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Unser Verein ist auf verschiedenen Ebenen politisch aktiv, um die Forderung nach einer innovativen, tierversuchsfreien Forschung einzubringen. Im Folgenden sind exemplarisch Aktivitäten aufgeführt.

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Transparenz zu Tierversuchen

Durch unsere ausführlichen Anfragen an Institute, Behörden und Politik im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes oder durch sogenannte Kleine Anfragen bringen wir Zahlen und Fakten zu dem intransparenten System Tierversuch ans Licht. Die Erkenntnisse aus diesen Anfragen werden Politik und Öffentlichkeit von uns zur Kenntnis gebracht und bei Aufdeckung von Missständen entsprechend juristisch weiterverfolgt.

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Mitwirkung an nationaler Gesetzgebung

Wir bringen unsere fachliche Expertise in Gesetzgebungsverfahren auf Bundes- und Länderebene ein. Dazu zählen beispielsweise unsere Beiträge zur 2023/24 angestoßenen, letztlich nicht erfolgten Novellierung des Tierschutzgesetzes, das Tierversuchsgesetz 2026, sowie Stellungnahmen und fachliche Inputs zu Änderungen in den Hochschulgesetzen der Bundesländer.

 

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Mitwirkung an Gesetzgebung auf EU-Ebene

Auf EU-Ebene beteiligen wir uns an politischen Prozessen, durch Teilnahme an internationalen Gremien und regulatorischen Gesprächen, gezielte Lobby- und Kampagnenarbeit, ausführliche Stellungnahmen und Beschwerden, sowie durch die gemeinsame Einreichung von Rechtsgutachten mit anderen Organisationen. Ein Beispiel hierfür ist unser Engagement zur Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in deutsches Recht.

Auch über unsere  Mitgliedschaft bei der ECEAE und der Eurogroup for Animals sind wir aktiv an der politischen Arbeit in Brüssel und Straßburg beteiligt. Themen sind unter anderem die Chemikalien-Verordnung REACH und der Fahrplan zum Ausstieg aus den Chemikalien-Tierversuchen. Letzteres ist ein Erfolg, den wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern und 1,2 Millionen Unterstützern einer Europäischen Bürgerinitiative erreichen konnten. Auch, dass Kosmetik-Tierversuche und die Einfuhr von an Tieren getesteten Kosmetik-Produkten und deren Inhaltsstoffen in der EU verboten sind, können wir auf die gemeinsamen Fahnen schreiben.

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Fachgespräche und Vorträge

Mit unseren wissenschaftlich und juristisch ausgebildeten Mitarbeitenden initiieren wirregelmäßig Fachgespräche mit Entscheidungsträgern wie Behördenvertretern, Ministerien und Politikern. Hier können wir fachgerecht über die aktuellen Missstände im Bereich Tierversuch, aber auch aktuellen Stand der tierversuchsfreien medizinischen Forschung berichten. Unser Verein hält auf Einladung Vorträge in verschiedenen politischen Gremien wie bei tierschutzpolitischen Treffen oder Landesgruppen von Parteien. 

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Beiräte und Fachgremien

Über die Vertretung in Landestierschützbeiräten hat unser Verein die Möglichkeit, Anträge einzubringen und Forderungen an die jeweilige Landesregierung zu stellen. Wir waren jahrelang im hessischen Tierschutzbeirat aktiv, bis dessen Zusammensetzung geändert wurde. Aktuell hat unser Verein einen Sitz im Tierschutzbeirat Berlin.

Zudem bringen wir unsere wissenschaftliche Expertise als Mitglied in offiziellen nationalen und internationalen Fachgremien ein – wie etwa in der Bf3R-Kommission auf Bundesebene oder in europäischen Forschungs- und Regulierungsnetzwerken. Dadurch sitzen wir direkt mit am Tisch, wenn Richtlinien definiert und Weichen für eine tierversuchsfreie Zukunft gestellt werden. Mehr zur Gremienarbeit von ÄgT >>

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Kampagnenarbeit

Unsere Kampagnen zu Themen wie die Abschaffung der Affenhirnforschung in Frankfurt, Tübingen und Bremen, Freilassung der ehemaligen in Tierversuchen verbrauchten Hunde in Düsseldorf, Botox-Tierversuche, Abschaffung des Tests mit dem Blut von Pfeilschwanzkrebsen, und viele mehr, beinhalten immer auch viel politische Arbeit. Wir stellen Anfragen, um die Tierversuche in diesem Bereich transparent zu machen. Wir wenden uns an politische Entscheidungsträger, um die jeweilige Thematik bekannt zu machen und dafür zu sensibilisieren. Ebenso übergeben wir unsere gesammelten Unterschriften medienwirksam an die Entscheidungsträger und sensibilisieren diese mit Hilfe der Bevölkerung durch Brief- und Postkartenaktionen. Eine Auswahl unserer Erfolge finden Sie hier >>

Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen nutzen wir Bundestagspetitionen, um tierversuchsrelevante Themen vor den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu bringen. Erreichen wir das erforderliche Quorum, erhalten diese Anliegen dort eine öffentliche Anhörung.

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Wahlprüfsteine

Unser Verein verschickt anlässlich von Bundestags- und Landtagswahlen Fragen an die Parteien, um deren Position hinsichtlich der tierversuchsfreien Forschung zu erfahren und wertet die Wahlprogramme aus, um der Öffentlichkeit Wahlentscheidungshilfen zu geben. Zur alle 5 Jahre stattfindenden Europawahl befragen wir im Vorfeld Politiker und Parteien zu ihrer Position zu Tierversuchen.

 

Stand: 26.10.2026