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Datenschutz zum Mitgliedsformular

Erläuterungen zum Mitgliedsantrag

Felder, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder. Bei allen anderen Angaben handelt es sich um freiwillige Angaben.

1) Nur ordentliche Mitglieder können wie in der Satzung der Ärzte gegen Tierversuche e.V. beschriebenen Weise in den Vorstand gewählt werden. Informationen über Ihren Beruf helfen uns gezielt dabei, unser Vereinsziel und damit unseren Vereinsnamen zu stärken, da unsere Vereinsarbeit maßgeblich dadurch unterstützt wird, dass insbesondere Ärzte, medizin. Wissenschaftler und Psychologen zu unseren Vereinszielen stehen. Um genaue Angaben zu machen, bspw. gegenüber der Presse, wie viele Ärzte uns unterstützen, wird diese Angabe zum Beruf anonym ausgewertet. Darüber hinaus nutzen wir diese Information dazu, Sie ggf. zu themenbezogenen Veranstaltungen oder Sonder-Aktionen zu informieren, sofern Sie einer Kontaktaufnahme zu diesem Zweck nicht widersprochen haben.

2) Hinweis für Post-Versand: Für den Druck des Infoheftes und das Versenden arbeiten wir mit einem externen Dienstleister zusammen. Erläuterungen dazu entnehmen Sie bitte der beiliegenden Datenschutzerklärung unter Punkt 6). Mit Ankreuzen des Feldes „per Post“ stimmen Sie der Weiterleitung und Verarbeitung Ihrer Daten für den genannten Zweck zu. Das Einverständnis kann jederzeit ohne nachteilige Folgen mit Wirkung für die Zukunft in Textform gegenüber dem Vereinsvorstand entweder vollständig widerrufen oder aber auf den internen E-Mail-Versand durch Ärzte gegen Tierversuche e.V. umgestellt werden.

3) Mit dem Newsletter informiert Ärzte gegen Tierversuche e.V. Sie gerne ca. ein- bis zweimal monatlich über seine Aktionen, Ihre Unterstützungsmöglichkeiten und seine Erfolge. Wir verwenden zum Versand unserer Newsletter die Komponente RapidMail. Bei RapidMail handelt es sich um eine Dienstleistung der Firma RapidMail GmbH (rapidmail GmbH, Augustinerplatz 2, 79098 Freiburg im Breisgau, https://www.rapidmail.de/). Ihre bei der Newsletter- Anmeldung gespeicherten Daten (E-Mail Adresse, ggf. Name, IP-Adresse, Datum sowie die Uhrzeit Ihrer Anmeldung) werden an einen Server der Firma RapidMail GmbH in Deutschland übertragen und dort unter Beachtung der europäischen Datenschutzbestimmungen gespeichert. Dabei ist es der RapidMail GmbH untersagt, Ihre Daten für andere Zwecke als für den Versand des Newsletters zu nutzen. Eine Weitergabe oder ein Verkauf Ihrer Daten ist der RapidMail GmbH nicht gestattet. RapidMail ist ein deutscher, zertifizierter Newsletter Software Anbieter, welcher nach den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sorgfältig ausgewählt wurde.

Das Abonnement unserer Newsletter und damit die Einwilligung in die Speicherung Ihrer Daten können Sie jederzeit für die Zukunft per E-Mail, Post, Telefon oder Telefax kündigen bzw. widersprechen. Bei einem Widerspruch über Telefon oder Telefax entstehen dabei maximal Übermittlungskosten nach den Basistarifen Ihres Telefonanbieters, Mehrwertdienstrufnummern werden unsererseits nicht verwandt.

Hinweis: Unsere Newsletter enthalten Tracking Links, anhand derer wir erkennen können, ob und wann eine E-Mail geöffnet wird. Mit dem Widerrufen der Einwilligung zum Erhalt eines Newsletters wird auch die Einwilligung zum vorgenannten Tracking widerrufen. Möchten Sie den Newsletter abonnieren, müssen Sie eine valide E-Mail-Adresse angeben. 

4) Hiermit erhalten Sie von uns zusätzliche Informationen, wie Sie aktiv mitmachen können sowie Kontaktdaten zu einer unserer Arbeitsgruppen in Ihrer Nähe.

5) Wenn Dritte sich darüber informieren möchten, ob es beispielsweise in ihrer Region einen Arzt gibt, der Tierversuche ablehnt, weil er lieber solch einen Arzt konsultieren möchte, dann gestatten Sie mit dem Ankreuzen des Feldes, Ärzte gegen Tierversuche e.V. Auskunft an Dritte über Ihre Mitgliedschaft im Verein zu geben sowie ggf. Ihre Kontaktdaten weiterzuleiten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen oder eingeschränkt werden.

Datenschutzerklärung Mitgliedsantrag

1. Diese Datenschutzerklärung beinhaltet die „Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person“ gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).

2. Verantwortliche Stelle:

Ärzte gegen Tierversuche e.V,
Goethestr. 6-8,
51143 Köln
Tel.: 02203-9040990
Fax: 02203-9040991
E-Mail: info@aerzte-gegen-tierversuche.de
Web: www.aerzte-gegen-tierversuche.de

Vereinsregister: Amtsgericht Köln VR 18796
USt.-ID-Nr. gem. § 27a UStG: DE297898468

Vetreten durch:
Vorsitzende: Dr. med. Ines Lenk
Stellvertretende Vorsitzende: Dr. med. vet. Corina Gericke
Dr. med. Eva Kristina Bee
Dr. med. Andreas Ganz
Katharina Feuerlein
Geschäftsführer: Claus Kronaus
(jeweils unter Vereinsanschrift erreichbar)

3. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt Ärzte gegen Tierversuche e.V. folgende personenbezogene Daten auf: Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie die Berufsgruppe zur Einteilung in Mitglied oder Fördermitglied (siehe dazu auch §4 und §5 Abs. 1 der Satzung Ärzte gegen Tierversuche e.V.). Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Referenznummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

Nach Art. 6, Abs. 1, lit. b) EU-DSGVO ist die Verarbeitung personenbezogene Daten rechtmäßig, wenn diese für die Erfüllung eines Vertragsverhältnisses – hier: der Mitgliedschaft im Verein – erforderlich ist.

4. Für weitere personenbezogene Daten, wie bspw. die Angabe zur genauen beruflichen Tätigkeit, ist eine gesonderte schriftliche Einwilligung des Mitglieds unter Beachtung des Art. 7 EU-DSGVO notwendig. Freiwillige Felder zum Ankreuzen sind im entsprechenden Antrag ohne Stern (*) gekennzeichnet. Die Entscheidung zur Erhebung weiterer personenbezogener Daten und deren Veröffentlichung trifft das Mitglied freiwillig. Das Einverständnis kann das Mitglied jederzeit ohne nachteilige Folgen mit Wirkung für die Zukunft in Textform gegenüber dem Vereinsvorstand widerrufen (Kontakt s. Punkt 2).

5. Die personenbezogenen Daten des Mitglieds werden an Dritte nur weitergegeben oder sonst übermittelt, wenn dies zum Zweck der Vertragsabwicklung oder Abrechnung erforderlich ist oder Sie zuvor eingewilligt haben. Im Rahmen des Drucks und Versands unseres Infoheftes erhält der hier von uns eingesetzte Dienstleister die notwendigen Daten zur Bestell- und Auftragsabwicklung, sofern Sie zuvor einer Übermittlung Ihrer Kontaktdaten für diesen Zweck zugestimmt haben (dies gilt nur für den Versand per Post). Die so weitergegebenen Daten dürfen vom Dienstleister lediglich zur Erfüllung seiner Aufgabe verwendet werden. Eine anderweitige Nutzung der Informationen ist nicht gestattet und erfolgt auch nicht bei dem von uns betrauten Dienstleister. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen und auf einen Versand des Infoheftes, der durch Ärzte gegen Tierversuche e.V. per E-Mail erfolgt, umsteigen.

Sämtliche personenbezogenen Daten werden nur solange gespeichert, wie dies für den genannten Zweck erforderlich oder insbesondere aus steuerrechtlichen Gründen gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine anderweitige Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf/Verleih der personenbezogenen Daten findet nicht statt.

Soweit wir gesetzlich oder per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet sind, werden wir Ihre Daten an auskunftsberechtigte Stellen übermitteln.

6. Die Kündigung der Mitgliedschaft ist zum Ende eines Geschäftsjahres (= Kalenderjahr) möglich und muss in schriftlicher Form an den Vorstand erfolgen (per E-Mail, Fax oder Post). Die Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen zum Ende des Geschäftsjahres.

Bei dem Austritt aus dem Verein werden die personenbezogenen Daten des Mitglieds aus der Mitgliederdatenverwaltung mit einer Löschfrist von 30 Tagen gelöscht. Der Verein macht Sie jedoch darauf aufmerksam, dass personenbezogene Daten, die die Kassenverwaltung betreffen,  gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt werden. Sie werden gesperrt.

Wenn Sie für Ihren Mitgliedsbeitrag und/oder Ihre Spenden eine Spendenquittung wünschen, bedenken Sie, dass wir Ihre Kontaktdaten bis zur Erfüllung dieses Zwecks aufbewahren müssen. Die Spendenquittung wird einmal pro Jahr (immer am Anfang des Folgejahres nach Ablauf der gängigen Widerrufs-Frist von 8 Wochen) automatisiert er- und zugestellt, sofern sie diesem Zweck nicht widersprochen haben.

