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Datenschutz zum Mitgliedsformular

Erläuterungen zum Mitgliedsantrag

Felder, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder. Bei allen anderen Angaben handelt es sich um freiwillige Angaben.

1) Nur ordentliche Mitglieder können wie in der Satzung der Ärzte gegen Tierversuche e.V. beschriebenen Weise in den Vorstand gewählt werden. Informationen über Ihren Beruf helfen uns gezielt dabei, unser Vereinsziel und damit unseren Vereinsnamen zu stärken, da unsere Vereinsarbeit maßgeblich dadurch unterstützt wird, dass insbesondere Ärzte, medizin. Wissenschaftler und Psychologen zu unseren Vereinszielen stehen. Um genaue Angaben zu machen, bspw. gegenüber der Presse, wie viele Ärzte uns unterstützen, wird diese Angabe zum Beruf anonym ausgewertet. Darüber hinaus nutzen wir diese Information dazu, Sie ggf. zu themenbezogenen Veranstaltungen oder Sonder-Aktionen zu informieren, sofern Sie einer Kontaktaufnahme zu diesem Zweck nicht widersprochen haben.

2) Hinweis für Post-Versand: Für den Druck des Infoheftes und das Versenden arbeiten wir mit einem externen Dienstleister zusammen. Erläuterungen dazu entnehmen Sie bitte der beiliegenden Datenschutzerklärung unter Punkt 6). Mit Ankreuzen des Feldes „per Post“ stimmen Sie der Weiterleitung und Verarbeitung Ihrer Daten für den genannten Zweck zu. Das Einverständnis kann jederzeit ohne nachteilige Folgen mit Wirkung für die Zukunft in Textform gegenüber dem Vereinsvorstand entweder vollständig widerrufen oder aber auf den internen E-Mail-Versand durch Ärzte gegen Tierversuche e.V. umgestellt werden.

3) Mit dem Newsletter informiert Ärzte gegen Tierversuche e.V. Sie gerne ca. ein- bis zweimal monatlich über seine Aktionen, Ihre Unterstützungsmöglichkeiten und seine Erfolge. Wir verwenden zum Versand unserer Newsletter die Komponente RapidMail. Bei RapidMail handelt es sich um eine Dienstleistung der Firma RapidMail GmbH (rapidmail GmbH, Augustinerplatz 2, 79098 Freiburg im Breisgau, https://www.rapidmail.de/). Ihre bei der Newsletter- Anmeldung gespeicherten Daten (E-Mail Adresse, ggf. Name, IP-Adresse, Datum sowie die Uhrzeit Ihrer Anmeldung) werden an einen Server der Firma RapidMail GmbH in Deutschland übertragen und dort unter Beachtung der europäischen Datenschutzbestimmungen gespeichert. Dabei ist es der RapidMail GmbH untersagt, Ihre Daten für andere Zwecke als für den Versand des Newsletters zu nutzen. Eine Weitergabe oder ein Verkauf Ihrer Daten ist der RapidMail GmbH nicht gestattet. RapidMail ist ein deutscher, zertifizierter Newsletter Software Anbieter, welcher nach den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sorgfältig ausgewählt wurde.

Das Abonnement unserer Newsletter und damit die Einwilligung in die Speicherung Ihrer Daten können Sie jederzeit für die Zukunft per E-Mail, Post, Telefon oder Telefax kündigen bzw. widersprechen. Bei einem Widerspruch über Telefon oder Telefax entstehen dabei maximal Übermittlungskosten nach den Basistarifen Ihres Telefonanbieters, Mehrwertdienstrufnummern werden unsererseits nicht verwandt.

Hinweis: Unsere Newsletter enthalten Tracking Links, anhand derer wir erkennen können, ob und wann eine E-Mail geöffnet wird. Mit dem Widerrufen der Einwilligung zum Erhalt eines Newsletters wird auch die Einwilligung zum vorgenannten Tracking widerrufen. Möchten Sie den Newsletter abonnieren, müssen Sie eine valide E-Mail-Adresse angeben. 

4) Hiermit erhalten Sie von uns zusätzliche Informationen, wie Sie aktiv mitmachen können sowie Kontaktdaten zu einer unserer Arbeitsgruppen in Ihrer Nähe.

5) Wenn Dritte sich darüber informieren möchten, ob es beispielsweise in ihrer Region einen Arzt gibt, der Tierversuche ablehnt, weil er lieber solch einen Arzt konsultieren möchte, dann gestatten Sie mit dem Ankreuzen des Feldes, Ärzte gegen Tierversuche e.V. Auskunft an Dritte über Ihre Mitgliedschaft im Verein zu geben sowie ggf. Ihre Kontaktdaten weiterzuleiten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen oder eingeschränkt werden.

Datenschutzerklärung Mitgliedsantrag

1. Diese Datenschutzerklärung beinhaltet die „Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person“ gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).

2. Verantwortliche Stelle:

Ärzte gegen Tierversuche e.V,
Goethestr. 6-8,
51143 Köln
Tel.: 02203-9040990
Fax: 02203-9040991
E-Mail: info@aerzte-gegen-tierversuche.de
Web: www.aerzte-gegen-tierversuche.de

Vereinsregister: Amtsgericht Köln VR 18796
USt.-ID-Nr. gem. § 27a UStG: DE297898468

Vetreten durch:
Vorsitzende: Dr. med. Ines Lenk
Stellvertretende Vorsitzende: Dr. med. vet. Corina Gericke
Dr. med. Eva Kristina Bee
Dr. med. Andreas Ganz
Katharina Feuerlein
Geschäftsführer: Claus Kronaus
(jeweils unter Vereinsanschrift erreichbar)

3. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt Ärzte gegen Tierversuche e.V. folgende personenbezogene Daten auf: Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie die Berufsgruppe zur Einteilung in Mitglied oder Fördermitglied (siehe dazu auch §4 und §5 Abs. 1 der Satzung Ärzte gegen Tierversuche e.V.). Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Referenznummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

Nach Art. 6, Abs. 1, lit. b) EU-DSGVO ist die Verarbeitung personenbezogene Daten rechtmäßig, wenn diese für die Erfüllung eines Vertragsverhältnisses – hier: der Mitgliedschaft im Verein – erforderlich ist.

4. Für weitere personenbezogene Daten, wie bspw. die Angabe zur genauen beruflichen Tätigkeit, ist eine gesonderte schriftliche Einwilligung des Mitglieds unter Beachtung des Art. 7 EU-DSGVO notwendig. Freiwillige Felder zum Ankreuzen sind im entsprechenden Antrag ohne Stern (*) gekennzeichnet. Die Entscheidung zur Erhebung weiterer personenbezogener Daten und deren Veröffentlichung trifft das Mitglied freiwillig. Das Einverständnis kann das Mitglied jederzeit ohne nachteilige Folgen mit Wirkung für die Zukunft in Textform gegenüber dem Vereinsvorstand widerrufen (Kontakt s. Punkt 2).

5. Die personenbezogenen Daten des Mitglieds werden an Dritte nur weitergegeben oder sonst übermittelt, wenn dies zum Zweck der Vertragsabwicklung oder Abrechnung erforderlich ist oder Sie zuvor eingewilligt haben. Im Rahmen des Drucks und Versands unseres Infoheftes erhält der hier von uns eingesetzte Dienstleister die notwendigen Daten zur Bestell- und Auftragsabwicklung, sofern Sie zuvor einer Übermittlung Ihrer Kontaktdaten für diesen Zweck zugestimmt haben (dies gilt nur für den Versand per Post). Die so weitergegebenen Daten dürfen vom Dienstleister lediglich zur Erfüllung seiner Aufgabe verwendet werden. Eine anderweitige Nutzung der Informationen ist nicht gestattet und erfolgt auch nicht bei dem von uns betrauten Dienstleister. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen und auf einen Versand des Infoheftes, der durch Ärzte gegen Tierversuche e.V. per E-Mail erfolgt, umsteigen.

Sämtliche personenbezogenen Daten werden nur solange gespeichert, wie dies für den genannten Zweck erforderlich oder insbesondere aus steuerrechtlichen Gründen gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine anderweitige Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf/Verleih der personenbezogenen Daten findet nicht statt.

Soweit wir gesetzlich oder per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet sind, werden wir Ihre Daten an auskunftsberechtigte Stellen übermitteln.

6. Die Kündigung der Mitgliedschaft ist zum Ende eines Geschäftsjahres (= Kalenderjahr) möglich und muss in schriftlicher Form an den Vorstand erfolgen (per E-Mail, Fax oder Post). Die Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen zum Ende des Geschäftsjahres.

Bei dem Austritt aus dem Verein werden die personenbezogenen Daten des Mitglieds aus der Mitgliederdatenverwaltung mit einer Löschfrist von 30 Tagen gelöscht. Der Verein macht Sie jedoch darauf aufmerksam, dass personenbezogene Daten, die die Kassenverwaltung betreffen,  gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt werden. Sie werden gesperrt.

