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Pressearchiv 2013 - 05.07.2013 Bundes- und Landtagswahlen 2013 - Ärzteverein zeigt, wie die Parteien zu Tierversuchen stehen

 

05.07.2013

Bundes- und Landtagswahlen 2013


Ärzteverein zeigt, wie die Parteien zu Tierversuchen stehen


Anlässlich der im September 2013 anstehenden Bundestagswahl sowie der Landtagswahlen in Bayern und Hessen appelliert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche an die Wähler, mit ihrer Stimme den Regierungsparteien die Quittung für ihre tierfeindliche Politik zu geben und für die neue Legislatur den Parteien eine Chance zu geben, die zumindest für eine Verbesserung des Tierschutzrechts eintreten.


Die Ärztevereinigung hat als Hilfe für die Wahlentscheidung Informationen zusammengestellt, welchen Stellenwert die tierversuchsfreie Forschung für die Parteien im Bundestag sowie im Landtag von Hessen und Bayern hat. Eine Übersicht mit den wesentlichen Aussagen kann als pdf heruntergeladen werden. Zudem empfiehlt er seinen Mitbürgern, die Kandidaten im jeweiligen Wahlkreis zu fragen, was sie in Richtung Ausstieg aus dem Tierversuch unternehmen werden.

„Die derzeitige Bundesregierung fungiert als Sprachrohr der einflussreichen Tierexperimentatorenlobby. So hat sie es verhindert, bei der Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in deutsches Recht wenigstens wirksame Reglementierungen der Tierversuche durchzusetzen, von einer Abkehr vom tierexperimentellen System ganz zu schweigen", kritisiert Dipl.-Biol. Silke Bitz, Sprecherin der Ärztevereinigung. Von der EU eingeräumte Spielräume für eine Anhebung des Tierschutzstandards wurden von der Bundesregierung nicht genutzt und bestehende Regelungen teilweise sogar noch unterschritten.

Bündnis 90/Die Grünen hatten einen eigenen Entwurf für ein neues Tierschutzgesetz vorgelegt, das eine erhebliche Einschränkung von Tierversuchen, mit dem Ziel diese abzuschaffen, beinhaltet hatte. Der Entwurf scheiterte jedoch im Bundesrat. Das Verbandklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen lehnen CDU/CSU und FDP kategorisch ab, während SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sich für deren Einführung aussprechen.



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