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Dokument 991Titel: Enterobacteriaceae-Populationen während einer experimentellen Salmonelleninfektion bei Schweinen
Hintergrund: Schweinefleisch ist die Hauptursache für Salmonelleninfektionen beim Menschen. In dieser Studie wird untersucht, wie andere Darmbakterien durch eine Salmonelleninfektion beim Schwein beeinflusst werden.
Tiere: 46 Schweine
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi), Berlin, genehmigt. Die Schweine (Deutsche Landrasse x Duroc) sind zu Beginn der Experimente 29 Tage alt. Die Tiere werden mit Salmonellen infiziert. Die Infektionsroute wird nicht erwähnt, vermutlich oral (über den Mund). Die Bakterien stammen von einem Schwein mit Salmonellen-Blutvergiftung. Die Salmonellen werden zuvor mit gentechnischen Methoden markiert, um sie nach Tötung der Tiere in deren Organen aufspüren zu können. Drei, 24 und 72 Stunden sowie 28 Tage nach der Infektion werden jeweils einige Schweine getötet. Der Darm und verschiedene innere Organe werden auf das Vorkommen von Bakterien untersucht. In einem zweiten Experiment werden bei auf die gleiche Weise infizierten Schweinen regelmäßig Stuhlproben aus dem After entnommen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Schaumann-Stiftung unterstützt.

Bereich: Tierseuchenforschung, Lebensmittelhygiene

Originaltitel: Enterobacteriaceae populations during experimental Salmonella infection in pigs

Autoren: Sebastian Guenther (1), Matthias Filter (2), Karsten Tedin (1), Istvan Szabo (3), Lothar H. Wieler (1), Karsten Nöckler (3), Nicole Walk (1), Peter Schierack (1,4)*

Institute: (1) Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen, Freie Universität Berlin, Philippstr. 13, 10115 Berlin, (2) Institut für Molekularbiologie und Bioinformatik, Charite, Humboldt-Universität Berlin, (3) Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin, (4) Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik, Hochschule Lausitz (FH), Großenhainer Str. 57, 01968 Senftenberg

Zeitschrift: Veterinary Microbiology 2010: 14, 352-360

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4225



Dokument 992Titel: Modulation der verhängnisvollen Faktoren Olig2 und Pax6 in Gliazellen ruft die Bildung von Neuroblasten hervor bei einem Modell der milden Hirnmangeldurchblutung
Hintergrund: Untersuchung der molekularen Mechanismen bei der Regeneration der Nervenzellen im Gehirn nach einem künstlich ausgelösten Schlaganfall bei Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Bei den Mäusen wird ein Schlaganfall ausgelöst, indem unter Narkose ein Faden durch eine Halsarterie bis in die mittlere Hirnarterie vorgeschoben wird. Dieses Blutgefäß wird dadurch verstopft, so dass der Gewebebereich dahinter nicht mehr durchblutet wird. Nach 30 Minuten wird der Faden herausgezogen und das Hirngewebe wird wieder normal durchblutet. 48 Stunden später werden die Mäuse erneut betäubt. Der Schädel wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. An der Stelle, an der das Gewebe zuvor mangeldurchblutet worden war, wird eine Kanüle (Hohlnadel) durch den Schädelknochen gestochen. Viren, die als sogenannte Genfähren mit bestimmten Faktoren beladen sind, werden in das Hirngewebe injiziert. Nach 10 oder 17 Tagen wird jeweils ein Teil der Mäuse auf nicht genannte Art getötet. Das Gehirn wird in Scheiben geschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: VolkswagenStiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (ARISE, Eustroke und EUTRACC)

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Modulation of fate determinants Olig2 and Pax6 in resident glia evokes spiking neuroblasts in a model of mild brain ischemia

Autoren: Golo Kronenberg (1,3), Karen Gertz (1,2,3), Giselle Cheung (4), Annalisa Buffo (5,6), Helmut Kettenmann (4), Magdalena Götz (5,6), Matthias Endres (1,3)*