Wenn Sie für Ihren Mitgliedsbeitrag und/oder Ihre Spenden eine Spendenquittung wünschen, bedenken Sie, dass wir Ihre Kontaktdaten bis zur Erfüllung dieses Zwecks aufbewahren müssen. Die Spendenquittung wird einmal pro Jahr (immer am Anfang des Folgejahres nach Ablauf der gängigen Widerrufs-Frist von 8 Wochen) automatisiert er- und zugestellt, sofern sie diesem Zweck nicht widersprochen haben.

7. Das Mitglied hat das Recht auf Auskunft des Vereins über seine gespeicherten Daten sowie auf deren Berichtigung und Löschung (sofern nicht Art. 6, Abs. 1, lit b) oder lit. f) EU-DSGVO betroffen ist). Dieses bezieht sich auch auf eine Einschränkung der Datenverarbeitung oder ein Widerspruch gegen eine Datenübermittlung. Eine entsprechende Anfrage ist per Textform an den Vorstand zu stellen.

8. Das Mitglied hat ein Beschwerderecht. Beschwerden gegen Ärzte gegen Tierversuche e.V. können bei den Aufsichtsbehörden eingereicht werden. Verantwortliche Stelle ist:

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2-4
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 38424 - 0
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de
Internet: http://www.ldi.nrw.de

9. Datenschutzbeauftrage:

Barbara Felde
Waldstraße 1
35418 Buseck
Telefon: 06408-5001575
E-Mail: datenschutz@aerzte-gegen-tierversuche.de

 

Datenschutz

Geltungsbereich

Diese Datenschutzerklärung soll die Nutzer dieser Website gemäß Bundesdatenschutzgesetz und Telemediengesetz über die Art, den Umfang und den Zweck der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den Websitebetreiber.

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8
51143 Köln
Deutschland
Geschäftsführer: Claus Kronaus
Tel.: 02203-9040990
Fax: 02203-9040991
E-Mail: info@aerzte-gegen-tierversuche.de
Web: www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Vereinsregister 18796 Registergericht Köln

- im Folgenden "Anbieter" -  informieren.

Der Websitebetreiber nimmt Ihren Datenschutz sehr ernst und behandelt Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Vorschriften.

Bedenken Sie jedoch, dass die Datenübertragung im Internet grundsätzlich mit Sicherheitslücken bedacht sein kann. Ein vollumfänglicher Schutz vor dem Zugriff durch Fremde ist nicht realisierbar.

Unsere Datenschutzrichtlinie finden Sie hier als PDF.

1. Allgemeines

Die Nutzung der Website des Anbieters ist nicht von einer Registrierung/Erstellung eines Kundenkontos abhängig.

2. Zugriffsdaten

Der Websitebetreiber bzw. Seitenprovider erhebt Daten über Zugriffe auf die Seite und speichert diese als „Server-Logfiles“ ab. Folgende Daten werden so protokolliert:

  • Besuchte Website
  • Uhrzeit zum Zeitpunkt des Zugriffes
  • Menge der gesendeten Daten in Byte
  • Quelle/Verweis, von welchem Sie auf die Seite gelangten
  • Verwendeter Browser
  • Verwendetes Betriebssystem
  • Verwendete IP-Adresse 1)

Die erhobenen Daten dienen lediglich statistischen Auswertungen und zur Verbesserung der Website. Der Websitebetreiber behält sich allerdings vor, die Server-Logfiles nachträglich zu überprüfen, sollten konkrete Anhaltspunkte auf eine rechtswidrige Nutzung hinweisen.

1) IP-Adressen speichern wir über einen Zeitraum von maximal sieben Tagen. Die Speicherung erfolgt aus Gründen der Datensicherheit, um die Stabilität und die Betriebssicherheit unseres Systems zu gewährleisten.

3. Cookies

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Hinweis: Es ist nicht gewährleistet, dass Sie auf alle Funktionen dieser Website ohne Einschränkungen zugreifen können, wenn Sie entsprechende Einstellungen vornehmen. 

4. Kontaktformular und E-Mail-Kontakt

Auf unserer Internetseite ist ein Kontaktformular sowie ein Presse-Kontaktformular vorhanden, welches für die elektronische Kontaktaufnahme genutzt werden kann. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit wahr, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten an uns übermittelt und gespeichert. Um dem Nutzer adäquat auf seine Anfrage antworten zu können, werden folgende Daten im Kontaktformular erhoben:

  • Pflichtfelder: Anrede, Vorname, Nachname, Nachricht, E-Mail-Adresse
  • optionale Felder: Straße, Nr., PLZ, Ort, Land, Telefon, Tätigkeit

Im Kontakt-Formular für Presse-Anfragen sind es folgende Daten:

  • Pflichtfelder: Anrede, Vorname, Nachname, Name des Mediums, Redaktion, Str, Nr., PLZ, Ort, E-Mail-Adresse, Art des Mediums
  • optionale Felder: Land, Telefon, Mobil-Nummer, Webseite, Medien (falls "sonstige)

Im Zeitpunkt der Absendung der Nachricht werden zudem folgende Daten gespeichert:

  • Server-Logfiles (siehe Punkt 2 Zugriffsdaten)

Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen. Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über die bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.  Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet. 

5. Umgang mit und Verwendung von personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten werden zur Abwicklung zwischen dem Nutzer und dem Anbieter geschlossener Verträge sowie bei Einverständnis zur Übermittlung von Informationen - ausschließlich - des Anbieters erhoben und gespeichert. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet trotz modernster eingebauter Sicherheitstechniken des Anbieters Sicherheitslücken aufweisen und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden kann.

Durch den Anbieter erhobene/gespeicherte personenbezogene Daten werden an Dritte nur weitergegeben/übermittelt, wenn dies zum Zwecke der Vertragsabwicklung/Abrechnung erforderlich, gesetzlich vorgeschrieben ist oder der Nutzer zuvor eingewilligt hat. Sämtliche personenbezogenen Daten werden nur solange gespeichert wie dies für den genannten Zweck erforderlich oder insbesondere aus steuerrechtlichen Gründen gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine anderweitige Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf/Verleih der personenbezogenen Daten findet nicht statt.

5.1. Online-Spende

Bei einer Spende mittels Lastschriftmandat, nimmt Ärzte gegen Tierversuche e.V. folgende personenbezogene Daten auf: Name, Post-Anschrift, E-Mail-Adresse sowie die Kontoverbindung. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem neuen Spender wird dabei eine Referenznummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

Um Ihnen für Ihre/n Spende/Mitgliedsbeitrag eine Spendenquittung aus- und zustellen zu können, ist eine gültige Postanschrift und Email-Adresse erforderlich. Wenn Sie Ihre Spende lieber überweisen möchten aber dennoch eine Spendenquittung wünschen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. 

5.1.1. Verwendung von Paymentdienstleistern (Zahlungsdienstleister)

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten von PayPal integriert. PayPal ist ein Online-Zahlungsdienstleister. Zahlungen werden über sogenannte PayPal-Konten abgewickelt, die virtuelle Privat- oder Geschäftskonten darstellen. Zudem besteht bei PayPal die Möglichkeit, virtuelle Zahlungen über Kreditkarten abzuwickeln, wenn ein Nutzer kein PayPal-Konto unterhält. Ein PayPal-Konto wird über eine E-Mail-Adresse geführt, weshalb es keine klassische Kontonummer gibt. PayPal ermöglicht es, Online-Zahlungen an Dritte auszulösen oder auch Zahlungen zu empfangen. PayPal übernimmt ferner Treuhänderfunktionen und bietet Käuferschutzdienste an.

Die Europäische Betreibergesellschaft von PayPal ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

Wählt die betroffene Person während des Spendenvorgangs als Zahlungsmöglichkeit „PayPal“ aus, werden automatisiert Daten der betroffenen Person an PayPal übermittelt. Mit der Auswahl dieser Zahlungsoption willigt die betroffene Person in die zur Zahlungsabwicklung erforderliche Übermittlung personenbezogener Daten ein.

Bei den an PayPal übermittelten personenbezogenen Daten handelt es sich in der Regel um Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen.

Die Übermittlung der Daten bezweckt die Zahlungsabwicklung und die Betrugsprävention. Der für die Verarbeitung Verantwortliche wird PayPal personenbezogene Daten insbesondere dann übermitteln, wenn ein berechtigtes Interesse für die Übermittlung gegeben ist. Die zwischen PayPal und dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ausgetauschten personenbezogenen Daten werden von PayPal unter Umständen an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung.

PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen.

Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen.

Die geltenden Datenschutzbestimmungen von PayPal können unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full abgerufen werden.

6. Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”). 
Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als "Web Beacons" bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die "Pixel-Tags" können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden. (Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. jur. Thomas Schwenke)

7. Google Analytics

Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland („Google“) ein. Google verwendet Cookies. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Benutzung des Onlineangebotes durch die Nutzer werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active.