7. Das Mitglied hat das Recht auf Auskunft des Vereins über seine gespeicherten Daten sowie auf deren Berichtigung und Löschung (sofern nicht Art. 6, Abs. 1, lit b) oder lit. f) EU-DSGVO betroffen ist). Dieses bezieht sich auch auf eine Einschränkung der Datenverarbeitung oder ein Widerspruch gegen eine Datenübermittlung. Eine entsprechende Anfrage ist per Textform an den Vorstand zu stellen.

8. Das Mitglied hat ein Beschwerderecht. Beschwerden gegen Ärzte gegen Tierversuche e.V. können bei den Aufsichtsbehörden eingereicht werden. Verantwortliche Stelle ist:

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2-4
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 38424 - 0
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de
Internet: http://www.ldi.nrw.de

9. Datenschutzbeauftrage:

Barbara Felde
Waldstraße 1
35418 Buseck
Telefon: 06408-5001575
E-Mail: datenschutz@aerzte-gegen-tierversuche.de

 

Datenschutz

Geltungsbereich

Diese Datenschutzerklärung soll die Nutzer dieser Website gemäß Bundesdatenschutzgesetz und Telemediengesetz über die Art, den Umfang und den Zweck der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den Websitebetreiber.

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8
51143 Köln
Deutschland
Geschäftsführer: Claus Kronaus
Tel.: 02203-9040990
Fax: 02203-9040991
E-Mail: info@aerzte-gegen-tierversuche.de
Web: www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Vereinsregister 18796 Registergericht Köln

- im Folgenden "Anbieter" -  informieren.

Der Websitebetreiber nimmt Ihren Datenschutz sehr ernst und behandelt Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Vorschriften.

Bedenken Sie jedoch, dass die Datenübertragung im Internet grundsätzlich mit Sicherheitslücken bedacht sein kann. Ein vollumfänglicher Schutz vor dem Zugriff durch Fremde ist nicht realisierbar.

Unsere Datenschutzrichtlinie finden Sie hier als PDF.

1. Allgemeines

Die Nutzung der Website des Anbieters ist nicht von einer Registrierung/Erstellung eines Kundenkontos abhängig.

2. Zugriffsdaten

Der Websitebetreiber bzw. Seitenprovider erhebt Daten über Zugriffe auf die Seite und speichert diese als „Server-Logfiles“ ab. Folgende Daten werden so protokolliert:

  • Besuchte Website
  • Uhrzeit zum Zeitpunkt des Zugriffes
  • Menge der gesendeten Daten in Byte
  • Quelle/Verweis, von welchem Sie auf die Seite gelangten
  • Verwendeter Browser
  • Verwendetes Betriebssystem
  • Verwendete IP-Adresse 1)

Die erhobenen Daten dienen lediglich statistischen Auswertungen und zur Verbesserung der Website. Der Websitebetreiber behält sich allerdings vor, die Server-Logfiles nachträglich zu überprüfen, sollten konkrete Anhaltspunkte auf eine rechtswidrige Nutzung hinweisen.

1) IP-Adressen speichern wir über einen Zeitraum von maximal sieben Tagen. Die Speicherung erfolgt aus Gründen der Datensicherheit, um die Stabilität und die Betriebssicherheit unseres Systems zu gewährleisten.

3. Cookies

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Hinweis: Es ist nicht gewährleistet, dass Sie auf alle Funktionen dieser Website ohne Einschränkungen zugreifen können, wenn Sie entsprechende Einstellungen vornehmen. 

4. Kontaktformular und E-Mail-Kontakt

Auf unserer Internetseite ist ein Kontaktformular sowie ein Presse-Kontaktformular vorhanden, welches für die elektronische Kontaktaufnahme genutzt werden kann. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit wahr, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten an uns übermittelt und gespeichert. Um dem Nutzer adäquat auf seine Anfrage antworten zu können, werden folgende Daten im Kontaktformular erhoben:

  • Pflichtfelder: Anrede, Vorname, Nachname, Nachricht, E-Mail-Adresse
  • optionale Felder: Straße, Nr., PLZ, Ort, Land, Telefon, Tätigkeit

Im Kontakt-Formular für Presse-Anfragen sind es folgende Daten:

  • Pflichtfelder: Anrede, Vorname, Nachname, Name des Mediums, Redaktion, Str, Nr., PLZ, Ort, E-Mail-Adresse, Art des Mediums
  • optionale Felder: Land, Telefon, Mobil-Nummer, Webseite, Medien (falls "sonstige)

Im Zeitpunkt der Absendung der Nachricht werden zudem folgende Daten gespeichert:

  • Server-Logfiles (siehe Punkt 2 Zugriffsdaten)

Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen. Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über die bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.  Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet. 

5. Umgang mit und Verwendung von personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten werden zur Abwicklung zwischen dem Nutzer und dem Anbieter geschlossener Verträge sowie bei Einverständnis zur Übermittlung von Informationen - ausschließlich - des Anbieters erhoben und gespeichert. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet trotz modernster eingebauter Sicherheitstechniken des Anbieters Sicherheitslücken aufweisen und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden kann.

Durch den Anbieter erhobene/gespeicherte personenbezogene Daten werden an Dritte nur weitergegeben/übermittelt, wenn dies zum Zwecke der Vertragsabwicklung/Abrechnung erforderlich, gesetzlich vorgeschrieben ist oder der Nutzer zuvor eingewilligt hat. Sämtliche personenbezogenen Daten werden nur solange gespeichert wie dies für den genannten Zweck erforderlich oder insbesondere aus steuerrechtlichen Gründen gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine anderweitige Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf/Verleih der personenbezogenen Daten findet nicht statt.

5.1. Online-Spende

Bei einer Spende mittels Lastschriftmandat, nimmt Ärzte gegen Tierversuche e.V. folgende personenbezogene Daten auf: Name, Post-Anschrift, E-Mail-Adresse sowie die Kontoverbindung. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem neuen Spender wird dabei eine Referenznummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

Um Ihnen für Ihre/n Spende/Mitgliedsbeitrag eine Spendenquittung aus- und zustellen zu können, ist eine gültige Postanschrift und Email-Adresse erforderlich. Wenn Sie Ihre Spende lieber überweisen möchten aber dennoch eine Spendenquittung wünschen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. 

5.1.1. Verwendung von Paymentdienstleistern (Zahlungsdienstleister)

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten von PayPal integriert. PayPal ist ein Online-Zahlungsdienstleister. Zahlungen werden über sogenannte PayPal-Konten abgewickelt, die virtuelle Privat- oder Geschäftskonten darstellen. Zudem besteht bei PayPal die Möglichkeit, virtuelle Zahlungen über Kreditkarten abzuwickeln, wenn ein Nutzer kein PayPal-Konto unterhält. Ein PayPal-Konto wird über eine E-Mail-Adresse geführt, weshalb es keine klassische Kontonummer gibt. PayPal ermöglicht es, Online-Zahlungen an Dritte auszulösen oder auch Zahlungen zu empfangen. PayPal übernimmt ferner Treuhänderfunktionen und bietet Käuferschutzdienste an.

Die Europäische Betreibergesellschaft von PayPal ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

Wählt die betroffene Person während des Spendenvorgangs als Zahlungsmöglichkeit „PayPal“ aus, werden automatisiert Daten der betroffenen Person an PayPal übermittelt. Mit der Auswahl dieser Zahlungsoption willigt die betroffene Person in die zur Zahlungsabwicklung erforderliche Übermittlung personenbezogener Daten ein.

Bei den an PayPal übermittelten personenbezogenen Daten handelt es sich in der Regel um Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen.

Die Übermittlung der Daten bezweckt die Zahlungsabwicklung und die Betrugsprävention. Der für die Verarbeitung Verantwortliche wird PayPal personenbezogene Daten insbesondere dann übermitteln, wenn ein berechtigtes Interesse für die Übermittlung gegeben ist. Die zwischen PayPal und dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ausgetauschten personenbezogenen Daten werden von PayPal unter Umständen an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung.

PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen.

Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen.

Die geltenden Datenschutzbestimmungen von PayPal können unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full abgerufen werden.

6. Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”). 
Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als "Web Beacons" bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die "Pixel-Tags" können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden. (Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. jur. Thomas Schwenke)

7. Google Analytics

Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland („Google“) ein. Google verwendet Cookies. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Benutzung des Onlineangebotes durch die Nutzer werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active.

Google wird diese Informationen in unserem Auftrag benutzen, um die Nutzung unseres Onlineangebotes durch die Nutzer auszuwerten, um Reports über die Aktivitäten innerhalb dieses Onlineangebotes zusammenzustellen und um weitere, mit der Nutzung dieses Onlineangebotes und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen, uns gegenüber zu erbringen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden.
Wir setzen Google Analytics nur mit aktivierter IP-Anonymisierung ein. Das bedeutet, die IP-Adresse der Nutzer wird von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.
Die von dem Browser des Nutzers übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Nutzer können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung ihrer Browser-Software verhindern. Wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall ggf. nicht sämtliche Funktionen dieser Webseite vollumfänglich werden nutzen können. Die Nutzer können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf ihre Nutzung des Onlineangebotes bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter folgendem Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de.
Wir bieten Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, die Erfassung Ihrer Webseiten-Nutzungs-Daten für diese Webseite zu deaktivieren, indem Sie bei der Cookie-Benachrichtung (unten eingeblendet) auf „Google-Analytics-Tracking deaktivieren“ klicken. In diesem Fall wird ein spezielles Cookie gesetzt, dass die zukünftige Erfassung Ihrer Nutzerdaten beim Besuch dieser Webseite verhindert.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google https://policies.google.com/technologies/ads sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google https://adssettings.google.com/authenticated.
Die personenbezogenen Daten der Nutzer werden nach 14 Monaten gelöscht oder anonymisiert.

