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Aktionen

Spenden zu persönlichen Anlässen


Feste feiern und Gutes tun

Es gibt so viele Möglichkeiten, zu helfen. Beispielsweise anlässlich eines Geburtstags oder Jubiläums. Vielleicht kennen Sie das? Sich selbst „wunschlos glücklich“ zu fühlen und anderen Unterstützung zukommen lassen zu wollen. Oder den Wunsch, Ihre Gäste für unser Engagement zu sensibilisieren? Ein Fest mit dem Motto „Spende als Geschenk“ zu begehen ist auf jeden Fall eine eindrucksvolle, gute Tat, die unserem Verein viel gibt und Vielen Freude macht.

Empfehlenswert ist, bereits bei der Einladung darauf hinzuweisen, dass Sie sich Spenden statt Geschenke wünschen. Wenn Sie um Überweisung auf unser Konto bitten, legen Sie bitte für den Verwendungszweck ein Stichwort fest. Nur so können wir Ihnen anschließend eine Übersicht zuschicken. Wenn Sie um Bargeld bitten, stellen Sie besser kein „Sparschwein“ auf, da Sie die Gaben sonst nicht zuordnen können. Und wenn Sie uns rechtzeitig im Voraus verständigen, schicken wir Ihnen selbstverständlich auch gern kostenlos Infomaterial zum Auslegen.

Und das Wichtigste: Es kommt nicht auf die Spendenhöhe an, sondern dass es Ihnen ein Herzenswunsch ist!


Im Sinne des Verstorbenen: Kondolenzspende

Im Trauerfall kommt oft der Wunsch auf, etwas zu tun, das im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre und über dessen Tod hinaus wirkt. Hier bietet sich die Kondolenzspende anstelle von Kränzen und Blumen an. Mit ihr kann häufig sogar ein letzter Wunsch des verstorbenen Menschen erfüllt werden. Da wir Ärzte gegen Tierversuche uns gegen Leid und für eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin und Wissenschaft einsetzen, setzen Sie durch eine Kondolenzspende an uns gleichsam ein Zeichen für das Leben.

Wenn wir trauern, steht uns selten der Sinn nach Regelung von Formalitäten. Teilen Sie daher dem Bestatter baldmöglichst mit, dass Sie eine Kondolenzspende wünschen, und er wird dann alle erforderlichen Schritte einleiten. Wichtig ist auch hier, neben der Kontoverbindung ein Kennwort für den Verwendungszweck anzugeben.


Für alle Fragen bezüglich Ihrer Spendenüberlegungen steht Ihnen unser Geschäftsführer Claus Kronaus gern beratend zur Seite, Tel.: 02203 – 9040990, E-Mail kronaus@aerzte-gegen-tierversuche.de

Datenbank-Abfrage

Obwohl der größte Teil der Tierversuche mit unseren Steuergeldern finanziert wird, gibt es keine öffentlich zugänglichen Informationen darüber, wo wie viele und welche Tierversuche durchgeführt werden. In unserer Datenbank finden sich mehrere Tausend Einträge, die auf Fachartikeln basieren. Sie sind überwiegend den Bereichen der Grundlagen- und medizinischen Forschung zuzuordnen. Von der pharmazeutischen und chemischen Industrie durchgeführte Tierversuche werden aus Gründen des Betriebsgeheimnisses weitaus seltener publiziert. Diese sind daher in der Datenbank unterrepräsentiert. Die Sammlung ist bei weitem nicht vollständig, bietet aber angesichts des vollständigen Mangels an offiziellen Informationen, einen wichtigen Einblick in die Tierversuchspraxis in Deutschland. Mehr zum Hintergrund der Datenbank >>

Tipp: Wenn Sie eine Auswahl getroffen haben und Ihnen eine Anzahl Einträge ausgegeben wird, klicken Sie ganz unter auf „Drucken“. Dann öffnet sich ein neues Fenster mit allen ausgewählten Einträgen, die Sie so leicht herauskopieren können.

Mitglieder-Infoheft

Mitglieder erhalten unser viermal jährlich erscheinendes Mitglieder-Infoheft per Post oder als PDF.