Google wird diese Informationen in unserem Auftrag benutzen, um die Nutzung unseres Onlineangebotes durch die Nutzer auszuwerten, um Reports über die Aktivitäten innerhalb dieses Onlineangebotes zusammenzustellen und um weitere, mit der Nutzung dieses Onlineangebotes und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen, uns gegenüber zu erbringen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden.
Wir setzen Google Analytics nur mit aktivierter IP-Anonymisierung ein. Das bedeutet, die IP-Adresse der Nutzer wird von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.
Die von dem Browser des Nutzers übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Nutzer können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung ihrer Browser-Software verhindern. Wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall ggf. nicht sämtliche Funktionen dieser Webseite vollumfänglich werden nutzen können. Die Nutzer können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf ihre Nutzung des Onlineangebotes bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter folgendem Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de.
Wir bieten Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, die Erfassung Ihrer Webseiten-Nutzungs-Daten für diese Webseite zu deaktivieren, indem Sie bei der Cookie-Benachrichtung (unten eingeblendet) auf „Google-Analytics-Tracking deaktivieren“ klicken. In diesem Fall wird ein spezielles Cookie gesetzt, dass die zukünftige Erfassung Ihrer Nutzerdaten beim Besuch dieser Webseite verhindert.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google https://policies.google.com/technologies/ads sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google https://adssettings.google.com/authenticated.
Die personenbezogenen Daten der Nutzer werden nach 14 Monaten gelöscht oder anonymisiert.

7.2. Google Universal Analytics

Wir setzen Google Analytics in der Ausgestaltung als „Universal-Analytics“ ein. „Universal Analytics“ bezeichnet ein Verfahren von Google Analytics, bei dem die Nutzeranalyse auf Grundlage einer pseudonymen Nutzer-ID erfolgt und damit ein pseudonymes Profil des Nutzers mit Informationen aus der Nutzung verschiedener Geräten erstellt wird (sog. „Cross-Device-Tracking“).

7.3 .Google Tag Manager

Google Tag Manager ist eine Lösung, mit der wir sog. Website-Tags über eine Oberfläche verwalten können (und so z.B. Google Analytics sowie andere Google-Marketing-Dienste in unser Onlineangebot einbinden). Der Tag Manager selbst (welches die Tags implementiert) verarbeitet keine personenbezogenen Daten der Nutzer. Im Hinblick auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Nutzer wird auf die folgenden Angaben zu den Google-Diensten verwiesen. Nutzungsrichtlinien: https://www.google.com/intl/de/tagmanager/use-policy.html.

7.4. Google AdGrants und Conversion-Messung

Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) die Dienste der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, („Google“).
Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active.

Wir nutzen Google "AdGrants", um Anzeigen im Google-Werbe-Netzwerk zu platzieren (in unserem Fall lediglich in Suchergebnissen), damit sie Nutzern angezeigt werden, die ein mutmaßliches Interesse an den Anzeigen  bzw. am Thema Tierversuche haben. 

Ferner erhalten wir ein individuelles „Conversion-Cookie“. Die mit Hilfe des Cookies eingeholten Informationen dienen Google dazu, Conversion-Statistiken für uns zu erstellen. Wir erfahren jedoch nur die anonyme Gesamtanzahl der Nutzer, die auf unsere Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Wir erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen.

Die Daten der Nutzer werden im Rahmen des Google-Werbe-Netzwerks pseudonym verarbeitet. D.h. Google speichert und verarbeitet z.B. nicht den Namen oder E-Mailadresse der Nutzer, sondern verarbeitet die relevanten Daten cookie-bezogen innerhalb pseudonymer Nutzerprofile. D.h. aus der Sicht von Google werden die Anzeigen nicht für eine konkret identifizierte Person verwaltet und angezeigt, sondern für den Cookie-Inhaber, unabhängig davon wer dieser Cookie-Inhaber ist. Dies gilt nicht, wenn ein Nutzer Google ausdrücklich erlaubt hat, die Daten ohne diese Pseudonymisierung zu verarbeiten. Die über die Nutzer gesammelten Informationen werden an Google übermittelt und auf Googles Servern in den USA gespeichert.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google https://policies.google.com/technologies/ads sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google https://adssettings.google.com/authenticated.

8. Nutzung von Social-Media-Plugins

Die Social Media Plugins sind zunächst deaktiviert („ausgegraut“). Erst durch den ersten Klick des Nutzers auf die Social Media Plugins auf der Website werden sie aktiviert und wird der Quellcode der Social Media Plugins von den Servern der Social Media-Dienste abgerufen. Wollen Sie nun tatsächlich die Social Media Plugins verwenden, müssen Sie ein zweites Mal die Social Media Plugins anklicken, um die entsprechende Funktionen der Social Media Plugins zu verwenden (=Zwei-Klick-Lösung für mehr Datenschutz).

Verwendete Plugins:
Diese Website verwendet Facebook Social Plugins, welches von der Facebook Inc. (1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA) betrieben wird. Erkennbar sind die Einbindungen an dem Facebook-Logo bzw. an den Begriffen „Like“, „Gefällt mir“, „Teilen“ in den Farben Facebooks (Blau und Weiß). Informationen zu allen Facebook-Plugins finden Sie im folgenden Link: https://developers.facebook.com/docs/plugins/

Das Plugin stellt eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und den Facebook-Servern her. Der Websitebetreiber hat keinerlei Einfluss auf die Natur und den Umfang der Daten, welche das Plugin an die Server der Facebook Inc. übermittelt. Informationen dazu finden Sie hier: https://www.facebook.com/help/186325668085084

Das Plugin informiert die Facebook Inc. darüber, dass Sie Nutzer diese Website besucht hat. Es besteht hierbei die Möglichkeit, dass Ihre IP-Adresse gespeichert wird. Sind Sie während des Besuchs auf dieser Website in Ihrem Facebook-Konto eingeloggt, werden die genannten Informationen mit diesem verknüpft. Nutzen Sie die Funktionen des Plugins – etwa indem Sie einen Beitrag teilen oder „liken“ – werden die entsprechenden Informationen ebenfalls an die Facebook Inc. übermittelt.

Twitter: Innerhalb unseres Onlineangebotes können zudem Funktionen und Inhalte des Dienstes Twitter, angeboten durch die Twitter Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA, eingebunden werden. Hierzu können z.B. Inhalte wie Bilder, Videos oder Texte und Schaltflächen gehören, mit denen Nutzer Ihr Gefallen betreffend die Inhalte kundtun, den Verfassern der Inhalte oder unsere Beiträge abonnieren können. Sofern die Nutzer Mitglieder der Plattform Twitter sind, kann Twitter den Aufruf der o.g. Inhalte und Funktionen den dortigen Profilen der Nutzer zuordnen. Twitter ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und garantiert das europäische Datenschutzrecht einzuhalten https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TORzAAO&status=Active Datenschutzerklärung: https://twitter.com/de/privacy
Opt-Out Einstellung Twitter-Account: https://twitter.com/personalization

8.1. Einbindung von YouTube-Videos

Wir haben YouTube-Videos in unseren Internetseiten eingebunden, die auf http://www.YouTube.com gespeichert sind und von unserer Website aus direkt abspielbar sind.

Durch den Besuch auf der Website erhält YouTube die Information, dass Sie die entsprechende Unterseite unserer Website aufgerufen haben. Zudem werden die unter III. dieser Erklärung genannten Daten übermittelt. Dies erfolgt unabhängig davon, ob YouTube ein Nutzerkonto bereitstellt, über das Sie eingeloggt sind, oder ob kein Nutzerkonto besteht. Wenn Sie bei Google eingeloggt sind, werden Ihre Daten direkt Ihrem Konto zugeordnet. Wenn Sie die Zuordnung mit Ihrem Profil bei YouTube nicht wünschen, müssen Sie sich vor Aktivierung des Buttons ausloggen. YouTube speichert Ihre Daten als Nutzungsprofile und nutzt sie für Zwecke der Werbung, Marktforschung und/oder bedarfsgerechten Gestaltung seiner Website. Eine solche Auswertung erfolgt insbesondere (selbst für nicht eingeloggte Nutzer) zur Erbringung von bedarfsgerechter Werbung und um andere Nutzer des sozialen Netzwerks über Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu informieren. Ihnen steht ein Widerspruchsrecht zu gegen die Bildung dieser Nutzerprofile, wobei Sie sich zur Ausübung dessen an YouTube richten müssen.

Weitere Informationen zu Zweck und Umfang der Datenerhebung und ihrer Verarbeitung durch YouTube erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu Ihren Rechten und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutze Ihrer Privatsphäre: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten 

9. Online-Präsenzen in sozialen Medien

Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und Plattformen, um mit den dort aktiven Kunden, Interessenten und Nutzern kommunizieren und sie dort über unsere Leistungen informieren zu können.

Wir weisen darauf hin, dass dabei Daten der Nutzer außerhalb des Raumes der Europäischen Union verarbeitet werden können. Hierdurch können sich für die Nutzer Risiken ergeben, weil so z.B. die Durchsetzung der Rechte der Nutzer erschwert werden könnte. Im Hinblick auf US-Anbieter die unter dem Privacy-Shield zertifiziert sind, weisen wir darauf hin, dass sie sich damit verpflichten, die Datenschutzstandards der EU einzuhalten.