7.2. Google Universal Analytics

Wir setzen Google Analytics in der Ausgestaltung als „Universal-Analytics“ ein. „Universal Analytics“ bezeichnet ein Verfahren von Google Analytics, bei dem die Nutzeranalyse auf Grundlage einer pseudonymen Nutzer-ID erfolgt und damit ein pseudonymes Profil des Nutzers mit Informationen aus der Nutzung verschiedener Geräten erstellt wird (sog. „Cross-Device-Tracking“).

7.3 .Google Tag Manager

Google Tag Manager ist eine Lösung, mit der wir sog. Website-Tags über eine Oberfläche verwalten können (und so z.B. Google Analytics sowie andere Google-Marketing-Dienste in unser Onlineangebot einbinden). Der Tag Manager selbst (welches die Tags implementiert) verarbeitet keine personenbezogenen Daten der Nutzer. Im Hinblick auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Nutzer wird auf die folgenden Angaben zu den Google-Diensten verwiesen. Nutzungsrichtlinien: https://www.google.com/intl/de/tagmanager/use-policy.html.

7.4. Google AdGrants und Conversion-Messung

Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) die Dienste der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, („Google“).
Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active.

Wir nutzen Google "AdGrants", um Anzeigen im Google-Werbe-Netzwerk zu platzieren (in unserem Fall lediglich in Suchergebnissen), damit sie Nutzern angezeigt werden, die ein mutmaßliches Interesse an den Anzeigen  bzw. am Thema Tierversuche haben. 

Ferner erhalten wir ein individuelles „Conversion-Cookie“. Die mit Hilfe des Cookies eingeholten Informationen dienen Google dazu, Conversion-Statistiken für uns zu erstellen. Wir erfahren jedoch nur die anonyme Gesamtanzahl der Nutzer, die auf unsere Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Wir erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen.

Die Daten der Nutzer werden im Rahmen des Google-Werbe-Netzwerks pseudonym verarbeitet. D.h. Google speichert und verarbeitet z.B. nicht den Namen oder E-Mailadresse der Nutzer, sondern verarbeitet die relevanten Daten cookie-bezogen innerhalb pseudonymer Nutzerprofile. D.h. aus der Sicht von Google werden die Anzeigen nicht für eine konkret identifizierte Person verwaltet und angezeigt, sondern für den Cookie-Inhaber, unabhängig davon wer dieser Cookie-Inhaber ist. Dies gilt nicht, wenn ein Nutzer Google ausdrücklich erlaubt hat, die Daten ohne diese Pseudonymisierung zu verarbeiten. Die über die Nutzer gesammelten Informationen werden an Google übermittelt und auf Googles Servern in den USA gespeichert.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google https://policies.google.com/technologies/ads sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google https://adssettings.google.com/authenticated.

8. Nutzung von Social-Media-Plugins

Die Social Media Plugins sind zunächst deaktiviert („ausgegraut“). Erst durch den ersten Klick des Nutzers auf die Social Media Plugins auf der Website werden sie aktiviert und wird der Quellcode der Social Media Plugins von den Servern der Social Media-Dienste abgerufen. Wollen Sie nun tatsächlich die Social Media Plugins verwenden, müssen Sie ein zweites Mal die Social Media Plugins anklicken, um die entsprechende Funktionen der Social Media Plugins zu verwenden (=Zwei-Klick-Lösung für mehr Datenschutz).

Verwendete Plugins:
Diese Website verwendet Facebook Social Plugins, welches von der Facebook Inc. (1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA) betrieben wird. Erkennbar sind die Einbindungen an dem Facebook-Logo bzw. an den Begriffen „Like“, „Gefällt mir“, „Teilen“ in den Farben Facebooks (Blau und Weiß). Informationen zu allen Facebook-Plugins finden Sie im folgenden Link: https://developers.facebook.com/docs/plugins/

Das Plugin stellt eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und den Facebook-Servern her. Der Websitebetreiber hat keinerlei Einfluss auf die Natur und den Umfang der Daten, welche das Plugin an die Server der Facebook Inc. übermittelt. Informationen dazu finden Sie hier: https://www.facebook.com/help/186325668085084

Das Plugin informiert die Facebook Inc. darüber, dass Sie Nutzer diese Website besucht hat. Es besteht hierbei die Möglichkeit, dass Ihre IP-Adresse gespeichert wird. Sind Sie während des Besuchs auf dieser Website in Ihrem Facebook-Konto eingeloggt, werden die genannten Informationen mit diesem verknüpft. Nutzen Sie die Funktionen des Plugins – etwa indem Sie einen Beitrag teilen oder „liken“ – werden die entsprechenden Informationen ebenfalls an die Facebook Inc. übermittelt.

Twitter: Innerhalb unseres Onlineangebotes können zudem Funktionen und Inhalte des Dienstes Twitter, angeboten durch die Twitter Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA, eingebunden werden. Hierzu können z.B. Inhalte wie Bilder, Videos oder Texte und Schaltflächen gehören, mit denen Nutzer Ihr Gefallen betreffend die Inhalte kundtun, den Verfassern der Inhalte oder unsere Beiträge abonnieren können. Sofern die Nutzer Mitglieder der Plattform Twitter sind, kann Twitter den Aufruf der o.g. Inhalte und Funktionen den dortigen Profilen der Nutzer zuordnen. Twitter ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und garantiert das europäische Datenschutzrecht einzuhalten https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TORzAAO&status=Active Datenschutzerklärung: https://twitter.com/de/privacy
Opt-Out Einstellung Twitter-Account: https://twitter.com/personalization

8.1. Einbindung von YouTube-Videos

Wir haben YouTube-Videos in unseren Internetseiten eingebunden, die auf http://www.YouTube.com gespeichert sind und von unserer Website aus direkt abspielbar sind.

Durch den Besuch auf der Website erhält YouTube die Information, dass Sie die entsprechende Unterseite unserer Website aufgerufen haben. Zudem werden die unter III. dieser Erklärung genannten Daten übermittelt. Dies erfolgt unabhängig davon, ob YouTube ein Nutzerkonto bereitstellt, über das Sie eingeloggt sind, oder ob kein Nutzerkonto besteht. Wenn Sie bei Google eingeloggt sind, werden Ihre Daten direkt Ihrem Konto zugeordnet. Wenn Sie die Zuordnung mit Ihrem Profil bei YouTube nicht wünschen, müssen Sie sich vor Aktivierung des Buttons ausloggen. YouTube speichert Ihre Daten als Nutzungsprofile und nutzt sie für Zwecke der Werbung, Marktforschung und/oder bedarfsgerechten Gestaltung seiner Website. Eine solche Auswertung erfolgt insbesondere (selbst für nicht eingeloggte Nutzer) zur Erbringung von bedarfsgerechter Werbung und um andere Nutzer des sozialen Netzwerks über Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu informieren. Ihnen steht ein Widerspruchsrecht zu gegen die Bildung dieser Nutzerprofile, wobei Sie sich zur Ausübung dessen an YouTube richten müssen.

Weitere Informationen zu Zweck und Umfang der Datenerhebung und ihrer Verarbeitung durch YouTube erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu Ihren Rechten und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutze Ihrer Privatsphäre: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten 

9. Online-Präsenzen in sozialen Medien

Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und Plattformen, um mit den dort aktiven Kunden, Interessenten und Nutzern kommunizieren und sie dort über unsere Leistungen informieren zu können.

Wir weisen darauf hin, dass dabei Daten der Nutzer außerhalb des Raumes der Europäischen Union verarbeitet werden können. Hierdurch können sich für die Nutzer Risiken ergeben, weil so z.B. die Durchsetzung der Rechte der Nutzer erschwert werden könnte. Im Hinblick auf US-Anbieter die unter dem Privacy-Shield zertifiziert sind, weisen wir darauf hin, dass sie sich damit verpflichten, die Datenschutzstandards der EU einzuhalten.

Ferner werden die Daten der Nutzer im Regelfall für Marktforschungs- und Werbezwecke verarbeitet. So können z.B. aus dem Nutzungsverhalten und sich daraus ergebenden Interessen der Nutzer Nutzungsprofile erstellt werden. Die Nutzungsprofile können wiederum verwendet werden, um z.B. Werbeanzeigen innerhalb und außerhalb der Plattformen zu schalten, die mutmaßlich den Interessen der Nutzer entsprechen. Zu diesen Zwecken werden im Regelfall Cookies auf den Rechnern der Nutzer gespeichert, in denen das Nutzungsverhalten und die Interessen der Nutzer gespeichert werden. Ferner können in den Nutzungsprofilen auch Daten unabhängig der von den Nutzern verwendeten Geräte gespeichert werden (insbesondere wenn die Nutzer Mitglieder der jeweiligen Plattformen sind und bei diesen eingeloggt sind).

Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Nutzer erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effektiven Information der Nutzer und Kommunikation mit den Nutzern gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO. Falls die Nutzer von den jeweiligen Anbietern um eine Einwilligung in die Datenverarbeitung gebeten werden (d.h. ihr Einverständnis z.B. über das Anhaken eines Kontrollkästchens oder Bestätigung einer Schaltfläche erklären) ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. a., Art. 7 DSGVO.

Für eine detaillierte Darstellung der jeweiligen Verarbeitungen und der Widerspruchsmöglichkeiten (Opt-Out), verweisen wir auf die nachfolgend verlinkten Angaben der Anbieter.