Infoheft-Archiv

November 2017 (PDF)

August 2017 (PDF)

Mai 2017 (PDF)

März 2017 (PDF)

Dezember 2016 (PDF)

August 2016 (PDF)

Mai 2016 (PDF)

März 2016 (PDF)

Dezember 2015 (PDF)

August 2015 (PDF)

April 2015 (PDF)

Dezember 2014 (PDF)

August 2014 (PDF)

April 2014 (PDF)

August 2013 (PDF)

April 2013 (PDF)

Dezember 2012 (PDF)

August 2012 (PDF)

April 2012 (PDF)

Dezember 2011 (PDF)

Juni 2011 (PDF)

Dezember 2010 (PDF)

August 2010 (PDF)

April 2010 (PDF)

Dezember 2009 (PDF)

August 2009 (PDF)

April 2009 (PDF)

Dezember 2008 (PDF)

September 2008 (PDF)

Mai 2008 (PDF)

Dezember 2007 (PDF)

September 2007 (PDF)

Mai 2007 (PDF)

Nestlé-Produkte

Der Schweizer Nahrungsmittelriese Nestlé ist für grausame Botox-Tierversuche verantwortlich. Helfen Sie mit, Druck auf den Konzern auszuüben, um einen Umstieg auf tierversuchsfreie Testmethoden für Botulinumtoxin(Botox)präparate voranzutreiben.

Boykottieren Sie Nestlé-Produkte!

Weitere Infos: www.botox-tierversuche.de

 

Nestlé-Produkte (Auswahl)

Tiernahrung
Beneful
Bonzo
Felix
Gourmet
Matzinger
Pro Plan Hund
Pro Plan Katze
Purina One
Purina
Delibaki

Schokolade und Süßwaren
After Eight
Caramac
Choclait Chips
Choco Crossies
Kitkat
Lion
Nestlé Snack
Nestlé – Die Weiße
Nuts
Rolo
Smarties
Yes

Produkte für Mutter & Baby
Beba
Bübchen Lebensmittel
Buitoni
Garden Gourmet
Herta
Maggi
Thomy
Wagner

Getränke
Caro
Chococino
Linde’s
Nescafé
Nespresso
Nesquik
Aqua Panna
Contrex
Frische Brise
Nestlé Pure Life
Sanbitter
Sanpelligrino
Vittel

 

Musterbriefe an Touristunternehmen

Bitte schreiben Sie an Touristikunternehmen, die Mauritius im Angebot haben, und bitten Sie sie, ihren Einfluss auf die Regierung von Mauritius geltend zu machen. Außer den hier genannten 4 großen Unternehmen, können Sie auch an weitere Ihrer Wahl schreiben. Bitte bleiben Sie höflich und rufen Sie nicht zum Boykott von Mauritius auf! Das wäre das falsche Signal! Die Regierung von Mauritius soll der Tatsache, dass der Tourismus wesentlich wichtiger ist als der Affenhandel, Rechnung tragen. 

Sie können die Briefe als Word-Datei ausdrucken und per Post oder per E-Mail schicken. 

Adressen

Thomas Cook Touristik GmbH 
Isabella Partasides
Leiter Unternehmenskommunikation
unternehmenskommunikation@thomascookag.com

TUI Deutschland GmbH 
Michael Röll
Leiter Konzernkommunikation
michael.roell@tui.com

Alltours Flugreisen GmbH 
Alexandra Hoffmann
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
alexandra.hoffmann@alltours.de

Der Touristik GmbH
Tobias Jüngert
Leiter Unternehmenskommunikation
tobias.juengert@dertouristik.com    

Musterbrief

Betreff: Ferieninsel Mauritius muss Handel mit Affen beenden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt, zu erfahren, dass Mauritius immer noch Fang, Zucht und Export von Tausenden von Affen erlaubt. Verdeckt gemachte Aufnahmen zeigen den grausamen Umgang mit den Tieren. Anstatt diese Praktiken sowie Tierversuche zu unterbinden, hat die Regierung auch noch ein Gesetz auf den Weg gebracht, das jetzt die Ansiedlung von Tierversuchslaboren auf der Insel ermöglichen soll.

