
In-vitro-Schlaglichter
In-vitro-Schlaglichter
Die Pressemitteilungen und andere Artikel der Ärzte gegen Tierversuche e.V. werfen Schlaglichter auf die Entwicklung und Anerkennung tierversuchsfreier Forschungsmethoden.
Parkinsonforschung ohne Tierleid
Wissenschaftler vom Bernstein Center der Universität Freiburg i. Br. haben eine tierversuchsfreie Methode entwickelt, die zum Verständnis der Abläufe der Parkinsonkrankheit beim Menschen beitragen kann.
Artikel vom 2. Dezember 2011 >>
Lebensechtes Chirurgentraining am Simulator
Statt Schweine-OPs: Lebensechtes Chirurgie-Training am Simulator. Hochmodernste Computertechnik macht es möglich: eine Echtzeit-Simulation mit Videoaufnahmen aus echten OPs, Tast-Wahrnehmung und Operationskomplikationen.
Artikel vom 2. Februar 2011 >>
Herz-Lungen-Maschine auf einem Biochip
An der Harvard-University in Cambridge, Massachusetts (USA), wollen Bio-Ingenieure ein Herz-Lungen-Modell entwickeln, das es ermöglicht, pharmakologische Substanzprüfungen besonders effizient durchzuführen.
Artikel vom 17. Dezember 2010 >>
Neuer Trend in Amerika
Namhafte US-Institutionen haben erkannt, dass Tierversuche unzuverlässig sind und setzen verstärkt auf Human-Daten und tierversuchsfreie Testmethoden.
Pressemeldung vom 1. Dezember 2010 >>
Biochips – Die In-vitro-Revolution
Biochips kommen einer Revolution bei der Wirkstofftestung gleich. Dank automatisierter Abläufe lassen sich große Mengen an Substanzen in kürzester Zeit messen – zuverlässig, preisgünstig, schnell und – wenn menschliche Zellen verwendet werden - auf die Situation beim Menschen übertragbar. Also genau das Gegenteil von Tierversuchen, die aufwändig. langwierig, schlecht reproduzier- und übertragbar sind. Mittlerweile gibt es bereits eine ganze Palette solcher Lab-on-a-chip (»Labor auf einem Chip«) genannten Systeme für Haut, Leber, Lunge, Nervenzellen und sogar kombiniert als eine Art Mini-Organismus.
Artikel vom 11. August 2010 >>
Menschliche Haut statt lebender Kaninchen
Tierversuchsfreies Testverfahren weltweit anerkannt
Vor wenigen Tagen wurde auf internationaler Ebene ein menschliches Hautmodell offiziell anerkannt, mit dem Substanzen auf ihre Haut schädigende Wirkung untersucht werden. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) wertet die Anerkennung der tierversuchsfreien Methode als wichtiges Etappenziel, betont jedoch die Dringlichkeit, mit der die Politik endlich den gänzlichen Ausstieg aus dem Tierversuch besiegeln sollte.
Pressemitteilung vom 04.08.2010 >>
Tierversuchsfreie Behandlungsmethoden bei Hirnhautentzündung
In der Erforschung von Infektionen des Gehirns und ihren Ursachen werden standardmäßig Affen und andere Tiere eingesetzt. An der Uni Liverpool hingegen untersucht ein Wissenschaftler-Team mögliche Behandlungsmethoden von Hirnhautentzündung mit tierversuchsfreien Methoden. Hierbei machen sich die Forscher eine In-vitro Hirn-Blut-Schranke zu Nutze, um die durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung im Reagenzglas anstatt am lebenden Tier zu studieren.
Datenbank-Artikel, 19.07.2010 >>
Test mit menschlichem Blut anstelle von Kaninchentest anerkannt
Da bei der Injektion von Impfstoffen und Infusionslösungen die Verunreinigung mit Fieber auslösenden Bakterienstoffen, den sogenannten Pyrogenen, eine Gefahr für Patienten darstellt, ist die Prüfung auf Pyrogenfreiheit gesetzlich vorgeschrieben. Bislang erfolgte dieser Test an Kaninchen, denen die Substanz ins Blut verabreicht wird, um mögliche Fieberreaktionen zu erkennen. Endlich wurde dieser Test europaweit anerkannt. Rund 200.000 Kaninchen jährlich kann nun unnötiges Leid erspart werden.