Ferner werden die Daten der Nutzer im Regelfall für Marktforschungs- und Werbezwecke verarbeitet. So können z.B. aus dem Nutzungsverhalten und sich daraus ergebenden Interessen der Nutzer Nutzungsprofile erstellt werden. Die Nutzungsprofile können wiederum verwendet werden, um z.B. Werbeanzeigen innerhalb und außerhalb der Plattformen zu schalten, die mutmaßlich den Interessen der Nutzer entsprechen. Zu diesen Zwecken werden im Regelfall Cookies auf den Rechnern der Nutzer gespeichert, in denen das Nutzungsverhalten und die Interessen der Nutzer gespeichert werden. Ferner können in den Nutzungsprofilen auch Daten unabhängig der von den Nutzern verwendeten Geräte gespeichert werden (insbesondere wenn die Nutzer Mitglieder der jeweiligen Plattformen sind und bei diesen eingeloggt sind).

Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Nutzer erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effektiven Information der Nutzer und Kommunikation mit den Nutzern gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO. Falls die Nutzer von den jeweiligen Anbietern um eine Einwilligung in die Datenverarbeitung gebeten werden (d.h. ihr Einverständnis z.B. über das Anhaken eines Kontrollkästchens oder Bestätigung einer Schaltfläche erklären) ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. a., Art. 7 DSGVO.

Für eine detaillierte Darstellung der jeweiligen Verarbeitungen und der Widerspruchsmöglichkeiten (Opt-Out), verweisen wir auf die nachfolgend verlinkten Angaben der Anbieter.

Auch im Fall von Auskunftsanfragen und der Geltendmachung von Nutzerrechten, weisen wir darauf hin, dass diese am effektivsten bei den Anbietern geltend gemacht werden können. Nur die Anbieter haben jeweils Zugriff auf die Daten der Nutzer und können direkt entsprechende Maßnahmen ergreifen und Auskünfte geben. Sollten Sie dennoch Hilfe benötigen, dann können Sie sich an uns wenden.

Facebook
(Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland) - Datenschutzerklärung: https://www.facebook.com/about/privacy/, Opt-Out: https://www.facebook.com/settings?tab=ads und http://www.youronlinechoices.com, Privacy Shield: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active.

Google/ YouTube
(Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland) – Datenschutzerklärung:  https://policies.google.com/privacy, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated,  Privacy Shield: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active.

Instagram
(Instagram Inc., 1601 Willow Road, Menlo Park, CA, 94025, USA) – Datenschutzerklärung/ Opt-Out: http://instagram.com/about/legal/privacy/.

Twitter
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Dokument 1Titel: Ein Mäuse-Modell zur Untersuchung der Reaktion von Blutgefäßen und des Blutflusses in Mikroblutgefäßen von Lungen-Transplantaten
Hintergrund: Es wird eine Methode vorgestellt, wie man die Entstehung von kleinen Blutgefäßen in Lungengewebe im lebenden Tier beobachten kann. Dazu werden kleine Lungenstücke in eine „Rückenhautkammer“ von Mäusen verpflanzt. Als Vergleich dienen Gebärmuttergewebestücke.
Tiere: 30 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der zuständigen Behörde in Homburg/Saar genehmigt. Die Mäuse der Zuchtlinie C57BL/6 werden einzeln gehalten. Den Tieren wird unter Narkose eine sogenannte Rückenhautkammer implantiert. Diese besteht aus zwei Titanplatten mit einem runden Fenster, einer Art Bullauge von 15 mm Durchmesser in der Mitte. Die Rückenhaut der Maus wird geschoren, mehrere Zentimeter hochgezogen und zwischen die beiden mit Schrauben zusammen gehaltenen Titanplatten geklemmt. Auf der einen Seite des Fensters wird die Haut komplett entfernt, so dass im Fenster nun die extrem gespannte Haut einer Seite zu sehen ist, die mit einem Glasplättchen abgedeckt wird. Die Tiere dürfen sich 3 Tage von der Operation erholen. Es wird hervorgehoben, dass die Mäuse die Kammern gut tolerieren und Schlaf und Futteraufnahme nicht beeinträchtigt seien.

Eine nicht genannte Anzahl Mäuse wird getötet, um ihre Lungen zu entnehmen. Diese werden in eine fluoreszierende Flüssigkeit gelegt, damit das Gewebe die Farbe annimmt. Es werden kleine Würfel von einem halben Millimeter Seitenlänge aus den Lungen geschnitten. Jeweils 3-4 Lungenwürfel werden den Mäusen mit den Rückenhautkammern auf die Haut im Bullauge verpflanzt. Bei einigen Mäusen mit Rückenhautkammer wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten, um ein Gebärmutterhorn herauszuschneiden. Dieses wird in fluoreszierende Farbe gelegt und 1-2 kleine Würfel daraus derselben Maus, aus der die Gebärmutter stammte, in das Kammerfenster transplantiert. Unmittelbar danach sowie 3, 6, 10 und 14 Tage nach der Transplantation des Lungen- und Gebärmuttergewebes werden die Tiere betäubt, um das Blutgefäßwachstum der Transplantate im Bullauge unter einem speziellen Mikroskop zu beobachten und zu filmen. Dazu wird den Tieren eine fluoreszierende Flüssigkeit in das Venengeflecht hinter dem Augapfel injiziert. So kann der Blutfluss sichtbar gemacht werden. Nach 14 Tagen werden die Mäuse durch eine Überdosis Pentobarbital getötet. Für dieses Experiment werden 30 Mäuse verwendet.

In einem weiteren Experiment mit 10 Mäusen wird ähnlich verfahren, auch diesen Tieren werden kleinen Lungen- und Gebärmutterstücke in die Rückenhautkammer verpflanzt. Nach 10-13 Tagen wird den Tieren unter Betäubung über eine Maske Luft mit unterschiedlichem Sauerstoffgehalt zugeführt. Gleichzeitig werden die kleinen Blutgefäße im transplantierten Gewebe beobachtet. Am nächsten Tag wird die Prozedur wiederholt. Dann werden auch diese Mäuse getötet.

Bereich: Lungenphysiologie, Lungenforschung

Originaltitel: A murine model to study vasoreactivity and intravascular flow in lung isograft microvessels

Autoren: Nora Regelin (1,2), Susanne Heyder (1,2,4), Matthias W. Laschke (2), Yalda Hadizamani (5,6), Michele Borgmann (5,6), Ueli Moehrlen (6,7), René Schramm (2,3), Robert Bals (1), Michael D. Menger (2), Jürg Hamacher (1,2,5,6)*

Institute: (1) Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin, Universitätsklinikum des Saarlands, Gebäude 41, Kirrberger Str. 100, 66424 Homburg/Saar, (2) Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum des Saarlands, Homburg/Saar, (3) Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, 32545 Bad Oeynhausen, (4) MediClin Albert Schweitzer Klinik, Pneumologie, 78126 Königsfeld, (5) Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Pneumologie, Lindenhofspital, Bern, Schweiz, (6) Lungen- und Atmungsstiftung Bern, Bern, Schweiz, (7) Kinderchirurgie, Universitäts-Kinderspital Zürich, Zürich, Schweiz

Zeitschrift: Scientific Reports 2019; 9: 5170. doi.org/10.1038/s41598-019-41590-7

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5083



Dokument 2Titel: Einzelzelltranskriptomik deckt molekularen Trichter von Zellidentitäten während der Axolotl-Gliedmaßenregeneration auf
Hintergrund: Es werden Heilungsprozesse nach der Amputation des Vorderbeins bei Axolotl (mexikanische Schwanzlurche) erforscht.
Tiere: Salamander (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl Axolotl)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Landesdirektion Sachsen und der zuständigen Behörde in Wien genehmigt. Es werden Brainbow-Axolotl und weiße Axolotl vom MPI-CBG (Dresden), CRTD (Dresden) und IMP (Wien) verwendet. Axolotl sind mexikanische Schwanzlurche (Salamander), die die Fähigkeit haben, verletzte Organe und Gliedmaßen sehr schnell nachwachsen zu lassen. Es werden vier genetische Veränderungen bei den Tieren geschaffen, indem genetisches Material in insgesamt 1833 Axolotl-Embryonen injiziert wird. Von ihnen überleben 674 Embryonen, aufgezogen werden aber nur 34 Tiere. Mit den Nachkommen dieser Tiere werden die Experimenten gemacht. Manche Tiere werden vor oder kurz nach dem Schlüpfen getötet, um ihre Vorderbeine für weitere Analysen zu entnehmen. Bei Jungtieren werden die Effekte der Genveränderung ausgelöst, indem bestimmte Substanzen in ihrem Wasser aufgelöst werden. Den erwachsenen Tieren werden diese Substanzen in die Bauchhöhle injiziert. Bei den meisten Tieren werden unter Narkose ein oder beide Vorderbeine amputiert und deren Heilung wird verfolgt.

