellen können (10). In Deutschland kam die Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (ZEBET) ebenfalls 1989 zu dem Schluss, dass die Aszites-Methode nur noch in streng definierten seltenen Ausnahmefällen zugelassen werden sollte (10).
Im Jahr 2020 brachte das ECVAM angesichts der enormen Vielfalt und weit fortgeschrittenen tierversuchsfreien Möglichkeiten eine weitere Empfehlung heraus, der zufolge „Tiere nicht länger für die Entwicklung und Produktion von Antikörpern für Forschung, Regulatorik, Diagnostik und therapeutischen Anwendungen verwendet werden sollten“ (1).
Vorteile der tierversuchsfreien Antikörper
In vivo, also im Tier, produzierte Antikörper haben zahlreiche Nachteile: sie unterliegen Schwankungen, denn Tiere sind eben keine lebenden Bioreaktoren, sondern Individuen. Das führt dazu, dass sie oft unzuverlässig und die damit erzielten Ergebnisse nicht reproduzierbar, also wiederholbar sind.
Tierversuchsfrei produzierte Antikörper haben dagegen eine Fülle an Vorteilen. Sie sind reproduzierbar, preisgünstig, schneller herstellbar, besser skalierbar, breiter anwendbar, unbegrenzt verfügbar, sie binden spezifischer an das Zielmolekül, man kann sie humanisieren, was für die Übertragbarkeit auf den Menschen und für die therapeutische Anwendung wichtig ist und - last but not least – sie sind ethisch vertretbar (6).
Zigtausende Kaninchen leiden in Deutschland für Antikörper
Die offizielle Statistik gab bis 2020 nur ungenaue Zahlen der für die Antikörperproduktion „genutzten“ Tiere an. Unter der Rubrik „Produkte auf Blutbasis“ verbarg sich die Produktion polyklonaler Antikörper, aber auch Seren etwa gegen Schlangengifte. Seit 2021 wurde eine eigene Rubrik für „Monoklonale und polyklonale Antikörper (ohne Aszites-Verfahren)“ eingeführt. Diese Zahl lag in den letzten drei Jahre zwischen 21.000 und 38.000 Kaninchen. Betrachtet man die „Produkte auf Blutbasis“ über einen Zeitraum von zehn Jahren, ist ein Rückgang von über 86.000 Kaninchen im Jahr 2015 auf 50.000 Tiere im Jahr 2024 zu beobachten (11).

Grafik 1: Anzahl der in Deutschland verwendeten Kaninchen pro Jahr und Verwendungszweck.
In den Bundesländer-Statistiken gibt es noch mehr Intransparenz. Hier kann lediglich die Zahl der für „regulatorische Zwecke und Routine-Produktion“ eingesehen werden. Die „Produkte auf Blutbasis“ machen einen sehr großen Teil, nämlich jeweils etwa 75-88 % dieser Rubrik aus (12).
Hessen war bis 2023 trauriger Spitzenreiter, was die Verwendung von Kaninchen für „regulatorische Zwecke und Routineproduktion“ angeht. Mehr als 31.000 Kaninchen wurden für diesen Zweck im Jahr 2023 verwendet. Knapp dahinter lag Bayern mit 28.000 Kaninchen. Im Jahr 2024 gab es einen Wechsel zwischen den beiden Bundesländern: Bayern verbrauchte mit über 30.000 Kaninchen deutlich mehr als in den letzten vier Vorjahren und mehr als Hessen, wo es eine Reduktion auf 19.000 Kaninchen gab (12).
Siemens Healthineers betreibt ein eigenes Blutlabor in Marburg, Hessen, und bezieht Blut aus der Farm bei Augsburg, Bayern. Daraus lässt sich schließen, dass Siemens Healthineers deutschlandweit für einen ganz erheblichen Teil der Kaninchen“nutzung“ in diesem Bereich verantwortlich sein dürfte. Aus der Antwort der hessischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass in den Jahren 2015 und 2016 jeweils über 47.000 Kaninchen von Siemens Healthineers in Tierversuchen verwendet wurden (13). Einen dritten Schwerpunkt gibt es in Rheinland-Pfalz mit über 5.500 Kaninchen. Eine Anfrage bei der Landesregierung Rheinland-Pfalz ergab, dass die Kaninchen ganz überwiegend im regulatorischen Bereich verwendet werden, nicht aber zur Antikörperproduktion (14).

