facebook
twitter
youtube

Aktionen

Botox-Adressen

Bitte schreiben Sie an die Herstellerfirmen von Botulinumtoxinprodukten und Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt. Hier finden Sie die Adressen sowie vorbereitete Musterbriefe für den E-Mail-Versand. Einfach die Briefe in eine E-Mail kopieren.

Die Musterbriefe können Sie auch für den Postversand als Word-Datei herunterladen.

<< Zurück zur Botox-Aktionsseite

Adressen

Nestlé Suisse
S.A Postfach 2222
1800 Vevey
Schweiz

Nestlé Deutschland AG
Lyoner Straße 23
60528 Frankfurt / Main
verbraucherservice@de.nestle.com 

Herrn
Bundeslandwirtschaftsminister 
Christian Schmidt 
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
11055 Berlin.
Fax: 030/18529-3179
E-Mail: poststelle@bmel.bund.de

Ipsen Pharma GmbH
Willy-Brandt-Straße 3
76275 Ettlingen
Fax: 07243-184-39
E-Mail: kontakt.ettlingen@ipsen.com

Eisai GmbH Deutschland
Lyoner Str. 36
60528 Frankfurt
Fax: +49-(0)69 - 6658525
E-Mail: kontakt@eisai.net

Musterbriefe für den E-Mail-Versand;

Nestlé Deutschland AG
verbraucherservice@de.nestle.com  

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen habe ich erfahren, dass Ihre Firma für die Chargenprüfung der Botulinumtoxin-Produkte Dysport und Azzalure der Firma Ipsen verantwortlich ist.

Bei diesem sogenannten LD50-Test wird Mäusen das Gift in verschiedenen Verdünnungen in die Bauchhöhle injiziert, um die Menge zu ermitteln, bei der die Hälfte der Mäuse stirbt. Für die Tiere ist dies mit furchtbaren Qualen verbunden. Es kommt zu Muskellähmungen, Sehstörungen und Atemnot. Der Todeskampf kann sich über drei oder vier Tage hinziehen. Die Mäuse ersticken schließlich bei vollem Bewusstsein.

Die Firmen Allergan und Merz setzen inzwischen tierversuchsfreie Zelltests zur Testung ihrer Botulinumtoxin-Produkte ein und ersetzen damit zumindest einen großen Teil der grausamen Tierversuche.

Nach §7a des deutschen Tierschutzgesetzes besteht die Verpflichtung, tierversuchsfreie Methoden einzusetzen, wenn der verfolgte Zweck auf diese Weise ebenso erreicht werden kann wie mit einem Tierversuch.

Durch den weltweiten Vertrieb von Dysport und Azzalure trägt Ihr Konzern eine maßgebliche Schuld an immensem Tierleid. Ich fordere Sie auf, auf die Firma Ipsen einzuwirken, die Entwicklung und Validierung einer tierversuchsfreien Testmethode voranzutreiben. Für den Zeitraum bis zur Anerkennung einer Zellmethode ist auf den Vertrieb der Präparate zu verzichten.

Solange Sie für Tierversuche verantwortlich sind, werde ich alle Ihre Produkte boykottieren.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

==========================

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt
poststelle@bmel.bund.de

Sehr geehrter Herr Bundesminister Schmidt,

Tierversuche werden von weiten Teilen der Bevölkerung als grausam und unnötig abgelehnt. Besonders inakzeptabel ist es, wenn tierversuchsfreie Verfahren vorhanden sind, ihr Einsatz aber nicht erfolgt. Bei den Botox-Tierversuchen ist dies der Fall.

Jede Charge Botulinumtoxin (kurz: Botox) wird in dem besonders grausamen LD50-Test getestet, indem die Substanz Gruppen von Mäusen in die Bauchhöhle injiziert wird. Das Nervengift lähmt die Atemmuskulatur, die Tiere erleiden große Schmerzen und sterben nach tagelangem Kampf einen qualvollen Erstickungstod.

Die Botox-Hersteller Allergan und Merz haben eine Anerkennung für ihre Zelltests zur Testung ihrer Botox-Produkte erhalten und ersetzen damit zumindest einen großen Teil der LD50-Tests.

Die japanische Firma Eisai testet jedoch ihre Botox-Produkte nach wie vor beim Hamburger Auftragslabor LPT an Mäusen. Für die Jahre 2014/2015 wurden Tierversuche an 90.000/18.000 (Merz) und 60.000/30.000 (Eisai) Mäusen von der zuständigen Behörde in Hamburg genehmigt.