Bei einer Gruppe werden die Tiere betäubt, indem sie in Wasser mit einem Betäubungsmittel gesetzt werden und es wird ein Unterarm amputiert. Bei zwei Gruppen von Axolotl mit unterschiedlichen genetischen Veränderungen werden die Oberarmknochen unter Narkose gegenseitig transplantiert: Die Unterarme der Tiere werden am Ellenbogen amputiert, die Oberarmknochen werden mit Pinzetten herausgezogen und in die Wunden anderer gleichbehandelter Tiere gesteckt. Bei zwei anderen Gruppen von Tieren werden unter Narkose einige Muskeln am Oberarm herausgeschnitten und mit Muskeln von anderen Tieren ersetzt. Die Axolotl werden regelmäßig betäubt, mit feuchten Papiertüchern bedeckt und unter einem Mikroskop beobachtet. Die Tiere werden zu verschiedenen Zeitpunkten bis maximal 38 Tage nach der Amputation auf nicht genannte Weise getötet. Ihre Vorderbeine werden für weitere Analysen entnommen.

Diese Arbeit wurde von der Max-Planck-Gesellschaft, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem ERC Advanced Investigator Award und dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (Wien) finanziell unterstützt.

Bereich: Regenerationsforschung, Wundheilung, Zellphysiologie

Originaltitel: Single-cell transcriptomics uncovers molecular funneling of cell identities during axolotl limb regeneration

Autoren: Tobias Gerber (1), Prayag Murawala (2,3)* Dunja Knapp(3), Wouter Masselink (2), Maritta Schuez (3), Sarah Hermann (3), Malgorzata Gac-Santel (1), Sergej Nowoshilow (2,3), Jorge Kagejama (1), Shahryar Khattak (4), Joshua Currie (3), J. Gray Camp (1), Elly M. Tanaka (2,3)* and Barbara Treutlein (1,5,6)*

Institute: (1) Abteilung für Evolutionäre Genetik, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig, (2) Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) Vienna BioCenter, Campus-Vienna-Biocenter 1, 1030 Wien, Österreich, (3) Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 105, 01307, Dresden, (4) Qatar Biomedical Research Institute (QBRI), Hamad Bin Khalifa University (HBKU), Education City, Qatar Foundation, Qatar , (5) Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden (6) Abteilung für Biowissenschaften, Technische Universität München, Freising

Zeitschrift: Science 2018; 362(6413): eaaq0681

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5082



Dokument 3Titel: Markierungsfreie Bildgebung der Gewebearchitektur während der Regeneration peripherer Axolotl-Nerven im Vergleich zur funktionellen Wiederherstellung
Hintergrund: Um die Heilungsprozesse nach Nervenverletzungen bei Patienten besser zu verstehen, werden die Hüftnerven von Axolotl (mexikanische Schwanzlurche) durchgeschnitten und das Nachwachsen analysiert.
Tiere: 78 Salamander (Axolotl)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Landesdirektion Sachsen (AZ: DD24-5131/338/43) genehmigt. Es werden 78 erwachsene Axolotl benutzt. Die Tiere stammen aus dem DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden (CRTD). Axolotl sind mexikanische Schwanzlurche (Salamander), die die Fähigkeit haben, verletzte Organe oder sogar Gliedmaßen sehr schnell nachwachsen zu lassen. Die Tiere werden mittels eines Betäubungsmittels, das im Wasser aufgelöst wird, betäubt. An einem Hinterbein jeden Tieres wird ein 1 cm-langer Schnitt gemacht, die Haut und die Muskeln werden zur Seite gezogen und der darunterliegende Hüftnerv (Ischiasnerv) wird durchgeschnitten. Danach werden die Wunden chirurgisch verschlossen. Bei einigen Tieren wird der gleiche Eingriff nach 7 Tagen wiederholt. Die Axolotl werden in ein Aquarium mit einer Gegenstromanlage gesetzt, um den Bewegungsgrad des verletzten Beins beobachten zu können. Zwei Tiere werden je 7 und 14 Tage nach der ursprünglichen Verletzung betäubt. Erneut wird ein Schnitt an ihrem Hinterbein gemacht, die Tiere werden mit feuchten Papiertüchern bedeckt, unter ein Mikroskop gelegt und ihre Nerven werden fotografiert. Die Tiere werden in Gruppen an einem von neun verschiedenen Zeitpunkten (0 bis 128 Tage nach der Verletzung) auf nicht genannte Weise getötet und ihre Beine werden zur weiteren Analyse entnommen.

Diese Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (AZ 13N13807), das Else Kröner Promotionskolleg und den Publikationsfonds der SLUB/TU Dresden finanziell unterstützt.

Bereich: Regenerationsforschung, Neurologie, Neurobiologie, Neurophysiologie, Wundheilung

Originaltitel: Label-free imaging of tissue architecture during axolotl peripheral nerve regeneration in comparison to functional recovery

Autoren: Ortrud Uckermann (1)*, Joana Hirsch (1), Roberta Galli (2), Jonas Bendig (1), Robert Later (1,3), Edmund Koch (2,3), Gabriele Schackert (1), Gerald Steiner (2), Elly Tanaka (3), Matthias Kirsch (1,3)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, TU Dresden, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden, (2) Klinisches Sensoring und Monitoring, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, TU Dresden, Dresden, (3) Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Dresden

Zeitschrift: Scientific Reports 2019; 9(1): 12641

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5081



Dokument 4Titel: Im Vergleich zu einer schnellen verbessert eine langsame Wiedererwärmung das Überleben nach einer milden Kältebehandlung bei experimentellem Schock
Hintergrund: Es wird an Ratten erprobt, ob eine schnelle oder eine langsame Erwärmung bei einer Kühlung nach Blutungsschock eine bessere Überlebungsrate liefert. Da die experimentellen Zustände sich wesentlich von der klinischen Situation unterscheiden, soll nach Aussage der Autoren die Frage an Patienten untersucht werden.
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Genehmigungsnummer 84-02.04.2013.A287, G1375/13) genehmigt. Es werden 36 männliche Wister-Ratten benutzt. Die Tiere stammen von Harlan Laboratories (Horst, Niederlande) und werden in der Zentralen Tierexperimentellen Einrichtung des Universitätsklinikums Essen gehalten.

Unter Narkose wird ein Katheter in die Halsvene eingeführt und zwei in Blutgefäße am rechten Hinterbein. Ein Thermometer wird in den Mastdarm der Tiere eingeführt. Bei den Tieren wird ein Blutungsschock erzeugt, indem innerhalb von 30 Minuten alle drei Minuten jeweils zwei Milliliter Blut aus einem Blutgefäß im Hinterbein entzogen werden, bis der Blutdruck der Tiere nur ca. 30 % des normalen Wertes erreicht. Der Blutungsschock wird für eine weitere Stunde aufrechterhalten, danach werden die Tiere wiederbelebt, indem eine Kochsalzlösung in ein Blutgefäß am Hinterbein injiziert wird, die die dreifache Menge des verlorenen Blutvolumens beträgt. Dreimal wird auch Blut zur Untersuchung von jedem Tier entnommen.

Die Ratten werden in 5 Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe (4 Tiere) wird weder ein Blutungsschock, noch eine Wiederbelebung erzeugt, in den restlichen vier Gruppen (je 8 Tiere) wird beides erzeugt. Die Tiere der zweiten Gruppe behalten ihre normale Körpertemperatur (36,5 – 37,5 °C). Die Tiere der dritten, vierten und fünften Gruppe werden nach der Wiederbelebung auf 34 °C gekühlt. Die Tiere der Gruppe 3 werden nicht wieder aufgewärmt, die Tiere der Gruppe 4 werden langsam und die der Gruppe 5 werden schnell wieder aufgewärmt. Die Kühlung wird durch einen Operationstisch mit Temperaturregelung sowie Kältepackungen an den Hinterbeinen der Ratten erreicht, die Erwärmung ebenfalls durch den regelbaren Tisch bzw. eine Wärmelampe (schnelle Erwärmung).

Alle Tiere, die nicht gekühlt oder die gekühlt und wieder erwärmt werden, sterben innerhalb von fünf Stunden nach Beginn des Eingriffs. Die Ratten, die langsam erwärmt werden, überleben im Schnitt 45 Minuten länger als diejenigen, die schnell erwärmt werden. Ein Tier der Gruppe, die nur gekühlt wird, stirbt ebenfalls innerhalb dieses Zeitraums. Die restlichen Tiere (11 von 36), die die ersten fünf Stunden überleben, werden unter Narkose getötet und mehrere Organe werden zur Analyse entnommen.

Die Arbeit wurde durch das Universitätsklinikum Essen der Universität Essen-Duisburg finanziert.

