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Wem gebührt das „Herz aus Stein 2018“?

Machen Sie mit: Abstimmung über den schlimmsten Tierversuch des Jahres 

Das „Herz aus Stein“ steht für eine herzlose Forschung, bei der fühlende Lebewesen zu bloßen Messinstrumenten degradiert werden. Mit einer öffentlichen Online-Abstimmung wollen wir auf einige besonders absurde und grausame Tierversuche aufmerksam machen, die in Deutschland durchgeführt worden sind. Nominiert sind Einrichtungen aus Aachen, Erlangen, Hamburg, Heidelberg und Ulm.

Die Auswahl beruht auf Einträgen in unserer Tierversuchs-Datenbank (www.datenbank-tierversuche.de) und diese basieren auf Fachartikeln der Experimentatoren selbst.

  • So werden in Aachen junge Ratten so wenig gefüttert, dass sie nach 4 Wochen nur die Hälfte ihres Normalgewichts wiegen, um Magersucht bei Teenagern zu simulieren.
  • In Erlangen werden die Gehirnaktivitäten bei Ratten gemessen, deren Schnurrhaare mit einem Kamm bewegt werden.
  • In Hamburg werden schwangere Mäuse 24 Stunden einem extrem lauten Ton zur Nagerabwehr ausgesetzt, um Stress auszulösen und das Asthmarisiko bei den Jungen zu untersuchen.
  • In Heidelberg werden Nacktmäusen menschliche Knochenkrebszellen implantiert. Nach 36 bis 50 Tagen sterben alle qualvoll an dem Krebs oder werden getötet.
  • In Ulm müssen Mäuse drei Wochen lang Zigarettenrauch einatmen. Zudem werden ein Blutungsschock und eine Lungenquetschung ausgelöst.

Die Versuchsbeschreibungen inklusive Originalquellen finden sich auf der Aktions-Webseite.

Die Abstimmung ist anonymisiert und läuft vom 22.2.-3.3.2019 unter www.herz-aus-stein.info. Machen Sie mit!

Im letzten Jahr haben wir den Negativpreis erstmals vergeben. „Gewonnen“ hat das Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin in Berlin mit seinen grausamen Erstickungsversuchen an Nacktmullen.

Weitere Informationen

www.herz-aus-stein.info

www.datenbank-tierversuche.de

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