Auch im Fall von Auskunftsanfragen und der Geltendmachung von Nutzerrechten, weisen wir darauf hin, dass diese am effektivsten bei den Anbietern geltend gemacht werden können. Nur die Anbieter haben jeweils Zugriff auf die Daten der Nutzer und können direkt entsprechende Maßnahmen ergreifen und Auskünfte geben. Sollten Sie dennoch Hilfe benötigen, dann können Sie sich an uns wenden.

Facebook
(Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland) - Datenschutzerklärung: https://www.facebook.com/about/privacy/, Opt-Out: https://www.facebook.com/settings?tab=ads und http://www.youronlinechoices.com, Privacy Shield: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active.

Google/ YouTube
(Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland) – Datenschutzerklärung:  https://policies.google.com/privacy, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated,  Privacy Shield: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active.

Instagram
(Instagram Inc., 1601 Willow Road, Menlo Park, CA, 94025, USA) – Datenschutzerklärung/ Opt-Out: http://instagram.com/about/legal/privacy/.

Twitter
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Dokument 1Titel: Geraniol unterdrückt die Angiogenese durch Unterdrückung der VEGF/VEGFR-2-Signalwege
Hintergrund: An Mäusen, denen Rückenhautkammern und Tumore implantiert werden, sowie an Aorta-Ringen von Ratten wird der Einfluss eines Krebsmittels auf das Tumorwachstum bzw. die Blutgefäßentwicklung untersucht.
Tiere: 21 Tiere verschiedener Arten (16 Mäuse, 5 Ratten)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden genehmigt vom Landesamt für Verbraucherschutz, Abteilung C Lebensmittel- und Veterinärwesen, Saarbrücken (Referenznummer 68/2013). Woher die Tiere stammen, wird nicht erwähnt. 16 Mäusen wird eine sogenannte Rückenhautkammer implantiert. Auf die operative Implantation wird in dieser Arbeit nicht näher eingegangen, sondern auf eine weitere Publikation verwiesen. Rückenhautkammern werden in Tierversuchen eingesetzt, um Veränderungen in der Blutgefäßbildung über Tage oder Wochen hinweg am lebenden Tier zu beobachten. Das Tier wird betäubt und die Kammer chirurgisch implantiert. Dabei wird die Rückenhaut gespannt und zwischen 2 Metallrahmen fixiert, die anschließend fest zusammengeschraubt werden - hierzu werden Löcher in die Haut der Maus geschnitten. In der Mitte der Metallrahmen befindet sich ein durchsichtiges Beobachtungsfenster, durch das man die Blutgefäße der Maus durch die extrem gespannte Haut beobachten kann. Im Bereich des Beobachtungfensters werden dem Tier Unterhautgewebe und Muskelschichten herausgeschnitten. Die Kammer wird mit Flüssigkeit befüllt.

Nach dem schweren operativen Eingriff können sich die Mäuse 48 Stunden lang „erholen“. Anschließend werden allen Tieren zuvor im Labor aus Mäuse-Dickdarmkrebs gezüchtete Mikro-Tumore eingepflanzt. Hierzu wird die Rückenkammer geöffnet und der Mikrotumor auf der Muskelschicht des Tieres platziert. 8 Tieren wird danach 2 Wochen lang täglich Geraniol, ein potenzielles Krebsmedikament, per Schlundsonde verabreicht, die 8 übrigen Tiere erhalten auf die gleiche Weise Öl als Kontrolle. Alle 3-4 Tage werden fluoreszenzmikroskopische Aufnahmen des Gewebes in der Rückenhautkammer am lebenden Tier gemacht. Eine Betäubung der Mäuse hierfür wird nicht erwähnt. Nach 14 Tagen werden alle Tiere durch eine Überdosis Narkotikum getötet und das Gewebe der Rückenhautkammer für weitere Analysen verwendet.

Zudem werden 5 Ratten getötet, um die Aorten (Körperschlagader) zu entnehmen und daraus Ringe zu schneiden, an denen dann in vitro die Wirkung von Geraniol getestet wird.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Geraniol suppresses angiogenesis by downregulating vascular endothelial growth factor (VEGF)/VEGFR-2 signaling

Autoren: Christine Wittig, Claudia Scheuer, Julia Parakenings, Michael D. Menger, Matthias W. Laschke*

Institute: Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie, Universität des Saarlandes, Gebäude 65, Kirrberger Straße, 66421 Homburg/Saar

Zeitschrift: PLoS ONE 2015; 10(7): e0131946

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4966



Dokument 2Titel: Anhaltender Erfolg bei der lebenserhaltenden Schweineherz- Xenotransplantation
Hintergrund: Es wird in dieser Studie des Schweregrades „schwer“ untersucht, inwieweit die Art der Konservierung des entnommenen Schweineherzens einen Einfluss auf das Überleben von Pavianen hat, denen dieses Herz transplantiert wird.
Tiere: 29 Tiere verschiedener Arten (15 Schweine, 14 Paviane)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Behörde der Regierung von Oberbayern genehmigt und wurden von Februar 2015 bis August 2018 im Walter-Brendel-Zentrum für experimentelle Medizin durchgeführt. 15 Schweine(Ferkel) im Alter von 6-13 Wochen der Deutschen Landrasse, verkreuzt mit Large White, dienen als Spendertiere für die Herztransplantation auf Paviane. Sie werden mit Unterstützung der Revivicor Inc. Blacksburg, USA, am Veterinärwissenschaftlichen Department für Molekulare Tierzucht und Biotechnologie der Tierärztlichen Fakultät der LMU München, 81377 München mit Genmanipulationen an mehreren Genorten gezüchtet. Nach zahlreichen vorangegangenen Blut- und Gewebeuntersuchungen wird 7 Tage vor der geplanten Xenotransplantation eine Ultraschalluntersuchung des Herzens zur Beurteilung der Herzfunktion und zum Ausschluss von Herzklappenfehlern durchgeführt. Die Eröffnung des Brustkorbs und Entnahme des Herzens und damit die Tötung der Schweine erfolgt in Narkose. Die Herzen von 14 Schweinen werden drei Gruppen zugeteilt und bis zur Einpflanzung in den Brustkorb eines Pavians auf unterschiedliche Weise konserviert.

Ein Wildtyp-Schwein (Kontrolle) wird einer Scheinoperation ohne Herzentnahme unterzogen. An ihm wird das normale Wachstum des Herzens im Schwein im Vergleich zu den transplantierten Herzen mittels mehrfacher Ultraschalluntersuchungen dokumentiert, bevor es auf nicht genannte Weise getötet wird.

Die 14 männlichen Paviane im Alter von 3 bis 8 Jahren stammen vom Deutschen Primatenzentrum Göttingen. Vor der Operation leben die Affen in Gruppen von mindestens zwei Tieren. Nach der Operation sind sie bis zum Ende der Versuche in mobilen Einzelkäfigen, meist unter Isolationsbedingungen, untergebracht.

Nach Narkoseeinleitung wird bei allen Pavianen ein zentraler Venenkatheter über die obere Hohlvene und ein arterieller Katheter zur kontinuierlichen Blutdruckmessung über eine Oberschenkelarterie eingeführt. Der Brustkorb wird durch einen Schnitt entlang des Brustbeins eröffnet. Nach Eröffnung und Kanülierung der beiden Halsvenen und der Hauptschlagader werden diese an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. So kann der Blutkreislauf ohne die Pumpfunktion des Herzens aufrecht gehalten werden. Das Herz des Pavians wird unter Belassung eines Teils der Vorhöfe entfernt und das Herz des transgenen Schweins eingenäht. In eine Hauttasche, die nahe der rechten Brust operativ gebildet wird, wird ein drahtloses Telemetrie Gerät eingesetzt, das Herz-Kreislauf-Werte übermittelt. In die Hauptschlagader und die Herzspitze werden Druckfühler eingeführt, in der Wand der rechten Herzkammer wird eine EKG-Ableitung platziert. Das transplantierte Schweineherz wird durch einen Elektroschock zum Schlagen gebracht und nach Abgang von der Herz-Lungenmaschine wird der Brustkorb verschlossen. Alle Paviane werden nach Erwachen aus der Narkose in einen Einzelkäfig verbracht und engmaschig untersucht. Sie erhalten Schmerzmittel, Cortison und eine Vielzahl weiterer Medikamente und Antikörper zur Blutdrucksenkung oder Stützung des Kreislaufs, zur Unterdrückung einer Abstoßungsreaktion, zur Verhinderung von Thrombosen, zur Unterdrückung von Entzündungen, bakteriellen und viralen Infektionen und zur Bildung von roten Blutkörperchen. Alle Medikamente weisen ein breites Spektrum von schweren Nebenwirkungen auf.

Entsprechend der Art der Konservierung des entnommenen Schweineherzens bis zur Transplantation in den Pavian erfolgt eine Einteilung der Affen/Empfängertiere in 3 Gruppen. Tiere der Gruppe 1 (5 Paviane) erhalten ein Schweineherz, in das eine 4 Grad kalte Lösungen infundiert wurde.

Tieren der Gruppe 2 (4 Paviane) wird ein Schweineherz eingepflanzt, das mit einer Nährlösung versorgt und konserviert wurde, die Sauerstoff, Eiweiß (Albumin) und rote Blutkörperchen enthält.

