Liste von Risikomedikamenten

Humanmedizin

Liste von Risikomedikamenten

Medikamentensicherheit und Tierversuche

Alle Medikamente werden vor der Zulassung bzw. Anwendung am kranken Menschen in der so genannten präklinischen Phase exzessiv an Tieren geprüft. Damit soll die Sicherheit eines neuen Medikamentes gewährleistet werden. So sehen es die entsprechenden Vorschriften und Gesetze seit vielen Jahrzehnten vor. Konkret bedeutet dies, dass unzählige Tiere (meist Ratten und Mäuse, aber auch Hunde und weitere Tierarten) in qualvollen Versuchen die neue Substanz per Schlundsonde oder Injektion verabreicht bekommen und unter Umständen mehr oder weniger schnell vergiftet werden. Am Ende der Versuche, die Tage, Wochen, aber auch viele Monate dauern können, werden die Tiere getötet und ihre Organe seziert. Diese Experimente sollen dazu dienen, die Risiken eines neuen Medikaments bezüglich der Anwendung beim Menschen abzuschätzen.

Doch diese qualvollen Versuche, die vor der Vermarktung einer Substanz durchgeführt werden, machen Arzneimittel nicht sicher. Es gibt eine lange Reihe von Medikamenten, welche von den zuständigen Behörden für den Verkauf in der Apotheke zugelassen wurden und dann auf Grund von Problemen, welche tierexperimentell nicht vorausgesehen wurden, wieder aus dem Verkehr gezogen oder zumindest im Gebrauch erheblich eingeschränkt werden mussten. So sind einer vom Institut für Klinische Pharmakologie, Bremen, veröffentlichten Studie zufolge jährlich 210.000 Krankenhauseinweisungen auf Arzneimittelnebenwirkungen zurückzuführen. Davon sind 70.000 lebensbedrohlich, 16.000 verlaufen tödlich (DGPT-Forum 2001: Nr. 28, 15-19). Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover geht sogar von 58.000 tödlichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen aus (Internist 2003: 44, 889-895).

Das Problem besteht immer wieder in der fraglichen Übertragbarkeit von tierexperimentellen Ergebnissen auf den kranken Menschen. Eine Substanz, welche bei der Maus keine Schäden hervorruft, kann bei der Ratte zum Tode führen. Eine andere Substanz, welche für die Maus tödlich ist, kann von der Ratte ohne Probleme vertragen werden. Die Giftigkeit kann sogar innerhalb einer Tierart, je nach Stamm und genetischen Eigenschaften variieren. Also werden für die Sicherheitsabschätzung mehrere unterschiedliche Tierarten und Tierstämme verwendet. Aber ist eine neue Substanz, die bei Maus, Ratte, Hund und Affen keine Schäden hervorruft, sicher für den Menschen? Niemand kann das vorhersagen!

Auf zwei besonders bekannte Beispiele soll hier kurz hingewiesen werden. Thalidomid (Contergan®), das bei Föten (Embryonen) von Frauen, welche in der Schwangerschaft das damals als sicher angepriesene Schlafmittel eingenommen hatten, schwerste Missbildungen hervorrief. Mit Thalidomid waren tatsächlich vor der Zulassung Tierversuche durchgeführt worden. Allerdings mit den „falschen“ Tieren, nämlich mit Mäusen und Ratten, bei denen bei üblicher Dosierung keine so genannten teratogenen (d.h. missbildenden) Schäden auftreten. Durch Schaden wird man klug, behauptete die Pharmaindustrie und machte weitere Tierversuche, bis sie einige Tierarten fand, bei denen ähnliche teratogene Schäden wie beim Menschen auftreten: Neuseeland-Kaninchen und eine bestimmte Affenart. Aber nur relativ klug, weil diese Tierarten zwar die missbildenden Eigenschaften des Thalidomids im Nachhinein zeigen, aber nicht die anderer teratogener Substanzen. Zum Glück gibt es nur wenige wirklich teratogene Substanzen in der Pharmakologie. Der Tierversuch könnte uns letztlich nicht vor einer neuen Katastrophe dieser Art schützen. Entsprechend dürfen nach heutigem Standard neue Medikamente prinzipiell in der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden. Das hat man aus der Contergankatastrophe für die Zukunft gelernt. Aber nicht aus dem Tierversuch!

