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Letzte Aktualisierung: 16.02.2023

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JARA – gequält, verstümmelt, gestorben

Bohrlöcher im Schädelknochen und Stichverletzungen im Gehirn - Affen in der Hirnforschung wird unvorstellbares Leid angetan. Das offenbart eine interne Dokumentation, die unserem Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) vorliegt. Amtliche Veterinärpathologen stellten bei untersuchten Affen des Max-Planck-Instituts für Biologische Kybernetik (MPI) in Tübingen nicht nur schweres, sondern schwerstes Leid fest, was den zuständigen Stellen in vollem Umfang bekannt war. Dies bestätigt aufs Dringlichste die Forderung an die Entscheidungsträger, die lebensverachtende Affenhirnforschung in Deutschland nicht länger zu genehmigen, sondern endlich zu untersagen.

Denn auch, wenn die Untersuchungsergebnisse von 2009 sind und einen Einzelfall offenbaren, darf auf alltägliche Missstände geschlossen werden. Die ZDF-Sendung „Frontal“ berichtete am 25. Oktober 2022 darüber.

Neue Beweise: So leiden Affen in Deutschland in der Hirnforschung

Der Schädel des Affen „Jara“:


Zahlreiche Bohrlöcher in Jaras Schädel mit hochgradiger Osteoporose des Knochens

Behörden tun nichts gegen unhaltbare Zustände

Alle zuständigen Stellen hatten bereits frühzeitig (im Zeitraum zwischen 2009 und 2010) detailliert Kenntnis von den Sektionsergebnissen und hätten diesen nicht nur lebensverachtenden, sondern auch gesetzeswidrigen Torturen Einhalt gebieten können und müssen. Offenbar jedoch wurde die Angelegenheit unter den Teppich gekehrt. 

Unter den zuständigen Stellen mit Kenntnis der Missstände sind

  • das für den Tierschutz zuständige Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR)
  • das Veterinäramt Tübingen
  • das Regierungspräsidium Tübingen

Die Dokumentation offenbart tiefste Abgründe in der deutschen tierexperimentellen Forschungslandschaft und stellt unserer Überzeugung nach die gängige Praxis in der Affenhirnforschung in Deutschland und keinesfalls nur einen Einzelfall dar. Es ist ein schweres Vergehen der zuständigen Entscheidungsträger, dass sie derart schwerstes Tierleid, das unvereinbar mit dem Tierschutzgesetz ist, nicht sofort bei Bekanntwerden unterbunden und rechtliche Schritte gegen die Experimentatoren eingeleitet haben. Auch unter grüner Mitregierung geht dieses schwerste Affenleid weiter!

Gleichartige Versuche werden weiterhin in Bremen, Göttingen, Magdeburg, Marburg , Frankfurt sowie an drei Instituten in Tübingen durchgeführt.

Mitmachaktion: Fordern Sie ein Ende der Affenqual

Wir fordern von den zuständigen Stellen, die Affenhirnforschung sofort zu beenden.


Bitte helfen Sie mit und schreiben Sie per Brief oder E-Mail an das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) und an das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) als oberste Tierschutzbehörde.

Musterbriefe finden Sie hier >>

Sammeln Sie Unterschriften auf unserer Papierliste (als PDF herunterladen oder im Shop bestellen)

Unterschreiben Sie zudem unsere Online-Petition und fordern Sie mit uns ein sofortiges Ende dieser lebensverachtenden Torturen – die wissenschaftlich unsinnige Affenhirnforschung muss endlich gestoppt werden! 

Stoppt Hirnforschung an Affen!

Bohrlöcher im Schädelknochen und Stichverletzungen im Gehirn - Affen in der Hirnforschung wird unvorstellbares Leid angetan. Der Nutzen für kranke Menschen dieser reinen Neugierforschung ist dabei gleich Null. Diese lebensverachtende Tierqual gibt es in Deutschland an 8 Instituten. Mit meiner Unterschrift fordere ich ein Verbot der Affenhirnforschung!

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Videos zur Hirnforschung an Affen

Der bekannte Journalist Manfred Karremann hat schon viele Skandale zum Umgang mit Tieren an die Öffentlichkeit gebracht. Für uns hat er jetzt die seinerzeit untersuchende Veterinärpathologin Dr. Christine Süß-Dombrowski interviewt.

In diesem 6 ½-minütigen Beitrag findet sie klare Worte. Für ihre Courage sind wir ihr sehr dankbar.

Wir weisen darauf hin, dass Tier-Pathologie-Aufnahmen eingeblendet werden, die für manchen schwer erträglich sein können.

Video zur Affenhirnforschung (Link zu YouTube)

In einem Beitrag unserer Film-Reihe „Im Gespräch: Wissenschaft statt Tierversuche“ geht ÄgT-Geschäftsführer Claus Kronaus auf die Hintergründe und Zusammenhänge des Affenleids in der Hirnforschung ein. 

Video "Wissenschaft statt Tierversuche" zu Affenhirnforschung (Link zu YouTube)

Was kann ich sonst noch tun?