In Europa und überall in der Welt mehren sich die Bedenken gegenüber Tierversuchen an Primaten. Es ist absolut inakzeptabel, dass eine Urlaubsinsel wie Mauritius, die mit ihrer Natur und Tierwelt wirbt, Affenexperimente fördert.

Abgesehen von den ethischen Erwägungen sind Tierversuche generell mehr als fragwürdig, da aufgrund der wesentlichen biologischen Unterschiede zwischen Tier und Mensch die Ergebnisse nicht übertragen werden können.

Sie als Reiseveranstalter haben – wie auch wir Touristen - einen großen Einfluss auf die Regierung der Urlaubsländer. Mauritius ist auf den Tourismus dringend angewiesen, da er für den Hauptteil des wirtschaftlichen Gewinnes verantwortlich ist.

Ich bitte Sie deshalb nachdrücklich, sich bei der Regierung von Mauritius dafür einzusetzen, anstelle von archaischen Tierversuchen, tierversuchsfreie Technologien zu fördern. Zucht und Handel mit Affen fürs Tierversuchslabor müssen gestoppt und die gefangenen Affen in die Freiheit entlassen werden. Die Ansiedlung von Tierversuchslaboren auf der „grünen“ Urlaubsinsel muss gestoppt werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Silent Triangle 2017

Am 22. April 2017 haben wir eine eindrucksvolle stille Protestaktion an drei Orten veranstaltet: München, Münster, Tübingen. Diese drei Städte stehen als Symbol für das Leid der Affen und aller Tiere in den Laboren. Schweigend, wie ein Mahnmal haben wir in OP-Kittel gekleidet mit Schildern in Form eines Dreiecks gestanden und die Macht der Bilder und Texte auf die Passanten wirken lassen. Und sie haben gewirkt! Der Zuspruch der Bürger war sehr groß. 

Vielen Dank an alle, die dabei waren und so zum Erfolg dieser eindrucksvollen Aktion beigetragen haben!

 

Silent Triangle München

In der Bayernmetropole haben wir am Richard-Strauss-Brunnen in Dreiecks-Formation gestanden. Das Interesse der Passanten war enorm, insbesondere auch an unserem Infostand, der die ganze Zeit über stark belagert war. Die Süddeutsche Zeitung berichtete äußerst positiv.

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Silent Triangle Münster

"Spitzenmäßige Aktion", raunt ein Passant während er an den 90 still stehenden und in sich gekehrten Menschen auf Münsters Stubengassenplatz vorübergeht. Keine Frage: Diese besondere Mahnwache hat die Neugier und das Interesse vieler Menschen geweckt. Viele bleiben stehen, hielten die Handys hoch, filmen und fotografieren, nahmen am Infostand Flyer mit, trugen sich in verschiedene Unterschriftenlisten ein. Die Reaktionen: Durchweg positiv!

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Silent Triangle Tübingen

Vom Holzmarkt über die Kirchgasse konnten Passanten und Touristen eine scheinbar unendliche Silent Line aus Aktivistinnen und Aktivisten erleben um dann auf dem Marktplatz auf die beeindruckende Dreiecksformation zu stoßen. Zahlreiche Passanten äußerten ihre Zustimmung zu unserer Forderung nach der Abschaffung aller Tierversuche. Einige machten spontan mit und stellten sich mit Kittel und Schild dazu.

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iCHIP – Forscher entwickeln Minimensch im Chipformat

Nachbildung von Gehirn, Nervensystem, Blut-Hirn-Schranke und Herz

Wissenschaftler und Ingenieure des Lawrence Livermore National Laboratory, Kalifornien, wollen mit einem neu entwickelten System iCHIP (in-vitro Chip-based Human Investigational Platform) eine Art Minimensch schaffen, der komplexe Untersuchungen von Stoffwechselvorgängen und Interaktionen im Körper erlaubt.

