facebook
twitter
youtube
instagram

Kosmetik / Chemikalien

China soll auf Kosmetik-Tierversuche verzichten

Mammutaufgabe für die ECEAE


In China werden immer noch Tierversuche durchgeführt, die in anderen Ländern längst verboten sind. Die chinesische Regierung akzeptiert keine tierversuchsfreien Testmethoden, die in der EU und anderswo anerkannt sind, und lässt nicht nur altbewährte Inhaltsstoffe, sondern selbst Kosmetik-Fertigprodukte noch mal an Tieren testen. Die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), bei der die Ärzte gegen Tierversuche Mitglied sind, hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Peking zur Aufgabe dieser starren Haltung zu bewegen.

Die Vorgaben in China bedeuten, dass Firmen, die in dort verkaufen wollen, nicht auf der Kosmetik-Positivliste der ECEAE, dem Humane Cosmetics Standard (HCS), sein können.

Die ECEAE hat nun im Schulterschluss mit führenden Kosmetik-Firmen eine Arbeitsgruppe gegründet, mit dem Ziel, Überzeugungsarbeit in China zu leisten. Die chinesische Regierung soll dazu gebracht werden, weltweit anerkannte tierversuchsfreie Methoden zu akzeptieren und die Forderung, Kosmetika und Rohstoffe an Tieren zu testen, deren Sicherheit längst erwiesen ist, aufzugeben.

Ein erstes Treffen der Task Force fand unlängst bei der britischen Tierversuchsgegnerorganisation BUAV in London statt. Die Europäische Kommission soll ebenfalls mit ins Boot geholt werden. Erste Anzeichen, dass China sich tierversuchsfreien Testmethoden öffnen will, gibt es bereits.

Weitere Informationen:

Kosmetik und Tierversuche >>

Online-Unterschriftenliste »Stoppt Tierqual-Kosmetik« >> 

Tierversuchsfreie Kosmetik >>

Drucken