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Aktionen zur EU-Tierversuchsrichtlinie

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Aktionen zur EU-Tierversuchsrichtlinie

 

12 Millionen Gründe für eine bessere EU-Richtlinie!

Die EU überarbeitet zurzeit die Tierversuchsrichtlinie. Das Schicksal von jährlich mindestens 12 Millionen Tieren steht auf dem Spiel. Helfen Sie mit, Leben zu retten!



AKTUELL: 

05.01.2010: Die EU-Parlamentsabgeordnete der Grünen/EFA Caroline Lucas aus Großbritannien stellt eine parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission hinsichtlich zweier wichtiger Teilaspekte der Richtlinien-Novellierung: die ethische Bewertung sowie die Transparenz von Tierversuchsprojekten. Beide Punkte waren im Verlauf der Verhandlungen bis zur Unkenntlichkeit verwässert worden. mehr >>
 

Derzeit befindet sich der Novellierungsprozess in der Endphase. Im Mai 2009 hatte sich das Parlament in 1. Lesung für wesentliche Verschlechterungen des zuvor von der EU-Kommission vorgelegten Entwurfs ausgesprochen. Bei den weiteren Verhandlungen zwischen Parlament, Kommission und Ministerrat wurde noch mehr zu Ungunsten der Tiere verschlechtert. Der Ministerrat hat sich bislang noch nicht einigen können. Eine Entscheidung wird für Ende März 2010 erwartet. Danach ist noch einmal das Votum des Parlaments gefragt. Voraussichtlich wird dieses Mitte Juni 2010 abstimmen.  

Jetzt besteht die letzte Chance, Verschlechterungen rückgängig zu machen und Verbesserungen für die Tiere einzubringen.

Die Pro-Tierversuchslobby fährt schwere Geschütze auf und prophezeit bei verschärften Gesetzesvorgaben das Ende aller medizinischen Forschung. Doch die „Volksvertreter“ sollten nicht der milliardenschweren Tierversuchsindustrie, sondern vor allem dem Willen der EU-Bürger verpflicht sein. Und auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, die Deutschland im Ministerrat vertritt, kann noch Einfluss nehmen. 

Zusammen mit unseren Partnern von der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) wollen wir den Politikern zeigen, dass die breite Öffentlichkeit in Europa keine Tierversuche will!

E-Mail-Aktionen verstopften Mailboxen und können bei den Politikern Unmut hervorrufen. Daher wählen wir den Weg der Postsendungen. Aufwendiger, aber effektiver!

Bitte helfen Sie mit!

1. Postkarten bestellen

10 Postkarten € 0,50 + € 1,45 Porto
100 Postkarten € 3,00 + € 2,20 Porto 
Zu jeder Bestellung gibt es die Liste aller 99 deutschen Abgeordneten (auf Wunsch auch eine Liste der 17 österreichischen Abgeordneten)

Über unseren Shop >> kann nur das Set zu 100 Postkarten bestellt werden. Wenn Sie weniger Karten bestellen möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail mit Ihren Wünschen und Ihrer vollständigen Postanschrift an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Der Versand der Karten erfolgt auf Rechnung. 

Postkarte (PDF) >>
Liste mit allen 99 deutschen Abgeordneten (Word-Datei) >>
Liste mit allen 17 österreichischen Abgeordneten (Word-Datei) >>

2. Abgeordnete auswählen

  • Berichterstatterin Elisabeth Jeggle und Schattenberichterstatter Martin Häusling kommen eine besondere Bedeutung bei den Verhandlungen zu. Sie sollten in jedem Fall eine Postkarte bekommen.
  • Weitere Abgeordnete nach Bundesland oder Partei oder eigener Wahl auswählen.

3. Postkarten ausfüllen und abschicken

  • Einzelne Postkarten mit 0,65 Euro freimachen
  • Größere Posten, z.B., wenn Sie an alle 99 Abgeordneten schreiben wollen, können Sie an unsere Geschäftsstelle senden (Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München). Wir schicken sie dann gebündelt ab.
  • Bitte möglichst umgehend abschicken, damit bei den Abgeordneten kontinuierlich Karten eintreffen.  

4. Zusätzliche Briefaktion

  • Zusätzlich zur Postkartenaktion können Sie auch ausführlichere Briefe an die Abgeordneten schreiben. Eigene Formulierungen machen mehr Eindruck als Massensendungen. Diesen Musterbrief mit den konkreten Forderungen können Sie als Grundlage für Ihr Schreiben verwenden (Word-Datei). >>

5. Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner 

  • Schreiben Sie an Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner, bitte möglichst mit eigenen Worten oder verwenden Sie diesen Musterbrief (Word-Datei). >> 

6. Brief an Bundesforschungsministerin Annette Schavan

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will, dass selbst die winzigsten Einschränkungen von Tierversuchen aus der Richtlinie gestrichen werden. Sämtliche Experimente an Affen, auch Menschenaffen und geschützten Tierarten, sowie Versuche, die länger anhaltende, schwerwiegende Leiden und Schmerzen bei den Tieren hervorrufen, sollen erlaubt werden, da solche Einschränkungen mit der grundgesetzlich verankerte Forschungsfreiheit nicht zu vereinbaren seien, heißt es von Seiten des Forschungsministeriums. Mehr dazu >>

Protestieren Sie gegen die Haltung des Bundesforschungsministeriums. Adresse und Musterbrief (Word-Datei) >>

Ende der Aktion? 

Wenn der Ministerrat und das Europa-Parlament (EP) abgestimmt haben, sind die Verhandlungen für die Tierversuchsrichtlinie und damit die Aktion beendet. Dieses wird voraussichtlich im Juni 2010 der Fall sein. Wir halten Sie auf dem Laufenden!


Weitere Infos 

Hintergrundinformationen >> 
 

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http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/373-postkartenaktion-zur-eu-tierversuchsrichtlinie