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Neurologie, Charite Universitätsmedizin Berlin, Chariteplatz 1, 10117 Berlin, (2) Klinik und Hochschulambulanz, Charite Universitätsmedizin Berlin, (3) Zentrum für Schlaganfallforschung, Charite Universitätsmedizin Berlin, (4) Zelluläre Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch, (6) Institut für Stammzellforschung, Helmholtzzentrum München, Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift: Stroke 2010: 41, 2944-2949

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4224



Dokument 993Titel: Empfindlichkeit von notochordalen Bandscheibenzellen auf mechanische Belastung: eine experimentelle Tierstudie
Hintergrund: In der Bandscheibe des Menschen kommen bestimmte Zellen vor, die im Alter von etwa 10 Jahren verschwinden. Kaninchen haben diese Zellen ihr Leben lang. In dieser Studie soll der Grund für das Verschwinden der Zellen beim Menschen untersucht werden, indem bei Kaninchen die Bandscheiben mechanisch belastet werden.
Tiere: 36 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden durch das Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt. Unter Narkose wird bei den Kaninchen eine Vorrichtung an der Lendenwirbelsäule angebracht: Metallstreben werden durch zwei Lendenwirbel gebohrt. Diese werden von außen durch weitere Metallstangen zusammengehalten. Mittels einer Feder werden die Wirbel dauerhaft zusammengeschoben, um eine mechanische Belastung der Zwischenwirbelscheibe (Bandscheibe) zu simulieren. Diese Belastung wird bei Gruppen von Kaninchen unterschiedlich lange aufrechterhalten: 1, 28 oder 56 Tage. Bei einer Gruppe Kaninchen wird keine Belastung ausgelöst und bei einer weiteren Gruppe wird nicht operiert. Nach Ablauf der jeweiligen Zeit werden die Kaninchen auf nicht genannte Weise getötet. Die nicht operierten Tiere werden nach 56 Tagen getötet. Die Bandscheiben werden auf das Vorkommen bestimmter Zellen untersucht.

Bereich: Orthopädie, Knochenchirurgie

Originaltitel: Sensitivity of notochordal disc cells to mechanical loading: an experimental animal study

Autoren: Thorsten Guehring (1), Andreas Nerlich (2), Markus Kroeber (3), Wiltrud Richter (4), Georg W. Omlor (4)*

Institute: Abteilung für Trauma- und orthopädische Chirurgie, BG Trauma-Zentrum Ludwigshafen, Universität Heidelberg, Ludwig-Guttmann-Str. 13, 67071 Ludwigshafen, (2) Institut für Pathologie, Akademisches Krankenhaus München-Bogenhausen, München, (3) Abteilung für orthopädische Chirurgie, Kantonsspital St. Gallen, St. Gallen, Schweiz, (4) Abteilung für Experimentelle Orthopädie, Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: European Spine Journal 2010: 19, 113-121

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4223



Dokument 994Titel: Metabolische Profile einer einzelnen und kombinierten Verabreichung von Dibutylphthalat und Di(2-Ethylhexyl)Phthalat über 28-Tage an Ratten
Hintergrund: Verabreichung einer Kombination von in Kunststoffen vorkommenden Chemikalien an Ratten.
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Deutschland. Die Tiere werden einzeln in Standard-Käfigen gehalten. Die Ratten werden in Gruppen zu je 5 männlichen und 5 weiblichen Tieren aufgeteilt. Jede Gruppe erhält eine von zwei Chemikalien einzeln oder kombiniert in verschiedenen Dosierungen mit dem täglichen Futter verabreicht, die bei der Produktion von Kunststoffen Verwendung finden. Es werden mehrfach Blutproben aus dem Venengeflecht hinter dem Auge genommen. Hierfür werden die Ratten mit dem Narkosegas Isofluran betäubt. Die Tiere werden täglich beobachtet. In keiner Gruppe werden Vergiftungssymptome festgestellt. Nach 28 Tagen werden die Ratten durch Köpfen unter Narkose getötet, um Veränderungen ihrer Organe zu untersuchen.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: The individual and combines metabolite profiles (metabolomics) of dibutylphthalate and di(2-ethylhexyl)phthalate following a 28-day dietary exposure in rats

