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Tierversuchsfreie Forschung

In-vitro-Schlaglichter

Die Pressemitteilungen und andere Artikel der Ärzte gegen Tierversuche e.V. werfen Schlaglichter auf die Entwicklung und Anerkennung tierversuchsfreier Forschungsmethoden. 

Lernender Computer sagt Giftigkeit von Chemikalien voraus

Intelligente Computer errechnen die Giftigkeit von neuen Chemikalien anhand von Daten einer riesigen Datenbank. Das geniale System hat ein Team um den Toxikologen Dr. Dr. med. Thomas Hartung von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore entwickelt. Hartung ist auch Redner bei unserem WIST-Kongress – Wissenschaft statt Tierversuche am 27.10. in Köln.

Artikel vom 17. Juli 2018 >>

 

10-Organchip bildet menschlichen Organismus nach

Forschern vom Massachusetts Institute of Technology, USA, ist ein Durchbruch in der innovativen In-vitro-Forschung gelungen. Sie entwickelten einen biologischen Chip, auf dem bis zu 10 menschliche Mini-Organe untergebracht sind: Bauchspeicheldrüse, Leber, Darm, Lunge, Herz, Muskel, Gehirn, Gebärmutter, Haut und Niere. Bei den Mini-Organen handelt es sich um moderne, 2- oder 3-dimensionale Zellkultur-Modelle, die zuvor im Labor gezüchtet wurden.

Artikel vom 05. Juni 2018 >>

Organchip-Techologien auf dem Vormarsch

Die Organchip-Technologie boomt. Atmende Lungen, schlagende Herzen und filternde Nieren in Smartphone- oder USB-Stick-Größe – die Organ-auf-dem-Chip genannte Technologie wartet mit immer neuen Innovationen auf. Wir haben unseren Artikel über Bio- und Multiorganchips aktualisiert. 

Artikel vom 28. Mai 2018 >>

Weiblicher Genitaltrakt-auf-dem-Chip

Prof. Teresa Woodruff von der Northwestern University, Chicago, hat sich als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe hat einen 5-Organchip mit Eierstock, Eileiter, Gebärmutter, Vagina und Leber konstruiert.

Artikel vom 28. März 2018 >>

 

3D-Technologien - Menschliche Organe im Miniformat

In einem aktuellen Fachartikel werden die drei wichtigsten 3D-Technologien (3D-Organoide, 3D-Mikrofabrikationen und 3D-Bioprinting) vorgestellt, mit denen menschliche Organe im Miniformat nachgebaut werden können. Es wird gezeigt, wie die 3D-Methoden zur Verbesserung des Medikamentenentwicklungsprozess beitragen können (Kosten- und Zeitreduktion, bessere Kontrollierbarkeit).

Artikel vom 20. März 2018 >>

 

Auge-auf-dem-Chip mit blinzelndem Augenlid

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, ein Auge aus menschlichen Zellen mit einem blinzelndem Augenlid im Miniformat zu kreieren.

Artikel vom 5. Januar 2018 >>

 

Pulsierende menschliche Miniherzen

Im Oktober 2017 berichteten Medien von im Reagenzglas pulsierenden Miniherzen. Amerikanische Wissenschaftler um den Biomechaniker Kevin Costa haben in Hongkong die Firma Novoheart gegründet. Deren „MyheartTM“ genannte Miniorgane werden aus Blutzellen von Menschen generiert.

Artikel, 23. Oktober 2017 >>

 

Blutspendeabfälle statt Kälberserum

Fetales Kälberserum (FKS) wird als Nährlösung für Zellen genutzt. Die Gewinnung des Serums geht jedoch mit großem Tierleid einher, da es aus dem Blut ungeborener Kälber gewonnen wird, indem ihnen mit einer Nadel direkt ins Herz gestochen wird. Es wird so lange Blut abgesaugt, bis es blutleer ist und das Kalb stirbt. Doch es gibt Nährmedien ohne fetales Kälberserum. Vor allem aus Blutabfällen der Blutspendezentralen gewonnene Nährmedien haben ein großes Potenzial.

Stellungnahme vom 28. August 2017 >>

 

iCHIP - Forscher entwickeln Minimensch im Chipformat

Nachbildung von Gehirn, Nervensystem, Blut-Hirn-Schranke und Herz! Wissenschaftler und Ingenieure des Lawrence Livermore National Laboratory, Kalifornien, wollen mit einem neu entwickelten System iCHIP (in-vitro Chip-based Human Investigational Platform) eine Art Minimensch schaffen, der komplexe Untersuchungen von Stoffwechselvorgängen und Interaktionen im Körper erlaubt.

