facebook
twitter
youtube
instagram

Erfolge

Studium ohne Tierverbrauch

Unser Verein wirkt aktiv daran mit, dass Studenten nicht zur Teilnahme an Übungen mit „Tierverbrauch“ gezwungen werden. Bislang haben drei Bundesländer diese Option in ihre Hochschulgesetze aufgenommen: Nordrhein-Westfalen, Hessen und das Saarland. 

Besonders intensiv war unser Verein in die Überarbeitung des saarländischen Hochschulgesetzes eingebunden. Im Nachgang zu einem sehr konstruktiven und erbaulichen Gespräch mit der ehemaligen saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer im November 2015 und auf Initiative des Wissenschaftsausschusses wurde unser Verein im Rahmen der Neuauflegung des Hochschulgesetzes als Experte auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Forschung im August 2016 zu einer Anhörung geladen. Im 2017 verabschiedeten Hochschulgesetz wird nun erfreulicherweise explizit die Förderung der Entwicklung von Methoden, die die Verwendung von lebenden oder eigens hierfür getöteten Tieren verringern oder ganz ersetzen können, festgeschrieben. Zudem ist es Studenten auf begründeten Antrag möglich, ihre Prüfungsleistungen tierverbrauchsfrei zu absolvieren. Damit hat der zuständige Wissenschaftsausschuss die Expertise der Ärztevereinigung weitgehend berücksichtigt. 

In Hessen hatte unser Verein 2015 mittels Anträgen über den Landesbeirat für Tierschutz, der die Landesgerierung in Tierschutzfragen berät, sowie durch Unterstützung der engagierten ehemaligen linken Landtagsabgeordneten Barbara Cárdenas maßgeblich dazu beigetragen, dass das überarbeitete Hochschulgesetz Studenten die Möglichkeit bietet, ihren Abschluss ohne die Teilnahme an tierverbrauchenden Übungen zu erreichen. 

Weitere Information:

Anhörung im Saarländischen Landtag >>

Treffen mit saarländischer Ministerpräsidentin >>

Umbringen, aufschneiden, wegwerfen – Tierversuche im Studium >>

 

Drucken