Autoren: B. van Ravenzwaay (1)*, G. Coelho-Palermo Cunha (1), V. Strauss (1), J. Wiemer (2), E. Leibold (1), H. Kamp (1), T. Walk (2), W. Mellert (1), R. Looser (2), A. Prokoudine (2), E. Fabian (1), G. Krennrich (1), M. Herold (2)

Institute: (1) BASF SE, Experimentelle Toxizität und Ökologie, Z 470, 67056 Ludwigshafen, (2) Metanomics GmbH, Tegeler Weg 33, 10589 Berlin

Zeitschrift: Toxicology Letters 2010: 198, 159-170

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4222



Dokument 995Titel: Effektivität aktueller steriler Methoden für NOTES-Operationen durch den Magen: Ergebnisse einer randomisierten Schweine-Studie
Hintergrund: Vergleich zweier vorbereitender Methoden für die minimalinvasive Chirurgie (Schlüssellochchirurgie) durch den Magen.
Tiere: 16 Schweine (25-30 kg)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden durch die Genehmigungsbehörde Thüringen genehmigt. Da keines der genannten Institute in Thüringen liegt, ist unklar, wo die Versuche stattgefunden haben.

Es werden junge weibliche Schweine (25-30 kg) ungenannter Herkunft verwendet. Die Tiere werden in zwei Gruppen eingeteilt. Tiere der Gruppe 1 erhalten unter Narkose Antibiotika in die Blutbahn injiziert. Der Mund und der Magen werden mit einer Antibiotikalösung gespült. Bei Gruppe 2 wird der Magen nur mit einer Kochsalzlösung gespült. Anschließend wird bei beiden Gruppen die gleiche minimalinvasive Operation (Schlüssellochoperation) ausgeführt: Ein Endoskop und minimalinvasive chirurgische Instrumente werden über die Speiseröhre in den Magen eingeführt. In die Magenwand wird ein Loch geschnitten, durch die die Instrumente in die Bauchhöhle eingeführt werden. Die Gallenblase wird untersucht. Aus dem Bauchfell werden kleine Gewebeproben (Biopsien) sowie Tupferproben genommen. Dann wird die Magenwand wieder zugenäht. Nach 2, 4, 8 und 14 Tagen werden bei den Schweinen Blutproben genommen. Bei einem Schwein tritt eine Bauchfellentzündung infolge eines Gallenblasenrisses auf. Es wird 3 Tage nach der Operation getötet. Die anderen Schweine werden 14 Tage nach der Operation auf nicht genannte Weise getötet. Es werden Tupferproben und Biopsien von der Innenseite der Bauchwand (Bauchfell) genommen.

Bereich: Minimalinvasive Chirurgie

Originaltitel: Effectivity of current sterility methods for transgastric NOTES procedure: results of a randomized porcine study

Autoren: A. Eickhoff (1,5)*, S. Vetter (1), D. von Renteln (2), K. Caca (2), G. Kähler (3), J.C. Eickhoff (4), R. Jakobs (1), J.F. Riemann (1)

Institute: (1) Medizinische Abteilung C, Klinikum Ludwigshafen, Ludwigshafen, (2) Abteilung für Gastroenterologie, Klinikum Ludwigsburg, Ludwigsburg, (3) Abteilung für Endoskopie, Klinik für Allgemeine Chirurgie, Universität Mannheim, Mannheim, (4) Department of Biostatistics and Medical Informatics, University of Wisconsin, Madison, Wisconsin, USA, (5) Medizinische Abteilung II, Klinikum Hanau, Leimenstr. 20, 63450 Hanau