Den 5 Pavianen der Gruppe 3 wird ein Schweineherz implantiert, das mit der gleichen Lösung wie in Gruppe 2 konserviert wurde. Zusätzlich wird bei ihnen die Gabe von Cortison bald nach der Operation ausgeschlichen, ihr Blutdruck wird von den für Paviane normalen Werten (120 mmHg systolisch) auf den Normwert von Schweinen (80 mmHg) medikamentös abgesenkt. Um ein übermäßiges Wachstum der Schweineherzen und damit ein Herzversagen und eine Leberstauung zu verhindern, bekommen die Tiere der Gruppe 3 zusätzlich ein Medikament (Temsirolimus), das beim Menschen zur Wachstumshemmung von bestimmten Krebszellen zugelassen ist und bei dem mit schwersten Nebenwirkungen wie bakteriellen und viralen Infektionen, Atemnot, einer tödlichen Lungenentzündung, Thrombosen, Lungenembolien, Blutungen u.a. gerechnet werden muss.

Von den 5 Pavianen der Gruppe 1 sterben 3 Tiere am 1. Tag und ein Tier am 3. Tag nach der Operation an der bislang ungeklärten sogenannten perioperativen kardialen Xenotransplantatdysfunktion (PCXD), bei der es zu einem schweren Pumpversagen des Herzens mit Atemnot, Blutdruckabfall und Todesangst kommt. Ein Pavian dieser Gruppe lebt 30 Tage und stirbt wegen einer massiven Herzvergrößerung, in deren Folge es zu - sicher äußerst schmerzhaften - Herzinfarkten und zu einer Leberstauung mit Leberversagen kommt.

Die Überlebenszeit der 4 Paviane der Gruppe 2 beträgt 4 bis 40 Tage. Todesursachen ist die Zunahme des Herzgewichtes auf bis das dreifache mit Herz- und Leberversagen bei 2 Tieren. Eine schwere Gerinnungsstörung bei einem Affen mit vielfachen Thrombenbildungen im Herzmuskel und einer schweren Leberschädigung führt 40 Tage postoperativ zum Tod. Der vierte Pavian aus der Gruppe 2 erleidet 4 Tage nach der Operation schwere neurologische Ausfallerscheinungen, verursacht durch einen nicht näher beschriebenen technischen Defekt und wird getötet.

In der Gruppe 3 erleidet ein Pavian schwere Atemnot wegen eines Rippenfellergusses, verursacht durch den Verschluss eines großen Lymphgefäßes. In der oberen Hohlvene hat sich zudem eine Thrombose gebildet. Das Tier wird deshalb am 51. Tag auf nicht genannte Weise getötet. Zwei Paviane werden entsprechend dem Versuchsprotokoll am 90. postoperativen Tag auf nicht genannte Weise getötet. Bei der feingeweblichen Untersuchung werden bei einem dieser beiden Affen Wassereinlagerungen im Herzmuskelgewebe und eine Leberschädigung festgestellt. Bei zwei Affen wird Temsirolimus nach etwa 5 Monaten abgesetzt, woraufhin das Herz massiv anschwillt. Diese beiden Tiere werden kurze Zeit später, nämlich 182 bzw. 195 Tage nach der Transplantation auf nicht genannte Weise getötet.

Alle Paviane werden nach ihrem Tod obduziert und es werden feingewebliche Untersuchungen von Herz und Leber vorgenommen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, TRR127, gefördert.

Bereich: Xenotransplantation

Originaltitel: Consistent success in life-supporting porcine cardiac xenotransplantation

Autoren: Matthias Längin (1,2), Tanja Mayr (1,2), Bruno Reichart (2)*, Sebastian Michel (3), Stefan Buchholz (3), Sonja Guethoff (2,3), Alexey Dashkevich (3), Andrea Baehr (4), Stefanie Egerer (4), Andreas Bauer (1), Maks Mihalj (3), Alessandro Panelli (2), Lara Issl (2), Jiawei Ying (2), Ann Kathrin Fresch (2), Ines Buttgereit (2), Maren Mokelke (2), Julia Radan (2), Fabian Werner (1), Isabelle Lutzmann (2), Stig Stehen (5), Trygve Sjöberg (5), Audrius Paskevicius (5), Liao Qiuming (5), Riccardo Sfriso (6), Robert Rieben (6), Maik Dahlhoff (4), Barbara Kessler (4), Elisabeth Kemter (4), Katharina Klett (7,8,9), Rabea Hinkel (7,8,9), Christian Kupatt (7,9), Almuth Falkenau (10), Simone Reu(11), Reinhard Ellgass (3), Rudolf Herzog (3), Uli Binder (12), Günter Wich (13), Arne Skerra (14), David Ayares (15), Alexander Kind (16), Uwe Schönmann (17), Franz-Josef Kaup (17), Christian Hagl (3), Eckhard Wolf (4), Nikolai Klymiuk (4), Paolo Brenner (2,3,19), Jan-Michael Abicht (1,2)*

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie der Universität München, 81377 München, (2)* DFG TRR127 am Walter-Brendel-Zentrum für experimentelle Medizin, Ludwig-Maximilians-Universität-München, Marchioninistr. 27, 81377 München, (3) Herzchirurgische Klinik und Poliklinik der LMU München, 81377 München, (4) Veterinärwissenschaftliches Department für Molekulare Tierzucht und Biotechnologie der Tierärztlichen Fakultät der LMU München, 81377 München, (5) Department of Cardiothoracic Surgery, Lund University and Skane University Hospital, Lund, Schweden, (6) Department for BioMedical Research (DMBR), Universität Bern, Bern, Schweiz, (7) Medizinische Klinik, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, 81675 München, (8) Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten (IPEK), Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, 80336 München, (9) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V., Standort München, (10) Institut für Tierpathologie der LMU München, 80539 München, (11) Pathologisches Institut der LMU München, 80337 München, (12) XL-protein GmbH, 85354 Freising, (13) Wacker Chemie AG, 81737 München, (14) Center for integrated Protein Science Munich (CiPSM) und Lehrstuhl für Biologische Chemie, Technische Universität München, School of Life Sciences Weihenstephan, 85354 Freising, (15) Revivicor Inc., Blacksburg, USA, (16) Chair of Lifestock Biotechnology, School of Life Sciences Weihenstephan, Lehrstuhl für Biotechnologie der Nutztiere der Technischen Universität München, 85354 Freising, (17) Deutsches Primatenzentrum GmbH, 37077 Göttingen

Zeitschrift: Nature, 5.12.2018; http://dx.doi.org/10.1038/s41586-018-0765-z

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4965



Dokument 3Titel: Einfluss von gasförmiger Narkose auf die Freisetzung von Glutamat und anderen Aminosäuren im Nucleus accumbens (Teil des Belohnungssystems im Gehirn) in einem Rattenmodell für Alkoholentzug: eine Pilotstudie
Hintergrund: Bei Ratten sollen Erkenntnisse über den Einfluss von gasförmigen Narkosemitteln bei der Narkose von Alkoholkranken gewonnen werden. Die Studie führt laut Autoren nicht zur beabsichtigten Klärung der Wirkmechanismen und sie schlagen weitere Tierexperimente vor, um verlässliche Schlussfolgerungen zu ziehen
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Genehmigungsbehörde ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Berlin. Die männlichen Wistar-Ratten stammen aus der Zucht von Harlan-Winkelmann, Borchen. In der ersten Woche werden die in Einzelkäfigen gehaltenen Tiere an Manipulationen durch den Menschen gewöhnt. Jeweils 40 Tiere erhalten für 26 Tage entweder eine 5%-ige alkoholische oder eine alkoholfreie Flüssignahrung. Bei den mit Alkohol gefütterten Ratten entwickelt sich binnen kurzem eine Alkoholabhängigkeit.

Am 23. Tag wird unter Narkose der Kopf bei allen Ratten in einer speziellen Halterung fixiert. Durch ein Bohrloch im Schädelknochen wird ein kleiner Schlauch (Microdialysekanüle) bis zu einem Hirnareal (Nucleus accumbens) vorgeschoben, in dem sich bei Alkoholentzug vermehrt nervenerregende Botenstoffe, wie z.B. Glutamat, finden. Die Kanüle wird mit zwei Schrauben und Knochenzement im Schädel befestigt und dient der Entnahme von Hirnwasser. Zwei Ratten sterben aus unerklärlichen Gründen unmittelbar nach der Operation.

Ab dem 26. Tag wird den Tieren die Nahrung entzogen, wodurch es bei den mit Alkohol gefütterten Tieren zu Entzugserscheinungen wie Unruhe, starkem Bewegungsdrang, Muskelkrämpfe und Zittern am ganzen Körper, Zähneklappern, Schütteln des Körpers und tonisch-klonischen Krampfanfällen kommt. Jeweils zehn Ratten aus den beiden Gruppen werden sofort auf nicht genannte Weise getötet, dann wird ihr Kopf mittels einer Guillotine abgetrennt, das Gehirn untersucht.

Die verbleibenden Tiere werden für 3 Stunden in eine Narkose versetzt, bei der je nach Gruppenzugehörigkeit eines von 3 gasförmigen Narkosemittel verwendet wird. Währenddessen werden im Hirnwasser kontinuierlich Alkoholentzugs-typische Botenstoffe bestimmt. Danach werden alle Ratten auf nicht genannte Weise getötet, der Kopf wird abgetrennt, ihr Gehirn wird untersucht.

