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Stoppt Tierversuche an Rotkehlchen!


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Die Versuche

In Oldenburg werden freilebende Rotkehlchen gefangen, um sie grausamen Experimenten auszusetzen! Und dies seit mindestens 14 Jahren! In einem einzelnen Versuch mussten 92 Rotkehlchen leiden. Die Tiere werden mehrfach einzeln in einen kleinen Kasten gesetzt, der mit speziellem Papier ausgekleidet ist. Bei seinen vergeblichen Flugversuchen in die ihm angeborene Zugrichtung hinterlässt der Vogel Kratzspuren, die von den Experimentatoren ausgewertet werden. Dann werden die Vögel starken Magnetfeldern ausgesetzt, um ihren Navigationssinn zu stören und sie orientierungslos zu machen. In einem anderen Versuchsprojekt werden 40 Rotkehlchen geköpft, um ihre Augennetzhäute zu untersuchen.

Diese und andere Versuche an Singvögeln wie Gartengrasmücken und Steinschmätzer werden am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg durchgeführt. 

Allein das Einfangen und die Käfighaltung sind bereits mit erheblichem Stress und Angst für die Tiere verbunden. Die natürlichen Bedürfnisse der normal in Freiheit lebenden scheuen Wildtiere werden extrem missachtet. Dabei lässt sich das Zugverhalten von Vögeln ethisch vertretbar auch durch nicht-invasive Methoden untersuchen, beispielsweise durch Beobachtungen im Freiland. 

Auf dem Campus der Uni Oldenburg wurde extra für die Tierversuche zum Magnetsinn von Zugvögeln dieses Holzhaus ohne magnetische Bauteile gebaut.
Fotoquelle: S. Schwarze et al., Frontiers in Behavioral Neuroscience 2016
In drei Räumen steht jeweils so ein Gestell, in dem ein Magnetfeld erzeugt werden kann. In jedem Gestell befinden sich 9 trichterförmige Käfige, in die jeweils ein Vogel gesetzt wird.
Fotoquelle: S. Schwarze et al., Frontiers in Behavioral Neuroscience 2016
Bei seinen verzweifelten Flugversuchen hinterlässt der Vogel Kratzspuren an dem Papier, das die Wände des sogenannten Emlen-Trichters auskleidet. 
Fotoquelle: Wikimedia Commons

Sicher ist es interessant, herauszufinden wie Zugvögel navigieren. Niemand hat etwas gegen Neugier als Triebfeder der Grundlagenforschung, solange keine Lebewesen dabei zu Schaden kommen. Letztendlich geht es den Experimentatoren aber darum, Fachartikel zu veröffentlichen, was das Maß aller Dinge in der Wissenschaftswelt ist. Leid und Tod von Tieren sind jedoch keinesfalls zu rechtfertigen! 

Das muss aufhören! Tiere dürfen nicht länger dem Forscherdrang geopfert werden! 

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Machen Sie mit bei unserer Online-Petition für einen Stop der grausamen und unsinnigen Singvogel-Versuche!

Stoppt Tierversuche an Rotkehlchen!

Am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg werden Rotkehlchen und andere Singvögel gefangen, um in grausamen Experimenten hinter das Geheimnis der Navigation von Zugvögeln zu kommen. Doch wissenschaftliche Neugier darf keine Rechtfertigung für Leid und Tod von Tieren sein! Mit meiner Unterschrift fordere ich einen sofortigen Stop der Versuche an Rotkehlchen und anderen Vögeln!

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Start der Petition: 6.8.2018

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Weitere Infos

Stellungnahme zu Tierversuchen an Rotkehlchen >>

Volkswagenstiftung sponsert Singvogelmord >>  

Auch PeTA setzt sich für das Ende der grausamen Vogelversuche ein. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift auch hier!

Quellen

(1) S. Schwarze et al: Weak broadband electromagnetic fields are more disruptive to magnetic compass orientation in a night-migratory songbird (Erithacus rubecula) than strong narrow band fields. Frontiers in Behavioral Neuroscience 2016: 10:55. Doi: 10.3389/fnbeh.2016.00055
(2) P. Bolte et al.: Localisation of the putative magnetoreceptive protein cryptochrome 1b in the retinae of migratory birds and homing pigeons. PLoS One 2016: 11(3). Doi: 10.1371/journal.pone.0147819
(3) A. Günther et al.: Double-cone localization and seasonal expression pattern suggest a role in magnetoreception for european robin cryptochrome 4. Current Biology 2018: 28(2); 211-223
Deutschsprachige Beschreibungen der Versuche in unserer Datenbank-Tierversuche.de

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