Bereich: Schockforschung, Traumatologie, Unfallmedizin

Originaltitel: Slow as compared to rapid rewarming after mild hypothermia improves survival in experimental shock

Autoren: Manuel Burggraf (1)?,Sven Lendemans (2), Indra Naemi Waack (3), Johanna K. Teloh (3), Katharina Effenberger-Neidnicht (3), Marcus Jäger (1), Ricarda Rohrig (3)

Institute: (1) Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Essen, Hufelandstasse 55, 45147 Essen, (2) Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Alfried Krupp Krankenhaus Steele, Essen, (3) Institut für Physiologische Chemie, Universitätsklinikum Essen, Essen

Zeitschrift: Journal of Surgical Research 2019; 236: 300-310

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5080



Dokument 5Titel: Die Proteom-Mikroumgebung bestimmt die Schutzwirkung der Vorkonditionierung bei Cisplatin-induzierten akuten Nierenschäden
Hintergrund: Es wird an Mäusen untersucht, ob geringere Mengen an Nahrung oder Sauerstoff Patienten vor akuten Nierenschäden schützen können.
Tiere: 16 Mäuse
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Genehmigungsnummer 84-02.04.2013.A158) genehmigt.

Es werden 19 bis 21 Wochen alte männliche Mäuse verwendet. Die Tiere stammen von der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. Die Mäuse werden in drei Gruppen aufgeteilt – Kontrollgruppe, Kalorienrestriktionsgruppe (CR) und Hypoxie-Gruppe (HP). Die Tiere der Kontrollgruppe dürfen so viel essen, wie sie möchten, und erhalten normale Luft (ca. 21 % Sauerstoffgehalt). Die Mäuse der CR-Gruppe bekommen 28 Tage lang nur 66% der üblichen Futtermenge. Die HP-Tiere werden an drei aufeinanderfolgenden Tagen für 2, 4 oder 8 Stunden in einem Kasten gesetzt, in dem der Sauerstoffgehalt der Luft nur 8,3% beträgt. Den Tieren wird entweder eine Kontrolllösung oder Cisplatin, ein Nieren schädigendes Chemotherapeutikum, in die Bauchhöhle gespritzt. Mäuse, die Cisplatin bekommen, verlieren innerhalb von drei Tagen bis zur 20% ihres Gewichts. Die Mäuse der CR- und der HP-Gruppe verlieren nicht so viel Gewicht. Drei Tage nach der Spritze werden die Tiere unter Narkose getötet, indem durch Injektion einer Kochsalzlösung direkt ins Herz das ganze Blut ausgetauscht wird. Blutproben und ihre Nieren werden für weitere Analysen entnommen.

Bereich: Nierenforschung, Toxikologie

Originaltitel: The proteome microenvironment determines the protective effect of preconditioning in cisplatin-induced acute kidney injury

Autoren: Martin R. Späth (1,2,3), Malte P. Bartram (1,2,3), Nicolas Palacio-Escat (4), K. Johanna R. Hoyer (1,2,3), Cedric Debes (3,5), Fatih Demir(6), Christina B. Schroeter (1,2,3), Amrei M. Mandel (1,2,3), Franziska Grundmann (1,2), Giuliano Ciarimboli (7), Andreas Beyer (3,5), Jayachandran N. Kizhakkedathu (8,9), Susanne Brodesser (3), Heike Göbel (10), Jan U. Becker (10), Thomas Benzing (1,2,3,5), Bernhard Schermer (1,2,3,5), Martin Höhne (1,2,3,5), Volker Burst (1,2), Julio Saez-Rodriguez (4,11), Pitter F. Huesgen (6), Roman-Ulrich Müller (1,2,3,5), Markus M. Rinschen (1,2,3,5,12)*

Institute: (1) Klinik II für Innere Medizin, Universitätsklinik Köln, Kerpener Str. 62, 50937 Köln, (2) Center for Molecular Medicine (Geb. 66), Universität zu Köln, Robert-Koch-Str. 21, 50931 Köln, (3) CECAD Forschungszentrum, Universität zu Köln, Joseph-Stelzmann-Str. 26, 50931 Köln, (4) COMBINE-Joint Research Center for Computational Biomedicine, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Aachen, (5) Systems Biology of Ageing Cologne (Sybacol), Joseph-Stelzmann-Str. 26, 50931 Köln, (6) Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA), Forschungszentrum Jülich, Jülich, (7) Experimentelle Nephrologie, Universitätsklinikum Münster, Münster (8) Department of Pathology, Centre for Blood Research, The University of British Columbia, British Columbia, Vancouver, Canada, (9) Laboratory Medicine, Department of Chemistry, The University of British Columbia, British Columbia, Vancouver, Canada, (10) Institut für Pathologie, Uniklinik Köln, Köln (11) BioQuant Zentrum, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Heidelberg, (12) Scripps Center for Metabolomics and Mass Spectrometry, The Scripps Research Institute, La Jolla, California, USA

Zeitschrift: Kidney International 2019; 95: 333-349

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5079



Dokument 6Titel: Semi-chronische laminare Aufnahmen im Hirnstamm von aktiven Weißbüschelaffen
Hintergrund: Es wird eine Apparatur vorgestellt, mit der Gehirnströme bei Weißbüschelaffen an mehreren Stellen des Hirnstamms gleichzeitig gemessen werden können.
Tiere: 3 Affen (Weißbüschelaffen)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt. Die Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus), die für die Versuche eigesetzt werden, entstammen der hauseigenen Zucht der Universität Tübingen. Die Affen werden zunächst trainiert, um in einem Primatenstuhl in einer schalldichten Kammer zu sitzen. Vor dem Gesicht eines Affen wird ein Mikrofon positioniert, das die Laute aufnimmt, die das Tier von sich gibt. Das korrekte Verhalten der Affen, z.B., wenn sie einen Laut von sich geben, wird mit einer kleinen Menge einer Flüssigkeit „belohnt“, die der Affe aus einem automatisierten Probenspender in der Nähe seines Gesichts erhält. Die Autoren heben hervor, dass mit diesem Belohnungssystem sehr gute Erfolge erzielt werden und die Tiere viele Laute von sich geben, was für den Versuch gewünscht ist.

Sobald die Tiere an den Primatenstuhl und den Versuchsaufbau „gewöhnt sind“, erfolgen die komplizierten Kopf- und Gehirnoperationen. Unter Narkose werden die Köpfe der Affen mit einer stereotaktischen Apparatur fixiert. Die Kopfhaut und die darunterliegenden Muskeln werden aufgeschnitten, um den Schädelknochen freizulegen. Es werden vier Löcher in den Schädel gebohrt um eine Apparatur zum Auslesen von Gehirnströmen mithilfe von Titanschrauben und Zahnzement am Schädelknochen zu befestigen. Die Messkammer wird so positioniert, dass bestimmte Regionen im Hirnstamm untersucht werden können. Nach einigen Wochen wird den Affen in einer weiteren komplizierten Operation eine Gehirnsonde implantiert, die ins Gehirn der Affen bis zum Hirnstamm eingelassen wird. Die Position der Sonde kann später bei vollem Bewusstsein der Affen flexibel verändert werden, um verschiedene Gehirnbereiche zu untersuchen. Nach dem schweren operativen Eingriff erhalten die Affen bis zu fünf Tage lang Schmerzmittel und Antibiotika. Das „Wohlbefinden“ der Tiere wird überwacht, indem nach der Operation 5 Tage lang täglich für 20 Minuten das Verhalten beobachtet und protokolliert wird. Die Apparaturen verbleiben monatelang in den Köpfen der Affen.

Bei dem eigentlichen Versuch werden die Affen mit den implantierten Gehirnsonden täglich wie oben beschrieben in den Primatenstuhl in die schalldichte Kammer gesetzt. Die Apparatur in ihrem Kopf wird mit elektronischen Lesegeräten verbunden und es wird 20 Minuten lang aufgenommen, wie die Affen Laute von sich geben. Parallel dazu werden die Gehirnströme der Tiere gemessen. Zusätzlich werden den Tieren verschiedene Laute von Artgenossen vorgespielt und ebenso die Gehirnströme aufgezeichnet, die dabei aktiviert werden.

Bei einem Affen werden die Messungen 90 Tage lang durchgeführt, bei dem zweiten Affen 82 Tage lang, bei dem dritten Affen zum Zeitpunkt der Publikation 15 Tage lang, wobei die Messungen bei diesem Tier noch weiterliefen. Was nach dem Versuchen mit den Tieren geschieht, wird nicht erwähnt.

Die Arbeiten wurden finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen.

Bereich: Hirnforschung, Verhaltensforschung, Neurobiologie

Originaltitel: Semi-chronic laminar recordings in the brainstem of behaving marmoset monkeys

Autoren: Thomas Pomberger (1,2), Steffen R. Hage (1)*

Institute: (1) Neurobiology of Vocal Communication, Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN), Universität Tübingen, Otfried-Müller-Str. 25, 72076 Tübingen, (2) Graduate School of Neural & Behavioural Sciences - International Max Planck Research School, Universität Tübingen, Tübingen

Zeitschrift: Journal of neuroscience methods 2019; 311: 186-192

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5078



Dokument 7Titel: Systematische räumlich-zeitliche Kartierung enthüllt divergente Abläufe des Zelltods bei drei Mausmodellen der erblichen Netzhautdegeneration
Hintergrund: Anhand 3 verschiedener „Mausmodelle“ für erbliche Netzhautdegeneration sollen molekulare Mechanismen der erblichen Erkrankung untersucht werden.
Tiere: 381 Mäuse (ca.)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Für die Versuche werden Wildtyp-Mäuse (gentechnisch nicht verändert), sowie 3 verschiedene „Mausmodelle“ für die erbliche Netzhautzerstörung herangezogen. Anhand der Tiere sollen Verschleiß-Vorgänge in den Stäbchen und Zapfen der Netzhaut untersucht werden. Bei allen drei „Mausmodellen“ erleiden die Tiere durch die gentechnische Veränderung eine mehr oder weniger schnell voranschreitende Netzhautzerstörung, die sie bei vollem Bewusstsein erfahren. Diese Tiere erleiden starke Sehstörungen bis hin zur Erblindung.