Grafik 2: Anzahl der im regulatorischen Bereich verwendeten Kaninchen in den Jahren 2020-2024 nach Bundesland.
Obwohl es seit über 25 Jahren tierleidfreie Methoden anstelle der „Aszites-Maus“ gibt und obwohl diese grausame Methode seit 1989 nur noch in seltenen Ausnahmefällen angewendet werden soll, wurden in Deutschland immer noch zwischen 1.716 Tieren im Jahr 2014 und 1.056 im Jahr 2020 zu Tode gequält. Erst seit 2021 tauchen keine Tiere mehr in der Statistik für diesen Zweck auf (11). In der EU und Norwegen mussten 2022 noch 49.309 Mäuse leiden (15).
Aus rechtlicher Sicht unzulässig
Das deutsche Tierschutzgesetz gibt in §7a vor, dass bei der Entscheidung über die „Unerlässlichkeit“ eines Tierversuchs unter anderem zu prüfen ist, „ob der verfolgte Zweck nicht durch andere Methoden oder Verfahren erreicht werden kann“ (16). Im Falle der Entwicklung und Herstellung von Antikörpern ist die Sache klar: der verfolgte Zweck kann auf jeden Fall tierversuchsfrei erreicht werden. Sämtliche Tierversuche in diesem Bereich sind also unserer Rechtsauffassung nach nicht genehmigungsfähig, d.h. rechtswidrig.
Siemens Healthineers
Siemens und Siemens Healthineers sind historisch eng verbunden: Healthineers entstand 2017 als ausgegliederte Medizintechnik-Sparte der Siemens AG, blieb aber zunächst mehrheitlich im Besitz des Mutterkonzerns. Im November 2025 entschied die Firmenleitung, 30 % der Anteile an die eigenen Aktionäre zu übertragen (17). Damit reduzierte Siemens seine Beteiligung deutlich und verlor die Kontrollmehrheit. Healthineers wird so eigenständiger in Strategie und Geschäftsausrichtung, die Verbindung bleibt über eine Minderheitsbeteiligung bestehen.
Der Konzern mit Hauptsitz in Erlangen bietet eine breite Palette an diagnostischen Tests an. Auf Antikörpern aus Kaninchenblut basieren beispielsweise Tests für Schilddrüsenhormone, Entzündungsmarker, Risikomarker für Herz-Kreislauferkrankungen oder das Stresshormon Cortisol zur Diagnose von Cushing-Syndrom und Morbus Addison (18).
Neovii
Neben Siemens Healthineers ist der Schweizer Pharmakonzern Neovii Biotech GmbH Abnehmer von in Kaninchen produzierten Antikörpern des Hofes bei Augsburg, dessen Name nicht genannt werden darf. Die Firma mit einer deutschen Filiale in Gräfeling bei München stellt das Medikament Grafalon her, das auf Antikörpern aus Kaninchenblut basiert und zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion bei Organtransplantaten eingesetzt wird.
Für das Medikament Grafalon gibt es eine Reihe von Alternativen. Insbesondere sind hier die monoklonalen Antikörper Basiliximab und Alemtuzumab zu nennen, die im Gegensatz zu Grafalon in Zellkulturen gewonnen werden (19). Vorteil dieser Antikörper ist nicht nur, dass keine Tiere leiden müssen, sondern, dass sie aufgrund des Herstellungsprozesses vollständig oder überwiegend menschlich sind und so vom menschlichen Immunsystem nicht erkannt werden. Dadurch sind sie besser verträglich als im Kaninchen hergestellte Antikörper, die zu schweren Nebenwirkungen wie der Serumkrankheit führen können. Auch ist die Gefahr von Infektionen (z.B. Zoonosen) oder Kontaminationen bei aus Zellkulturen stammenden monoklonalen Antikörpern geringer als bei den polyklonalen Antikörpern, die in einem lebenden Tier erzeugt werden.
Warum werden immer noch tierische Antikörper verwendet? 