Zeitschrift: Endoscopy 2010: 42, 748-752

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4221



Dokument 996Titel: Aufnahme über die Haut und Ausscheidung von 14C-Toluen-Diisocyante (TDI) und 14C-Methylen-Diphenyl-Diisocyanate (MDI) bei männlichen Ratten. Klinische Anzeichen und gewebekundliche Befunde nach Hautexposition von männlichen Ratten durch TDI
Hintergrund: Hauttest an Ratten mit zwei Industriechemikalien, die für die Herstellung von Kunststoffen verwendet werden, und für die es seit mindestens 1962 Arbeitsplatz höchstwerte gibt.
Tiere: 66 Ratten (mindestens)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Wistar-Ratten stammen von den in Deutschland ansässigen Firmen Dr. Karl Thomae und Charles River Laboratories. Die Tiere werden einzeln in Standardkäfigen gehalten, während der Versuche auch in sogenannten metabolischen Käfigen. Dabei handelt es sich um kleine Glasgefäße, in denen alle Ausscheidungen der Tiere aufgefangen werden können. Bei den Ratten wird das Rückenfell auf einer Fläche von 10 qcm geschoren. Ein Silikonring von 3,4 cm Durchmesser und 2 mm Höhe wird auf die Haut geklebt. In diesen Ring wird die Testsubstanz gegeben. Der Ring wird mit einer Nylongaze abgedeckt und eine Bandage wird um den Körper der Ratte gewickelt. Auf diese Weise soll bewirkt werden, dass die Testsubstanz während des ganzen Testzeitraums auf der Haut bleibt und nicht abläuft. Bei anderen Ratten wird die Substanz in die Haut injiziert. Hier wird kein Silikonring verwendet. Jedoch wird die Einstichstelle mit Gewebekleber verklebt, um ein Auslaufen zu verhindern. Es werden unterschiedliche Dosierungen zweier Industriechemikalien getestet, die für die Herstellung von Kunststoffen wie Polyurethan verwendet werden. Zum Teil werden die Chemikalien radioaktiv markiert.

Die Ratten werden einzeln in metabolischen Käfigen gehalten. Nach 8 Stunden wird die Binde entfernt und die Haut gewaschen. So soll die Exposition eines Arbeiters simuliert werden, der sich nach 8 Stunden Arbeitszeit wäscht. Je nach Gruppe kommt es bei den Tieren z. T. zu Rötungen und Schwellungen der Haut. Jeweils einige Ratten werden 24 oder 120 Stunden nach der Applikation getötet, um Organveränderungen zu untersuchen. In einem anderen Experiment werden jeweils 2 Tiere zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Applikation der Testsubstanz (1 Minute, 1, 2, 4 und 8 Stunden) getötet.

Die Arbeit wurde durch die International Isocyanate Institute, Inc., USA, gesponsert.

Bereich: Toxikologie, Arbeitsmedizin

Originaltitel: Dermal uptake and excretion of 14C-toluene diisocyante (TDI) and 14C-methylene diphenyl diisocyanate (MDI) in male rats. Clinical signs and histopathology following dermal exposure of male rats to TDI

Autoren: H.D. Hoffmann (1)*, E. Leibold (2), C. Ehnes (2), E. Fabian (1), R. Landsiedel (1), A. Gamer (1), A, Poole (3)

Institute: (1) Experimentelle Toxikologie und Ökologie, BASF SE, Mandelring 32, 67157 Wachenheim, Product Safety, BASF SE, 67056 Ludwigshafen, (3) DOW Europe GmbH, Bachtobelstr. 3, 8810 Horgen, Schweiz

Zeitschrift: Toxicology Letters 2010: 199, 364-371

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4220



Dokument 997Titel: Verbesserung der durch Strahlung ausgelösten Unterdrückung des Immunsystems von menschlichen NSCLC-Tumoren in einem Nacktrattenmodell
Hintergrund: Damit in Ratten injizierte menschliche Tumorzellen nicht abgestoßen werden, erfolgt zuvor üblicherweise eine Bestrahlung, die die Immunabwehr der Tiere schwächen soll. In dieser Arbeit wird die Wachstumsrate des Tumors gesteigert, indem die Ratten von zwei Seiten anstatt wie üblicherweise nur von einer Seite bestrahlt werden.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(Nacktratten)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Eine nicht genannte Anzahl Nacktratten wird von der Versuchstierzucht Harlan Laboratories GmbH, Borchen, bezogen. Eine Gruppe von Ratten wird durch Injektion in die Bauchhöhle betäubt. Die Tiere werden erst auf der rechten, dann auf der linken Seite liegend mit Röntgenstrahlen (je 2 Gy) bestrahlt. Bei einer zweiten Gruppe Ratten wird jedes Tier einzeln in einen engen Käfig gesteckt, in dem nur geringe Bewegungen möglich sind. Diese Ratten werden mit 5 Gy Röntgenstrahlung bestrahlt. Zwei Tage später werden menschliche Lungenkrebszellen unter die Haut des rechten Hinterbeins injiziert. Durch die Strahlung wird das Immunsystem geschädigt, so dass die fremden Zellen nicht abgestoßen werden. In den folgenden 40 Tagen wird das Wachstum des Tumors beobachtet. Außerdem werden unter Betäubung mehrfach Blutproben aus dem Venegeflecht hinter dem Auge entnommen. Bei den von beiden Seiten bestrahlten Ratten erreicht der Tumor eine Größe von 1.000 mm3, während er bei den einmal bestrahlten Ratten nur 60 mm3 groß wird. Eine Tötung der Ratten wird nicht erwähnt, ist aber anzunehmen.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Improvement of radiation-mediated immunosuppression of human NSCLC tumour xenografts in a nude rat model