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung, Anästhesiologie

Originaltitel: Influence of volatile anesthesia on the release of glutamate and other amino acids in the nucleus accumbens in a rat model of alcohol withdrawal: a pilot study

Autoren: Thomas Seidemann (1)*, Claudia Spies (1), Rudolf Morgenstern (2), Klaus-Dieter Wernecke (3), Nicolai Netzhammer (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum, 13353 Berlin, (2) Institut für Pharmakologie, Campus Charité Mitte und Campus Virchow-Klinikum, (3) SOSTANA, Sophisticated Statistical Analysis, Berlin

Zeitschrift: PLOS One 2017 DOI:10.1371/journal.pone.0169017

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4964



Dokument 4Titel: Unterschiedliche Funktionen von L-Typ Kalziumkanal-Untertypen bei Alkoholabhängigkeit
Hintergrund: Die Versuche sollen neue Erkenntnisse bringen über die Rolle von Strukturen der Zellmembran (Calciumkanäle) bei der medikamentösen Behandlung von Menschen mit Alkoholsucht. Wegen teilweise unterschiedlichen Versuchsergebnissen bei Ratten und Mäusen äußern sich die Autoren zurückhaltend und empfehlen weitere Studien.
Tiere: 131 Tiere verschiedener Arten (mindestens 100 Ratten, mindestens 31 Mäuse)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Genehmigung der Versuche erfolgt durch das Regierungspräsidium Karlsruhe unter der Nummer 35-9185.81/G-163/13 (Versuche 1 und 2 mit Ratten) sowie Nummer 35-9185.81/G-301/14 (Versuch 3 mit transgenen Mäusen).

Männliche Wistar Ratten mit einem Körpergewicht von 210-300 g stammen von Charles River, Sulzfeld. Die transgenen Knockout-Mäuse werden im Tierversuchslabor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit der Universität Heidelberg in Mannheim gezüchtet. Eine zweite Gruppe von transgenen Mäusen stammt vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Versuch 1:

Jeweils vier Ratten werden in einem Käfig gehalten. Über einen Zeitraum von 7 Wochen müssen die Ratten der Alkohol-Gruppe jede Woche an fünf Tagen für 14 Stunden alkoholhaltige Dämpfe über einen speziellen Vernebler einatmen, wodurch eine Alkoholabhängigkeit erzeugt wird. Während der 10-stündigen Phasen ohne Alkoholzufuhr und verstärkt während einer allwöchentlichen Alkoholpause von 58 Stunden, erleiden sie Entzugssymptome wie Unruhe, starken Bewegungsdrang, Muskelkrämpfe und Zittern am ganzen Körper, Zähneklappern, Schütteln des Körpers und tonisch-klonische Krämpfe. Die Tiere der Kontrollgruppe erhalten Raumluft. Die Tötung der Ratten durch Abschneiden des Kopfes erfolgt je nach Gruppenzugehörigkeit unmittelbar nach der letzten Inhalationsphase oder nach 1,3,7 oder 21 Tagen. Die Gehirne der Tiere werden untersucht.

Versuch 2:

Ratten werden durch Konditionierung und Entzug von Flüssigkeit dazu gebracht, durch Drücken eines Hebels regelmäßig an alkoholische Lösungen zu gelangen und sie werden dadurch alkoholabhängig gemacht. In Narkose wird über ein Bohrloch im Schädelknochen eine Führungskanüle eingepflanzt und mit Zement fixiert. Über diese Vorrichtung wird ein kleiner Schlauch in den seitlichen Hirnventrikel (mit Hirnwasser gefüllter Hohlraum des Gehirns) zur Verabreichung von Medikamenten eingeführt.

Zwei Wochen nach letzter Alkoholaufnahme wird einer Gruppe von Ratten in der bei Versuch 1 beschriebenen Versuchsanordnung Alkohol über einen Verdampfer zugeführt, die anderen Tiere erhalten über den Verdampfer Raumluft (Kontrollgruppe). Zweimal pro Woche wird den Ratten aus einer Schwanzvene Blut zur Bestimmung des Alkoholspiegels entnommen. Nach einer 3-wöchigen Phase der Abstinenz wird allen Ratten entweder ein Medikament oder eine wirkstofffreie Lösung in den Hirnventrikel gespritzt. Verhaltenstests sollen Aufschluss geben über eine Auswirkung auf das Alkoholsuchtverhalten („craving“) und die zuvor konditionierte Selbstversorgung mit Alkohol der alkoholabhängigen Ratten. Die Tötung der Ratten erfolgt durch Abschneiden des Kopfes.

Versuch 3:

Zwei Gruppen unterschiedlich genetisch veränderter Mäuse werden in einem umgekehrten Tag/Nacht-Rhythmus in Gruppen von 2-3 Mäusen in Maschendrahtkäfigen gehalten. Es werden vier Gruppen mit jeweils 6-10 Tieren gebildet. Über einen Zeitraum von vier Wochen müssen die Mäuse, wie bei Versuch 1 beschrieben, alkoholhaltige Dämpfe bzw. Raumluft (Kontrollgruppen) über einen Vernebler inhalieren. Allerdings beträgt die Dauer der Inhalationsphase 16 Stunden, der Alkoholanteil wird kontinuierlich gesteigert und die Mäuse erhalten zusätzlich vor jeder Inhalationsphase eine Injektion in die Bauchhöhle mit einem Schmerzmittel und je nach Gruppe Alkohol. Nach Absetzen der Alkoholinhalationen werden bei den Mäusen schwere Entzugserscheinungen beobachtet und standardisiert bewertet: Unruhe, Zittern, Sträuben der Haare, Schütteln, stressanzeigende Ultraschall-Laute und Zähneklappern. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Studie wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, durch das EU Förderprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ und durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung

Originaltitel: Differential Roles for L-Type Calcium Channel Subtypes in Alcohol Dependence

Autoren: Stephanie Uhrig (1), David Vandael (2), Andrea Marcantoni (2), Nina Dedic (3), Ainhoa Bilbao (1), Miriam A. Vogt (4), Nathalie Hirth (1), Laura Broccoli (1), Rick E. Bernardi (1), Kai Schönig (5), Peter Gass (4), Dusan Bartsch (5), Rainer Spanagel (1), Jan M. Deussing (3), Wolfgang H. Sommer (1,6), Emilio Carbone (2), Anita C. Hansson (1)*

Institute: (1)Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Institut für Psychopharmakologie, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim, Quadrat J5, 68159 Mannheim, (2) Department of Drug Science, Laboratory of Cellular and Molecular Neuroscience, NIS Center, CNSM Universität Turin, Italien, (3) Abteilung für Stress Neurobiologie und Neurogenetik, Max Planck Institut für Psychiatrie, München, (4) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim, (5) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Abteilung für Molekularbiologie, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim, (6) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Neuropsychopharmacology 2017; 42: 1058-1069

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4963



Dokument 5Titel: Renale Phosphor-Ausscheidung in erwachsenen gesunden Katzen nach der Einnahme einer Hoch-Phosphor-Diät mit Kalzium-Monophosphat oder Natrium-Monophosphat
Hintergrund: An Katzen wird getestet, welchen Einfluss ein hoher Nahrungsgehalt an Phosphor auf die Nierenfunktion hat.
Tiere: 23 Katzen
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern genehmigt (Referenznummer AZ 55.2-1-54-2532-118-13). Die Tiere stammen aus der Zuchtkolonie des Lehrstuhls für Tierernährung und Diätetik der LMU München. 23 gesunde Katzen werden in 4 Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe zweimal eine Fütterungsstudie durchläuft. Zunächst erhalten alle Katzen einen Monat lang eine Kontrolldiät. Anschließend verbleiben 2 Gruppen einen Monat lang auf den Kontrolldiäten, und die anderen beiden Gruppen erhalten Spezialdiäten, die sehr hohe Gehalte an Phosphor oder Kalzium aufweisen. Im Anschluss daran erhalten wieder alle Tiere zwecks Abgleich 14 Tage lang die Kontrolldiäten. Dann wird die Fütterungsstudie genauso wiederholt, wobei die Katzen der jeweils anderen Fütterung (Kontroll- oder Spezialdiät) zugeteilt werden. In den letzten 10 Tagen jeder einmonatigen Fütterungsperiode werden die Katzen einzeln in einem sogenannten metabolischen Käfig gehalten, in dem Kot und Urin der Tiere gesammelt werden. Der Käfig hat eine Größe von 120 x 60 x 53 cm oder 90 x 80 x 75 cm. Am Ende jeder Fütterungsperiode wird den Katzen Blut aus einer Vene abgenommen. 7 Katzen weisen aufgrund der Fütterung erhöhte Zuckerwerte im Urin auf, was ein Anzeichen für eine Nierenschädigung sein kann.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Renal phosphorus excretion in adult healthy cats after the intake of high phosphorus diets with either calcium monophosphate or sodium monophosphate

Autoren: Britta Dobenecker, Peggy Hertel-Böhnke, Anna Webel, Ellen Kienzle*

Institute: Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik, Tierärztliche Fakultät, LMU München, Schönleutnerstr. 8, 85764 Oberschleißheim

Zeitschrift: Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition 2018; 102(6): 1759-1765