Das zweite Beispiel ist der Blutfettsenker Cerivastatin (Lipobay®), der zu Muskelzerfall und zum Tode führen kann. Hunderte von Fällen sind klinisch dokumentiert. Auch bei diesem Medikament wurden vorher exzessiv Tierversuche mit verschiedensten Tierarten gemacht. Die Schwierigkeit besteht darin, dass es bei der Anwendung am Menschen Nebenwirkungen gibt, die tödlich sein können, aber nur relativ selten auftreten. Ein Problem, das bei einer Substanz mit einem tödlichen Risiko von 1:10.000 behaftet ist, wird bei der Anwendung an einer Gruppe von 5.000 Kranken unter Umständen gar nicht auffallen. Wird das Medikament aber bei einer Million Menschen eingesetzt, gibt es unter Umständen 100 Todesfälle und die Katastrophe ist da. Dieses Problem ist mit keinem Tierversuch vorauszusehen oder zu verhindern! Warum setzt man dann neue Medikamente nicht zuerst bei kleineren Gruppen von Kranken über viele Jahre ein, um Erfahrungen zu gewinnen? Weil die Pharmaindustrie für die Entwicklung einer neuen Substanz ca. eine Milliarde Euro investiert und das Patent nur eine begrenzte Zeit geschützt ist, bevor Nachahmer-Firmen die Substanz billig selbst produzieren können. Das Dilemma ist also: Aus kommerziellen Gründen muss ein neues Medikament in kurzer Zeit bei einer möglichst großen Zahl von Menschen eingesetzt werden, sonst sind die hohen Investitionen verloren. Vor diesem Problem schützt kein noch so ausgefeilter Tierversuch.

Aber es existieren noch zahlreiche weitere Beispiele für Medikamente, die wegen unvorhersehbarer schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen werden mussten, in ihrer Anwendung eingeschränkt wurden oder erhebliche Kritik erfahren haben. Eine Auswahl davon ist in dieser Liste zusammengestellt. Die Liste ist keineswegs vollständig, gibt aber Aufschluss darüber, dass Tierversuche keine definitiven Aussagen über die Medikamentensicherheit beim Menschen erlauben. Letztlich bleibt das Risiko immer beim Menschen. Auch noch so viele Tierversuche können uns nicht vor üblen Überraschungen schützen. Keines der genannten Probleme konnte aufgrund von tierexperimentellen Studien vorausgesehen werden. Alle aufgeführten schwerwiegenden Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen traten erst bei der Anwendung am Menschen auf.

Hinweis: Die Tabelle zeigt eine knappe Darstellung eines komplexen Sachverhaltes. Alle aufgeführten Wirkstoffe sind kritisch zu beurteilen, jedoch bedeutet die Nennung eines Stoffes in dieser Liste nicht unbedingt, dass von der Verabreichung abzuraten ist. Bei den noch auf dem Markt befindlichen Medikamenten mag in Einzelfällen eine Verwendung indiziert sein. Ziel dieser Übersicht ist es lediglich, aufzuzeigen, dass Tierversuche nicht vor den genannten unerwünschten Wirkungen schützen konnten.
 


Druckversion der Liste von Risikomedikamenten als PDF-Download oder bestellen.
 

