
Erfolg in der Ukraine
Erfolg in der Ukraine
Sechs weitere Institute auf tierversuchsfreiem Kurs
Nächste Runde in unserem erfolgreichen Ukraine-Projekt: Sechs weitere Institute verzichten Dank unserer Hard- und Software-Spenden auf Tierversuche und Tierverbrauch im Studium. Jährlich rund 5.300 Wirbeltiere wie Frösche, Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen, Tauben und Hunde sowie 3.300 Schnecken, Insekten, Regenwürmer, Krabben und andere wirbellose Tiere werden nun nicht mehr qualvoll getötet.Einige Laptops, Beamer und sowie Multimediaprogramme und Filme machen es möglich: Uni-Kurse, denen sonst jedes Jahr hunderte oder sogar tausende Frösche, Mäuse, Ratten und andere Tiere zum Opfer fallen, werden auf tierversuchsfrei umgestellt.
Der Stein, den wir ins Rollen gebracht haben, hat sich inzwischen verselbstständigt. Durch Mundpropaganda weitet sich unser Projekt immer weiter aus. Ein Zeichen, dass die Professoren, mit denen wir Verträge gemacht haben, mit ihren neuen, tierfreundlichen Lehrmaterialien zufrieden sind.
Sechs neue Anfragen machten eine weitere Reise von Projektleiterin Dr. Corina Gericke und unserem ukrainischen Projekt-Partner Dimitrij Leporskij von InterNICHE Ukraine im Dezember 2010 nötig.
Mit tierversuchsfreien Lehrmitteln ausgestattet wurden diesmal:
- Nationale Medizinische Universität Lwiw, Institut für Pharmakologie
- Nationale Lessya-Ukrainka-Volyn-Universität Lutsk, Biologische Fakultät, Institut für Tier- und Humanphysiologie
- Landwirtschaftstechnische Krim-Universität Simferopol, Fakultät für Agrarwissenschaften, Institut für Pflanzenschutz
- Nationale Pädagogische Universität Poltawa, Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Tier- und Human-Biologie und Institut für Botanik
- Nationale Skovoroda-Universität Charkiw, Biologische Fakultät, Institut für Zoologie
- Staatliche Pädagogische Bogdan-Chmelnitskiy-Universität Melitopol, Chemische und Biologische Fakultät, Institut für Human- und Tierphysiologie und –anatomie
Übersicht über das Gesamtprojekt >> |
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir leider auch immer wieder Hochschullehrern begegnen, die auf den althergebrachten Tierversuchen beharren. Vorführungen der tierfreundlichen Lehrmittel vor Leitern anderer Institute der besuchten Unis stoßen oftmals auf taube Ohren. Es bleibt zu hoffen, dass das gute Beispiel der engagierten Professoren langfristig doch Schule macht. Die Gesamtbilanz unseres Projektes ist jedenfalls mehr als positiv.

Dr. Corina Gericke übergibt Prof. Oleg Pinyazhko, Leiter des Instituts für Pharmakologie in Lwiw, einen Beamer. Dazu gab es zahlreiche Multimediaprogramme aus den USA und russisch synchronisierte Videofilme (rechts auf dem Tisch).

Rattenhaltung in selbstgebastelten, haushaltsüblichen Plastikboxen.

Vier Stunden mit dem Bus auf verschneiten Straßen von Lwiw nach Lutsk.

Dimitrij Leporskij, unser unermüdlicher Kontaktmann, Organisator und Übersetzer.

Prof. Andriy Poruchynskiy, Leiter der Biologischen Fakultät in Lutsk (li.), Dimitrij Leporskij und Dr. Corina Gericke mit dem gespendeten Beamer, den tierfreundlichen Lehrmitteln und dem gerade unterschriebenen Vertrag.

Weihnachten an der Uni Lutsk – Dank unseres Projektes auch für die Tiere, die nun nicht mehr getötet werde.
Weitere Infos Helfen Über eine Unterstützung unserer Osteuropa-Projekte würden wir uns freuen >> |
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