Autoren: Sergey V. Tokalov*, Wolfgang Enghardt, Nasreddin Abolmaali

Institute: Zentrum für Strahlungsforschung in der Onkologie, Medizinische Fakultät, Carl Gustav Carus Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden

Zeitschrift: Journal of Biomedicine and Biotechnology 2010, doi:10.1155/2010/580531 (Epub 2010)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4219



Dokument 998Titel: Das Eisen regulierende Peptid Hepzidin wird nach einem Herzinfarkt im minderdurchbluteten und entfernten Herzmuskelgewebe heraufreguliert
Hintergrund: Untersuchung der Rolle eines Hormons bei der Entstehung von Gewebeschäden im Herzen nach einem Herzinfarkt.
Tiere: 84 Ratten (ca.)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von Gregor Simonis, Stephan Wiedemann und Ruth H. Strasser durchgeführt. Unter Narkose werden den männlichen Wistar-Ratten der Brustkorb auf der linken Seite sowie der Herzbeutel aufgeschnitten. Eine Herzkranzarterie wird mit einem Faden zugeschnürt. Herzbeutel und Brustkorb werden wieder zugenäht. Bei einer Gruppe Ratten wird die gleiche Operation ausgeführt, jedoch ohne die Arterie abzubinden. Nach 1, 2, 3, 6 und 24 Stunden wird bei den Tieren unter erneuter Narkose eine Biopsie (Gewebeprobe) an zwei Stellen aus dem Herzen entnommen. Es ist unklar, ob die Ratten nach der Entnahme der Gewebeprobe getötet werden. Vier Gruppen zu je 6 Ratten werden zuvor 7 Tage lang mit einem Wirkstoff behandelt. Es wird nicht erwähnt, auf welche Weise der Wirkstoff verabreicht wird.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: The iron-regulatory peptide hepcidin is upregulated in the ischemic and in the remote myocardium after myocardial infarction

Autoren: Gregor Simonis (1), Katrin Mueller (2), Peggy Schwarz (2), Stephan Wiedemann (1), Guido Adler (2), Ruth H. Strasser (1), Hasan Kulaksiz (2)*

Institute: Klinik für Innere Medizin und Kardiologie, (1) Herzzentrum Dresden, Universitätsklinik an der Technischen Universität Dresden, Fetscherstr. 76, 01307 Dresden, (2) Abteilung für Gastroenterologie, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Ulm, 89081 Ulm