 
Abacavir
Acarbose
Acomplia®
Actos®
Alimix®
Alival®
Amfepramon
Aminorex
Androcur®
Antiadipositum x 112S®
Anti-Baby-Pillen
Antra®
Aprotinin
Arava®
Arteparon®
Arumalon®
Atomoxetin
Avandia®
Avicol sR®
Avicol®
Benoxaprofen
Bextra®
Botox®
Botulinumtoxin
Boxogetten®
Bromocriptin
Budipin
Bupropion
Carnivora®
Cerate®
Cerivastatin
Champix®
Chlormezanon
Chol 4000 Lichtenstein®
Cholarist®
Cisaprid
Cloforex
Clorphentermin
Clozapin
CM3®
Colibiogen
Contergan®
Coxigon®
Cyproteronazetat
Cyren®
Darmol®
Deca-Durabolin®
Dehydrobenzperidol®
Dexfenfluramin
Diane®
Diastabol
Dipyridamol
Dona®
Droperidol
Dronedaron
Drotrecogin Alfa®
Echinacin
Edelfosin®
Efalizumab
Effox spezial®
Elontril®
Enbrel®
Eprex®
Erypo®
Erythropoetin
Etanercept
Exelon®
Exponcit N®
Exubera®
Fasupond®
Fenfluramin
Fibrezym®-Ampullen
Frischzelltherapie
FSME-Impfstoff
Fugoa N®
Furadantin®
Gammagard
Gastrolac®
Ginkgo biloba
Glargin
Glucobay®
Glukosamin
Heparin Embolex®
Iotralan®
Isomeride®
Isotretinoin
Isovist 280
Itraconazol
Jogun®
Kalma®
Kava kava
Ketorolac
Kirim®
Klinomycin®
Lantus®
Lariam®
Leflunomid
Leponex®
Levacetylmethadol
Liviella®
Lipobay®
Liponsäure
L-Tryptophan
Lumiracoxib
Lurselle®
Mefenorex
Mefloquin
Melleril®
Menocil®
Mibefradil
Minocyclin
Mirtazapin
Modatrop®
Multaq®
Muskel Trancopal®
Nandrolon
Nitoman®
Nefadar
Nefazodon
Nitrofurantoin
Nomifensin
Norpseudoephedrin
Olanzapin
Omalizumab
Omeprazol
Orgotein
Orlaam®
Orlistat
Oseltamivir
Panchelidon N®
Pandemrix®
Parkinsan®
Paroxetin
Pemolin
Pentorex
Pentosanpolysulfat
Peroxinorm®
Persantin®
Phenolphthalein
Phenylpropanolamin
Pioglitazon
Ponderax®
Posicor®
Pravidel®
Prexige®
Probucol
Propulsin®
Propyphenazon
Psyton®
Rapamune®
Raptiva®
Recatol N®
Reductil®
Regenon®
Relenza®
Remergil®
Remoxiprid
Rezulin®
Rimonabant®
Rivastigmin
Roaccutan®
Rofecoxib
Romozin®
Rondimen®
Rosiglitazon
Roxiam®
Schöllkraut-Produkte
Sempera®
Serdolect®
Seroxat®
Sertindol
Sibutramin
Sildenafil
Sirolimus
Siros®
Sitaxentan
SP 45®
Stilbestrol
Strattera®
Tagonis®
Tamiflu®
Tasmar®
Tebonin®-Ampullen
Teldane®
Tenuate®
Terfenadin
Tetrabenazin
Thalidomid
Thelin®
Thioctacid®
Thioridazin
Thrombocid®-Gel
Tibolon
Ticovac®
Tolcapon
Toratex®
Tradon®
Trasylol®
Troglitazon
Trovafloxacin
Trovan®
Valdecoxib
Vareniclin
Viagra®
Vioxx®
Vita-Schlanktropfen Schuck®
Xenical®
Xigris®
Xolair®
Zanamivir
Ziagen®
Zyban®
Zyprexa®


Kategorien



Schmerzmittel / Rheumamittel


Lumiracoxib (Prexige®)

at 12/07

 

Valdecoxib (Cox-2-Hammer), z.B.: Bextra®

at 32/01



Rofecoxib (Cox-2-Hemmer), (Vioxx®)

www.msd.de

at 32/01

Blitz at 30.9.04



Benoxaprofen, z.B. Coxigon®

at 6/98, mit Verweis auf at 7/82:

Ketorolac, z.B. Toratex®

at 2/93:

at 6/93:

at 7/93:

at 8/93:

nach aktueller Roter Liste noch Verwendung als Augentropfen


Levacetylmethadol (Methadon-Variante), z.B. Orlaam®

at 2/2001:

at 5/2001:

 

Glukosamin, z.B. Dona®

at 4/2000:

at 5/89:

Bittere Pillen:


Propyphenazon

at 1/98:


Rheumamittel
Leflunomid, z.B. Arava®

aekno mit Hinweis auf Pharm Ztg. 146/2001:


 

Medikamente gegen Infektionskrankheiten

Trovafloxacin, z.B. Trovan®

at 6/99:


at 7/99:


Oseltamivir (Grippemittel) Tamiflu®

at 12/2005

at 4/2007

at 1/2010


Abacavir, z.B. Ziagen®

ak mit Verweis auf Rote-Hand-Brief vom Januar 2000:

Itraconazol (Anti-Pilz-Medikament), z.B. Sempera®, Siros®

aekno mit Hinweis auf Lancet 2001:


Mefloquin (Malariamittel), z.B. Lariam®

aekno mit Hinweis auf deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin 2001:

Minocyclin, z.B. Klinomycin® (v.a. als Aknemittel)

at 2/96:

Bittere Pillen:


Nitrofurantoin (Antibiotikum gegen Harnwegsinfekte), z.B. Furadantin®

at 10/99:

Bittere Pillen:


Zanamivir (»Grippemittel«), z.B. Relenza®

at 2/2000:

Magen-Darm-Mittel

Cisaprid (Mittel zur beschleunigten Magenentleerung, gegen Sodbrennen und Gastritis), z.B. Alimix®, Propulsin®

at 3/95:

at 7/99:

at 2/2000:

at 4/2000:

at 7/2000:

ak:

 

Omeprazol (»Säureblocker«), z.B. Antra®, Gastrolac®

at 3/94:

Bittere Pillen:

Colibiogen

at 1/99:


Phenolphthalein (Laxans), z.B. Darmol®

at 9/97:

Bittere Pillen:

Gewichtsreduktionsmittel

Appetithemmer Dexfenfluramin, z.B. Isomeride®

at 4/95:

at 9/95:

at 9/97:

at 10/97:

aekno mit Hinweis auf Pharm. Ztg. 2001 und Brit. Med. J. 322/2001



Appetithemmer Fenfluramin, z.B. Ponderax®

at 4/95:

at 9/95:

at 8/97:

at 9/97:

at 10/97:

aekno mit Hinweis auf Pharm. Ztg. 2001 und Brit. Med. J. 322/2001


Appetithemmer Aminorex, z.B. Menocil®

at 9/95:


Appetithemmer Clorphentermin, z.B. Avicol®

at 9/95:


Appetithemmer Cloforex, z.B. Avicol sR®, Effox spezial®

at 9/95:


Appetithemmer Pentorex, z.B. Modatrop®

at 9/95:

 

Rimonabant, z.B. Acomplia®

at 9/2006

at 7/2007

Blitz-at 24. Oktober 2008



Amfepramon, z.B. Regenon®, Tenuate®

at 9/99:

at 6/2001:

Bittere Pillen:

at 2/2003:


Mefenorex, z.B. Rondimen®

at 9/99:

at 6/2001:


Norpseudoephedrin, z.B. Antiadipositum x 112 S®, Exponcit N®, Fasupond®, Vita-Schlanktropfen Schuck®

at 6/2001:

Bittere Pillen:

Phenylpropanolamin, z.B. Boxogetten®, Fugoa N®, Recatol N®

at 12/2000:

at 6/2001:

Bittere Pillen:


Orlistat, z.B. Xenical®

at 6/2001:

Bittere Pillen:

CM3® bzw. Jogun®

at 9/2001:

at 1/2002:


Sibutramin (Reductil®)

at 2/99:

at 5/2001:

infomed 4/2002:

Bittere Pillen:

at 2/2010:

 

Impfmedikamente

Gammagard (Immunglobulin)

at 3/94:


FSME-Impfstoff Ticovac®

at 6/2000:

at 7/2000:

at 4/2001: 


Schweinegrippe ImpfstoffPandemrix®

at 2/2011:



Herz-Kreislauf-Medikamente


Aprotinin(Mittel zur Blutstillung bei Bypass-Operationen) Trasylol®

at 02/06:

at 11/06:

at 03/07:

Pressemitteilung des BfArM 29/07

 

Mibefradil (Kalziumantagonist, Medikament zur Blutdrucksenkung), z.B. Cerate®, Posicor®

at 12/97:

at 8/98:

at 9/98:

 

Dipyridamol (Medikament zur Gefäßerweiterung und zur Hemmung der Blutgerinnung), z.B. Persantin®

at 7/2000:

www.pharmavista.ch 8/2001:

Bittere Pillen:


Heparin Embolex®

at 9/87:

at 3/2000:


Pentosanpolysulfat (Blutverdünner, zur Auflösung von Blutgerinnseln), z.B. SP 45®, Fibrezym®-Ampullen, Thrombocid®-Gel

at 10/94:

 

Dronedaron (Antiarrhythmikum), z.B. Multaq®

Institute for Safe Medication Practices: Quarter Watch 2010. Quarter I, 4. Nov. 2010:

at 8/2011:

at 10/2011:

Sitaxentan (Mittel gegen Lungenhochdruck), z.B. Thelin®

at 01/2011:

Medikamente zur Senkung der Blutfettspiegel

Cerivastatin, z.B. Lipobay®

at 3/98:

at 3/2001:

at 7/2001:

ak mit Hinweis auf Rote-Hand-Brief vom 14.08.01:

at 9/2001:


Probucol, z.B. Lurselle®

at 11/95:



Medikamente zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems

Tolcapon (Parkinson-Medikament), z.B. Tasmar®

at 12/98:


Nefazodon (Antidepressivum), z.B. Nefadar®

infomed 1/2003:


Droperidol (Neuroleptikum), z.B. Dehydrobenzperidol®

at 2/2001:


Sertindol (Neuroleptikum), z.B. Serdolect®

at 1/99:


Nomifensin (Antidepressivum), z.B. Alival®, Psyton®

at 10/91:

 

 Pemolin (Psychostimulans) z.B.: Tradon®

at 4/05


Bupropion (Antidepressivum, Raucherentwöhnungsmittel), z.B. Zyban®, Elontril®

at 7/2000:

at 3/2001:

at 5/2001:

at 6/2001:

ak mit Hinweis auf Rote-Hand-Brief vom 14.06.01

pd 19.01.02:

DÄ 8/2002:

at 5/2007


Clozapin (Neuroleptikum), z.B. Leponex®

at 12/93:

Bittere Pillen:


Remoxiprid (Neuroleptikum), z.B. Roxiam®

at 12/93:


Mirtazapin (Antidepressivum), z.B. Remergil®

aekno mit Hinweis auf Dt. Ärztebl. 97/2000:


Thioridazin (Neuroleptikum), z.B. Melleril®

at 8/2000:

 

Tetrabenazin (Neuroleptikum), Nitoman ®

at 4/2007


Olanzapin (Neuroleptikum), Zyprexa®

at 1/2007


Atomoxetin (Mittel zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) Strattera®

at 11/2005


Paroxetin (Antidepressivum), z.B.: Seroxat®, Tagonis® u.a.

at 5/2005


Budipin (Parkinson-Medikament), z.B. Parkinsan®

at 9/2000:


Rivastigmin (Alzheimer-Mittel), z.B. Exelon®

at 3/2001:


Remoxiprid (Neuroleptikum), z.B. Roxiam®

at 12/93:


Botulinumtoxin (Botox® und andere)

at 04/08 



Pflanzliche Medikamente

 
Kava kava (Pflanzliches Beruhigungsmittel)

www.bfarm.de 6/2002:


»Krebsmittel« Carnivora®

at 6/98:


Schöllkraut-Produkte (Behandlung von Beschwerden im Bereich Magen, Darm und Galle) z.B. Chol 4000 Lichtenstein®, Cholarist®, Panchelidon N®

at 6/99:

Bittere Pillen:

at 7/2005

 

Ginkgo biloba (zur Durchblutungsförderung), z.B. Tebonin®-Ampullen

at 4/94:

Bittere Pillen:


Echinacin

at 12/96:

at 3/99:


Bittere Pillen:



Den Zuckerstoffwechsel beeinflussende Medikamente

Troglitazon (Medikament zur Senkung erhöhter Blutzuckerspiegel), z.B. Rezulin®, Romozin®

at 12/97:


 

Acarbose (orales Antidiabetikum), z.B. Glucobay®

at 11/96:

Bittere Pillen:


Diastabol (orales Antidiabetikum)

at 7/98:


Glargin (Kunst-Insulin), z.B. Lantus®

at 12/2000:

at 7/2009:


Pioglitazon (orales Antidiabetikum), z.B. Actos®

at 12/2000:

at 7/2011:


Rosiglitazon (orales Antidiabetikum, Nachfolgepräparat von Troglitazon), z.B. Avandia®

at 8/2000:

at 1/2002:

aekno mit Hinweis auf DÄ 30/2001:

at 3/2007

at 02/08


at 11/08 

zeit.de, 24.09.2010



Inhalatives Insulin (Exubera®)

ärzteblatt.de 10.04.08

 

Medikamente gegen Allergien

Terfenadin, z.B. Teldane®

at 1/97:

at 5/97:

at 1/98:

at 11/98:

at 1/99:

Bittere Pillen:

Hormone

»Anti-Baby-Pillen«

at 9/94:

at 2/97:

at 1/99:


Cyproteronazetat, z.B. Diane® (zur Aknetherapie und Empfängnisverhütung)

at 12/94:

Bittere Pillen:


Cyproteronazetat, z.B. Androcur® (bei Hypersexualität des Mannes, z.B. bei Triebtätern)

at 12/94:


Nandrolon (Anabolikum), z.B. Deca-Durabolin®

at 12/97:


Stilbestrol (zur Verhinderung von Fehlgeburten) z.B. Cyren®

at 2/97:


Erythropoetin, z.B. Erypo®, Eprex®

ak mit Verweis auf Rote-Hand-Brief vom 22.11.01:

 

 Tibolon (Mittel zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden) Liviella®

at 11/2005


Bromocriptin, z.B. Pravidel®, Kirim®

at 10/93:

Bittere Pillen:


L-Tryptophan (Schlafmittel, Antidepressivum), z.B. Kalma®

at 10/96:

Sonstiges

Muskelentspannungsmittel Chlormezanon, z.B. Muskel Trancopal®

at 12/84:

at 11/96:


Injizierbares (nicht ionisches) Röntgenkontrastmittel Isovist 280, z.B. Iotralan®

at 10/95:


Rinderenzym Orgotein, z.B. Peroxinorm®

at 2/94:


Knorpelschutzmedikament Arteparon®

at 3/93:


Knorpelschutzmedikament Arumalon®

at 3/93:


Frischzelltherapie

at 1/97:

 

Thalidomid (Schlafmittel), Contergan®

BG:


Tumornekrosefaktorhemmstoff Etanercept, z.B. Enbrel®

at 12/2000:

aekno mit Hinweis auf Pharm. Ztg. 145/2000:

 


Omalizumab (Asthma-Mittel), Xolair®

at 7/2007


Isotretinoin (Aknemittel) z.B.: Roaccutan®

at 10/2005

»Krebsmittel« Edelfosin®

at 4/93:


Liponsäure (gegen Nervenschäden bei Typ-2- Diabetes), z.B. Thioctacid®

at 8/99:

Bittere Pillen:


Immunsuppressivum Sirolimus, z.B. Rapamune®

at 6/2001:


Potenzmittel Sildenafil, Viagra®

at 8/98:

at 3/2002:

Bittere Pillen:


Raucherentwöhnungsmittel Vareniclin (Champix®)

at 02/08 

at 06/08 


Psoriasis-Mittel Efalizumab (Raptiva®)

at 03/09


Drotrecogin Alfa (Sepsismittel), z.B. Xigris®

at 11/2011

 

Verwendete Quellen


Drucken


https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/tiefergehende-infos/humanmedizin/150-liste-von-risikomedikamenten