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Pressearchiv 2013 - 10.09.2013 Landtagswahl in Bayern - Regierung soll Quittung für ihre tierfeindliche Politik erhalten

 

10.09.2013

Landtagswahl in Bayern

Regierung soll Quittung für ihre tierfeindliche Politik erhalten


Anlässlich der am kommenden Sonntag anstehenden Landtagswahl in Bayern appelliert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche an die Wähler, mit ihrer Stimme den Regierungsparteien die Quittung für ihre tierfeindliche Politik zu geben und für die neue Legislatur den Parteien eine Chance zu geben, die zumindest für eine Verbesserung des Tierschutzrechts eintreten.

Die Ärztevereinigung hat als Hilfe für die Wahlentscheidung Informationen zusammengestellt, wie die Parteien im Landtag von Bayern zu Tierversuchen stehen. Eine Übersicht mit den wesentlichen Aussagen kann als pdf heruntergeladen werden.

Für Bayerns SPD hat die Reduktion von Tierversuchen eine hohe Priorität. Sie will Fördergelder vorrangig für tierversuchsfreie Forschung aufwenden und in einem Forschungsprojekt die Vorteile dieser Forschung herausstellen. Eine öffentlich zugängliche Datenbank soll für Transparenz bei Tierversuchen sorgen. Die Grünen wollen einen Verzicht auf Tierversuche in Forschung und Lehre und treten für die Umwidmung der Steuergelder zugunsten der tierversuchsfreien Forschung ein. Daten über Tierversuche und Tiertötungen sollen veröffentlicht werden und ein Nationales Kompetenzzentrum für tierversuchfreie Forschung eingerichtet werden. Sowohl SPD als auch Grüne streben eine Überarbeitung des unzureichenden Tierschutzrechts sowie die Einführung des Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen an. Die CDU hält die bisherige Förderung von Alternativmethoden für ausreichend. Die FDP ist der Ansicht, dass ein vollständiger Verzicht auf Tierversuche nicht möglich ist. Die Freien Wähler antworteten nicht auf die Anfrage der Ärzte gegen Tierversuche.

»Es ist erschreckend, wie massiv seitens der Regierungsparteien am Tierversuch festgehalten wird anstatt innovative und ethische Wege zu gehen«, kommentiert Dipl.-Biol. Silke Bitz, Sprecherin der Ärztevereinigung. Der Neubau von zwei Tierversuchsanlagen in München für 175 Millionen Euro zeigt die fatale Fehlentwicklung, die von der derzeitigen Landesregierung unterstützt wird.

Jeder kann mit seiner Stimme bei der Wahl den Regierungsparteien die Quittung für ihre tierfeindliche Politik geben und für die neue Legislatur den Parteien eine Chance geben, die zumindest ansatzweise für eine Abkehr vom Tierversuch eintreten. Nur wenn Parteien regieren, die sich glaubhaft für eine tierversuchsfreie Forschung einsetzen, kann es Verbesserungen für die Tiere geben, so die Ärztevereinigung abschließend.

Weitere Information:
15. September 2013 Landtagswahl in Bayern: Wählen Sie ein Mehr an Tierschutz!   
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