Technologien, Antikörper tierversuchsfrei zu entwickeln und herzustellen, gibt es bereits seit Jahrzehnten in einer breiten Vielfalt. Laut Expertengremien müsste die Produktion im Tier seit langem verboten sein. Dennoch leiden allein in Deutschland immer noch jährlich Zigtausende Tiere. Die Gründe liegen – wie bei vielen anderen Tierversuchsbereichen auch – in veralteten gesetzlichen Vorgaben und der allgemeinen Innovationsträgheit der Wissenschaftswelt. Forschungsgelder fließen vor allem in Tierversuche und es gibt keinen Druck, auf neue Methoden umzusteigen. Weitere Hemmnisse sind aufwändige und teure Zulassungsverfahren, die dazu führen, dass Firmen an bereits genehmigten Verfahren festhalten, auch wenn diese ersetzbar wären.
Fazit
Antikörper sind ein Tierversuchsbereich, der besonders drastisch zeigt, wie unglaublich zäh der Wandel hin zu einer modernen tierversuchsfreien Forschung und Medizin ist. Zigtausende Kaninchen und andere Tiere müssen leiden, obwohl es längst etablierte tierversuchsfreie Methoden gibt. Die Aufdeckungen innerhalb des Antikörperproduktionsgeschäfts brachten zudem die erschütternde Brutalität im Umgang mit den Tieren ans Licht der Öffentlichkeit. Es bedarf eines gesetzlichen Verbots und Firmen wie Siemens Healthineers müssen durch öffentlichen Druck dazu gebracht werden, auf tierversuchsfreie Antikörper umzusteigen.

Quellen
- Barroso, J. et al. EURL ECVAM Recommendation on non-animal-derived antibodies; Publications office of the European Union, 2020
- Persönliche Mitteilung von Siemens Healthineers an Ärzte gegen Tierversuche, 08.05.2022
- Schockierende Szenen: Tierquälerei in Kaninchenzuchtanlage. Aninova, 11.07.2022 https://aninova.org/aufdeckung/tierqualerei-in-kaninchenzucht/
- Erschütternde Aufdeckung auf dem Bauernhof. Ärzte gegen Tierversuche, Pressemitteilung, 24.09.2025
- Info-Verbot! Wie Kaninchen für die Antikörperproduktion leiden Gericht verbietet Informationen zu tierleidfreien Verfahren. Ärzte gegen Tierversuche Facebook-Seite, 03.11.2025 https://www.facebook.com/photo/?fbid=1268927831939215&set=a.375477177950956
- Animal-Free Research UK: Recombinant Antibodies and Mimetics Database
- Walter, Johanna: Antikörper – Die Zukunft ist tierversuchfrei. Ärzte gegen Tierversuche e.V., 16.06.2022 https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/fuer-experten/fachthemen/sonstige-fachthemen/antikoerper-die-zukunft-ist-tierleidfrei
- Recombinant antibodies & mimetics database: Methods used in antibody and antibody memetics production. https://antibodies.humanspecificresearch.org/about-recombinant-antibodies-and-mimetics/
- Ein wirklich positiver Schwangerschaftstest – ganz ohne Tierleid. ÄgT-Journal 4/2025, S. 14/15
- Marx Uwe et al. Monoclonal antibody production. The report and recommendations of ECVAM workshop 23. ATLA 1997; 25; 121-137
- Bundesinstitut für Risikobewertung: Zahlen zu den im Jahr 2024 in Deutschland verwendeten Versuchstieren, 10.12.2025
- Bundesinstitut für Risikobewertung: Aufstellung der Versuchstierdaten nach Bundesländern 2024
- Antwort der Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf eine Kleine Anfrage der Abg. Hamann (Bündnis 90/Die Grünen) vom 15.05.2027, Drucksache 19/4646
- Antwort des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz auf eine Anfrage von Ärzte gegen Tierversuche e.V., 14.01.2026
- ALURES – Animal Use Reporting EU System https://webgate.ec.europa.eu/envdataportal/content/alures/section2_number-of-uses.html
- Tierschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 18. Juni 2021 (BGBl. I S. 1828) geändert worden ist
- Siemens plans to deconsolidate Siemens Healthineers. Siemens Pressemitteilung, 12.11.2025 https://press.siemens.com/global/en/pressrelease/siemens-plans-deconsolidate-siemens-healthineers
- Siemens Healthineers: Labordiagnostik, Assays und Assay-Menüs https://www.siemens-healthineers.com/de/laboratory-diagnostics
- Hardinger K.L. et al. Selection of induction therapy in kidney transplantation, Transplant International 2013; 26(7): 662-672