facebook
twitter
youtube
instagram

Musterbriefe gegen das Affenleid von Mauritius

Brief an die Botschafterin von Mauritius

Bitte kopieren und als E-Mail an Berlin@mauritius-embassy.de oder (besser) per Post verschicken. 

Ihre Exzellenz Frau
Sarojini Seeneevassen-Frers
Botschaft der Republik Mauritius
Kurfürstenstraße 84
10787 Berlin
Fax: 030-26 55 83 23

Exzellenz, sehr geehrte Frau Botschafterin Seeneevassen-Frers,

ich bin entsetzt, zu erfahren, dass Mauritius immer noch Fang, Zucht und Export von Tausenden von Affen erlaubt. Verdeckt gemachte Aufnahmen zeigen den grausamen Umgang mit den Tieren. Anstatt diese Praktiken sowie Tierversuche zu unterbinden, hat die Regierung auch noch ein Gesetz auf den Weg gebracht, das jetzt die Ansiedlung von Tierversuchslaboren auf der Insel ermöglicht.

In Europa und überall in der Welt mehren sich die Bedenken gegenüber Tierversuchen an Primanten. Es ist absolut inakzeptabel, dass eine Urlaubsinsel wie Mauritius, die mit ihrer Natur und Tierwelt wirbt, Affenexperimente fördert. Zusätzlich fügt diese grausame Umgehensweise mit Affen dem internationalen Image Ihres Landes massiven Schaden zu.

Abgesehen von den ethischen Erwägungen sind Tierversuche generell mehr als fragwürdig, da aufgrund der wesentlichen biologischen Unterschiede zwischen Tier und Mensch die Ergebnisse nicht übertragen werden können.

Ich bitte Sie nachdrücklich, sich bei der Regierung Ihres Landes dafür einzusetzen, anstelle von archaischen Tierversuchen tierversuchsfreie Technologien zu fördern. Zucht und Handel mit Affen fürs Tierversuchslabor müssen gestoppt und die gefangenen Affen in die Freiheit entlassen werden.

Mit freundlichen Grüßen,


Brief an den Minister für Touristik von Mauritius:
Einen Brief per Post (0,90 € Porto Ausland) zu schicken, ist aufwendig, aber auf jeden Fall effektiver, als eine E-Mail (an: mtou@govmu.org), die ohnehin nur im Spamordner landet.

The Hon Anil Kumarsingh GAYAN, SC
Minister of Tourism
Level 5, Air Mauritius Centre
John Kennedy Street
Port Louis
Mauritius

Dear Minister, Sir Anil Kumarsingh Gayan,

I am shocked to learn that Mauritius continue to allow the trapping, breeding and export of primates for research. I am furthermore deeply concerned that the Government also has brought a law on the way, which now allows the establishment of testing laboratories on the island; in particular the use of long-tailed macaque which is likely to be the main species to be used in the research facilities.

At a time when the use of primates in research is increasingly being challenged in Europe and elsewhere, the establishment of primate testing facilities in Mauritius will simply encourage further use of these animals.

In addition to the ethical objections regarding the use of primates in research, there are also strong scientific arguments against their use. Because of biological differences between humans and other species, the results of such research cannot be safely and reliably extrapolated to humans.

I appeal to the Government of Mauritius to take immediate action to end the cruel trade and lead the way by adopting modern non-animal alternative technologies rather than encouraging the archaic and cruel practice of animal testing to continue.

Yours

Drucken