Artikel, 15.05.2010 >>
Hirnforschung mit Sinn und Verstand – ohne Affen
Wie nimmt das menschliche Gehirn Gestalt, Farbe und Entfernung von Gegenständen wahr? Welche Hirnbereiche sind daran beteiligt und wie interagieren sie miteinander? Üblicherweise werden in der Hirnforschung jahrelang Primaten gequält, um solchen und ähnlichen Fragen nachzugehen. An der britischen University Durham ist man schlauer. Mit der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) können wichtige Erkenntnisse über die Zusammenhänge und Verschaltungen im menschlichen Gehirn direkt am Menschen gewonnen werden.
Datenbank-Artikel, 16.12.2009 >>
Stammzellen aus abgesaugtem Fett
Fortschritt ohne Tierversuche auch in der Grundlagenforschung
Amerikanischen Forschern ist es gelungen, aus abgesaugtem Fett von Schönheitsoperationen Stammzellen zu gewinnen. Damit sollen kaputte Organe von Patienten repariert werden. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche begrüßt, dass die Forscher dabei vollständig ohne Tierversuche auskamen.
Pressemitteilung vom 18.09.2009 >>
Ohne Tierversuche: Lebendes Modell des menschlichen Gehirns entwickelt
Wissenschaftler der Aston Universität in Birmingham, England, haben einen neuen Weg gefunden, die Funktionen des menschlichen Gehirns zu erforschen. Das lebende Modell bestehend aus menschlichen Hirnzellen kommt vollständig ohne Tierversuche aus. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche hält den Vorstoß der britischen Forscher für wegweisend und verurteilt herkömmliche Hirnforschung mit Tieren als »mittelalterlich«.
Pressemitteilung vom 29.04.2009 >>
Futter für Zellkulturen
Ethisch vertretbare Testmethoden ohne Kälberserum als Nährstoff
Traditionell werden Zellkulturen mit sogenanntem fetalen Kälberserum ernährt. Unbetäubten, ungeborenen Kälbern wird eine Nadel ins Herz gestochen, um das Blut abzuzapfen. Schätzungen gehen von ein bis zwei Millionen Kälbern jährlich aus. Dass Zellkulturen auch ohne Kälberserum wachsen können, zeigt eine jetzt veröffentlichte Liste der britischen Organisation Focus on Alternatives. Sie enthält über 300 Nährmedien für 37 verschiedene Zelllinien.
Pressemitteilung vom 16.02.2009 >>
Impfstoffforschung ohne Tierversuche
Amerikanische Forscher entwickeln menschliches Immunsystem im Reagenzglas
Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, das menschliche Immunsystem im Reagenzglas nachzuahmen. Das MIMIC* genannte System basiert auf Humanzellen und kommt nicht nur vollständig ohne die Verwendung von Tieren aus, sondern ist auch noch schneller und billiger als die herkömmlichen Tierversuche.
Pressemitteilung vom 17.06.2008 >>
Gentech-Zellkulturen statt Knockout-Mäuse
Neues Projekt soll Tierversuche ersetzen
In den letzten Jahren wurden immer mehr Tiere in Tierversuchen getötet. Hauptverursacher ist die Gentechnik. Ein Forscherteam der Universität York will dem Trend entgegensteuern. Mit Knochenmarkszellen von menschlichen Spendern sollen Gentech-Experimente möglich sein, die im Gegensatz zu Versuchen an Mäusen Ergebnisse liefern, die auf den Menschen übertragbar sind.
Pressemitteilung vom 05.09.2007 >>
Mikrochips statt Versuchstiere
Ärzte gegen Tierversuche hoch erfreut über technologische Neuentwicklung
Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen einen ganzen Organismus auf einem Silizium-Chip nachzuahmen. Die Ärzte gegen Tierversuche sehen sich in ihrer Argumentation bestätigt. Tierversuchsfreie Systeme seien den Tests am lebenden Tier in Bezug auf Genauigkeit, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit bei weitem überlegen.
Pressemitteilung vom 11.08.2004 >>
In-vitro-JobsWebsite des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte e.V. mit Auflistung von In-vitro-Arbeitsgruppen und Jobbörse für Stellen im Bereich der tierversuchsfreien Forschung. www.invitrojobs.com |
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/tierversuchsfreie-forschung/539-in-vitro-schlaglichter.html