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4962



Dokument 6Titel: Verkapselte Gerätekammer zur Kombination von elektrischer Stimulation mit neurotrophischer Behandlung der ertaubten Cochlea
Hintergrund: Testung der Kombination elektrischer Stimulation durch ein Cochlea-Implantat (Hörprothese) in Kombination mit der lokalen Freisetzung von Wachstumsfaktoren bei künstlich ertaubten Kätzchen.
Tiere: 30 Katzen
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Bezirksregierung Hannover genehmigt (Referenznummer 42500/1H). Die Tiere stammen aus der Versuchstierzucht der Medizinischen Hochschule Hannover. 20 gesunde Katzen werden direkt nach der Geburt künstlich ertaubt, indem ihnen 2 Wochen lang täglich das Antibiotikum Neomycin unter die Haut gespritzt wird, das als Nebenwirkung die Zerstörung der feinen Haarzellen im Innenohr hat. 14, 19 und 24 Tage nach der Geburt wird das Gehör der Tiere getestet, indem sie unter Betäubung in einem geschlossenen Behältnis Geräuschen aus einem Lautsprecher ausgesetzt werden. Innerhalb von 24 Tagen sind alle Kätzchen taub, der Gehörverlust hält über den gesamten Versuchszeitraum (ein dreiviertel Jahr lang) an. Im Alter von 12-19 Wochen werden den ertaubten Kätzchen in einem operativen Eingriff unter Betäubung Cochlea-Implantate in jeweils ein Ohr eingesetzt. Hierbei werden die Tiere in 3 Gruppen eingeteilt, denen verschiedene Varianten des Gerätes implantiert werden. Unterschiedliche Teile dieser Apparatur werden zwecks Fixierung auf dem Rücken der Tiere mit der Haut vernäht, in die Nackenmuskulatur implantiert, sowie ins Innenohr, oder in verschiedenen Bereichen des Schädelknochens festgeschraubt oder -geklebt. Die Tiere müssen 6 Monate mit dem Gerät leben, wobei wöchentliche Gehörtests gemacht werden. Einige der Tiere erleiden während dieser Zeit infolge der Behandlung eine Fibrose (Vernarbung) der Innenohrschnecke. Am Ende der 6-monatigen Testphase werden die Tiere erneut betäubt, das implantierte Hörgerät operativ entfernt und ein ähnliches Gerät eingesetzt. Die Funktion des Hirnstamm-Bereiches, der für das Gehör verantwortlich ist, wird getestet. Hierzu werden 4 zusätzliche (nicht erlaubte) Katzen als sog. Kontrolltiere für die chronische Taubheit eingesetzt. Ihnen wird ein Antibiotikum ins Innenohr geleitet, wodurch sie umgehend akut ertauben. Im Anschluss daran werden alle Tiere getötet. Sechs weitere von Geburt an ertaubte Kätzchen werden zu bestimmten Zeitpunkten getötet, um ihr Innenohr feingeblich zu untersuchen.

Die Arbeiten wurden finanziert von der Europäischen Union (7th framework program, Projekt NeuEar), sowie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Exzellenzcluster Hearing4All).

Bereich: Hörforschung

Originaltitel: Encapsulated cell device approach for combined electrical stimulation and neurotrophic treatment of the deaf cochlea

Autoren: Konerding WS (1,2)*, Janssen H (1,2,3), Hubka P (1), Tornöe J (4), Mistrik P (5), Wahlberg L (4), Lenarz T (2,6), Kral A (1,6), Scheper V (2,6)

Institute: (1) Verbundinstitut für Audio- und Neurotechnologie, Medizinische Hochschule Hannover, Stadtfelddamm 34, 30625 Hannover, (2) Hals-Nasen-Ohrenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover, (3) Institut für Zoologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover (4) NsGene A/S, Ballerup, Dänemark, (5) MED-EL, Innsbruck, Österreich, (6) Exzellenzcluster Hearing4all, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Hannover

Zeitschrift: Hearing Research 2017; 350: 110-121

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4961



Dokument 7Titel: In vivo magnetische Aufnahme neuronaler Aktivität
Hintergrund: Entwicklung und Testung eines neuen Sensor-Gerätes zur Messung neuronaler Aktivitäten im Gehirn von Katzen.
Tiere: 2 Katzen
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt. Die Katzen werden betäubt und nach einem Luftröhrenschnitt künstlich beatmet. Den Tieren wird eine Lösung ins Auge getropft, die die Pupillen erweitert. Im Bereich über der Sehrinde wird der Schädel operativ geöffnet und zwei Elektroden werden ins Gehirn eingelassen, die die Hirnströme messen. Vor den Augen der Katze werden mit einer LED-Lampe Lichtblitze erzeugt, die eine bestimmte Gehirn-Aktivität auslösen, die aufgezeichnet und beobachtet wird. Diese Stimulation mit schnell flackerndem Licht wird mehrmals hintereinander durchgeführt. Eine Versuchsreihe umfasst dabei 1000 Lichtblitze, wobei die Frequenz, also der Abstand zwischen den Lichtblitzen, variiert. Hinsichtlich des weiteren Schicksals der Katzen wird lediglich erwähnt, dass den Tieren alle 48 Stunden und nach Bedarf Kortison verabreicht wird.

Finanziert wurden die Arbeiten unter anderem von der Europäischen Union, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem LOEWE-Forschungs-Netzwerk (NeFF).

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: In Vivo Magnetic Recording of Neuronal Activity

Autoren: Laure Caruso (1), Thomas Wunderle (2), Christopher Murphy Lewis (2), Joao Valadeiro (3,4), Vincent Trauchessec (1), Josue Trejo Rosillo (1), Jose Pedro Amaral (3,4), Jianguang Ni (2), Patrick Jendritza (2), Claude Fermon (1), Susana Cardoso (3,4), Paulo Peixeiro Freitas (3,4), Pascal Fries (2)*, Myriam Pannetier-Lecoeur (1)*

Institute: (1) SPEC, CEA, CNRS, Universite Paris-Saclay, CEA Saclay 91191 Gif-sur-Yvette Cedex, Frankreich, (2) Ernst-Strüngmann-Institut (ESI) für Neurowissenschaften in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft, Deutschordenstraße 46, 60528 Frankfurt, (3) Instituto de Engenharia de Sistemas de Computadores-Microsystems and Nanotechnology (INESC-MN), Lisabon, Portugal, (4) Instituto Superior Tecnico IST, Physics Department, Universidade de Lisboa, Lisabon, Portugal, (5) Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour, Nijmegen, Niederlande

Zeitschrift: Neuron 2017; 95: 1283-1291

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4960



Dokument 8Titel: 3-dimensionale Untersuchung der Höhe des Knochenrands bei Titanimplantaten mit verschiedenen Gewindestrukturen und Implantattiefen unter Einsatz einer Mikro-Computertomographie
Hintergrund: Zwei verschiedene Titanimplantate werden miteinander verglichen. Es soll der Einfluss der Gewindestruktur und die Implantationstiefe auf den Kieferknochen untersucht werden.
Tiere: 6 Schweine (Foxhounds)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV in Recklinghausen genehmigt. Den Hunden werden unter Narkose 24 Backenzähne aus Ober- und Unterkiefer gezogen und nach einer 8-wöchigen Heilungsphase 6 Titanimplantate, die zwei verschiedene Arten von Gewinden enthalten, in den Unterkiefer eingesetzt. Nach 20 Wochen werden die Hunde getötet und die Implantate inklusive umliegendem Gewebe zur Analyse entnommen.

Die Studie wurde finanziert von der Camlog Foundation, Basel, Schweiz.

Bereich: Implantologie

Originaltitel: Three-dimensional assessment of crestal bone levels at titanium implants with different abutment microstructures and insertion depths using micro-computed tomography

Autoren: Kathrin Becker (1)*, Inka Klitzsch (2), Martin Stauber (3), Frank Schwarz (2)

Institute: (1) Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf, (2) Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, (3) Scanco Medical AG, Brüttisellen, Schweiz

Zeitschrift: European Journal of Applied Physiology 2018; 118(1): 195-203

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4959



Dokument 9Titel: Erhöhtes angiogenes Potenzial von GDF-5 und GDF-5V453/V456 gegenüber BMP-2 in einem Kaninchen-Modell für Röhrenknochen-Defekte
Hintergrund: An jungen Kaninchen, denen eine große Lücke in einen Beinknochen gesägt wird, soll untersucht werden, ob ein bestimmter Wachstumsfaktor für die Heilung menschlicher Knochenschädigungen förderlich ist. Solche (z.T. sehr ähnliche) Substanzen werden bereits erfolgreich in der Klinik eingesetzt.
Tiere: 48 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Für die Versuche werden junge Kaninchen (6 Monate alt) der Rasse Weiße Neuseeländer eingesetzt. Die Tiere werden durch eine Injektion betäubt. Im mittleren Bereich der Speiche eines Vorderbeins wird ein Knochenstück von 1,5 cm Länge herausgesägt. In die Lücke wird ein spezieller Gelatine-Schwamm eingebracht, der bei je 6 Kaninchen mit einer neutralen Kontrolllösung (Kontrollgruppe) oder mit den Wachstumsfaktoren GDF-5, GDF-5V453/V456 und BMP-2 getränkt ist. Danach wird die zuvor aufgeschnittene Haut wieder zugenäht. Das Bein wird nicht durch eine Schiene o.ä. stabilisiert. Nach 2 Wochen werden die Knochenbrüche computertomografisch analysiert. Die Kaninchen werden hierfür betäubt, in eine speziell konstruierte Apparatur gelegt und das zu untersuchende Vorderbein für den radiologischen Scan in einem Aluminiumrohr fixiert. 4 Tiere sterben während des Versuchszeitraums, die Ursache wird nicht genannt. Nach 1 bzw. 2 Wochen wird jeweils der Hälfte der Tiere unter Narkose durch eine Injektion getötet. Für die weiteren Untersuchungen wird ein Kontrastmittel eingeleitet und den Tieren werden die Vorderbeine abgenommen.

