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Erfolge

Studium ohne Tierverbrauch

Unser Verein wirkt aktiv daran mit, dass Studenten nicht zur Teilnahme an Übungen mit „Tierverbrauch“ gezwungen werden. Bislang haben acht Bundesländer diese Option in ihre Hochschulgesetze aufgenommen: Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen. 

Bundesländer mit Befreiung vom Tierverbrauch

Baden-Württemberg 

In Baden-Württemberg unterstützen wir die Grüne Landtagsfraktion in ihrem Bestreben, eine entsprechende Änderung in das Hochschulgesetz einzubringen. 

Sachsen-Anhalt

Die Änderung des Hochschulgesetztes in Sachsen-Anhalt können wir als Erfolg verbuchen, denn ÄgT war im Vorfeld im Herbst 2019 als externer Interessenvertreter zur Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung eingeladen. Wir konnten die Politik letztendlich überzeugen, einen Passus einzuführen, demzufolge Studenten sich mittels Antrag von tierverbrauchenden Übungen befreien lassen und die Lehrinhalte anderweitig erbringen können.

Saarland

Besonders intensiv war unser Verein in die Überarbeitung des saarländischen Hochschulgesetzes eingebunden. Im Nachgang zu einem sehr konstruktiven und erbaulichen Gespräch mit der ehemaligen saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer im November 2015 und auf Initiative des Wissenschaftsausschusses wurde unser Verein im Rahmen der Neuauflegung des Hochschulgesetzes als Experte auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Forschung im August 2016 zu einer Anhörung geladen. Im 2017 verabschiedeten Hochschulgesetz wird nun erfreulicherweise explizit die Förderung der Entwicklung von Methoden, die die Verwendung von lebenden oder eigens hierfür getöteten Tieren verringern oder ganz ersetzen können, festgeschrieben. Zudem ist es Studenten auf begründeten Antrag möglich, ihre Prüfungsleistungen tierverbrauchsfrei zu absolvieren. Damit hat der zuständige Wissenschaftsausschuss die Expertise der Ärztevereinigung weitgehend berücksichtigt. 

Hessen

In Hessen hatte unser Verein 2015 mittels Anträgen über den Landesbeirat für Tierschutz, der die Landesregierung in Tierschutzfragen berät, sowie durch Unterstützung der engagierten ehemaligen linken Landtagsabgeordneten Barbara Cárdenas maßgeblich dazu beigetragen, dass das überarbeitete Hochschulgesetz Studenten die Möglichkeit bietet, ihren Abschluss ohne die Teilnahme an tierverbrauchenden Übungen zu erreichen. 

Weitere Information

Umbringen, aufschneiden, wegwerfen – Tierversuche im Studium >>

Stand: 23.12.2020 

 

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