Artikel vom 2. Juni 2016 >>


Antikörper aus Phagen

Um Antikörper herzustellen wird zuerst ein Tier mit den gewünschten Proteinen (Antigen) immunisiert. Das Prinzip der Immunisierung ist das Gleiche wie eine Impfung. Hierbei wird das Tier mit dem Antigen, gegen das es Antikörper bilden soll, geimpft. Doch es geht tierversuchsfrei!

Artikel vom 7. Januar 2014 >>



US-Gesundheitsbehörde fördert tierversuchfreie Testmodelle mit 70 Millionen Dollar

Die Nationalen Gesundheitsinstitute in den USA (NIH) wollen für umgerechnet rund 60 Millionen Euro (70 Millionen Dollar) die Entwicklung von Modellen menschlicher Organe auf Biochips fördern.

Pressemitteilung vom 3. August 2012 >>


Harvard-Institut kreiert lebenden menschlichen Minidarm

Das Gut-on-a-chip genannte Gerät in der Größe eines USB-Sticks enthält kleine, mit menschlichen Zellen ausgekleidete Schläuche die durch eine Vakuumpumpe gestreckt und gestaucht werden, um die Darmperistaltik nachzuahmen. Krankheiten wie Morbus Chrohn sollen so besser erforscht werden können.

Artikel "Biochips - Die In-vitro-Revolution", 27. März 2012 >>

Parkinsonforschung ohne Tierleid

Wissenschaftler vom Bernstein Center der Universität Freiburg i. Br. haben eine tierversuchsfreie Methode entwickelt, die zum Verständnis der Abläufe der Parkinsonkrankheit beim Menschen beitragen kann.

Artikel vom 2. Dezember 2011 >>

Lebensechtes Chirurgentraining am Simulator

Statt Schweine-OPs: Lebensechtes Chirurgie-Training am Simulator. Hochmodernste Computertechnik macht es möglich: eine Echtzeit-Simulation mit Videoaufnahmen aus echten OPs, Tast-Wahrnehmung und Operationskomplikationen.

Artikel vom 2. Februar 2011 >>

Herz-Lungen-Maschine auf einem Biochip

An der Harvard-University in Cambridge, Massachusetts (USA), wollen Bio-Ingenieure ein Herz-Lungen-Modell entwickeln, das es ermöglicht, pharmakologische Substanzprüfungen besonders effizient durchzuführen.

Artikel vom 17. Dezember 2010 >>

Neuer Trend in Amerika

Namhafte US-Institutionen haben erkannt, dass Tierversuche unzuverlässig sind und setzen verstärkt auf Human-Daten und tierversuchsfreie Testmethoden.

Pressemeldung vom 1. Dezember 2010 >>

Biochips – Die In-vitro-Revolution

Biochips kommen einer Revolution bei der Wirkstofftestung gleich. Dank automatisierter Abläufe lassen sich große Mengen an Substanzen in kürzester Zeit messen – zuverlässig, preisgünstig, schnell und – wenn menschliche Zellen verwendet werden - auf die Situation beim Menschen übertragbar. Also genau das Gegenteil von Tierversuchen, die aufwändig. langwierig, schlecht reproduzier- und übertragbar sind. Mittlerweile gibt es bereits eine ganze Palette solcher Lab-on-a-chip (»Labor auf einem Chip«) genannten Systeme für Haut, Leber, Lunge, Nervenzellen und sogar kombiniert als eine Art Mini-Organismus.

Artikel vom 11. August 2010 >>

Menschliche Haut statt lebender Kaninchen

Tierversuchsfreies Testverfahren weltweit anerkannt

Vor wenigen Tagen wurde auf internationaler Ebene ein menschliches Hautmodell offiziell anerkannt, mit dem Substanzen auf ihre Haut schädigende Wirkung untersucht werden. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) wertet die Anerkennung der tierversuchsfreien Methode als wichtiges Etappenziel, betont jedoch die Dringlichkeit, mit der die Politik endlich den gänzlichen Ausstieg aus dem Tierversuch besiegeln sollte.

Pressemitteilung vom 04.08.2010 >> 
 

Tierversuchsfreie Behandlungsmethoden bei Hirnhautentzündung

In der Erforschung von Infektionen des Gehirns und ihren Ursachen werden standardmäßig Affen und andere Tiere eingesetzt. An der Uni Liverpool hingegen untersucht ein Wissenschaftler-Team mögliche Behandlungsmethoden von Hirnhautentzündung mit tierversuchsfreien Methoden. Hierbei machen sich die Forscher eine In-vitro Hirn-Blut-Schranke zu Nutze, um die durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung im Reagenzglas anstatt am lebenden Tier zu studieren.