Zwei der drei „Mausmodelle“ werden vor den Versuchen mit gentechnisch veränderten Mäusen gekreuzt, denen die genetische Information für einen fluoreszierenden Marker eingesetzt wurde. Bei den entstandenen doppelt-transgenen Mauslinien kann man die Zapfen der Netzhaut über Fluoreszenz sichtbar machen. Die Tiere, die bei diesen Kreuzungen eingesetzt und in diesem Rahmen getötet werden, sind NICHT in der oben genannten Zahl der „Versuchstiere“ enthalten. Alle Tiere werden für die aktuellen Versuche gezüchtet und getötet, um die Augen für Untersuchungen der Netzhaut zu entnehmen. Um das Voranschreiten der Netzhautzerstörung zu analysieren, werden die Tiere zu verschiedenen Zeitpunkten getötet, und zwar im Alter von 10, 12, 14, 18, 24, 30, 60, 90 und 120 Tagen. Mäuse bis zu einem Alter von 12 Tagen werden durch Enthauptung getötet, die älteren Mäuse mittels Ersticken durch Kohlendioxid und nachfolgendem Genickbruch.

Die Arbeiten wurden finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Systematic spatiotemporal mapping reveals divergent cell death pathways in three mouse models of hereditary retinal degeneration

Autoren: Power MJ (1,2,3), Rogerson LE (1,2,3,4,5), Schubert T (1,2), Berens P (1,2,4,5), Euler T (1,2,4)*, Paquet-Durand F (1)*

Institute: (1) Forschungsinstitut für Augenheilkunde, Universität Tübingen, Elfriede-Aulhorn-Straße 7, 72076 Tübingen, (2) Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN), Universität Tübingen, Tübingen, (3) Graduate Training Centre of Neuroscience (GTC), Universität Tübingen, Tübingen, (4) Bernstein Center for Computational Neuroscience, Tübingen, (5) Interfakultäres Instituts für Biomedizinische Informatik (IBMI), Universität Tübingen, Tübingen

Zeitschrift: The Journal of comparative neurology 2019; 1-27. Doi: 10.1002/cne.24807

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5077



Dokument 8Titel: Transcutane Messung der glomerulären Filtrationsrate bei Nagern
Hintergrund: Es wird eine neue Methode vorgestellt, um die Nierenfunktion von Ratten oder Mäusen zu messen. Die Messungen werden bei gesunden Tieren angewandt und bei solchen, deren Nieren für einen Versuch künstlich beschädigt wurden.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die hier entwickelte Methode zur Bestimmung der Nierenfunktion bei „Versuchstieren“ wird als Verbesserung für die Tiere dargestellt, da bislang verwendete Methoden z.B. das Sammeln von Blut- oder Urinproben erfordert, was für die Tiere mit Stress verbunden ist.

Bei der hier entwickelten Methode werden Ratten und Mäuse zunächst betäubt. Der Rücken wird rasiert und eine kleine elektronische Apparatur auf der kahlen Stelle platziert. Diese wird zusammen mit einer Batterie mit einem Verband, der eng um das Tier gebunden wird, am Körper befestigt. In die Schwanzvene wird nun eine fluoreszierende Substanz gespritzt, die mithilfe des elektronischen Gerätes über die Haut gemessen wird, um die Nierenfunktion zu analysieren. Die Tiere werden einzeln zurück in einen Käfig gelegt und müssen nach dem Aufwachen das Gerät 2 Stunden am Körper behalten, damit die Aufzeichnung erfolgen kann. Es wird darauf hingewiesen, dass die Tiere wahrscheinlich versuchen werden, das Gerät und die Bandage selbst zu entfernen, weshalb man ihnen zur Ablenkung etwas Futter in den Käfig legen soll. Nach 2 Stunden wird das Gerät in der Regel ohne Betäubung wieder entfernt und die Daten am Computer ausgelesen und ausgewertet. Als Beispiele werden Messungen von gesunden Ratten gezeigt und solchen, deren Nieren durch Spritzen des Zytostatikums Cisplatin geschädigt wurden.

Da es sich bei der vorliegenden Publikation um ein Protokoll handelt, das als Kapitel in einem wissenschaftlichen Buch veröffentlicht wurde, sind keine Angaben zu der Anzahl der verwendeten Tiere, zur Genehmigung der Versuche und zur Finanzierung der Arbeiten verfügbar.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Transcutaneous measurement of glomerular filtration rate in rodents

Autoren: Cristina Daniele, Daniela Nardozi, Angelo Torelli, Arif ul Maula Khan, Norbert Gretz

Institute: Medizinische Fakultät Mannheim, Zentrum für Medizinische Forschung, Universität Heidelberg, 68167 Mannheim

Zeitschrift: Methods in Molecular Biology 2020; vol. 2067: Diabetic Nephropathy: Methods and Protocols. Chapter 9. Doi: 10.1007/978-1-4939-9841-8_9

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5076



Dokument 9Titel: Vermittlung von FoxO1 in aktivierten Nukleosid-Diphosphat-Kinase-B-defizienten Neuroglia während der vaskulären Degeneration
Hintergrund: Es sollen molekulare Mechanismen der Diabetes-bedingten Netzhautschädigung beim Menschen anhand von Mäusen untersucht werden.
Tiere: 27 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt (Referenznummer 35-9185.81/G-203/10). Woher die Mäuse für die Versuche stammen, wird in der vorliegenden Studie nicht erwähnt.

Es werden Wildtyp-Mäuse (genetisch nicht modifiziert) eingesetzt, sowie Mäuse, denen aufgrund einer Genmanipulation das Enzym NDPK-B fehlt. Die Degeneration der Blutgefäße, die die Tiere ohne dieses Enzym entwickeln, soll die Netzhautschädigung bei Diabetikern widerspiegeln. Den Mäusen wird im Alter von 2 Monaten ein Gift (Streptozotocin, STZ) in die Bauchhöhle gespritzt, das binnen kürzester Zeit die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Diese Tiere sollen ein „Modell“ für einen Diabetiker darstellen. Mäusen der Kontrollgruppe wird zum Vergleich auf die gleiche Weise ein Puffer ohne Wirkstoff gespritzt. Eine Woche nach der Behandlung ist der Blutzucker-Wert der STZ-Mäuse so stark angestiegen, dass sie als „diabetisch“ gelten. 3 Monate später werden alle Tiere getötet und die Netzhaut der Augen für weitere Untersuchungen entnommen. Zudem werden zur Untersuchung sogenannter Müller-Zellen (bestimmte Zellen der Netzhaut) 8-10 Tage junge Mäuse (Wildtyp- und NDPK-B-KO-Tiere) getötet und die Zellen isoliert.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der European Foundation for the Study of Diabetes (EFSD) finanziert.

Bereich: Diabetes-Forschung

Originaltitel: Mediation of FoxO1 in activated neuroglia deficient for nucleoside diphosphate kinase B during vascular degeneration

Autoren: Yi Qiu (1), Hongpeng Huang (1), Anupriya Chatterjee (1), Loic Dongmo Teuma (1), Fabienne Suzanne Baumann (1), Hans-Peter Hammes (2), Thomas Wieland (1), Yuxi Feng (1)*

Institute: (1) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, European Center of Angioscience, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, 68167 Mannheim, (2) V. Medizinischen Klinik, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, 68167 Mannheim

Zeitschrift: Neuroglia 2018; 1: 280-291

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5075



Dokument 10Titel: Ein neues Kleintiermodell zur Simulation eines zweistufigen Revisionsverfahrens bei implantatbezogener methicillinresistenter Knocheninfektion mit Staphylococcus aureus
Hintergrund: Herstellung eines „geeigneten Kleintier-Modells“ um Implantatinfektionen mit multiresistenten Keimen besser erforschen zu können.
Tiere: 12 Kaninchen (Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Genehmigung der Versuche erfolgt durch die lokale Behörde in Thüringen (14-003/13). Da keines der beteiligten Institute in Thüringen liegt, ist der Ort der Versuche unklar. Die 6-8 Monate alten Kaninchen stammen von Dipl. Ing. Agr. Ronald Krieg aus Niederwünsch. Unter Narkose wird im Bereich des linken Knies nach Aufschneiden der Haut und der geraden Kniescheibensehne von oben ein Loch in das Schienbein gebohrt, ein Draht wird bis tief in die Markhöhle des Knochens vorgeschoben und das vorstehende Ende abgeschnitten. Die Kaninchen werden in 4 Gruppen zu je 3 Tieren eingeteilt. Über das Loch werden je nach Gruppe zwei verschiedene Stämme von multiresistenten Eiterbakterien (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) in zwei unterschiedlichen Dosen in die Markhöhle des Knochens gegeben. Die Wunde wird verschlossen und die Tiere kommen in Einzelkäfige. Es folgt eine tägliche Kontrolle von u.a. Allgemeinbefinden, Gewicht, Entzündungsanzeichen, Futteraufnahme und Temperatur.