Zeitschrift: Peptides 2010: 31, 1786-1790

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4218



Dokument 999Titel: Temperaturabhängigket vom Elemente-Einbau in Gehörsteine beim Europäischen Aal
Hintergrund: Die Gehörsteinanalyse ist eine gängige Technik zum "Rückverfolgen" der Lebensumstände von Fischen. Es wird davon ausgegangen, dass verschiedene Fischarten auf wechselnde Umwelteinflüsse – etwa beim Durchschwimmen unterschiedlicher Gewässer - im Bezug auf die Gehörsteinbildung unterschiedlich reagieren. In dieser Studie sollen die Einflüsse von Wassertemperatur, Wachstumsrate und Wasserkonzentration bestimmter chemischer Elemente auf diesen Elemente-Einbau beim Europäischen Aal untersucht werden.
Tiere: 180 Fische (mehr als 180 Europäische Aale)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: In Vorversuchen mit einer nicht genannter Anzahl von Fischen wird ermittelt, dass der im Folgenden beschriebene Färbevorgang in Salzwasser besser funktioniert als in Süßwasser. Die aus der kommerziellen Fischfarm "Aalversandstelle" Halstenbeck stammenden Jungfische werden in einen 200l-Salzwassertank gesetzt. Nach sieben Tagen Eingewöhnung wird eine Färbelösung zugegeben. Diese markiert die von hier an stattfindende Elemente-Einbindung in die im Innenohr der Aale befindlichen Gehörsteine. Nach 23 Stunden werden die Aale aus diesem Tank genommen. Im Haupt-Experiment werden Gruppen von je 20 Fischen auf neun Tanks ungenannter Größe verteilt, von denen je drei auf 14°C, 19°C und 24°C gehalten werden. Dort werden die Fische 105 Tage lang belassen; täglich drei Mal gefüttert und 10 Stunden lang mit künstlichem Licht bestrahlt. Dann werden sie gefangen, gemessen, gewogen und auf nicht erwähnte Weise getötet. Die Gehörsteine werden entnommen. Die Gehörsteine der jeweils fünf größten Aalen pro Tank werden auf die Konzentration von einer Reihe von chemischen Elementen untersucht.

Die Arbeit wurde finanziert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Bereich: Umweltforschung, Zoologie

Originaltitel: Temperature dependency of element incorporation into European eel (Anguilla anguilla) otoliths

Autoren: Lasse Marohn* (1), Volker Hilge (2), Karsten Zumholz (3), Andreas Klügel (4) Heike Anders (4), Reinhold Hanel (2)

Institute: (1) Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften, IFM GEOMAR, Düsternbrooker Weg 20, 24105 Kiel, (2) Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Institut für Fischereiökologie, Hamburg, (3) Bundesbildungszentrum am Nordostseekanal, Rendsburg, (4) Fachbereich Geowissenschaften, Universität Bremen, Bremen

Zeitschrift: Analytical and Bioanalytical Chemistry 2011, 399 (6), 2175-2184

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4217



Dokument 1000Titel: Modell-Erstellung und Simulation von Arzneimittel-Kinetik auf Populationsebene bei einfacher und mehrfacher Dosis-Verabreichung von Meloxicam bei Katzen
Hintergrund: Untersuchung der Verteilung (Pharmakokinetik) eines Schmerzmittels im Blut von Katzen.
Tiere: 6 Katzen
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: 3 Kater und 3 Katzen nicht erwähnter Herkunft im Alter von 9 bis 13 Monaten werden in Einzelkäfigen mit künstlicher Tages-Beleuchtung gehalten. Über 22 Tage wird ihnen in bestimmten Abständen, insgesamt neun Mal, jeweils eine festgelegte Menge eines Schmerzmittels (Meloxicam) in Flüssigform ins Maul verabreicht. Ungefähr drei Stunden später erhalten sie ihre einzige tägliche Futterration. Wiederum in bestimmten Abständen, insgesamt 35 bis 40 Mal pro Katze, wird ihnen dann Blut entnommen, welches auf die Konzentration des gegebenen Wirkstoffes hin untersucht wird. Was danach mit den Katzen geschieht, wird nicht erwähnt.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Population pharmacokinetic modelling and simulation of single and multiple dose administration of meloxicam in cats

Autoren: T. Lehr (1,2,5)*, R. Narbe(3), O. Jöns (4), C. Kloft (1,2) A. Staab (5)

Institute: (1) Abteilung Klinische Pharmazie, Institut für Pharmazie, Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Straße 2+4, 14195 Berlin, (2) Abteilung Klinische Pharmazie, Institut für Pharmazie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle, (3) Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH, Ingelheim am Rhein, (4) Boehringer Ingelheim Animal Health, Ingelheim am Rhein, (5) Abteilung Pharmakokinetik und Metabolismus, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG. Biberach an der Riss

Zeitschrift: Journal of Veterinary Pharmacology and Therapeutics 2009: 33, 277-286

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4216