Artikel, 19.07.2010 >>

Test mit menschlichem Blut anstelle von Kaninchentest anerkannt

Da bei der Injektion von Impfstoffen und Infusionslösungen die Verunreinigung mit Fieber auslösenden Bakterienstoffen, den sogenannten Pyrogenen, eine Gefahr für Patienten darstellt, ist die Prüfung auf Pyrogenfreiheit gesetzlich vorgeschrieben. Bislang erfolgte dieser Test an Kaninchen, denen die Substanz ins Blut verabreicht wird, um mögliche Fieberreaktionen zu erkennen. Endlich wurde dieser Test europaweit anerkannt. Rund 200.000 Kaninchen jährlich kann nun unnötiges Leid erspart werden.

Artikel, 15.05.2010 >>

Hirnforschung mit Sinn und Verstand – ohne Affen

Wie nimmt das menschliche Gehirn Gestalt, Farbe und Entfernung von Gegenständen wahr? Welche Hirnbereiche sind daran beteiligt und wie interagieren sie miteinander? Üblicherweise werden in der Hirnforschung jahrelang Primaten gequält, um solchen und ähnlichen Fragen nachzugehen. An der britischen University Durham ist man schlauer. Mit der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) können wichtige Erkenntnisse über die Zusammenhänge und Verschaltungen im menschlichen Gehirn direkt am Menschen gewonnen werden.
 
Artikel, 16.12.2009 >>

Stammzellen aus abgesaugtem Fett

Fortschritt ohne Tierversuche auch in der Grundlagenforschung

Amerikanischen Forschern ist es gelungen, aus abgesaugtem Fett von Schönheitsoperationen Stammzellen zu gewinnen. Damit sollen kaputte Organe von Patienten repariert werden. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche begrüßt, dass die Forscher dabei vollständig ohne Tierversuche auskamen.

Pressemitteilung vom 18.09.2009 >> 
 

Ohne Tierversuche: Lebendes Modell des menschlichen Gehirns entwickelt

Wissenschaftler der Aston Universität in Birmingham, England, haben einen neuen Weg gefunden, die Funktionen des menschlichen Gehirns zu erforschen. Das lebende Modell bestehend aus menschlichen Hirnzellen kommt vollständig ohne Tierversuche aus. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche hält den Vorstoß der britischen Forscher für wegweisend und verurteilt herkömmliche Hirnforschung mit Tieren als »mittelalterlich«.

Pressemitteilung vom 29.04.2009 >> 
  

Impfstoffforschung ohne Tierversuche

Amerikanische Forscher entwickeln menschliches Immunsystem im Reagenzglas

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, das menschliche Immunsystem im Reagenzglas nachzuahmen. Das MIMIC* genannte System basiert auf Humanzellen und kommt nicht nur vollständig ohne die Verwendung von Tieren aus, sondern ist auch noch schneller und billiger als die herkömmlichen Tierversuche.

Pressemitteilung vom 17.06.2008 >>
 

Gentech-Zellkulturen statt Knockout-Mäuse

Neues Projekt soll Tierversuche ersetzen

In den letzten Jahren wurden immer mehr Tiere in Tierversuchen getötet. Hauptverursacher ist die Gentechnik. Ein Forscherteam der Universität York will dem Trend entgegensteuern. Mit Knochenmarkszellen von menschlichen Spendern sollen Gentech-Experimente möglich sein, die im Gegensatz zu Versuchen an Mäusen Ergebnisse liefern, die auf den Menschen übertragbar sind.

Pressemitteilung vom 05.09.2007 >>
 

Mikrochips statt Versuchstiere

Ärzte gegen Tierversuche hoch erfreut über technologische Neuentwicklung

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen einen ganzen Organismus auf einem Silizium-Chip nachzuahmen. Die Ärzte gegen Tierversuche sehen sich in ihrer Argumentation bestätigt. Tierversuchsfreie Systeme seien den Tests am lebenden Tier in Bezug auf Genauigkeit, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit bei weitem überlegen.

Pressemitteilung vom 11.08.2004 >>

In-vitro-Jobs

Website des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte e.V. mit Auflistung von In-vitro-Arbeitsgruppen und Jobbörse für Stellen im Bereich der tierversuchsfreien Forschung. www.invitrojobs.com
 



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