Bereich: Knochenchirurgie, Gefäßchirurgie

Originaltitel: Superior angiogenic potential of GDF-5 and GDF-5V453/V456 compared with BMP-2 in a rabbit long-bone defect model

Autoren: Kerstin Kleinschmidt, Mechthild Wagner-Ecker, Benjamin Bartek, Jeannine Holschbach, Wiltrud Richter*

Institute: Forschungszentrum für Experimentelle Orthopädie, Universitätsklinikum Heidelberg, Schlierbacher Landstr. 200a, 69118 Heidelberg

Zeitschrift: The Journal of Bone and Joint Surgery 2014; 96(20): 1699-1707

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4958



Dokument 10Titel: Embolisierung der Nierenarterie kombiniert mit radiofrequenter Abtragung in einem Nierenmodell am Schwein: Auswirkung von kleinen und eng kalibrierten Mikropartikeln als Embolisierungs-Material auf den Durchmesser, das Volumen und die Form der Koagulation
Hintergrund: An Schweinen wird getestet, wie sich ein künstlicher Verschluss von Blutgefäßen in der Niere auf die Abtragung des Nierengewebes auswirkt. Die Gewebeabtragung soll als Modell für das Entfernen eines Nierentumors beim Menschen dienen.
Tiere: 12 Schweine
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Schweine wiegen maximal 33 kg, d.h. sie sind etwa 3-4 Monate alt. Die Schweine werden in 2 Gruppen eingeteilt. Die Schweine der einen Gruppe werden zunächst sediert, in Narkose versetzt, intubiert und während der nachfolgenden Operation künstlich beatmet. Die linke Oberschenkelarterie wird freigelegt und ein Katheter eingeführt, um ein Angiogramm (radiologische Aufnahme der Blutgefäße) der Bauchschlagader und beider Nierenarterien aufzunehmen. Durch mehrfache Injektion einer Embolisationslösung, die kleine Mikropartikel enthält, werden beide Nierenarterien künstlich verstopft, was über weitere Angiogramme beobachtet wird. Drei Stunden nach Verstopfung der beiden Nierenarterien wird der Bauch der Schweine in der Mitte aufgeschnitten. Eine Elektrode wird erst an die eine, dann an die andere Niere gehalten. Durch Radiowellen wird so 2-3 cm Nierengewebe von beiden Nieren abgetragen. Bei den Tieren der zweiten Gruppe (Kontrollgruppe) wird nur die Gewebeabtragung vorgenommen, nicht aber die Gefäßverstopfung. Drei Stunden nach der Gewebeabtragung werden die Tiere beider Gruppen durch eine Injektion getötet und die Nieren für weitere Untersuchungen entnommen.

Bereich: Nierenforschung, Chirurgie, bildgebende Verfahren

Originaltitel: Renal artery embolization combined with radiofrequency ablation in a porcine kidney model: Effect of small and narrowly calibrated microparticles as embolization material on coagulation diameter, volume, and shape

Autoren: Sommer CM (1)*, Kortes N (1), Zelzer S (2), Arnegger FU (3), Stampfl U (1), Bellemann N (1), Gehrig T (3), Nickel F (3), Kenngott HG (3), Mogler C (4), Longerich T (4), Meinzer HP (2), Richter GM (5), Kauczor HU (1), Radeleff BA (1)

Institute: (1) Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung Computer-assistierte Medizinische Interventionen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, (3) Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (4) Allgemeine Pathologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, (5) Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum Stuttgart, Stuttgart

Zeitschrift: Cardiovascular and Interventional Radiology 2011; 34: 156–165

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4957



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Vereinsportrait

Ärzte gegen Tierversuche e.V. - Im Interesse von Mensch und Tier

Wer wir sind

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig - Tierversuche sind der falsche Weg!“ - Unter diesem Motto setzen sich die Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Medizin ein, bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz von modernen Forschungsmethoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips im Vordergrund stehen. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin - eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu relevanten Ergebnissen gelangt. 

Infos zur Vereinsstruktur, Mittelherkunft- und Verwendung unter „Transparenz“ >>

Was wir wollen

  • Abschaffung aller Tierversuche.
  • Verstärkte Förderung der tierversuchsfreien Forschung.
  • Intensivierung der Erforschung der wirklichen Ursachen unserer Krankheiten durch klinische und epidemiologische Forschung sowie Aufklärung über präventive Möglichkeiten. 
  • Verstärkte Erforschung und Förderung einer auf den Menschen bezogenen Medizin anstatt reiner Symptombehandlung.

Was wir tun

  • Durch wissenschaftliche Vorträge und die Organisation von internationalen Kongressen fordern wir das etablierte Tierversuchs-System heraus.
  • Durch die Vergabe des Herbert-Stiller-Förderpreises bringen wir aktiv die tierversuchsfreie Forschung voran.
  • Mit unserem Informationsmaterial liefern wir fundierte Beweise für die Unsinnigkeit tierexperimenteller Forschung und zeigen Auswege aus der Sackgasse Tierversuch auf.
  • Durch Kampagnen, Veranstaltungen und die Verbreitung von Informationen machen wir unsere Argumente einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und üben Druck auf die Tierversuchsindustrie und die Politik aus.
  • Unsere Internetseite - die umfangreichste zum Thema Tierversuche im deutschsprachigen Raum - bietet unzählige brandaktuelle Daten, Fakten, Studien, Hintergründe.
  • Unsere Arbeitsgruppen (AGs) sind deutschlandweit mit Infoständen und Aktionen aktiv.
  • In unserer Internet-Datenbank dokumentieren wir Details zu Tausenden von in Deutschland durchgeführten Tierversuchen.
  • Mit unserem Jugendprojekt setzen wir bei der kommenden Generation an.
  • Mit unseren Osteuropa-Projekten unterstützen wir Hochschulen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die Tierversuche durch Computersimulationen ersetzen wollen und retten so direkt unzählige Tierleben.
  • Durch unsere politische Arbeit nehmen wir Einfluss auf die Gesetzgebung auf Bundes- und EU-Ebene.
  • Bei unserem REACH-Projekt helfen unsere Fachleute konkret, Tierversuche zu verhindern.
  • Wir erarbeiten Stellungnahmen zu aktuellen Themen im Zusammenhang mit dem Tierversuch. 

Was wir erreicht haben

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Jahresberichte >>

Wie Sie helfen können

Tipps, was jeder gegen Tierversuche tun kann >>

Weitere Infos 

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Internationale und nationale Zusammenarbeit

Internationale und nationale Bündnisse und Netzwerke, bei denen unser Verein Ärzte gegen Tierversuche Mitglied ist oder aktiv mitarbeitet.

ECEAE – Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen


Unsere Vereinigung ist Mitglied bei der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (European Coalition to End Animal Experiments, kurz: ECEAE), einem Zusammenschluss von Europas führende Tierversuchsgegner- und Tierrechtsorganisationen. 

Die ECEAE wurde 1990 von Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen aus ganz Europa gegründet, um erfolgreich für ein Verbot von Kosmetik-Tierversuchen zu kämpfen. Heute gehören dem Bündnis 24 Organisationen aus EU-Mitgliedsstaaten und anderen europäischen Ländern an und es vereinigt damit eine große Bandbreite rechtlicher, wissenschaftlicher und politischer Fachkompetenz.  Die Europäische Koalition lehnt jeden Tierversuch aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ab. Schwerpunktthemen bei der Kampagnen- und Lobbyarbeit der ECEAE sind REACH, die Kosmetik-Richtlinie, die Novellierung der Tierversuchs-Richtlinie 86/609, die Förderung von tierversuchsfreien Testmethoden sowie Affenversuche.



Unser Verein ist Mitglied beim Bayerischen Dachverband BBT, einem 1995 gegründeten Aktionsbündnis verschiedener Gruppen der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung in Bayern. Neben einen regelmäßigen Erfahrungs-, Informations- und Ideenaustausch erarbeitet das Bündnis gemeinsame Strategien und Leitziele für einen effizienteren Tierschutz. Das BBT ist im Tierschutzbeirat des bayerischen Staatsministeriums vertreten. Wir arbeiten mit dem BBT bei verschiedenen Themen und Kampagnen zusammen, z.B. der Kampagne "Tierversuchshochburg München - Stoppt Laborneubauten". 
 

Gemeinsames Büro Tierschutzmitwirkungsrechte Baden-Württemberg e.V.
 
Im Mai 2015 wurde in Baden-Württemberg das Gesetz zur Verbandsklage für Tierschutzverbände verabschiedet. Dieses sieht vor, dass die anerkannten Vereine ein gemeinsames Büro gründen müssen, um das Verbandsklagerecht ausüben zu können. Im Dezember 2015 wurde der Verein „Gemeinsames Büro Tierschutzmitwirkungsrechte Baden-Württemberg e.V.“ gegründet. Acht Vereine sind Gründungsmitglieder, darunter unsere Ärztevereinigung. 
 


InterNICHE - Internationales Netzwerk für Humane Ausbildung
Im Rahmen unseres Osteuropa-Projektes arbeiten wir eng mit InterNICHE, dem Internationalen Netzwerk für humane Ausbildung  (International Network for Humane Education) zusammen. InterNICHE ist eine weltweit agierende Organisation, die sich für die Einführung tierverbrauchsfreier Lehrmethoden in der universitären Ausbildung einsetzt. Derzeit arbeiten Studierende und zum Teil auch Hochschullehrer aus 35 Ländern von Australien bis zur Ukraine bei InterNICHE mit. In Deutschland beschäftigt sich SATIS, die Studentische Arbeitsgruppe gegen Tiermissbrauch im Studium, mit dieser Thematik.
 
 

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