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Stoppt Affenqual in Tübingen!

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Stoppt Affenqual in Tübingen!

Entgegen dem vor der Landtagswahl im März 2011 gesetzten Ziel der grünen Regierungspartei ist nun doch kein Ende der qualvollen Affenhirnforschung in Baden-Württemberg in Sicht. An drei Instituten in Tübingen werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält. Sie werden durch Durst gezwungen, jeden Tag stundenlang mit angeschraubtem Kopf Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Über ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Qual der Tiere kann Jahre dauern. Der Nutzen für kranke Menschen ist gleich Null. In Berlin, München und Bremen wurden in den letzten Jahren gleichartige Tierversuche aus ethischen Gründen und mangels medizinischen Nutzens nicht mehr genehmigt.

Das muss endlich auch in Tübingen möglich sein!


Weitere Informationen

Hintergrundinformationen zur Kampagne >>

Weitere Informationen zu Hirnforschung an Affen >>

Der Fall Kreiter, Bremen >>

Zahlreiche in Tübingen durchgeführte Affenversuche haben wir in unserer Datenbank-Tierversuche dokumentiert. Die Versuchsbeschreibungen basieren auf von den Experimentatoren selbst in Fachjournalen veröffentlichten Artikeln. Zur Datenbank-Tierversuche >>

Video über Hirnforschung an Affen >>

Pressemitteilungen

21.01.2009: Kampagnenstart: Stoppt Affenqual in Tübingen >>

14.04.2009: Demo gegen Affenversuche in Tübingen >>

18.01.2010: Bilanz nach einem Jahr Kampagne >>

31.05.2010: Demoaufruf >>

25.05.2011: Ende der Affenqual in Baden-Württemberg gefordert >>

19.10.2011: Ärzteverein überreicht 60.000 Unterschriften >>

07.03.2012: Grün-rote Landesregierung verrät Tiere >>

Aktionen

Aktionstag am 17. Januar 2009 in Tübingen >>  

Aktionstag am 27. Februar 2009 in Tübingen >>

Demo in Tübingen am 18. April 2009 >> 

Infotag und Demo in Tübingen am 5. Juni 2010 >>  

Vortrag von Dr. med. vet. Hiltrud Straßer am 5. Mai 2011 in Tübingen >>

Übergabe von 60.000 Unterschriften an die grün-rote Landesregierung am 18. Okt. 2011 >>
 


Was wollen wir erreichen?

Mit unserer Kampagne wollen wir erreichen, dass die Genehmigungen für die Experimente an Affen an den drei Tübinger Instituten nicht weiter verlängert werden. Im Rahmen unserer Postkarten- und Briefaktionen sowie Aktionen vor Ort in Zusammenarbeit mit Tierrechtsgruppen in Tübingen haben in den letzten Jahren bereits Zehntausende Bürger der Landesregierung zu verstehen gegeben, dass sie ein sofortiges Ende der Hirnforschung an Affen fordern. Nachdem mit den Landtagswahlen im März 2011 in Baden-Württemberg ein Wechsel von einer schwarz-gelben zu einer grün-roten Landesregierung erfolgte, standen die Zeichen dafür zunächst gut. Denn vor der Wahl sprachen sich zumindest die Grünen für ein Ende der Affenhirnforschung aus.

Hiervon will man nun jedoch in den grünen Landwirtschafts- und Wissenschaftsministerien nichts mehr wissen und auch Tübingens grüner Oberbürgermeister hat andere Prioritäten als den Tierschutz. Auf die Schreiben unseres Vereins, indem detailliert die ethische und wissenschaftliche Notwendigkeit für einen Ausstieg aus der Affenhirnforschung dargelegt wurden, kamen seitens der Ministerien nur lapidare Antworten, Tübingens OB antwortete erst gar nicht.

Die Uni Tübingen will im Rahmen der Exzellenzinitiative nominiert werden und offensichtlich glaubt die Politik, sich mit Affenhirnforschung positiv hervortun zu können. Damit wird billigend in Kauf genommen, dass die Affen weiterhin äußerst qualvolle Torturen über sich ergehen lassen müssen. Zudem ist für über 60.000 Bürger – die nicht zuletzt aufgrund des Versprechens insbesondere der Grünen, die Affenversuche abzuschaffen, diese in die Regierung gewählt haben – das Festhalten der Politik an der Affenqual ein Schlag ins Gesicht.

Wie kann ich helfen?

Sammeln Sie Unterschriften!

Wir haben im Oktober 2011 über 60.000 Unterschriften an das Landwirtschaftsministerium in Baden-Württemberg übergeben und die Protestaktion vorerst beendet, um der Landesregierung Zeit einzuräumen, ihrem selbst gesetzten Ziel, der Abschaffung der Affenversuche, nachzukommen. Nachdem ein Ende der Affenversuche jedoch nicht in Sicht ist und sogar mit dem Ausbau der Räumlichkeiten für die Haltung von Affen an der Uni Tübingen eine Ausweitung zu befürchten ist, sind erneut Proteste von Nöten, um der grün-roten Landesregierung zu zeigen, dass die Mehrzahl der Bürger keine Affenqual will und sich von der Politik hinters Licht geführt fühlt.

Die Proteste gehen so lange weiter, bis die Affenversuche abgeschafft sind!

Unterschriftenliste als PDF
Kostenlose Druckversion bestellen >>

Schreiben Sie einen persönlichen Brief an Landwirtschaftsminister Alexander Bonde, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer und an das Regierungspräsidium Tübingen als genehmigende Behörde:

Herrn
Alexander Bonde
Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und
Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
Fax: 0711/126-2255
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Frau
Theresia Bauer
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Königstraße 46
70173 Stuttgart
Fax: 0711/279-3080
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Herrn
Oberbürgermeister
Boris Palmer
Am Markt 1
72070 Tübingen
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Herrn
Dr. Jörn Hilmers
Regierungspräsidium Tübingen
Konrad-Adenauer-Straße 20
72072 Tübingen
Fax: 07071/757-3190
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Sie können auch gern unsere Musterbriefe als Vorlage verwenden >>

Stand: März 2012


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http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/643-stoppt-affenqual-in-tuebingen.html