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Grausame Tierversuche am Leibniz-Institut in Magdeburg


 

Mit Unterstützung von Undine Kurth, tierschutzpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, haben wir am 27.08.2013 über 20.000 Unterschriften an Dr. Hermann Onko Aeikens, Landwirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt übergeben. Wir fordern das Ende der grausamen Tierversuche am Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie. 

Am Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie werden extrem grausame Tierversuche an Affen, Wüstenrennmäusen (Gerbils), Ratten und Mäusen durchgeführt.

Bei den Affen werden Methoden wie vor 30 Jahren eingesetzt. Den Tieren wird dauerhaft eine helmartige Vorrichtung auf dem Schädel implantiert. Sie werden durch Durst gezwungen, stundenlang mit angeschraubtem Kopf in einem Primatenstuhl zu sitzen. Wüstenrennmäuse und Ratten werden mit Elektroschocks traktiert und bei Mäusen wird das Gehirn geschädigt. Das Leid der Tiere ist immens, der Nutzen für kranke Menschen gleich Null. Es handelt sich um reine tierexperimentelle Grundlagenforschung ohne medizinische Anwendung.

Insbesondere Hirnforschung an nicht-menschlichen Primaten steht seit langem massiv in der Kritik. In Berlin, München und in der Schweiz wurden in den letzten Jahren gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt.

Das muss auch in Magdeburg möglich sein!


Weitere Informationen

Tierversuche am Leibniz-Institut in Magdeburg (Hintergrundinfos) >>

Infoblatt »Tierversuche im Brennpunkt: Magdeburg« als PDF >> 

Pressemitteilung vom 27.11.2009 >>

Pressemitteilung vom 27.08.2013 >>

Aktionen gegen Tierversuche in Magdeburg >>

Infos über Hirnforschung an Affen >>

Video über Hirnforschung an Affen >>

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