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Grausame Tierversuche am Leibniz-Institut in Magdeburg

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Grausame Tierversuche am Leibniz-Institut in Magdeburg

 

Am Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie werden extrem grausame Tierversuche an Affen, Katzen, Wüstenrennmäusen (Gerbils), Ratten und Mäusen durchgeführt.

Bei den Affen werden Methoden wie vor 30 Jahren eingesetzt. Den Tieren wird dauerhaft eine helmartige Vorrichtung auf dem Schädel implantiert. Sie werden durch Durst gezwungen, stundenlang mit angeschraubtem Kopf in einem Primatenstuhl zu sitzen. Wüstenrennmäuse und Ratten werden mit Elektroschocks traktiert, Katzen werden zum Schielen gebracht und bei Mäusen wird das Gehirn geschädigt. Das Leid der Tiere ist immens, der Nutzen für kranke Menschen gleich Null. Es handelt sich um reine tierexperimentelle Grundlagenforschung ohne medizinische Anwendung.

Insbesondere Hirnforschung an nicht-menschlichen Primaten steht seit langem massiv in der Kritik. In Berlin, München, Bremen und in der Schweiz wurden in den letzten Jahren gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt. In Bremen steht eine Gerichtsentscheidung an, während es an den anderen Orten das Aus für die Primatenversuche bedeutete.

Das muss auch in Magdeburg möglich sein!



Weitere Informationen

Tierversuche am Leibniz-Institut in Magdeburg (Hintergrundinfos) >>

Pressemitteilung vom 27.11.2009 >>

Infos über Hirnforschung an Affen >>

Video über Hirnforschung an Affen >> 

Aktionen

24. April 2010 Veranstaltung zum Tag zur Abschaffung der Tierversuche >>

Kontakt vor Ort

Bündnis gegen Tierversuche Magdeburg >>

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Sie können helfen!

Helfen Sie mit, das Leid der Tiere im Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg zu beenden.

Fordern Sie von der Landesregierung Sachsen-Anhalt, Tierversuche, insbesondere an Affen, nicht mehr zu genehmigen. Sammeln Sie Unterschriften und verbreiten Sie unser Infoblatt.

Protestadresse: 

Herrn
Minister Dr. Hermann Onko Aeikens
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt
Olvenstedter Str. 4

39108 Magdeburg

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Mitmachen!


NEU! Online-Petition noch bis 12.11.2011 unterschreiben >>

Infoblatt »Tierversuche im Brennpunkt: Magdeburg« als PDF >> 

Unterschriftenliste als PDF >>

Musterbrief an die Landesregierung Sachsen-Anhalt als Word-Datei >>


Musterbrief für den E-Mail-Versand: 

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Aeikens,

mit Entsetzen habe ich von den extrem grausamen Tierversuchen erfahren, die am Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie durchgeführt werden. Affen werden durch Durst gezwungen, stundenlang mit angeschraubtem Kopf in einem Primatenstuhl zu sitzen. Gerbils und Ratten werden mit Elektroschocks traktiert, Katzen werden zum Schielen gebracht und bei Mäusen wird das Gehirn geschädigt. Dabei handelt es sich um zweckfreie Grundlagenforschung ohne medizinische Anwendung.

Insbesondere hinsichtlich der Hirnforschung an Affen ist man in anderen Bundesländern und in der Schweiz schon weiter. In München, Berlin, Bremen und in der Schweiz wurden den Magdeburger Versuchen vergleichbare Experimente am Affenhirn untersagt, da nach Ansicht der Genehmigungsbehörden das Leid der Tiere höher wog als ein bloß in Aussicht gestellter medizinischer Nutzen. In Bremen steht eine Gerichtsentscheidung an, während es an den anderen Orten das Aus für die Primatenversuche bedeutete.

Diese Entscheidungen der Genehmigungsbehörden sind wegweisend und spiegeln auch die veränderten gesellschaftlichen Werte hinsichtlich der Verwendung von Affen als Versuchsobjekte wider. In Sachsen-Anhalt sind jedoch derart umstrittene Tierversuche immer noch erlaubt. Hinzu kommt, dass am Leibniz-Institut eine besonders leidvolle Methode angewandt wird, um den Kopf der Tiere zu fixieren. Den Affen wird dauerhaft eine unförmige helmartige Vorrichtung auf den Schädel geschraubt.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass am Leibniz-Institut für Neurobiologie die Hirnforschung an Tieren, insbesondere an Affen, nicht mehr genehmigt wird.

Mit freundlichen Grüßen 
 

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