Der iCHIP bildet vier wesentliche biologische Systeme ab: Das zentrale Nervensystem, also das Gehirn, sowie das periphere Nervensystem, die Blut-Hirn-Schranke und das Herz.

„Die Testplattform dient dazu, unbekannte Effekte von Substanzen auf den Menschen zu untersuchen. Mit einem System, das die Lebensbedingungen des Menschen besser darstellt, können langwierige Tierversuche, die nicht unbedingt eine Aussage für den Menschen zulassen, über Bord geworfen werden“, sagt Dave Soscia, einer der Mitentwickler des iCHIP.

Die Wissenschaftler fokussieren auf die Untersuchung der Interaktionen zwischen den Nervenzellen im Gehirn und der Reaktion auf bestimmte Wirkstoffe. Sie testeten mit dem iCHIP Substanzen wie Koffein, Atropin (zur Behandlung von Vergiftungen oder Herzstillstand) oder Capsaicin (verursacht den Schärfereiz der Peperoni) sowie verschiedene Chemikalien.

Einzigartig an dem System ist, dass einzelne Hirnregionen miteinander verknüpft werden können. Entstehen kann ein solches Minihirn, indem zunächst Nervenzellen auf einem Mikroelektrodendatenträger angesiedelt werden, welche dann bis zu vier Hirnregionen ausbilden können, wie beispielsweise Hippocampus, Thalamus (Teil des Zwischenhirns), Basalganglien und Kortex (Großhirnrinde). Nach Gabe einer Substanz kann die elektrische Aktivität der Nervenzellen gemessen werden. Das iCHIP-System ermöglicht erstmalig die Untersuchung komplexer übergreifender Vorgänge in unterschiedlichen Hirnregionen. Die Zellen können mehrere Monate lang am Leben gehalten werden während ihre Aktivität dokumentiert wird.

Über die Hirn-Blutschranke werden im Körper giftige Stoffe aussortiert, bevor sie das zentrale Nervensystem erreichen können. Allerdings blockiert die Schranke so gut, dass auch Wirkstoffe, die möglicherweise einen therapeutischen Nutzen haben können, nicht durchgelassen werden. Im Rahmen des Projektes wird diese Hirn-Blutschranke auf einem Chip dargestellt, auf dem der Blutfluss wie im menschlichen Hirn simuliert wird. So können die zugrundeliegenden Mechanismen erforscht und potentielle Medikamente oder Impfstoffe entwickelt und getestet werden.

Weiter arbeiten die Wissenschaftler an einem Modell für das periphere Nervensystem, welches das Gehirn und die Organe miteinander verknüpft. Das System besteht aus in Glas eingebetteten Mikroelektroden und angesiedelten menschlichen Nervenzellen. Über eine durchströmende Flüssigkeit werden die Nervenzellen stimuliert und so beispielsweise die Schmerzreaktion ganz leidfrei untersucht. Während des Reizes können elektrischen Signale aufgezeichnet und Veränderungen in der Ionenkonzentration in der Zelle mikroskopisch dokumentiert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen elektrophysiologischen Untersuchungen an Zellen, bei denen die Zellen beschädigt werden, ist es mit diesem System möglich, über einen längeren Zeitraum Daten aus derselben Zelle zu gewinnen, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn menschliche Primärzellen verwendet werden, die in ihrer Verfügbarkeit begrenzt sind, und um Langzeiteffekte bei Exposition einer Chemikalie zu untersuchen.

Und schließlich haben die Wissenschaftler begonnen, ein Herz-auf-einem-Chip zu entwickeln. Dass Herzzellen einen Herzschlag zeigen, wenn sie elektrisch gereizt werden, konnte bereits gezeigt werden. Die Wissenschaftler haben sich zum Ziel gesetzt, die Systeme miteinander zu verknüpfen, um außerhalb des Körpers grundlegende wissenschaftliche Fragen zu untersuchen. Und künftig soll die angestrebte Nachbildung des ganzen menschlichen Körpers die Erforschung von Krankheitsmechanismen ermöglichen und so auch für die personalisierte Medizin genutzt werden.

Quelle und Kurzvideo >>


Foto Julie Russell/LLNL