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Kosmetik / Chemikalien

Kosmetik-Tierversuche

Chinesische Behörde besteht nicht mehr auf Tiertests


Berichten zufolge rückt die chinesische Lebens- und Arzneimittelbehörde davon ab, auf die tierexperimentelle Testung von Kosmetika zu bestehen. Ab Juni 2014 sollen Tierversuche zumindest für manche in China hergestellte Produkte wie Shampoos, Hautpflegeprodukte oder Parfüms nicht mehr zwingend vorgeschrieben sein. Vielmehr soll es der einheimischen Kosmetikindustrie ermöglicht werden, die Inhaltstoffe ihrer Produkte auf Basis eines toxikologischen Profils zu bewerten, ähnlich wie dies in der EU geregelt ist. Abhängig von den Erfahrungen erwägt die Behörde für den Import von Kosmetikprodukten dann weitere Schritte.

Nachdem seit März 2013 ein EU-weites Verbot für Kosmetik-Tierversuche gilt, strebt die Organisation Cruelty Free International (CFI) nun ein weltweites Ende aller Tierversuche für Kosmetik an. Bislang sind in manchen Ländern, wie beispielsweise China, für Kosmetika Tierversuche vorgeschrieben. Eine chinesische Firma, die ihre Produkte in die EU verkaufen will, muss diese ohne Tierversuche testen, während bei Vermarktung des selben Produktes in China die Behörde Tiertests verlangte. Infolge dessen hatten einige chinesische Firmen ihre Produkte nicht mehr in China vermarktet.

CFI, bei dem unser Verein Partner ist, wurde von der britischen Tierversuchsgegnerorganisation BUAV ins Leben gerufen, die auch bei unserem europäischen Dachverband, der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), die federführende Rolle spielt. Zu dem Erfolg in China hat die Arbeit der CFI maßgeblich beigetragen. Unser Verein ist erfreut über diesen wichtigen Schritt in Richtung eines vollständigen Endes aller Kosmetik-Tierversuche.

Weitere Information:
Cruelty Free International (CFI)>>





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