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Pressearchiv 2012 - 13.11.2012 Hundemagazin DOGS zeichnet Ärzte gegen Tierversuche aus

13.11.2012

Hundemagazin DOGS zeichnet Ärzte gegen Tierversuche aus


Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche wurde aktuell in der Rubrik Tierschutz als Sieger für den DOGS Award 2013 gekürt. Europas größtes Lifestyle-Magazin für Hundefreunde, DOGS, zeichnet damit Hunde, Menschen und tierisches Engagement in verschiedenen Kategorien aus.

Eine Jury aus Experten würdigte mit der Auszeichnung die Arbeit des Vereins für die Abschaffung von Tierversuchen. »Tierversuche sind nicht nur qualvoll für das Tier, sondern auch gefährlich für den Menschen. Die Experten von Ärzte gegen Tierversuche e.V. prangern Missstände an, unterstützen Wissenschaftler mit Know-how bei der Arbeit und zeigen Alternativen auf. Das Ziel: eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin«, meint die Jury in der aktuellen Ausgabe des Hundemagazins, in der die Schwerpunkte der Ärztevereinigung vorgestellt werden.

Zahlreiche Tierschützer und Tierversuchsgegner hatten dem Hundemagazin die Ärztevereinigung als auszeichnungswürdig vorgeschlagen. Die Ärzte gegen Tierversuche zeigen sich erfreut über die große positive Resonanz und danken Ihren Unterstützern für ihre wertvolle Hilfe.

In der Auszeichnung sieht der Verein bestätigt, wie wichtig es ist, öffentlich zu machen, dass Tierversuche grausam und unsinnig sind.

»Tierversuche werden oft damit begründet, menschliche Krankheiten verstehen und heilen zu wollen oder uns vor schädlichen Substanzen zu schützen«, erläutert Dipl.-Biol. Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ärztevereinigung. So wird bei Hunden künstlich ein Herzinfarkt simuliert, indem eine Schlinge um das Herz operiert wird, die von außen zugezogen werden kann. In Giftigkeitstests wird an Hunden und anderen Tieren untersucht, ob Chemikalien schädlich sind. »Es ist unethisch, Tiere als Messinstrumente zu missbrauchen. Zudem sind die Ergebnisse nicht vom Tier auf den Menschen übertragbar, da Körperbau, Stoffwechsel und Lebensweise sich unterscheiden und die künstlich am Tier hervorgerufenen Symptome nichts mit den vielfältigen Ursachen menschlicher Erkrankungen zu tun haben«, so Bitz weiter.

Mit gezielten Kampagnen und fundiertem Fachwissen tritt die Ärztevereinigung an die Öffentlichkeit und Politik heran, um dem Ziel, der Abschaffung aller Tierversuche, stückweise näher zu kommen. Die Experten fordern im Sinne von Mensch und Tier eine Abkehr vom veralteten System Tierversuch und stattdessen eine rein tierversuchsfrei ausgerichtete Medizin und Forschung, beispielsweise mit menschlichen Zellkulturen und Computermodellen.

Weitere Information:

DOGS 6/2012 (PDF) >>

Infoblatt Versuche an Hunden - Barbarisch und nutzlos >> 

Datenbank Tierversuche >> 

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