Nach §7a des deutschen Tierschutzgesetzes besteht eine Verpflichtung, tierversuchsfreie Methoden einzusetzen, wenn der verfolgte Zweck auf diese Weise ebenso erreicht werden kann wie mit einem Tierversuch. Es ist sowohl aus Sicht des Tierschutzes als auch rechtlich nicht akzeptabel, dass Hersteller weiterhin Tierversuche durchführen lassen, obwohl eine behördlich anerkannte tierversuchsfreie Methode vorhanden ist.

Zwar müsste eine tierversuchsfreie Testmethode für das Präparat von Eisai noch validiert werden, aber solange dies nicht erfolgt ist, sind die entsprechenden Tierversuche zu verbieten.

Ich bitte Sie nachdrücklich,
- von der Firma Eisai einen sofortigen Umstieg auf tierversuchsfreie Methoden zu fordern,
- die Genehmigungsbehörde in Hamburg anzuweisen, die Botox-Tierversuche nicht länger zu genehmigen,
- sich für ein EU-weites Tierversuchs- und ein Vermarktungsverbot für an Tieren getestete Botulinumtoxinprodukte einzusetzen
- und sich für die Aufnahme der Zellmethoden von Allergan und Merz in das Europäische Arzneibuch einzusetzen.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

==========================

Ipsen Pharma GmbH
kontakt.ettlingen@ipsen.com 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hersteller Allergan und Merz haben eine Anerkennung für ihre Zelltests zur Testung ihrer Botulinumtoxin-A-Produkte erhalten und damit bewiesen, dass ein Ersatz des grausamen Tierversuchs möglich ist.

Es ist absolut inakzeptabel, dass Ihre Firma das Botulinumtoxinprodukt Dysport® immer noch in grausamen Tierversuchen testen lässt.

Der LD50-Test ist für die Tiere mit furchtbaren Qualen verbunden. Es kommt zu Muskellähmungen, Sehstörungen und Atemnot. Der Todeskampf kann sich über drei oder vier Tage hinziehen. Die Mäuse ersticken schließlich bei vollem Bewusstsein.

Nach §7 des deutschen Tierschutzgesetzes besteht eine Verpflichtung, tierversuchsfreie Methoden einzusetzen, wenn der verfolgte Zweck auf diese Weise ebenso erreicht werden kann wie mit einem Tierversuch.

Ich fordere Sie auf, die Tierversuche für die Prüfung Ihrer Produkte sofort einzustellen. Für den Zeitraum bis zur Anerkennung der Zellmethode ist auf die Produktion von Botulinumtoxin zu verzichten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Präparate zur kosmetischen oder zur medizinischen Anwendung verwendet werden.

Solange Sie Tierversuche durchführen, werde ich Ihre Produkte boykottieren.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

======================

Eisai GmbH Deutschland
kontakt@eisai.net

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen habe ich erfahren, dass Ihre Firma für die Chargenprüfung Ihres Botulinumtoxin-B-Produkts Neurobloc® beim Hamburger Auftragslabor LPT grausame Tierversuche durchführen lässt.

Bei diesem sogenannten LD50-Test wird Mäusen das Gift in verschiedenen Verdünnungen in die Bauchhöhle injiziert, um die Menge zu ermitteln, bei der die Hälfte der Mäuse stirbt. Für die Tiere ist dies mit furchtbaren Qualen verbunden. Es kommt zu Muskellähmungen, Sehstörungen und Atemnot. Der Todeskampf kann sich über drei oder vier Tage hinziehen. Die Mäuse ersticken schließlich bei vollem Bewusstsein.

Die Hersteller Allergan und Merz haben eine Anerkennung für ihre Zelltests zur Testung ihrer Botulinumtoxin-A-Produkte erhalten und damit bewiesen, dass ein Ersatz des grausamen Tierversuchs möglich ist.

Nach §7 des deutschen Tierschutzgesetzes besteht eine Verpflichtung, tierversuchsfreie Methoden einzusetzen, wenn der verfolgte Zweck auf diese Weise ebenso erreicht werden kann wie mit einem Tierversuch.

Ich fordere Sie auf, eine tierversuchsfreie Testmethode zu entwickeln und die Tierversuche für die Prüfung von Neurobloc® sofort einzustellen. Für den Zeitraum bis zur Anerkennung einer Zellmethode ist auf die Produktion Ihres Präparates zu verzichten.

Solange Sie Tierversuche durchführen, werde ich Ihre Produkte boykottieren.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen


<< Zurück zur Botox-Aktionsseite

Drucken