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Air-France-Aktion am Frankfurter Flughafen

Bericht von der Protestaktion der AG Saarland am Flughafen Frankfurt gegen Affentransporte


Aufbau der Standausrüstung am 23. Februar 2013 war morgens ab 7.10 Uhr, es herrschte bereits reges Treiben an den Ticketschaltern der Fluggesellschaften, ebenso in den Ankunft- und Abflug-Areas.

Ziel der Aktion waren die Ticketschalter von Air France und China Eastern. Den Hauptinfostand haben wir bei Air France aufgebaut, da hier mehr Flüge abgewickelt wurden und damit mehr Fluggäste präsent sind als bei China Eastern.

Gegen 11 Uhr waren auch die fünf Ticketschalter von China Eastern besetzt, und es hatte sich eine lange Warteschlange von ca. 150 Fluggästen gebildet, die den einzigen Flug dieser Linie am Sonntag gebucht hatten.


Mit zwei großen DIN A0-Plakaten, auf denen Primatenfotos und Hintergrundinformationen zu sehen sind, haben wir restlos alle Fluggäste in der Warteschlange informieren - und schockieren dürfen. Ein dritter Mithelfer unserer Gruppe hat fast JEDEM Fluggast einen Flyer überreicht und im Gespräch auf die Problematik hingewiesen, verbunden mit der Bitte, die Unzufriedenheit über den Sachverhalt der Tiertransporte an geeigneter Stelle (Ticketschalter) zu kommunizieren.


Das Personal von China Eastern war entsprechend nervös, der »Abteilungsleiter« hat Fotos von unserem Auftritt gemacht und recht hektisch reagiert. Immer wieder wurde wahrgenommen, dass das Personal hilflos auf die Anfragen der Fluggäste, was unsere Aktion bedeuten soll, reagiert hat.


Am Air-France-Ticketschalter haben wir fast alle Fluggäste, die in den Wartebereich eingetreten sind, per Flyer informiert, genauso wie jeden, der nach der Abwicklung diesen Wartebereich wieder verlassen hat (und Air-France-Kunde ist). Somit war abgesichert, dass unsere Botschaft gründlich angekommen ist. Entsprechend "erfreut" über die Aktion haben sich die Einweiser in den Wartebereich, als auch das Ticketpersonal von Air France gezeigt.


Positiv zu werten waren heute die vielen Gespräche, die wir mit interessierten Fluggästen - auch anderer Linien - zum Thema führen durften. Auch Flughafenpersonal war sehr interessiert. Insgesamt gewinnt man den Eindruck, dass das Thema Tiertransporte durch Air France im Flughafen Rhein-Main immer bekannter wird - was mit einem Imageverlust der betroffenen Fluglinie verbunden ist.

Den letzten Flyer (von über 600) haben wir gegen 14 Uhr verteilt, mussten dann also einpacken.

Simone und Werner
AG Saarland der Ärzte gegen Tierversuche

Weitere Infos zur Kampagne gegen Affentransporte durch Air France >>

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