28 Tage später wird in einer zweiten Operation der Draht entfernt, der „Stichkanal“ mit einem Bohrer wieder vergrößert und mit Kochsalzlösung ausgespült. Jetzt wird ein Abstandhalter aus Zement eingebracht, der mit einem Antibiotikum beladen ist. Wiederum 28 Tage später wird dieser ebenfalls entfernt, der Stichkanal erneut via Bohrer vergrößert und gespült und einer neuer Draht eingebracht.

Ein Tier muss am 10. Tag wegen Lähmungen der Hintergliedmaßen getötet werden. Alle anderen Tiere zeigen in den ersten vier Wochen anhand von Schwellung im Bereich des operierten Unterschenkels Zeichen einer bakteriellen Infektion. Außerdem verlieren sie an Gewicht. Die Symptome (Schwellung, Gewichtsverlust) verbessern sich vorübergehend bei fast allen Kaninchen bis der zweite Draht eingesetzt wird. 84 Tage nach der ersten Operation werden die Kaninchen auf nicht genannte Weise getötet und das Schienbein für weitere Untersuchungen entfernt. Dabei findet man bei allen Tieren eine eitrige Entzündung des Knochenmarks. Auch die nach jeder Operation gemachten Röntgenbilder vom Knie und die feingewebliche Untersuchungen nach der Tötung zeigen starke Arthrose- und Auflösungszeichen im Knochenbereich. Solche Entzündungen und Veränderungen sind extrem schmerzhaft!

Die Studie wird gefördert vom AO Trauma (Clinical Priority Program Bone Infection).

Bereich: Knochenchirurgie, Bakteriologie

Originaltitel: A new small animal model for simulating a two-stage-revision procedure in implant-related methicillin-resistant Staphylococcus aureus bone infection

Autoren: Maximilian Brunotte (1,2), Markus Rupp (1,3), Sabine Stötzel (1), Ursula Sommer (1), Walid Mohammed (4), Ulrich Thormann (1,3), Christian Heiss (1,3), Katrin S. Lips (1), Eugen Domann (4), Volker Alt (1,3,5)*

Institute: (1) Labor für Experimentelle Orthopädie, Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Paul-Meimberg-Str. 3, 35392 Gießen, (2) Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, (3) Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (4) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (5) Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg

Zeitschrift: International Journal of the Care of the Injured 2019; 50: 1921-1928

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5074



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Vereinsportrait

Ärzte gegen Tierversuche e.V. - Im Interesse von Mensch und Tier

Wer wir sind

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig - Tierversuche sind der falsche Weg!“ - Unter diesem Motto setzen sich die Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Medizin ein, bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz von modernen Forschungsmethoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips im Vordergrund stehen. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin - eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu relevanten Ergebnissen gelangt. 

Infos zur Vereinsstruktur, Mittelherkunft- und Verwendung unter „Transparenz“ >>

Was wir wollen

  • Abschaffung aller Tierversuche.
  • Verstärkte Förderung der tierversuchsfreien Forschung.
  • Intensivierung der Erforschung der wirklichen Ursachen unserer Krankheiten durch klinische und epidemiologische Forschung sowie Aufklärung über präventive Möglichkeiten. 
  • Verstärkte Erforschung und Förderung einer auf den Menschen bezogenen Medizin anstatt reiner Symptombehandlung.

Was wir tun

  • Durch wissenschaftliche Vorträge und die Organisation von internationalen Kongressen fordern wir das etablierte Tierversuchs-System heraus.
  • Durch die Vergabe des Herbert-Stiller-Förderpreises bringen wir aktiv die tierversuchsfreie Forschung voran.
  • Mit unserem Informationsmaterial liefern wir fundierte Beweise für die Unsinnigkeit tierexperimenteller Forschung und zeigen Auswege aus der Sackgasse Tierversuch auf.
  • Durch Kampagnen, Veranstaltungen und die Verbreitung von Informationen machen wir unsere Argumente einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und üben Druck auf die Tierversuchsindustrie und die Politik aus.
  • Unsere Internetseite - die umfangreichste zum Thema Tierversuche im deutschsprachigen Raum - bietet unzählige brandaktuelle Daten, Fakten, Studien, Hintergründe.
  • Unsere Arbeitsgruppen (AGs) sind deutschlandweit mit Infoständen und Aktionen aktiv.
  • In unserer Internet-Datenbank dokumentieren wir Details zu Tausenden von in Deutschland durchgeführten Tierversuchen.
  • Mit unserem Jugendprojekt setzen wir bei der kommenden Generation an.
  • Mit unseren Osteuropa-Projekten unterstützen wir Hochschulen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die Tierversuche durch Computersimulationen ersetzen wollen und retten so direkt unzählige Tierleben.
  • Durch unsere politische Arbeit nehmen wir Einfluss auf die Gesetzgebung auf Bundes- und EU-Ebene.
  • Bei unserem REACH-Projekt helfen unsere Fachleute konkret, Tierversuche zu verhindern.
  • Wir erarbeiten Stellungnahmen zu aktuellen Themen im Zusammenhang mit dem Tierversuch. 
  • Wir sind aktives Mitglied bei den Dachverbänden Eurogroup for Animals und European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE).

Was wir erreicht haben

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Jahresberichte >>

Wie Sie helfen können

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Weitere Infos 

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Internationale und nationale Zusammenarbeit

Internationale und nationale Bündnisse und Netzwerke, bei denen unser Verein Ärzte gegen Tierversuche Mitglied ist oder aktiv mitarbeitet.

ECEAE – Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen


Unsere Vereinigung ist Mitglied bei der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (European Coalition to End Animal Experiments, kurz: ECEAE), einem Zusammenschluss von Europas führende Tierversuchsgegner- und Tierrechtsorganisationen. 

Die ECEAE wurde 1990 von Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen aus ganz Europa gegründet, um erfolgreich für ein Verbot von Kosmetik-Tierversuchen zu kämpfen. Heute gehören dem Bündnis 24 Organisationen aus EU-Mitgliedsstaaten und anderen europäischen Ländern an und es vereinigt damit eine große Bandbreite rechtlicher, wissenschaftlicher und politischer Fachkompetenz.  Die Europäische Koalition lehnt jeden Tierversuch aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ab. Schwerpunktthemen bei der Kampagnen- und Lobbyarbeit der ECEAE sind REACH, die Kosmetik-Richtlinie, die Novellierung der Tierversuchs-Richtlinie 86/609, die Förderung von tierversuchsfreien Testmethoden sowie Affenversuche.



Unser Verein ist Mitglied beim Bayerischen Dachverband BBT, einem 1995 gegründeten Aktionsbündnis verschiedener Gruppen der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung in Bayern. Neben einen regelmäßigen Erfahrungs-, Informations- und Ideenaustausch erarbeitet das Bündnis gemeinsame Strategien und Leitziele für einen effizienteren Tierschutz. Das BBT ist im Tierschutzbeirat des bayerischen Staatsministeriums vertreten. Wir arbeiten mit dem BBT bei verschiedenen Themen und Kampagnen zusammen, z.B. der Kampagne "Tierversuchshochburg München - Stoppt Laborneubauten". 
 

Gemeinsames Büro Tierschutzmitwirkungsrechte Baden-Württemberg e.V.
 
Im Mai 2015 wurde in Baden-Württemberg das Gesetz zur Verbandsklage für Tierschutzverbände verabschiedet. Dieses sieht vor, dass die anerkannten Vereine ein gemeinsames Büro gründen müssen, um das Verbandsklagerecht ausüben zu können. Im Dezember 2015 wurde der Verein „Gemeinsames Büro Tierschutzmitwirkungsrechte Baden-Württemberg e.V.“ gegründet. Acht Vereine sind Gründungsmitglieder, darunter unsere Ärztevereinigung. 
 


InterNICHE - Internationales Netzwerk für Humane Ausbildung
Im Rahmen unseres Osteuropa-Projektes arbeiten wir eng mit InterNICHE, dem Internationalen Netzwerk für humane Ausbildung  (International Network for Humane Education) zusammen. InterNICHE ist eine weltweit agierende Organisation, die sich für die Einführung tierverbrauchsfreier Lehrmethoden in der universitären Ausbildung einsetzt. Derzeit arbeiten Studierende und zum Teil auch Hochschullehrer aus 35 Ländern von Australien bis zur Ukraine bei InterNICHE mit. In Deutschland beschäftigt sich SATIS, die Studentische Arbeitsgruppe gegen Tiermissbrauch im Studium, mit dieser Thematik.
 
 

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